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| Sekten & Kulte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Nicht ohne meine Schwestern: Gefangen und missbraucht in einer Sekte - unsere wahre Geschichte Celeste Jones, Kristina Jones, Juliana Buhring Taschenbuch, 8. Januar 2010 Verkaufsrang: 8737 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kristinas, Celestes und Julianas Familie ist die Sekte "Kinder Gottes", in der sie den Misshandlungen und dem Missbrauch durch erwachsene Sektenmitglieder hilflos ausgesetzt sind. Die Schwestern werden schon früh voneinander getrennt und leben in verschiedenen Missionsstationen der Gemeinschaft. Sie träumen von einem Wiedersehen, fürchten aber den Zorn Gottes, wenn sie sich dem Willen der "Familie" widersetzen. Schonungslos offen erzählen die Schwestern von den seelischen Grausamkeiten und der Gewalt unter dem Deckmantel des Glaubens. Ihre Geschichte ist voller schmerzlicher Erinnerungen, aber auch das Zeugnis einer mutigen Befreiung und dem Weg in ein neues Leben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Traurig 5 von 5 Punkten Es muesste eine andere Bewertung fuer ein wahres Buch geben. Statt gelber Sterne muesstes es Quadrate in einer anderen Farbe geben. Dieses Buch ist nicht hervorragend geschrieben aber es hat die fuenf Sterne von mir bekommen weil es wahr ist. Das war wohl eines der traurigsten Buecher die ich jemals gelesen habe. Empfehlen wuerde ich es den Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen einer Glaubens- gemeinschaft ausserhalb der konventionellen Gemeinschaften beizutreten. Das gilt wohl fuer alle Religionsgemeinschaften.
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Weg vom Leben Efrain Vedder, Ingo Lenz Gebundene Ausgabe, 2005 Verkaufsrang: 34802 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Die Deutschen sind zwar verrückt, aber fleißig. Die Wurst ist sehr gut, die Kartoffeln auch." ? Auch ihre kostenlose medizinische Versorgung nahm man zuweilen in Anspruch. Sonst wollte man im Dorf nichts wissen von den Fremden hinter dem Stacheldrahtzaun, die den Einheimischen ihr Land wegnahmen. Efraín Vedder war gerade zwölf Wochen alt, als ihn seine Eltern wegen einer Erkältung zur Behandlung in die Kolonie brachten. Eine deutsche Ärztin nahm sich des Säuglings an. Es war das letzte Mal, dass die Eltern ihr Kind zu Gesicht bekamen. Sektengründer Paul Schäfers berüchtigte "Colonia Dignidad" hatte ein weiteres Opfer gefunden! Solche "Zwangsadoptionen" waren keine Seltenheit, wie die Bauern aus der Umgebung wussten. Kein Wunder, wenn ein Diktator wie Pinochet seine schützende Hand über die Monstrosität hielt. An "Tagen der offenen Tür" gaben sich hochrangige Geheimdienstleute regelmäßig die Ehre. Zu solchen Gelegenheiten arbeitete die PR-Abteilung der Colonia auf Hochtouren, alles war herausgeputzt und trug ein unschuldig weltoffenes Gesicht. Efraín, der im Sommer 1975 zur Gruppe der "Keile", der 6?15-jährigen gehörte, durfte mit Seppelhose und Tirolerhut paradieren. Man fühlt sich in eine furchtbare, ungute Zeit versetzt. Wir erleben Innenansichten eines Horrors aus Deutschtümelei, Zucht, Ordnung - und Unzucht! Stellte sich dem kleinen Efraín das neue Heim zunächst als großer Abenteuerspielplatz dar, so lernte er bald die schäumende Reaktion auf winzigste Vergehen kennen. Erinnerungen kommen hoch an die Bäckertanten Irmchen, Elisabeth und Ruth, die als prügelnde Furien auftraten. Bilder der täglichen Kontrollgänge Schäfers durch sein Reich tauchen in Efraín auf. Noch wusste er nicht, welche Aufgabe den jungen Männern, "Sprinter" genannt, dabei zukam. Bald sollte die sexuellen Vorlieben des Sektenführers am eigenen Leibe verspüren. Am 1. November 2002 sitzt ein verunsicherter junger Mann im Bus nach Santiago de Chile. 35 Jahre Gefangenschaft haben ihn der normalen Welt entfremdet. Noch kann er es nicht glauben, fühlt sich verfolgt. Hoffen wir, dass Efraín Vedders detaillierte Kenntnisse dem Spuk, der auch nach Schäfers Festnahme noch weiterwirkt, endgültig den Garaus machen. ?Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sehr lesenswert! 5 von 5 Punkten Eine äußerst interessante Darstellung über das Leben Vedders in der deutschen Sekte Colonia Dignidad in Chile, über deren Kopf, Schäfer, dessen Verstrickungen mit der chilenischen Politik und seinen Umgang mit den Sektenmitgliedern. Obwohl sehr fesselnd und ergreifend, ist das Buch weder dramatisieriend noch kitschig geschrieben, obwohl es eine Anklage ist, stellt sich Vedder nicht nur als Opfer dar, sondern schlicht als Menschen, der versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen. Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, da es sich durch seine Schreibweise (es gab einen Co-Autoren, da Vedder bis zum Entstehungszeitpunkt nicht gut genug Schreiben gelernt hatte) auch sehr angenehm lesen läßt. Unbedingt empfehlenswert!
Das erste interessante Buch über die Kolonie 5 von 5 Punkten Ein ergreifendes Leben, das hier geschildert wird. Efrain Vedder schafft es trotz unmenschlicher Demütigungen, die Kolonie mit 35 Jahren zu verlassen. Das ist fesselnd und spannend zu lesen, nie nur voyouristisch oder platt. Der Autor schafft es, die fremde Welt der Kolonie- eine Sekte aus den 50ger Jahren- lebendig werden zu lassen. Und jetzt, wo der Chef Paul Schäfer gefasst wurde, ist es noch interessanter, die Hintergründe dieses Monsters kennenzulernen. Unbedingt lesen!! |
Götter und Kulte der Germanen Rudolf Simek Taschenbuch, 16. September 2009 Verkaufsrang: 13035 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das vorliegende Buch liefert einen knappen, informativen Überblick über die religiöse Welt der Germanen, über Opferkulte, Kultstätten, Götterwelt und ihre Mythologie sowie über Magie und Totenreich. Der Autor hält sich dabei vor allem an die authentischen archäologischen Zeugnisse und zeigt, daß sich von einer einheitlichen Religion der Germanen nach dem neuesten Stand der Forschung nicht mehr sprechen läßt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Sehr wissenschaftlich 5 von 5 Punkten Ich kaufte das Buch, weil ich Information über die germanische Religion wollte. Die Information,die das Buch bietet ist sehr genau und war für mich mehr als ausreichend. Teilweise wurde das Thema sehr wissenschaftlich betrachtet, dadurch manchmal ein wenig langamtmiger zum Lesen. Vom Grund auf jedoch ein gutes und sehr informatives Buch.
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Vier Jahre Hölle und zurück Lukas Taschenbuch, 22. April 2009 Verkaufsrang: 41471 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Böses ersetzt das Gute, Haß ersetzt die Liebe." Nach dieser Ideologie einer Satanssekte lebt Lukas vier Jahre lang. Zuerst bleibt er aus Angst dabei, später aus Stolz, einer solchen Elite-Gruppe anzugehören. Psychoterror, Ekeltraining, Alkohol, Drogen und kriminelle Mutproben sind ebenso Teil seines Sektenalltags wie Orgien, Opferungs- und Schändungsrituale. Brutale Strafen sorgen dafür, daß er sich den grausamen Regeln der Satanisten bedingungslos beugt. Aber eines Tages erhält er einen Auftrag, bei dem sich - trotz jahrelanger Gehirnwäsche - sein Gewissen meldet. Er schafft es auszusteigen und unterzutauchen. Doch auch der Weg aus der Hölle ist ein Horrotrip, denn für die Sekte steht er jetzt auf der Liste der Todgeweihten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 75 Bewertungen)
SEHR EMPFEHLENSWERT 5 von 5 Punkten Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Es gibt einen sehr interessanten Einblick in das Thema Satanismus. Allerdings ist es teilweise Nichts für schwache Nerven. Für mich zählt es zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe.
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Ein Weg hinters Licht: Autobiographischer Roman Joachim Huessner Gebundene Ausgabe, 2. Juli 2010 Verkaufsrang: 75895 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Pia Burger ist Krankenschwester und Mutter dreier Kinder. Ihr harmloser Faible für Esoterik entwickelt sich verhängnisvoll, als sie auf einen spirituellen Lehrer trifft, der sie davon überzeugt, dass eine Ausbildung bei ihm genau das Richtige für sie sei. Doch als sie sich mit jedem Seminar mehr von ihrer Familie entfremdet, nimmt ihr Mann einen verzweifelten Kampf um ihr Leben auf.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ein Weg hinters Licht 5 von 5 Punkten Das Buch "Ein Weg hingters Licht" habe ich in einem Tag, weil es mitreisend ist durch gelesen. Ich war stellenweise fassenungslos, was dort abging. Ein Wechselbad der Gefühle schlug permanent bei mir ein.
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Schattenkulte Kenneth Grant Gebundene Ausgabe, Juli 2010 Verkaufsrang: 68217 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schattenkulte erforscht die Aspekte des Okkultismus, die fälschlicherweise mit Phänomenen der so genannten schwarzen Magie assoziiert werden. Über die Doktrinen und die Techniken des rechtshändigen Pfades ist sehr viel geschrieben worden, hier wird jedoch zum ersten Mal der Öffentlichkeit eine seriöse Studie über die wertvollen Techniken des linkshändigen Pfades zugänglich gemacht. Als Weg spiritueller Errungenschaften hat der linkshändige Pfad eine ältere Geschichte als sein Gegenstück, denn er stammt aus den frühesten Phasen des Bewusstseins, die sich in historischen Zeiten durch die ophidianischen Traditionen von Afrika, die drakonischen Kulte im alten Ägypten und die tantrischen Systeme in Indien und dem Fernen Osten manifestierten. Die Evolution dieser Mysterien wird hier von ihren frühesten Erscheinungen an zurückverfolgt bis hinein in unsere moderne Zeit. Die Mysterien des linkshändige Pfad wurden Jahrtausende gemieden, weil sie den Gebrauch von sexuellen Energien als Mittel zur Erweckung der Schlangenkraft oder der Feuerschlange beinhalten, den Schlüssel zu kosmischem Bewusstsein und auch zur Kontrolle und Führung der okkulten Kräften des Unterbewusstseins, dem Reservoir von unendlichem Wissen. Moderne Vertreter dieser Mysterien haben ihre eigenen Kulte zur Wiederbelebung und zur Verbreitung dieser geheimen Gnosis gegründet. Unter ihnen sind Aleister Crowley mit seinem Kult des Tieres 666 und der Scharlach- Frau; Charles Stanfeld Jones mit seinen ausgefallenen kabbalistischen Untersuchungen; Austin Osman Spare, der Künstler, der sein eigenes System sexueller Zauberei basierend auf den alten Geheimnissen des Hexentums begründete; sowie Michael Bertiaux mit seinem Kult der Schwarzen Schlange.
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Selbstmord im Paradies: Mein Leben in der Sekte (suhrkamp taschenbuch) Deborah Layton Taschenbuch, 22. September 2008 Verkaufsrang: 82894 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er hatte ihnen das Paradies auf Erden versprochen. Und sie sind ihm gefolgt - bis in den Tod. Vor dreißig Jahren geriet die US-Sekte People's Temple in die Schlagzeilen der internationalen Presse. Ein regelrechtes Massaker hatte am 28. November 1978 in Jonestown (Guyana) stattgefunden, 913 Menschen starben, darunter 276 Kinder. Opfer eines charismatischen Führers, James Warren Jones. Was treibt Menschen dazu, sich in ein System der Unterdrückung und Manipulation zu begeben, das sie mit dem Leben bezahlen? Deborah Layton, die neun Jahre lang Mitglied der Sekte war, konnte ein halbes Jahr vor dem Massaker aus Jonestown fliehen. Zwanzig Jahre später schrieb sie diesen eindrücklichen Bericht. Ein Buch mit Wucht. Ein Buch, das auf fesselnde Weise aufklärt. Ein Buch von beängstigender Aktualität.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Die bitteren Folgen eines Sektenwahns 5 von 5 Punkten Deborah Layton, geboren 1953, führt bis zu ihrem Eintritt in die Sekte "People's Temple" ein unstetes Leben durch ihre fehlende Disziplin in der Schule, Drogenkonsum und durch ihre zunehmende Entfremdung von den Eltern. Mit 16 Jahren lernt sie durch einen ihrer Brüder die Gemeinde, angeführt von Jim Jones, kennen und tretet begeistert ein in dem Glauben, von hier aus den Unterdrückten der USA helfen und somit ihrem Leben einen Sinn geben zu können. Doch es endet mit "Konfrontationen" (= Bestrafungen durch die anderen Mitglieder wegen kleinster Vergehen), sexuellen Missbrauch durch den "lieben Father Jim", den Abbruch familiärer Kontakte und der Reise ins vermeintliche Paradies Jonestown in Guyana, das sich jedoch als schwer bewachtes Arbeitslager herausstellt. Selbstverständliche menschliche Gefühle und Bedürfnisse wie Liebe, Geborgenheit, Trauer oder Schmerz sind dort verpönt, ja sogar höchst unerwünscht. Erst nach Monaten voller Verzweiflung und Torturen wie den nächtlichen Selbstmordübungen entkommt sie mit Müh und Not. Zurück in den USA berichtet sie von den Verhältnissen in Jonestown und versucht, wieder ins normale Leben zurückzufinden. Das geschieht im Jahre 1978, als fast 1000 Mitglieder am 18. November tatsächlich zum Suizid gezwungen oder ermordet werden. Zwar gibt es diese Sekte nicht mehr (die Überlebenden haben sich entweder zurückgezogen oder berichten von den Grausamkeiten dieser Zeit) doch hat es mich trotzdem mitgenommen, wie detailiert Layton ihre Geschichte beschreibt. In der Dokumentation "Jonestown - Todeswahn einer Sekte" ist sie zwar interviewt worden und erzählte einige Punkte ihrer Erlebnisse, doch im Buch kommt alles zu Wort. Ihre Jugend, ihr Eintritt, ihre Kontakte, ihre schlimmsten Erlebnisse, ihr Austritt durch eine äußerst schwierig zu meisternde Flucht und ihr Empfinden über die Tode ihrer Freunde und Angehörigen - all das wird genau beschrieben und teilweise auch mit Fotos dokumentiert. Eine der krassesten Schilderungen ist z.B. die von der ersten Vergewaltigung durch Jones. Nicht einfach zu verdauen. Oder das Leben im "Paradies" unter menschenunwürdigen Bedingungen. Und man fragt sich freilich selbst, wie man dieses Leben selbst hingenommen hätte. Dieses Buch macht fassungslos, wenn wieder mal klar wird, wie leicht Menschen manipuliert werden können, wenn ein einzelner Mensch sich praktisch als fehlerlose Informationsquelle, Wunderheiler, gütiger Vater und GOTT hält (ja, richtig: er hielt sich für DEN Gott und bestrafte jeden, der das irgendwie anzweifelte). Auch während der Flucht liest man Sprüche wie "...wie Father [Jim Jones] uns gelehrt hatte". Da möchte man den Kopf schütteln. Aber wenn man aufpasst, entgehen einem die Taktiken nicht, die nicht nur der "People's Temple" anwendete, sondern auch andere religiöse Gruppen wie die Zeugen Jehovas und Scientology: Selbstverständlich sind WIR die Rettung für euch, klar ist UNSERE Wahrheit die einzig richtige und natürlich gibt es keinen Zweifel daran, was UNSER Führer sagt. Wer also am Thema Religionen, Psychogruppen und Sekten Interesse hat (oder auch nur am Thema People's Temple und Jonestown), kann hier ruhig zumindest reinlesen. Wer es lieber in Filmform mag, dem empfehle ich die oben genannte Doku "Jonestown - Todeswahn einer Sekte" (O-Titel "Jonestown - The Life And Death Of Peoples Temple" ), allerdings ist die Schilderung der gesamten "Karriere" eines einzelnen Mitgliedes evtl. besser nachvollziehbarer und schonmal nicht minder spannend.
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Allein gegen die Seelenfänger: Meine Kindheit in der Psycho-Sekte Lea S. Laasner, Hugo Stamm Audio CD, 13. Juni 2007 Verkaufsrang: 144611 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mir war, als explodierte die Energie, die ich jahrelang unterdrückt hatte. Die Lähmung, weil ich oft depressiv war und über Selbstmord nachdachte, war wie weggeblasen. Auf einmal war ich hellwach. Janets Worte erreichten mich schon nicht mehr. Ich nickte mechanisch, um keinen Argwohn zu wecken. Bring es hinter dich, dachte ich, du willst hier raus. Die dramatische Lebensgeschichte einer jungen Frau, die in einer geheimnisvollen Sekte aufwächst und erst mit 21 Jahren aus dem Teufelskreis von seelischer Abhängigkeit, sexuellem Missbrauch und Psychoterror fliehen kann. Aufgezeichnet von Hugo Stamm 8 Audio-CDs, 1 Bonus MP3-CD, Laufzeit 9:51 Stunden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Erschreckend - aber interessant und aufschlussreich zugleich 5 von 5 Punkten Ein sehr interessantes, aber zugleich auch erschreckendes Buch über das Leben von Lea Laasner. Unvorstellbar, wie manche Menschen in eine Richtung gedrängt werden können und wie sie selber nichts oder nur wenig davon mitbekommen. Zum Glück hat sie rechtzeitig den Absprung geschafft und ihre eigene Meinung und ihre Seele nicht komplett aufgegeben. Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag, so interessant ist es zu lesen.
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Rätselhafte Religionen der Vorzeit
Gebundene Ausgabe, März 2010 Verkaufsrang: 129285 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vom steinzeitlichen Göbekli Tepe bis zu uralten Naturreligionen in den peruanischen Anden - dieser Band bietet einen einzigartigen Überblick über die rätselhaften religiösen Vorstellungen unserer Vorfahren. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen haben Menschen nach Erklärungen gesucht für die sichtbare und unsichtbare Welt, in der sie leben. Sie haben sich über den Ursprung des Seins Gedanken gemacht und versucht, den Tod und das Leben zu verstehen. Ina Mahlstedt hat jahrelang geforscht, woran unsere Vorfahren glaubten, Felsbilder und Kultstätten in aller Welt besucht und miteinander verglichen, Mythenreste, archäologische Fakten und die Bauweise früher Kultstätten ausgewertet. In einem großen zeitlichen und geografi schen Bogen - von Anatolien und Ägypten über Skandinavien bis nach Südamerika stellt sie in diesem Buch vier "vergessene Religionen" dar. Den hier vorgestellten Religionen ist gemeinsam, dass nicht der Mensch im Mittel punkt ihrer mythischen Welt steht, sondern das zyklische Prinzip der Erde. Sie bieten also Einblicke in völlig andere religiöse Muster, als wir sie heute kennen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Religionen - die wir nicht kennen 5 von 5 Punkten Fällt heute das Wort Religion, öffnen sich bei jedem von uns ähnliche Schubladen. Wir wissen da ist ein Gott und der will das ihm die Menschen gehorchen. So oder ähnlich funktionieren die Regligionen der Gegenwart. Bei den Religionen in der grauen Vorzeit war das anders. Dort war Religion die sehr enge Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt und auch den unsichtbaren aber doch wirkenden nicht zu verleugnenden Kräften. Die Erde und ihr immer widerkehrendes zyklisches Prinzip standen im Mittelpunkt der damaligen Religionen. An was nun haben die Menschen damals geglaubt? Einen Gott gab es noch nicht. Die Autorin Ina Mahlstedt, ihres Zeichens freie Religionswissenschaftlerin, hat in aller Welt archäologische Artefakte, Reste früherer Kultstätten und Felsbilder besucht und präsentiert in diesem Buch ihre überraschenden Ergebnisse. Mit fast 1oo Zeichnungen und Abbildungen entführt sie uns in eine fremde Welt und bringt uns den Menschen der damaligen Zeit erstaunlich nahe. Ich habe mich dieser Zeitreise gern angeschlossen, Ina Mahlstedt war eine gute Reiseleiterin, ihren Erklärungen konnte ich gut folgen, obwohl ich wissenschaftlich nicht vorbelastet bin.
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Das Geheimnis der Mysterien: Antike Kulte in Griechenland, Rom und Ägypten Marion Giebel Taschenbuch, 1. Januar 2003 Verkaufsrang: 77335 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Marion Giebel ist klassische Philologin. Sie veröffentlichte Monographien über Augustus, Cicero, Ovid, Sappho, Seneca, Vergil sowie zahlreiche zweisprachige Textausgaben antiker Werke.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Rundherum 4 von 5 Punkten Das Buch beschreibt detailliert die wichtigsten Mysterienkulte, die im alten Rom und seinen Provinzen verbreitet waren. Am Ende wird sowohl auf Gemeinsamkeiten wie auch die Folgen für den christlichen Glauben und die Konflikte damit dargestellt. Um es zu lesen, sollten aber mittlere Kenntnisse über das römische Reich vorhanden sein.
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Erst Manhattan - Dann Berlin: Messianisten-Netzwerke treiben zum Weltenende Wolfgang Eggert Broschiert, April 2005 Verkaufsrang: 127684 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Spektakulär bis Bedrohlich 5 von 5 Punkten Herr Eggert schafft es auf intellektuelle weise und mit höchst seriösem Recherchematerial, dem Leser ein grobes Bild von den wahren Machenschaften hinter den Kulissen zu übermitteln. Für jeden der wissen will, was in der Weltpolitik gespielt wird ein Pflichtkauf!!!
Krudes Nachwerk voller verstecktem Antisemitismus 2 von 5 Punkten Egger mixt in seinem Buch geschickt Fakten mit den krudesten Verschwörungstheorien und wie nicht anders zu erwarten, stecken hinter allem Bösen in der Welt niemand anders als die CIA, der Mossad und letztendlich die Juden. Wohl nicht uninspiriert von den, schon Ende des 18. Jahrhunderts als Fälschung entlarvten "Protokolle der Weisen von Zion" bastelt sich Eggert eine zionistische Weltverschwörung und verfälscht dabei schlicht Fakten, in dem er zum Beispiel behauptet, der Staat Israel hätte den 6-Tage-Krieg unprovoziert, exakt an jenem Tage begonnen, damit er jüdisch-biblischen Prophezeiungen erfülle. Fans von Gruselgeschichten und Verschwörungstheorien kommen hier auf ihre Kosten. Wirklich überprüfbare Fakten erhält man selten, da der Autor in seinen Quellenangaben nur zu gerne "Fakten" aus seinen eigenen Werken anbringt oder Webseiten obskurer, sektenähnlicher "Nachrichtendienste" verwendet.
Geniale differenzierte Analyse 5 von 5 Punkten Die Stärke des Buches liegt in der überaus differenzierten Darstellung eines insbesondere für Deutsche tabuisierten Themas. Es gibt nun einmal nicht DIE Juden, sondern verschiedene Strömungen, von denen einige extreme Beispiele wie Chabad bzw. die Chassidim jedem demokratisch orientierten Mitmenschen bedrohlich erscheinen müssen. Eggert hat den Mut sich an dieses heiße Eisen zu wagen, konkrete Namen zu nennen und mit akribischer Quellenanalyse zu beweisen, dass apokalyptisch orientierte Kräfte nicht der Phantasie paranoider Spinner entspringen, sondern real existieren. Angesichts des momentan entbrandeten Nahostkrieges erfährt die Analyse des Autors eine weitere Stärkung. Wer den Versuch wagt, sich auf diese Thematik einzulassen, dabei nicht voreilige Schlüsse zieht, wird reichlich belohnt werden. Aha-Erlebnisse plus reichlich Gänsehaut sind garantiert. |
Gefangene im Namen Gottes: Meine Flucht aus den Fängen einer Polygamistensekte Carolyn Jessop Gebundene Ausgabe, 1. September 2009 Verkaufsrang: 125926 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Carolyn Jessop schildert in diesem Bestseller ihre Flucht aus einer US-amerikanischen Polygamistensekte. Zwangsverheiratung, engmaschigste Kontrolle und religiöse Heuchelei sind die Bausteine eines Zwangssystems, der Fundamentalist Church of the Latter-Day Saints, von dem hier berichtet wird. Die Geschichte liest sich hochspannend. Was sich einerseits als Zeugnis einer religiösen Splittergruppe (hier einer Abspaltung der Mormonen mit etwa 10.000 Mitgliedern) lesen lässt, ist gleichzeitig eine allgemeingültige Darstellung von Ungleichheit, Unfreiheit und Unterdrückung nicht nur im Namen Gottes; denn die Mechanismen von Macht und Unterdrückung sind nur allzu oft dieselben. Die Autorin lässt hier ihre Geschichte für sich sprechen: Mit achtzehn wurde Carolyn in eine arrangierte Ehe mit Mwerril Jessop gezwungen, einem fünfzigjährigen Mann, den sie kaum kannte. Sie wurde seine vierte Frau und bekam innerhalb von fünfzehn Jahren acht Kinder ? bis sie sich mit fünfunddreißig entscheidet zu fliehen. Was sie an Details offenbart, verschlägt einem den Atem: Geburten, die öffentlich inszeniert und zur Demonstration männlicher Macht missbraucht werden, totale Selbstkontrolle und Denunziation der Frauen untereinander im Ringen um die Gunst des männlichen Familienoberhaupts und eine klaustrophobe religiöse Ordnung, der sich insbesondere Frauen und Kinder bedingungslos unterzuordnen haben, die dies, mangels Wissens um eine Welt "da draußen", auch tun. Es gelingt nur schwer, das Buch aus der Hand zu legen - nicht zuletzt deshalb, weil die Autorin sich auf die präzise Schilderung ihrer Erlebnisse konzentriert und Wertungen dem Leser überlässt. Dieser erhält einen erschütternden Blick in Aspekte eines fundamentalistischen Amerika, in dem bestimmte Gruppen versuchen, sich jeder Kontrolle zu entziehen. In diesem Fall zum Glück ohne Erfolg; davon zeugt das vorliegende Buch ebenso wie das Vorgehen der amerikanischen Justiz gegen die Praktiken von Polygamisten-Sekten. -Dr. Stefan Rusche, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Schockierender Bericht 5 von 5 Punkten Ein wirklich fesselndes Buch, das man fast nicht mehr zur Seite legen kann. Es ist schockierend, das so etwas in der heutigen Zeit passiert (und nicht etwa im 18. oder 19. Jahrhundert)! Das Traurige dabei ist zudem, dass dies sicherlich kein Einzelfall ist, aber andere Betroffene nicht die Möglichkeit (oder auch den Mut) haben, sich entsprechend zu äussern.
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Geboren im Schatten der Angst: Ich überlebte die Colonia Dignidad Klaus Schnellenkamp Gebundene Ausgabe, Januar 2007 Verkaufsrang: 121305 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er schaffte den Absprung: Der Schicksalsbericht eines jungen Mannes, der seine Kindheit im totalitären System der Sekte verbrachte und sich vom Psychoterror befreien konnte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ich wünsche ihm so viel Liebe 5 von 5 Punkten Über Weihnachten hatte ich nach längeren Renovierungsarbeiten endlich mal wieder Zeit zum Lesen. Klaus Schnellenbergs Buch bewegte mich zutiefst.( Davor hatte ich gerade " Weg vom Leben " gelesen ). Einerseits habe ich selbst 6 Kinder großgezogen, andererseits unterrichtete ich u.a. auch evangelische Religion. Einer meiner Söhne ist nur 1 Jahr jünger als Herr Schnellenkamp und immer wieder verglich ich im Geiste diese beiden so gänzlich verschiedenen Kindheits - und Jugendjahre. Nie werde ich verstehen, wie man jemandem - gleich welchen Alters - so etwas antun kann. Was sind das nur für Eltern ( gewesen)? Irgendwie fehlen einem die passenden Worte und das einzige, was ich Herrn Schnellenkamp - und all den anderen Opfern dieser Seelenfänger wünschen kann ist, daß sie unendlich viel Liebe finden mögen. Vergessen werden sie diese entsetzliche Zeit nie können. Aber sie legen Zeugnis ab und werden somit hoffentlich dazu beitragen, die Verantwortlichen ihrer gerechten Strafe zuzuführen und, was wohl ebenso wichtig ist, andere davor bewahren, mehr oder minder freiwillig in die Fänge ähnlicher Sekten zu geraten. Ich würde mir wünschen, daß recht viele junge Leute dieses Buch lesen. Leider weiß ich aus Erfahrung, daß viele kaum Interesse an solchen Themen haben und auch unsere Lehrpläne nur in sehr geringem Umfang auf sie eingehen. Zum Glauben dieser Menschen möchte ich mich hier nicht äußern. Wir alle werden uns dereinst für unser Handeln verantworten müssen..... Ich werde dieses Buch definitiv weiterempfehlen und auch meinen eigenen Enkeln zu gegebener Zeit geben.
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Afrokubanische Kulte: Die Regla de Ocha. Die Regla de Palo Monte (edition suhrkamp) Miguel Barnet Taschenbuch, 21. Februar 2000 Verkaufsrang: 59070 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 09.09.2000 In einer Doppelrezension bespricht Georg Sütterlin zwei Bücher kubanischer Autoren, die sich mit afrokubanischer Kultur befassen. 1.) Miguel Barnet: äAfrokubanische Kulte" (Suhrkamp Verlag) Sütterlin macht darauf aufmerksam, dass dieses Buch bereits 1995 erschienen ist, aber erst jetzt ins Deutsche übertragen wurde. Barnet bezieht sich hier, wie der Rezensent feststellt, immer wieder auf die Forschungsarbeiten von Lydia Cabrera, die sich bei der Erforschung des Schwarzen Kuba große Verdienste erworben habe. Das Buch von Barnet ist nach Sütterlin zwar keineswegs ädie erste Übersicht über die afrokubanischen Kulturen" (so werde es im Klappentext angepriesen). Als Einführung in die Thematik eignet es sich seiner Meinung nach jedoch sehr gut. Sütterlin weist darauf hin, dass Barnet besonders deutlich aufzeigt, wie sich die verschiedenen afrikanischen Glaubensvorstellungen mit dem Katholizismus der Sklavenhalter zu ganz eigenen Formen gemischt haben und durch welche Besonderheiten sich diese Mischformen auszeichnen. 2.) Daisy Rubiera Castillo: äIch, Reyita" (Rotpunktverlag) Sütterlin erklärt dem Leser, dass die Autorin hier die Lebensgeschichte ihrer Mutter aufgeschrieben hat, ein Leben, das vor allem von drei Aspekten geprägt wurde: ädas Schwarzsein, die Familie, die Armut". Als Leser bekommt man nach Ansicht des Rezensenten einen hervorragenden Einblick in das Leben der ärmsten Schichten in Kuba. Dabei gefällt ihm besonders, dass Reyita sich immer wieder freikämpft, sich gegen äpatriarchalisch-autoritäres Gehabe" wehrt, aber auch politische Kommentare äußert. Allerdings dürfe man zu Castro keine kritischen Äußerungen erwarten, so Sütterlin. Schließlich ist das Original des Buchs 1997 in Havanna erschienen. Insgesamt wird deutlich, so der Rezensent, dass Reyita ihr Land zwar liebt, dass eine wirkliche Identifikation jedoch kaum möglich ist, solange sie sich als äBürgerin zweiter Klasse" empfindet. Das einzig Bedauerliche an dem Buch sieht Sütterlin darin, dass man nicht erfährt, wie die Autorin die Geschichte aufgezeichnet hat - er vermutet Abschriften von Tonbandaufzeichnungen, hätte aber gerne genaueres darüber erfahren. Lobende Worte auch für den Übersetzer, der durch seine Anmerkungen das Verständnis oftmals sehr erleichtert habe. © Perlentaucher Medien GmbH
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Bild und Kult: Eine Geschichte des Bildes vor dem Zeitalter der Kunst Hans Belting Taschenbuch, 29. Juli 2004 Verkaufsrang: 145306 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Statuen, Gefäße und Zeichen. Bild und Reliquie im westlichen Mittelalter 15. Die Ikone im städtischen Leben Roms 16. 'Nach griechischer Art. Importikonen im Westen 17. Norm und Freiheit: italienische Ikonen im Zeitalter der Kommunen 18. Die Madonnen von Siena. Das Bild im städtischen Leben und am Altar 19. Der Dialog mit dem Bild. Die Ära des Privatbildes am Ausgang des Mittelalters 20. Religion und Kunst. Die Krise des Bildes am Beginn der Neuzeit
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Geschichte religiöser Bilder 5 von 5 Punkten Schon vor dem Zeitalter der Kunst, das einen autonomen Künstler voraussetzt, begann das Zeitalter des Bildes - für kultische Zwecke gebraucht entwickelten sich bestimmte Typen, bei denen die religiöse Wirkkraft des Bildes im Vordergrund steht. So werden Bilder zum Gegenstand religiöser Verehrung und auch zum Gegenstand theologischer Streitereien, die zuweilen im Bildersturm enden. Belting führt einfühlsam in die Welt der christlichen religiösen Bilder ein. Ihre Verbindungen zur Kunst der Antike - vom Kaiserbild über Kultbilder antiker Religionen bis hin zu den "gottgemachten" Acheiropoietoi - werden systematisch und einleuchtend dargestellt. Viele Abbildungen ergänzen das durchdachte Buch, das ein Standardwerk geworden ist und auf lange Sicht bleiben wird. |
Mysterienkulte der Antike: Götter, Menschen, Rituale Hans Kloft Taschenbuch, 13. November 2006 Verkaufsrang: 57178 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Demeter, Dionysos und Sabazios, Isis und Osiris, Kybele und Dea Syria, Mithras - Hans Kloft bietet hier eine gut verständliche, kenntnisreiche Einführung in die antiken Mysterienkulte und die dort gepflegten Kultpraktiken und Rituale. Darüber hinaus zeigt er, wie sich die einzelnen Kultgemeinden zusammensetzten und welche Erlösungshoffnungen ihre Mitglieder an die verehrten Götter knüpften. Schließlich macht er deutlich, inwieweit das Christentum in der Tradition antiker Mysterienkulte steht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr gutes Einstiegswerk! 5 von 5 Punkten Der Historiker Hans Kloft stellt in diesem Bändchen einige wichtige Mysterienkulte (Dionysos, Demeter/Persephone, Isis/Osiris, Kybele/Dei Syria, Mithras) der antiken Welt vor. Dabei verfährt er weitesgehend gleich, indem er auf ihre Entstehung eingeht, dann die weiteren historische Entwicklung bis zu ihrer Ankunft bzw. dem Ende im römischen Reich des 4./5. Jahrhunderts. Nach der Skizzierung der Entwicklungsgänge folgt die Beschreibung des jeweiligen Kultes in Hinblick auf den Mythos, die Riten und ihre Bedeutung, die Kultstruktur, die Mitglieder etc. Alles in allem ein sehr gutes Buch, das mit einer guten Bibliographie zu den entsprechenden Themen endet, die wertvolle Wegweiser zu weiterführenden Studien sind.
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Scientology. Wie der Sektenkonzern die Welt erobern will Frank Nordhausen, Liane von Billerbeck Broschiert, 1. September 2008 Verkaufsrang: 90046 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Frank Nordhausen und Liane v. Billerbeck ist ein spannender Band gelungen, in dem die Fakten auf mehr als 600 Seiten detailliert recherchiert und belegt sind. (...) An dem Werk wird niemand vorbeikommen, der sich ausführlich über die Organisation informieren will. (sueddeutsche.de)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Congratulations! 5 von 5 Punkten Hier ist endlich ein Buch ueber $cientology, dass -ausfuehrlich recherchiert- ueber die Gefahr dieses Unternehmens warnt. Wir hier in America nehmen diese Sekte nicht ernst genug, da ist es die Pflicht - gerade fuer uns Deutschen mit unserer Geschichte - genau hin zu sehen, wenn sich Nazi aehnliche Organisationen zu etablieren versuchen und es im Keim zu ersticken. Dank und Respect an Frank Nordhausen & Liane v. Billerbeck!
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Allein gegen die Seelenfänger: Mein Kampf gegen die Psychosekte Lea Saskia Laasner, Hugo Stamm Broschiert, 1. September 2006 Verkaufsrang: 171060 Leas Kindheit ist jäh zu Ende, als sich ihre Mutter entschließt, der Endzeitsekte Licht-Oase und ihrem selbst ernannten Guru nach Amerika zu folgen. Die Familie lebt fortan in einer Gemeinschaft, in der persönliche Beziehungen nichts gelten. Mit dreizehn Jahren wird Lea die Auserwählte des Gurus - fast zehn Jahre lang ist sie den Übergriffen dieses Mannes schutzlos ausgeliefert. Lea lebt in völliger Isolation, ohne Schulunterricht, ohne Kontakt zur Außenwelt. Doch der Geist und der Wille dieses Mädchens sind nicht zu brechen. Mit 21 Jahren gelingt ihr endlich die Flucht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Erschreckend - aber interessant und aufschlussreich zugleich 5 von 5 Punkten Ein sehr interessantes, aber zugleich auch erschreckendes Buch über das Leben von Lea Laasner. Unvorstellbar, wie manche Menschen in eine Richtung gedrängt werden können und wie sie selber nichts oder nur wenig davon mitbekommen. Zum Glück hat sie rechtzeitig den Absprung geschafft und ihre eigene Meinung und ihre Seele nicht komplett aufgegeben. Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag, so interessant ist es zu lesen.
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Handbuch Religiöse Gemeinschaften und Weltanschauungen
Gebundene Ausgabe, Dezember 2006 Verkaufsrang: 292067 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was glauben Mormonen, wie verdient die "Landmark Education" Geld, worin besteht die Lehre von "Brahma Kumaris" und welcher Prophetin folgen die "Urchristen" des "Universellen Lebens"? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen bietet das Handbuch Religiöse Gemeinschaften, dessen 5. Auflage noch mehr Seiten und Fachwissen als die vorherigen bietet. Herausgegeben wird es seit 1978 im Auftrag der "Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland" (VELKD). Wohltuend sachlich informiert das 1.100 Seiten starke Werk über sämtliche Gruppen und Bewegungen, die sich auf dem Supermarkt der Weltanschauungen tummeln. Wer in sensationslüsternen Medienberichten Differenzierungen vermisst, wird im Handbuch fündig. Anhand einleuchtender Kriterien zimmert das Werk Schubläden und schafft so Orientierung. Unter "Freikirchen" sind jene Gruppen aufgeführt, die sich dem ökumenischen Gespräch mit anderen Kirchen nicht verschließen. "Sondergemeinschaften" ergänzen Bruchstücke christlicher Traditionen mit eigenen Lehren. "Wesentliche außerbiblische Wahrheits- und Offenbarungsquellen" bauen "Sekten" in ihre Lehre ein; sie lehnen ökumenische Beziehungen ab. "Synkretistische Neureligionen und Bewegungen" verbinden Elemente verschiedener Religionen und Weltanschauungen. "Esoterische und neugnostische Weltanschauungen und Bewegungen" sammeln ihre Anhänger in eher lockeren Kultgemeinschaften. "Missionierende Religionen des Ostens und Neureligionen" speisen sich aus asiatischen Religionen wie Hinduismus und Buddhismus. Neu aufgenommen ist die Rubrik "Kommerzielle Anbieter von Lebensbewältigungshilfen und Psycho-Organisationen"; hier ist unter anderem "Scientology/Dianetik" aufgeführt. Mit dieser Einteilung ist es den Verfassern möglich, das breite Spektrum der Weltanschauungen zwischen zwei Buchdeckel zu pressen: die "Gralsbewegung" und die Pfingstler, die chinesische Sekte "Falun Gong" und Saarbrücker Satanisten, Anthroposophen, Adventisten und afro-brasilianische Kulte. Sämtliche Autoren des Handbuches sind Theologen; dennoch verfallen sie nicht der Versuchung, die verschiedenen Gruppen unter dem Wahrheitsaspekt zu be- oder verurteilen. Den sachlichen Darstellungen folgen jeweils Stellungnahmen aus christlicher Sicht und Ratschläge für das "praktische Verhalten" im Umgang lutherischer Kirchen mit der jeweiligen Gruppe. Der eigene lutherische Standpunkt wird auf diese Weise zur Richtschnur statt zum Richterspruch. Das ausführliche Register macht das Buch zu einem hilfreichen Nachschlagewerk. -Uwe Birnstein
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Zusatz: Da ist auch noch eine CD-Rom dabei! 5 von 5 Punkten Meiner Meinung nach ist es ein hervorragendes Handbuch, mit dem man bestens arbeiten kann. Was ich aber in der Produktbeschreibung und bei den anderen Rezensionen nicht gefunden habe, ist die stärkste Seite dieses Buches: dass der gesamte Inhalt zusätzlich auf einer beigegebenen CD-ROM im PDF-Format erhältlich ist; mit dieser macht das Recherchieren in dem dicken Buch Spaß. Übrigens las ich von der VELKD, dass die 7. Auflage dieses Handbuchs für 2013 geplant ist.
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Geschichte der Assassinen aus morgenländischen Quellen Joseph von Hammer Broschiert, 15. November 2008 Verkaufsrang: 251713 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Assassinen (Haschischesser) waren eine legendenumwobene militante Sekte des Mittelalters (1080 - 1270) im Orient, die Bilsenkraut und Opium konsumierten. Wegen des Bilsenkrauts wurde die ganze Sekte auch Haschischi genannt, woraus die Abendländer Assassinen' machten. Sie feierten orgiastische Feste und wurden insbesondere durch ihre legendären Dolch- und Giftmorde an wichtigen Persönlichkeiten berühmt. Der Begründer der Assassinen, der "Alte vom Berge", Hassan Ben Sabbah, galt für seine Leute als erneute Inkarnation von Mohammed. Im Jahr 1108 überrumpelte Hassan Ben Sabbah die Festung Alamut in der persischen Provinz Dilem. Von diesem Schloss aus, unterwarf er weitere persische Schlösser und breitete die Herrschaft der Assassinen nach Syrien und in den Libanon aus, wo der Hauptsitz der Assassinen in der Festung Mokkat war. Legendär ist, dass Hassan Ben Sabbah junge Leute mit Opium betäubte um sie dann in seine Burg Alamut zu entführen, wo sie durch die Bewirtung mit Drogen und Betörung durch Frauen in ekstatische Verzückung gerieten und sie sich wie im (vom Propheten Mohammed) versprochenen Paradies fühlten. Anschließend wurden sie dann erneut mit Opium betäubt und zu Hassan Ben Sabbah gebracht, der sie dann zu Untergrundkämpfern (Attentätern) ausbilden ließ, mit dem Versprechen, dass sie nach ihrem Tod das Paradies erneut erleben würden. Mit Freude vollzogen seine Anhänger daher alles, was der "Alte vom Berge" befahl, selbst wenn es ihnen den unmittelbaren Tod brachte. Es gibt verschiedene Interpretationen über das Leben und Unwesen der Assassinen, aber dieses Buch stützt sich auf die Grundlagen von Geschichtsschreibern jener Zeit. Joseph von Hammer lässt diese spannende Geschichte der Assassinen in ihrem Zeitkolorit wieder auferstehen.
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