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| Reportagen aus aller Welt | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Der Prinzregent, die Schöne und das Bier: Münchner Umtriebe Wolfgang Görl Gebundene Ausgabe, August 2005 Verkaufsrang: 728186 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden München gefällt sich in der Pose der glamourösen Schönen, der nördlichsten Stadt Italiens. Entsprechend ausgeprägt ist der Hang zur Selbstinszenierung: Man liebt den schönen Schein, den die antikisierenden Bauten Klenzes aus dem 19. Jahrhundert ebenso ausstrahlen wie die Kostümierung der modischen Jeunesse dorée in den jeweils angesagten Locations. Daneben aber behauptet sich ein eher konservativer Geist, dem die beinahe dörfliche Behäbigkeit der Prinzregentenzeit um 1900 als immer währendes Daseinsmuster gilt. Wolfgang Görl, gebürtiger Münchner, spürt in seinen Reportagen mit Vorliebe jenen Menschen nach, die nicht in den Klatschspalten der Boulevardpresse erscheinen. Er setzt sich an die Stammtische des Hofbräuhauses, die es allen anders lautenden Gerüchten zum Trotz noch immer reichlich gibt, und er besucht Kneipen, in denen die Schwabinger Revoluzzer der sechziger Jahre auf die alten Zeiten trinken oder die Giesinger Underdogs Fasching feiern. Er blickt aber auch hinter die Kulissen des berühmten Rathausglockenspiels, ergründet das legendenumwobene Wesen der Münchner Oktoberfestwirte und begibt sich in die Unterwelt der Wittelsbacher Fürstengrüfte. Doch München ist auch Hightech-Metropole, und wo wäre das sichtbarer als in den BMW-Werkhallen, in denen die Bänder Tag und Nacht laufen? Beinahe überall zeigt sich, dass die Stadt seit je in einem merkwürdigen Zwiespalt verharrt: Mal will sie an der Spitze des Fortschritts sein, mal verbleibt sie trotzig im Althergebrachten - wie es gerade kommt.
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Egon Erwin Kisch- Preis 2000. Schreib das auf. Die besten deutschsprachigen Reportagen
Gebundene Ausgabe, 2000 Verkaufsrang: 837002
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Signifikante Reportagen 5 von 5 Punkten Ich kaufte mir dieses Buch aufgrund der einer Empfehlung einer Bekannten. Der gute Ruf eilte ihm sozusagen voraus. Und ich kann sagen die enthaltenen Raportagen sind die besten seit langem. Bersonders ergreifend ist der "Sieger", "Kriegstagebuch aus Belgrad". Die Reporterin schreibt, wie die Menschen um das bloße Überleben kämpfen und sich die verschiedenen beteiligten Kriegspateien gegenseitig "den schwarzen Peter" zuschieben. Dem Leser bietet sich somit ein authentischer Überblick über die Ereignisse und Schicksale im ehemaligen Jugoslawien. Doch auch die anderen Repotagen sind sehr lesenswert, z.B "Die verlorene Ehre des Friedrich B.", "Ballmurphy Boy, West-Belfast" und "Die deutsche Tinanic". Alles in allem eine Sammlung von Momentaufnahmen, als blicke man in den Spiegel der Zeitgeschichte. Weiterhin ist bemerkenswert, dass alle Bereiche des modernen Lebens behandelt werden und man bei jedem Text unweigerlich zum nachdenken aufgefordert wird. So bleibt dann zum Schluss nur das Warten auf die Egon Erwin Kisch Preis Reportagen 2001. |
Feuer. Reportagen von den Brennpunkten der Welt Sebastian Junger Taschenbuch, 2003 Verkaufsrang: 1064559 "Die US-Literaturszene feiert Sebastian Junger als neuen Hemingway." (Focus)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Faszinierend und atemberaubend 5 von 5 Punkten Es erstaunt mich immer wieder, welche so genannten Zufälle doch in der Welt passieren oder einem Selbst widerfahren. Zwar gibt es meiner Meinung nach keine Zufälle, deswegen habe ich sie auch als so genannte bezeichnet, doch es findet sich auch nicht so eine recht passende Bezeichnung für diese Art von Sachverhalt oder Gegebenheit. Manche bezeichnen es als Vorbestimmung andere wiederum als Schicksal. Aber auch dieses große Wort trifft es nicht ganz. Der Zufall, der mir bei diesem Buch widerfahren ist, ist der dass ich kurz vor der Lektüre dieses Buches den Film Blood Diamond" gesehen habe. Obwohl ich zuvor schlechte Kritiken über den Film gelesen, gesehen und gehört hatte, fand ich den wirklich sehr beeindruckend und intensiv. Eines der Gründe dafür, war natürlich der nicht-fiktive Hintergrund der Geschichte. Ich möchte jetzt hier nicht auf den Inhalt des Films eingehen, man sollte ihn sich einfach angucken und sich selbst seine Meinung bilden. Kurz nach dem ich den Film gesehen hatte, bin ich dann auf dieses Buch gestoßen. Ich sah mir das Cover des Buches an, überflog den Klappentext und dachte mir, dass dieses Buch sicherlich sehr interessant ist. Natürlich gibt es unzählige solcher Bücher, doch ich wusste natürlich wer Sebastian Junger war, und statt nach Der Sturm" zu suchen, dachte ich es wäre besser diesen Autor mit diesem Buch kennen zu lernen. Und nun um den Kreislauf zu schließen : Wie es der Zufall, das Schicksal es wollte beinhaltet das Buch ein sehr lesenswertes Kapitel über das gleiche Stück Geschichte, welches der Film "Blood Diamond" als Gegenstand hat. Ich habe zwar schon bis dato einige Bücher gelesen, aber nur wenige, die mich derart gefesselt haben. Nicht nur das oben genannte Kapitel ist lesenswert. Angefangen vom ersten bis zum letzten Kapitel sind sie alle packend und intensiv geschrieben. Gleichgültig nun, ob Junger, diese Ereignisse persönlich miterlebt hat oder nicht.
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Kierkegaard in Sizilien: Essays Bela Hamvas Gebundene Ausgabe, 18. September 2006 Verkaufsrang: 734443 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit „Kierkegaard in Sizilien“ liegt nun eine repräsentative Auswahl Havas` Essays aus dem umfangreichen Nachlass auf Deutsch vor, besorgt von László Földényi, der selbst einem deutsch Lesepublikum mit Büchern zur Melancholie, über Kleist und Caspar David Friedrich bekannt sein dürfte. (...) Die zentrale Frage, um die Hamvas` Überlegungen ständig kreisen, ist die Frage nach dem rechten Leben in einer Zeit, die der fundamentalen Verlogenheit, Täuschung und Verdummung anheim gefallen ist. Hamvas` Buch darf so als eine noch immer zeitgemäße Einübung in Sachen Lebensklugheit gelten.
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Kuhmist, Klingelbeutel und Kalaschnikow. Deutsche Provinzen Christiane Kohl Gebundene Ausgabe, 1999 Verkaufsrang: 1046982 Christiane Kohl, geboren 1954, war Korrespondentin in Bonn, Pressechefin im Umweltministerium von Hessen und "SPIEGEL"-Redakteurin, bevor sie als Italienkorrespondentin der Süddeutschen Zeitung nach Rom ging. Bereits in ihrem ersten Buch "Der Jude und das Mädchen" gelang ihr auf der Basis akribischer Recherche ein beklemmendes Stimmungsbild aus dem Nazi-Deutschland der 30er Jahre.
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Literarische Grenzgänger. 7 Essays Fritz J. Raddatz Taschenbuch, August 2002 Verkaufsrang: 954957 Fritz J. Raddatz, Jahrgang 1931, in Hamburg lebender Publizist, war Programmleiter bei Rowohlt und Feuilletonchef der ZEIT. Er hat Romane, eine Autobiographie und ein umfangreiches essayistisches und biographisches Werk vorgelegt.
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Über Deutschland Unter Deutschen Wolf Biermann Taschenbuch, 2002 Verkaufsrang: 646535 Wolf Biermann, der durch seine Lieder und Gedichte längst zu den Klassikern der deutschsprachigen Literatur gehört und mit seinen Konzertauftritten bis heute Erfolge feiert, ist ein öffentlicher Intellektueller im besten Sinne des Wortes: Immer wieder hat er mit großen, mittlerweile oft klassischen Essays in die entscheidenden politischen Debatten der letzten Jahre eingegriffen und mit seiner gedanklichen Schärfe, Formulierungskunst und polemischen Treffsicherheit oft mehr zur Klarheit beigetragen als die vielen Stimmen ewig abwägender Politiker oder parteipolitisch gezügelter Journalisten. Der vorliegende Band versammelt die wichtigsten Essays zu politischen und kulturellen Themen der letzten Jahre und einen aktuellen Aufsatz über die dramatische Lage im Nahen Osten sowie die Reaktionen in der deutschen Öffentlichkeit. Dazu der Autor: "Es geht auch um unseren Stoffwechsel mit dem so genannten Rest der Welt. Afghanistan. Irak. Israel. Palästina. Der Krieg zwischen den verfeindeten Nachkommen der Halbbrüder Ismael und Isaak im Nahen Osten provoziert auch in Deutschland einen Riss. Der Krieg gegen die Taliban-Faschisten hat die verschnarchte deutsche Friedensbewegung aus dem Schlummer gerissen. Und nun demonstriert der echte Pazifist gemeinsam mit den SED-Militaristen von gestern, die, jetzt umgetauft als PDS, sich grinsend blökende Friedensschafe einsammeln beim Wahlstimmenfang. Auch das ist eine Peinlichkeit, um die ich keinen Bogen machen kann ..." Wolf Biermann über die CSU, die Utopie, den Havemann-Prozess, den Mauerfall, die Leitkultur, über Armin Müller-Stahl, Heinrich Heine, Jurek Becker, Heiner Müller, Bertolt Brecht, Joschka Fischer u.v.a.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Zum Nachdenken angeregt 5 von 5 Punkten Wolf Biermann, vielen vermutlich vor allem als Liedermacher bekannt, ist seit langem auch ein großartiger Essayist. Das zeigt er hier in Form einer Sammlung von 18 Essays aus den Jahren 1996 bis 2002. In seiner ganz eigenen Art, mit einer klaren und präzisen Ausdrucksweise, beschäftigt er sich in diesen Aufsätzen mit so verschiedenen Themen wie Heinrich Heine, der CSU oder auch dem 11. September. Viele der Essays haben, obwohl sie nur kurz sind, nachhaltigen Eindruck auf mich hinterlassen. Haben mich zum weiterdenken angeregt, zum Recherchieren. Kurzum, sie haben auf mich genau die Wirkung gehabt, die ein guter Essay haben sollte.
Sprachgewaltig, interlektuell, witzig 5 von 5 Punkten Biermann kannte ich bisher nur von seinen Liedern, die ich seit 15 Jahren liebe. Besonders positiv überrascht hat mich, dass von der Kraft seiner Sprache, seine Aufsätze seinen Gedichten kaum nachstehen. Ich lese jeden Morgen einen Aufsatz zum Frühstück, und bin oft noch den Rest des Tages davon angeregt. Seinem liebevollen, zornigen, bitteren, klugen Blick durch Deutschland zu folgen ist die reinste Wonne. |
Alles über Paris. Sonderausgabe Ulrich Wickert Gebundene Ausgabe, 2005 Verkaufsrang: 755831 La plus belle ville du monde
In der Ausstattung der "Alles über"-Bände, opulent und liebevoll gestaltet, breitet der Causeur Wickert sein ganzes Wissen über sein Paris aus.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Eine Anleitung zum Träumen 5 von 5 Punkten Unvergleichlich, eines der lebendigsten Bücher die ich über Paris lesen durfte. Mit viel Witz und Charm erzählt Wickert über sein Paris, wie er es leben und lieben gelernt hat. Mit liebevollen Details und romatischen Geschichten hilft er uns von Paris zu träumen und schürt unser Fernweh nach der Mutter aller Städte.
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Alphabet meines Lebens: Woran ich Glaube Carlos Fuentes Broschiert, Januar 2006 Verkaufsrang: 794752 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen. "Fuentes beeindruckt mit seiner fast schon romantischen Eleganz und seiner brodelnden Phantasie." (Österreichischer Rundfunk)
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Brevier der Ahnungen. Eine Auswahl aus dem Werk Erwin Chargaff, Simone Kühn Gebundene Ausgabe, 2002 Verkaufsrang: 862786 "Er schreibt mit Verve und Anmut, gewinnt auch noch dem schwierigsten Thema Klarheit, Schönheit und vor allem auch Witz ab. Er gehört zu den besten Essayisten, die wir überhaupt haben." (Die Welt) "ein Zweifel: Chargaff ist ein eminenter Schriftsteller, der letzte Überlebende jenes Zeitalters, in dem all jene Großen wirkten, die Österreichs Beitrag zur Geisteswelt unseres Jahrhunderts ausmachen: von Kafka bis Wittgenstein." (Die WELT)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Dokument des 20. Jahrhunderts 5 von 5 Punkten Erwin Chargaff, ein vor Hitler geflohener, österreichischer Jude, ein Mann der seit 70 Jahren in New York lebt, ein um den Nobelpreis gebrachter Biochemiker, Wegweiser der Gentechnik, Autor, Kritiker, Philosoph, vielleicht Misanthrop, mit Sicherheit einer der großen Denker unserer Zeit. Simone Kühn hat im vorliegenden Brevier einen Überblick über Chargaffs Werk geschaffen, der durch die Intelligenz seiner Auswahl besticht und endlich die maßgeblichsten Gedanken des Aphoristikers und Essayisten in einer ansprechenden, eigendynamischen Form präsentiert. |
Der Entflammte: Über Elias Canetti Peter von Matt Gebundene Ausgabe, 3. Februar 2007 Verkaufsrang: 572462 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Die Reihe der immer wieder erneuerten Einladungen zur Lektüre zeigt Canetti als einen Meister der Verwandlungen, als Jäger und Spieler, als weisen Komödianten und Fallensteller, dessen Werk auch dem erfahrensten Leser den Einsatz seiner besten sinnlichen und kognitiven Fähigkeiten abverlangt." (Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.10.2007)
"Aphorismus und Anverwandlung statt Ismen-Definition und Systembastelei: Canettis Ästhetik ähnelt dem Literaturdenken seines Interpreten. So wird bei Peter von Matt Kritik zur Kunst." (Alexander Cammann, Die Tageszeitung, 16.05.2007)
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Der längste Schatten. Erinnern und Vergessen nach dem Holocaust Geoffrey Hartman Broschiert, 1999 Verkaufsrang: 1022248 Professor Pnin, Hauptfigur in Vladimir Nabokovs gleichnamigem Aufarbeitungsroman, beschreibt an einer Stelle die Qual des Erinnerns an den Tod seiner Verlobten in einem deutschen Konzentrationslager: "Da die genauen Umstände ihres Todes nicht feststanden, starb Mira in der Vorstellung eine große Zahl von Toden, erlebte sie eine große Zahl von Wiederauferstehungen, nur um wieder und wieder zu sterben." Die Erinnerung der direkt Betroffenen, derjenigen, die der menschlichen Hölle entkamen, ist schmerzlich und voller Qualen; zuweilen so schmerzlich, daß auch auf der Seite der Opfer die Erinnerung verdrängt und verschüttet wurde. Den Verdrängungsschutt beiseite zu räumen und die Erinnerung für die gegenwärtigen und zukünftigen Generationen zu bewahren, dies hat sich der 1939 mit neun Jahren aus Deutschland geflohene Geoffrey Hartman zur Lebensaufgabe gemacht. Das Fortunoff-Video-Archiv für Holocaust-Zeugnisse, das der emeritierte Yale-Professor leitet, sammelt mündliche Aussagen von Opfern. Ein Gegengewicht zu den Quellen der Täter, zu den "Bilderbüchern der Mörder" zu schaffen und den Betroffenen eine Stimme zu geben steht dabei im Vordergrund. Forderungen nach einem Schlußstrich unter den Holocaust erteilt Hartman eine klare Absage, zugleich warnt er aber auch vor dem dumpfen "Brüten, das aus Trauer längst Melancholie" hat werden lassen. Hartmans Blick auf die Nachwirkungen des Holocaust ist facettenreich, ausgewogen und hintergründig. Hier hat sich ein Literaturwissenschaftler tiefe Gedanken gemacht, der über die Beschäftigung mit dem Thema auch ein Stück eigener Identität wiederfand. Die Essays vereinen einem Brennglas gleich das Nachdenken der intellektuellen Eliten zum Holocaust und dessen "Bewältigung". Dabei spannt er den Bogen von Hannah Arendt bis zu Spielbergs Schindlers Liste. Die zehn, mit vielen Anmerkungen versehenen Essays stehen zuweilen etwas unverbunden nebeneinander, einige Gedankengänge wiederholen sich; Nachlässigkeiten, die angesichts der inhaltlichen Tiefe der Gedanken und der Dichte der Belege nicht zu sehr ins Gewicht fallen. -Manfred Schwarzmeier
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Die Aussicht vom dreizehnten (13) Stock. Neue Essays Erwin Chargaff Gebundene Ausgabe, 2002 Verkaufsrang: 705253 Literarische Abgesänge von Autoren auf das nun bald vergangene Jahrhundert haben derzeit Hochkonjunktur. Doch kaum einer genießt eine solche Glaubwürdigkeit wie Erwin Chargaff. Er war erst neun Jahre alt als der erste Weltkrieg ausbrach. Was seiner Welt bis zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts angetan wurde, ist Inhalt der bedeutungsschweren Essays in Die Aussicht vom 13. Stock. In seinen zahlreichen Schriften ist Chargaff schon immer einer von jenen, die viel eher betrauern, was wir verloren, als bejubeln, was wir gewonnen haben. Als Sammler des Verlorengegangenen etabliert, des Laientums, des Unerklärlichen, der festen Formen, läuft er in seinem neuen Werk zur absoluten Höchstform auf. Nach Ansicht des Verfassers haben wir unsere letzten Möglichkeiten der Berührung mit der Wirklichkeit und der Menschlichkeit verloren. Die Größe ist dieser Welt abhanden gekommen. Sie ruht unter der schwarzen Sonne der Melancholie. Wir leben in einer schwachen Zeit, in der, an der Vergangenheit gemessen, nichts Großes geleistet wird. Die Rundumschläge Chargaffs gegen Computer, Gentechnik, Organtransplantationen und das Verschwinden der Demokratie ist Lesestoff vom Allerfeinsten, gewürzt mit bissiger Ironie und großer Nachdenklichkeit. Wenn auch der geäußerte tiefe Pessimismus nicht nach jedermanns Geschmack ist, so setzt das Buch ein wichtiges Zeichen in einer immer oberflächlicher werdenden Welt. -Jan Vaiden
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Die Liebe, der Zufall und das Paar: Essays zur homosexuellen Literatur (suhrkamp taschenbuch) Joachim Campe Taschenbuch, 27. August 2001 Verkaufsrang: 998665 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen "Das männliche Paar gibt es." So eröffnet Joachim Campe seinen Reigen männlicher Liebespaare der Literaturgeschichte. Campe konstatiert, dass trotz aller Widrigkeiten (vom religiösen Fundamentalismus des Christentums bis zur aktuellen Debatte um die Homo-Ehe) das männliche Paar eine Tatsache nicht erst unserer Zeit ist. Sein Gegenstand sind angloamerikanische und französischen Literaten vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart von Wilde bis zu Maupin, Leavitt und Begley. Beim genaueren Hinschauen offenbart sich hinter den ausführlichen biografischen wie fundierten literarischen Lektüren der Autoren ein ganz anderes, charmant-bezauberndes Anliegen: Wie die schlichte Widmung "Für Markus", so ist der Band eine einzige liebevolle Hommage an den Partner, der nicht im Rampenlicht steht - Wildes Robert Ross, Gides Marc Allégret, Forsters Bob Buckingham, Cocteaus Jean Marais, Isherwoods Don Bachardy und Audens Chester Kallman. Trotz des unbestreitbaren Lesevergnügens seien ein paar kritische Worte erlaubt: Ist es wirklich nötig, das eigene Projekt durch Seitenhiebe auf eine "queer theory" zu profilieren, die vorgeblich "einen Kult mit dem Abweichenden, Schrillen und Schrägen treibt"? Verdächtig ist mir auch Campes Versuch, einen "neuen Humanismus" in der amerikanischen Literaturtheorie zu orten, um seinerseits von "erotischer Wirklichkeit" und dem Ende der Entwicklung in der Geschichte des männliches Paares zu sprechen. Mir scheint vielmehr, dass hinter Campes Wiederentdeckung des männlichen Liebespaares auch für ein heterosexuelles Publikum sich ein humanistisches Programm der Egalität verbirgt, wonach das Homo-Paar sich vom heterosexuellen Paar zwar im Konkreten unterscheidet, ihm aber vom Prinzip her ähnlich ist. Dieser Rekurs auf die Normalität widerspricht den wunderbar individuell gestalteten Einzelporträts, die eine ganz eigene Magie ausstrahlen und für sich - und gegen ein biederes, normatives Paarmodell - sprechen. -RJ Poole
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Die Maßgaben der Kunst. Gesammelte Aufsätze 1959 - 1994 Peter Hacks Gebundene Ausgabe, 1996 Verkaufsrang: 1292080 Majestät und Amtsgewalt Peter Hacks' gesammelte Essays Wer wissen möchte, was eine Sentenz ist, der schlage nach bei Peter Hacks. Wunderbar aufgegangen ist sein poetologischer Kuchen im Lauf von vierzig Jahren, 1175 Seiten, das gesamte essayistische Werk, "vermöge dessen die Deutschen des 20. Jahrhunderts auch nach Georg Lukács noch eine Ästhetik besitzen" (Klappentext) - gespickt mit köstlichen, fetten Rosinen, das sind eben die Pointen, Aperçus und Sentenzen dieses humoristischen und das heisst äusserst ernsthaften Schriftstellers. Eine Sentenz also "ist ein Satz von umfassendem Inhalt, dem keiner widerspricht". Auch das ist natürlich eine Sentenz, der Rezensent widerspricht nicht, und dass sie in einem Aufsatz über Friederike Kempner steht, tut wenig zur Sache ("Die Kempner wäre nicht so komisch, wenn sie nicht so gut wäre", 1986). Aber es geht weiter: "Dieses Ziel (sc. dass keiner widerspricht) ist natürlich nicht mit Wahrheit allein zu erreichen. Es geht nur von oben herab. Die Sentenz ist die erhabene Verbindung von Wahrheit und Amtsgewalt, die Art, wie Könige sich ausdrücken." Poeten-Gouvernante Man darf sich diesen Satz ruhig eine Weile auf der Zunge zergehen lassen. Denn die Sentenz über die Sentenz führt bereits mitten hinein in die Poetologie eines Poeten, der hier selbstverständlich auch von sich selbst spricht, von der eigenen Majestät und Amtsgewalt, vermöge deren die Deutschen . . . (siehe Klappentext). König Peter steht mit beiden Füssen fest auf dem Boden der sozialistischen Grundordnung. Die ist unantastbar, um die muss er sich weiter nicht kümmern, erklärtermassen auch nicht um Utopien und Ideale (die ihm im übrigen eins sind). Sein Reich ist die Kunst, und die ist "entweder Selbstzweck oder nicht Kunst. Für alle anderen Zwecke macht Kunst zu viel Mühe." Das ist so schlagend formuliert, dass man auch hier nicht widersprechen mag. Innerhalb der Kunst aber ist Hacks' eigentliches Gebiet alles "Zusammenhängende, Behauptende, Realistische". Also nicht das Diskontingente, In-Frage-Stellende, Phantastische. Ja zu Sophokles, Shakespeare, Goethe, nein zu Hölderlin, Kleist, Büchner. Es geht, mit einem Wort, um Klassik. Das ist kein Widerspruch zu der Tatsache, dass Hacks ein Dichter des späten 20. Jahrhunderts ist. Denn der Sozialismus stellt ja so etwas wie eine klassisch-humanistische Gesellschaftsform dar, die zwar hier und da auch individuelles Leid erzeugen mag, aber doch wirklich kein erstrangiges, nennenswertes. Können Sie sich Goethe am Wannsee vorstellen? So fragt Hacks - rhetorisch natürlich - die Leser der Zeitschrift "konkret" im Januar 1991. Goethe hält er für "unerbittlicher als Kleist, der ja wenigstens literarisch zum Mehrheitsflügel zählte". Den Beweis für diese absonderliche Behauptung (Sentenz?) bleibt der Kolumnist schuldig. "Goethe fuhr fort, sich zu verhalten, als gehöre er noch zur Gesellschaft dazu, und erschoss sich nicht. Fest steht, ein Dichter bringt sich nicht um. Es schickt sich nicht und hindert ihn beim Dichten." Die gouvernantenhafte Formel "Es schickt sich nicht" kommt häufig vor beim wohlerzogenen Peter Hacks, zumal im Zusammenhang mit Goethe, dem gegenüber sich schon gar nichts schickt ausser dem fälligen Respekt, den der Essayist notfalls mit der Peitsche einfordert. Über Goethe: "Er nahm sich nicht viel mehr vor, als, in allen ihren Zweigen, die deutsche Literatur zu erfinden, die deutsche Nation herzustellen und ein paar Vorschläge über das Leben nach dem noch gar nicht eingetretenen bürgerlichen Zeitalter auszuarbeiten. Diese Ziele hat er erreicht. Gelegentlich höre ich sagen, er sei ein politischer Müssiggänger gewesen." Über Hacks: "Mein Ziel ist, die sozialistische Literatur zu erfinden und durchzusetzen. Den leichteren Teil der Sache, den ersten, habe ich erreicht." Beide Notate vom Dezember 1975. Man nennt so etwas gesundes Selbstvertrauen. Wer über diese Gabe nicht in so gesegnetem Mass verfügt wie die Klassiker Goethe und Hacks, der darf sich auch nicht anmassen, ein Dichter sein zu wollen. Lenz und Hölderlin sind ganz einfach "Verrückte". Literarisch dokumentiert ist das nicht nur in ihren eigenen zweit-, dritt- oder viertklassigen Werken, sondern - was Lenz betrifft - in keiner geringeren erstklassigen Dichtung als Goethes "Tasso". Wie das? Folgendermassen. In einem früheren Aufsatz (1975) begnügt Hacks sich noch mit der immerhin diskutablen, produktiv-zugespitzten These, der Tasso des Dramas trage zwar unverkennbare Züge des Autors, aber das seien "eben die Züge in Goethes Wesen, die Goethe an sich verabscheute und die zu überwinden ihn so viel Mühe gekostet hatte". Tasso ist lebensfremd, anmassend, larmoyant. Kein Genie, sondern ein Scheusal, und dazu ein Lump. Er will den Herzog beraten und Prinzessinnen küssen. Kurz: "Der Ort, wo er landen wird, ist nicht der Olymp. Es ist das Narrenhaus." Später dann (1990), unter der Überschrift "Lenzens Eseley" (so ein mysteriöses Tagebuchnotat Goethes vom 26. 11. 1776), kommt Hacks auf den "Tasso" zurück, bringt sehr viel detektivischen Scharfsinn auf, um zu beweisen: Tasso ist verdichteter Lenz! Der Gang der Argumentation ist dieser: a) "Lenz liebte mit Goethe mit. Wenn Goethe eine Dame liebte, liebte Lenz sie auch." (Friederike Brion, Cornelia Schlosser - Goethes Schwester -, Charlotte von Stein usf.); b) Goethe liebte - heimlich, still und leise - die Herzogin Louise; c) "Und die ausgerechnet sollte Lenz nicht mitgeliebt haben?" Auf einem Ball am 25. 11. 1776, so Hacks' kühner Schluss, küsste (oder kniff) der übrigens ganz und gar uneingeladene Lenz die Herzogin. Das war die berühmte "Eseley". Der unglückliche Poet, dieser "Gleichheitsmann aus Unwert", so eine kleine Hackssche Ohrfeige en passant, wurde daraufhin verbannt (und nicht etwa, wie es die Legende will, weil der neidische Goethe diese Verbannung betrieben hätte). Aber was schadet's? Im "Tasso" ist er doch noch Literaturgeschichte geworden: als Titelfigur. "Goethe erzählt im Tasso von sich", resümiert Hacks, "aber anhand des Lenz-Stoffs und also vermittelt über eine unerfreuliche Figur." "Rotz und Trotz" Das ist geistreich und was den philologischen Spürsinn betrifft, imponierend (wenn auch nicht zwingend) - und zugleich ein Manifest der Inhumanität und der Ignoranz. Denn Lenz' gewiss schmales dramatisches Werk war ebenso repräsentativ wie folgenreich für die Um- und Aufbruchstimmung eines sich zögernd emanzipierenden Bürgertums. Als "Rotz und Trotz" kann das nur abtun, wer sich des güldenen Bodens seines staatsfrommen Dichterhandwerks absolut sicher ist und nie die herbe Erfahrung machen musste, was das ist: brotlose Kunst. Aber es passt ins System eines erzkonservativen Fortschrittlers, der kein grösseres Tabu kennt als intakte Hierarchien und vor nichts heftiger zurückschreckt als vor jeder Spielart von Radikalität. "Die Welt will nicht gern in die Form; aber die Arbeit des Dichters ist, sie da hinein zu bringen." Die Form meint bei Hacks aber immer: die etablierte Form. Also auch heute noch, wie eh und je: Tragödie, Komödie, Epos, Ballade usf. Bitte keine Vermischungen. Es ist vor diesem Hintergrund logisch, das Hacks nicht nur Sturm und Drang, Romantik, "Décadence", sondern auch die komplette Moderne (mit einer ganzen und einer halben Ausnahme: Thomas Mann und Brecht) in Bausch und Bogen verwerfen muss. Mit den gleichen Argumenten übrigens, mit denen er bereits Büchner verwirft. An dem ist tadelnswert vor allem "die Unlust, sich um eine Fabel zu bemühen". Nicht nur hält er diese Tendenz für "Tieckisch", nein, in Hacks' Augen ist Büchner schlechthin nichts als ein Epigone Ludwig Tiecks (eine Patenschaft, die der Jüngere, der sich lieber auf Shakespeare beruft, frevlicherweise verleugnet). "Leonce und Lena" sei eine radikal eingestrichene Fassung des Tieckschen "Zerbino" - ein Plagiat. Warum aber hatte Büchner Folgen, Tieck dagegen nicht? Einen solchen Einwand lässt Hacks nicht gelten. Er erledigt ihn durch die sture Behauptung, Kleist, Grabbe und Büchner seien von nichts ein Anfang, "nicht einmal der Anfang vom Ende". Das verstimmt den - partiell durchaus amüsierten, jedenfalls nicht bloss angeödeten - Leser dieser konsequent prämodernen Poetik auf Dauer denn doch gewaltig: die Hackssche Neigung, auf alles, was gegen den Strom kreucht und fleucht, was sich dem Klassizismus-Diktat widersetzt, mit der Pointenklatsche einzudreschen. Wie befindet sich eine solche Majestät, nachdem der sozialistische Elfenbeinturm, in dem sie sass, abgetragen ist? Vermutlich geht es ihr gut, und sie ist immer noch sesshaft, wie es "Genies und Walfischen" geziemt. Vielleicht, allenfalls, fährt sie noch für ein paar Tage nach Karlsbad. Martin Krumbholz
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Die unanständige Gelehrtenrepublik: Wissen, Libertinage und Kommunikation in der Frühen Neuzeit Martin Mulsow Gebundene Ausgabe, 10. Mai 2007 Verkaufsrang: 159788 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es sind verstörend-faszinierende Unbekannte wie Adriaan Beverland, die Martin Mulsows "Unanständige Gelehrtenrepublik" bevölkern. Ihre Werke weisen sie als Verrückte, nicht aber als Irre aus. Der titelgebende Begriff dieses beeindruckenden Buches bildet eigentlich ein Paradox, denn Mulsows anrüchige Geisteshelden teilten meist das Schicksal, an der Pforte der ehrenwerten Gelehrtengesellschaft zurückgewiesen zu werden. (FAZ)
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Ein Essay über Projekte, London 1697 Daniel Defoe Taschenbuch, 4. Mai 2006 Verkaufsrang: 762649 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Ein Essay über Projekte"von Daniel Defoe (1697) ist ein Grundlagentext zum Projektdenken der Moderne. Seine Erfahrungen als Geschäftsmann, Bankrotteur, Politikberater, Geheimagent, Journalist, Zeitungsherausgeber machen den Autor des"Robinson Crusoe"zum exemplarischen"Citizen of the Modern World", der ständig in Projekte verwickelt ist und solche, die"von öffentlichem Nutzen"sind, propagiert (Vervollkommnung des Handels, Beschäftigung der Armen, Zirkulation und Vermehrung des Staatsvermögens, einschneidende Verbesserungen im Bank-, Versicherungs- und Gerichtswesen, Reform der Betreuung geistig Kranker, Ausbau des Straßennetzes, gleichrangige Ausbildungsangebote für Frauen). Die ausführlich kommentierte Neuausgabe dieses auf Deutsch seit langem vergriffenen Textes ermöglicht es, aktuelle Debatten zur neuen"Gegenreformation"mit Anfangsphasen reformerischer Pragmatik in Bezug zu setzen."Ein Essay über Projekte" von Daniel Defoe (1697) ist ein Grundlagentext zum Projektdenken der Moderne. Darin vorgelegte Reformvorschläge dieses frühen "citizen of the modern world" haben von den Ansätzen her verblüffende, globale Fragestellungen betreffende Aktualität: Neuregelung des Bank-, Börsen- und Versicherungswesen, des Konkursrechts, Bekämpfung von Steuerhinterziehung, offensive Ausbildungsangebote für Frauen, Mindestunterhalt für Arme. Vieles davon liest sich wie eine Vorwegnahme oder Persiflage geläufiger Politikkonzepte, Weltbankprogramme oder Consultant-Gutachten. Diese ausführlich kommentierte Neuausgabe des auf Deutsch seit langem vergriffenen Textes ermöglicht es, aktuelle Debatten zur laufenden "Gegenreformation" mit Anfangsphasen reformerischer Pragmatik in Bezug zu setzen. Nachforschungen zur Verwendung des Begriffs "Projekt" erhellen dessen, weit über administratives Projektmanagement hinausweisende Dimensionen.
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Das Wunder Österreich oder Wie es in einem Land immer besser und dabei immer schlechter wird. Essays, Polemiken, Glossen Michael Scharang Broschiert, Juni 1998 Verkaufsrang: 1538351
| Kaliban - Kannibale. Essays zur Kultur Lateinamerikas Roberto Fernandez Retamar Broschiert, Mai 1991 Verkaufsrang: 1011729
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Schreiben und Widersprechen Otl Aicher Sondereinband, 1993 Verkaufsrang: 1170189
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