Reportagen aus aller Welt

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Seite 24

Die Intrige: Theorie und Praxis der Hinterlist - Peter von MattDie Intrige: Theorie und Praxis der Hinterlist
Peter von Matt

Gebundene Ausgabe, Februar 2006
     Verkaufsrang: 175869      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Intrigen gehören zu unserer Zivilisation, und das schon seit Adam und Eva. Peter von Matt hat sich dieses Phänomens angenommen und führt uns die zahlreichen Facetten der Intrige anhand von wunderbaren Beispielen aus der Weltliteratur vor: das Kuckucksei und das trojanische Pferd, Lady Macbeth und die Marquise de Merteuil, der durchtriebene Fuchs, Mr. Ripley und viele mehr. Es geht um die Täter, ihre Helfer und die Opfer und das Wesen der Intrige. Und dabei erklärt Peter von Matt auch gleich noch das Wesen ihres Hauptakteurs: des Menschen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

wichtiges werk      5 von 5 Punkten
Ich hatte das buch "die intrige" aus der bibliothek. ja, es ist auf hohem niveau geschrieben,ich musste mich durchbeissen und dachte manchmal bei mir, ob es wohl so oft gelesen wird, wie es gekauft wird. - doch wurde ich in jedem kapitel aufs neue belohnt und ich bin dankbar, dass es sowas gibt, für uns autodidakten, die sich ohne universität durchs leben und durch die literatur schlagen.
nachdem ich nun mehrere male zurück in die bibliothek im buch nachschlagen ging, kaufe ich das buch, weil es für mich ein unverzichtbares nachschlagewerk ist.
ganz im geheimen denk ich, dass das buch selber eine gewisse intrigenqualität hat *zwinker


 Weitere Lesermeinungen


Angela Davis löscht ihre Webseite. Listen, Refrains, Abbildungen - Andreas NeumeisterAngela Davis löscht ihre Webseite. Listen, Refrains, Abbildungen
Andreas Neumeister

Taschenbuch, September 2002
     Verkaufsrang: 302690     

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So mancher Internetseite würde man nun wirklich keine müde Träne nachweinen, sollte sie aus dem Netzuniversum ein für alle Mal getilgt werden. Man denke an die unzähligen privaten Homepages, die im Stile von Mein Haus, mein Auto, meine Yacht auch vor Grundriss-Skizzen des Eigenheims oder Fotos familiärer Feiern nicht zurückschrecken.
Handelt es sich jedoch um die Website einer Bürgerrechtlerin, kommt das Löschen einer Kapitulation gleich. So...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Gesänge      5 von 5 Punkten
..eines Erleuchteten.
Kein Roman, aber solche Perlen, wie: "Die aktuelle Meldung, wird durch eine noch aktuellere unterbrochen", sind enthalten.
Amüsante leichte Kost, sicher zu teuer, für die paar Worte mit denen der Autor auskommt, aber das ist grade die Kunst.
Hier hat sich jemand durch, meiner Meinung nach schlechte Vorgängerromane, die aber wohl doch einigermaßen gefallen gefunden haben, sich das Forum für eine solche Phrasenprovokation geschaffen. Mehr davon! So klingt die Zukunft!

Und da müssen wir ja hin. Oder?



Sämtliche Werke in 20 Bänden und einem Registerband: Sämtliche Werke 15: Die Politischen Schriften: Bd. 15 - Hermann HesseSämtliche Werke in 20 Bänden und einem Registerband: Sämtliche Werke 15: Die Politischen Schriften: Bd. 15
Hermann Hesse

Gebundene Ausgabe, Juni 2004
     Verkaufsrang: 284720      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 40,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Zum Spannendsten, was diese erste Gesamtausgabe Hermann Hesses zu bieten hat, gehören Hesses politische Schriften. Vorausblickend wie wenige seiner Kollegen, hat dieser Dichter das Zeitgeschehen verfolgt und es verstanden, allen protektionistischen Versuchungen der Parteien und Interessengruppen zum Trotz, sich die Unabhängigkeit des selbständigen Urteils zu bewahren.



Offene Worte in eigener Sache. Gespräche, Reden, Essays 1989 - 2001 - Stefan HeymOffene Worte in eigener Sache. Gespräche, Reden, Essays 1989 - 2001
Stefan Heym

Taschenbuch, März 2003
     Verkaufsrang: 309572      Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Tagen.

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Als Stefan Heym 2001 starb, verlor die deutsche Literatur einen Schriftsteller, dessen Leben wie kaum ein zweites die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt, dessen kompromisslose Kritik an Selbstherrlichkeit, Unterdrückung und Zensur ihn zur ebenso geliebten wie gehassten Figur machten. Dass Heym "seine Kunst an keine Ideologie verriet" (Die Zeit), davon zeugen auch die Texte aus den letzten zwölf Jahren. Darunter die berühmte Rede, mit der Heym als Alterspräsident 1994 den Deutschen Bundestag eröffnete und die Parlamentarier zu Toleranz aufrief. "Offene Worte in eigener Sache" ist Bilanz und Summe eines Lebens in Widerspruch, Hoffnung, Würde und Nicht-Anpassung.



Sämtliche Werke in 20 Bänden und einem Registerband: Betrachtungen und Berichte 1. 1899-1926: Bd. 13 - Hermann HesseSämtliche Werke in 20 Bänden und einem Registerband: Betrachtungen und Berichte 1. 1899-1926: Bd. 13
Hermann Hesse

Gebundene Ausgabe, November 2003
     Verkaufsrang: 176513      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 40,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Im Frühjahr 2001 begann der Suhrkamp Verlag mit der Publikation der ersten vollständigen Ausgabe der Werke Hermann Hesses. Inzwischen sind 15 Bände erschienen; die Ausgabe wird voraussichtlich im Frühjahr 2004 mit den Bänden 15 (Politische Schriften) und 20 (Die Welt im Buch V) sowie einem Registerband abgeschlossen sein. Auf die Bände 11 und 12 mit den autobiographischen Schriften und Tagebüchern, die im März 2003 erschienen, folgt nun die Kurzprosa des Dichters, Hunderte zumeist im Feuilletonteil von Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichte Aufsätze aus den Jahren 1899 bis 1961. Nur etwa die Hälfte der hier erstmals vollständig vorgelegten Texte hat Hesse selbst in seine Bücher aufgenommen. In ihrer chronologischen Abfolge ergeben auch sie eine Lebensgeschichte in Selbstzeugnis- sen. Durchmischt von Betrachtungen über das Glück, die Liebe, das Alter, Träume und Psychoanalyse, geben sie dem Leser die Möglichkeit, sich selbst und seine eigenen Wahrnehmungen wieder- und gedeutet zu finden.



Das Lob der Torheit - Erasmus von RotterdamDas Lob der Torheit
Erasmus von Rotterdam

Gebundene Ausgabe, November 2005
     Verkaufsrang: 272662      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Weltherrscherin Torheit verkündet die Wahrheit, und sie tut es lachend: Dank ihrer dienstfertigen Zofen - Eigenliebe, Schmeichelei, Vergesslichkeit, Faulheit oder Lust - hat sie das ganze Erdenrund ihrer Macht unterworfen und ist nun Königin selbst über Könige. In diesem Meisterstück vorurteilsfreien Denkens erweckte Erasmus von Rotterdam die ironische Lobrede zu neuem Leben. Mit unübertroffener Leichtigkeit und rhetorischer Eleganz, rhythmischem Zauber und...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Aus voller Seele lachen      5 von 5 Punkten
Wenige Texte der Philosophie sind so heiter und so voller wunderbarer grotesker praller Bilder wie dieses. Gerade heute in Zeiten politischer Korrektheit machen die triefenden Gemeinheiten um so mehr Spaß. Da werden unverholen Beleidigungen wie "Greise" und "Vetteln" verwendet und geradezu lüstern die menschlichen Unzulänglichkeiten karrikiert. Man fühlt sich ein wenig wie in einem Bosch-Gemälde. Ja, man vergisst geradezu den kritischen Hintergrund des Textes.

Wenn ich schlecht gelaunt oder niedergedrückt bin, läßt mich der Griff zu diesem Text aus voller Seele lachen. Ich lese es gar nicht um irgendetwas zu lernen oder zu erfahren, sondern alleine der aufheiternden Wirkung wegen. Die wird durch die Tiefsinnigkeit und dem Realismus eigentlich nur verstärkt. Es ist schon ein wenig schade, daß die Fähigkeit zu fröhlichem lauten Lachen, zu derben Späßen, zu Groteskem überhaupt nach der Renaissance so sehr aus der Mode gekommen ist.

Ich will dieses Buch gar nicht im Sinne einer Kanonisierung empfehlen, sondern denke, daß man bei seiner Lektüre einfach mit- und hingerissen werden muß, solange man an einfachem frivolen Spaß, der in Renaissancebildern daherkommt, vergnügen finden kann. Jemand der mit heruntergezogenen Mundwinkeln nur der eigenen Rechthaberei fröhnt, mag dieses Buch als zersetzend empfinden und ablehnen, ich selber habe um so mehr Freude an diesem Text.


 Weitere Lesermeinungen


Deutsches Theater - Benjamin von Stuckrad-BarreDeutsches Theater
Benjamin von Stuckrad-Barre

Taschenbuch, Oktober 2003
     Verkaufsrang: 201363     

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Knapp vier Dutzend Stationen umfasst Stuckrad-Barres Deutschlandreise. Geografisch reicht sie von München (wo der Autor notgedrungen in ein Waschbecken pinkeln musste) bis Sylt (wo BVSB als investigativer Krabbenpuler bei der Imbisskette Gosch anheuerte), thematisch von Bernhard Jagoda (und dem Ritual der Verkündung der Arbeitslosenzahlen) bis zu Claus Peymann (der sich keine Hose kauft, aber mit dem Autor essen geht). Höhepunkt ist freilich ein kleiner räumlicher Exkurs nach Namibia, wohin der rasante Reporter Christoph Schlingensief folgt.

Der Text über Schlingensief gehört vielleicht zum Besten, was über den Apothekerssohn aus Oberhausen, der nicht funktionieren will, je geschrieben wurde. "Manchmal heißt es, Christoph Schlingensief sei gar nichts peinlich. Richtiger ist: Alles ist ihm peinlich, der Verklemmung setzt er Exhibitionismus entgegen und stellt sich zur Verfügung, wirft sich den ersten und zweiten Stein gleich selbst mitten ins Gesicht. (...) Seht her, zeigt er, ich kann es nicht, und das ist nicht schlimm, denn es ist normal."

Die fast schon zärtliche Ernsthaftigkeit, mit der Stuckrad-Barre hier über Schlingensief schreibt, lässt erahnen, dass ihn das Thema auch persönlich betrifft. Ist nicht auch Stuckrad-Barres Karriere nach einem Skript permanenter Selbstüberforderung abgelaufen? Als halb kalkulierte, halb improvisierte Selbstinszenierung eines jungen Sprachverfertigers, der in alles hineinstolpert und sich selbst dabei beobachtet, wie er abwechselnd -- und manchmal gleichzeitig -- die Rollen des Medienvirtuosen und des Mediendilettanten spielt. Egomanisch und medien- (also auch: selbst-)kritisch zugleich. "Die Kamera läuft, läuft immer. Und wie andere Menschen in den Spiegel, so guckt Schlingensief auf den Kontrollmonitor: Was machen wir da? Wie sieht es aus, was täuschen wir vor? So wird ein Gespräch mit ihm zur Gegendarstellung, er hilft seinem Gegenüber auf die Beine eigener Sprache; natürlich vergreift er sich dabei immer wieder im Ton und an Sakrilegen."

Der Ton. Benjamin von Stuckrad-Barre weiß, was die Musik macht. Und sein Grundton ist sehr oft ein polemischer. Das ist dann gut, wenn Stuckrad-Barre diesen Modus nicht nur zur Selbstaffirmation (und das heißt ja meist: zur Herabsetzung anderer) nutzt, sondern zum Dingfestmachen eines Sachverhalts. Beispiel Kabarett. "Wenn die Kritisierten mit dem Fallschirm in Fußballstadien springen und nichts sagen, bloß "18!" schreien, wenn ihre einzige Wahlkampfidee ist, schwul zu sein und Pandabären zu retten, dann muss doch die Kritik umso ernsthafter sein. Stattdessen ist auch bei Dieter Hildebrandt das Rabattgesetz gefallen, billiger waren die Späße nie."

Am besten ist Stuckrad-Barre dann, wenn er sein Kredo ernst nimmt, dass man "die Dinge immer wieder neu überprüfen" müsse. Und wenn er sich mal einen ganzen Text lang nicht nur jede Häme verkneift, sondern in respektvoller Distanz verharrt, wie in dem schönen Text über Manfred Krug. "Seine Menschenliebe und -kenntnis kehrt die Versehrtheit, das Krummnasige, Komischnasige eines jeden um in etwas Liebenswertes, ohne die Basistragik jeder Existenz zu verniedlichen." Da wird es einem fast schon warm ums Herz.

Manchmal klingt diese neue Ernsthaftigkeit fast schon rührend sozialdemokratisch, aber diese konstruktive Milde steht Stuckrad-Barre ausgesprochen gut zu Gesicht. Dass er auch das Polemisch-Atmosphärische gut beherrscht, wissen wir ja schon -- und natürlich finden sich auch hier reichlich Beispiele (etwa die Beschreibung eines Hotelzimmers: "diese gewiss lieb gemeinte beigefarbene Keimfreihölle heißt natürlich "Management-Suite" und ist eingerichtet wie das Weltbild von Peter Hahne.").

Vielleicht ist jetzt der Punkt erreicht, an dem sich entscheidet, ob Benjamin von Stuckrad-Barre ein talentierter Selbstdarsteller bleibt oder ob aus ihm noch einmal ein großer Reporter unkonventionellen Zuschnitts (à la Alexander Osang) wird: Die Gretchenfrage ist dabei, ob es ihm gelingt, sich selbst in seinen Texten zurückzunehmen und einfach auf seine Beobachtungen zu vertrauen. Die sind nämlich meist so gut, dass sie für sich selbst sprechen und zusätzlicher Kommentierung nicht bedürfen. (Selbiges gilt im Übrigen für die zahlreichen vom Autor selbst geschossenen Fotos, die seine Texte auf kongeniale Weise ergänzen -- und zusätzlich auch als Postkartenserie erhältlich sind.).

Aber vielleicht erleben wir derzeit ja auch eine Parallelentwicklung der beiden erfolgreichsten Entertainer der letzten Jahre: Wie sein Vorbild Harald Schmidt hat sich auch Benjamin von Stuckrad-Barre immer mehr vom polemischen hin zum analytischen, ja didaktischen Modus bewegt. Letztes Indiz: seine MTV-Sendung Lesezirkel, in der Stuckrad-Barre als selbst ermächtigte "Undercover-Guerilla der Stiftung Lesen" auftritt. Da ist es nur logisch, dass auch Deutsches Theater mit einem Zitat von Stuckrad-Barres persönlichem Literaturreferenten und Lesezirkel-Dauergast Walter Kempowski endet: "In der Nacht Klavier gespielt, die Kühe, draußen vor dem Fenster, hörten mir zu. Ich brach ab, als ich merkte, daß ich mir wie Chopin vorkam. Außerdem störte es mich, daß auch die Mädchen mir drüben, im anderen Haus, möglicherweise zuhörten und eventuell dächten, ich käme mir wie Chopin vor." --Axel Henrici

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)

Wunderbar !      5 von 5 Punkten
Ich lese BVSB ausgesprochen gerne. Hier wurde das ganze noch bildlich wunderbar untermalt. Ich hatte sehr viel Spass beim Lesen dieses Buches und kann es uneingeschränkt empfehlen :-)


 Weitere Lesermeinungen



Vertreibung ins Paradies: Unzeitgemäße Texte zur Zeit - Daniela DahnVertreibung ins Paradies: Unzeitgemäße Texte zur Zeit
Daniela Dahn

Taschenbuch, April 1998
     Verkaufsrang: 306754      Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.

Preis: € 7,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Ob sie spielerisch über die Unterschiede zwischen Frauen in Ost und West nachdenkt, eine Begegnung mit dem entmachteten Erich Mielke schildert oder in die neue Kulturszene der Oranienburger Straße eintaucht, ob sie "unzeitgemäße Gedanken über ostdeutsche Identität" äußert oder erklärt, warum der Osten nicht dankbar sein muß - Daniela Dahn verweigert unverdrossen die Anpassung an den Zeitgeist und setzt deshalb Leuchtmarken der Orientierung. Dieser Band präsentiert eine Auswahl von politischen Texten, Reportagen und Feuilletons der letzten Jahre, viele davon bislang unveröffentlicht.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Gibt es eine Alternative zum Wahnsinn so versucht dieses      4 von 5 Punkten
mutig die richtigen Fragen zu stellen.Eine sehr deutliche Sprache fuehrt den Leser durch den Zeitgeist der Ostdeutschen zum Anfang der 90'er Jahrer.Ein Muss fuer alle "Einheitsinteressierten" die ihren Blick von den gewohnten Bahnen in die Nieschen und Ecken der Wirrungen und Irrungen dieser Zeit werfen moechten.Ein Buch gerade auch fuer Westdeutsche die es sich zutrauen ,ohne dem Vorurteil Ostalgie zu begegnen, diese Essays kritisch und objektiv zu lesen.


Zeiten des Glücks im Unglück: Indische Augenblicke - Amitav GhoshZeiten des Glücks im Unglück: Indische Augenblicke
Amitav Ghosh

Gebundene Ausgabe, September 2006
     Verkaufsrang: 21311      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die vergangenen Jahrzehnte sind für den indischen Subkontinent verhängnisvoll gewesen: Indira Gandhi wird ermordet, die indische Regierung führt Atomtests in der Wüste Thar durch, ein Tsunami fordert Tausende von Opfern. Der hierzulande bislang nur als Romanautor bekannte Inder Amitav Ghosh erzählt von den wesentlichen politischen, sozialen und kulturellen Ereignissen seiner Heimat - seine Essays, die nun erstmals auf Deutsch erscheinen, überzeugen durch ihre scharfsinnige Analyse und berühren durch ihre Menschlichkeit.
Der Inder Amitav Ghosh wird gern als »Weltbürger« bezeichnet. Er lebt seit einem Jahrzehnt in New York, hat in Oxford studiert, in ägyptischen Dörfern das Entstehen des islamischen Fundamentalismus erforscht, er schreibt englisch, zitiert Rilke - und dennoch ist Ghoshs Kompass auf jene Region geeicht, die seine erste Heimat war. Alle seine Werke sind auf dem indischen Subkontinent verortet und spiegeln das dortige Leben. Seit gut zwei Jahrzehnten schreibt Ghosh Essays. Schon mehrfach wurden seine fein geschliffenen Prosastücke, die mal Reiseschilderung, dann Reportage, mal sachliche Analyse, dann Autobiographie sind, mit journalistischen Preisen ausgezeichnet. Er hat sich weltweit einen Namen als scharfsinniger Kommentator der indischen Gegenwart gemacht, als einer, der aktuelle Ereignisse in einen großen historischen Zusammenhang einordnen kann. In ZEITEN DES GLÜCKS IM UNGLÜCK sind jene Artikel versammelt, in denen sich Ghosh mit den wesentlichen Themen, die die indische Gesellschaft beschäftigt hat, auseinander setzt: die Konfrontation mit Pakistan wegen Kaschmir; das Katastrophenjahr 1984, als Indira Gandhi ermordet wurde; der Auszug der Intellektuellen in die Diaspora. Doch egal wie sachlich-abstrakt das Thema ist, der Aufklärer und Chronist Ghosh scheut sich nicht, das Denken, Empfinden und Erleben der Betroffenen in den Mittelpunkt seines Schreibens zu stellen. Sein ungewöhnlich persönlicher Fokus ermöglicht einen unverstellten Blick auf diese Weltregion, die mit Siebenmeilenstiefeln in die Zukunft schreitet und zugleich noch tief im Mittelalter steht - und er ermöglicht Verständnis.

"Kürzlich hat Ghosh in einem erschütternden Bericht die Folgen des Tsunami geschildert. Hier zeigt sich die wahre Meisterschaft des studierten Sozialanthropologen: in der literarischen Reportage. Auch der Reiz seiner Romane liegt vor allem in diesem unbestechlich scharfen Blick für die Kleinigkeiten, die das große Ganze ausmachen."
die tageszeitung
"Mit seiner klaren, unverblendeten Sicht, seiner Einfühlsamkeit und kritischen Brillanz konterkariert der in Harvard lehrende Ghosh die auf den schwindelerregenden Aufstieg der Wirtschaftsmacht Indien fixierte Berichterstattung."
Ulrich Baron, Die Welt
"Es bedarf gar keines Anlasses, um Amitav Ghoshs Essays zu empfehlen. Mit ihrer klaren, unverblendeten Sicht, ihrer Einfühlsamkeit und kritischen Brillanz bereichern sie jeden Leser - und die Weltliteratur."
Ulrich Baron, Tages-Anzeiger




Emil via New York - Emil SteinbergerEmil via New York
Emil Steinberger

Gebundene Ausgabe, Januar 2001
     Verkaufsrang: 241716      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Sehr nett      4 von 5 Punkten
Sehr gut lesbar und gut geschrieben. Nette kleine Anekdoten mit einem Augenzwinkern erzählt. Aber nicht so, dass ich es nicht mehr bei Seite legen konnte.
Ein netter Zeitvertreib

De Emil!      5 von 5 Punkten
Ja! Der bekannte schweizer Kaberettist Emil Steinberger wollte einmal Mister Nobody sein und ist für ein paar Jahre nach New York (bei diesem Wetter, machen nit spaß!). Er berichtet dort aus seinen Erfahrungen in Amerika und den Amerikanern. Ich selber habe mir das Buch gekauft nachdem ich bei seiner aktuellen Tournee "Emil- eine kaberettistische Lesung" in der Münchner Philharmonie zu Gast war. Dort ließt er aus seinen beiden Bändern vor und gibt das ein oder andere Emil-Stück zum besten... Einfach super! Resüme: Das Buch ist super, aber wenn Emil live aus diesen Büchern (Wahre Lügengeschichten) vorliest ist einfach das Sahnehäupchen obendrauf!

Amerika oder wie die amis wirklich sind....      4 von 5 Punkten
Als ich im Fernsehen von diesem Buch gehört habe, dachte ich mir sofort: dat musste haben. Emils Auszug aus den amerikanischen Gesetzestexten war klasse. Hier nun meine Rezension:
Der erste Eindruck war: Nanu, das ist aber dünn...(damit meine ich das Buch an sich). Für mich als Schnell-Leser ist dieses Buch leider nur eine sehr kurzweilige Sache. Was nicht heissen soll, dass das Buch schlecht ist - im Gegenteil!!
Es enthält einige Sachen, die ich bei meinem Amerika-Aufenthalt 1997 selber erlebt habe. So gesehen ist es ein sehr unterhaltsames Buch.
Sie merken sicherlich, dass ich nicht gerade überschwenglich über dieses Buch urteile. Das liegt daran, dass ich es mit einem anderem Buch, dass so ähnlích geschrieben ist, verglichen habe, nämlich ein Buch von Bill Bryson "Streiflichter aus Amerika" (oder so ähnlich), welches für mich absolute Sahne ist. Der Grund hierfür ist: Das Buch ist dicker (Schnell-Leser: Jubel!!!) und die Stories sind ein Tick amüsanter. Außerdem ist der Preis für dieses Werk ein bisschen happig (für einen Schnell-Leser wie mich schon!)
Wie gesagt: das Buch von Emil Steinberger ist gut - aber leider nicht das beste....
Sie werden sich fragen, warum ich dann 4 Sterne vergebe. Nun, meiner bescheidenen Meinung nach hat es eigentlich nur 3 verdient. Jedoch, die letzte Seite dieses Buches war für mich so eindrucksvoll, dass sie einen Extra-Stern absolut verdient hat. Warum, fragen Sie? Nix da, kaufen Sie das Buch, geniessen Sie es und lesen Sie mit Bedacht die letzte Seite durch. Sie werden es verstehen.....

Nur zu empfehlen...      5 von 5 Punkten
Ein unglaublich gutes Buch!
Kein typischer Reisebericht. Total lustig geschrieben, mit vielen interessanten Details, z.B. über die absurdesten amerikanischen Gesetze usw. Auch Leuten, die Emil bisher noch nicht kannten, so wie ich, ist das Buch nur zu empfehlen.

Absolute Spitzenklasse      5 von 5 Punkten
Diese Buch ist einfach super. Als ich anfing es zu lesen musste ich schon nach den ersten paar Seiten feststellen, das sich Emil Steinberger wieder einmal selbst übertroffen hat.
Ein klasse Buch...


Requiem für Ernst Jandl - Friederike MayröckerRequiem für Ernst Jandl
Friederike Mayröcker

Taschenbuch, Februar 2001
     Verkaufsrang: 221699      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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"Der Verlust eines so nahen Menschen, eines HAND- und HERZGEFÄHRTEN ist etwas ganz und gar Erschütterndes, aber vielleicht ist es so, dass man weiter mit diesem HERZ- und LIEBESGEFÄHRTEN sprechen kann, nämlich weiter Gespräche führen kann und vermutlich Antworten erwarten darf." Das schreibt Friederike Mayröcker unmittelbar nach dem Tod ihres Lebensmenschen, ihres Herzgefährten Ernst Jandl, im Sommer 2000. Ihren Zorn ("jammervoll ist der Tod, erbärmlich ist der Tod, viele Schmählichkeiten sind der Tod") und ihren Schmerz versucht sie in einer tief klingenden Totenklage zu bewältigen.

Es sind bewegende Texte, fern jeder Rührseligkeit. Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse werden da angerissen, Gespräche mit Vertrauten verarbeitet. Und zwischendurch bricht immer wieder die Wut über das Fatum durch: "Es ist so 1 UNGLÜCK es ist 1 UNGLÜCK, ich schreie, werfe die Teekanne auf den Tisch, schreie NEIN NEIN, er war ganz beige er war ganz beige."

Leise der Schluss: Einem 1976 verfassten Text zu Jandls "ottos mops" fügt sie im Juli 2000 eine Nachschrift an. Und wünscht sich "ein einziges Jahr dieser für mich kaum mehr erinnerbaren Zeit" zurück. Verwischte Hoffnung, Traum der Weiterlebenden: "wie intensiv würde ich es leben, wie behutsam und glücklich". Requiem für Ernst Jandl ist eine leidenschaftliche, eine bedrückende Todesklage geworden, immens stark in Wort und Ton, die ein Überleben, das Überleben erst ermöglicht nach tiefstem Schmerz. --Horst Steinfelt

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Kantiger, liebvoller Rückblick      4 von 5 Punkten
Friederike Mayröcker (geboren 1924) lebte über fünfzig Jahre mit Ernst Jandl zusammen. Sein Tod im Jahre 2000 hat, rund ein Jahr später, zum "Requiem" geführt. Sechs unterschiedlich lange Texte "rinnen als schwarze Tränen" in knappe fünfzig Seiten kantige Prosa mit eigener und eigenwilliger Diktion, lyrisch verdichtet und assoziativ dem Leben nach-denkend. Es sind Szenen einer Beinahe-Ehe: Friederike Mayröcker taucht bis zu den Oberarmen in lebendig gebliebene Tinten-Bilder. Das Heft kann durchaus als Vorstufe zum 2005 erschienenen "Und ich schüttelte einen Liebling" gesehen werden.

sprachgewaltig      3 von 5 Punkten
Friederike Mayröcker veröffentlichte etwa ein Jahr nach dem Tod Ernst Jandls, den Band mit dem Titel "Requiem für Ernst Jandl", dem sie zwei Gedichte, eines von ihr und eines von ihm, voranstellt, was dem Werk eine sehr persönliche Note verleiht. Es ist schwierig ein Werk Mayröckers in Worte zu fassen; es besticht durch seine Vielfalt von Formen und Methoden, die sich immer wieder selbst in Frage stellen; Formen, die sich selbst misstrauen, aber gerade daraus immer neue poetische Energien gewinnen. Mayröckers Prosa verzichtet auf das Narrative als Klammer, d.h. es kann nicht wirklich eine Inhaltsangabe gegeben werden. Im "Requiem für Ernst Jandl" zeigt sich Mayröcker von geradezu stupender Klarheit; und sie charakterisiert die Besonderheit des Schreibens: Das Schreiben als ein Werk der Einsamkeit, aus der es kein Entrinnen gibt. Als Resümee könnte man feststellen, dass der Tod nicht sprachlos macht, sondern im Gegenteil sprachmächtig.



Nach dem Scheitern der Utopien: Gesammelte Essays zu Politik und Geschichte - Joachim FestNach dem Scheitern der Utopien: Gesammelte Essays zu Politik und Geschichte
Joachim Fest

Gebundene Ausgabe, 21. September 2007
     Verkaufsrang: 69634      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Bestseller-Autor Joachim Fest hat neben seinen erfolgreichen historischen Sachbüchern auch ein beeindruckendes essayistisches Werk hinterlassen. Seit den sechziger Jahren war er mit seinen Aufsätzen und Artikeln eine der einflussreichsten und originellsten Stimmen in der deutschen Öffentlichkeit: unangepasst, bisweilen streitbar, dabei stets elegant und mit Verve formulierend. Ein Jahr nach Fests Tod präsentiert dieser Band seine wichtigsten Beiträge, die über die Jahre an verschiedenen Orten erschienen und längst nicht mehr greifbar sind. Sie enthalten meisterhafte historische Betrachtungen und politische Kommentare, die Furore machten: über 1968 und die Folgen, den Umgang mit unserer Vergangenheit, die Ost-West-Konfrontation und den Zusammenbruch des Sozialismus. Fests Vermögen, die grundsätzliche Bedeutung eines konkreten Streitthemas aufzuzeigen, und seine einhellig gerühmte sprachliche Brillanz machen diese Texte zu einer spannenden Lektüre. Ein zweiter Band mit den schönsten Essays zu Literatur und Kunst ist für Herbst 2008 in Vorbereitung.



Egon Erwin Kisch- Preis 1998 - Egon Erwin Kisch- Preis 1998

Broschiert, Mai 2000
     Verkaufsrang: 45154      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Ein Stern-Buch bei Aufbau: Die einzigartige Sammlung der besten zeitgenössischen Reportagen in deutscher Sprache.



Tanjas Welt: Männer sind eben anders, 1 Audio-CD - Tanja WekwerthTanjas Welt: Männer sind eben anders, 1 Audio-CD
Tanja Wekwerth

Audio CD, 25. März 2007
     Verkaufsrang: 253044      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Alle wollen etwas von Tanja: Ihre drei Kinder und Robert, der liebste Ehemann. Auch Tanja will manchmal etwas, aber dann hört selten jemand zu. Stoff für viele Geschichten: In der Frauenzeitschrift Laura erzählt Tanja Wekwerth jede Woche in "Tanjas Welt" von den kleinen und großen Herausforderungen des täglichen Lebens. Dieses Hörbuch enthält die schönsten Storys zum Thema "Männer sind eben anders" und widmet sich entscheidenden Fragen, die jede Frau bewegen: Warum bringt der Liebste nach zehn Jahren Ehe morgens nicht mehr den Kaffee ans Bett? Wieso verhält er sich beim Autofahren so seltsam? Und überhaupt - wünscht er sich nicht doch heimlich ein Heimchen, das ihm die Hausschuhe bringt?



Reporter der Hölle. Kriegsberichterstatter im 2. Weltkrieg - Georg Schmidt-ScheederReporter der Hölle. Kriegsberichterstatter im 2. Weltkrieg
Georg Schmidt-Scheeder

Gebundene Ausgabe, Februar 2003
     Verkaufsrang: 151008      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Journalismus extrem
Niemand hätte nach 1945 geglaubt, dass noch einmal Journalisten bei ihrer Arbeit in einem Kriegsgebiet den Tod finden würden. Und doch ist es geschehen. Der Krieg in Afghanistan hatte kaum begonnen, da fielen die ersten Reporter, die ihn dokumentierten. Georg Schmidt-Scheeder arbeitete als Bildreporter einer großen Tageszeitung. Als 1939 der Krieg begann, wurde er in Uniform gesteckt und als Kriegsberichterstatter ins Feld geschickt. Seine seinerzeit...


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Der Krieg aus Sichtweise eines Kriegsberichterstatters, der sehr vieles erlebt hat      5 von 5 Punkten
Ein Buch, dass leider viel zu wenig Beachtung gefunden hat bisher. Gespickt mit sehr vielen Infos die bislang unbekannt für mich waren, habe ich es zweimal gelesen um alle Infos herauszuholen!

Für alle die wissen möchten, wie es möglich ist, dass heute noch Kilometer an Filmband, Bergweise Berichte und Photos vorhanden sind, oder darauf zurückgegriffen werden kann (oder teilweise noch immer nicht bearbeitet und ausgestrahlt wurden).
Ohne die damalige/aufwendige Arbeit der Propaganda Kompanien wären heute keine Doku im Fernseh zum Thema WK II (unterlegt mit Bild/Filmaufnahmen) möglich.

Eine andere Spezies Soldat, die aber nicht minder gefährdet waren wie alle anderen auch und auch teilweise direkt in vorderster Linie ihr Leben verloren haben.

Ein Buch, dass ich sofort in meine Lieblingsbücherliste mitaufgenommen habe (und zu recht nach meiner Meinung).


Der Sturm. SPIEGEL-Edition Band 19 - Sebastian JungerDer Sturm. SPIEGEL-Edition Band 19
Sebastian Junger, Eckhard Kiehl

Gebundene Ausgabe, 4. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 115301     

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Meteorologen nannten den Sturm, der im Oktober 1991 die Ostküste Nordamerikas heimsuchte, wegen der seltenen Kombination der Faktoren, die ihn verursacht hatten, einen "perfekten Sturm". Für alle anderen war er die perfekte Hölle. In Der Sturm beschwört der Autor Sebastian Junger für den Leser die meteorologischen Bedingungen herauf, die den "Jahrhundertsturm" herbeigeführt hatten, und die Auswirkung, die er auf die Leute hatte, die in ihm gefangen wurden.

In erster Linie waren dies die sechs Besatzungsmitglieder des Schwertfischboots Andrea Gail, die allesamt 500 Meilen von Zuhause unter der wogenden See und hohen Wellen verschwanden. Anhand von veröffentlichtem Material, Funkmitschnitten, Augenzeugenberichten sowie den Erlebnissen von Leuten, die ähnliche Ereignisse überlebt hatten, versucht Junger, die letzten Augenblicke der Andrea Gail, sowie die gefährlichen Rettungsaktionen anderer Sturmopfer auf hoher See zu rekonstruieren.

Wie ein griechisches Drama steuert Der Sturm langsam und unaufhaltsam auf seinen tragischen Höhepunkt zu. Das Buch bettet die Geschichte der Fischerei und die Wissenschaft der Sturmvorhersage in das alltägliche Leben der Mannschaft auf der Andrea Gail und anderer, die sich bald im Ungestüm des Sturms finden würden, ein. Junger leistet Bemerkenswertes, indem er das Zusammentreffen von meteorologischen und menschlichen Ereignissen in Worten beschreibt, die sie nicht nur verständlich, sondern auch unvergeßlich machen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 625 Bewertungen)

Hervorragend      5 von 5 Punkten
Zuerst gab es dieses Buch, danach den bekannten Film von Wolfgang Petersen mit George Clooney.

Wer den recht sehenswerten Film kennt, wird bei der Lektüre rasch gewahr, dass Jungers Buch über weite Strecken 1:1 umgesetzt wurde und als Drehbuchvorlage gedient hat.

In halbdokumentarischem, halb fiktionalem Stil wird über den im Herbst 1991 vor der nordamerikanischen und kanadischen Küste tosenden Jahrhundertsturm, das tragische Schicksal der Besatzung des Fischtrawlers Andrea Gail, den selbstlosen und lebensgefährlichen Einsatz der Küstenwache und der Marine berichtet. Der Autor ist gelernter Journalist. Wohl deshalb ist der Teil des Buches, der dokumentarisch ist, gut recherchiert; nebenbei erfährt man viel Wissenswertes über die Entwicklung und Gefahren des Schwertfischfangs, dessen technische Voraussetzungen und ökonomische Hintergründe sowie über Monsterwellen und das Berufsrisiko eines Fischers. Dass in Nordamerika in Friedenszeiten nicht etwa die Polizei, die Feuerwehr oder die Ölindustrie die meisten tödlichen Unfälle zu beklagen haben, sondern die Fischerei, fand ich einigermaßen überraschend.

Der dokumentarische Teil ist fundiert ohne sich in langweiligen Ausschweifungen zu verlieren. Gut gelingt dem Autor aber auch der zwangsläufig fiktionale Teil - wenn es nämlich an die Beschreibung der mutmaßlichen Gedanken und Gefühle der Schiffsbesatzungen nebst Angehörigen und der Rettungskräfte geht. Das alles ergibt einen eindrucksvolle und spannende, teilweise ergreifende Darstellung des Kampfes der betroffenen Menschen gegen übermächtige Naturgewalten.

Ich ziehe dieses hervorragende Buch dem für ein kommerzielles Hollywooddrama recht guten Film eindeutig vor.


 Weitere Lesermeinungen



Ortstermine - Rüdiger WarnstädtOrtstermine
Rüdiger Warnstädt

Broschiert, 1. März 2007
     Verkaufsrang: 137896      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Dieses Buch des Amtsrichters am Kriminalgericht Moabit, der inzwischen ein Richter im Ruhestand, vor allem aber ein Richter auf Reisen ist. Dazu macht er ganz spezielle "Ortstermine". Zwischen Bielefeld und Bad Doberan, Wien, Warschau unterzieht er Land und Leute, Gegenwart und Geschichte, Kunst und Politik, Recht und Alltag einer amüsanten Betrachtung.



Der sterbliche Dichter: Über Literatur, Liebschaften und Langeweile - Joseph BrodskyDer sterbliche Dichter: Über Literatur, Liebschaften und Langeweile
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Taschenbuch, Juni 2000
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Nach Joseph Brodskys "Erinnerungen an Leningrad", nach "Römische Elegien und andere Gedichte", nach den großen Interpretationen und Porträts seiner Dichterkollegen in dem Essayband "Von Schmerz und Vernunft" nun die letzten Essays des eigensinnigen Verteidigers der Poesie: witzige, herausfordernde Demonstrationen über die Kunst zu lesen und die Mühsal des Dichtens.



Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken - Fred VargasVom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken
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Gebundene Ausgabe, August 2005
     Verkaufsrang: 206733      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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So charmant ist Fred Vargas
Ironisch, todernst und köstlich amüsant: Dieser Band geht in einer turbulenten Folge von Gedanken und Situationen, die jedermann kennt, der Frage nach: Was ist der Sinn des Lebens? Wie kann ich festhalten, was mir das Liebste ist? Da gibt es einen hinreißenden Exkurs über die Möglichkeiten, eine Liebe zu befördern oder aber zu zerstören. Da geht es um Gott und die Dinosaurier, um die Ungereimtheiten der Schöpfung, es geht um das Warten - auf den Bus, einen Anruf, eine E-Mail vom "Mann meines Lebens". Fred Vargas hat mit diesem Buch ein wirklich überraschendes Werk vorgelegt: frische Gedanken für hungrige Leser. Die Königin der Spannung


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

etwas ungewöhnlich, aber wunderbar!      5 von 5 Punkten
Vor dem Erwerb dieses Buches sollte man sich unbedingt
darüber im Klaren sein, daß es sich hierbei n i c h t
um einen ihrer fantastischen Krimis handelt!
Ich glaube sogar, daß ein größerer Teil ihrer bekennenden
Anhänger nicht uneingschränkt begeistert sein dürfte.
Ist eben letztlich, wie so oft, Geschmackssache.
Vorteilhaft wäre darum die Bereitschaft,
sich auf Ungewohntes einlassen zu wollen.
Mir hat ihr Werk bestens gefallen, ich mußte beim Lesen
immer wieder schmunzeln, u.a. über die Art, wie sie den Leser
direkt anspricht, ihn somit scheinbar am Vollenden
ihres Werkes teilhaben läßt.
Für mich hätte das Buch auch doppelt so dick sein können!
Dennoch vorsicht: kein Mainstream!!


 Weitere Lesermeinungen


Wasser und andere Welten. Geschichten vom Schwimmen und Schreiben - John von DüffelWasser und andere Welten. Geschichten vom Schwimmen und Schreiben
John von Düffel

Taschenbuch, Juli 2002

Verkaufsrang: 265685

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
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