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Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen Stanislaw Lem Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 21363 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus Ijon Tichys Erinnerungen Der achte futurologische Kongreß zu Nounas in Costricana, an dem auch der weltberühmte Weltraumfahrer Ijon Tichy teilnimmt, steht unter keinem guten Stern. In den Straßen kämpft eine rücksichtslose Militärregierung mit Insurgenten, wobei auch chemische Kampfstoffe eingesetzt werden, sogenannte "Gutstoffe", Benignatoren.... Wie in den "Sterntagebüchern" betreibt Lem ein Spiel mit der Sprache und schöpft scheinbar mühelos mehr als hundert neue Begriffe aus der Wissenschaft und dem Leben der Zukunft und imaginiert beiläufig die "sprachseiteige Zukunftsvoraussage", d. h. eine Futurologie, die die Zukunft anhand der Umformungsmöglichkeiten der Sprache erforscht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
Sagenhaft !!! 5 von 5 Punkten Dieses Buch, das erste Science Fiction Buch seit langer Zeit, hat mich wirklich überrascht.
Erwartet hatte ich von Lem ein eher trockenes, wissenschaftlich gehaltenes
Buch verpackt in einem kurzen Erlebnisbericht.
Bekommen habe ich ein sagenhaft gutes Buch.
Es war zwar, was die Begriffe anbelangt, manchmal etwas schwierig, doch alles
in allem bekommt man mit dem Bericht des Raumfahrers Tichy über den 8.
futurologischen Kongreß ein Buch das vor Fabulierfreudigkeit geradezu sprüht
und trotz seines nicht allzu geringen Anspruchs niemals die Leichtigkeit
verliert.
Will heißen : Lem versetzte diesem Kurzbericht das gewisse Etwas, das da aus Witz und Ironie besteht.
Nicht nur die Geschichte über die Psychemie ist packend sondern oder vor allem auch das sprachliche Gewand verleitete mich mehr als einmal zu einem
großen Schmunzeln.
Zu guter Letzt zum festhalten :
Ein Buch das man gelesen haben muss!!!, da es witzig, geistreich,
vielschichtig und tiefgründig zugleich gewesen ist.
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Star Wars - Republic Commando: Feindkontakt, Bd 01 Karen Traviss Taschenbuch, Februar 2005 Verkaufsrang: 19312 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wo reguläre Truppen überfordert sind und Jedi-Ritter nicht in Frage kommen, werden die härtesten und besten Exemplare der republikanischen Klonarmee eingesetzt Die Republic Commandos. Speziell geschult für den Einsatz weit hinter den feindlichen Linien, führen sie einen erbarmungslosen Krieg gegen die Widersacher der Republik. Eine Gruppe von 4 Troopern wird von ihrer Einheit getrennt und ist ab sofort auf sich alleine gestellt. Mit Hilfe einer gestrandeten Jedi bahnen sie sich ihren Weg durch Feindesland in dem das Verderben hinter jeder Ecke lauert!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Star Wars - ganz anders und ungewöhnlich! 5 von 5 Punkten Der auffälligste Unterschied von dieser Star Wars Reihe zu allen Anderen ist, dass Republic Commando grundlegend modernisiert und angepasst wurde.
Es wäre ohne Probleme möglich, den Namen 'Coruscant' durch 'Washington' zu ersetzen, die 'Republik' durch 'die USA' und alle Klonkrieger könnten auch Johnsosn, Smith, Martinez oder King heissen. Die Reihe der Republic Commando Romane befasst sich mit den Sorgen der Soldaten, der Anonymität, der Zukunft... Ich kenne kein Buch (vor allem kein realistisches Buch) das sich dieser Thematik so offen und realistisch öffnet wie Republic Commando.
Sehr lesenswert!
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Diamant Andreas Brandhorst Taschenbuch, 2006 Verkaufsrang: 24551 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Rungard Valdorian, Primus inter Pares des größten Wirtschaftsunternehmens der Galaxis, blickt dem Tod in die Augen -- im Alter von 147 Jahren kann ihm keine bekannte Behandlung mehr helfen. In der Hoffnung, doch noch einen Ausweg zu finden, wendet er sich an die Kantaki, eine insektoide Spezies, die nicht nur nahezu exklusiv über die technologische Möglichkeit zur überlichtschnellen Raumfahrt verfügt, sondern auch die Zeit manipulieren kann. Als die Kantaki ihm ihre Hilfe verweigern, erinnert er sich an seine Jugendliebe Lidia, die inzwischen Pilotin eines Kantakischiffs ist. Um sie zu finden, schreckt er nicht einmal davor zurück, einen Krieg auszulösen, der sein eigenes Wirtschaftsimperium ins Verderben stürzen könnte. Mit Diamant legt Andreas Brandhorst eine Space Opera gigantischen Zuschnitts vor: Die Handlung spielt Jahrtausende in der Zukunft, nach einem Zeitkrieg, von dem zahlreiche Anomalien zeugen, in denen die normalen Gesetzmäßigkeiten von Zeit und Raum außer Kraft gesetzt sind. Die beiden Hauptfiguren Valdorian und Lidia, zwischen denen die Handlung sich kapitelweise abwechselt, besuchen im Laufe des Romans nicht nur eine ganze Reihe verschiedener Welten, sondern auch fremde Dimensionen. Besonders in diesen Abschnitten stellt Brandhorst seine fantastische Imaginationskraft unter Beweis: Seine Welten schillern, wachsen, splittern in tausend Farben. Die Handlung beginnt wortwörtlich mit einem Knall, gönnt einem dann ein paar kleine Verschnaufpausen, um sich in das Universum des Romans einzufinden, um ziemlich genau in der Mitte des Romans ein paar überraschende Wendungen zu nehmen. Was dann kommt, möchte man am liebsten in einem Stück lesen. Die rasante Erzählweise und das Universum mit seinen zahlreichen Alienspezies und bizarren Welten liefern dabei nur die Bühne, auf der die beiden Hauptfiguren grundlegende persönliche Entscheidungen treffen müssen. Valdorian, der zynische Materialist, wäre zutiefst unsympathisch, wenn er nicht feststellen müsste, wie sehr gerade er von sozialen Bindungen abhängig ist. Und die Individualistin Lidia, die alle Bindungen zu Gunsten der Erforschung des Kosmos aufgegeben hat, muss sich im Laufe der Handlung mit den Lebensmöglichkeiten, die sie ausgeschlagen hat, auseinander setzen. Brandhorst dosiert diese Elemente sparsam genug, um nicht moralisierend zu werden -- der Schwerpunkt liegt durchweg auf dem Fortgang der Handlung. Diamant ist ein Weltraumabenteuer, das den Vergleich mit Dan Simmons' SF-Werken durchaus standhält. --Jakob Schmidt
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe 5 von 5 Punkten Diamant ist der Auftakt zu einer Trilogie, die mit den Büchern "Der Metamorph" und "Der Zeitkrieg" fortgesetzt wird.
Das Buch ist wirklich sehr spannend und mitreissend. Die Ideen von Brandhorst haben teilweise fast einen philosophischen Anklang und es macht wirklich Spass seinen Gedankengängen zu folgen.
Man kann die Beweggründe der Hauptpersonen sehr gut verstehen und sich gut in ihre Situation versetzen. Das Buch hat für den Anfang einer Trilogie ein sehr gutes Ende und man kann es sogar alleine lesen.
Nichtsdestotrotz bleiben natürlich einige Fragen unbeantwortet und werden erst in den nächsten beiden Bänden beantwortet (die meisten erst in der 2ten Hälfte von Band 3).
Leider erreichen die beiden weiteren Bände nicht mehr ganz das Niveau von "Diamant", aber sie sind immernoch sehr lesenswert. Insgesamt eine sehr zu empfehlende Trilogie.
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Hellgate: London, Bd. 2: Goetia Mel Odom Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 13929 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden London, 2024....Vier Jahre nachdem die Hordenaus einer dämonischen Parallelwelt London überrannt haben, kämpft die Menschheit immer noch um ihr Überleben. Simon Cross, ehemaliger Streiter des geheimen Templerordens, versucht die letzten Überlebenden aus der zerstörten Stadt zu schaffen. Verborgen in den Schächten des Londoner U-Bahn-Systems formiert Cross eine Armee für den Kampf gegen die höllischen Invasoren. Doch es sind nicht nur die Monster, die es auf den Ex-Templer abgesehen haben. Ein eifersüchtiger Rivale trachtet ihm ebenfalls nach dem Leben. Unterdessen sucht der Kabalist Warren Schimmer nach Goetia - dem Kleinen Schlüssel Salomons. Dieses mystische Artefakt könnte die Wende in dem infernalen Krieg in London bedeuten. Doch zwischen ihm und dem Erfolg steht Simon Cross. Magisch verbunden mit einem der mächtigen Dämonenführer muss Warren alles daran setzen, sein Ziel zu erreichen, auch wenn es den Untergang der menschlichen Rasse bedeuten könnte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Düstere dunkle Endzeitfantasykost, die zweite..... 4 von 5 Punkten Wer die Welt von Hellgate London kennt und mag wird auch dieses Buch voller Begeisterung lesen. Voller Spannung entwickelt sich die Geschichte des Templers Simon Cross und des Kabalisten Warren weiter. Im Gegensatz zum ersten Buch wird auch hier schon sehr viel mehr auf die Hunterin Leah und deren Fraktion eingegangen, auch wenn noch viel darüber im dunklen schwebt.
Das Buch war für meinen Geschmack einen Tick schlechter als Band Nr 1. Exodus. Dennoch eine sehr empehlenswerte Fantasy Lektüre in einer stimmig düsteren Endzeit Fantasy Welt.
Wie auch bei Band 1 muss man kein Fan des PC Spiels sein um dieses Buch zu mögen.
Wie auch mein Vorredner bin auch ich der Meinung das man Buch 1 nicht gelesen haben muss um Buch 2 zu verstehen, dennoch würde ich es allein wegen der geschichtlichen Reihenfolge und absoluter Hochspannung empfehlen.
Schade---> Trotzdem Kauftip 4 von 5 Punkten Also das Buch ist Top! Das einzige was mich stört ist das der Übersetzer ein anderer ist und dieser anscheinend den ersten band nicht gelesen hat weil im Ganzen Buch anstatt Spikebolter steht da überall Bolzenwerfer und noch einige andere Waffen haben andere Namen aber sonst ist das Buch wieder Top habe es seit samstag und bin schon fast Fertig... Definitiv Kaufen selbst wenn man den Ersten teil nicht kennt kann man damit anfangen denn das Buch erzählt im Prolog die geschichte teilweise nochmal das man es auch versteht wenn man Buch 1 nicht gelesen hat |
Otherland 01. Stadt der goldenen Schatten Tad Williams Broschiert, 2. September 2005 Verkaufsrang: 18128 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tad Williams, der bisher vor allem durch seine Fantasy-Romane auffiel, legt mit Otherland seinen ersten Abstecher in den Bereich der Science-fiction vor. Otherland, mit großem Werbeaufwand in den Markt gedrückt, dürfte jedoch vor allem Tad-Williams-Fans ansprechen. 50 Jahre in der Zukunft schaut die Welt auch nicht viel anders aus als heute, sieht man einmal davon ab, daß ein Teil der Menschheit einen großen Teil seiner Zeit in virtuellen Welten verbringt. Ein großer Teil der Menschheit? Nein, nur die, die es sich leisten können, natürlich. Wie gesagt, viel hat sich nicht geändert. Nicht jeder Bereich des weltumspannenden Datennetzes steht jedem Benutzer offen, nur wer das virtuelle Äquivalent eines teuren Anzugs trägt und die Online-Gebühren bezahlen kann, wird überhaupt erst in die besseren Gegenden eingelassen. Renie Sulaweyo ist nicht so privilegiert, obwohl sie an einer südafrikanischen Hochschule den Umgang mit der virtuellen Realität lehrt. Als ihr kleiner Bruder während eines Ausflugs in für ihn eigentlich gesperrte Bereiche der Datenwelt aus unerklärlichen Gründen ins Koma fällt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als auf unkonventionelle Hilfsmittel zurückzugreifen, um nach einer Rettung für ihn zu suchen. Ihr Schüler, der Buschmann !Xabbu, einer der letzten Vertreter der Ureinwohner Südafrikas, hilft ihr dabei. Bei ihrer Suche haben sie die Vision einer fabelhaften goldenen Stadt, die für kurze Zeit in der virtuellen Realität erscheint. Diese Vision erscheint nicht nur ihnen, sondern auch anderen Menschen, die ebenfalls versuchen, das Rätsel der goldenen Stadt zu lösen. Unterdessen teilen immer mehr Kinder das Schicksal von Renies Bruder. Womit wir bei der Weltverschwörung wären, dem Zentralen Bösewicht und Kern der Handlung. Eben diese Verschwörung, die sich die "Bruderschaft des Grals" nennt, und aus den mächtigsten Männern der Welt gebildet wird, benötigt die Kinder für Otherland, ein von ihnen erschaffenes gigantisches Simulationsnetzwerk. Otherlands virtuelle Welten wirken dermaßen realistisch, daß Benutzer sie praktisch nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden können. Die Ziele der Verschwörung werden nicht explizit benannt, aber der Leser kann es sich leicht zusammenreimen: uneingeschränkte Macht und Unsterblichkeit, das Übliche eben. Den Weltuntergang planen sie ebenfalls. Fazit: Bleibt Williams zu Beginn noch recht konservativ und plausibel was die technischen Möglichkeiten seiner Zukunftswelt angeht, begibt er sich mit fortschreitender Seitenzahl zunehmend auf das Gebiet der Fantasy. Eine böse, außerweltliche Kraft steckt im Kern der Bruderschaft, und von den verschiedenen virtuellen Welten, durch die seine Charaktere stolpern, wirkt eine phantastischer als die andere. Hier ist der Autor in seinem Element, und das Buch wird an diesen Stellen auch deutlich spannender als beispielsweise auf den ersten paar hundert Seiten, in denen Renie dem Buschmann !Xabbu, und damit gleichzeitig dem Leser, ein paar Lektionen darüber erteilt, wie Tad Williams' Vorstellungen von virtueller Realität funktionieren. Hier erzählt uns der Autor wenig Neues über ein Thema, das in der SF ja schon des öfteren behandelt wurde. Zwar zeigt er später, daß er durchaus einige nette Einfälle hat, aber die Vorbereitungsphase gerät deutlich langweiliger als nötig. Die Charaktere sind Williams Stärke, sie haben sehr menschliche Schwächen und Bedürfnisse, und gerade der Kontrast zwischen dem spirituellen, naturverbundenen !Xabbu und Renie, die ganz praxisnah versucht, einfach nur ihre Familie durchzubringen, zeigt dies deutlich. Leider sind die Protagonisten auf mindestens vier getrennte Handlungsstränge verteilt, die alle um die Aufmerksamkeit des Lesers kämpfen. Otherland. Stadt der goldenen Schatten ist der erste Teil einer Tetralogie. Da mag es kaum überraschen, daß am Ende des ersten Bandes ein ganzes Knäuel von unaufgelösten Handlungsfäden übrig bleibt. Überraschen könnte es aber, daß auch sonst kaum etwas passiert ist. Nicht, daß Williams seine 912 Seiten nicht gefüllt hätte, aber während die diversen Protagonisten versuchen, zum Kern der Verschwörung vorzudringen, bleiben sie leider meist Spielball des Geschehens. Nur selten bietet sich ihnen eine neue Einsicht oder gar die Möglichkeit, zu handeln. Immerhin, am Ende des Buches kommen sie alle zusammen und stellen fest, daß sie gemeinsame Ziele haben. Aber das war's dann auch schon, die Kernhandlung ist kaum ein Stück weiter vorangetrieben worden und der Leser fragt sich, worauf das wohl alles hinauslaufen wird. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann man Otherland. Die Stadt der goldenen Schatten wohl nur Tad-Williams-Fans empfehlen. Zwar spricht Otherland durch seine vielen verschiedenen Charaktere theoretisch eine breite Leserschicht an -- hier findet jeder jemanden, mit dem er/sie sich identifizieren kann --, aber der erste Band für sich genommen bietet kein besonders befriedigendes Leseerlebnis, und auch der hohe Preis (etwa 200,- DM für alle vier Bände) dürfte manche abschrecken. Der Verkauf von Otherland wird durch eine große Werbekampagne, auch im Internet, unterstützt. Aber auch wenn es dort behauptet wird, Otherland ist sicherlich nicht der Herr der Ringe des 21. Jahrhunderts -- dazu ist es nicht bahnbrechend genug, und Cyberpunk ist es auch nicht, dazu sind die Charaktere zu stark in Gute und Böse polarisiert und die Geschichte mit zu vielen Fantasy-Elementen durchsetzt. --Michael Matzer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 146 Bewertungen)
Der Herr der Ringe des 21. Jahrhunderts 5 von 5 Punkten Die Otherland Bücher sind die besten Bücher, die ich je gelesen habe.
Sie kommen in sehr schönen Einbänden daher, und auch wenn sie zunächst erschlagend wirken vom Umfang her, freut man sich doch über jede Seite die man noch lesen darf!
Das Universum, welches Tad Williams in den Büchern aufbaut kann mit Herr der Ringe locker mithalten - und dazu kommt, dass die Themen um einiges genialer sind! Die Kombination aus Fantasy und Scienc-Fiction ist so perfekt gelungen, wie nie zuvor.
Der erste Band ist an einigen Stellen etwas verwirrend weil das riesige Universum aus vielen Perspektiven geschildert wird, aber das Ganze macht sinn und ist unglaublich klasse zu lesen.
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Cryptonomicon Neal Stephenson Taschenbuch, Februar 2005 Verkaufsrang: 52400 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dank Snow Crash genießt Neal Stephenson Kultstatus unter Science-Fiction-Fans und Technologie-Freaks. Das Buch hat die konventionellen Vorstellungen der High-Tech-Zukunft derart neu definiert, dass es zu einer sich selbst bewahrheitenden Voraussage wurde. Wenn dieser Cyberpunk-Klassiker groß war, dann ist Cryptonomicon riesig, enorm, gewaltig -- nicht nur aufgrund seines schieren Umfangs (circa 900 Seiten), sondern auch in seinem Reiz. Es ist der zeitgemäße, lesenswerte Nachfolger von Die Enden der Parabel und der Illuminatus-Trilogie. Darüber hinaus ist es auch das erste Buch einer geplanten Serie. Cryptonomicon zoomt durch die ganze Welt und rast verschwörerisch zwischen zwei Zeiten hin und her -- dem Zweiten Weltkrieg und der Gegenwart. Die zwei Helden aus den 40er-Jahren sind der glänzende Mathematiker Lawrence Waterhouse, ein außerordentlicher Kryptoanalytiker, und der übereifrige, morphiumsüchtige Bobby Shaftoe von den US-Marines. Sie gehören zum Sonderkommando 2702, einer Alliiertengruppe, die versucht, die Kommunikationskodes der Achsenmächte zu knacken. Gleichzeitig ist sie bemüht zu verhindern, dass der Feind dahinter kommt, dass ihre eigenen Kodes bereits geknackt sind. Unter dem Strich besteht ihre Aufgabe aus einer Täuschung nach der anderen. Dr. Alan Turing, der ebenfalls zum Sonderkommando 2702 gehört, erklärt Waterhouse die seltsame Arbeitsweise der Einheit: "Wenn wir einen Konvoi versenken wollen, schicken wir erst ein Beobachtungsflugzeug hinaus... Das Observieren ist natürlich nicht seine eigentliche Aufgabe -- wir wissen schon längst, wo sich der Konvoi befindet. Seine eigentliche Aufgabe besteht darin, selbst beobachtet zu werden... wenn wir dann kommen, um sie zu versenken, schöpfen die Deutschen keinen Verdacht." Diese ganze Geheimnistuerei spiegelt sich in der Gegenwartshandlung wider, in der sich die Enkel der Weltkriegshelden -- der unnachahmliche Programmierfreak Randy Waterhouse und die schöne und starke Amy Shaftoe -- zusammentun, um in Südostasien eine Offshore-Datenoase zu schaffen und nach Möglichkeit auch den Verbleib von Gold aufzudecken, das für die Schatulle der Nazis bestimmt war. Um den paranoiden Ton der Geschichte abzurunden, taucht der mysteriöse Enoch Root, einer der Topangehörigen des Sonderkommandos 2702 und der Societas Eruditorium, mit einem nicht dechiffrierbaren Verschlüsselungskonzept aus dem Zweiten Weltkrieg auf, um die Protagonisten von 1990 mit verschwörerischen Verbindungen zu verwirren. Cryptonomicon ist von der ersten bis zur letzten Seite Neal Stephenson vom Feinsten: knapp in der Handlung, aber erschöpfend präzise im Detail. Jede Seite enthält eine Mathematikaufgabe, einen zitierbaren Insider-Witz, eine faszinierende Idee oder ein Stückchen beißender Prosa. Cryptonomicon ist zudem voll gepackt mit wahrhaft seltsamen Figuren -- irren Technologie- und Kryptofreaks und mehr Kryptologie, als man jemals brauchen wird -- vom gegenwärtigen Computerjargon einmal ganz abgesehen. Vorsicht: Wenn Sie dieses Buch in einem Zug lesen, könnten Sie einer Informationsüberlastung (und dem Hungertod) zum Opfer fallen. --Therese Littleton
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 58 Bewertungen)
Das Superbuch 5 von 5 Punkten Empfohlen bekommen habe ich das Buch "Cryptonomicon" von einem Freund und ich kannte Neal Stephenson bisher nicht. Ich ging also ganz und gar unvoreingenommen an das Buch heran. Bereits nach wenigen Seiten war ich fasziniert von der unorthodoxen Erzählweise, dem weitschweifigen Fabulieren und dem feinen von Ironie angereicherten Humor. Es ist wohl wahr, dass das Buch nichts für eine nette Wochenendlektüre ist - allein schon wegen der vielen Handlungsstränge, die über tausend Seiten hinweg zufällig weiterverfolgt werden. Dennoch hat mich selten ein Buch derart gefesselt. Die wahrhaft epische Story ist so schräg, so herrlich verrückt und der Schluss die Krönung all dessen, was man erwartet.
Das Buch ist ideal für alle, die sich tief hineinknien wollen in eine perfekt orchestrierte Geschichte. Ein Abenteuer voller wahrhaft "besonderer" Gestalten, voller Dynamik und voller Atmosphäre.
"Cryptonomicon" ist eine Empfehlung für jeden, der nicht auf 0815-Romane steht und gerne etwas Besonderes liest.
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Alien Earth - Phase 01 Frank Borsch Broschiert, Januar 2007 Verkaufsrang: 38000 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In den letzten Jahren erleben wir eine erfreuliche Renaissance der deutschsprachigen Phantastik. Ist es in erster Linie die an Tolkien orientierte epische Fantasy, bei der deutsche Autoren große Erfolge landen können, tut sich inzwischen auch einiges bei der Science Fiction. Im vorliegenden Fall ist es der Publizist und Comic-Übersetzer Frank Borsch, der gleich mit einer mehrbändigen Serie aus dem Korsett der Perry-Rhodan-Serie ausbricht. Borsch gilt zu Recht als bester Nachwuchsautor beim Erben des Universums, und so sind die Erwartungen an Alien Earth natürlich entsprechend hoch. Wir befinden uns in den 60er Jahren des 21. Jahrhunderts. Vor knapp zehn Jahren tauchte ein Raumschiff aus den Tiefen des Weltraums auf, näherte sich der Erde und bezog über dem Pazifik Position. Eine Kontaktaufnahme von Seiten der Außerirdischen fand und findet nicht statt. Allerdings fallen immer wieder geheimnisvolle Artefakte aus dem Raumschiff, die von sogenannten Flyboys aufgespürt und eingesammelt werden. Außerdem manifestieren sich die Aliens in manchen Menschen, mit nicht absehbaren Folgen. Wem das passiert, der wird vom Hunter-Korps gejagt. Als ob das Leben nicht bereits hart genug wäre; denn zahllose Menschen leben am Rande oder außerhalb der Gesellschaft, oft in endlos dahinrasenden Zügen, mit Halsbändern versehen, die ihnen Schmerzen zufügen und sie disziplinieren. Keine fröhliche Zukunft also, die sich Frank Borsch da ausgedacht hat, und auch keine, in der man sich auf den ersten Blick zurechtfindet. Drei Handlungsstränge sind es, die einen in die Welt von Alien Earth hineinführen, und so lernt der Leser diese Welt voller Gefahren aus der Froschperspektive kennen, als wäre er hautnah dabei: ein packendes Leseerlebnis, dem ein gerüttelt Maß an Planung und Phantasie zugrunde liegt. Manche werden sich an der ein wenig kindischen Charakterzeichnung stören oder an der Tatsache, dass alles, was cool sein soll, englische Namen hat. Aber ein großer Wurf ist Alien Earth allemal: originell, temporeich und ein Gewinn für die deutsche Science-Fiction-Landschaft! -- Helge Basler
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Zugreifen und lesen! 5 von 5 Punkten Wieder mal ein Beweis, das auch die Deutschen sehr gute Science-Fiction hinbekommen, die sogar hauptsächlich in Deutschland spielt. Die drei Handlungsstränge scheinen anfangs vollkommen unabhängig. Im letzten Drittel des Buches kommen aber erste Hinweise auf einen Zusammenhang und auf den letzten Seiten kulminiert das Geschehen. Peng! Als es besonders spannend wird, ist das Buch zu Ende. Und "Phase 2" kommt leider erst im Herbst in den Handel.
Die Figuren sind sehr gut gezeichnet, die Handlung ist manchmal sehr komisch, manchmal sehr ernst. Es dauert eine Weile, ehe man wirklich versteht, wo es hingeht. Aber das macht den Reiz eines guten Buches aus - die Notwendigkeit des Mitdenkens. Vor jedem Kapitel gibt es einen Ausschnitt aus einem Forum (AlienNet), eine Nachricht oder ähnliches. Das lockert das Ganze auf und liefert auf interessante Art und Weise die Hintergrundinformationen für die Geschichte.
Das Buch kann ich allen nur empfehlen.
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Der tiefere Sinn des Labenz Douglas Adams, John Lloyd, Sven Böttcher Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 7621 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Wörterbuch, auf das Sie schon immer gewartet haben!
Dieses klassische Nachschlagewerk hilft stets zuverlässigaus jedem verbalen Engpass und so mancher Lebenskrise.Vom Autor der Kultserie Per Anhalter durch die Galaxis.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Runderneuert? 5 von 5 Punkten Da ich meine Ausgabe wieder mal verschenkt habe, werde ich nun diese Ausgabe erwerben.
Ein paar Begrifflichkeiten fehlten in der alten Ausgabe ja noch.
Wie benennt Ihr die Plastikstäbe, die an der Supermarktskasse zur Abgrenzung der Einkäufe auf das Förderband gelegt werden sollen?
Warum gibt es keine deutsche Entsprechung zum englischen "Woking": Das suchende Umsehen in Küche oder Keller, da es einem vollständig entfallen ist, was man dort eigentlich holen wollte.
Was zum Teufel ist ein "Holzgünz" ?
Rayerschied, der
Der widerliche Geschmack, der nach dem -> Rayern im Munde verbleibt und sich auch durch viel trinken oder essen von Kuchen nicht vertreiben lässt.
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Die Chronolithen Robert Charles Wilson, P. H. Linckens Taschenbuch, Oktober 2004 Verkaufsrang: 5859 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In nicht allzu ferner Zukunft wird die Welt von rätselhaften Phänomenen erschüttert. Überall auf dem Erdball erscheinen aus dem Nichts steinerne Monumente und bringen eine Welle der Zerstörung mit sich, der tausende von Menschen zum Opfer fallen. Der Ursprung der Monumente ist unklar. Inschriften weisen jedoch darauf hin, dass sie aus der Zukunft stammen, und von einem Kriegsherrn namens Kuin in der Zeit zurückgeschickt wurden, um von seiner Übernahme der Weltherrschaft in etwa zwanzig Jahren zu künden. Der arbeitslose Programmierer Scott Warden lebt mit seiner Frau und seiner fünfjährigen Tochter Kaitlin an einem Strand in Thailand. Als in seiner Nähe der erste Chronolith -- wie die steinernen Monumente genannt werden -- auftaucht, ahnt Scott noch nicht, dass sich damit sein Leben für immer verändern wird. Kurz darauf geht seine Ehe in die Brüche und er reist zurück in die USA. Dort trifft er überraschend seine alte Schulfreundin, die Mathematikerin Sue Chopra, die sich der Quantenphysik und der Erforschung von Zeitphänomenen verschrieben hat. Sue vertritt die Theorie, dass Kuin die Chronolithen in die Vergangenheit geschickt hat, um damit seine Weltherrschaft in eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zu verwandeln. Doch wer ist dieser rätselhafte zukünftige Herrscher? Und wie kann seine Machtübernahme noch rechtzeitig verhindert werden? Der kanadische Autor Robert Charle Wilson hat mit Die Chronolithen einen Zeitreisethriller verfasst, der neben der originellen Grundidee und der düster-apokalyptischen Atmosphäre vor allem mit einer überaus sympathischen Hauptfigur aufwartet. Entgegen der in der Science Fiction verbreiteten Tradition, die technische Innovation ins Zentrum des Romans zu rücken, geht es Wilson in erster Linie um deren gesellschaftliche Auswirkungen. Die Hauptfigur Scott wirkt dabei wie eine Linse, die den geschilderten Ereignissen eine zutiefst menschliche Dimension verleiht. Vor diesem Hintergrund gelingt es Wilson überzeugend, sich mit Fragen der Vorherbestimmung, der Freiheit des Einzelnen und der globalen Folgen menschlichen Handelns auseinander zu setzen. -- Ein Fest für alle Freunde anspruchsvoller Science Fiction! --Sara Schade
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Eine Zeitschleife 4 von 5 Punkten Ohne Vorwarnung und wie aus dem Nichts tauchen immer mehr riesige und merkwürdige Obelisken überall auf der Erde auf. Relativ schnell kommen die Menschen darauf, dass es sich dabei um Objekte aus einer nicht allzu fernen Zukunft handelt. Ein Eroberer macht klar, dass er dabei ist, die Welt unter seine Kontrolle zu bringen. Das sorgt natürlich für Unruhe, teilweise auch für Chaos. Neue politische und religiöse Gruppierungen entstehen, und niemand hat Zweifel, dass die Eroberungen des unbekannten Kriegsherren wahr werden. Scott Warden gerät in die Strudel dieser Geschichte. Er verliert sich und seine Familie, kämpft darum, beides zurück zu gewinnen. Und schließlich arbeitet er an einem Projekt, welches den mysteriösen Eroberer aufhalten soll. Aber es gibt inzwischen mehr und mehr Gegner, die sich dem unbekannten Mächtigen verschrieben haben.
Die Idee ist sehr innovativ und gleichzeitig skurril. Aber das ist gar nicht so schlecht. Vielmehr sorgt es für spannende, interessante Unterhaltung. Zwar wirkt der Protagonist am Anfang noch recht flach. Doch im Laufe der Story gewinnt er zunehmend an Tiefe und Sympathie. Darüber hinaus bietet der Roman auch einige besondere Aspekte, welche es eben nur in der Science Fiction gibt. Und die besteht nicht nur aus Raumschiffen und Aliens. Dazu gehören eben auch gesellschaftliche Änderungen mit all ihren verwinkelten Ausuferungen - das sollte man wissen und in diesem Fall auch berücksichtigen.
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Der grüne Tod: Ein Pip & Flinx Roman Alan D. Foster Taschenbuch, 15. Februar 2008 Verkaufsrang: 23543 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Abenteurer Philip Lynx, von seinen Freunden kurz"Flinx"genannt, gerät auf einer fremden Welt in arge Bedrängnis. Ein kaltblütiger Händler will Flinx ständigen Gefährten, den empathischen Drachen Pip, für seinen Zoo erwerben - notfalls mit Gewalt. Flinx weigert sich, Pip zu verkaufen und muss schließlich in den unkartierten Weltraum fliehen. Als er auf einem fremden Dschungelplaneten notlandet, fangen seine Probleme erst richtig an. Denn nun muss er nicht nur den zahlreichen Gefahren der grünen Hölle trotzen, sondern auch feststellen, dass der unbarmherzige Händler ihm dicht auf den Fersen ist ...
Die Zusammenführung des Romans "Die denkenden Wälder" als Hintergrundstory mit einer Flinx Abenteuergeschichte ist wirklich gelungen. Wer die alten Flinx Storys geliebt hat, wird sich hier sofort wieder zuhause fühlen. Einziger Wermutstropfen, es ist wieder einmal kein abgeschlossener Roman. Das offene Ende ist doch etwas enttäuschend. Wer weder "Die denkenden Wälder" noch bisherige Flinx Stories kennt, sollte sich vor dem Kauf bewußt sein, das der Roman keine SciFi Elemente im Stile von Space Operas oder wissenschaftliche Expolationen im Stile Baxters enthält. Es ist einfach eine spannende, um die interessante Hauptperson Flinx angelegte, Abenteuergeschichte in einem (wenn auch besonderen und bemerkenswerten) Dschungel. Ein paar Elemente von 10 kleine Negerlein sind auch enthalten ;-).
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Buch zum Zugreifen 4 von 5 Punkten Wer sich mit dem Homanx-Zyklus gut auskennt, der wird die Welt kennen, auf die Flinx da kommt, denn diese Dschungelwelt ohne Namen war schon der Star in Die denkenden Wälder" - der einige Jahrzehnte früher spielt. Und wie in diesem Roman, der erstmals 1986 erschien, kann auch in Der grüne Tod" die tödliche Fantasie Alan Dean Fosters nur begeistern. Diese Welt ist einfach interessanter als die ganze Geschichte, die der Roman erzählt. Die ist gut lesbar, angenehm abenteuerlich und lässt uns Leser endlich mal Flinx wiederlesen.
Allerdings muss man zugeben, dass es schwierig ist, in diesen Roman hereinzukommen, wenn man Flinx' Vorgeschichte nicht kennt. Selbst wenn das Kennen, nach den vielen Jahren, seit die letzten Flinx-Romane herauskamen, auch schon ein bisschen löchrig sein mag, so hilft es doch, wenn man zumindest ein wenig weiß, was es mit ihm und Pip so alles auf sich hat.
Ein schöner Auftakt zu der kleinen Serie von Pip & Flinx"-Romanen, die Bastei Lübbe herausbringen wird, und die hoffentlich in einem furiosen Ende gipfeln wird. Auf jeden Fall ein Buch zum Zugreifen, wenn man das Homanx-Universum mag, Freunde der denkenden Wälder" müssen eh zugreifen.
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Mark Brandis - Unternehmen Delphin. Hörspiel Nikolai von Michalewsky Audio CD, Oktober 2008 Verkaufsrang: 25730 Noch nicht erschienen. Der neue Mark Brandis - der Partisanenkampf geht weiter!
Mark Brandis und die Crew des Raumschiffs Delta VII sind heimatlos geworden. Durch die Schergen der Reinigenden Flamme verfolgt, fasst Brandis einen folgenreichen Entschluss. Als letzten möglichen Verbündeten gegen den General will er die Asiatischen Republiken gewinnen. Er spürt ein Kurierschiff des alten "Erbfeindes" der Union auf und zwingt den Piloten, ihn nach Peking zu bringen. Doch der mutige Alleingang endet verhängnisvoll. Niemand glaubt ihm, dass er nicht als Spion aus dem Weltraum kam...
»Die Sprecher sind durch die Bank großartig, die Handlung spannend, die Soundeffekte ansprechend und die Titelmusik ein Ohrwurm.« hörBücher
»Man wird über fast 80 Minuten auf einem sehr hohen - sowohl inhaltlichen als auch technischen - Niveau unterhalten.« Hoerspieltipps.net
Hörspiel mit diversen Sprechern 1 CD, Laufzeit ca. 75 Min.
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Ubik Philip K. Dick Taschenbuch, November 2003 Verkaufsrang: 9951 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Haben Sie Lust auf ein erfrischendes, wohlschmeckendes Bier? Dann bestellen Sie ein Ubik. Hergestellt aus hochwertigem, Hopfen und feinem Quellwasser ... Starten Sie den Tag mit einem Teller gesunder wohrlschmeckender Ubik-Flocken! ... Meidet man Sie wegen Körpergeruch? Dann benutzen Sie das Ubik-Deospray ..." Joe Chip ist Angestellter bei Runciters Anti-PSI-Gesellschaft, deren Telepathen engagiert werden, um andere Telepathen zu überwachen, sie davon abzuhalten, die Konsumwelt einer nahen Zukunft mit schmutzigen Tricks zu manipulieren. Runciter selbst vertraut noch immer auf den Rat seiner verstorbenen Frau Ella, die er regelmäßig aus ihrer Stasis in eine Art Halbleben zurückruft. Jetzt steckt er allerdings in Schwierigkeiten: Anscheindend verschwinden die Telepathen weltweit, und niemand weiß wohin. Runciters Ermittlungen stoßen jedoch auf wenig Gegenliebe: Bei einer Explosion kommt er ums Leben, eindeutig kein Unfall. Von diesem Zeitpunkt an gerät die Welt für Joe Chip aus den Fugen. Die Zeit scheint rückwärts zu laufen, und immer wieder tauchen rätselhafte Botschaften seines verstobenen Arbeitgebers auf. Das wiederkehrende Schlüssewort ist Ubik -- doch was ist Ubik? Der 1969 erschienene Roman gehört zu den herausragenden Werken Philip K. Dicks. Seine Fähigkeit, die Realität zu hinterfragen und bislang unbenutzte Hirnareale seiner Leser zu aktivieren, erreicht hier einen unübertroffenen Höhepunkt. Dabei bleibt die metaphysische Achterbahnfahrt erstaunlich lesbar: "Dass unter dieser ontologischen Wucht der Roman nicht zusammenbricht, liegt nicht nur an den zahllosen unvergesslichen Details und Momenten, mit denen Dick seine futuristische Konsumwelt anreichert, sondern vor allem an den Charakteren, die sich in einer lebensfeindlichen, traumhaften Umgebung bewegen und doch völlig authentisch bleiben, weil sie sich weiterhin als Teil dieser Welt verstehen und beanspruchen, über sie Bescheid zu wissen", so Sascha Manczak in dem glänzend geschriebenen Vorwort. Lange überfällig, ist Ubik jetzt endlich wieder auf deutsch lieferbar, in vollständig überarbeiteter Übersetzung. Als Dreingabe enthält die Ausgabe das von Dick selbst verfasste Drehbuch, mit dem er seinen Roman näher ausleuchtet. "Ich bin Ubik. Ich war, bevor das Universum war. Ich habe die Sonnen und die Welten gemacht. Ich erschuf das Leben..." --Birgit Will
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Nichts ist, was es zu sein scheint !!! 5 von 5 Punkten Mit Ubik habe ich mich an Dicks berühmtestes Buch herangewagt
und wurde zum Glück nicht enttäuscht.
Dick ist ja bekannt dafür die Realität in Frage zu stellen aber in keinem
anderem Buch hat er es so konsequent auf die Spitze geführt wie hier.
Immer wieder fragt man sich als Leser ob man nun dem Kern der Wahrheit
auf die Schliche gekommen ist und jedesmal muss man feststellen, dass
man von Dick wieder an der Nase herumgeführt worden ist.
Bis man die scheinbare Auflösung der Geschichte erreicht, durchläuft man
immer wieder Passagen in denen man an allem zu Zweifeln beginnt was
man vor dem geistigen Auge zu erspähen glaubt.
Wenn man am Ende angekommen ist hat man einen Trip hinter sich den man
vielleicht niemals wieder vergessen wird!!!
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Der letzte seiner Art Andreas Eschbach Taschenbuch, Mai 2005 Verkaufsrang: 3976 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Autor von Das Jesus Video und Eine Billion Dollar hat sich selbst übertroffen! Niemand bewegt sich so souverän im Niemandsland zwischen Science Fiction und Wissenschaftsthriller wie Andreas Eschbach, und Der Letzte seiner Art ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Schriftsteller sich weiterentwickeln und sich trotzdem treu bleiben kann. Duane Fitzgerald ist ein zutiefst einsamer Mann, und das hat gute Gründe: Jahrelang gehörte er einer militärischen Spezialeinheit an, deren Mitglieder in einem Geheimprojekt der US-Regierung zu Supersoldaten aufgerüstet werden sollten. Duane weiß selbst nicht mehr, wie vielen Operationen er sich unterziehen musste, um das zu werden, wovon andere nur träumen -- mehr als ein Mensch. Er und seine Mitstreiter sollten im ersten Golfkrieg die Entscheidung bringen, doch etwas ging schief, und jetzt lebt er von seinen Freunden und von seiner Vergangenheit abgeschnitten, im Haus seiner verstorbenen Großmutter an der Westküste Irlands. Bisher war es Duane gelungen, sich mit diesem ruhigen Dasein abzufinden. Heimlich schwärmt er für eine rothaarige Schönheit, die ein Hotel des Städtchens führt. Und zur Entspannung liest der ehemalige Soldat, der sich nie für einen Intellektuellen gehalten hat, den römischen Philosophen Seneca -- über die Kürze des Lebens und die menschliche Fähigkeit, auch unter widrigen Umständen Zufriedenheit zu finden. Eines Tages tauchen jedoch mysteriöse Männer im Ort auf, und Duane erfährt, dass die noch lebenden Teilnehmer des Experiments einer nach dem anderen Unfällen zum Opfer gefallen sind. Ihm wird klar, dass seine zurückgezogene Existenz nicht mehr von Dauer ist, doch ganz ohne Widerstand will er nicht aufgeben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Letzte seiner Art ist in erster Linie ein unglaublich fesselndes Buch. Dabei verzichtet Eschbach weit gehend auf dröhnende Hollywood-Action, sondern hält es eher mit Alfred Hitchcock und dreht die Spannungsschraube langsam, aber unerbittlich fester. Besonders gelungen sind auch die Passagen, in denen Duane über sein Leben reflektiert und sich völlig ungekünstelt mit Seneca auseinander setzt. Allein in sprachlicher Hinsicht hätte man sich etwas mehr Sorgfalt gewünscht: Manche Sätze lesen sich, als entstammten sie einer wenig gelungenen Übersetzung aus dem Englischen. Das sollte allerdings niemand davon abhalten, das Telefon abzustellen und jeglichen Besuch auszuladen, um sich diesem Schmöker ungestört widmen zu können. Einen Spannungsroman von vergleichbarem Niveau wird derzeit wohl kaum jemand hervorbringen. --Hannes Riffel
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 124 Bewertungen)
Ein Plagiat des 6-Millionen-Dollar-Mannes ?????? 4 von 5 Punkten Gleich vorweg - die vielen Fragezeichen im Titel sollen deutlich machen, dass ich keineswegs glaube Andreas Eschbach hätte hier bei dieser albernen Serie aus den 70iger Jahren abgekupfert, auch wenn einige Rezensenten dieser Ansicht sind.
Dieser Vergleich ist ebenso abwegig, als würde man behaupten, "Der ewige Krieg" von Joe Haldeman ist ein Plagiat von Robert Heinleins "Starship Troopers", weil in beiden Romanen die Soldaten mit technisch hochentwickelten Panzerkampfanzügen ausgerüstet sind.
Duane Fitzgerald, der Protagonist des Romanes ist das Opfer eines militärischen Forschunsprojektes, mit dem Supersoldaten geschaffen werden sollten und das auf tragische Weise gescheitert ist. Duane Fitzgerald ist vielleicht physisch nur mehr bedingt menschlich, durch die Art wie er mit seinem Schicksal und seiner Einsamkeit umgeht, ist er aber hinsichtlich seines Charakters weitaus menschlicher als seine Schöpfer, die damals seine Begeisterung und seinen Idealismus und den Idealismus der übrigen Teilnehmer an dem Projekt rücksichtslos ausnutzten.
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Wüstenplanet-Zyklus 1. Der Wüstenplanet Frank Herbert Taschenbuch, Mai 2001 Verkaufsrang: 3124 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der mit den Hugo- und Nebula-Preisen ausgezeichnete Science-Fiction-Roman Der Wüstenplanet erzählt die komplexe Geschichte des Wüstenplaneten Arrakis, der im Mittelpunkt eines verstrickten Machtkampfes innnerhalb eines byzantinischen interstellaren Imperiums steht. Arrakis ist die einzige Quelle für Melange, das "Gewürz aller Gewürze". Melange ist für die Fortbewegung zwischen den Sternen nötig und verleiht außerdem übersinnliche Kräfte und langes Leben. Die Kontrolle über Melange ist also gleichbedeutend mit viel Macht. Ärger gibt es, als der Imperator dem Geschlecht der Harkonnen die Verwaltung über Arrakis entzieht und sie dem der Atreides überträgt. Da die Harkonnen ihr Privileg nicht einfach aufgeben wollen, verbannen sie den jungen Herzog Paul Atreides in die Wüste und überlassen ihn seinem Schicksal. Dort trifft dieser auf die Fremen, einen Wüstenstamm, mit deren Hilfe er ein Heer aufbaut, um das zurückzuerlangen, was rechtlich ihm gehört. Paul Atreides ist allerdings weitaus mehr als nur ein entrechteter Herzog. Möglicherweise ist er das Endprodukt eines lange vorausgeplanten Genexperiments, das die Schaffung eines Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten anvisiert, möglicherweise ein Messias. Sein Kampf findet inmitten eines Netzes mächtiger Personen und einflußreicher Ereignisse statt, und die Auswirkungen dieses Kampfes lassen das gesamte Imperium erschüttern. Der Wüstenplanet ist einer der bekanntesten Science-Fiction-Romane, die je geschrieben wurden, und dies nicht ohne Grund. Der Schauplatz ist differenziert und kunstvoll, die Handlung gleicht einem Labyrinth und die Abenteuer sind aufregend. Es folgen fünf weitere Bände. --Brooks Peck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 83 Bewertungen)
10.000 A.D. - Der Kampf um den Wüstenplaneten beginnt 5 von 5 Punkten Eigentlich sagen die bisherhigen 70 Bewertungen wahrscheinlich alles was man zu dem Werk sagen muss, aber ich komme einfach nicht herum meine Meinung zu dem Meisterwerk ebenfalls an dieser Stelle Kund zu tun.
Der hier vorliegende erste Band des 6 Teiligen Dune Zyklus spielt irgendwann im Jahre 10.000 nach Christus, die Menschheit ist weit über die Galaxis verstreut, sogenannte "Häuser", man könnte auch sagen Adelige Herrscherfamilien, erhalten vom Imperator das Recht verschiedene Planeten als eine Art Lehen zu verwalten.
Eine dieser Welten ist ein trostloser Wüstenplanet, der von gewaltigen Sandwürmern bewohnt wird und auf dem eine einzigartige Substanz gewonnen wird: Das Spice. Eine Art bewusstseinserweiternde Droge und doch viel mehr. Ein Rohstoff, dessen Konsum, die Reise durch die Sterne überhaupt erst möglich macht, der Baustein unserer gesamten Zivilisation.
Das Lehen des Wüstenplaneten wird nun an das Haus Atreides gegeben, welche die Aufgabe bekommen das Spice zu fördern. Hauptcharakter ist Paul Atreides, der Sohn des Herzogs. Im folgenden muss sich die Familie den Anschlägen des Hauses Harkonnen (der vormalige Lehe von Dune) erwehren und die feindlich eingestellte BEvölkerung auf seine Seite ziehen. Doch die Intrigen der Harkonnens tragen trotzdem Früchte und die gesamte Familie, bis auf Paul und seine Mutter wird ermordet. Sie fliehen zu den Fremen, den Bewohnern Dunes, welche auf den Sanfwürmern reiten und denen eine Legende den Erlöser prophezeit. In Paul sehen sie ihren Messias und dieser macht sich diese Umstände zu nutze um die Harkonnens zu vrnichten.
Mehr sei über die Handlung nicht verraten, allerdings ist sie sehr vielschichtiger, als eine kurze Rezession hier zu beschreiben vermag. Zwar ist Dune reine Science Fiction, jedoch immer wieder leicht mit Fantasy gewürzt und bisweilen seltsam altertümlich anmutend, da Künstliche Intelligenzen und Computer im allgemeinen verboten sind. Das komplexe Geflecht der herrschenden Häuser, ihre Beziehung zum Imperator und andere zwielichtige Gruppierungen lassen eine komplexe Hintergrundwelt erwachsen bei denen stets die Philosophie und nicht die Action im Vordergrund steht. Als Beispiel seien hier die Bene Gesserit genannt, eine Schwesternschaft die seit Jahrtausenden ein geheimes Zuchtprogramm aufbaut um den Übermenschen zu kreieren.
Dune ist zu recht ein Meisterwerk, denn die Komplexität der Welt ist ergreifend tiefgehend, die Charaktere sauber ausgearbeitet, die Story voller Wendungen und der Einfallsreichtum Frank Herberts hinsichtlich innovativer Ideen einfach nur sagenhaft. Dazu kommt eine sprachliche GEwandheit, die längst nicht jeder Autor auf die Reihe bekommt.
Dune ist ein faszinierender Kosmos, ein Buch das Science Fiction Freunde auf jeden Fall einmal gelesen haben sollten und eines dieser Bücher denen ich auch ohne zu zögern sechs Sterne gegeben hätte.
Und alle welche die Verfilmungen gesehen haben, bitte vergesst diese! Sie können nicht abbilden was das Buch eigentlich ausmacht.
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HALO 04. Geister von Onyx Eric Nylund Broschiert, 15. Mai 2007 Verkaufsrang: 13430 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Halo Bd.4 - Geister von Onyx dt
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Gutes Buch! 5 von 5 Punkten Der vierte Band hat mir sehr gefallen. Man muss aber ein bisschen auf das Datum achten weil es dort einen Zeitsprung nach vorne gibt. Aber sehr interessant und spanned, kann ich nur weiterempfehlen!
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Der Metamorph Andreas Brandhorst Taschenbuch, Januar 2005 Verkaufsrang: 13504 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aufgrund seiner isolierten Lage - am Rande des von Menschen besiedelten Teils der Galaxis - ist der Planet Kerberos bestens geeignet für ein geheimes Projekt zur Schaffung neuer, höchst anpassungsfähiger Lebensformen. Als jedoch auf eines der Labors ein Anschlag verübt wird, geräte der unscheinbare Planet ins Visier der untereinander verfeindeten Machtblöcke. Denn auf Kerberos erwacht ein Wesen zum Leben, das alle Zivilisationen im Universum zu vernichten droht ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
2. Teil der Kantaki-Trilogie 5 von 5 Punkten Auf dem Planeten Kerberos entkommt ein künstliches, äußerst gefährliches Geschöpf aus einem geheimen Labor: der Metamorph. Innerhalb kürzester Zeit interessieren sich verschiedenste Gruppen für das geflohene Wesen.
Auf Kerberos lebt auch eine Gruppe von Heilern, die mithilfe einer geheimnisvollen Kraft Krankheiten und Verletzungen heilen können. Der Heiler Eklund findet einen sonderbaren Jungen, der der einzige "Selbstheiler" zu sein scheint. Allmählich jedoch entdeckt Eklund, dass der Junge der Metamorph sein könnte.
In der Tiefe des Ozeans schliesslich lauern sowohl eine tödliche Bedrohung als auch die Rettung für Kerberos...
Der zweite Teil der Kantaki-Trilogie beginnt nicht exakt da, wo "Diamant" aufgehört hatte. Zunächst versteht man nicht ganz, wo die verwickelte Story hinzielt; doch irgendwann im Mittelteil beginnt der "Aha-Effekt" und die Geschichte wird noch spannender als "Diamant". Auch wird offenbar, dass die Handlung in einem viel grösseren Rahmen (Kampf Gut [Konziliat + Kantaki] gegen Böse [Omnivor + Temporale/Eterne]) steht...
FAZIT: Klasse! Nochmals kann sich Brandhorst steigern. Klare 5 STERNE!
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Confusion Neal Stephenson Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 6728 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Europa Ende des 17. Jahrhunderts. An der Schwelle zur Moderne kämpft die Welt mit dem Chaos, und der Einzelne wird leicht zur Schachfigur im Kräftespiel der Mächtigen. Doch Glücksritter wie Jack Shaftoe, selbsternannter König der Vagabunden, und Eliza, einst Gefangene in einem türkischen Harem und nun Hofdame Ludwigs XIV., trotzen mit List, Mut und Abenteuergeist den Capricen eines launischen Schicksals. Ein Romanepos wie kein zweites: prall gefüllt mit historischen Begebenheiten, wissenschaftlichen Errungenschaften, exotischen Schauplätzen, finsteren Schurkenstreichen, großen Heldentaten und echten Liebesbeweisen.
Eliza und Jack sind diesmal die Hauptakteure und beide Geschichten werden ineinander verwoben erzählt, wobei die zeitliche Abfolge gewahrt bleibt und somit eine klare Struktur erhalten ist. Sowohl die aberwitzigen Abenteuer von Jack über den gesamten Globus hinweg wie auch Elizas Netz von Kontakten, Intrigen und Verwirrungen im Europe des 17. / 18. Jahrhunderts machen ständig Lust auf mehr. Aber auch Daniel ist nicht außen vor und es ergeben sich immer wieder neue Querverbindungen auch über die beiden Haupthandlungsstränge hinweg. Genau dies ist es was dieses Buch wieder (wie schon Teil 1) zu einem Werk macht, dass vom Leser Aufmerksamkeit abfordert, dafür aber reich belohnt, wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Allerdings fällt es diesmal erheblich leichter als in Teil 1, da es Stephenson gelingt, in The Confusion trotz seines für ihn typischen Detailreichtums die Story stärker am Laufen zu halten, so dass niemals Langeweile aufkommt. Allein die Schilderungen der Geldgeschäfte, die Eliza im Auftrag der verschiedenen Machthaber durchführt und ihre Fäden dabei im Hintergrund zieht, lohnen sich allemal! Beeindruckend auch wie die Entstehung des Bankwesens (Wechselpapiere, Papiergeld, usw...) in dieser Zeit (parallel zu den ganzen philosophischen Theorien von Newton und Leibniz) geschildert wird. So macht auch das Nachschlagen von Fakten im Geschichtsbuch noch Spaß - nicht unbedingt notwendig für das Verständnis der Story, aber interessant, und wenn ein Roman zu sowas inspiriert ist er eh schon mindestens 5 Punkte wert! Ebenso genial wie im ersten Teil ist die Art und Weise, wie Stephenson die damalige Zeit auch durch sprachliche Mittel lebendig werden lässt (inwieweit dass die deutsche Übersetzung schafft kann ich nicht beurteilen). Wem Quicksilver gefallen hat, der wird Confusion lieben! Allerdings muss man Quicksilver gelesen haben, um Confusion auch nur annähernd genießen zu können.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
1152 Seiten können... 5 von 5 Punkten ...eindeutig zu wenig sein, wenn es darum geht, den perfekt in unsere Geschichte
des 17. Jahrhunderts eingebundenen Erlebnissen und Intrigen von L'Emmerdeur Jack
und Eliza, Gräfin de la Zeur, zu folgen.
Die im ersten Teil des Baroque Cycle ("Quicksilver") ausführlich geschilderten
naturwissenschaftlichen Forschungen rund um Newton & Waterhouse fand ich,
entgegen vieler anderers lautender Meinungen, absolut lesenswert und lehrreich.
Im Hinblick auf Stephenson's wortgewaltigen und grandiosen Roman (Zyklus)
dürfte ich eigentlich keine 5 Sterne vergeben. Welche Bedeutung können diese
schon dagegen haben? - Unbedingt lesen!
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Der Zeitkrieg Andreas Brandhorst Taschenbuch, Oktober 2004 Verkaufsrang: 20467 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Erfolgreiche Science Fiction aus Deutschland, die den Vergleich mit den großen amerikanischen Vorbildern nicht zu scheuen braucht! Nach Diamant und Der Metamorph der neue Roman von Andreas Brandhorst, der uns in die mysteriöseWelt der Kantaki entführt, einer außerirdischen Zivilisation, die den letzten Rätseln des Universums auf der Spur ist. "Exotische Welten, jede Menge Action und eine mitreißende Geschichte - Andreas Brandhorst schreibt Space Operas, wie man sie sich nur wünschen kann!" Wolfgang Hohlbein
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Gutes Ende einer Klasse-Story 5 von 5 Punkten Die "Temporalen" haben den zweiten Zeitkrieg gewonnen, was zur Zersplitterung des normalen Zeitflusses in verschiedenste Zeitstränge geführt hat. In der realen Zeit versucht der "Omnivor" (=das Böse schlechthin), das Ende des Universums herbeizuführen. Die Temporalen löschen nun in allen Zeitlinien ihre Gegner (Feyn, Kantaki und Kantaki-Piloten) aus, um keine Bedrohung mehr fürchten zu müssen.
Der Widerstand kämpft einen fast aussichtslosen Kampf gegen Temporale und Omnivor. Als auch noch der "Erhabene" (Olkin) ins Geschehen eingreift, scheint das Universum verloren...
Ein mehr als würdiger Abschluß der Kantaki-Trilogie: die Hauptpersonen Lidia/Diamant und Valdorian werden in verschiedensten zeitlichen Kontexten gezeigt; kleinste Entscheidungen führen zu total unterschiedlichen "Zeit-Universen". Die Geschichte ist auf sehr viele Ebenen verteilt (Lidia/Diamant, Valdorian, Kantaki, Olkin/Omnivor, Agoron (Äonar der Temporalen), KiTamarani (Konziliantin)/Raimon (Metamorph) und Edmond). Am Ende der Story erkennt sogar der Führer ("Äonar") der Temporalen, daß er einen großen Fehler gemacht hat...
Faszinierend ist die einfache Auflösung der Geschichte.
FAZIT: Klasse Abschluß der Trilogie! Man sollte aber auf jeden Fall die ersten beiden Bände ("Diamant" und "Der Metamorph") gelesen haben!
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Warhammer 40.000. Eisenhorn: Hereticus Dan Abnett Broschiert, November 2008 Verkaufsrang: 11848 Noch nicht erschienen. Mit "Eisenhorn: Hereticus" beendet Superstar Dan Abnett seine große "Warhammer-40.000"-Trilogie: die atemberaubenden Abenteuer des Inquisitors Gregor Eisenhorn. Angesiedelt in einer archaischen Zukunftswelt, in der sich die Menschheit in der Galaxis ausgebreitet hat und nun einer düsteren Macht gegenübersteht, haben Abnetts Romane auch in Deutschland eine riesige Fangemeinde.
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Mass Effect, Bd. 2: Der Aufstieg Drew Karpyshyn Broschiert, 7. Oktober 2008 Verkaufsrang: 5561 Noch nicht erschienen.
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