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Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin - Eckart von HirschhausenDie Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin
Eckart von Hirschhausen

Broschiert, 1. April 2008
     Verkaufsrang: 4      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

Herzlich gelacht      4 von 5 Punkten
Gekauft hatte ich das Buch als Geburtstagsgeschenk. Aber ein anderer war schneller als ich, also habe ich es selbst behalten - zum Glück! :-) Durchzogen von Hirschhausens(selbst-)ironischem Humor, ist zwar nicht jede Geschichte ein Hit, aber viele herrliche BonBons sind schon dabei. Ideal für alle, die keine Lust auf einen dicken Roman im Urlaubsgepäck haben. Und noch idealer für Berufspendler, denn so geht die Fahrzeit wie im Nu herum. Aber Vorsicht:Im Großraumabteil Hirschhausen zu lesen, verlangt ein gewisses Maß an Disziplin, nicht lauthals loszulachen. Denn der Witz kommt häufig auf den ersten Blick recht harmlos daher und trifft einen dann umso unerwarteter. Fazit: Eine positive überraschung. Und als Geschenk sicher nicht verkehrt, denn mit gutem Humor liegt man selten daneben.

Der Leser gähnt nach dieser Ausgabe...      2 von 5 Punkten
In diesem Buch ist das allermeiste irgendwie schonmal gesehen, gehört und gelesen worden. Herr Hirschahusen, der eigentlich nie richtig ein praktizierdner Mediziner oder Arzt war (denn Facharzt ist er meines Wissens nicht), könnte genau so gut (oder sollte er vielleicht sogar?) auch einmal andere "Lebens"bereiche komödiantisch aufbereiten, vielleicht kommt dann etwas mehr Schwung herein, anstatt die langsam angestaubte Medizinerwitz-Litaneien im Dauerprogramm zu servieren.
Trotzdem Respekt vor dem Autor, der insgesamt sehr gut medizinische und psychologische Themen komödiantisch präsentieren kann.

Eher etwas zum schmunzeln      2 von 5 Punkten
Es ist sicherlich schwierig über ein Buch zu urteilen das seine Leser zum lachen bringen soll, da Humor ja bekanntlich so eine Sache ist. Für meine Begriffe kommt dieses Exemplar etwas zu schlicht daher und hat bei mir leider nicht den gewünschten Erfolg in Form von blutigen Schenkeln gehabt. Ich kannte Hirschhausens Humor bislang nicht und will auch nicht sagen das er schlecht ist, da es mir doch den ein oder anderen Schmunzler auf die Lippen gelegt hat. Nur ist er mir insgesamt zu lasch und kommt bei mir nicht über den Weichspüler-Status hinaus. Es fehlt einfach manchmal das Gemeine in seinen Beobachtungen. Und leider hilft der Schreibstil in Form eines abgetippten Liveauftrittes auch nicht zur Verbesserung beizutragen. Beobachtungen dieser Art, also des Alltages, gab es schon zu oft als das ich Herrn Hirschhausen jetzt für besonders innovativ halten würde. Harald Schmidt haut auch ohne Doktortitel medizinische Kuriositäten und Erklärungen raus und kommt dabei meist witziger weg. Es ist also nichts neues was sich dem Leser hier darbietet und lohnt sich allenfalls als kurzweilige Lektüre für den Urlaub oder das Wartezimmer. Wer auf seichten Humor ohne Ecken und Kanten steht kann hier allerdings getrost zugreifen.

Soll das witzig sein?!      2 von 5 Punkten
Tut mir leid, Herr Hirschhausen, aber Ihr Buch ist alles andere als witzig. Sie sind sicher ein guter Arzt, ein hervorragender Beobachter und haben auch Witz und Humor, aber es gibt nur ganz wenige Stellen in diesem Buch, über die ich lachen oder schmunzeln konnte. Auf mich wirkte vieles sehr verkrampft und nicht locker oder besser gesagt "frei weg von der Leber" geschrieben.

Sie können es bestimmt besser. Aber über Geschmack und auch Humor lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Mir hat es nicht gefallen, andere mögen auf dem Boden liegen vor Lachen. So ist das Leben!

Intelligentes, kurzweiliges Buch      4 von 5 Punkten
In kleinen, gut lesbaren Abschnitten bringt Eckart von Hirschhausen hier gute und intelligente Lektüre.

Die vom Autor beschriebenen Situationen sind alltagstauglich, will sagen, jeder kennt sie, jedem passiert es mal, jeder kann etwas damit anfangen - die Erklärungen kompetent und vor allem sehr, sehr witzig.

In meinen Augen ist das Buch zum Selberkaufen als leichte und doch hochwertige Sommerlektüre ebenso geeignet wie zum Verschenken - uneingeschränkt zu empfehlen.

Warum doch einen Stern Abzug?
Ja, ich gebe zu, es ist ein eher persönlicher Stern und es ist Geschmackssache, aber ich finde, Hirschhausen kommt live einfach noch besser }rüber als auf dem Papier. Ohne die Spontatnität einer Livesendung/eines Auftritts geht ein wenig - nicht viel, aber ein wenig von dem Charme seiner Satiere verloren. Von daher hatte ich mir auf einigen Seiten doch noch mehr versprochen ... aber das ist, wie gesagt, mein eigener Geschmack. Der Kauf lohnt sich auf alle Fälle.


 Weitere Lesermeinungen


In 180 Tagen um die Welt: Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl - Matthias PolityckiIn 180 Tagen um die Welt: Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl
Matthias Politycki

Gebundene Ausgabe, 6. März 2008
     Verkaufsrang: 176      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Wenn einer eine Reise tut. . .      1 von 5 Punkten
Ein Mensch gewinnt im Lotto oder kommt auf andere Weise unverhofft zu viel Geld und begibt sich nun in Kreise, die ihm ansonsten vorbehalten waren, das ist eine bewährte und immer wieder gern genommne Ausgangssituation von Autoren, die Romane oder Drehbücher schreiben.
Matthias Politycki erfand einen Motivkrawattenträger, den Johann Gottlieb Fichtl (Fichtl Hannes) aus dem Bayrischen Wald, der als Mitglied einer erfolgreichen Lotto-Toto-Tipp-Gemeinschaft eher zufällig auf der MS EUROPA landet.
Die MS EUROPA ist nicht irgendein Schiff, sondern das exklusivste Schiff der Welt, es hat sechs Sterne.
Der Gewinn der Tipp-Gemeinschaft reicht nicht für alle Mitglieder, also fährt Fichtl allein, und soll dafür den Zurückgebliebenen zum Ausgleich über seine Erlebnisse täglich schriftlich berichten. Doch weshalb fährt er gleich ein ganzes halbes Jahr, fragt man sich als Leser? Fichtl hätte doch auch eine Reise von zwei oder drei Wochen unternehmen können, und dann hätten die Tippbrüder aus der bayrischen Provinz (Fendler Fönsa, Rottensteiner Veit oder Dinhobel Zenz) auch mitfahren können. Und dann wäre es auch richtig lustig geworden an Bord, während der Reise. Und auch das Buch wäre vielleicht lustig geworden.
Doch Autor Politycki entscheidet sich nur für Fichtl und das offenbar aus gutem Grund, denn spätestens nach dem zweiten von 184 Logbucheinträgen merkt man als Leser, dass dort nicht Fichtl schreibt und spricht, sondern Matthias Politycki.
Ein Fichtl würde nicht auf diese Weise über die Hütte (das Schiff) berichten und sich vor allem nicht über die Menschen, die mit ihm an Bord sind, fast ausnahmslos erheben.
Motivkrawattenträger Fichtl würde vielleicht staunen, sich ärgern, sich anlegen oder vielleicht auch zurückziehen, sich eben aber nicht in geschliffener Sprache über andere erheben und seinen Freunden berichten. Und wenn er überhaupt Neid empfinden würde, dann würde er diesem auch anders Ausdruck verleihen.
Durch den Kunstgriff einer erfundenen Figur wollte Politycki offenbar die Menschen auf dem Schiff als Kabinett kurioser Gestalten darstellen. Es wimmelt vor Leuten wie Konsul Walder, Graf Harro, Immobilienmogulen und Großkäsehändlern. Die Frauen an Bord kaufen zwischen Kaffetrinken und Abendessen Uhren zu je hunderttausend Euro für ihre Männer und sind selbstverständlich mit Botox aufgespritzt.
Sicherlich gibt es an Bord eines solchen Schiffes viele skurrile Typen, auch an Bord der MS EUROPA, aber bei zwischen 300 bis 400 Gästen pro circa 14 Tage andauernder Reise sicherlich auch andere. Wo sind diese in Polityckis Buch?
Die Geschichte sei fiktiv, betont der Autor. Doch weshalb hat er dann das Schiff beim richtigen Namen genannt, wenn man es doch kaum wieder erkennt?
War das der Deal? Autor fährt als Schiffschreiber 180 Tage mit auf der EUROPA und schreibt dafür ein Buch darüber? Und nun, danach, distanziert sich der Autor davon, weil er nicht zu denen gehören will, die er in seinem Buch beschreibt, zu denen, die sich Kreuzfahrten leisten können und häufig dafür beneidet werden?
Politycki hätte gut daran getan, das Leben auf Schiff in all seinen Facetten - in seinen skurrilen, ernsten, wirklich komischen, fragwürdigen und auch traurigem Facetten - zu zeigen. Dazu hätte es wie in jeder guten Geschichte eines guten Plots bedurft.
Immer wieder gern genommen ist einer mit der Hauptfigur eines Lotto-Gewinners, der sich in Kreise begibt, die ihm ansonsten vorbehalten blieben. In einem guten Plot würde der Lotto-Gewinner die Hütte mal so richtig aufmischen. Und dabei könnten wir Leser dann ganz beiläufig erleben, was uns der Autor eigentlich erzählen will.
Dafür hätte Matthias Politycki auch die Hauptfigur eines Schiffschreibers wählen können, eines Mannes, der sich ernsthaft (und gern auch auf komische Weise) mit all dem, was er auf einem Luxus-Schiff erlebt, auseinandersetzt, und er hätte eben nicht nur seine Sprache einem Johann Gottlieb Fichtl geliehen.
Vielleicht wären das Schiff und die Menschen, die auf ihm reisen oder arbeiten - leben, dann interessant und glaubwürdig geworden.

Die sagenhafte Reiselektüre      4 von 5 Punkten



Politycki hat mit seinem Roman ein urkomisches Statement über die Illusion des Reisens in unserer Zeit und gegen die Verheißungen des Tourismus abgeliefert. Man fragt sich ehrlich, warum der Autor bei seiner Weltreise nicht von Bord gejagt worden ist, so wie es dem Schiffschreiber im Roman passiert. Immerhin war der Autor auf dem luxuriösesten Kreuzfahrtschiff kostenlos auf Weltreise und lässt dann einen Provinzler namens Fichtl vom ersten Reisetag an von Erlebnissen berichten, die vermutlich alle frei erfunden und total witzig sind. Dazu gibt es Fotos, die oft nur das Meer zeigen, wo man sich einen Eindruck von sagenhaften Reisezielen erwartet hätte. Schiffscrew und Passagiere sind dekadente Hüttenbewohner eines schwimmenden Feinschmeckerlokals, das ein deftiges Unterhaltungsprogramm als Gegenmaßnahme gegen die verbreitete Langeweile der verwöhnten Passagiere aufbietet. Mein persönliches Highlight waren die Tage gegen Ende des Romans, wo die Passagiere vom Quat-Kauen im Dauerrausch nur noch auf Deck rumlungern und mit allem zufrieden sind. Aber da könnte man jetzt viele der einzelnen Geschichten nacherzählen. Wirklich sagenhafte Reiselektüre. Schiff Ahoi!

Satire auf die Kreuzfahrt      4 von 5 Punkten
Es ist klar, dass dieses Buch die Leser spaltet. Man muss dieses Buch nicht unter "Reiseliteratur" einordnen, sondern als kabarettistische Randnotizen zu einem touristischen Massenphänomen sehen. Das Ganze wird noch dadurch besonders reizvoll, dass hier die Langzeitkreuzfahrer eines Luxusliners karrikiert werden, deren einziger Reisezweck die Selbstdarstellung ist. Die Scheinwelt, die hier dargestellt wird, ist letzten Endes ein Tanz auf dem Vulkan - die Reiseziele sind für diese Gesellschaft ohnehin unwichtig.

Das Buch wird echten Kreuzfahrtfans nicht die Laune verderben. Wer einige Tage irgendwo auf den Weltmeeren stressfreie Tage verbringt, wird aber vielleicht zum Nachdenken über den Sinn derartiger Reisen angeregt.

Politycki hält unserer Spaßgesellschaft einen Spiegel vor. Bei allem Witz hat das Buch allerdings durch ständige Wiederholungen Längen, so dass ich ihm keine 5-Sterne-Wertung geben will.

Höchst glaubwürdig      5 von 5 Punkten
"Abstrus und langweilig"? Was wurde denn da gelesen? GEnau das Gegenteil ist doch wahr: Dieses Buch ist einfach nur grossartig! Ich habe mich bis zur letzten SEite köstlich amüsiert, wahrscheinlich hat nicht jeder die Fantasie des Buches verstanden - es ist doch kein Tatsachenroman und erst recht kein REiseführer! Allein die Hauptfigur sagt doch schon alles. Wie dieser oberbayerische Finanzbeamte mitg seiner KAtzenkrawatte an Bord geht - herrlich. Man muss sich mal vorstellen, zwischen all den reichen Leuten fährt einer mit, der sich sogar den Smoking leihen musste. Was er dann alles erlebt, das ist in der Tat so "unglaubwürdig", dass es auf literarische Weise höchst glaubwürdig ist. Mir ist der Fichtl dabei von Tag zu Tag richtig ans HErz gewachsen. Und ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich kein Freund von Kreuzfahrten bin udn ursprünglich das Buch nicht kaufen wollte. Da ich aber von dem Autoren schon einiges gehört habe, war ich neugierig und muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Er hat mir mit seinem HErrn Fichtl wunderbare STunden beschert. Diesen Humor haben nur wenige Autoren in Deutschland. Eine schöne Mischung aus absurden Situationen, aber auch stillen Momenten. Ausserdem ist das Bucvh sehr schön gestaltet - jeden Tag gibt es einen Eintrag mit genauer Standortbestimmung, Wetter und einem Foto. Übrigens eignet es sich auch gut zum vorlesen vor dem Einschlafen!

schiffe versenken      1 von 5 Punkten
völlig wirr, absolut unlustig und noch dazu klischeeüberladen: selten so ein dümmliches buch gelesen. in einem buch über eine weltreise auf einem kreuzfahrtschiff muss ja von mir aus kein einziger landgang, oder sonst irgendetwas "reales" und "tatsächlich erlebtes" vorkommen. aber sich lediglich darauf zu beschränken, wie wohlstandsübersättigt es an bord zugeht, ist dann leider auch viel zu wenig. außerdem nerven polityckis selbstverliebte wort- und satzspielereien. tiefer kann man ein an sich ganz spannendes thema wohl kaum versenken.


 Weitere Lesermeinungen


Gibt es intelligentes Leben? - Dieter NuhrGibt es intelligentes Leben?
Dieter Nuhr

Taschenbuch, Juli 2006
     Verkaufsrang: 1405      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 45 Bewertungen)

Nuhr 4 Sterne, live 5 Sterne      4 von 5 Punkten
Dieter Nuhr zeigt sein Können in diesem Buch fast so souverän wie auf der Bühne. Er beobachtet, hinterfragt und touchiert dabei Fragen aus Geschichte, Erdkunde, Biologie, Religion usw. ... eigentlich wollte er Lehrer werden.
Der Schreibstil ist erfrischend und gut lesbar. Ab und zu stolpert der Leser über eine Ballung von Fachtermini. Das ist jedoch schadlos zu überstehen. Leider sind die Illustrationen nicht den jeweiligen Texten zugeordnet, das stört ein wenig den Lesefluss. Anstonsten ist die Bildauswahl gelungen.
Nuhr entführt uns in verschiedenste Kulturkreise, in die Tier- und Pflanzenwelt und seine humorvoll-sarkastische Sicht der Dinge eröffnet dem Leser stets neue Sichtweisen. Das Buch löst ein leichtes Dauerschmunzeln aus, denn trotz Ironie und Sarkasmus ist es liebevoll geschrieben. Es gibt eine alte Weisheit die besagt: Gib mir die Geduld hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, die Kraft, das anzufangen was ich ändern kann, und den Verstand beides zu unterscheiden.
Dieter Nuhr macht mit seinem intelligenten Humor einen Schritt in diese Richtung. Lesenswert!

Intelligent?      1 von 5 Punkten
Dieses Buch ist der sinnloseste, hirnloseste, humorloseste, niveauloseste und zeitverschwendendste S.....d...k den ich jemals auch nur in Teilen gelesen habe.
Das intelligenteste an diesem Buch, war wohl die Entscheidung es auf den Markt zu bringen, den Geld von Dummen ist genauso viel Wert wie das Geld von Schlauen.
Dieter Nuhr benutzt hier die Ahnungslosigkeit und Dümmlichkeit seiner Fans ,um seine schlechten Urlaubsbilder noch irgendwie verwursten zu können damit er sagen kann: Juhu, in Urlaub gefahren und die Deppen haben's bezahlt!
Da kann man nur sagen: Die Bäume die dafür gefällt und zu Papier verarbeitet wurden, dürfen mit Fug und Recht als größtmöglicher ökologischer Kollateralschaden des deutschen Verlagswesens bezeichnet werden.
Zum Glück hab ich das Teil nicht gekauft!

Witzig und unterhaltsam geschrieben      5 von 5 Punkten
Witzig und unterhaltsam: Wer Nuhrs Stand-up-comedy mag, wird dieses Buch lieben. An einigen Stellen zwar sehr hart und direkt geschrieben aber immer auf hohem Niveau

Einfach klasse!      5 von 5 Punkten
Mein erstes aber sicher nicht mein letztes Buch von Dieter Nuhr. Ich fand ihn ja im Fernsehen schon immer gut, sein Witz ist nicht flach sondern von beeindruckendem Scharfsinn und ja oft auch so wahr.
Und genau so ist das Buch, witzig und wahr, Ironie vom Feinsten, unerwartete Blickwinkel auf eigentlich bekanntes. Man darf die Frage des Titels natürlich nicht so eng sehen, der Titel ist der Aufhänger, der es Nuhr gestattet sich von einem Gedanken zum anderen zu hangeln, oft schweift er sozusagen ab, aber ja, genau das ist so unwahrscheinlich komisch und macht den Reiz des Buches aus.
Aber Vorsicht, nicht in der Öffentlichkeit lesen, andere könnten sich durch das ununterbrochene Lachen gestört fühlen.

Den Erwartungen nicht gerecht geworden      2 von 5 Punkten
Natürlich ist dem Leser "Dieter Nuhr" ein Begriff - im Fernsehen und auf der Bühne vertreten, immer witzig und sprachlich eloquent schafft er den gewagten Spagat zwischen "Stand-Up-Comedy" und Kabarett. Wer die verschiedenen Bühnenprogramme kennt und genossen hat, legt sich dieses Buch mit einer gewissen Erwartungshaltung zu.

Hierbei muss ich anmerken, dass dieses das erste Buch war, welches ich mir von Dieter Nuhr zugelegt habe. Eine Entscheidung, die ich später zwar nicht wirklich bereut habe, mich aber im Nachhinein eines Besseren belehrt hat.

Was hat mir also die Freude an diesem Buch derart vergällt? Wenn ich es undifferenziert ausdrücken würde: Platte, durchsichtige Witze, bei denen schon am Anfang des Satzes klar ist wie dieser endet. Wer die Bühnenprogramme live (oder auch im Fernsehen) gesehen hat, wird sich eher Langweilen - alles kommt einem irgendwie bekannt vor - in etwa wie "The Best of Fips Asmussen". Alles in allem hinterließ dieses Buch einen eher schalen Nachgeschmack, auch wenn ich mir ab und an ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Die Bilder sind allerdings recht gut, auch wenn sie nicht immer zum eigentlichen Themenpunkt zu gehören scheinen.

"Gibt es intelligentes Leben?" - auf diese Frage wird lange und ausschweifend mehr oder weniger nicht geantwortet. Allerdings kann ich an dieser Stelle einen Lösungsansatz bieten: Wer sich dieses Buch zulegt, hat sich unglücklicherweise für die Gruppe der Intelligenten disqualifiziert - was anscheinend doch eher die Masse ist. (Hierbei gehöre auch ich der Mehrheit an.)

Sicherlich ist es schwer, gelungene Comedy in eine gedruckte Form zu bringen - zumal die Bühnenpräsenz eines Dieter Nuhr fehlt - doch sollte gerade jemand, der für intelligenten Wortwitz bekannt ist, in der Lage sein, diesen in geeignete, lesefreundliche Form zu verpacken. (Wem dieser Satz noch nicht verschachtelt genug war, der sollte das Buch lesen.)


 Weitere Lesermeinungen


Wortstoffhof - Axel HackeWortstoffhof
Axel Hacke

Gebundene Ausgabe, 5. März 2008
     Verkaufsrang: 8692      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

schwache Leistung      2 von 5 Punkten
Hacke referiert in dem Buch eine Menge Post, die er bekam (weil er ja öffentlich in der SZ schreibt, da bekommt man sowas en masse), ...Post von Leuten die ihm etwas mehr oder (meist:) weniger bemerkenswertes oder ulkiges berichteten. Ich fand's nicht sehr amüsant, oder gar lustig, geschweige denn weltbewegend. Nicht einmal musste ich schmunzeln. Ich bin wohl auch die falsche Zielgruppe, die wohl eher in "Readers' Digest"-Lesern und Lesezirkel-Abonnenten zu suchen ist.
Es gibt weitaus wichtigere & lustigere Bücher, und auch reichlich die Leser amüsierende Autoren, die sich etwas mehr Mühe geben und sich selbst was einfallen lassen, kurz: die wahre Künstler waren oder sind, von W.Busch bis W.Droste, über Henscheid, Gernhardt, Max Goldt...

Schadenfreude intellektuell verpackt      1 von 5 Punkten
Zweifelsohne hat Herr Hacke schriftstellerisch was drauf. Was soll man jedoch von einem Schriftsteler halten, der eine Sammlung pflegt, die das Thema "grottenschlechtes Deutsch" hat. Zumal ein Großteil der angeführten Beispiele von Leuten stammt, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Herrn Hacke langt es nicht, das Zitat zum Besten zu geben, nein er muß seinen Senf dazu noch intellektuell aufbauschen und Zitate deutscher Klassiker einbringen. Das ist vergleichbar mit einem KFZ-Meister, der einem Laien dabei zusieht, wie er ein Radlager wechselt und diesen Vorgang später in epischer Breite seinen Kollegen erzählt. Ich möchter gerne Herrn Hacke bei dieser Tätigkeit zuschauen.

Sprachkapriolen und Verballhorntes      4 von 5 Punkten
Axel Hacke steht für gute Unterhaltung und scharfsinnige Betrachtungen, seine Betrachtungen in WORTSTOFFHOF zeigen uns wieder einmal gewolltes und ungewolltes der deutschen Sprache, Kapriolen und Verunfalltes, sowie schräge Angriffe, welche auf der Zunge fast kleben bleiben.

Durchaus lustig und amüsant hat der Autor hier einige Kuriositäten gesammelt und ausgestellt, wobei der echte Lapsus immer noch der Schönste ist.

Von A bis Z beisst man sich durch Wortschöpfungen und Ungeheuer, schmunzelt und lacht laut auf, wobei einem manches Mal die Tränen kommen sollten.

Schöne Kurzweil und interessante Anekdoten inklusive, ein leichtes Buch ohne den erhobenen Zeigefinger, denn der nützt hier so und so überhaupt nichts.

Ein bisschen schmunzeln über die Deutschen und ihre Sprache ist erlaubt.

Empfehlenswert!


Fehlleistungen in Kommentaren zu Fehlleistungen      4 von 5 Punkten
Ich finde es ja immer bemerkenswert, wenn Kommentare zu Fehlleistungen in der deutschen Sprache geschrieben werden, die selbst diverse wie auch immer zu bewertende Fehler enthalten. Klar zu erkennen und zuzuordnen sind im Ankündigungstext zu "Wortstoffhof" die als Zitat zu verstehenden Fehler. Meines Erachtens sollte jedoch gerade in Beschreibungen von und/oder Kommentaren zu sprachbezogener Literatur auf Richtigkeit sowohl in Grammatik als auch in Zeichensetzung geachtet werden, damit sich nicht, wie bereits in anderen Werken Axel Hackes geschehen, hieraus wieder (vermeidbare) Quellen für Schmunzelattacken ergeben.
Ich jedenfalls freue mich jetzt schon auf das "am März 2008" erscheinende Buch - welches Datum auch immer damit gemeint sein mag!


Ich bin eine Suchmaschine: Alltag mit Kindern: Alltag mit Kindern. Die Eltern-Kolumne - Anke WillersIch bin eine Suchmaschine: Alltag mit Kindern: Alltag mit Kindern. Die Eltern-Kolumne
Anke Willers

Gebundene Ausgabe, 5. Februar 2008
     Verkaufsrang: 7163      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Einfühlsam und witzig      5 von 5 Punkten
Intelligent und nicht abgedroschen. Anke Willers findet die richtigen Worte für dieses oft chaotische Leben mit Kindern. Breit gefächert von Orten des Grauens zu Orten des Glücks - einfach klasse und nix wiederholt sich. Man fühlt sich gut aufgehoben und verstanden. Und Knüllwald (Seite 171 ist auch bei uns um die Ecke - sehr gelacht) Eine echte Überraschung, diese Suchmaschine.


Alpenpässe und Anchovis. Die Tour de France im Selbstversuch: Eine exzentrische Tour de France - Tim MooreAlpenpässe und Anchovis. Die Tour de France im Selbstversuch: Eine exzentrische Tour de France
Tim Moore

Broschiert, 15. Mai 2008
     Verkaufsrang: 9818      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Tour der Leiden für über 35 jährige      5 von 5 Punkten
Leute, die an der Sporthistorie der Tour de France, an fahrradtechnischen Details und akribischer Vorbereitung (Training, Ernährung, Ausrüstung) solcher Vorhaben interessiert sind, sollten dieses Buch nicht kaufen. Aber alle, die die 35 überschritten haben und sich denken, dass dies doch noch nicht alles gewesen sein kann, werden dieses Buch mit Gewinn lesen. Es ermuntert Couchpotatoes das scheinbar Undenkbare einfach in die Tat umzusetzen. Moore demonstriert, dass der unheroische Sieg über die eigene Trägheit und Bequemlichkeit möglich ist. Das Buch ist kein klassisches Reise- oder Sportbuch. Seine Beschreibung von Land und Leuten ist sehr subjektiv und sagt zuweilen mehr über die Mentalität der Briten, denn der Franzosen aus. Auf humorvolle Weise werden die Strapazen, Tücken, kleinen Siege und auch Niederlagen bei diesem Unterfangen die große Schleife durch Frankreich nachzuvollziehen, geschildert. Wer sich noch nicht völlig aufgegeben hat, findet in Moore ein Vorbild ein vielleicht ähnlich unmöglich scheinendes Unternehmen zu starten. Lesenswert.

TdF - Nicht nur für Radfreaks      4 von 5 Punkten
Ein bißchen einlesen muß man sich schon, gerade in die ersten Kapitel und gerade, wenn man das Buch nicht im englischen Original liest.
Wenn man sich dann aber auf das Abenteuer des Lesens so offen und naiv und erwartungsfreudig einläßt, wie Tim Moore sich offenbar auf sein - zugegebenermaßen streckenweise fast schon unglaubwürdiges, zumindest aber unglaubliches - Abenteuer eingelassen hat, die TdF als völlig untrainierter Mensch, der noch nicht mal zum Bäcker mit dem Rad fahren würde, dann ist das Buch wirklich ein sehr originelles (und sehr englisches) Vergnügen: Etwas spleenig, sehr durchgeknallt ... und damit doch eigentlich im Sinne eines jeden echten Radfans, oder?


Durchgeknallter Engländer schreibt über die TOUR      4 von 5 Punkten
Selten so gelacht, wie bei Tim Moores Buch über seine Selbsterfahrung bei Seiner Tour de France. Das Buch ist spannend und lässt sich gut lesen. Man erhält doch einige ungewöhnliche Einblicke in die Tour de France UND Tim Moores Gedanken. Manchmal überspannt er den Bogen mit seinem beißenden Humor allerdings ein wenig. Trotzdem eine Buch was Spaß macht.

Tolles Buch - aber nur auf Englisch      5 von 5 Punkten
Für jeden der britischen Humor versteht, nicht gleich beleidigt ist, wenn über den Kontinent hergezogen wird, der eine echt beeindruckende sportliche Leistung (mit allen Höhen, Drogen und Tiefen) mitverfolgen und viel lachen will absolut zu empfehlen. Ein MUSS für alle Tour de France Fans. Aber bitte nur auf Englisch lesen. Schon der deutsche Titel ist so bescheuert, dass man das Buch am liebsten an die Wand knallen möchte - und genau so geht es weiter! Die 5 Sterne daher nur für das Original!

Überzogene Slapstick-Fantasy      2 von 5 Punkten
Im Gegensatz zu den anderen hat mir das Buch nicht gefallen. Ich finde es einfach wahnsinnig übertrieben und es müssen künstlich auf jeder Seite fünf Witze untergebracht werden. Die Idee, dass ein Untrainierter die Tour de France fährt, ist genial. Aber die Übertreibungen in seinem Buch finde ich echt nervig. Um zu zeigen, wie wenig Ahnung er hat, behauptet er z.B. dass er die Bremsbeläge ölen wollte. Um zu zeigen wie schlecht die Tour startet, lässt er einen Hund über seine Füße pinkeln. Sorry aber das ist Fantasy pur und wahrscheinlich sind nur zehn Prozent seiner Geschichte wahr. Damit kann ich nichts anfangen, obwohl mich das Thema brennend interessiert hätte. Moore bietet Unterhaltung auf Slapstick-Niveau - er hätte wohl besser einen reinen Roman geschrieben.


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Das grosse Wilhelm Busch Album in Farbe: Die beliebtesten Geschichten mit über 1000 Abbildungen - Wilhelm BuschDas grosse Wilhelm Busch Album in Farbe: Die beliebtesten Geschichten mit über 1000 Abbildungen
Wilhelm Busch

Gebundene Ausgabe, 3. Februar 2003
     Verkaufsrang: 35089      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Alternative zur modernen Erziehung      5 von 5 Punkten
Ich mag Buschs Geschichten mit seinem Hang zum Extremen. Unsere alten Märchen sind ja teilweise nicht viel harmloser, aber immer wahr.
Die moderne Erziehung kann damit nicht mehr viel anfangen, hier wird noch gehandelt und nicht geredet, verständnisvoll toleriert oder einfach weggeschaut, wie es heute praktiziert wird.
Weiß eigentlich einer der heutigen Erzieher noch, was eine Strafe ist?
Hier gibt es einige Anregungen.


enttäuschend - preiswert?      1 von 5 Punkten
Das Buch kostet "nur" 5 Euro - wobei die Frage bleibt ob 5 Euro nicht doch zuviel sind für eine wirklich sehr bescheidene Farbqualität. Insbesondere das Kernstück und erste Stück des Buches "Max & Moritz" ist so dunkel coloriert, daß es mir nicht die geringste Freude bereitet. Für mich sind die 5 Euro die ich für dieses Buch ausgegeben habe leider verschwendetes Geld. Ich suche weiter nach einer wirklich gelungenen Busch-Auswahl.

Seehr seehr viel für wenig!      5 von 5 Punkten
Und zwar viel Inhalt für wenig Geld! Ich finde es verwunder lich (aber dennoch erfreulich ;-), dass ein Verlag ein solch gut gebundenes, umfangreiches und schön gestaltetes Buch zu solch einem Preis auflegen kann. Entweder sind alle anderen Bücher überteuert, oder hier bei diesem Buch macht der Verlag Verlust!?!?

Naja, wie dem auch sein: es sind alle schönen Geschichten (natürlich allen voran Max&Moritz) enthalten und in wunderschöner Busch-Manier farbig illustriert. So wie man es noch aus eigenen Kindertagen kennt. Ich habe es hier eher zufällig entdeckt und einfach mal für die ungemütlichen Herbst- und Winterabende gekauft, was bei diesem Preis umso leichter viel. Und nachdem ich es jetzt angelesen habe, bin ich umso begeisterter und schwelge in Erinnerungen an meine Kindheitstage :-)

Fazit: mit diesem Kauf macht man alles richtig!

Immer noch aktuell für groß und klein!      5 von 5 Punkten
Zunächst einmal war ich überrascht, was sich hinter dieser Ausgabe verbirgt. Nicht etwa ein kleines Büchlein, sondern eine relativ große Ausgabe mit einem äußerst stabilen dicken Einband! Selbstverständlich sind die Original Zeichnungen enthalten, noch dazu in Farbe. Das Album enthält nicht nur die Geschichte von Max und Moritz, die jeder kennt, sondern auch viele weitere kurzweilige, lehrreiche und lustige Geschichten.

Für das Lesealter ab 8 Jahre (2. Klasse) ist das Buch durchaus bereits geeignet, wenn Ihr Kind neugierig ist. Man sollte zunächst mit den Kindern zusammen die eine oder andere Geschichte lesen und sie auf die besondere Sprache von Wilhelm Bush aufmerksam machen, die für Kinder ein wenig mehr Aufmerksamkeit beim Lesen erfordert. Zum einen weil die Geschichten in Reimen erzählt werden und es wichtig ist, die Wörter korrekt mit dem allerletzten Buchstaben zu lesen (sonst reimt es sich ja in der nächsten Zeile nicht mehr). Zum anderen ist die Sprache heute nicht mehr so gebräuchlich. Verschiedene Begriffe sollten also zum Verständnis des Kindes erklärt werden. Später reicht es, wenn ein Erwachsener anwesend ist, der gelegentlich beim Lesen eines Wortes aushilft, kurz erklärt was es bedeutet oder nachfragt ob etwas verstanden wurde. Nur, allzu ernst nehmen sollte man die Geschichten nicht, denn zeitweilig wird es schon mal ein wenig gewalttätig, worüber man aber gerne hinwegsieht.

Nachdem ich mein eigenes Wilhelm Bush Album an meine kleinen Geschwister nicht ausleihen wollte, die beiden aber mit den Geschichten beim Vorlesen schon angesteckt hatte, bekamen sie nun jeweils ein eigenes Buch. Meine Geschwister konnten es nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch wurde durchs ganze Haus geschleppt. Sogar das Lexikon wurde aufgeschlagen, weil nicht einmal die Erwachsenen wussten, was ein „Fidibus" ist....

Ihr Kind wird jedenfalls hellauf begeistert sein, zugleich ein lehrreiches Buch besitzen, das die Moral, die Ausdrucksweise und das Verständnis für die Sprache fördert und: Sie selbst haben auch noch Spaß dabei!

Toll      5 von 5 Punkten
Eine schöne und günstige Ausgabe von Busch's großartigen Comics. Die Sprache ist einfach und perfekt. Ein Buch für Kinder und Erwachsene.



Die 55 beliebtesten Krankheiten der Deutschen: Im Selbstversuch getestet - Hans ZippertDie 55 beliebtesten Krankheiten der Deutschen: Im Selbstversuch getestet
Hans Zippert

Broschiert, März 2008
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Erfreuliche Lektüre für zwischendurch      4 von 5 Punkten
Wer eine satirische Auseinandersetzung mit dem Thema Krankheiten erwartet, den kuriert Hans Zippert schon im Vorwort: Auf der Suche nach einem Verlag, der seine wohl großenteils aus der Zeitschrift Cicero stammenden Kolumnen drucke, sei ihm einfach der knallige Titel "Die 55 beliebtesten Krankheiten der Deutschen" eingefallen und zwei renommierte Verlage hätten sich um die Publikation gestritten.

Folgerichtig werden die mit dem Untertitel "Im Selbstversuch getestet" geweckten Erwartungen durch Sachverhalte bedient wie die Angst vor Tumordiagnose im Rahmen einer Magenspiegelung in dem Text "Krebs". Die exotischen Krankheiten, die Zippert befallen haben, reichen von "Anamnese" über "Tierliebe" bis zu "Kuschelpädagogik" und ergeben eine locker zusammenhängenden Kolumnensammlung.

Zippert schreibt in einfachem, aber bestechend klarem Stil und hält die Lupe des gründlichen Betrachtors auf die Miniaturen des Lebens. In "Massenasselplage" entsteht so schnell eine Verbindung zwischen zoologischen und politischen Aspekten, in "Verspannungen" lässt er sich beim Thema Terrorcamps über die Unbillen des Campings aus.

Die Qualität von Zipperts Texten reicht von naja bis formidabel; über manche Witze habe ich mit weggeworfen, andere hätte auch ein Axel Hacke geschrieben haben können. Insgesamt eine erfreuliche Lektüre für zwischendurch.


Alte und neue Geschichten von Frau K - Fanny MüllerAlte und neue Geschichten von Frau K
Fanny Müller

Taschenbuch, August 2003
     Verkaufsrang: 53876      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

"Alte Geschichten" trifft's!      2 von 5 Punkten
Fanny Müller kannte ich als Autorin aus Kowalski vom Anfang der 90er - die Hälfte der Geschichten in dem Buch leider auch ...
9 Euro für 108 Din-A6-Seiten, von denen die Hälfte über 10 Jahre alt sind, finde ich sehr happig. Außerdem ist das Buch noch in der alten Rechtschreibung, während an einer Stelle aber von einem "Strassenfest" die Rede ist - ein Lektor hätte ruhig vor der Veröffentlichung mal reinsehen können.

Die Geschichten sind kurzweilig und lustig und hätten 4 Sterne verdient, aber das drumherum zieht das Buch doch ziemlich in den Keller.



'Mind-boggling' - Evening Post - Max Goldt'Mind-boggling' - Evening Post
Max Goldt

Taschenbuch, Juli 2005
     Verkaufsrang: 35203      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Aufsatzschreiber      4 von 5 Punkten
Dieses Büchlein war wieder ein Kauf in der Bahnhofsbuchhandlung und ein Zufallsfund. Mein Auswahlkriterium war dieses Mal simpel: ein kurzes Buch für die Strecke von Bern nach Zürich.
Max Goldt machte das Rennen mit dem Buchdeckeltext "Früher war «Mind-boggling» gelb. Heute ist «Mind-boggling» blau. Nur drei Personen auf Erden wissen, warum."
Als ich es aufschlug, sass ich schon in einem der überfüllten, abendlichen SBB-Doppelstöcker neben einer Studentin der Mathematik oder Physik, die mit ihren Unterlagen und dem Rechner die ganze Ablage am Fensterplatz in Beschlag nahm, einer (grünen?) Politikerin mit stoppeligem, rotem Kurzhaar und modern-metallenem Ohrschmuck sowie einem Rucksackträger (alpine Variante), der keinen Platz mehr für seine Ladung fand und das Ungetüm zwischen den Beinen abstellen musste.
Wie konnte ich ahnen, dass ich 27 Seiten später vor Lachen nur so rausplatzte, als ich durch Goldt in frivole Rucksackspiele eingeweiht wurde. Unweigerlich blickte ich auf den Rucksackträger und dachte nach, was der sich alles "hinten reinstecken" liess ... Es folgen mehrere Miniaturen von ähnlicher Sprengkraft. Ich musste mehrfach die Tränen unterdrücken.
Leider findet sich in diesem Buch auch belangloser Klamauk. Die "Duz-Falle", einige Dialoge und vor allem die Bilder und entsprechenden Legenden sind kein hochkarätiges Goldt. Warum kein kürzeres Buch? "Ein Buch ist eine nicht-periodische Veröffentlichung von mindestens 49 Seiten Umfang exclusive des Einbands", zitiert Goldt die UNESCO. Es wäre also auch bei strengerer Auswahl ein Buch geworden, und war für eines!

Lesen, lachen, wohlfühlen, nachdenken, selber ausprobieren      5 von 5 Punkten
Es wird Zeit für mich keine Max Goldt Bücher mehr zu rezensieren. Ich bin viel zu sehr ein nahezu bedingungsloser Bewunderer der Texte dieses grandioses Autors geworden, um noch objektiv sein zu können.
„Mind-boggling" ist eine typische Sammlung Goltscher Aufsätze, Essays bzw. Kolumnen (Goldts Worte am Ende des Buches zu diesem Thema zeigen den gebürtigen Göttinger von seiner ernsteren Seite. Toll!).
Folgende Essays haben mir vor Lachen die Tränen in die Augen getrieben:

Ein gutes und ein schlechtes neues Wort für Männer
Mademoiselle 25 Watt
Affige Pizzen

Das sind zeitlose Klassiker des Meisters!
Jeder Tag des Lebens kann so interessant, einzigartig und schön sein, wenn man lernt die Welt so zu sehen wie Onkel Max.
Würde ich alle Bücher so schnell verschlingen wie die von Max Goldt, bräuchte ich täglich ein neues Buch.

In Vorfreude auf das nächste Buch, verbleibe ich mit den besten Wünschen und sage Dankeschön, Herr Goldt!

Ein Fan

>MInd-boggling< -Evening Post      5 von 5 Punkten
Ein gefundenes Fressen für jeden schon nicht mehr über diversen Raab-Klamauk lachen kann!
Für mich ist Max Goldt bekannt aus verschiedenen Werbeanzeigen in der "Titanic" durch die -lesenswerten- Comics von Katz + Goldt! Eines Tages stand ich in der Bibliothek und der gelbe Buchrücken des Buches schrie: "Zieh mich heraus und schlag mich auf!" Ich tat es.
Ich schlug also dieses Buch willkürlich auf, las ein paar Sätze und musste -unvermeidbar- lachen. Ich habe es innerhalb eines Tages verschlungen.
also: Kauftip

Nicht so gut wie die Vorgänger      3 von 5 Punkten
Jeder Goldt-Fan muss sich natürlich dieses Buch kaufen, um die Werke des Meisters komplett zu haben. Aber trotzdem fällt die Qualität dieser letzten Titanic-Kolumnen hinter denen ihrer Vorgängerinnen zurück. Vielleicht war es besser, dass Goldt diese Aktivität aufgegeben hat? Anfängerinnen und Anfänger sollten besser mit den Äs, Kugeln oder Quitten anfangen.

Ein Buch zum lesen? Danke, gut.      4 von 5 Punkten
Eine nicht unerhebliche Anzahl von gut bekömmlichen Geschichten aus der Feder des Titanic-Kolumnisten Max Goldt.Das Buch ist klein, sehr unterhaltsam und zu Rotwein lecker. Auch als Geschenk geeignet und allein schon wegen der Enthüllungen über das Privaleben deutscher Stars ein Genuss.

 Weitere Lesermeinungen



Don Osman auf Tour: Urlaubsgeschichten - Osman EnginDon Osman auf Tour: Urlaubsgeschichten
Osman Engin

Broschiert, Juni 2007
     Verkaufsrang: 70906      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Urlaub auf türkisch      5 von 5 Punkten
Zum beömmeln. Ich habe es an meine Schwester weiter gegeben, die es in Kürze wohl in ihrem (wiederholtem) Türkei-Urlaub lesen wird. Da sieht man, dass nicht nur der urdeutsche Tourist auf seine Grenzen stösst. Ich sehe meine türkischen Bekannten nun in einem anderen Licht. Unbedingt lesen.

Sehr lustig      5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch gekauft, nach dem ich "Tote essen keinen Döner" gelesen hatte. Diese Reisegeschichten sind natürlich nicht so spannend wie der Kriminalroman aber wieder sehr lustig geschrieben.
Ich muss wohl alles von Osman Engin lesen.

Besser als Urlaub      5 von 5 Punkten
Dass ich dieses Jahr kein Urlaub hatte, tut mir überhaupt nicht leid.So gut hätte ich mich im Urlaub nicht unterhalten und erholen können.
Ich habe Tränen gelacht.
Würde ich jedem empfehlen, der zuhause bleiben muss.
Sehr lustig!!!


Zwei Esel auf dem Jakobsweg - Tim MooreZwei Esel auf dem Jakobsweg
Tim Moore

Gebundene Ausgabe, 15. Mai 2008
     Verkaufsrang: 57059      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Einfach nur Genial!!!      5 von 5 Punkten
Ich finde das Buch einfach nur Genial! Leider kann man hier nur 5 Sterne abgeben, von mir gibt es 7*******
Mit soviel Humor geschrieben, dass es Spass macht noch mehr davon zu Lesen.
Keine Langeweile beim Lesen. Man möchte den Jakobsweg selbst mit einem Esel gehen, so schön und herrlich beschrieben.
Kein vergleich mit dem Buch von Hape Kerkeling. Mir hat diese eindeutig besser gefallen!!! Bitte noch mehr davon.

Uneingeschränkt empfehlenswert      5 von 5 Punkten
Warnung! Bitte überlegen Sie es sich, ob Sie dieses Buch in der Öffentlichkeit, z. B. im Zug lesen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man schräg angeschautr wird, wenn man beim Lesen plötzlich laut loslacht ;-)
Zum Buch: Herrlicher brittischer Humor, voller Spott, aber nicht negeativ. Im Gegensatz zu dem Buch von H.P. Kerkeling ist der Bericht autentischer und ohne unglaubwürdige Übertreibungen. Das hat dieses Buch nicht nötig. Es beschreibt das Drumherum des Jakobsweges, wie ich es auch erlebt habe.
Ich kann diese Buch nur jedem emphelen, der sich mit dem Jakobsweg beschäftigen will, nicht nur denen, die mit einem Esel durch Spanien wandern wollen.

Witzige Beschreibung      4 von 5 Punkten
Einmal mehr zeigt sich, daß die Motivation heutiger Jakobspilger sehr unterschiedlich sein kann. Ein witziger Schreibstil,unterhaltsam und informativ. Auch ich werde noch auf den Esel kommen...

Falsche Erwartungen      5 von 5 Punkten
Schon seltsam, sich einige der Rezensionen anzuschauen. Da beklagen Menschen die Übersetzung, obwohl sie selbst der deutschen Sprache kaum mächtig zu sein scheinen. Man darf wohl davon ausgehen, dass eben diese Menschen mit dem Original nicht vertraut sind, sonst wäre ihnen vielleicht bewusst, dass Tim Moore nicht gerade Charles Dickens ist. Kann sein, dass sie den Unterschied auch gar nicht bemerken würden. Jedenfalls ist es nicht Aufgabe des Übersetzers, aus einem Fertiggericht ein 5-Sterne-Menü zu zaubern. Moore liest man indes nicht wegen seiner Sprachgewalt, unterhaltsam ist das Buch allemal.

Der Weg - mal anders gereist      3 von 5 Punkten
Das Buch ist gut und interessant für den, wer sich für den Jakobsweg auf unterhaltsame Weise interessiert. Es ist, wie schon geschrieben, schlecht übersetzt. Es liest sich, daher nicht verwunderlich, bei weitem nicht so locker wie Hape. Die Kapitel sind, wie orginell, durchnummeriert und nummerisch geordnet zum Glück. So hat dann nur die Zahl gereicht als Überschrift. Nach welchen Gesichtspunkten das ein oder andere Kapitel beginnt ist nicht aus dem Sinn zu ersehen. Es gibt sogar mal einen gedanklichen Sprung, oder es fehlt eine Seite in der Handlung nach meinem Empfinden. Ich empfand die Einleitung bis endlich die Reise began zu langatmig. Man versinkt nicht bildlich so tief in diese Reise, was an der Übersetzung liegen mag. Einzigartig natürlich die Reisebegleitung und alles was dadurch passiert. Das macht den Reiz des Buches aus.


 Weitere Lesermeinungen


Alle Satiren - Ephraim KishonAlle Satiren
Ephraim Kishon

Gebundene Ausgabe, August 1999
     Verkaufsrang: 103540      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Eine "Bibel" für Kishon-Freunde      5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist gradezu eine "Bibel" für Kishonfreunde. Es gibt eine Vielzahl von Büchern aus der Feder von Ephraim Kishon. Da sind einmal seine Originale. Dann gibt es immer neue Zusammenstellungen der gleichen Geschichten unter Hauptthemen wie "Familie", "Autofahren" usw. Kishon ist meiner Meinung nach der beste Humorist unter den Schriftstellern.Ich empfehle Kishon pur. Besonders viel Kishon gibt es, wenn man die "Kishon-Bibel" liest.

Kishon at his best      5 von 5 Punkten
Kishon schafft es immer wieder, mit Geschichten aus dem israelischen Alltag einem zum Schmunzeln, ja zum Lachen zu bringen. Er versteht es meisterhaft eigene Unzulänglichkeiten und allzu menschliche Schwächen amüsant und in einer unnachahmlichen Art und Weise darzustellen. Mit jeder Geschichte kriegt man die Seligs, Sulzbaums, Kunstetters und Josseles lieber und erhält zudem einen wundervollen Einblick in typische und aufgrund ihrer Beschreibung, liebenswerte Eindrücke der dortigen Lebensweise. Kishon versteht es zudem auch sehr gut, ohne je in eine verletzende Richtung abzudriften, die typischen Eigenheiten der israelischen Lebensweise selbstkritisch unter die Lupe zu nehmen und - schlussendlich - selbst darüber lachen zu können. Allen Satirefreunden nur wärmstens zu empfehlen.

Komplett überwältigend      5 von 5 Punkten
Liebhaber von Kishons Satiren kommen bei dieser Sammlung satirischer Geschichten voll auf ihre Kosten. Es ist für jeden etwas dabei, von den kurzen Anekdoten bis zu den "längeren" Kurzgeschichten.

Ein MUSS für Kishon Fans und solche die es werden wollen....      5 von 5 Punkten
Obwohl ich sämtliche "Werke" des israelischen Autors mein Eigen nennen darf, konnte ich auch hier nicht widerstehen. Kishon präsentiert in gekonnt bekannter Weise die kleinen Mißgeschicke des Alltags. Für Verheiratete des männlichen Geschlechts mag dieses Buch vielleicht sogar ein Trost sein, erkennt man doch überraschend die eigene Ehefrau in "der besten Ehefrau von allen" wieder. Doch keine Angst...auch für die Frauen ist dieses Werk bestens geeignet....

Man kommt kaum aus dem Lachen heraus      4 von 5 Punkten
Ephraim Kishon ist mit Sicherheit der bekannteste israelische Autor von Satiren, und das hat durchaus seinen Grund, denn jeder, der Satiren liebt, die auf dem tatsächlichen Leben basieren und dieses gekonnt überspitzen, ohne dabei den Humor zum puren Selbstzweck zu machen, ist bei Ephraim Kishon völlig richtig. Dieser beschreibt dabei vor allem das Leben in seiner Wahlheimat Israel; das führt dazu, daß neben vielen typischen menschlichen Schwächen vor allem die speziellen Eigenarten des Staates Israel und dessen multikultureller Bevölkerung auf die Schippe genommen wird. Das heißt aber nicht, daß man über die einzelnen Satiren nur dann lachen kann, wenn man ein guter Kenner des Mittleren Ostens ist, aber ein gewisser Überblick über die poloitische Situation kann nicht schaden, denn ansonsten geht ein Teil der Pointen in einem kleinen Teil der Satiren wohl doch verloren. Aber der größte Teil der Satiren ist im allgemeinen leicht verständlich, denn die porträtierten Eigensachaften einiger Menschen sind wohl doch in der ganzen Welt die gleichen. Und im Porträtieren eben dieser Eigenarten ist Kishon ein absoluter Meister; der Leser kommt von einem Lachen zum nächsten Schmunzeln. Dieser Sammelband ist natürlich nur jemandem zu empfehlen, der noch nicht oder wenig von Kishon gelesen hat, sonst kommt es zwangsweise zu Überschneidungen. Aber in dieser Zielgruppe sei dieses Buch jedem empfohlen, der nicht gerade zum Lachen in den Keller geht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Volkerkunde - Volker PispersVolkerkunde
Volker Pispers

Taschenbuch, Juni 2003
     Verkaufsrang: 100561      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Zunehmend ätzend      3 von 5 Punkten
Gleich ein Dutzend mal fletscht uns das Konterfei von Volker Pispers auf seinem Buch „Volkerkunde" (con anima) an, und wir denken einmal mehr: „Mensch, warum war der Volker damals nicht im Cast von ‚Am Anfang war das Feuer'?" Glücklicherweise ist der Inhalt des anlässlich seines 20jährigen Bühnenjubiläums neu aufgelegten und erweiterten Werkes nicht so dumpf eitel wie die Verpackung: Pispers gibt einen Querschnitt aus seinen diversen Kabarettprogrammen der Jahre 1985-2002, wobei eines auffällt: Pispers hat sich im Laufe der Jahre gesteigert. Hat man sich durch die überraschungsarmen, witztechnisch schmalbrüstigen und mit fragwürdigen Aussagen jonglierenden Texte der 80er gequält (z.B. „Softimacho", „Demoland", „Zeit zum Schreiben"), nimmt Pispers in den 90ern allmählich Fahrt auf, um in den vergangenen Jahren zunehmend ätzend zu werden, im positiv-subversiven Sinne. Seine Texte über den Irak-Krieg, über Bush und Konsorten sind präzise, analytisch-sezierend und voller böser Anspielungen. Der reife Pispers ist ein deutscher Michael Moore, der in einer Liga mit Matthias Deutschmann, Heinrich Pachl und Gerhard Polt spielt. Da wünscht man dem Pispers eine Volkerwanderung in sein aktuelles Programm „...bis neulich"!


Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition - Hans Conrad ZanderKurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition
Hans Conrad Zander

Gebundene Ausgabe, Februar 2007
     Verkaufsrang: 62991      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein Dokument moderner Aufklärung      5 von 5 Punkten
Die Umschlagillustration (obschon als cartooneske Zeichnung an sich gelungen) passt leider nicht für dieses Buch, lässt sie doch die übliche "augenzwinkernde", schmunzelige, oberflächlich-belanglose "Religionssatire" erwarten. Nun, das Buch bereitet dem Leser in der Tat Vergnügen, denn es ist flüssig und gut verständlich geschrieben, spannend und - ja, auch - freundlich und humorvoll im Ton; vor allem aber ist es hervorragend recherchiert, wissens- und faktenreich sowie augenöffnend. Ein Dokument moderner Aufklärung, eine Widerlegung öffentlicher Irrtümer, Vorurteile und Wahnvorstellungen: Eine mächtige Streitschrift wider den zeitgeistigen Aberglauben.
Einziges Manko: das Fehlen einer Liste mit Quellenbelegen bzw. eines Verzeichnisses der benutzten Literatur. Ich zweifle nicht an der Authentizität von Zanders Quellen und an seiner gewissenhaften Recherche, aber gerade bei einem derart fakten- und zitatreichen Buch wünscht man sich das zweifellos lange Verzeichnis der benutzten Literatur.

Keine Quellenangaben und ein Werk      1 von 5 Punkten
pro-kirchlicher Propaganda. Hätte sich Hr. Zander die Mühe gemacht, genauer zu recherchieren, dann würde er wissen, das die Inquisition prinzipiell ein Werkzeug der Kiche war, um Leute zu verfolgen, die nicht nach ihren Glaubens- und Lebensregeln lebten. Wie er diesen Akt der Barbarei auch noch mit dieser gewaltigen Leidenschaft verteidigen kann bleibt mir leider unverständlich.
Ich dachte dieses Buch solle, wie der Titel schon sagt, eine Verteidigung der unheiligen Inqisition sein um sie dannach ihrem gerechten Urteil zuzuführen, leider ist dem nicht so.
Daher nur ein Stern.

Crux quaerit spiritum..      4 von 5 Punkten
Wo aber steht Zander? Das Buch ist ein willkommener Entlastungsangriff gegen allzu stereotype Wahrnehmungen wider die Modernität der Inquisition. Aber bleibt Zander nicht mitunter zu distanziert in seiner Ironie? Schlägt da noch die Schulung des Ex-Dominikaners durch? Man weiß letztlich nicht, ob er wirklich für seine altehrwürdigen Ordensbrüder plädiert oder sich mitunter einen "Doppelscherz" erlaubt, gegen beide Parteien. Oder ist das der große Trick, um Akzeptanz zu fischen?

Brillant provokativ!      5 von 5 Punkten
Es ist lange her, dass ich es so sehr genossen habe, ein Buch zu lesen. Drauf gestoßen bin ich, zugegeben, erst durch die charmante Plauderei einer Regensburger Adelsdame, deren Urteil nie ganz verkehrt ist. Ich habe es bei Amazon bestellt, drin geblättert und habe es zunächst wieder auf den Stapel gelegt. Der clowneske Kardinal (oder kardinaleske Clown) auf dem Cover ließ Religionssatire erahnen, die ich mir aufheben wollte für ein beschauliches Wochenende am Strand von Ostia, auf leichte Kost schließen, zuckersüß wie ein Gelato amarenata. Doch irgendwie hat es sich schneller als geplant wieder bemerkbar gemacht und mich, von der ersten Zeile an, nicht mehr losgelassen. Mea culpa, ich hatte es unterschätzt. Ja, es ist ein Lesevergnügen, so angenehm, so brillant, so überzeugend, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dabei ist es so provokativ und politically incorrect, dass es nicht nur relevant, sondern ein "Muß" ist für jeden, der die Stereotypen der "schwarzen Legende", die Meinungsmache des athetistischen mainstreams, satt hat. Mehr als einmal bin ich mitten in der Lektüre aufgesprungen und habe dem Großinquisitor, der im Buch zu mir spricht, spontan applaudiert. Danke, Hans Conrad Zander, für den Mut, diese "Rede" aufgezeichnet zu haben, die so viele Mythen, Lügen und Legenden zurechtrückt. Als Historiker kann ich dem Autor nur von ganzem Herzen beipflichten: Er hat exzellent recherchiert, um uns einen unbequemen Genuß zu bereiten. Das Gute: Nach der Lektüre läßt sich nach Herzenslust kontrovers diskutieren. Gewarnt sei nur davor, als Ort dafür ein römisches Restaurant zu wählen. Nur für den Fall, dass jemand mithört ... und damit meine ich nicht die Heilige Inquisition!

Gegen die Dummheit und für die religiöse Intelligenz      5 von 5 Punkten
Hans Conrad Zander beweist immer wieder, wie wenig er sich von allgemeinen Anschauungen leiten lässt, die Quellen genau untersucht, den Dingen auf den Grund geht und dann mit einer gehörigen Portion Ironie und liebevollem Humor die Geschichte in ein anderes Licht rückt. Die "Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition" ist ein famoses Stück guter Theologie. Auch wenn der Autor keine Angaben zur gelesenen Literatur macht, merkt man, dass er das Buch nach der Lektüre vieler Bücher geschrieben hat. Seine Thesen und angeführten Daten entsprechen dem, was Arnold Angenendt in seinem viel beachteten Grundlagenwerk "Toleranz und Gewalt" an Fakten gesammelt hat. Man kann sich bei Zander darauf verlassen, dass er zwar keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, aber sich trotzdem an wissenschaftliche Erkenntnisse hält und die Quellen kennt.
In diesem Buch über die Inquisition lässt er den Großinquisitor eine Verteidigungsrede halten. Es wird in einer deutlichen und exakten Sprache dargestellt, was die Heilige Inquisition wirklich war. Da Zander keinen wissenschaftlichen Artkel geschrieben hat, kann er es sich leisten, nicht jeden Sachverhalt von der einen und von der anderen Seite zu beleuchten. Dass die Heilige Inquisition Schuld auf sich geladen hat, bestreitet Zander jedoch an keiner Stelle. Doch hat man mit einem Schuldeingeständnis die Sache noch nicht verstanden. Das macht Zanders Buch so sympathisch, er fragt einfach weiter und beleuchtet fünf Komplexe der Inquisition: Die Inquisition ist eine Reaktion auf die Dummheit und im geschichtlichen Zusammenhang von Theologie und Zeitgeschehen als modern und fortschrittlich zu sehen; die Inquisition war keineswegs frauenfeindlich und die Hexenverbrennungen mehr eine Interpretation späterer Deuter als in ihrem Ausmaß tatsächlich historisch verbürgt; die Inquisition war gut organisiert und effizient, weil sie auch nicht jeder Anzeige nachgegangen ist; die Inquisition hat Wildwuchs und Ungerechtigkeiten beseitigt; die Inquisition war keineswegs eine Aktion von barbarischen und korrupten Kirchendespoten.
Man kann Zander als historische "Abhandlung" lesen, man kann Zander auch als Korrektur heutiger Meinungsbildung lesen. Wie kommen heutzutage Meinungen über Kirche zustande und wie könnte man die Kirchenpolitik auch noch sehen oder interpretieren?
Die "Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition" ist ein hervorragendes Buch und jedem zu empfehlen, der sich ein Bild über die Kirchengeschichte machen will und Geschichte verstehen möchte.


Mark Twain zum Vergnügen: Es gehört viel Sinn dazu, guten Unsinn zu schreiben - Mark Twain zum Vergnügen: Es gehört viel Sinn dazu, guten Unsinn zu schreiben

Taschenbuch, September 2002
     Verkaufsrang: 49632      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Mein Lieblings-Amerikaner      5 von 5 Punkten
Mit der Reihe "Schriftsteller zum Vergnügen" ist dem Reclam-Verlag eine schöne und gute Sache gelungen. Dass Mark Twain dazu gehört ist selbstverständlich. Es gibt kaum einen anderen Autor, dessen fast gesamte geschriebenen Texte humorvoll, ironisch, satirisch und sarkastisch geschrieben sind. Bei keinem anderen Schriftsteller muss ich so häufig schmunzeln, wie bei Mark Twain. Aber hinter jedem humorvollen Text ist auch eine Gesellschaftskritik zu vernehmen, außerdem philosophische, unbequeme Ansichten und das Auslachen des menschlichen Treibens. Seine Erkenntis dass Wiederholung "eine wirksame Waffe im Reich des Humors" ist, ist zeitlos richtig. Besonders beeindruckt und zum Lachen gebracht hat mich die Kurzgeschichte "Kannibalismus im Zug", wo eine Gemeinschaft von zivilisierten Männern in einen Schneesturm gerät und nach Tagen aufgrund von Hunger ihren zivilisierten Mantel ablägt und sich beginnt aufzuessen und das nicht ohne Appetit.


Nichts gegen Engländer: Psychogramm eines merkwürdigen Volkes - Ralf SotscheckNichts gegen Engländer: Psychogramm eines merkwürdigen Volkes
Ralf Sotscheck

Broschiert, März 2008

Verkaufsrang: 1596
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Preis: € 13,00
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Lustig ist das Rentner Leben: Ein Handbuch für alle Rentner mit Liedern, Witzen & viel Spass für Unterwegs! - -Lustig ist das Rentner Leben: Ein Handbuch für alle Rentner mit Liedern, Witzen & viel Spass für Unterwegs!
-

Gebundene Ausgabe, 1. Juli 2005

Verkaufsrang: 41276
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Preis: € 5,95
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Papa Charly hat gesagt. Gespräche zwischen Vater und Sohn - Ursula HaukePapa Charly hat gesagt. Gespräche zwischen Vater und Sohn
Ursula Hauke

Gebundene Ausgabe, 2. April 2007

Verkaufsrang: 71904
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Preis: € 7,95
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Wer lernt mir deutsch: 77 Lektionen über falsches und richtiges Sprechen - Hansgeorg StengelWer lernt mir deutsch: 77 Lektionen über falsches und richtiges Sprechen
Hansgeorg Stengel

Taschenbuch, 15. Februar 2008

Verkaufsrang: 56242
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 3,90
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