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Mein Traum ist länger als die Nacht: Wie Bertha Benz ihren Mann zu Weltruhm fuhr - Angela ElisMein Traum ist länger als die Nacht: Wie Bertha Benz ihren Mann zu Weltruhm fuhr
Angela Elis

Gebundene Ausgabe, 19. März 2010
     Verkaufsrang: 7011      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine außergewöhnliche Frau an der Seite eines großen deutschen Erfinders
Er hat das Wissen, sie ist die treibende Kraft. Wenn er verzweifelt, drängt sie vorwärts: Bertha Benz. Die erste Frau der Welt, die sich wagemutig in einen neu entwickelten, pferdelosen Straßenwagen setzt und losfährt. Angela Elis erzählt die Lebensgeschichte der beiden Autopioniere: lebendig, klug und unterhaltsam.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Einfach nur wunderbar!      4 von 5 Punkten
Nicht zuletzt der wundervoll poetische Titel dieser Biografie über die Familie Benz, allen voran die oft leider wenig beachtete "ewige Ehefrau eines Erfinders", Bertha Benz, bewegte mich dazu, mir dieses Buch zu kaufen. Ich muss gestehen - ich habe überhaupt keine Erfahrung mit Biografien gehabt; es ist die erste, die ich je gelesen habe - aber sicher nicht die letzte, wenn alle so schön sind!
Das Buch steigt nicht - wie man es vielleicht erwarten würde - bei der Geburt von Bertha Cäcilie Ringer (so hieß sie vor der Hochzeit), sondern bei der ersten Begegnung mit dem jungen Ingenieur Carl Benz (eigentlich ja Karl Vaillant) in einer Kutsche ein. Der fließende Erzählstil wird nicht dadurch abgeschwächt, dass Angela Elis oft zwischen Biographie und Roman, Präsens und Imperfekt wechselt - nein, es ist vielmehr ein gelungenes literarisches Stilmittel, wenn ein solcher Wechsel sogar innerhalb von Sätzen stattfindet.
Ansprechend, durchaus auch anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig, wie manch einer bei dem raffinierten Titel vielleicht vermuten würde, erzählt die Autorin eine Lebens- und Liebesgeschichte, in deren Mittelpunkt vor allem ein gemeinsamer Traum der Eheleute Benz steht: den pferdelosen Wagen zu bauen. Mit hübschen Kapitelnamen und appetitlich eingeteilten "Lesehäppchen" versteht Elis es dabei, den Leser am Geschehen teilhaben zu lassen - er beobachtet voyeuristisch die geheime Familienbibel von Berthas Vater, in der sie der über sie geschriebene Satz "Leider wieder nur ein Mädchen" fürs Leben kränkt und verletzt; er erlebt Inflationen und bittere Nöte im Hause Benz und natürlich immer wieder Hindernisse auf dem Wege zur motorisierten Fortbewegung - aber ohne Eisenbahn.
Manchmal ergreifend ist dieses Buch über einen so großartigen Weg zur Weltverbesserung - und doch gibt es auch Stellen, an denen man über Resolutheit und Eloquenz von Bertha Benz nur schmunzeln kann. So ist sie beispielsweise zornesrot, als Polizisten ihren Mann wegen überfahrenen Hühnern und Gänsen abstrafen und wie einen Verbrecher an der öffentlichen Ruhe darstellen, und zahlt die hohe Strafe absichtlich in kleinen Münzen ab. Sie lässt es sich nicht einmal nehmen, die gestrengen Ordnungshüter anzukeifen. Auch Berthas Geiz (sie verschenkt im Winter die alten Osterplätzchen und umgekehrt) wird erschöpfend thematisiert. Fliegt ein Ball über ihren Gartenzaun - sie behält ihn. Die "bockige Bertha" eben, wie sie auch den Titel eines Kapitels bildet.
Das traurige letzte Lebensjahr von Bertha Benz - sie fühlt sich verantwortlich für den Zweiten Weltkrieg, weil die Nationalsozialisten die Erfindung ihres Mannes für den Krieg ausgenutzt haben - ist erschütternd, wenn man bedenkt, was diese Frau in ihrem Leben geleistet hat - selbstlos, nicht auf sich, nicht auf ihren Mann bedacht; ihr einziges Ziel war, es der Menschheit leichter zu machen, den Leuten zu helfen. Deswegen werden im Buch auch wunderbar die Bewunderer Berthas beschrieben.
Angela Elis hat ein Standardwerk geschrieben - ein Buch, das jeder Autofahrer lesen sollte, da es wichtig ist, zu wissen, wem wir alle eigentlich dieses unfassbare und nicht mit den Händen greifbare Verdienst an der Welt zuschreiben müssen. In einfacher, aber nicht leichter Sprache erzählt sie von Fiktion und Realität, von Höhen und Tiefen, skrupellosen Geldgebern und hilfreiche Freunde, sorglosen Zeiten und heftigen Nöten - und all das, ohne dabei das Wichtigste in diesem Buch, an dieser Frau, in diesem Leben außer Acht zu lassen: den Traum des Motorwagens - diesen Traum, der, länger als die Nacht, aus der Finsternis ins Licht des Ruhmes trat.


Vespa mi' amore: Alle Motorroller seit 1946. Geschichte. Technik. Nostalgie - Lutz-Ulrich KubischVespa mi' amore: Alle Motorroller seit 1946. Geschichte. Technik. Nostalgie
Lutz-Ulrich Kubisch

Gebundene Ausgabe, 1993
     Verkaufsrang: 5682      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Vespa: Das ist ein Glücksgefühl auf zwei Rädern, das sind die Swingin' Fifties und die Rockin' Sixties - aber auch Ausdruck von Lebensstil in unserer heutigen, ansonsten so hochmotorisierten Zeit". Wer in den letzten Jahren durch die Hallen der großen Motorradmessen schlenderte, fühlte sich zunehmend fehl am Platze: In jeder Ecke standen Roller. Die kleinen Dinger mit den knubbeligen Rädern sind voll im Trend, doch eine Vespa ist immer noch unerreicht, wie nicht zuletzt Ulrich Kubischs großes Vespa-Buch weiß. Sein prachtvolles Buch ist eine liebevolle Hommage an den Roller schlechthin, die "Vespa" von Piaggio. 50 Jahre jung, war sie nie so erfolgreich wie heute. Die Vespa ist ein Klassiker auf kleinen Rädern, wurde zum Trendsetter und fand unzählige Nachahmer. Doch am Original aus Italien führt kein Weg vorbei. Und auch wenn der Roller eigentlich keine italienische Erfindung ist, so entdeckte man doch zuerst südlich der Alpen dessen charmante Seiten. Inzwischen schwirren die Wespen überall umher, und diese Spezialausgabe erweist ihnen seine Referenz, in Geschichte, Technik, Kult, Kitsch - und unzähligen Abbildungen."

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Vespa mi' amore      5 von 5 Punkten
Ein ausgezeichnetes, sehr gut recherchiertes Buch über die Geschichte und Entwicklung der Vespa und des Hauses Piaggio.
Wie von der Vespa selbst vermittelt, wird auch in diesem Buch der leichte und luftige Lebensstil spürbar, den die Vespa seit ihrem Entstehen in die Welt des jeweiligen Eigentümers oder Benutzers brachte und bringt. Obwohl aus dem Bedürfnis nach kostengünstiger, individueller Mobilität unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg entwickelt, konstruiert und gebaut, hat es die Vespa auf Grund ihres herausragenden Designs und optimalen Handlings geschafft, die ursprünglichen Bedürfnisse zum Individualtransport nicht nur abzudecken, sondern darüber hinaus die Freude an der Bewegung zu wecken.
All das wird in diesem Buch lebendig, durch viele Bilder aus der Zeit optimal wiedergegeben und mit Geschichte und Geschichten zur Entwicklung der verschiedenen Modellreihen lebhaft dargestellt. Eine klare Gliederung der Kapitel und Inhalte ermöglicht es, auch "verkehrt herum" oder je nach aktueller Interessenslage das Buch durchzublättern oder zu lesen.
Auch wenn das Erscheinungsjahr (1993) schon etwas zurückliegt, ist das Buch für jeden, der einmal eine Vespa besaß oder nun über einen Erwerb nachdenkt, ein guter Kauf!
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet.


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Technik in der Antike - Brigitte CechTechnik in der Antike
Brigitte Cech

Gebundene Ausgabe, März 2010
     Verkaufsrang: 17948      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bereits die antiken Ingenieure und Baumeister haben erstaunliche technische Leistungen vollbracht. Einzigartige Überreste wie das Pantheon oder der Pont du Gard zeugen davon.
Die Antike kannte atemberaubende technische Meisterleistungen. Hochentwickelte Ingenieurskunst verband sich mit handwerklicher Präzision. Neben den bekannten Bauwerken, die heute noch bestaunt werden können, sind es insbesondere die vielen Detailfragen in den unterschiedlichen technischen Bereichen, die uns beeindrucken. Brigitte Cech stellt in diesem Band die wichtigsten Aspekte antiker Technik anschaulich und praxisbezogen dar. Sie analysiert und interpretiert Schrift und Bildquellen der Antike und befasst sich in einer
allgemein verständlichen Sprache mit einer Fülle verschiedener Themen antiker Technik:
Tunnelbau (Straßentunnel der Via Flaminia)
Hydrotechnik (Talsperre Cornalvo in Spanien)
Wasserversorgung Roms
Kriegstechnik (Bogenkatapulte)
Agrartechnik
Bautechnik
Grundlagen des Ingenieurswesens
Schiffbautechnik
Bergbau (Laurion)
Raffination von Gold
Antike Maß- und Gewichtseinheiten
Münzwerte


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Antike Technik - antikes Vorwissen? Potential zum Klassiker      5 von 5 Punkten
Das technische Knowhow in der Antike zählt zu jenen Fachgebieten, über die kaum geeignete wie umfassende Handbücher vorliegen. Ausgerechnet eine Frau, habilitierte Archäologin, hat sich dieser Aufgabe angenommen und ein Handbuch erarbeitet, das aufgrund seines Inhaltes und seiner Fülle an Informationen das Potential zum "Klassiker" hat.
Reich an Abbildungen und ergänzenden Tabellen, klärenden Zeichnungen und einem knapp gehaltenen, jedoch wegweisenden Literaturverzeichnis, hat die Autorin ein Buch auf den Markt gebracht, das nicht nur Fachleute, sondern durchaus ein breiteres Publikum anzusprechen vermag - dies dokumentieren Themen wie, Messtechnik, Tunnelbau, Bautechnik, Strassen- und Brückenbau, Wassertechnik, Agrartechnik, Schiffbautechnik, Bergbau oder Verhüttung.
Obschon sich die Thematik zeitlich auf die Antike Griechenlands und der Römer beschränkt, weckt es die Ahnung, dass ein erstaunliches Vorwissen existiert haben muss. Diese Vermutung bestätigt der Hinweis im Falle Heron von Alexandria, dessen Wissen u.a. auch aus der Bibliothek von Alexandria stammt Er war dort für mehrere Jahre als Lehrer tätig war. Dieser Hinweis weckt unweigerlich Spekulationen über die Existenz eines Vorwissens auf dem Gebiet der Technik, über das die Ägypter und vermutlich auch die Sumerer verfügt haben. Ihrem wissenschaftlichen Rufe Rechnung tragend, spricht sie den möglichen Wissenstransfer in antiker Zeit aus der Wissenshochburg Alexandria Richtung Griechenland und Rom nicht mit aller Deutlichkeit an. Welches technische Wissen war dort noch archiviert, das Persönlichkeiten wie Heron von Alexandria nicht verstehen konnten?
Zum Glück hält sich die Autorin an die erarbeiteten Fakten und legt damit Zeugnis von ihrer wissenschaftlichen Kompetenz ab.


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Die kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen - Harald LeschDie kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen
Harald Lesch, Harald Zaun

Broschiert, Juli 2010
     Verkaufsrang: 10122      Gewöhnlich versandfertig in 13 bis 14 Tagen.

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Das Buch geleitet den Leser durch die Urgeschichte des Universums – pointiert, lebhaft, seriös." Frankfurter Rundschau "Ein Überblick über die kosmologische wie die biologische Evolution nach heutigem Stand naturwissenschaftlicher Erkenntnis." Süddeutsche Zeitung "Durchweg anschaulich geschrieben und somit auch für Laien gewiss ein Lesevergnügen." Neues Deutschland "Eine fesselnde Menschheitsgeschichte der anderen Art, eine Geschichte aus Sicht der Wissenschaft, eine Geschichte, die jeder kennen sollte." Volksblatt

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Fast forward für Laien      5 von 5 Punkten
Mag sein, dass das Buch in den Augen von Spezialisten die eine oder andere Schwäche oder Ungenauigkeit aufweist. Für einen astronomisch-biologischen Laien wie mich ist es eine sehr gut verständliche, spannend lesbare Zusammenfassung der 13 Milliarden Jahre seit dem Big Bang. Vor allem hat mich das Zusammenwirken von Astrophysik und Biologie fasziniert. So kompakt und verständlich habe ich das zuvor noch nie in einem Buch vorgefunden! Also Spezialisten kauft euch wissenschaftlichere Bücher, wir Laien finden mit dieser "Kurzfassung" das Auslangen und sind damit hervorragend informiert.


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Die sieben grössten Rätsel der Wissenschaft und wie man sie versteht - David E. BrodyDie sieben grössten Rätsel der Wissenschaft und wie man sie versteht
David E. Brody, Arnold R. Brody

Broschiert, Januar 2006
     Verkaufsrang: 39536      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Sieben. Eine Zahl, die schon lange eine besondere Bedeutung für viele Menschen hat: Siebenmeilenstiefel, sieben Zwerge, sieben Todsünden, die sieben Leben einer Katze, sieben Weltwunder. Und nun schreiben die Brüder Brody (einer ist Anwalt, der andere Pathologe) ein Buch, in dem sie die sieben größten Rätsel der Wissenschaft enthüllen. Dabei wollen sie nicht zu modernen Brüdern Grimm werden, uns Lesern mit modernen technischen Märchen und Zauberworten (Fachchinesisch) eine unbegreifliche Welt zeigen.
Nein, sie haben den Anspruch, die wichtigsten wissenschaftlichen Entwicklungen der letzen 500 Jahre verständlich darzustellen. Im New Yorker Original trägt das Buch in etwa den Untertitel: Die Naturwissenschaften, wie Sie sie gern in der Schule gehabt hätten. Dem wird das Buch auch gerecht. Es nimmt uns mit in die Welt der Grundgesetze der Physik, fasziniert uns mit dem Bau der Atome, beschreibt Einsteins Theorien verstehbar, zeigt die Wunder des Kosmos und Evolution und erklärt uns die Grundlagen moderner Biologie und Genetik.
Mit sprachlichem Geschick und interessanten Anekdoten nehmen uns die Brüder an der Hand und zeigen uns die weite Welt der Wissenschaft und der Menschen, die diese Welt erforscht haben und weiterhin erforschen. Im Schlußkapitel fassen Sie die Geschichte der Forschung unter dem Aspekt zusammen, wie Wissenschaft funktioniert und welche rasanten Veränderungen sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten ergeben haben. Immer wieder unterstützen sie den Lesefluß durch erläuternde Grafiken und strukturierende Überschriften.
Wer naturwissenschaftliche Themen schon irgendwie spannend fand, aber durch trockenen Unterricht und viel zu komplizierte Formeln abgeschreckt wurde, findet hier ein Buch, das sein Interesse zurückgewinnen kann. Viel Spaß beim Schmökern. -Sven A. Zörner


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

eine wunderbare Leseunterhaltung      5 von 5 Punkten
Wie bringt man einem Normalbürger naturwissenschaftliche Phänomene näher? Die Autoren zeigen hier anschaulich, daß man kein Physiker sein muß, um von der Erkundung des Weltraums fasziniert zu sein oder sich für die Bausteine des Lebens zu interessieren. Ohne komplizierte Formeln ist dieses Buch eine wunderbare Leseunterhaltung.


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Windkraftanlagen: Grundlagen, Entwurf, Planung und Betrieb - R. GaschWindkraftanlagen: Grundlagen, Entwurf, Planung und Betrieb
R. Gasch

Broschiert, 11. Dezember 2009
     Verkaufsrang: 93509      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 42,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Dem Rezensenten ist noch selten ein Werk untergekommen, das ein Thema in einer derartigen Breite und Tiefe abhandelt. Nirgends bleiben die insgesamt 16 Autoren an der Oberfläche; sowohl bei den technischen als auch den gesellschaftswissenschaftlichen Ausführungen ist höchste Aufmerksamkeit gefragt. Lesen!" Design&Elektronik, 6-2010

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Nicht up-to-date      3 von 5 Punkten
Teilweise ganz schön um physikalisches Grundwissen schnell zu vermitteln, viele der 16 Kapitel bedürfen aber dringend einer Bearbeitung. Obwohl die 6. Auflage sogar mit dem Jahr 2010 protzt, fehlt einiges in der Bearbeitung. Als Beispiel sei hier nur das kapitel 16 - Offshore Windparks herausgenommen: Alpha Ventus taucht nicht in der Beschreibung auf, weiter werden Kostentabellen aus der Zeit vor dem Infrastrukturplanungsbeschleunigungsgesetz verwendet, im Text wird diesen Tabellen dann widersprochen (S565 zu 566). Weiter sind offensichtliche Fehler zum Netzanschluss (§118 EnWG) enthalten. Diese Nachlässigkeiten sind leider keine Ausnahmen. Mangels Alternative und wegen des guten E-Technik-Teils gerade noch 3 Punkte...

Für den technisch interessierten Leser      4 von 5 Punkten
Das Lesen dieses Buches hat mir einen guten Wiedereinstieg in die Theorie und Technik der Windkraftanlagen verschafft.
Ich kann es nur jedem Leser empfehlen. Einschränkend muss ich hinzufügen, daß ein gewisses Basiswissen in der Physik vom praktischen Nutzen ist.


Die Bruderschaft der Glocke: Ultrageheime Technologie des Dritten Reichs jenseits der Vorstellungskraft - Joseph P. FarrellDie Bruderschaft der Glocke: Ultrageheime Technologie des Dritten Reichs jenseits der Vorstellungskraft
Joseph P. Farrell

Broschiert, März 2009
     Verkaufsrang: 31927      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ein ausführlich recherchiertes Werk über die Dunkelwelt der Nazi-Geheimforschungen und deren Überleben nach dem Krieg. Besonderes Augenmerk legt der Autor dabei auf das Projekt "die Glocke", die als einziges Forschungsprojekt im Dritten Reich die Sicherheitsstufe "kriegsentscheidend" erhielt. Joseph Farrell spekuliert über die mögliche (Skalar-) Physik hinter diesem Projekt, den Ursprung dieser Physik und über die Frage, wohin diese Physik und deren Protagonisten nach dem Krieg verschwanden.Was hat es mit der geheimnisumwobenen Glocke auf sich?
1945 verließ ein geheimes Hightech-Waffenprojekt mit dem Decknamen die Glocke seinen unterirdischen Bunker in Niederschlesien und mit ihr Hans Kammler, Viersterne-General der SS. An Bord eines riesigen sechsmotorigen Ultralangstreckenflugzeugs vom Typ Junkers 390 verschwanden die Glocke, Kammler und sämtliche Projektunterlagen für immer von der Bildfläche.
Ging dieser Flug nach Amerika oder nach Argentinien? Der Großteil der Wissenschaftler und Techniker, die an diesem Projekt gearbeitet hatten, wurden im Vorfeld von der SS kaltblütig ermordet. So verschwand eine Geheimwaffe, die laut einem deutschen Physik-Nobelpreisträger die Einstufung als kriegsentscheidend erhalten hatte eine Sicherheitseinstufung, die höher lag als alle anderen Geheimwaffen des Dritten Reichs, höher sogar als die Atombombe.
Welche bahnbrechenden physikalischen Geheimnisse waren mit der Glocke verbunden? Um sie zu schützen, scheuten überlebende Nazis jedenfalls auch nach dem Krieg keine Mittel.
Dr. Joseph P. Farrell, spezialisiert auf die Erforschung wenig dokumentierter Aspekte in Wissenschaft und Geschichte, enthüllt in diesem Buch eine unfassbare Reihe exotischer Technologien, die im Dritten Reich erforscht wurden. Er wirft damit ein neues, verstörendes Licht auf die gängige Sichtweise über den Ausgang des Zweiten Weltkrieges aber auch auf den Roswell-Vorfall und MAJIC-12, das mysteriöse Geheimteam der amerikanischen Regierung zur Untersuchung von UFOs.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Die Bruderschaft der Glocke      3 von 5 Punkten
Wer geübt ist zwischen den Zeilen zu lesen und die amerikanisch-nazionalistische
Megalomanie überlesen kann, findet hier sicherlich wertvolle und interessante Ver-
knüpfungen und Hinweise über die frühen Leistungen der deutschen Wissenschaft.
Im letzten Drittel des Buches geht mit dem Autor die Phantasie durch, hier versucht
er zu beweisen, wie die bösen Nazis JFK ermorden ließen.
Wir können uns schon auf sein nächstes Buch freuen, darin wird er über jeden
Zweifel erhaben beweisen, daß die Nazis auch 9/11 verursachten.
Die amerikanische Schwarz/Weiß Westernunterscheidung zwischen den bösen
Nazis und den braven Alliierten inkl. Soviets ist diesem sonst interessanten
Buch sehr stark abträglich.


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Holz: Wie ein Naturstoff Geschichte schreibt - Joachim RadkauHolz: Wie ein Naturstoff Geschichte schreibt
Joachim Radkau

Gebundene Ausgabe, 10. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 113750      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ötzi, der Mann aus dem Eis, konnte bei seiner Gletscherbesteigung ebenso wenig darauf verzichten wie dieBaumeister mittelalterlicher Kathedralen oder die Energieunternehmen unserer Tage: Holz ist als Werk-, Bau- und Brennstoff unentbehrlich. Dieses Buch erzählt die wechselvolle Kulturgeschichte des Holzes und gewährt überraschende Einblicke in die Beziehung zwischen dem Naturstoff Holz und seinem Nutznießer Mensch: angefangen bei den Jägern der Steinzeit bis zur globalisierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, in der das Holz eine vielfältige und unerwartete Renaissance erlebt.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ein kluges und anschaulches Buch, das Lust macht an Geschihcte und Zusammenhänge in der globalisierten Welt verständlich erklärt      5 von 5 Punkten
"Die Dinge und Materialien, mit denen wir täglich hantieren, haben oft weite Wege hinter sich, ehe sie zu uns gelangen. Ihre wechselvolle Vorgeschichte wird aber im fertigen Produkt ausgeblendet. Was wir an der Kasse kaufen, präsentiert sich uns als neu und geschichtslos. Wenn man seiner Vorgeschichte nachgeht, stößt man auf Überraschendes und Erstaunliches. Auch Verdrängtes und Unbewusstes taucht auf. Gerade am Leitfaden der Stoffe zeigen sich die Konflikte unserer globalisierten Welt."
Der Oekom-Verlag hat in seiner außergewöhnlichen und in der Welt der Sachbücher einzigartigen Reihe "Stoffgeschichten" Stoffe beschrieben, die gesellschaftlich oder politisch relevant sind.
Für den Stoff Holz hat er als Autor den Bielefelder Professor Joachim Radkau gewonnen, einen der produktivsten und ausgewiesensten Kenner der Umweltgeschichte und Autor zahlreicher Standardwerke zur Technik- und Umweltgeschichte. Ich erinnere mich zum Beispiel noch gut daran, wie sein Buch über die Atomindustrie in den achtziger Jahren uns in der Bewegung gegen die zivile Nutzung der Atomenergie viele hilfreiche, oft aber auch ernüchternde Hinweise gab.
Seine Stoffgeschichte über das Holz ist gut, verständlich und locker geschrieben, mit zahlreichen den Text erläuternden Abbildungen versehen und verfolgt nach seinen eigenen Angaben vor allem zwei Ziele:
"Zum einen geht es um technische Entwicklungen in der Be- und Verarbeitung des Holzes, zum anderen aber auch darum, am Beispiel des Holzes die Materialgebundenheit der technischen Entwicklung, die Umwelt - und Ressourcengebundenheit der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte deutlich zu machen."
Als Enkelsohn eines Zimmermanns und Schreiners, der große Teile seiner Kindheit in den Werkstätten und auf dem Holzplatz des Großvaters verbracht hat, war dieses Buch für mich eine ganz besondere Lektüre. Obwohl es mein Großvater sein ganzes Leben lang eher nicht mit den Büchern hatte, dieses Buch hätte ihm gefallen.
Dem Oekom-Verlag ist zu dieser Buchreihe nur zu gratulieren und dem Autor ebenfalls für ein weiteres kluges und anschauliches Buch, das Lust macht an Geschichte und Technikgeschichte und helfen kann, die Zusammenhänge in der globalisierten Welt etwas besser zu verstehen.


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Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung - Alexander von HumboldtKosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung
Alexander von Humboldt, Heinrich Berghaus, Ottmar Ette, Oliver Lubrich

Gebundene Ausgabe, September 2004
     Verkaufsrang: 73107      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 49,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Er war ein weit gereister Universalgelehrter, in der ganzen Welt bekannt und bewundert. Ein Frauenschwarm, bei dem auch Männer glänzende Augen bekamen. Zu seinen Verehrern zählten Johann Wolfgang von Goethe ebenso wie Edgar Allan Poe, und zu seinen Vorlesungen pilgerte begeistert ganz Berlin, vom einfachen Arbeiter bis zum preußischen König. Als Forscher und als Denker war Alexander von Humboldt eine Klasse für sich - um so verwunderlicher, dass diese so faszinierende Gestalt der deutschen Geistesgeschichte vielen seiner Landsleute bis heute nahezu gänzlich unbekannt geblieben ist.
Dies dürfte sich jedoch schnell ändern, denn mit Hans Magnus Enzensberger hat sich ein bekannter zeitgenössischer Bewunderer Alexander von Humboldts für eine Wiederentdeckung von Person und Werk stark gemacht, der für diesen Plan namhafte Mitstreiter aus Politik und Wissenschaft gewinnen konnte. Eine Lichtgestalt wie der jüngere der beiden Humboldt Brüder, so hofft man, könnte auch der zunehmend verbissenen Debatte um den bedauernswerten Zustand der deutschen Bildung zwischen Pisa und Bologna eine positive Orientierung geben.
Ein wenig von der Begeisterung seines damaligen Berliner Publikums können heutige Leser nun nachvollziehen, wenn sie in jenem Werk auf Entdeckungsreise gehen, das aus den Vorlesungen Humboldts entstand: der Kosmos, laut Untertitel der "Entwurf einer physischen Weltbeschreibung". Was damit gemeint war, hat Humboldt folgendermaßen beschrieben: "Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt in einem Werke darzustellen, das zugleich in lebendiger Sprache anregt und das Gemüth ergötzt." Auf nahezu tausend Seiten entfaltet der Kosmos ein überwältigendes Panorama des verfügbaren Wissens, ein wahrlich erschöpfendes Magazin wissenschaftlicher Weltbeschreibung, das bei aller Empirie jedoch geradezu verführerisch unterhaltsam, eben 'ergötzend' bleibt. Heute wäre Humboldt sicher ein Star der Wissenschaftsbelletristik wie Hawkins, Gould oder Pinker, und sein Werk lebt vor allem vom jugendlichen Enthusiasmus des romantischen Eroberers fremder Welten, der den deutschen Alexander mit seinem antiken Vorbild verbindet. Humboldts Kosmos lohnt auch heute eine Entdeckung und verdient viele neugierige, wagemutige und wissensdurstige Leser, die bereit sind, sich von der Begeisterung des Autoren anstecken zu lassen. -Peter Schneck


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Zitate von Humbold      5 von 5 Punkten
- Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.
- Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.
- Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauer und tausend Gärtner.
- Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheusslichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese sogenannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen?


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Anmerkungen zu Stalin - Wolfgang LeonhardAnmerkungen zu Stalin
Wolfgang Leonhard

Taschenbuch, 1. September 2010
     Verkaufsrang: 48829      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das eindringliche Porträt eines Despoten In Russland wird einer der schlimmsten Diktatoren zunehmend in mildem Licht gesehen: Josef Stalin. Dessen Schreckensherrschaft hat Wolfgang Leonhard noch mit-erlebt – er verbrachte seine Jugend in Moskau, seine Eltern gehörten zu den Opfern der stalinistischen Säuberungen. In diesem Buch macht der prominente Osteuropa-Experte das Phänomen Stalin für heutige Leser verständlich. Es ist die Summe seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit einer Figur, die das 20. Jahrhundert geprägt hat. "Eine persönliche Abrechnung – im besten Sinne." Gerd Koenen, ZEIT LITERATUR

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Sensationeller Autor!      4 von 5 Punkten
Ein unheimlich gutes Buch; gute Lektüre, die sich zwar auch auf dem relativen kurzen Abschnitts des älteren Leonards, der den Rest seines Lebens nur noch über diese "paar" Jahre berichtet, sicherlich auf praktische Lebenserfahrungen der Auswirkung des Stalinismus bezieht, ABER wer glaubt, er würde bei diesem Buch etwas neues über Stalin erfahren, über dessen Biographie, der ist nicht gut beraten. Leonard hat Stalin nicht persönlich gekannt. Er hat lediglich dessen Direktiven gekannt und einige Aufsätze, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind, gelesen. Ansonsten beruht sich sein Text auf die üblichen theoretischen Schriften, die fast überwiegend von Kommunisten oder maximal von Trotzkisten geschrieben worden sind.
Empfehlenswerter ist das Buch "Die Revolution entlässt ihre Kinder", in der Leonard über seine "echte Praxis" schreibt, die den Stalinismus sehr objektiv darstellt.

Als Einführung ins Thema brauchbar, insgesamt aber zu oberflächlich      3 von 5 Punkten
Wolfgang Leonhard ist langjähriger Sowjetexperte. Seit 1935 in Russland im Exil lebend, kannte er Josef Stalin persönlich. Von 1943 an war er Mitglied des Nationalkomitees Freies Deutschland und kehrte im Mai 1945 mit der "Gruppe Ulbricht" nach Deutschland zurück. Er arbeitete u.a. als Dozent an der SED-Parteihochschule bis er 1949 mit dem Stalinismus brach, über welchen er in seinem Klassiker: "Die Revolution entlässt ihre Kinder" eindrucksvoll berichtet hat.
Alarmiert über restalinistische Tendenzen im Rußland unter Putin und Medwedjew und der Anordnung Putins aus dem Jahre 2007, die Stalin-Zeit wieder "objektiver " darzustellen, bemüht sich Leonhard, ein realistisches Bild von Josef Stalin zu zeichnen. Ähnlich den "Anmerkungen zu Hitler" von Sebastian Haffner konzentriert er sich auf das Wesentliche zu Person und Politik Stalins. Er fragt nach den Ursachen von Stalins Aufstieg, analysiert seine Politik und Ideologie im Vergleich zu den ideologischen Maximen von Marx, Engels und Lenin. In Anlehnung an die - im Literaturverzeichnis erwähnte - Stalin-Biographie von Maximilian Rubel sieht Leonhard in Stalin nicht nur den reinen Machtpolitiker, sondern er untersucht auch die Ideologie des Stalinismus. Insbesondere habe Stalin ein Gespür für die Stimmungen der "Masse" gehabt. Sein Sieg über Trotzki verdanke er im Wesentlichen der Tatsache, dass er dem Ruhebedürfnis des Volkes durch "realistische Ziele" - etwa die "Revolution in einem Lande" gegenüber der "Permanenten Revolution" Trotzkis - scheinbar entgegenkam: "Stalins These vom "Sozialismus in einem Lande" hatte den entscheidenden Vorzug, dass sie im Gegensatz zu Trotzkis diffuser Theorie von der "permanenten Revolution" nicht nur eine verständliche Zielsetzung formulierte, sondern vor allem auch eine, die sich in naher Zukunft verwirklichen ließ" (S. 52).
Dass seine Herrschaft keine Ruhe brachte, sondern totalen Terror, zeigte sich nach 1924. Wie raffiniert Stalin bei seiner Machtübernahme vorging, zeigt Leonhard beispielsweise anhand der Analyse der Rede Stalins anlässlich der Beisetzung Lenins. "Genau in dem Moment, als die Parteispitze ein Bild der Auflösung bot, stiftete er inneren Zusammenhalt und gab den verunsicherten Genossen neuen Mut."
Die Kapitel über den Aufstieg Stalins und die "Ideologie" des Stalinismus - wobei Unterschiede zum Marxismus und zu Lenins politischen Vorstellungen deutlich analysiert werden, sind die interessantesten im vorliegenden Essay. Interessant auch, warum Stalin nicht auf Widerstand bei der leidgeprüften Bevölkerung stieß, als sein Terrorregime immer offensichtlicher wurde. So rechtfertigte er den Terror mit dem angeblich verschärften Klassenkampf in der Periode des sozialistischen Aufbaus und gaukelte der Bevölkerung 1945 vor, nach dem Krieg werde sich das Regime liberalisieren - das Gegenteil war der Fall. Nur Stalins Tod verhinderte eine neue Säuberungswelle, die im Januar 1953 offiziell eingeleitet wurde.
Ich selber habe mich in einem Aufsatz unter www.benoroe.de/stalin mit dieser historischen Figur ausführlich beschäftigt. Was mich an der vorliegenden Studie fasziniert hat, war die Tatsache, dass hier persönliche Erinnerungen erklärbar machen, warum Stalin an die Macht kommen und sich dort halten konnte. Was mir fehlt, sind strukturelle Faktoren des Aufstiegs Stalins. Ohne seine Ernennung zum Generalsekretär der Partei (ursprünglich ein reines administratives Amt, welches Stalin gezielt zur mächtigsten Machtstelle des Landes ausbaute) wäre nicht verständlich geworden, warum Stalin seine Anhänger in führende Positionen bringen konnte und somit im Zentralkomitee der Partei nach Lenins Tod auf eine Mehrheit setzen konnte. Durch raffinierte Machtpolitik (zunächst verbündete er sich mit Sinowjew und Kamenew gegen Trotzki, dann mit Bucharin und Tomski gegen Kamenew und Sinowjew, sodann botete er auch die "Parteirechte" aus und wurde 1929 Alleinherrscher der Sowjetunion) gelang dem lange unterschätzen Stalin der langersehnte Aufstieg, obwohl ihn die Angst, die Macht wieder abgeben zu müssen, nie verließ und eine wichtige Erklärung für die Terrorakte nach 1934 wurden. Seinen Rivalen, den Leningrader Parteichef Kirow, ließ er 1934 ermorden, nachdem Kirow auf dem "Parteitag des Sieges" im Januar 1934 mehr Stimmen erhalten hatte als er selber. Erst als das gesamte Zentralkomitee - und damit alle potentiellen Stalin-Gegner - 1939 "ausgerottet" waren, stellte er die "Säuberungen" ein; möglicherweise auch unter dem Eindruck des nahenden Weltkrieges.
Den Weltkrieg gewann Stalin, nachdem er an Hitlers bevorstehenden Angriff nicht glauben wollte, weil er nach ersten Niederlagen seinen Generälen die sachlichen Entscheidungen überließ, die er formal absegnete.
Zu kursorisch fallen Leonhards Anmerkungen über den Spätstalinismus zwischen 1945 und 1953 aus, die er selber nur noch von Ferne - zunächst in der DDR, dann in Jugoslawien, dann in Deutschland, erlebte.
Insgesamt fehlen in dieser Analyse strukturelle Gründe für den Aufstieg und das Wirken Stalins. Obwohl der Stalinismus als eigene Ideologie dargestellt und wahrgenommen und Unterschiede zu Marxismus und Leninismus dargestellt werden, erscheint letztlich doch persönlicher Machtwillen ausschlaggebend für den Aufstieg Stalins und seine Terrorherrschaft. Strukturelle Gründe über den Stalinismus kommen zu kurz. Auch vermisse ich neuere Veröffentlichungen zum Thema Stalin und Stalinismus. Als einzige relevante Stalin-Biographie wird die von Isaac Deutscher angeführt. Wo aber bleiben die Veröffentlichungen Wolkogonogws über Lenin und Stalin oder ein Verweis auf dessen Werk: "Die sieben Führer", die eindeutig aufzeigen, dass Lenin ebenfalls verbrecherische Entscheidungen traf? Leonhard bewundert Lenin, hält bestimmte Ansätze des Leninismus sogar für demokratisch. So habe Lenin ernsthaft Mitbestimmung der Abgeordneten des Obersten Sowjets angeregt. Doch es war Lenin, der das "Fraktionsverbot" auf dem Parteitag 1921 durchsetzte und den Kronstädter Matrosenaufstand niederwalzen ließ. Doch Lenin gehört - auch heute noch - wie Marx und Engels zu den "Helden der Revolution". Hier nimmt Leonhard neuere Forschungsergebnisse nach Öffnung der russischen Archive - über Lenin - offensichtlich nicht zur Kenntnis und entsprechende Werke fehlen in seinem Literaturverzeichnis.
Wer über den neueren Forschungstand zu Stalin - und Lenin - nach Öffnung der russischen Archive genauer informiert werden möchte, der sollte Klaus Kellmanns 2005 erschienener Stalin-Biographie, zu Wolkogonows Werk: "Die sieben Führer" greifen oder zur Analyse des Stalinismus, die Stefan Plaggenborg 1998 herausgegeben hat (oder zu dessen Werk: "Experiment Moderne: Der sowjetische Weg" aus dem Jahre 2006). Michail Voslenskys Stalin-Portrait aus seinem Werk: "Die Väter der Nomenklatura" aus dem Jahre 1989 sowie Trotzkis Stalin-Biographie aus dem Jahre 1940 gehören zum Besten, was über Stalins Persönlichkeit geschrieben worden ist. Wer Stalins Psyche verstehen will, der greife zu Trotzkis Stalin-Biographie aus dem Jahre 1940. Wo kommt es in der Weltgeschichte vor, dass jemand eine Biographie über seinen zukünftigen Mörder schreibt und buchstäblich über dieser Biographie getötet wird? Die Trotzki-Biographie ist für mich bis heute das Beste, was über Stalin geschrieben worden ist.
Leonhards Buch ist insgesamt daher als Einführung in die Materie - etwa für Schüler - durchaus geeignet, für ein Verständnis des Stalinismus und der Person Stalins jedoch aus meiner Sicht zu oberflächlich, weil strukturelle Analysen des Stalinismus zu kurz kommen. Die "Anmerkungen" bestechen jedoch durch die Authentizität des persönlichen Erlebnisses und die plastische Darstellungsweise des Autors. Insgesamt daher 3 von 5 zu vergebenen Punkten.


Geschichte der antiken Technik - Helmuth SchneiderGeschichte der antiken Technik
Helmuth Schneider

Broschiert, 23. August 2007
     Verkaufsrang: 25355      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Helmuth Schneider erhellt die Ursprünge der antiken Technik in Ägypten und dem Alten Orient und beschreibt technische Entwicklungen in Griechenland und Rom in den Bereichen Landwirtschaft, Bergbau, Handwerk, Bau- und Transportwesen, Infrastruktur, Kommunikation, Mechanik, Zeitmessung sowie im Militärwesen. Den Abschluß bildet ein Kapitel über die technologische Fachliteratur der Antike.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Antike und Technik? Kein Widerspruch!      5 von 5 Punkten
Antike und Technik? Das mag uns daten- und technologieüberfluteten Kindern des beginnenden 21. Jahrhunderts im ersten Moment als Widerspruch erscheinen. Jedoch gibt bei genauerer Betrachtung bereits die Wortbedeutung des griechischen Wortes techne (lat. ars) die Linie vor, worum es in diesem gelungenen Band aus der Beck'schen Reihe geht: Technik als ein Sammelbegriff für Artefakte, Systeme und Verfahren, die der Gewinnung und Umwandlung von Stoffen sowie der Produktion von Artefakten dienen.
Schneider beginnt bei den Ursprüngen in Ägypten und im Orient, wo die Regulierung des Nils, die Trockenlegung von Land, die Gründung von Städten und der Bau von Heiligtümern zu den ersten technischen Leistungen in der Menschheitsgeschichte gezählt werden können. Wer würde dieser Aussage beim Anblick der Pyramiden widersprechen? Der Autor zitiert zwar stets am passenden Ort die einschlägigen antiken Quellen (in diesem Fall Herodot), jedoch ohne genaue Stellenangabe - nur ein kleines, störendes Detail am Rande.
Die folgenden Kapitel beschäftigen sich mit den Energiequellen (unterteilt in Muskelkraft, Wasserkraft, Brennstoffe), der Landwirtschaft (Getreideanbau und Maschinen), den Metallen (Bergbau, Werkzeuge und Metallurgie), der Keramikproduktion sowie der Glas- und Textilherstellung (Webstuhl). Sehr aufschlussreich sind die Skizzen, die Schneider seinen Beschreibungen der wichtigsten technischen Geräte beifügt, so etwa des Pfluges, der Getreidemühle, der Wassermühle, der Wein- und Ölpresse, des Wasserschöpfrades und des Töpferofens.
Im Abschnitt über antike Bautechnik widmet sich der Autor der archaischen und klassischen Zeit der griechischen Architektur ebenso wie der von Bogen- und Gewölbekonstruktionen dominierten römischen Epoche (man denke an das Pantheon oder die Diokletiansthermen). Die damit verbundenen antiken Hebetechniken sind in einer eigenen übersichtlichen Zeichnung am Ende des Buches veranschaulicht, als Quelle dient - wie so oft - das Werk De architectura des römischen Architekten Vitruv.
Der Transport zu Land und zu Wasser, die Infrastruktur (Häfen, Straßen, Wasserversorgung) und die Kommunikation (Schrift, Buch) bleiben ebenso wenig unberücksichtigt wie die Mechanik (Hebelgesetz, Automaten, Pneumatik) und die Zeitmessung mittels Sonnen- und Wasseruhren. Uhren konnten in der Spätantike mit einem umfangreichen Figurenprogramm ausgestattet werden; eine beim Rhetor Prokop (6. Jhdt. n. Chr.) bezeugte Uhr in Gaza stellte etwa zu jeder vollen Stunde eine der zwölf Arbeiten des Herakles dar. Solche interessante Details finden sich in Schneiders Buch in großer Zahl und tragen dazu bei, dass der Leser nicht nur belehrt, sondern auch unterhalten wird.
Das Kapitel über die Bedeutung des Militärwesens für die Entwicklung der Technik und ein Überblick über die technologische Fachliteratur, als deren römische Hauptvertreter (erneut) Vitruv und Plinius der Ältere hervorgehoben werden, bilden den Abschluss dieses wirklich lesenswerten Büchleins.


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Vergessene Künste: Bilder vom alten Handwerk - John SeymourVergessene Künste: Bilder vom alten Handwerk
John Seymour

Gebundene Ausgabe, Juni 2009
     Verkaufsrang: 51985      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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1867 veröffentlichten die US-amerikanischen Schriftsteller Becher und Stowe unter dem schönen Titel The American Women's Home ein Buch, das zum Ruhme haushaltstechnischer Fertigkeiten und ihrer profunden Kennerin, der Hausfrau, geschrieben wurde. Erklärtes Ziel der beiden Autoren war, "das Ansehen all der schwierigen Tätigkeiten zu heben, die für ein schöneres Familienleben ausgeübt werden, und damit zu erreichen, dass sie den angesehensten männlichen Berufen gleich geachtet werden".
In dieser Tradition bewegt sich auch John Seymor, der in seiner Anthologie vergessener Haushaltstechniken das universale, heute nahezu verloren gegangene Genie der Hausfrau vergangener (vor allem viktorianischer) Zeiten heraufbeschwört. Und er übt konservative Kulturkritik in einer Sprache, die schon dem Freiherrn von Knigge gut zu Gesicht gestanden hat: "Heutzutage gibt es ja alle möglichen Fertiggerichte, die kaum noch Zubereitung erfordern", schreibt Seymour voller Mitleid, "Bedauernswert erscheinen mir die armen Menschen, die sich lediglich noch mit der Flimmerkiste trösten können. Aber es gibt auch noch gemütliche Haushalte und Gott sei Dank echte Hausfrauen. Sie zu loben wurde dieses Buch geschrieben".
Ansonsten weist Seymour kundig ein in die altbewährte und heutzutage verschüttete Kunst der Haushaltsführung. Er beschreibt die artifiziellen Fertigkeiten des Kochens am offenen Feuer und der Bierbrauerei, der Milcherzeugung sowie ?verarbeitung oder des Waschens mit Seifen und Laugen, illustriert Spinnen und Weben oder den alltäglichen Kampf mit dem Ungeziefer, sodass man wirklich oft sehr verblüfft ist über das, was die historische Hausfrau am Tag so zu bewältigen hatte. Und er führt allerlei antiquierte Utensilien wie Bettpfannen, Eiserzeuger oder Sturzbutterfässer ins Feld, die manchen Leser entgegen der Absicht des Autors vielleicht auch etwas froh werden lassen, dass heute alles sehr viel leichter geht. Natürlich sind nicht alle der angeführten Techniken und Instrumente tatsächlich vergessen (an die hölzerne Wäscheklammer oder die Axt wird sich mancher sicher noch erinnern), aber selbst die sind natürlich durch die fortschreitende Technik vom Aussterben bedroht.
"Reden wir über unsere Zivilisation", schreibt Seymour, "dann denken wir meist an Menschen wie Michelangelo, Shakespeare, Beethoven oder Einstein. Wir alle lobpreisen sie, die so viel zur Bereicherung unseres Lebens beigetragen haben. Aber was wären sie wohl gewesen ohne den Ausgleich eines gemütlichen Heims?" Es sei einmal dahingestellt, inwieweit Genie und Häuslichkeit immer so unbedingt einhergegangen sind (und inwieweit etwa Shakespeare zum Verfassen seiner blutigen Königsdramen tatsächlich ein gemütliches Heim gehabt haben muss): Von manch abstruser sprachlicher Formulierung abgesehen nämlich ist Seymours Band ein volkskundlich überaus interessantes Kompendium zur Archäologie der Alltagskultur geworden. -Thomas Köster


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Fast vergessene Techniken      5 von 5 Punkten
Mein Hobby sind Techniken aus der Stein- und Bronzezeit, also altes Handwerk. Sehr gute Beschreibungen habe ich nur in diesem Buch gefunden.
Sehr empfehlenswert.
Norbert


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Das Weltgeheimnis: Kepler, Galilei und die Vermessung des Himmels - Thomas De PadovaDas Weltgeheimnis: Kepler, Galilei und die Vermessung des Himmels
Thomas De Padova

Gebundene Ausgabe, November 2009
     Verkaufsrang: 106454      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Vermessung des Himmels: 1609 baut Galileo Galilei in Padua ein Teleskop, er entdeckt neue Gestirne, Gebirge auf dem Mond und dass sich unmöglich alles um die Erde drehen kann. Im selben Sommer veröffentlicht Johannes Kepler seine Planetengesetze und begründet die moderne Himmelsphysik. Thomas de Padova, Physiker und Wissenschaftsjournalist, zeigt diese Epochenwende in ganz neuem Licht. Glänzend geschrieben und gestützt auf ihren kaum beachteten, spannungs-vollen Briefwechsel, erzählt er erstmals die ungleiche Beziehung der beiden so unterschiedlichen Forscher: Galilei, in künstlerischem Umfeld aufgewachsen, bastelt und experimentiert. Dem studierten Theologen Kepler dagegen geht es um den großen Weltentwurf. Gleichzeitig, doch jeder auf seine Art, greifen sie nach den Sternen.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

wirklich packend      5 von 5 Punkten
Dem Autor gelingt es, den interessierten Leser an das Buch zu fesseln. Er beschreibt auf faszinierende Art den Beginn einer neuen naturwissenschaftlichen Epoche. Der Wechsel zwischen den beiden Protagonisten jener Zeit, Galilei und Kepler, erhält die Spannung an der jeweiligen Wirkstätte und macht die Beziehung zwischen beiden deutlich. Einziger Nachteil sind die teilweisen Wiederholungen, die dadurch entstehen. Sie erhöhen allerdings die Merkfähigkeit. Insgesamt beschreibt der Autor die verschiedenen Aspekte der Zeit und Personen dieses faszinierenden Abschnitts der Wissenschaftsgeschichte: ihre Biographien, Talente und Grenzen, Entdeckungen, Philosophien, Korrespondenzen und politischen, historischen und religiösen Umstände. Ein rundum gelungenes Werk über diese spannende Zeit.


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Dachdecker und Bauklempner: Die sämtlichen Arten der Dacheindeckungen mit feuersicheren Stoffen sowie die Konstruktion und Anordnung der Dachrinnen und Abfallrohre - Adolf OpderbeckeDachdecker und Bauklempner: Die sämtlichen Arten der Dacheindeckungen mit feuersicheren Stoffen sowie die Konstruktion und Anordnung der Dachrinnen und Abfallrohre
Adolf Opderbecke

Gebundene Ausgabe, 3. Mai 2005
     Verkaufsrang: 86139      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Das Buch bietet eine grundlegende Darstellung der Arbeiten des Dachdeckers und Bauklempners. Es behandelt die Dachdeckung mit organischen Stoffen, künstlichem Steinmaterial, Metallen, Glas sowie die Dachentwässerung mit Rinnen und Fallrohren. Das Werk ist eine wertwolle Hilfe bei baugschichtlichen Studien, Reparaturen, Sanierungsmaßnahmen bzw. Rekonstruktionen.



Lucy und ihre Kinder - Donald C. JohansonLucy und ihre Kinder
Donald C. Johanson, Blake Edgar, David Brill

Gebundene Ausgabe, Mai 2006
     Verkaufsrang: 101902      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Sie ist zwar nicht so berühmt wie Fred Feuerstein, aber sie hat immerhin ihren Entdecker, den Anthropologen Donald Johanson, in punkto Prominenz weit überrundet: Lucy, ein weiblicher Vormensch, deren Knochen Johanson im Jahr 1978, Millionen Jahre nach Lucys Tod, aus der afrikanischen Erde grub. Manchem gilt sie inzwischen schlicht als Urmutter der Menschheit: Es gibt Lucy-Comics, Lucy-Cafés, Tatoos, Rocksongs, Theaterstücke und jetzt auch ein Buch mit dem Titel Lucy und ihre Kinder, in dem Johanson und der Wissenschaftsjournalist Blake Edwards in einem gewaltigen Panorama die Entwicklung des Menschen von Lucys Kollegen bis zum heutigen Homo sapiens ausbreiten.
Das Buch beginnt mit einer wirklich großartigen Ouvertüre: Bilder von Menschenfossilien, äußerst knapp kommentiert, die die Zeit, die sie auf ihre Entdeckung gewartet haben, buchstäblich spüren lassen: Millionen Jahre blicken hier auf den Leser herab. Diese brillianten Bilder des Photographen David Brill, die auch die folgenden Kapitel exzellent illustrieren, sind zweifellos eines der Highlights dieses Buchs. Aber der Text ist auch nicht ohne. Johanson und Edgar bieten eine durchaus enzyklopädische Einführung in das, was man heute über die Herkunft des Menschen weiß. Da müssen sie einiges zusammentragen: Denn zur Archäologie gehören inzwischen nicht mehr nur Schaufel und Pinselchen, sondern auch ausgeklügelte Verfahren aus den Physik-Laboratorien. Und was man mit detektivischem Spürsinn und diesen High-tech-Methoden wie der Elektronenspinresonanzdatierung alles aus Asche, Abdrücken und Gebeinen herauslesen kann, ist erstaunlich: Oft reichen ein paar Zähne, um ein langgesuchtes Bindeglied in unserer langen Ahnenreihe zu identifizieren.
Seit wann gibt es den aufrechten Gang? Wie lange bauen wir Behausungen? Welcher unserer Vorfahren fertigte zuerst Kleidung und gab es damals schon Mode? (Ja!) Konnten Neandertaler sprechen? (Auch ja!) Diesen Fragen gehen Johanson und Edgar auf den Grund: fundiert, nachvollziehbar und durchweg spannend. Manchmal wagen sie sich auch auf philosophisches Terrain: Dann tritt die Technik zurück, an ihrer Stelle muß dann wieder Menschenkenntnis herhalten, etwa in den Kapiteln über Bewußtsein und Sprache. Denn: "Gefühle versteinern nicht" - manche Fragen müssen aus diesem Grund trotz aller Anstrengungen wohl für immer ohne Antwort bleiben. Wann etwa erkannte sich der erste unserer Vorfahren im Spiegebild einer Wasserpfütze? Hier können auch ausgefeilte Untersuchungen von Hirninnenabdrücken nur Vermutungen liefern. Dennoch: Was sich belegen läßt, dokumentieren Johanson und Edgar äußerst gründlich im zweiten Teil des Buches. Hier versammeln sie eine Vielzahl der bedeutendsten Funde samt Hintergrundinfos zu den Entdeckungsgeschichten, die Stoff für etliche Indiana-Jones-Folgen liefern würden.
"Und wie geht das alles weiter?" mag man sich fragen, wenn man die letzte Seite dieses Bildbands umblättert. Unsere Geschichte ist nämlich noch verdammt jung: Um uns genauso lange auf der Erde zu halten, wie die Art, der Lucy angehörte, müssen wir noch satte 9.000 Jahrhunderte durchhalten. Es sind Fakten wie diese, dazu Gesichter, die zu den Millionen Jahre alten Schädeln gehört haben mögen, Photos von Fußspuren unserer Vorfahren und Bilder von ergreifend schönen Kunstwerken, die die ersten Künstler vor knapp 30000 Jahren an Felswände gemalt haben, die einen beim Lesen dieses Buchs erschauern lassen. -Stefan Albus


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Einfach Spitze      5 von 5 Punkten
Das Buch ist ein wahres Muss für jeden Studenten der Ur- und Frühgeschichte!
Dadurch, dass es nicht allzu wissenschaftlich geschrieben ist, ist es gerade für Anfänger gut geeignet. Denn man verliert nicht gleich nach drei Zeilen die Lust am Lesen ... (Es ist einfach vielzu interessant!)
Besonders der zweite Teil enhält allgemeine und sehr nützliche Informationen über die Austrolopithecinen und Hominiden.
Wirklich sehr benutzerfreundlich, kann man nur empfehlen ...


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Meilensteine der Mathematik - Ian StewartMeilensteine der Mathematik
Ian Stewart

Gebundene Ausgabe, Oktober 2009
     Verkaufsrang: 24830      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 32,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Wer hat die Null erfunden?
Wie können imaginäre Zahlen helfen, dass reale Wolkenkratzer nicht umfallen?
Wo treffen sich parallele Linien?
Und wann haben Sie zuletzt in dieser Woche abstrakte Algebra genutzt? (Doch, Sie haben.)

Wie die Mathematik die moderne Welt erschaffen hat - eine illustrierte Geschichte der Mathematik für ein breites Publikum, von den Ursprüngen im Zweistromland bis zur Gegenwart, von den ersten Zahlzeichen bis zur Chaostheorie

Ian Stewarts spannende Geschichte der Mathematik führt uns von der frühen Hochkultur der Babylonier bis zu den letzten ungelösten Rätseln dieser Disziplin. In typisch Stewart'scher Manier, also unterhaltsam und zugleich fundiert, schildert und erklärt er die großen Meilensteine der Mathematik - von den ersten Zahlensystemen bis zur Chaostheorie - und geht der Frage nach, welche Auswirkungen sie auf die Gesellschaft hatten und wie sie den Alltag auf alle Zeit veränderten. Er bringt uns dabei auch die Geistesgrößen der Mathematik näher, von den Naturforschern und Denkern Babyloniens, Griechenlands und Ägyptens über Newton und Descartes bis zu Fermat, Babbage und Gödel. Ohne den Leser mit komplizierten Formeln zu erschrecken, macht er die Schlüsselkonzepte der Mathematik verständlich. Als anregender historischer Streifzug für den interessierten Laien steckt Meilensteine der Mathematik voller faszinierender Details und denkwürdiger Anekdoten. Hundert Abbildungen und Diagramme beleuchten und erhellen ein Gebiet, das von vielen Menschen zwar gefürchtet wird, aber unsere heutige Welt entscheidend geprägt hat.

Geschrieben für:
mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte Laien; Studenten und Dozenten der Mathematik; wissenschaftshistorisch interessierte Laien




Das unbeschriebene Blatt: Die moderne Leugnung der menschlichen Natur - Steven PinkerDas unbeschriebene Blatt: Die moderne Leugnung der menschlichen Natur
Steven Pinker

Gebundene Ausgabe, September 2003
     Verkaufsrang: 176751      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,80 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Bei unserer Geburt sind wir wie unbeschriebene Blätter, auf die dann unsere Erfahrungen in der Welt geschrieben werden. Diese definieren letztlich, wer wir sind. Ein Phänomen, für das John Locke bereits im 17. Jahrhundert den sprechenden Begriff der Tabula rasa erfand; eine Theorie, die mit dem Wandel von Zeit und Erkenntnis nicht Schritt halten konnte. So sollte man zumindest meinen. Steven Pinker beweist jedoch das Gegenteil. Der Kognitionspsychologe und Bestsellerautor zeigt auf eloquente und eindrückliche Weise, wie weit die überholt geglaubte Lockesche Vorstellung vom Menschen auch in Wissenschaftskreisen nach wie vor verbreitet ist. Aus Pinkers Sicht überschätzt jene Haltung die Bedeutung der "Umwelt" maßlos. Pinker erforscht die Geschichte des zu Grunde liegenden Denkfehlers ebenso wie die kulturellen Vorurteile, die dazu geführt haben, dass wir die Rolle der Gene systematisch unterbewerten.
Mit "Das unbeschriebene Blatt" legt Steven Pinker erneut ein Standardwerk vor, das nicht nur durch seine wissenschaftlichen Erkenntnisse und Thesen besticht, sondern durch Witz und Intelligenz v.a. eines ist: ein großartiges Lesevergnügen.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Meilenstein      5 von 5 Punkten
Zwei Jahre nach Erscheinen der Originalausgabe dieses Buches ("The Blank slate") wurde der Sprach- und Kognitionsforscher Steven Pinker vom Time Magazine in die Gilde der gegenwärtig "100 einflussreichsten Menschen der Welt" gewählt (Time Magazine, April 26, 2004). Zuvor wurde er bereits von den renommierten Wissenschafts-Institutionen "National Academy of Sciences" und der "Royal Institution of Great Britain" ausgezeichnet. Er ist also kein Leichtgewicht.
Als der frühere Präsident der Harvard Universität, Larry Summers, im Januar 2005 "angeborene Unterschiede zwischen den Geschlechtern" als Ursache dafür ausmachte, dass Frauen unter den Professoren der Natur- und Ingenieurswissenschaften weit unterrepräsentiert sind, fegte ein Sturm der Entrüstung über den Campus (und letztlich den Präsidenten hinweg). Der Harvard Professor Steven Pinker wurde zu einer öffentlichen Debatte mit der Harvard Professorin Elizabeth S. Spelke zum Thema "Frauen in der Wissenschaft" eingeladen. Wie kaum zuvor wirbelten die geballten wissenschaftlichen Argumente durch den Saal. Im "Das unbeschriebene Blatt" hatte Steven Pinker seine kühnen Analysen zu diesem Thema bereits leidenschaftlich präsentiert.
Auch zu weiteren aktuellen Themen, wie die Nutzung von Stammzellen und die Frage, ob der Mensch wirklich einen freien Willen besitze, hat Steven Pinker in diesem Buch wissenschaftlich Stellung bezogen. Seither sind Details dazugekommen, aber nichts wesentlich Neues.
Das Buch.
Im vergangenen Jahrhundert, so Steven Pinker, wurden sittliche Grundsätze auf Fundamenten erstellt, wie
- "Das Unbeschriebene Blatt" (alle Menschen kommen gleichermaßen "unbeschrieben" auf die Welt; der menschliche Charakter und seine Individualität gründen auf unterschiedlicher Erfahrung, Erziehung und Kultur). Stimmt nicht, alle grundlegenden Begabungen und Temperamente werden zu einem nicht unerheblichen Anteil vererbt.
- "Der edle Wilde" (der Mensch sei von Natur aus friedliebend und selbstlos) - ein Mythos.
- Körper und Seele seien strikt getrennte Einheiten. Aber: Unsere Gedanken und Gefühle sind ein Ergebnis der Tätigkeit unserer Hirnzellen und untrennbar mit ihnen verbunden. Und, Hirnschäden können unsere Persönlichkeit und unser moralisches Verhalten verändern (Frage: was passiert dann mit unserer Seele?).
Den überwältigend vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz, wird die menschliche Natur immer noch verleugnet. Die Gründe liegen vorwiegend in folgenden Ängsten:
- wenn die Menschen von Geburt an verschieden wären, ließe sich Unterdrückung rechtfertigen;
- wenn die Menschen von Natur aus amoralisch wären, hätten wir keine Hoffnung, die menschliche Existenz verbessern zu können;
- wenn menschliches Verhalten biologische Ursachen hätte, hätten wir keinen freien Willen und könnten nicht für unser Verhalten verantwortlich gemacht werden;
- Wenn wir lediglich ein Produkt der Biologie wären, hätte das Leben keinen höheren Sinn und Zweck mehr.
Diese Ängste, so Steven Pinker, sind nicht gerechtfertigt. Im Gegenteil, er weist nach, dass gerade die Verleugnung der menschlichen Natur brandgefährlich ist und genau dazu führen kann, wovor sich die Menschen ängstigen. Das Buch macht darauf aufmerksam, woher die Tabuisierung der menschlichen Natur kommt und ist voll Zuversicht, dass die Werte, die wir achten, an der Weiterentwicklung der Erkenntnisse nicht zerbrechen werden.
Faszinierend.
"Das unbeschriebene Blatt" ist ein Meilenstein. Steven Pinker weist auf die erblichen Anteile unserer Persönlichkeiten hin, ohne deterministisch zu sein, und berücksichtigt gleichzeitig Einflüsse der Umwelt. Er zeigt, wieso sich Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften mit einer gemeinsamen Würdigung der menschlichen Natur so schwer tun.
Das Buch hat auch nach fünf Jahren nichts von seiner Faszination verloren. Es verdient sechs von fünf Sternen!


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"Der Traum meines ganzen Lebens": Humboldts amerikanische Reise - Werner Biermann"Der Traum meines ganzen Lebens": Humboldts amerikanische Reise
Werner Biermann

Gebundene Ausgabe, 7. März 2008
     Verkaufsrang: 110424      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Im Juni 1799 brach Alexander von Humboldt zu seiner legendären Forschungsreise auf, die ihn quer durch Süd- und Mittelamerika führte. Es war die Verwirklichung eines lang gehegten Traums - und zugleich eine Expedition, die Geschichte schrieb. Rund zweihundert Jahre später folgte der Autor Werner Biermann Humboldts Route. Genau wie die damalige Expedition passierte er die gefährlichen Katarakte am Orinoko, durchquerte den Dschungel und bestieg die Gipfel der Anden. Auf der Grundlage eigener Erlebnisse und historischer, zum Teil wenig bekannter Quellen zeichnet er Humboldts epochale Reise nach - seine abenteuerlichen Begegnungen ebenso wie seine atemberaubenden Entdeckungen. Eine glänzend geschriebene historische Reportage und das imposante Charakterbild einer Weltfigur, die uns bis heute in ihren Bann schlägt.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Grandioses Charakterbild      5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch gerade im Urlaub verschlungen. Schon länger bin ich an der Person Alexander von Humboldts interessiert und kann von daher sagen, dass dieses Buch eine sehr detailreiche, liebevolle und aufwendige Charakterstudie darstellt. Auch wenn es sich wie der Titel sagt hauptsächlich um Humboldts Amerikareise handelt die beschrieben wird, so gibt es dennoch auch Einblicke in seine Jugend auf Schloss Tegel und sein Wirken bis zum Tod. Gerne hätte ich weiter gelesen - der Schreibstil ist sehr angenehm undman merkt dem Autor an, dass er weiß wovon er spricht.


Lügen im Weltraum: Von der Mondlandung zur Weltherrschaft - Gerhard WisnewskiLügen im Weltraum: Von der Mondlandung zur Weltherrschaft
Gerhard Wisnewski

Gebundene Ausgabe, 16. Februar 2010
     Verkaufsrang: 199765      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Hat die NASA die Mondlandungen nur simuliert?
Vom ersten Flug in den Orbit bis heute gab es Ungereimtheiten bei der Eroberung des Weltalls. Akribisch seziert Gerhard Wisnewski die Geschichte der Raumfahrt.
In einem kriminalistischen Puzzlespiel deckt er eine unglaubliche Serie von Lügen, Fälschungen und Inszenierungen auf. Zufall ausgeschlossen: Dahinter verbirgt sich ein großangelegtes Täuschungsmanöver. Unter dem Deckmantel der zivilen Raumfahrt werden Militärapparate gemästet und heimlich Waffen im Weltraum stationiert. Ziel der Mobilmachung im All: die Weltherrschaft. Im Fadenkreuz: die Erde und jeder Einzelne von uns.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Die Wahrheit über die Lügen zur Raumfahrt      5 von 5 Punkten
Es ist ja wirklich unglaublich, was uns die USA seit 1969 vormachen wollen.
Sicher brauchte man das damals, um das Selbsbewusstsein einer Nation aufzurichten und ein Ziel zu geben.
Man will mit einem Alufolie-überzogenen Holzgestell durch den Weltraum gereist und dann auf dem Mond gelandet sein.
Das scheitert in der Realität allein schon an der fehlenden Abschirmung gegen die Weltraumkälte und Ionenstrahlung.
So etwas hätten die Astronauten niemals überleben können.
Wie hätte auch der Rückstart des Mondmoduls mit Hilfe einer mitschwenkenden Kamera gefilt werden können, wenn da nicht ein Dritter auf dem Mond gewesen und dort zurückgeblieben wäre?
Eine Kamera, die derart exact mit nach oben schwenkt, die das Modul ohne sichtbare Abgase nach oben "gezogen wird", gab es damals noch nicht.
Man beauchte auch die Filmaufnahme aus der Kommandokapsel, bei der das Mondmodul immer ganz exact in der Mitte ist, als ob es an Schnüren hängen würde vor einem dahinter ablaufenden Film.
Heute sind bei der NASA merkwürdigerweise Sachen verschwunden, die jedes Museum wie ein Schatz hüten würde:
Konstruktionspläne der Mondlandefähre und Originalfotos vom Mond.
Sicher suind die entweder deshalb verschwunden, weil es sie niemals gab oder aber weil man heute (mittels fortgeschrittener Technik) nachweisen könnte, daß sie nicht "echt" sind.
Schon in Filmen wurde darauf hingewiesen, daß mit der angeblichen Mondlandung etwas nicht stimmt.
Und als das Interesse der Öffentlichkeit nachließ und die Gelder für die NASA nicht mehr so recht fließen wollten, kam Apollo 13 mit der Unglückszahl 13 und dem berühmten Spruch "Houston, wir haben ein Problem!"
Sicher konnten die Astronauten die Erde ein paarmal umkreisen, während bei Las Vegas in einem Studio von Howard Hughes unter der Leitung von Walt Disney (Trickspezialist) und unter der Regie von Stanley Kubrick (2001 Odysee im Weltraum) die Mondlandlandung gedreht wurde. James Bond Diamantenfieber, Nach der angeblichen Mondlandung wurden die Astronauten dann Öffentlichkeitswirksam von Helikopter U.S.-Navy 66 aus dem Meer gefischt. Manuela's Lied von damals: Helikopter U.S. Navy 66
Was passiert wäre, wenn die Mondlandung oder der Rücksturz zur Erde nicht geglückt wären, oder die Astronauten nicht dicht gehalten hätten, sieht man in dem Film Unternehmen Capricorn.
Tatsache ist, daß die damalige Technik noch von den Mannen um Wernher von Braun entwickelt wurde und daß es nach dem Ausstieg von Wernher von Braun bei der NASA nichts Neues mehr gab.
Auch das Shuttle ist jetzt schon ein museumsreifer Oldtimer.
Spricht man von Marslandungen in der Zukunft, zeigt man einige rötlich eingefärbte Fotos, die genauso auf der Erde in einer Wüste mit einigen Steinen entstanden sein könnten.
Apropos Steine: Die Steine vom Mond sind Mondgestein, weil sie ja von Mond stammen.
Und lt. Prof. Lesch fand die Mondlandung tatsächlich statt, weil 1969 Millionen von TV-Zuschauern vor dem Fernseher saßen und dies alles gesehen haben.
Und so viele Millionen können sich ja nicht irren.
The Dish, , ,


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