|
| Reportagen aus aller Welt | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Kursbuch 1968: Revolution in Lateinamerika Hans M. Enzensberger Broschiert, 16. April 2008 Verkaufsrang: 136810 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kaum war die Zeitschrift Kursbuch von Hans Magnus Enzensberger gegründet und im Frühjahr 1965 erstmals erschienen, wurde sie zum wichtigsten Diskussionsforum der intellektuellen und gesellschaftlichen Opposition, wie sie sich in den sechziger Jahren weltweit formierte. Alle fünf im Jahr 1968 publizierten Hefte des Kursbuchs erscheinen hier als einmalige Sonderausgabe in einem Band.
|
Tamerlans Erben: Zentralasiatische Annäherungen Peter Böhm Gebundene Ausgabe, August 2005 Verkaufsrang: 200570 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde in den vergangenen Jahren nicht zuletzt auch der Blick frei für die vielen in diesem Reich einst zusammengefassten Länder - so etwa jene Zentralasiens: Weil sie der europäische Teil der Sowjetunion nicht mehr haben wollte, wurden Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan und Tadschikistan im Herbst 1991 unabhängig und mussten auf einmal einen neuen Rahmen für ihre Existenz finden. Peter Böhm zeichnet in seinen Reportagen aus dieser bei uns nur in Krisenzeiten wahrgenommenen Region eindringlich nach, in welche tiefe Unsicherheit diese Periode des radikalen Umbruchs die Menschen gestürzt hat. Ob in Turkmenistan, im Reich des Turkmenbaschi, mit seinem Personenkult und der von ihm persönlich zusammengeleimten, bis in mythische Zeiten zurückreichenden Geschichte des turkmenischen Staates. Oder in Kasachstan, wo der durch den Ölreichtum seines Landes zu Geld gekommene Präsident mitten in der Steppe eine neue Hauptstadt aus dem Boden stampfen lässt. Überall versuchen die Eliten der fünf »Stans« das Vakuum zu füllen, das der Zerfall der Sowjetunion bei ihnen hinterlassen hat. Sie kämpfen zugleich mit dem schwierigen Erbe der UdSSR, etwa den Umweltkatastrophen, dem verschwindenden Aralsee oder den völlig ungeschützten Atommüllanlagen, und ebenso mit den nicht geklärten Grenzen und der Verzerrung ihrer nationalen Traditionen. In faszinierenden Nahaufnahmen berichtet Peter Böhm von den Menschen dieser Region, aber auch davon, dass es nicht immer ganz leicht ist, Journalist in Zentralasien zu sein.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hochaktuell und humorvoll 5 von 5 Punkten Ein Muss für jeden Touristen, der eine Reise in die zentralasiatischen Republiken plant.Hochaktuelle Geschichten zu Gesellschaft und Politik der zentralasiatischen Staaten im 21. Jahrhundert. Der Autor ist ein aufmerksamer Beobachter, der die Geschichten mit einem Augenzwinkern erzählt. Themen sind u.a. der Aufbau der neuen kasachischen Hauptstadt Astana, die Unruhen in Usbekistan 2005, die zahlreichen Goldzähne der Frauen, der Wiederaufbau von Samarkand, die Atommüllhalden im Grenzgebiet von Kirgistan und Usbekistan. Insgesamt 17 Geschichten. |
Universalenzyklopädie der menschlichen Dummheit: Ein Sottisier Gustave Flaubert Gebundene Ausgabe, März 2004 Verkaufsrang: 210221 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Ein Spaß im Walfischformat", sagt der Übersetzer, und außerdem eine kleine Sensation. Mit wütender Akribie hat Flaubert dreißig Jahre lang Materialien und Notizen für sein letztes Werk Bouvard und Pecuchetgesammelt, von dem posthum nur der erste Band erschien; der zweite sollte ein einmaliges Buch werden, ein maßloser Rundumschlag gegen alle nur denkbaren Verirrungen des menschlichen Geistes - ob es nun um die elegante Welt ging, um Literatur, Medizin, Politik oder Wissenschaft. Der Sottisier ist der Steinbruch zu dieser "verdammten Schwarte". Flauberts tödliche Waffe ist das skurrile, peinliche, erbärmliche Zitat. Jeder Satz aus dem Sottisier vernichtet eine Autorität. Und auch, wenn viele Namen der Helden, die er vorführt, uns kaum mehr etwas sagen - von ihren heutigen Nachfolgern unterschiedet sie so wenig, als hätte Flaubert vor dem Fernseher gesessen. Das Resultat ist ein ebenso erschreckendes wie amüsantes Pandämonium des offiziellen Schwachsinns.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ist die Grenze erst mal offen, ..... 4 von 5 Punkten gibt es keine Schranken mehr. Dieses in der Petite Revue von Ponsard 1866 Geschriebene ist nur ein Beispiel dafür, dass die Grenzen auch offen sind in den Werken, Sätze zuzulassen von minderem Wert. Dummheit nannte Flaubert dieses Sammelsurium der sprichwörtlichen Vergehen, man könnte auch meinen, es ist ein Panoptikum der innerlichen Bilder, die diese Worthülsen und Sätze hervorbringen und es ist universal. Dass es ein Lexikon im eigentlichen Sinne ist, kann man nicht entdecken, fehlt doch die Bestimmung einer alphabetischische Regelmäßigkeit. Selbst von Dumm bis ganz-schön-Dumm lässt sich nichts erkennen, jedoch sind die Lebens- und Wissensgebiete im Sinne einer Enzyklopädie heruaszufinden. Und eines ist sicher: ein heiteres Schmunzeln. Nun ja, diese Freude musste Flaubert sich und der Nachwelt nach 30 Jahren Recherche gönnen.
Und wir lernen: Das Eigentümliche der Menschen mit Phantasie liegt darin, dass sie sich auch die Dinge und Menschen anderes vorstellen, als sie sind, und sich für phantastische Bilder begeistern.
Was, wird der Leser fragen, soll dieser Satz? Flaubert wusste es: der gehört in die Universalenzyklopädie der menschlichen Dummheit.
Er selbst schrieb 1852 in einem Brief: »Ich glaube, daß das Ganze von ungeheurem Schrot wäre. Es dürfte in dem gesamten Buch kein einziges Wort von meinem eigenen Gewächs stehen, und wenn man es gelesen hat, durfte man nicht mehr zu sprechen wagen aus Angst, einen der Sätze zu gebrauchen, die sich darin befinden.« |
Mörderische Identitäten Amin Maalouf Taschenbuch, Mai 2000 Verkaufsrang: 102555 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Amin Maalouf, in Frankreich lebender arabischer Christ, beobachtet die mörderischen Auswirkungen von Fundamentalismus und ängstlicher, reflexhafter Ausgrenzung des Anderen. Sein Essay ist ein Appell an Toleranz, Integration und Pluralität.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Identitäten: der Schlüssel zu Konflikten 4 von 5 Punkten „Es ist ein Unterschied, ob man als Schwarzer in New York, Lagos, Pretoria oder Luanda zur Welt kommt, fast möchte man sagen, dass es sich im Hinblick auf die Identität nicht um die gleiche Hautfarbe handelt." (S. 25)Amin Maalouf, Jahrgang 1949, gebürtiger Libanese mit Wohnsitz in Frankreich, stammt aus einer melkitischen (d.h. griechisch-katholischen) Familie, ist protestantisch getauft und römisch-katholisch erzogen. Aus eigener Anschauung und als preisgekrönter Autor zahlreicher historischer Romane weiß er um die Bedeutung von Identität, v.a. der Gewichtung einzelner Apekte der Identität wie Sprache, Religion, Herkunft usw. Wie kommt es, dass sich ein und dieselbe Person beispielsweise jahrzehntelang als Jugoslawe, einige Jahre später aber ausschließlich als Bosnier oder - eingeschränkt auf die religiöse Zugehörigkeit der Familie - als muslimischer Bosnier bezeichnet? Jedes Menschen Identität setzt sich aus einer mehr oder weniger langen Liste nationaler, lokaler, kontinentaler, religiöser, sozialer usw. Identitätselemente zusammen. Dominiert eines der genannten über die anderen (z.B. die Religion in Bosnien) oder löst sich eine identitätsstiftende Einheit auf (Jugoslawien), teilt sich aus der Sicht der Betroffenen die Menschheit in in jene, deren Identität man teilt, und in die anderen, die vermeintlich zu Fremden werden - auch wenn man seit Jahrzehnten Tür an Tür wohnt. Die profunde historische Bildung des Autors erkennt man in jenen Teilen des Buchs, wo es um Änderungen der Identität geht, z.B. in der jüngeren Geschichte des Islam. („Wenn die Moderne vom Anderen kommt" heißt das zweite, dem Islam gewidmete Kapitel.) Er wendet sich entschieden gegen den Usus, alles was in islamischen Ländern passiert, unter der Rubrik „Islam" zu verbuchen und den Islam für alle möglichen Entwicklungen, v.a. die Tragödien, dieser Länder verantwortlich zu machen, sei es im blutig dekolonisierten Algerien, im nie kolonisierten Afghanistan, in Palästina, in Ägypten zur Zeit Napoleons und in der heutigen Türkei. Ein historisches Faktum werde ich mir in diesem Zusammenhang notieren und bei entsprechenden, gegenwärtig häufigen Gelegenheiten gerne zitieren: „Ende des vorigen Jahrhunderts besaß Istanbul, die Hauptstadt des damals mächtigsten islamischen Staates, eine nicht-muslimische Bevölkerungsmehrheit, bestehend vor allem aus Griechen, Armeniern und Juden. Wäre es denkbar, dass in jener Zeit in Paris, London, Wien oder Berlin überwiegend Nicht-Christen, Muslime oder Juden, gelebt hätten?" (S. 53/54) Die Mehrheitsverhältnisse in der Türkei änderten sich erst, als die Bedeutung religiöser Identität ab- und der Nationalismus blutig zunahm ...
Für ein Gleichgewicht der Identitäten! 4 von 5 Punkten „Es ist ein Unterschied, ob man als Schwarzer in New York, Lagos, Pretoria oder Luanda zur Welt kommt, fast möchte man sagen, dass es sich im Hinblick auf die Identität nicht um die gleiche Hautfarbe handelt." (S. 25) Amin Maalouf, Jahrgang 1949, gebürtiger Libanese mit Wohnsitz in Frankreich, stammt aus einer melkitischen (d.h. griechisch-katholischen) Familie, ist protestantisch getauft und römisch-katholisch erzogen. Aus eigener Anschauung und als preisgekrönter Autor zahlreicher historischer Romane weiß er um die Bedeutung von Identität, v.a. der Gewichtung einzelner Apekte der Identität wie Sprache, Religion, Herkunft usw. Wie kommt es, dass sich ein und dieselbe Person beispielsweise jahrzehntelang als Jugoslawe, einige Jahre später aber ausschließlich als Bosnier oder - eingeschränkt auf die religiöse Zugehörigkeit der Familie - als muslimischer Bosnier bezeichnet? Jedes Menschen Identität setzt sich aus einer mehr oder weniger langen Liste nationaler, lokaler, kontinentaler, religiöser, sozialer usw. Identitätselemente zusammen. Dominiert eines der genannten über die anderen (z.B. die Religion in Bosnien) oder löst sich eine identitätsstiftende Einheit auf (Jugoslawien), teilt sich aus der Sicht der Betroffenen die Menschheit in in jene, deren Identität man teilt, und in die anderen, die vermeintlich zu Fremden werden - auch wenn man seit Jahrzehnten Tür an Tür wohnt. Die profunde historische Bildung des Autors erkennt man in jenen Teilen des Buchs, wo es um Änderungen der Identität geht, z.B. in der jüngeren Geschichte des Islam. („Wenn die Moderne vom Anderen kommt" heißt das zweite, dem Islam gewidmete Kapitel.) Er wendet sich entschieden gegen den Usus, alles was in islamischen Ländern passiert, unter der Rubrik „Islam" zu verbuchen und den Islam für alle möglichen Entwicklungen, v.a. die Tragödien, dieser Länder verantwortlich zu machen, sei es im blutig dekolonisierten Algerien, im nie kolonisierten Afghanistan, in Palästina, in Ägypten zur Zeit Napoleons und in der heutigen Türkei. Ein historisches Faktum werde ich mir in diesem Zusammenhang notieren und bei entsprechenden, gegenwärtig häufigen Gelegenheiten gerne zitieren: „Ende des vorigen Jahrhunderts besaß Istanbul, die Hauptstadt des damals mächtigsten islamischen Staates, eine nicht-muslimische Bevölkerungsmehrheit, bestehend vor allem aus Griechen, Armeniern und Juden. Wäre es denkbar, dass in jener Zeit in Paris, London, Wien oder Berlin überwiegend Nicht-Christen, Muslime oder Juden, gelebt hätten?" (S. 53/54) Die Mehrheitsverhältnisse in der Türkei änderten sich erst, als die Bedeutung religiöser Identität ab- und der Nationalismus blutig zunahm ... |
Der Laut seines Namens: Reisen durch islamische Welt Cees Nooteboom Gebundene Ausgabe, Oktober 2004 Verkaufsrang: 229758 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cees Nooteboom ist viele Jahre seines Lebens unterwegs gewesen, hat sich als Reisender Prfungen und Erfahrungen ausgesetzt, die seine Existenz als Schriftsteller auf besondere Weise beeinfluát, ja geprgt haben. Dabei hat es ihm die arabische Welt schon in jungen Jahren angetan, und so hat der Autor, der "das Sehen" zu seinem "Spezialgebiet gemacht" hat, nicht nur in Erzhlungen und Reportagen, in Feuilletons und Glossen, sondern auch in Gedichten und poetischer Prosa auf Eindrcke reagiert, die ihm das arabische Gegenber geboten hat. In Der Laut seines Namens schreibt Nooteboom ber eine Begegnung in und mit Marrakesch, eine Reise durch den Atlas, eine ganz besondere Nacht in Tunesien sowie ber das so eigene und eigenwillig schne "Mondland Mali", ber Erlebnisse in Drfern und Stdten, die uns bis vor kurzem unbekannt waren, aber auch ber Erfahrungen mit dem - arabischen - Fremden vor der eigenen Haustr, zum Beispiel in Amsterdam. Cees Nooteboom nimmt uns mit hinein in seine A benteuer, und es ist an uns, den Lesern, den Weg mit ihm, dem Schriftsteller, zu teilen. Oder, wie Goethe es gesagt hat: "Der Weg ist begonnen, vollende die Reise."
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eintauchen und entdecken 4 von 5 Punkten Cees Nooteboom reist in seinem Werk quer durch die islamische Welt. Mit seiner faszinierenden Art ermöglicht er dem Leser einen wirklichen Einblick in den "oriental way of life". Für Leute die sich mit diesem Thema befassen oder es tun wollen ist dieses Buch ein unbedingtes MUSS. Für manche Leser kann das eine oder andere Kapitel etwas langwierig sein aber, das ist dann Geschmackssache der LeserIn. |
British Political Speeches: From Churchill to Blair
Taschenbuch, Dezember 2001 Verkaufsrang: 107363 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rhetorik im Allgemeinen, besonders aber die politische, hat in England einen wesentlich höheren Stellenwert als bei uns. Auf der einen Seite die hochintellektuellen Debating Societies der Universitäten, auf der anderen die exzentrischen Sonntagsredner des Speakers` Corner im Hyde Park, dazwischen das muntere rhetorische Treiben im Unterhaus. Aus der großen Zahl bedeutender historischer Reden der letzten 60 Jahre wurden hier solche von Winston Churchill ('Blood, Toil, Tears and Sweat', 1940), Aneurin Bevan (1949), Harold Macmillan (1957), Enoch Powell (1968), Margaret Thatcher (1979), Neil Kinnock (1983), Arthur Scargill (1987) und Tony Blair ('The Third Way', 1998) ausgewählt. Sie befassen sich mit brisanten gesellschaftspolitischen Themen und spiegeln somit brennpunktartig über ein halbes Jahrhundert englischer Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg.
|
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod 3. 2 CDs: Noch mehr Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache
Audio CD, November 2006 Verkaufsrang: 118180 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Nun ist er da, der dritte Band von Bastian Sick, über das "Schicksal von Dativ und Genitiv, jenen fröhlichen und zugleich tragischen Helden der deutschen Grammatik." Wer die inzwischen legendären Zwiebelfisch-Kolumnen nicht regelmäßig unter SpiegelOnline verfolgt, findet hier Sicks hochkomische Exkurse zu Anglizismen, Kommata, Syntax, Adverbien -- natürlich den Apostrophen -- und diversen anderen Abgründen der deutschen Sprache. Im Vorwort erzählt Sick die nette Anekdote von seinem alten Grammatik-Heft, das ihm kürzlich wieder in die Hände fiel. "Grammatick" stand in Kinderschrift auf das Heft geschrieben. Grund genug für den Autor, darüber zu sinnieren, ob "Grammatick" nicht wirklich etwas mit einem Tick, mit Spinnerei zu tun hat. Hält man sich die letzte Reform der Rechtschreibreform vor Augen, so könnte man meinen, der junge Sick hätte eine Vorahnung davon gehabt, was nicht nur Bildungspolitiker, sondern auch Werbetexter, Dönerbudenbesitzer und Friseure in den kommenden Jahren mit der deutschen Sprache an Schindluder treiben würden. Und so sind seine Kolumnen (auch wenn nicht alles, was er anführt, wirklich neu ist) Balsam für all die Verwirrten, Erbosten und Resignierten, die gerne endlich wüssten, ob nun "Wollappen", "Woll-Lappen" oder vielleicht "Wolllappen" die derzeit korrekte Schreibweise ist. Grandios komisch ist der Band überall dort, wo der ganz alltägliche Sprachwahnsinn nicht ohne Häme dokumentiert wird. Ein schier unerschöpfliches Repertoire scheinen Friseursalons zu haben, die von "My Hair Lady" bis zum "Kopfgärtner" keine Absurdität auslassen. All diejenigen, für die Sick inzwischen eher ein Besserwisser denn der "Deutschlehrer der Nation" ist, seien darauf verwiesen, dass die grammatikalischen Richtigstellungen in der Regel gebündelt am Ende der Kolumne präsentiert werden -- wem das zu viel wird, der blättere einfach weiter. Sick selbst benennt als Zielgruppe: "Grammatikfreunde, Goldwaagenwörterwieger, Stilblütensammler, Dialektbestauner und Anekdotenliebhaber". Zweifellos werden all diese ihm auch über den dritten Band hinaus wohlgesinnt (und nicht etwa wohlgesonnen!) bleiben. -- Henrik Flor, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 43 Bewertungen)
Manchmal errötet man... 5 von 5 Punkten ...ob seiner eigenen Fehler. Ich hätte nicht gedacht, mit wie vielen Sprachirrtümern man aufgewachsen ist und jahrelang der Meinung war, man drücke sich ordnungsgemäß aus. Es ist unglaublich, wie vieles man wiederfindet und plötzlich merkt "Das wußte ich ja gar nicht!" Ich habe sehr viel gelernt in diesen drei amüsant geschrieben Büchern. Besonders, wenn der Autor von seinen Freunden Sybille und Harry schrieb (die entweder mit besonderem Beharren bestimmte Wörter falsch verwenden bzw. - auch wenn es im Restaurant ist - Fehler der Mitmenschen auf den Punkt bringen) war so viel Spaß im Spiel, daß man oft nur noch laut lachen konnte.
Sehr gut gefallen haben mir auch immer die Gegenüberstellungen von "Falsch" und "Richtig". Endlich konnte man auch einmal Erklärungen dazu lesen, weshalb bestimmte Wörter oder Wortkombinationen nicht richtig sind, welche man jedoch immer so angenommen hatte.
Besten Dank, Herr Sick, für Ihre Bemühungen, den Deutschen ihre eigene Muttersprache in deren Grammatik näherzubringen! Es waren tolle Lern- und Lesestunden!
Weitere Lesermeinungen |
Ich hatte keine Ahnung, dass Sterben so viel Spaß machen kann Art Buchwald Gebundene Ausgabe, September 2007 Verkaufsrang: 231042 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Man muss nicht ewig leben, schon gar nicht mit streikenden Nieren - findet jedenfalls Art Buchwald und meldet sich in einem Sterbehospiz an. Gelassen und neugierig bereitet er sich dort auf seinen Abschied vor. Allerdings vergeblich, denn der Tod will einfach nicht eintreten.
»Das Buch porträtiert das Abschiednehmen aus der Perspektive von einem, der ins Leben zurückkehrt.« (Die Welt)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Totgesagte leben länger! 4 von 5 Punkten Der amerikanische Kolumnist Art Buchwald erkrankt unheilbar an Nierenversagen. Da er eine Dialysebehandlung ablehnt, prognostizieren ihm die Ärzte eine verbleibende Lebenszeit von zwei bis drei Wochen. Der 80-Jährige zieht in ein Hospiz, um in Würde zu sterben. Aber der Tod lässt monatelang auf sich warten. Damit ihm die Zeit nicht lang wird, beschließt der umtriebige Mann seine Erlebnisse im Hospiz aufzuschreiben. Entstanden ist das tragikomische Buch "Ich hatte keine Ahnung, dass Sterben so viel Spaß machen kann", in dem Art Buchwald sich auf seine eigene humorvolle Weise mit dem Sterben und seinem Tod auseinander setzt und zeigt, dass man das Leben genießen soll, solange es noch nicht ganz vorbei ist.
Das Besondere an dem Buch ist die Art, wie der Autor mit dem eigenen herannahenden Tod umgeht. Art Buchwald ist ein Mensch, der dem Leben immer die positive Seite abgewinnt und der versucht, sich mit seinem ansteckenden Humor auch durch schwierige Situationen des Lebens hindurchzumogeln. Es gelingt ihm, durch seine offene Art, Tabus zu brechen und das Sterben mitten ins Leben zu rücken. Art Buchwalds stellenweise satirischer Stil ist mitreißend und voller urkomischer Wortspiele. Er schildert die absurdesten Situationen, ohne dass dem Leser das Lachen im Halse stecken bleibt.
Art Buchwald ist in den USA durch seine Kolumnen sehr bekannt geworden und hatte Umgang mit vielen Prominenten. Leser aus Europa mögen viele der genannten Personen nicht kennen, was aber die Freude an dem Buch nicht trübt. Leider ist Art Buchwald nicht frei von Selbstverliebtheit, so dass das Abdrucken der Nachrufe seiner Freunde am Ende des Buches stellenweise in eine unangenehme Lobhudelei ausartet (deswegen 1 Stern Abzug).
Die provokante Übertragung des englischen Titels "Too Soon to Say Goodbye" geht etwas unglücklich daneben und könnte den Eindruck erwecken, dass das Streben in der Spaßgesellschaft auch ein Happening sein muss. Im Anhang gibt es ein seitenlanges Personenregister, das eindrucksvoll dokumentiert, dass der sympathische Art Buchwald wie ein bunter Hund bekannt war.
Ein wunderbares Buch, das zu einem ganz anderen, unverkrampften Umgang mit dem Tod einlädt!
Einfach köstlich 5 von 5 Punkten Der 80 Jährige Art Buchwald erleidet nach einer Unterschenkelamputation ein Nierenversagen und muß deshalb an die Dialyse. Nach einigen Dialysen entscheidet er sich dies nicht mehr über sich ergehen zu lassen. Er sucht sich einen Platz in einem Washingtoner Sterbehospitz und beschließt die letzten 2 Wochen die ihm sein Arzt noch nach seiner Entscheidung eingeräumt, dort zu verbringen. Aber es kommt alles ganz anders. Seine Nieren nehmen die Arbeit langsam wieder auf und er beschreibt nun wie er die Monate im Hospitz verbring und langsam zum Medienstar aufsteigt. Er berichtet über die vielen Besucher ( darunter viele Promi`s, er war ja auch kein unbekannter ), die Briefe und die Geschenke die ihn im Hospitz erreichen. Er beschreibt wie er mit seiner Kauzigkeit seine Umwelt
( Leichenbestatter, Kinder Ärzte u.s.w. ) vor immer neue Aufgaben stellt. Ein empfehlenswertes Buch mit einer satirischen Lebenszusammenfassung wie sie nur einer schreiben kann der sein Leben gelebt und genossen hat. Die beste Inhaltsbeschreibung für dieses Buch ist das Bild von Art Buchwald auf dem Cover. |
Essays: Erste Reihe Ralph Waldo Emerson Taschenbuch, Januar 2003 Verkaufsrang: 130427 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er galt als der erste Philosoph aus amerikanischem Geist, seine Essays wurden als die intellektuelle Unabhängigkeitserklärung Amerikas gefeiert: Ralph Waldo Emerson.
Ralph Waldo Emerson - Essays Dieser Band vereinigt sämtliche Essays der ersten Folge von I 841 in vollständiger Neuübersetzung von Harald Kiczka, mit zahlreichen Anmerkungen und einem ausführlichen Register. »Die intellektuelle Unabhängigkeitserklärung Amerikas.« Oliver Wendell Holmes »Emerson hat jene gütige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt; er weiß es schlechterdings nicht, wie alt er schon ist und wie jung er...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Uneingeschränkt empfehlenswert für 5 von 5 Punkten alle lebensneugierigen und wissbegierigen , lernwilligen, leidenschaftlichen, dem Leben verbundenen Menschen. Diejenenigen, die bei ihrer Buchwahl ohnehin nur noch abgestumpft in die sog. Bestenliste gucken, sei diese Lektüre als Ausnahmeprüfstein ans Herz gelegt.
Weitere Lesermeinungen |
Vom Anfang und vom Ende: Zwei Essays Ludger Lütkehaus Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 250788 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf literarische, philosophisch verspielte, erhelle Weise stiftet der Autor mit seinen beiden Essays "Vom Anfang und vom Anfangen" und " Vom Enden und vom Ende" zur Gelassenheit an. Was wir heute unter "Lebenskunst" verstehen, bezieht sich vor allem auf die Gestaltung des Lebens und findet seine Quellen in der antiken Philosophie. In den Ratgebern wird Philosophie ein Mittel zur Beförderung des Wohlergehens, zur Gestaltung des"guten"Lebens. Voraussetzung dieser abländischen Philosophie ist der Glaube, daß das Leben ein Geschenk sei und die Welt, in die wir geboren werden, ein Licht. Ist der Gegenstand von Lebenskunst das Leben selbst, stellt sich die Hamletfrage. Die Frage nach dem Nichtsein, dem"Nichts"beschäftigt von der Antike bis heute Philosophen, Dichter und Schriftsteller. Mit ihnen als Zeugen (von Sokrates, Lichtenberg, Schopenhauer bis Beckett, Hannah Art und Peter Sloterdijk) gewährt Lütkehaus der Nachtseite des Lebens Raum."Gerade wenn die tatsächliche Verfassung der Welt nur wenig auf ein Licht, noch weniger die des Lebens auf ein Geschenk hindeutet, versucht der inkarnierte Wille zum Dasein und Wohlsein sich um so entschlossener in der Welt, dem Sein als dem Guten heimisch zu machen."
|
Palasthotel: oder Wie die Einheit über Deutschland hereinbrach Matthias Matussek Gebundene Ausgabe, Oktober 2005 Verkaufsrang: 136279 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Reportagen sind Liebesaffären und Haßgeschichten. Nur dann sind sie gut. Sie lohnen sich nur, wenn außer dem Kopf auch Bauch und Poren beteiligt sind.« Matthias Matussek Sechzehn Jahre ist es erst her, und schon vergessen. Was vom Fall der Mauer übrigblieb, sind ein paar Fernsehbilder, ein kleiner Vorrat von Zitaten und Klischees. Wer weiß noch, wie es damals wirklich aussah, wie die überrumpelte DDR stammelte, drängelte und roch? Matthias Matussek war dabei und hat alles festgehalten: das Gewühl der Demonstranten vor dem ZK, die Geisterfahrten durch die Provinz, die Freude und die Gier, den Wirrwarr und die Wut. Ein Dreivierteljahr lang hat er sich eingenistet im Ost-Berliner Palasthotel, Zimmer 6101. Hautnah beschrieb er die Fassaden und die Hintertreppen der »Wende«, die eher einer riesigen Karambolage glich. Er verschweigt auch die Schäden nicht, die der Zusammenstoß zweier Gesellschaftssysteme zur Folge hatte, und die bis heute schmerzen. Matusseks Blick ist ebenso subjektiv wie präzise; Ausgewogenheit ist nicht seine Sache; auf politische Korrektheiten nimmt er keine Rücksicht. Er registriert die Fremdheit, die Unheimlichkeit der verwesenden Diktatur und die mentalen Deformationen, die sie angerichtet hat. Seine eigenen Ambivalenzen, seine gemischten Gefühle verschweigt er nicht. »Deutschland raste«, sagt er, »und ich lag im Bett und fühlte mich elend.« Palasthotel ist ein sehr spontanes, ein unvorsichtiges Buch. Gerade deshalb ist es lebendig geblieben als Memento an einen allzu rasch vergilbten historischen Augenblick. PUBCOMMENTS: »An Raymond Chandler geschult!«CAPITAL »Eine Madonna mit rüpelhaften Manieren. Doch seine Stilsicherheit läßt Kollegen vor Neid gelb werden im Gesicht.«NDR »Besser als Kisch!«TEMPO »Die Wende war eine aberwitzige Zeit, und es ist ein Glücksfall, daß es einen Reporter im rasenden Deutschland gab, der alles festgehalten hat, was er zu fassen kriegte: Hoffnung und Irrung, Absturz und Chaos, Blendung und Lüge, Lärm und Pracht. Zum Reporter muß man geboren sein und Matthias Matussek ist es.«THOMAS BRUSSIG
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einen Einblick in die Wende, wie ich ihn noch nie sah 4 von 5 Punkten „Wie die Einheit über Deutschland hereinbrach“, so der Untertitel des vorliegenden Buches von Matthias Matussek. Ja, ich war zwar dabei, aber so detaiert und unverhüllt schonungslos habe selbst ich es nicht miterlebt, wie sich BRD und DDR vereinigten. Der Autor hat ein seltenes Talent dafür, mit spitzer Feder den ganzen Wahnsinn sachlich und offen zu schildern der damals in Deutschland losbrach. Dieses Buch ist somit ein Dokument zur Zeitgeschichte ganz besonderer Art.Am Anfang wirkt das Buch etwas befremdlich und ich bin mir auch nicht ganz sicher ob Bürger aus der ehemaligen DDR den Witz und die Anmerkungen von Matthias Matussek richtig und ganz verstehen können. Es steht mir sicherlich auch gar nicht zu, zu beurteilen, ob das Buch für die andere Hälfte von Deutschland geeignet ist, denn alle Darstellungen sind subjektiver und persönlicher Natur. Doch für mich kann ich sagen, ich war schockiert & entsetzt, sowie belustigt & den Tränen nahe (Tränen der Freude). Es ist für mich als beleuchte der Autor „Spotlight-artig“ Geschehnisse und Personen der Wende und dies zudem mit großem Sachverstand. DDR Größen wie Hans-Peter Minetti und sein Sohn oder Heiner Müller werden interviewt zum Zeitpunkt der Wende. Auch das Museum für Deutsche Geschichte in Ost-Berlin bekommt sein Fett ab, wie auch die Heinrich Hertz Oberschule, ebenfalls in Ostberlin. Der Buchhandel und die DDR ist ebenfalls ein lustiges Thema, wie auch die DEFA oder Gregor Gysis Selbstbehauptung zwischen Marx und Marlboro. Das Buch ist mit spitzer Feder geschrieben und jeder der dabei war oder dabei sein wollte, es aber nicht schaffte, kann mit Matthias Matussek ganz neue und surreale Eindrücke gewinnen wie es war - dabei zu sein, zur Stunde Null in Ostberlin.
Weitere Lesermeinungen |
Industriereportagen: Als Arbeiter in deutschen Großbetrieben Günter Wallraff Taschenbuch, November 1991 Verkaufsrang: 220764 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
kurzweilig und aktuell................ 4 von 5 Punkten Durch das Erscheinen von Günter Wallraffs neuen Reportagen im Wochenmagazin DIE ZEIT (2007 / 2008), bin ich auf seine alten (aus den 60er Jahren) aufmerksam geworden. Der Leser merkt hier, dass Wallraff am Anfang steht - textlich weisen seine Berichte noch Defizite im Vergleich mit dem in der ZEIT veröffentlichten Titeln auf. Aber es macht nichts, kurzweilig und unterhaltsam sind sie allemal. Ein Blick zurück (oder auch nicht) auf die "böse" Arbeitswelt; in der Tat scheint sich soviel in den letzten 40 Jahren gar nicht geändert zu haben, wenn man einmal von einer aus dem 2. Weltkrieg stammenden, emotionalen Grundhaltung absieht. Ein wichtiges Geschichtsbuch.
Als Arbeiter in deutschen Großbetrieben 5 von 5 Punkten Die Industriereportagen von Günter Wallraff sind harte Kost. Auch wenn man gerne geneigt ist zu sagen, heute habe sich doch vieles geändert und das meiste gebessert. Vielleicht auch ein bißchen dank Leuten, wie Günter Wallraff.. In anderen Ländern herrschen immer noch inhumane Produktionsmethoden, deshalb finde ich, das Buch hat genauso noch seine Aktualität wie in den 60er Jahren. Auch in unserer oft sogenannten Leistungsgesellschaft sind genug neue Missstände hinzugetreten, denen sich mal jemand wie Günter Wallraff annehmen könnte: es wäre sicher eine spannende Sache das auf heute zu übertragen. Zu diesem Buch: Die Reportagen sind alle gut lesbar geschrieben und trotzdem ja Stumpfsinn geschildert wird, recht fesselnd. Muss man mal reingeguckt haben
Ein schwarz weißer- Film 5 von 5 Punkten tja bei diesem Bericht bekommt man in der tat ein mulmiges gefühl.Nicht erwehren konnte ich mich gegen meinen Eindruck darüber, dass wenn dieses Buch ein film wäre, er aufgrund der Emotionen und Bedrücktheiten garantiert schwarz-weiss gedreht würde. es wirft fragen auf, die ich mir (leider oder gott sei dank) nicht selbest beantworten kann, und schärft die sinne und den verstand darüber nach zu denken wie es heutzutage die situation ist. ich befürchte : ebenso. die schattenseiten des Wirtschaftswunders und des Wohlstandes erfährt man bei diesem buch aus erster reihe.
Alter Bericht und immer noch aktuell? 5 von 5 Punkten Bei diesem Buch handelt es sich um eines der Erstlingswerke von Wallraff. Obwohl es aus den 1960ern stammt, bekommt man beim Lesen immer noch ein unwohles Gefühl in der Magengegend! Trotz aller Neuerungen an Schichtmodellen und Montagehilfen in allen beschriebenen Bereichen bleibt der Mensch doch oft nur Erfüllungsgehilfe von maschinellen Tätigkeiten - damals, wie auch heute - wie ich finde (konnte ich mir nicht verkneifen - Entschuldigung). Der Autor beschreibt seine Tätigkeiten als einfacher Arbeiter in unterschiedlichen Firmen. Vom Automobilbauer, bis zum Röhrenwerker. Dies ist an sich nichts besonderes, wenn Wallraff nur Beobachter wäre! Wallraff schreibt nicht aus der Distanz, sondern macht sich wirklich zum Arbeiter. Er fühlt und lebt wie die Kollegen, die Ihn täglich umgeben und wird selbst zum einfachen "Malocher", macht allerdings aus seiner politischen Gesinnung keinen Hehl, was in meinen Augen eine Voreingenommenheit zur Sache darstellt. Fazit: Lesenswert nicht nur für junge Menschen, die sich unter 19XX nichts vorstellen können, sondern auch für alle, die in dieser Zeit in der Industrie gearbeitet haben. Ein Buch zum Nachdenken und Vergleichen zwischen damals und heute.
Ein packender Bericht 5 von 5 Punkten Ich bin nur durch Zufall auf das Buch gestoßen, kann aber sagen, dass es sich wirklich zu lesen lohnt. Zum Inhalt: Diese Buch befasst sich mit der Kehrseite des deutschen Wirtschaftswunders, die auch heute leider noch aktuell ist. Günter Wallraff versteht es die Schwierigkeiten der Arbeiter aufzuzeigen und stellt diese ungeachtet der Kritik der Firmen vor. So sammelte er Erfahrungen in einer Autofabrik, auf einer Werft, in einem Rohrwerk und in einem Stahlwerk. Aufgrund dieser Erfahrungen klagt er die rücksichtslose Ausnutzung der menschlichen Arbeitskräfte in jenen Firmen an. Dieses Buch profitiert besonders davon, dass der Autor selber unter den gleichen Bedingungen wie die Arbeiter gearbeitet hat und nicht wie andere Reporter nur das Geschehen beobachtet hat. Zwar ist der Text - Ende der Sechziger geschrieben - nicht mehr hoch aktuell, dennoch sind die Aussagen grundsätzlich noch gültig. Ein gutes Buch, das jeder der Interesse an der Thematik hat lesen sollte. |
Haare: Essays, kleine Erzählungen und Impressionen
Taschenbuch, März 1999 Verkaufsrang: 134924 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
spannend, unterhaltsam, lustig 5 von 5 Punkten Das Buch macht absolut Spaß. Wer kennt das nicht: nörgelnd und unglücklich über seine Haare vor dem Spiegel zu stehen. Oder irgendwelche Fotos zu betrachten und an der Frisur sofort zu erkennen, aus welcher Zeit diese Bilder stammen. Unglaublich, was sich an den Haaren alles ablesen lässt. Tolle Erzählungen und Sachtexte, Interviews mit Frisören und Bilder. Schamhaare kommen natürlich auch vor... |
So geht das!: Wie man fidel verspießert Doris Knecht Broschiert, Oktober 2006 Verkaufsrang: 109906 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Doris Knecht legt wieder nach! Über 100 neue Kolumnen schliessen an den Bestseller Hurra. Anleitung zum Doppelleben in 111 Schritten nahtlos an.Es ist nicht vorbei: Doris Knecht, die uns in"Hurra."überaus lebensnah und zum Brüllen komisch schilderte, wie man einen Rock n Roll-Lifestyle gegen das Leben als Mutter einzutauscht, beweist, dass es damit nicht erledigt ist: Nicht das Blödsein, nicht der Kampf gegen das Verspießern und schon gar nicht die Suche nach dem Sinn das Lebens.In über 100 neuen Kolumnen sucht die Autorin nach den Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens nach dem Leben vor den Kindern: Kann man auch mit Nachwuchs cool sein? Wie wird man älter, ohne seine eigenen Eltern zu werden? Wie hat man Kinder und bleibt trotzdem Mensch oder so was in der Art? Was wurde eigentlich aus meinem Gehirn? Gibt es ein Leben neben den Leben mit den Kindern? Was gibts da zu lachen? Kann es je wieder wie früher sein? Aber wozu? Sowie: Wo bin ich hier? Was hab ich getan? Warum h at mir das keiner früher gesagt? Kann ich noch ein Glas Wein haben? Auch in ihren neuen Kolumnen vereint Doris Knecht drei Qualitäten: Stil, Schmäh und keine Spur von Lebensweisheit. So lustig kann die Spießerdebatte sein.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
na, ja so geht das halt.... 5 von 5 Punkten ich glaube schon, dass es zum grossteil authentisch ist, was die mami da schreibt. ich habe ein paar mal echt lachen müssen ich kenne auch die location in wien, woe sich vieles abspielt.
lasst si halt ein bissi übertreiben - aber ich mag sie, die knechtin...
weiter so.
jene die meinen, dass das leben anders ist, haben entweder (noch) keine kinder, mögen keine kinde oder sind schon seit jahrzehnten grosseltern.
Weitere Lesermeinungen |
Schriften: Schriften, Bd.1: Bd I Jacques Lacan Taschenbuch, Dezember 1996 Verkaufsrang: 234287 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Bedeutsame Texte für die Psychoanalyse 5 von 5 Punkten Neben dem Seminar über E.A. Poes "Der entwendete Brief", enthält der Band auch den für Lacans Werk überaus wichtigen Text "Das Spiegelstadium als Bildner der Ichfunktion, wie sie uns in der psychoanalytischen Erfahrung erscheint" (Lacan zufolge entwickelt sich das Ich im Spiegelstadium, welches die grundlegende Matrix der Subjektivität bildet), sowie die Texte "Funktion und Feld des Sprechens und der Sprache in der Psychoanalyse" und "Die Ausrichtung der Kur und die Prinzipien ihrer Macht".
Lacan verbreitete seine Lehre anfangs nur in seinen Seminaren. Erst später publizierte er seine Schriften in Buchform. Gerade aufgrund dieser Tatsache (Texte waren für den mündlichen Vortrag konzipiert) liegen Lacans Schriften in sehr gut verständlicher Sprache vor.
Ein Muss für jeden, der sich mit der Psychoanalyse beschäftigt.
Offensichtlich : versteckt ! 5 von 5 Punkten Dieser Band aus den Schriften J. Lacan's enthält das Seminar über "den entwendeten Brief". "Der entwendete Brief" das ist eine Kurzgeschichte von E.A. Poe. Nun ist die Angelegenheit, wie man der Tatsache entnehmen könnte, daß Lacan sich damit auseinandersetzt, mitnichten unkompliziert. Mit zwei Maßnahmen sollte man sich auf die Lektüre des Buches vorbereiten: Die Kurzgeschichte von Poe lesen (z.B. in Manesse, Meistererzählungen) und sich mit dem Begriff der Wiederholung, wie Freud ihn in die Psychoanalyse einbrachte, befassen. Nichts weniger nämlich, als um diesen Begriff kreist das Seminar. In gewissem Sinne setzt Lacan hier gleichfalls seine Konzeption des Unbewussten, das wie eine Sprache strukturiert sei, fort. Das alles wird in Form einer zunächst eingehenden Untersuchung zur Dramatik der Kurzgeschichte durchgeführt. Wie bei Lacan üblich in einer sehr arkanischen Art und Weise: er scheint zu plaudern, doch das was er sagt hat mehrere Böden; wenn man glaubt ihn mit Verstehen eingeholt zu haben, zaubert er mit einer sprachlichen Gewandtheit, die ihresgleichen sucht, neue Perpektiven aus dem Hut, denen man nur mit (erneuter) Mühe auf die Spur kommt. Er scheint von simplen Kindermärchen, blöd anmutenden Abziehreimen, Gedichten der Antike bis in die Moderne, höherer Mathematik, über Philosophie bis zu Opern von Mozart alles studiert zu haben; und alles bezieht er in seine Argumentation mit ein. Alles das ist sehr schwer verdaulich; aber äußerst lohnenswert: es handelt sich bei Lacan's Schriften um die innovativsten und weitreichensten Versuche, die Psychoanalyse zu erweitern und eine Subjekttheorie daraus zu formen. Inwiefern im Begriff der Freud'schen Wiederholung Potentiale dazu stecken, ist hier nachzulesen.
Denn sie wissen nicht was sie tun 5 von 5 Punkten Liebe Amazonier,welche geistige Umnachtung - oder war es nur Unvermögen, sprich Dummheit - hat dann Ihre Bibliothekare veranlaßt, Jacques Lacans Bücher unter "Belletristik" zu führen? Ein Ketzer |
Das Lächeln des Delphins. Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft.: Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft Pascale Noa Bercovitch Taschenbuch, Oktober 2001 Verkaufsrang: 159694 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Beduinenjunge Abid'allah ist fünf Jahre alt, als er bei einem Sturz sein Gehör fast vollständig verliert. Er bleibt taubstumm und zieht sich zurück. Sein einziger Freund ist ein Delphin. Beim täglichen Spiel mit dem freundlichen Tier findet Abid'allah zunächst seine Sprache, dann sein Gehör wieder. Pascale Noa Bercovitch erzählt die wahre Geschichte einer wunderbaren Freundschaft.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Übertragbares Lächeln 5 von 5 Punkten Das Lächeln der Delfine überträgt sich bei der Lektüre automatisch auf den Leser ...
Pascale Noa Bercovitch schreibt sehr einfühlsam über die Beziehung eines Beduinen-Jungen zu einem Delfinweibchen. Oline - der Delfin - lebt im Roten Meer und sucht von sich aus die Nähe zu dem taubstummen Abid'allah. Diese Freundschaft ist echt, und die Geschichte hat sich tatsächlich so zugetragen, wie die Autorin sie erzählt. Manche Episoden aus dem Leben von Mensch und Tier sind kaum zu glauben, so zauberhaft sind sie. Oline hilft Abid'allah, sein Gehör und die Stimme zu nutzen. Abid'allah seinerseits rettet zweimal Delfinen das Leben.
Bei der Beobachtung von Abid'allah und "seinem Delfin" lernt die Autorin, "dass die Freundschaft selbst eine Sprache ist, in der die Form jede Bedeutung verliert".
So wie für viele andere hat sich das Leben der Autorin verändert, seit sie einen näheren Kontakt zu Delfinen aufbauen konnte.
Sehr stimmungsvoll sind die Farbfotos in der Mitte des Buches.
Weitere Lesermeinungen |
Es gibt (k)ein richtiges Leben im falschen Jochen Hörisch Gebundene Ausgabe, Oktober 2003 Verkaufsrang: 113933 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In einer Bibliothek, deren Bücher der Frage nach dem guten, dem vielleicht richtigen Leben nachgehen, darf Adornos berühmter Satz als Behauptung nicht ununtersucht bleiben. Wie kann man überhaupt ein falsches von einem richtigen Leben unterscheiden? Von welcher Seite aus betrachtet ist ein Leben falsch oder richtig? Aus der Perspektive der Flugzeugattentäter vom 11. September 2001 ist das falsche Leben genau das richtige Leben der westlichen Welt. Was stellt man mit dieser Erkenntnis an? »Dem Großprojekt eines Auszugs aus der falschen Welt und dem grundfalschen Leben war bislang kein durchschlagender Erfolg beschieden.« Diesen Fehler im Webmuster des Lebens, des Denkens aufzuspüren, macht sich Jochen Hörisch auf. »Heirate, du wirst es bereuen; heirate nicht, du wirst es auch bereuen; heirate oder heirate nicht, du wirst beides bereuen; entweder du heiratest oder du heiratest nicht, du bereust beides. Lache über die Torheiten der Welt, du wirst es bereuen; weine über sie, du wirst es bereuen; lache über die Torheiten der Welt oder weine über sie, du wirst beides bereuen; entweder du lachst über die Torheiten der Welt oder du weinst über sie, du bereust beides (
) Dies, meine Herren, ist aller Weisheit Inbegriff.« Man kann es auch kürzer sagen: »Es gibt kein richtiges Leben im falschen.«
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Es gibt keine falsche Lektüre in der richtigen... 5 von 5 Punkten Hörischs Reflexionen über Adornos Pessimisus, das gnostische Denken, die Lebenskunst über dem Abgrund und freilich: Adornos Optimismus gehören zu den schönsten und verständlichsten Lektüren theoretischer Literatur. Selten ist es so gut gelungen Gedanken an Lebenslust und Glück mit dem Wissen um Katastrophen, Krieg und Terror zu verbinden. "Glück statt Gleichgültigkeit - Adornos Grundgedanke" so lautet eine Überschrift, sie ist Programm. Schade nur, dass so wenig Fußnoten auf jene Texte hinweisen, auf die man Lust bekommt, sie auch zu lesen. |
Ketzer: Eine Verteidigung der Orthodoxie gegen ihre Verächter. Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit Gilbert Keith Chesterton Taschenbuch, Juni 2004 Verkaufsrang: 64905 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gilbert Keith Chesterton (18741936) ist nicht nur der Erfinder des berühmten Pater Brown, sondern auch einer der bedeutendsten Essayisten Englands. Seine Essays zu Themen wie Gentechnik, Ausbeutung der Natur, Eugenik, Esoterik, Islam und Christentum, Familie und Kindererziehung sind auch heute unvermindert aktuell. Vor allem aber bieten seine Aufsätze wegen ihrer Sprachkunst und ihres Witzes ein ganz besonderes Lesevergnügen. »Auf die Frage, welches Buch er auf eine einsame Insel mitnehmen würde, hat Chesterton einmal geantwortet: Mr. Robertsons Einführung in den Schiffsbau. Chesterton hat etwa siebzig Bücher geschrieben. Nicht alle sind ihm gelungen. Aber das beste Dutzend enthält Anleitungen zur Selbsthilfe nach metaphysischer Seenot. Dies hier ist eines von ihnen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
|
Gauner muß man Gauner nennen. 4 CDs
Audio CD, März 2007 Verkaufsrang: 110484 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hier ist, allen Fesseln des bisherigen Tagesgeschäfts ledig, der offensive, kritische und gleichzeitig ironische Journalist Ulrich Wickert in Hochform. Er schreibt über das Land, das er, Kosmopolit, immer noch am besten kennt und das ihm am meisten am Herzen liegt: Deutschland. Wer sind wir Deutschen? Woher kommt unsere Identität, die doch so verschieden ist von der etwa der Franzosen, Angelsachsen oder Holländer? Vor allem aber: Was sind die Werte, auf die es ankommt, damit Deutschland kein "Sanierungsfall" (Kanzlerin Merkel) bleibt? Ulrich Wickert knüpft an seinen Bestseller Der Ehrliche ist der Dumme an und fordert Ehrlichkeit im Denken, und das heißt vor allem auch: die Dinge offen beim Namen zu nennen.
|
Die größte Deutschstunde der Welt. CD: "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" - Die Zwiebelfisch-Kolumnen
Audio CD, März 2006 Verkaufsrang: 68405 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Muß - nicht nur für Schüler und Lehrer! "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" gilt heute schon als eines der meistverkauften Bücher in deutscher Sprache. Nun wird Bestseller-Autor Bastian Sick mit der "Größten Deutschstunde der Welt" auch noch ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen. Vor über 15 000 begeisterten Zuschauern präsentiert er in der Kölnarena seine "Zwiebelfisch"-Kolumnen mit Gästen wie Jo Luger, Frank Plasberg, Frank Rost und anderen. Gemeinsam machen sie sich Gedanken über das "gefühlte Komma" und andere Stolpersteine der deutschen Sprache. So gar nicht lehrmeisterlich, sondern sehr humorvoll wird die "Größte Deutschstunde der Welt" somit zu einer der vergnüglichsten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein „Muß" - nicht nur für Schüler und Lehrer 4 von 5 Punkten Seit dem Buch und Hörbuch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" Teil 1 & 2 ist die deutsche Sprache und deren Irrungen und Wirrungen wieder in aller Munde und das auch noch auf vergnügliche Art und Weise. Mit der Hör-CD „Die größte Deutschstunde der Welt", zeigt uns nun Bastian Sick mit vielen Freunden auf, dass selbst Massenveranstaltungen zum Thema „Deutsche Sprache" begeistern können und den Eintrag ins „Guiness Buch der Rekorde" schaffen.Vor 15.000 Zuschauern in der Kölnarena präsentierte Bastian Sick mit vielen Freunden und geladenen Gästen aus Politik und Sport, wie sich das gefühlte Komma den nun anfühlt, was es auf sich hat mit der Präposition und wieso nicht nur Ausländer mit der deutschen Sprache so manchen Kampf ausfechten müssen. Die Stolpersteine innerhalb der deutschen Sprache sind deren viele und es gelingt dem Autoren, des insgesamt mehr als 2 Millionen Mal verkauften Buches (Teil 1 & 2), ohne schulmeisterlich zu wirken, die Tücken und Fallstricke der Sprache auf vergnügliche Art dem begeisterten Publikum entgegenzubringen. Eine CD, insbesondere für Kenner der Zwiebelfischkolumnen im Spiegel und/oder Besitzer des Buches oder der Hör CD „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod Teil 1 & 2".
Weitere Lesermeinungen |
|

|