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Die kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen Harald Lesch, Harald Zaun Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 2881 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Schnelldurchlauf mit Schwächen 3 von 5 Punkten Lesch schreibt populär, kurz und bündig- leider oft zu kurz und vor allem ohne Bildmaterial, welches dies Buch gut abgerundet hätte. Natürlich kann im Netz jederzeit Bildmaterial geladen werden. Doch bei der Bettlektüre stets ins Netz zu gehen ist nicht immer erste Wahl. Meines Erachtens ist Ditfurths "Im Anfang war der Wasserstoff" eine fundiertere, anspruchsvollere, ausladendere und anschaulichere Lektüre. Auch die beiden Herren haben sich oft an Ditfurths Gliederung und seinen Aufbau gehalten. Nett, aber nicht umwerfend.
Zwei Haralds schreiben unterhaltsam über eine interessante Materie 5 von 5 Punkten Das Buch liest sich sehr gut. Es hebt sich von der Masse sowohl durch seinen unterhaltsamen Schreibstil als auch durch originelle Ideen ab. Zu nennen sei hier etwa das sich über (fast) sämtliche Seiten erstreckende Daumenkino, welches einen begrenzten Zeitstrahl der Lebensentwicklung darstellt. Weiterer Pluspunkt: Die Kapitel sind auch separat, also ohne die aus den vorhergehenden Abschnitten erworbenen Vorkenntnisse, verständlich zu lesen. Sehr zu empfehlen.
Die Kürze ist nicht zu kurz gekommen 3 von 5 Punkten Im Spannungsbogen zwischen Absichten der Autoren und der Erwartungen der Leser muß sich ein solches Buch bewegen. Das ist schwierig. Ich muß zugeben, meine Erwartungen waren auf "höher" eingestellt. Mir war klar, daß von den Autoren her nicht unbedingt die molekularbiologische Seite der Evolution im Vordergrund stehen würde. Aber das Runterrattern von Fakten ohne (tiefergehende) Erläuterungen mag zwar im Sinne der Autoren oder des Verlages gewesen sein, hat mich aber nicht überzeugt. Daß die Dinosaurier ausgestorben sind auf Grund eines Meteoreinschlages, habe ich eigentlich schon vorher gewußt. Die Erläuterung, weshalb man sich jedoch so sicher sein kann, daß dem so war, das hat mir gefehlt. Und das ist es, was ich durchgehend an diesem Buch vermisse: Erläuterungen bzw. Begründungen zu den Fakten. Wenn das fehlt, dann bleibt wenig haften. Schade. Ich kann nicht sagen, was mir gefehlt hätte, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte.
Dr. Friedrich wörndle
munterer Schnelldurchlauf 4 von 5 Punkten Lesch und Zauner wagen auf ca. 220 Seiten einen Schnellabriss der Entwicklung unserer Welt vom Urknall bis zur griechischen Kultur. Schwerpunkte sind dabei die astronomische Entwicklung bis zur Entstehung unserer Erde (die ersten 100 Seiten) sowie die kulturelle Entwicklung der Menschen. Die Jahrmillionen dazwischen werden überwiegend nur kurz anhand der Dinosaurier angerissen. Vermisst habe ich paläogeographische Karten sowie den deutlicheren Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Lebewelt, der Veränderung des Klimas und der Entstehung der Kontinente, Gebirge usw.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, der Stil ist locker, gegen Ende zu allerdings manchmal albern, wenn es z.B. zu den Griechen heißt: "Beflügeln das mediterrane Klima, die sonnenreiche Umgebung, der Rotwein, das Olivenöl, der kristallklare Blick zu den Sternen deren intellektuelle Weitsicht?"...
Postiv am Ende des Buches Überlegungen zum "Warum".
Fazit: kurzweiliger Überblick für Laien
Vom Urknall bis zum Homo sapiens 5 von 5 Punkten Die kürzeste Geschichte allen Lebens zu erzählen ist ein gewagtes Unternehmen, aber dem doppelten Harald ist es wirklich gut gelungen. Ich habe das Buch gekauft, um eine Vorstellung zu bekommen, wie das Universum tatsächlich entstanden ist und sich entwickelt hat. Durch die neuen Erkenntnisse der Naturwissenschaft ändert sich das Bild der Evolution ja ständig. Habe Harald Lesch immer gerne dabei zugesehen, wie er bei Alpha Centauri die Welt erklärt, und in dem Moment immer den großen Aha-Effekt gehabt: Aha, so war das! - Leider konnte ich stets am nächsten Tag nicht mehr wiedergeben, was ich da genau so gut verstanden hatte. Das Buch kaufen und lesen schien mir deshalb eine gute Idee. Und es war wirklich eine wirklich gute Idee, denn 13,7 Milliarden Jahre der Entstehung und Entwicklung des Lebens werden mir amüsant, spannend, verständlich und klar nahe gebracht. Und als Plus gibt es das evolutionäre Daumenkino unten rechts&
Die wissenschaftliche Evolutionsgeschichte ist mindestens so wunderbar wie die Schöpfungsmythen!
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Vespa mi' amore: Alle Motorroller seit 1946. Geschichte. Technik. Nostalgie Lutz-Ulrich Kubisch Gebundene Ausgabe, Juli 2001 Verkaufsrang: 9744 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wunderschönes Buch 5 von 5 Punkten Dieses Werk ist mitunter das beste Vespa-Buch in meinem Bücherregal. Natürlich kann man die geschichtlichen Daten u. Geschehnisse der Vespa u. der Menschen rundherum nicht neu erfinden. So findet man Daten u. Geschichten, die man fast 1:1 auch in anderen Büchern schon gelesen hat. Aber es ist alles sehr gut u. informativ gestaltet, auch die uralten SW-Bilder wurden gestochen scharf aufgearbeitet u. es wurden wirklich alle Themen rund um die Vespa gut recherchiert beschrieben: Werksgeschichte, Vespawerbung, Leben u. Lebensstil der damaligen Zeit, Konkurrenz, Stückzahlen der einzelnen Modelle, Seriennummern, Chronik der einzelnen Modelle u. der verschiedenen weltweiten Lizenzbauer. Wer eine Vorliebe für Blechroller hat (das Buch geht bis zu den Modellen ca. 1992) u. nicht unbedingt Infos von den "Plastikrollern" der Neuzeit will, sollte das Buch kaufen. Ein gebundenes Buch mit so vielen Fotos kriegt man um diesen Preis kaum. Wer noch kein VESPA-Buch besitzt sollte sich dieses Werk zuallererst zulegen. Wer bereits VESPA-Bücher hat, sollte dieses Exemplar unbedingt seiner Sammlung hinzufügen!!
Unverzichtbare Lektüre 5 von 5 Punkten Dieses Buch habe ich mir bereits vor 10 Jahren zugelegt. Damals als 16-jähriger und heute als 26-jähriger blättere ich immer wieder in diesem informativen buch nach. ob typenbeschreibung, modelle, fgst.nr,...es ist so ziemlich alles zu finden. wie gesagt: dieses buch gehört in das regal eines jeden vespa-fahrers!
Unverzichtbar für Vespa- und alle Scooter-Fans 5 von 5 Punkten Von der Geburt der legendären Vespa über ihren Siegeszug in den fünfziger und sechziger bis hin zu den neunziger Jahren werden interessante Berichte und Beschreibungen geboten. Zusätzlich sind alle wichtigen Daten über die Jahre der in Deutschland angebotenen Versionen als Chronologie dokumentiert. Alles ist sorgfältig recherchiert und informativ gestaltet. Bei der großen Zahl an aussagefähigen Abbildungen macht aber allein schon das Durchblättern Spaß.Bilder und Texte über die Vespa-Konkurrenz frischen Erinnerungen auf - nicht nur bei den Vespisti. Über das Clubleben wird berichtet, auch der Motorsport nicht vernachlässigt. Der Autor, offensichtlich ein überzeugter Vespa-Fan, schließt das in seiner Aufmachung sehr ansprechende Buch mit einem Ausblick „Ciao, mi' amore Vespa" ab. Die fundierte, dabei lebendig gestaltete Sammlung an Informationen wird konsequenterweise durch die Modelle und Seriennummern als Tabellen, durch Clubadressen und Literaturhinweise im Anhang abgerundet. Für den Rezensenten ist es das, im Vergleich mit dem Preis, beste Vespa-Buch, das ihm bekannt ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Geschichte der antiken Technik Helmuth Schneider Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 113042 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die antike Technik 4 von 5 Punkten Wussten Sie, wer den Schaufelraddampfer erfunden hat? Das war ein unbekannter spätantiker Autor, der sich Gedanken über die Verbesserung der Verteidigung der römischen Reichgrenzen machte und ein durch Ochsen betriebenes Kriegsschiff entworfen hat. Zwar kam es, soweit man bis heute weiß, nie zum Bau eines solchen Schiffes, aber es ist schon interessant, zu welch wegweisenden Entwürfen antike Erfinder imstande waren.
Diese und andere Leistungen der antiken Technik beschreibt Helmuth Schneiders faktenreiches Buch. Damit liegt eine kompaktes und zügig zu lesendes Vademecum zu griechischen und römischen Entdeckungen vor, denn auf der griechisch-römischen Zeit liegt der Schwerpunkt des Bandes. Unter anderem behandelt werden die ägyptischen und orientalischen Ursprünge technischer Entwicklung, die Landwirtschaft, Energiequellen, Metalle, das Handwerk, Bautechnik, Zeitmessung und vieles mehr. Auch ein Kapitel zur technologischen Fachliteratur fehlt nicht.
Der Band ist zwar sehr knapp; besonders zur Bautechnik und zu spektakulären Leistungen und Anstrengungen (Pyramiden, Tempel- und Tunnelbau) würde man sich etwas mehr wünschen. Hiermit liegt aber insgesamt eine günstige und ansprechende Einführung vor. |
Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung Alexander von Humboldt Gebundene Ausgabe, September 2004 Verkaufsrang: 41474 Er war ein weit gereister Universalgelehrter, in der ganzen Welt bekannt und bewundert. Ein Frauenschwarm, bei dem auch Männer glänzende Augen bekamen. Zu seinen Verehrern zählten Johann Wolfgang von Goethe ebenso wie Edgar Allan Poe, und zu seinen Vorlesungen pilgerte begeistert ganz Berlin, vom einfachen Arbeiter bis zum preußischen König. Als Forscher und als Denker war Alexander von Humboldt eine Klasse für sich -- um so verwunderlicher, dass diese so faszinierende Gestalt der deutschen Geistesgeschichte vielen seiner Landsleute bis heute nahezu gänzlich unbekannt geblieben ist. Dies dürfte sich jedoch schnell ändern, denn mit Hans Magnus Enzensberger hat sich ein bekannter zeitgenössischer Bewunderer Alexander von Humboldts für eine Wiederentdeckung von Person und Werk stark gemacht, der für diesen Plan namhafte Mitstreiter aus Politik und Wissenschaft gewinnen konnte. Eine Lichtgestalt wie der jüngere der beiden Humboldt Brüder, so hofft man, könnte auch der zunehmend verbissenen Debatte um den bedauernswerten Zustand der deutschen Bildung zwischen Pisa und Bologna eine positive Orientierung geben. Ein wenig von der Begeisterung seines damaligen Berliner Publikums können heutige Leser nun nachvollziehen, wenn sie in jenem Werk auf Entdeckungsreise gehen, das aus den Vorlesungen Humboldts entstand: der Kosmos, laut Untertitel der "Entwurf einer physischen Weltbeschreibung". Was damit gemeint war, hat Humboldt folgendermaßen beschrieben: "Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt in einem Werke darzustellen, das zugleich in lebendiger Sprache anregt und das Gemüth ergötzt." Auf nahezu tausend Seiten entfaltet der Kosmos ein überwältigendes Panorama des verfügbaren Wissens, ein wahrlich erschöpfendes Magazin wissenschaftlicher Weltbeschreibung, das bei aller Empirie jedoch geradezu verführerisch unterhaltsam, eben 'ergötzend' bleibt. Heute wäre Humboldt sicher ein Star der Wissenschaftsbelletristik wie Hawkins, Gould oder Pinker, und sein Werk lebt vor allem vom jugendlichen Enthusiasmus des romantischen Eroberers fremder Welten, der den deutschen Alexander mit seinem antiken Vorbild verbindet. Humboldts Kosmos lohnt auch heute eine Entdeckung und verdient viele neugierige, wagemutige und wissensdurstige Leser, die bereit sind, sich von der Begeisterung des Autoren anstecken zu lassen. --Peter Schneck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Vermächtnis einer großen Konfession 5 von 5 Punkten Was hat uns dieses Werk, das zur Zeit seines Erscheinens der Bestseller des berühmtesten Naturforschers seiner Epoche war, heute noch zu sagen? Viel mehr, als die eineinhalb Jahrhunderte rasender Veränderungen erwarten lassen, die uns davon trennen. Humboldt ist zwar als Verkörperung des zur Gesamtschau befähigten Allround-Spezialisten einzig und unwiederholbar; seine frühe Wegweisung zu einem transdisziplinären Wissenschaftsverständnis, das nicht nur die Naturwissenschaften untereinander vernetzte, sondern auch die Humanwissenschaften weiter zu ihrem Recht kommen ließ, ist aber im Grunde aktueller denn je. Die Idee der ganzheitlichen Menschenbildung, die ihn mit seinem Bruder Wilhelm und mit Goethe verband, ist wohl nie umfassender konkretisiert worden als eben in Alexander von Humboldts „Kosmos". Und wer die Schönheit deutscher Sprache nicht nur in der Dichtung sucht, sondern in der Beschreibung unserer vielgestaltigen Welt überhaupt, wird von Humboldt mit einem unerschöpflichen Reservoir beschenkt.
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Das Poincaré-Abenteuer: Ein mathematisches Welträtsel wird gelöst George G. Szpiro Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 125967 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mathematik mal anders 5 von 5 Punkten ICh stehe sicherlich ein wenig auf Kriegsfuss mit der Mathematik und ich habe lange überlegen müssen ob ich mir dieses Buch kaufe. Jedoch wurde ich nicht enttäuscht.
Szpiro beschreibt in einer kleinen Einführung die Geschichte dieses Rätsels sodass man einen guten geschichtichen Überblick bekommt.
DIeses Buch kommt ohne mathematische Formeln aus, jedoch sollte man schon Interesse für die Mathematik zeigen. Szpiro nimmt einen nimmt auf die Reise und man hat das Gefühl direkt am Geschehen involviert zu sein. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, genauso wie Fermats letzter Satz.
Das es ein mathematisches Buch ist, sollte keinen davon abhalten es zu lesen.
Viel Spass damit |
Vom Forscher, der auszog, das Zaubern zu lernen: Meine Erlebnisse bei den Erben der Maya Christian Rätsch Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 15154 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
amazon zensur 1 von 5 Punkten meine erste rezension mit einem punkt (das ist ein punkt zuviel) wird von amazon nicht angezeigt, ich nenne das zensur! egal.
das thema ist sehr spannend und manche teile sehr ansprechend und informativ. doch die lob-preisung des edlen wilden und die verteufelung der westlichen unkultur ist romantisch und wird dem thema nicht gerecht. leider schreibt rätsch viel zuviel von sich und seiner einzigartigkeit: dass ist ultra-peinlich und super überflüssig.
das beste: herr rätsch weiß nicht wie er das leidende deutschland retten und erlösen kann. dafür bin ich sehr, sehr dankbar!
interessant, berührend, erfrischend und mehrdimensional! 5 von 5 Punkten Ein sehr persönliches, berührendes Buch, das Herr Rätsch da geschrieben hat. Mich hat die Schilderung seines Werdegangs sehr berührt. Besonders spannend und mitreißend sind die trockenen Beschreibungen seiner Erlebnisse in Mexico. Von Anfang an beschreibt Rätsch mehrdimensional, das Außen ebenso trocken oder undramatisch wie das Innen. Auf diese Weise ist man beim Lesen gleich auf mehreren Ebenen unterwegs, was das Lesevergnügen erheblich steigert und eine innere Reise nicht nur nach Mexico ermöglicht. Ein mutiges und lohnenswertes Buch.
Papageienfleisch zum Frühstück 4 von 5 Punkten Nach der anfänglichen Beschreibung seines Werdegangs, die Rätsch bisweilen im Lichte des ewigen Klassensprechers und -besten erscheinen lässt, und die ein wenig langatmig geraten ist, sollte der Leser das Buch keinesfalls aus der Hand legen. Ich jedenfalls habe es anschließend nicht mehr getan und die Beschreibung der Zeit, die der Dschungelforscher bei den Lakandonen verbracht hat, in einem Stück verschlungen. Die Charaktere (Chan K'in!) sind sehr anschaulich beschrieben. Das Buch teleportiert den Leser für Stunden in den Dschungel Südmexikos. Traurig, dass nun auch diese Kultur beginnt, ihre Bräuche zu verlieren und sich globalisiert. Bis auf den bereits erwähnten Beginn eine absolute Leseempfehlung. Und irgendwann werde ich gebratenen Papagei zum Frühstück probieren.
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Meilensteine der Wissenschaft: Eine Zeitreise
Gebundene Ausgabe, Mai 2005 Verkaufsrang: 76703 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Das Wissen der Menschheit, kondensiert in 250 "Meilensteinen" -- geht das? Wenn, dann so: Diese drei Kilo großformatiges und großartiges Buch sind gleichzeitig Bilderbuch, Nachschlagewerk, Bildband und Schmöker -- und das Ganze in ein wohl geordnetes Konzept verpackt. Zeitlich geordnet präsentieren sich "Meilensteine" aus Biologie, Geowissenschaften, Mathematik, Physik und weiteren Disziplinen auf je einer Doppelseite mit einem ganzseitigen Bild und einer Textseite. Der historische Rahmen spannt sich von der "Erfindung" der Zahlen 35.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung bis zur Gegenwart und der Entschlüsselung des menschlichen Genoms. Der Schwerpunkt liegt -- nicht verwunderlich -- in der Gegenwart: Über die Hälfte der "Meilensteine" sind dem 20. Jahrhundert zugeordnet. Große Entdeckungen, Ideen und Erfindungen sind hier versammelt. Von den meisten hat man schon mal gehört -- Einsteins Relativitätstheorie, Darwins "Entstehung der Arten", die Kreiszahl Pi, Entdeckungen in der medizinischen Forschung --, aber vieles ist auch weniger bekannt, wie etwa die Schleimpilzaggregation. Darunter auch einige Ideen, die sich später als falsch herausstellten. So lässt sich etwa die menschliche Vorstellung von der Bewegung der Planeten in unserem Sonnensystem mittels der zahlreichen Querverweise über mehrere Stationen verfolgen: von der geozentrischen zur heliozentrischen Weltsicht. Oder die Erforschung der Natur des Lichts: Besteht es aus Wellen oder Teilchen? Jede geistige Errungenschaft ist einer bestimmten Jahreszahl und einer oder mehreren Personen zugeordnet -- dies kann nicht objektiv sein, schmälert aber nicht den Informationswert. Und zu jedem Meilenstein gibt es eine ganzseitige Abbildung: Stiche und gemalte Illustrationen werden im Laufe des Buches und der Zeit von Fotografien abgelöst, bis zur Abbildung des Nature-Titelbildes mit Klonschaf Dolly. In acht längeren Artikeln erhalten wir vertiefte Informationen von Autoren, die schon in eigenen Büchern Sachkenntnis für ihr Thema bewiesen haben: etwa Steven Pinker über "Wörter und Regeln", Richard Dawkins über den "digitalen Fluss", Peter Atkins über das "Reich der Elemente". Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, das die historische Anordnung verdeutlicht, und ein Index mit Personen und Stichwörtern vervollständigen den Band. Was leider fehlt, sind Literaturtipps zum Weiterlesen, falls man sich -- auf den Geschmack gekommen -- mit dem einen oder anderen der Meilensteine noch detaillierter beschäftigen will. --Heike Reher
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Meilensteine der Wissenschaft. Eine Zeitreise by Peter Tallack 5 von 5 Punkten Unzählige Bücher gibt es über die Geschichte der Naturwissenschaften, und dieses ist eines der Highlights. Peter Tallack hat ein großformatiges, aufwändig gestaltetes Werk geschaffen. Mehr als 250 Kondensationskeime wissenschaftlicher Ideen und Entdeckungen hat er zusammengetragen, jedem einzelnen eine Doppelseite gewidmet. Schwer zu entscheiden, ob die kurzen Texte oder die außergewöhnlichen, brillanten, mit ausgesprochenem Fingerspitzengefühl ausgewählten ganzseitigen Bebilderungen mehr zum Gesamteindruck des Buches beitragen. Das Resultat jedenfalls ist fantastisch. Der ehemalige Nature-Redakteur Tallack hat ein wundervolles Buch zum Stöbern, Lesen, Lernen oder einfach Anschauen geschaffen. Die einzelnen Beiträge stammen von renommierten Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten. Sie sind unter einander quervernetzt und ermöglichen chronologischen Lesen ebenso wie thematische Suche. Kurz: es gibt einfach nichts auszusetzen an diesem Werk. Nicht einmal am Preis.
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Peenemünde: Die Geschichte der V-Waffen
Broschiert, 1996 Verkaufsrang: 119910 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Peenemünde 3 von 5 Punkten Es handelt sich um ein Buch das sich hauptsächlich mit Peenemünde selbst beschäftigt und die Geschichte oder vielmehr die Entwicklung dieser Forschungseinrichtung. Mit allen Problem und dann auch Erfolgen die in Peenemünde stattfanden.
Wer genauere Informationen über die V1 oder V2 haben möchte ist hier fehl am Platz, aber ... das Buch ist für die Grundkenntnis über Peenemünde das STANDARTWERK.
bunker-fan
Raumfahrt: Made in Germany 4 von 5 Punkten Der Titel des Buches ist leider etwas irreführend. Es geht nämlich nicht um die Geschichten der V-Waffen, sondern hauptsächlich um die V-Waffe V2. Dornberger war nicht an der Entwicklung der Flugbombe V1 beteiligt und erwähnt diese nur am Rande. Walter Dornberger war maßgeblich an der deutschen Raketenforschung beteiligt, dementsprechend kompetent und interessant sind seine Aufzeichnungen in diesem Buch. Und es läßt sich auch noch sehr flüssig lesen! Zahlreiche Fotos und Zeichnungen runden den positiven Eindruck ab. Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch! Dornberger berichtet über den Alltag in Peenemünde, die Erfolge und Rückschläge der deutschen Raketenforschung von 1930 bis 1945. Geschildert werden die wirtschaftlichen, technischen und militärischen Aspekte der Weltraumforschung. Das aus dem Aggregat 4, mit dem die Forscher den Sprung ins Weltall ermöglichen wollten, zu einer gefürchteten Waffe, nämlich der Fernrakete V2 wurde, wird von Dornberger bedauert, aber als unvermeidlich betrachtet. Für Selbstkritik oder gar Selbstzweifel nimmt sich Dornberger keine Zeit, viel lieber sieht er sich als einen der ganz Großen der Menschheit, jemand, der den Weg ins Weltall geebnet hat. Bei allem Stolz über das Erreichte, vergißt der Autor allerdings nicht, darauf hinzuweisen, das moderne Forschung immer Teamarbeit ist. Wernher von Braun wird immer wieder für seinen maßgeblichen Anteil an der Raketenforschung gelobt, aber auch zahlreiche andere werden genannt und gewürdigt. Manche Geschichten Dornbergers sorgen für Heiterkeit, etwa die Beschreibungen der kleinen Tricks um an Einrichtungsgegenstände für die Forschungsstätte zu kommen, zu der Zeit als die finanziellen Mittel noch spartanisch waren. Sympathische Anekdoten aus dem Forscheralltag. Spannend sind die Schilderungen der ersten erfolgreichen Flugversuche, man fiebert als Leser richtig mit. Berichte über Hitlers Besuche in Peenemünde, die englischen Bombenangriffe auf Usedom, die Intrigen und die Verhaftung von Brauns und Dornbergers.„Peenemünde - Die Geschichte der V-Waffen" ist hochinteressant und fesselnd geschrieben. Ein Buch das gleichsam informiert und unterhält.
Nur technikorientiert?? 2 von 5 Punkten Bei aller Distanz, die der Autor zum NS-Regime und dessen Kriegszielen nach seinen eigenen Angaben hatte, plaudert er dennoch ganz munter über seine Schwierigkeiten mit der Geldbeschaffung und wie er sie löste, über Machtquerelen mit der SS usw. Keine Erwähnung findet hingegen der Einsatz der KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter beim Bau der Raketen in Peenemünde und "Mittelbau Dora", den der Autor sicherlich kannte. Kein Wort menschlichen Bedauerns über die unpräzise Massenverníchtungswaffe, die u.a vom Autor anscheinend kritiklos für Hitlers Einsätze gegen London und Antwerpen geliefert wurde- Wissenschaft und Forschergeist ohne Gewissen??
Ein fantastisches Buch zum Thema 5 von 5 Punkten Das Buch beschreibt neben den technischen Aspekten auch die menschlichen Hintergründe des Projektes in bemerkenswerter Weise. Es liest sich spannend und schnell. Wer sich für die Materie interessiert ist hier sicher gut aufgehoben.
Roman , Krimi und lehrreiches Sachbuch in Einem ! 5 von 5 Punkten Mit seinem im Jahre 1952 erstmalig erschienenen Werk (damals noch unter dem Titel: V2-Der Schuß ins Weltall) hat der ehemalige Leiter der deutschen Raketenentwicklung und "offizielle" Vorgesetzte Werner von Brauns Walter Dornberger seine damals noch frischen und bis ins letzte Detail gehenden Erinnerungen in einem packenden Roman niedergeschrieben.Von den schwärmerischen Sternenflugträumen der ersten Visionäre bis zum erfolgreichen Start am 3.Oktober 1942 berichtet er von genialen Menschen , die in politisch schwerer Zeit - hin und hergerissen zwischen ursprünglich friedlicher Idee und militärischer Nutzung ihrer Erfindung - den Weg ins Weltall für alle späteren Generationen bahnten.Ein echt lesenswertes Buch !
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Das unbeschriebene Blatt: Die moderne Leugnung der menschlichen Natur Steven Pinker Gebundene Ausgabe, September 2003 Verkaufsrang: 158029 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Meilenstein 5 von 5 Punkten Zwei Jahre nach Erscheinen der Originalausgabe dieses Buches ("The Blank slate") wurde der Sprach- und Kognitionsforscher Steven Pinker vom Time Magazine in die Gilde der gegenwärtig "100 einflussreichsten Menschen der Welt" gewählt (Time Magazine, April 26, 2004). Zuvor wurde er bereits von den renommierten Wissenschafts-Institutionen "National Academy of Sciences" und der "Royal Institution of Great Britain" ausgezeichnet. Er ist also kein Leichtgewicht.
Als der frühere Präsident der Harvard Universität, Larry Summers, im Januar 2005 "angeborene Unterschiede zwischen den Geschlechtern" als Ursache dafür ausmachte, dass Frauen unter den Professoren der Natur- und Ingenieurswissenschaften weit unterrepräsentiert sind, fegte ein Sturm der Entrüstung über den Campus (und letztlich den Präsidenten hinweg). Der Harvard Professor Steven Pinker wurde zu einer öffentlichen Debatte mit der Harvard Professorin Elizabeth S. Spelke zum Thema "Frauen in der Wissenschaft" eingeladen. Wie kaum zuvor wirbelten die geballten wissenschaftlichen Argumente durch den Saal. Im "Das unbeschriebene Blatt" hatte Steven Pinker seine kühnen Analysen zu diesem Thema bereits leidenschaftlich präsentiert.
Auch zu weiteren aktuellen Themen, wie die Nutzung von Stammzellen und die Frage, ob der Mensch wirklich einen freien Willen besitze, hat Steven Pinker in diesem Buch wissenschaftlich Stellung bezogen. Seither sind Details dazugekommen, aber nichts wesentlich Neues.
Das Buch.
Im vergangenen Jahrhundert, so Steven Pinker, wurden sittliche Grundsätze auf Fundamenten erstellt, wie
- "Das Unbeschriebene Blatt" (alle Menschen kommen gleichermaßen "unbeschrieben" auf die Welt; der menschliche Charakter und seine Individualität gründen auf unterschiedlicher Erfahrung, Erziehung und Kultur). Stimmt nicht, alle grundlegenden Begabungen und Temperamente werden zu einem nicht unerheblichen Anteil vererbt.
- "Der edle Wilde" (der Mensch sei von Natur aus friedliebend und selbstlos) - ein Mythos.
- Körper und Seele seien strikt getrennte Einheiten. Aber: Unsere Gedanken und Gefühle sind ein Ergebnis der Tätigkeit unserer Hirnzellen und untrennbar mit ihnen verbunden. Und, Hirnschäden können unsere Persönlichkeit und unser moralisches Verhalten verändern (Frage: was passiert dann mit unserer Seele?).
Den überwältigend vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz, wird die menschliche Natur immer noch verleugnet. Die Gründe liegen vorwiegend in folgenden Ängsten:
- wenn die Menschen von Geburt an verschieden wären, ließe sich Unterdrückung rechtfertigen;
- wenn die Menschen von Natur aus amoralisch wären, hätten wir keine Hoffnung, die menschliche Existenz verbessern zu können;
- wenn menschliches Verhalten biologische Ursachen hätte, hätten wir keinen freien Willen und könnten nicht für unser Verhalten verantwortlich gemacht werden;
- Wenn wir lediglich ein Produkt der Biologie wären, hätte das Leben keinen höheren Sinn und Zweck mehr.
Diese Ängste, so Steven Pinker, sind nicht gerechtfertigt. Im Gegenteil, er weist nach, dass gerade die Verleugnung der menschlichen Natur brandgefährlich ist und genau dazu führen kann, wovor sich die Menschen ängstigen. Das Buch macht darauf aufmerksam, woher die Tabuisierung der menschlichen Natur kommt und ist voll Zuversicht, dass die Werte, die wir achten, an der Weiterentwicklung der Erkenntnisse nicht zerbrechen werden.
Faszinierend.
"Das unbeschriebene Blatt" ist ein Meilenstein. Steven Pinker weist auf die erblichen Anteile unserer Persönlichkeiten hin, ohne deterministisch zu sein, und berücksichtigt gleichzeitig Einflüsse der Umwelt. Er zeigt, wieso sich Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften mit einer gemeinsamen Würdigung der menschlichen Natur so schwer tun.
Das Buch hat auch nach fünf Jahren nichts von seiner Faszination verloren. Es verdient sechs von fünf Sternen!
Ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten Steven Pinker wird von manchen Leuten, vor allem in Deutschland, als "Schreiberling" oder "Popularisator" abqualifiziert. Dieses Urteil ist sehr, sehr deutsch und es wird ihm überhaupt nicht gerecht. Pinker ist nämlich ein kluger Mann, der viel weiß und viel kann: Er kann lesen, er kann denken, er kann schreiben. Die Harvard University wird schon gewusst haben, warum sie ihn (wahrscheinlích nicht nur mit Geld!) vom MIT abgeworben hat.Das vorliegende Buch habe ich in der englischsprachigen Originalfassung gelesen, manche Kapitel zwei oder gar drei mal. Es räumt sehr gründlich, aber ohne Fanatismus mit einer Ideologie auf, die schon sehr viel Schaden angerichtet hat, nämlich mit der Ideologie, dass der Mensch eine tabula rasa ist, die beliebig beschrieben werden kann. Wenn der Mensch eine solche tabula rasa wäre, könnte es kein Unrecht sein, auf ihr nach Belieben herumzukratzen. Dementsprechend haben Diktatoren und Massenmörder wie Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot keinerlei Skrupel gehabt, Menschen terroristisch umzuerziehen und sie bei Erziehungsresistenz verhungern zu lassen oder sie direkt abzuschlachten. Die Ideologie der tabula rasa, des unbeschriebenen Blattes, lädt geradezu dazu ein. Kommt der Mensch dagegen als kleines Buch auf die Welt, mit seiner eigenen Würde, seiner eigenen Story, seiner eigenen Epik, wäre es ein Sakrileg, zumindest aber eine grobe Fälschung, den Text umzuschreiben. Das ist eine der wichtigen moralischen und ideologiekritischen Botschaften dieses Buches. Dieses Buch ist aber nicht nur ein moralischer Appell, sondern auch eine sehr umfassende und gründliche Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Wenn man es durchgearbeitet hat, weiß man über Weltanschauungen, Sozialwissenschaften, Biologie, Psychologie, Verhaltensgenetik, Geschichte, Ethik und Ästhetik mehr als vorher. Und das Kapitel 19, das von Kindern handelt, ist eine Meisterleistung der Wissenschaftspublizistik. Die Belesenheit des Verfassers ist geradezu überwältigend. Und einfach macht er es sich an keiner Stelle, weder in seinen Thesen noch in seinen Argumenten. Die Rede von »billiger Biologie« ist nicht nur töricht, sondern grenzt eindeutig an Debilität. Ich kann es jedem Menschen empfehlen, der den Mut hat, sich von herrschenden Heilsgewissheiten abzuwenden.
Großartig 5 von 5 Punkten Zu aller erst sei gesagt, dass ich dieses Buch großartig finde. Wie einer meiner Vorredner wider den Zeitgeist ^^. Zum Schreiberling ganz unten möchte ich auch etwas sagen: Billige Biologie ? Es ist wissenschaftlich bewiesen. Außerdem war die Psychologie ursprünglich ein Teil der Biologie unter dem Darwinismus bis sie leider davon getrennt wurde und zur linken sozialen Ideologie verkommen ist, die besagen möchte, unter Ausschluss und Ignorierung der Genetik, wie Mensch sein sollte. Was ist das eigentlich für ein Argument -> billige Biologie ? Das ist unsachlicher Populismus. Es ist ein emotionaler Wutausbruch, der eines zeigt: Dieser Mensch kann nicht belegen warum er es für billige Biologie hält. Vermutlich würde er sagen, weil es eben so ist. Das zeigt, dass er manipuliert wurde und niemals selbst zu denken gelernt hat ob etwas stimmt oder falsch ist. Stichwort Selbstreflektion. Wenn er nicht manipuliert wurde oder eine eingefahrene linke Sozialideologie verfolgt, dann könnte er begründen warum er dieses Buch für billige Biologie hält. Oder hat er etwa nur den Klapptext gelesen ohne sich wirklich mit dem Buch auseinander zu setzen, weil er es vielleicht gar nicht gelesen hat und nur seiner Wut darüber Ausdruck verleihen wollte, dass jemand es gewagt hat, sein Menschenbild in Frage zu stellen ? Ich denke und bin davon überzeugt, dass sein Menschenbild angegriffen worden ist. Sein Menschenbild gründete vermutlich auf der Ideologie, dass die Gene einen Menschen nicht beeinflussen können, zumindest nicht gravierend. Doch dies wurde wissenschaftlich widerlegt, womit sich der Kreis schließt und ebenso klar ist, dass dieser Mensch nicht die Wahrheit sondern nur seine eigenen Wunschvorstellungen zu sehen im Stande ist. Warum ich das denke zeigt, dass er, wie man herauslesen konnte, sich am funktionalem Menschenbild stört. Doch es ist nicht die Schuld Steven Pinkers, dass die Wahrheit nunmal nicht jedem gefällt. Wahrheit erhebt nicht den Anspruch zu gefallen. Sie sollte aber wahr sein ;-). Des weiteren frage ich mich was denn die Alternatvie zu einem funktionalistischem Menschenbild wäre...etwa ein Irrationales ? Das kann nur die einzige Alternative sein und was Irrationalismus bedeutet sollte klar sein. Es ist das Gegenteil von Rationalismus. Es bedeutet also, dass man etwas glaubt/glauben soll, was man nicht mit Sicherheit weiß. Warum aber sollte man ein Menschenbild erschaffen, dass sich nicht überprüfen und nachweisen lässt ? Dann könnten doch auch die Nazis ein richtiges Menschenbild gehabt haben, wenn es eine Frage des Glaubens ist. Dann kann jeder Mensch ein Menschenbild entwerfen und versuchen andere Menschen für seinen Glauben zu gewinnen, doch dies erhalte ich für fatal. Eine bessere Welt erhält man nicht dadurch, dass man sich Richtigkeiten vorschwindelt, die sich nicht beweisen lassen sondern indem man die Wahrheit sucht und daraufhin sich mit ihr auseinandersetzt und versucht das beste daraus zu machen und dabei auch ehrlich bleibt. Abgesehen davon ist ein funktionales Menschenbild kein negatives. Denn es besagt wie Menschen funktionieren. Es nimmt Menschen jedoch nicht die Fähigkeit Gefühle zu haben. Dem Leben einen Inhalt zu geben, dies obliegt jedem einzelnen Menschen selbst. Das richtige Menschenbild jedoch ist notwendig um sich nicht selbst zu täuschen und sich eventuell vorzumachen, man sei glücklich oder um sich eventuell gar vorzumachen wann andere Menschen glücklich wären oder es zu sein haben. Denn dies ist abhängig von den Interessen der Menschen und diese sind unterschiedlich wie ihre Genetik. Wer das nicht akzeptieren kann, der hat ein Problem andere zu akzeptieren und sehnt sich insgeheim danach, andere nach seinen Fantasybildern zu erschaffen. Und so etwas nenne ich Ideologie und/oder Diktatur. Zumindest schränkt es die Freiheit der Menschen ein und kann nur zu einem Chaos auf Erden führen. So ein Mensch hat wohl Probleme mit sich selbst, mit seiner eigenen Genetik und schiebt es gerne auf irgendwelche Fernsehserien oder Computerspiele. Esoterik ist im übrigen ein Irrationalismus und Steven Pinker ist Wissenschaftler. Wer das nicht auseinanderhalten kann, der muss durch irgendwelche kindlichen Ereignisse traumatisiert worden sein. Und so jemand hat auch keine Ahnung was er eigentlich von sich gibt. Esoterik ist ein irrationaler Glaube. Steven Pinker ist Wissenschaftler der sich mit der menschlichen Natur, der Genetik befasst. Es ist Biologie. Kann mir mal jemand erklären was diese 2 paar Schuhe miteinander zu tun haben sollen ? Der Schreiberling wird es wohl selbst nicht wirklich wissen. Des weiteren schreibt dieser Junge: Menschen sind aufgrund ihrer Gene selbst Schuld an dieser Zugehörigkeit. Genau so wie in der neuen Gesundheitsreform. Einfach Schwachsinn. Ja, in der Tat. Wie gesagt, dass etwas wahr ist bedeutet nicht, dass es wahr sein soll Soziale Unterschiede obliegen den unterschiedlichen Charackterzügen ihrer Träger und diese verhalten sich gewiss nicht entgegen ihrer inneren Natur. Und dann wirft der Schreiberling plötzlich die Gesundheitsreform in die Diskussion...Was bitteschön hat die Gesundheitsreform mit diesem Thema zu tun ? Mir scheint, dieser Schreiberling ist etwas verwirrt. Vielleicht ein frustrierter CSU-Wähler der seinen Glauben an Gott bedroht sieht ? Und naja, die letzten 2 Worte, es sei einfach Schwachsinn, disqualifizieren sich als unsachliche Nichtargumente von selbst. Diese Worte kann ich diesem Schreiberling nur retour geben. Einfach Schwachsinn.
Neurologischer Tausendsassa 4 von 5 Punkten Der in New York lebende und am MIT lehrende Neurobiologe hätte es in Europa wohl nicht ganz leicht, einen Lehrstuhl von Bedeutung zu ergattern. Dazu sind seine Auftritte zu schrill, sein Marketingdenken zu ausgeprägt, seine Kollegenschelten zu forsch und sein Appetit, unter dem Gartenzaun zu fressen, zu gross. Aber Steven Pinker gibt es nun mal ebenso wie seine Bücher mit Bestsellerstatus. Und je nach eigenem Standort werden sie mit fünf oder einem Stern beurteilt. Ich wollte mich zuerst gut eidgenössisch mit 2 1/2 auszeichnen, entschied mich aber für deren vier, weil das Phänomen Pinker alleweil die Lektüre lohnt. Selbst seine schärfsten Kritiker bescheinigen Steven Pinker, dass er schreiben kann. Und das ist bei vielen Akademikern noch immer ein rares Gut. Der Inhalt des dicken und grossen Wälzers ist rasch zusammengefasst: Die real existierende menschliche Natur ist kein unbeschriebenes Blatt, sondern mehrheitlich genetisch geprägt, was sich auf unser Verständnis von Kultur auswirken sollte. Mit der Materie vertraute Leser werden solche Thesen nicht in ihren Grundfesten erschüttern. Seit Biologen und Neurologen in den Nanobereich vorgestossen sind, gibt es keine ernsthaften Wissenschaftler mehr, die Gegenteiliges behaupten würden. Bei den verbliebenen Streitereien unter Fachkollegen geht es nur noch um Flügelkämpfe und Prozentzahlen. Was also ist das Neue, das Pinkers Buch zum Renner macht und die Gemüter so erregt? Ganz einfach: Steven Pinker masst sich an, neurobiologisches Wissen auf humanistische Weltbilder und die grossen Religionen loszulassen. Damit weckt er Abwehrreflexe, die Betroffene zur Instinkthandlung veranlassen, das Bad gleich mit dem Kinde auszuschütten und Pinkers Thesen teuflischen Ursprungs zu bezichtigen. Bei fundamentalistischen Lesern mag dieses Verhalten noch verständlich sein, bei abgeklärteren Geistern wäre etwas mehr Gelassenheit am Platz. Klar, nimmt es Pinker mit den Begriffen der Geisteswissenschaften nicht allzu genau und richtet damit einen ungeniessbaren Salat an. Aber solange seine Kritiker so kompliziert schreiben, wie sie es in der Schule oder bei Hegel gelernt haben, kaufen wissbegierige Menschen eben Pinker'sche Bücher. Und das ist gut so. Denn so erfahren sie auf unterhaltsame Art und Weise, was Neurologen und Biologen in den letzten zwanzig Jahren entdeckten, was sie denken, fürchten und wollen. Und weil diese Erkenntnisse unser Weltbild ziemlich auch den Kopf stellen, lohnt sich die Lektüre auf jeden Fall.
Ein brillantes Feuerwerk wider den Zeitgeist. 5 von 5 Punkten Ein Buch ohne eine einzige Tabelle, ohne jede mathematische oder chemische Formel, mit nur einer Graphik und einigen Cartoons - was kann ein solches Buch einem wissenschaftlich Interessierten heutzutage noch bringen? Erstaunlich viel, denn ein treffsicherer Stil, der jeden Gedanken mit geistreichen Beispielen belegt, macht das Lesen des Buches zu einem fesselnden Erlebnis. Tiefgründig werden die Wurzeln einer geistigen und gesellschaftlichen Bewegung ausgeleuchtet, die davon ausgeht, daß die menschlichen Natur das Produkt ihrer Umwelt ist und sonst weiter nichts. Etwa seit 1970 haben die Vertreter dieser Auffassung in der gesamten westlichen Welt die Meinungsführerschaft in Psychologie, Soziologie, Pädagogik und Geschichte übernommen und gehen gegen abweichende Meinungen mit Praktiken vor, durch die die Freiheit der Wissenschaft bedroht und eingeschränkt wird. Nachdem die Vertreter dieser - wie sie sich selbst bezeichnen - „Radikalen Wissenschaft" (Radical Science) sich anfangs gern auf Karl Marx berufen hatten, ist es ihnen seit 1990 eher peinlich, durch Pinker an ihre früheren Zitierungen ihres Vordenkers erinnert zu werden. Pinker plädiert dafür, bei den Fragen Umwelt oder Vererbung den gesunden Menschenverstand sprechen zu lassen. Er kann sich dabei auf Genetik und Humangenetik berufen, daß der Mensch nicht als unbeschriebenes Blatt geboren wird, sondern mit Genen und deren Evolutionsgeschichte. Die Belesenheit des Verfassers belegt ein umfangreiches Literaturverzeichnis der US-amerikanischen Sekundärliteratur zu diesen Fragen. Ob die Übersetzung des Titels im deutschen Sprachraum auch die Wirkung erzielen wird wie das Original im englischen, ist deshalb fraglich. Da jedoch z.B. auch in den deutschsprachigen Analysen der PISA-Studie und in Michael Hartmanns „Der Mythos von den Leistungseliten" der Mensch als unbeschriebenes Blatt ohne Gene gesehen wird, wäre zu wünschen, daß das Buch auch hier lebhaft diskutiert wird. Wer die Tabellen und Graphiken zur eigenen Urteilsbildung vermißt, der wird sie in den Büchern von Hans-Jürgen Eysenck („Die Ungleichheit des Menschen"), der „Bell Curve" und der „IQ-Falle" finden, an geistreichem Witz ist Pinker jedoch derzeit unübertroffen.
Weitere Lesermeinungen |
Brockhaus Meilensteine der Menschheit: 100 Entdeckungen, Erfindungen und Wendepunkte der Geschichte, die unsere Welt geprägt haben
Gebundene Ausgabe, März 2003 Verkaufsrang: 226405 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Lehrreich und unterhaltsam 4 von 5 Punkten Ausgehend vom Beginn der menschlichen Zivilisation werden in diesem Werk die wichtigsten Meilensteine der Menschheit dargestellt. Beginnend mit der Kunst aus den Höhlen setzt sich die Dokumentation, die etappenweise von angesehenen Wissenschaftlern auf jeweils ca. 4 Seiten niedergeschrieben wird, über die Entstehung der verschiedenen Religionen und Weltanschauungen bis hin zum World Wide Web fort.
Die Erfindung des Rades, des Papiers, der Zahlungsmittel und der Musik zum Beispiel - Dinge die für uns heute zum alltäglichen Gebrauch gehören und über deren Entstehung wohl bei der Benutzung kaum jemand nachdenkt, werden sehr verständlich von ihrem Ursprung her beleuchtet.
Interessantes und kompetentes Nachschlagewerk! 4 von 5 Punkten Das ist schon verlockend: Eine neue Publikation aus dem Brockhaus Verlag verspricht den Zugriff auf "Einhundert Entdeckungen, Erfindungen und Wendepunkte der Gecshichte". Und so finden sich jeweils vier Seiten lange, von Fachleuten verfasste Artikel über die Metallurgie, die Schrift, die Erfindung des Rades, über den Kalender, das Christentum und, und, und. Was bei der Darstellung von historischen Fakten wie den Erfindungen überzeugt, muß bei so komplexen Phänomenen wie den großen Religionssystemen oder historischen Großereignissen jedoch etwas unbefriedigend bleiben, zumal keine weiterführende Literaturhinweise gegeben werden. Aberdennoch nimmt man dieses äußerst spannende und anregende Nachschlagewerk immer wieder gerne zur Hand, um die nötigen Informationen schnell und gut erklärt zu erhalten! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Die Kathedralenbauer Jean Gimpel Gebundene Ausgabe, März 2003 Verkaufsrang: 86479 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
interessanter Ansatz, mäßige Umsetzung 3 von 5 Punkten Gimpel gewährt mit seinem Buch einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Kathedralbaus. Fern kunsthistorischer Betrachtungsweise versucht er dem Leser nahe zu bringen, wer hinter den großartigen Leistungen des Mittelalters gesteckt hat. So stellt der Autor den Kathedralbauer in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen vor, Bauherren, Architekten, Techniker, Bildhauer.
So interessant der Ansatz und die Idee des Buches ist, so sehr lässt es eine allumfassende Darstellung einer mittelalterlichen Baustelle vermissen. Es wirkt, als wolle Gimpel dem Titel seines Werkes unbedingt gerecht werden und nur von den Erbauern berichten. Hier verliert er sich zu oft in belanglosen Einzelheiten, zu detaillierten Aufzählungen sowie zu weitgreifend wiedergegeben Beispielen und vergisst dabei, den Gesamtprozess der Entstehung einer Kathedrale zu umreißen.
Ausgezeichnetes Buch ! 5 von 5 Punkten Die meisten Bücher über gothische Kathredalen betrachten nur den kunsthistorischen Aspekt. Das ist auf alle Fälle interessant, beleuchtet aber nur eine Facette der Kathedralen. Um die Botschaft der Kathedralen voll verstehen zu können, muß das Gesamtbild betrachtet werden. Dazu gehören auch die Umstände, Lebensbedingungen der Menschen in der damaligen Zeit, Gründe für die Errichtung, Materialbeschaffung, etc. Wer also sein Gesamtbild abrunden möchte sollte dieses Buch lesen - es ist in seiner Art einzigartig. Wer sich nur für den kunsthistorischen Aspekt interessiert ist allerdings mit den herkömmlichen Büchern besser bedient.
Die Kathedralenbauer 5 von 5 Punkten Die meisten Bücher über Kathedralen gehen das Thema allein aus kunsthistorischer oder architektonischer Sicht an. Ganz anders Die Kathedralenbauer: Gimpel geht weit über die ästhetische Darstellung hinaus. Er beantwortet die Schlüsselfrage, die sich jedem aufdrängt, der eine mittelalterliche Kathedrale betritt: »Wie haben die das damals gemacht?« »Jean Gimpels Meisterwerk Die Kathedralenbauer hat mich zu meinem Roman Die Säulen der Erde inspiriert ...« Ken Follett |
De Re Metallica Libri XII: Zwölf Bücher vom Berg- und Hüttenwesen Georg Agricola Gebundene Ausgabe, Februar 2006 Verkaufsrang: 47531 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sehr eindrucksvoll! 5 von 5 Punkten Das Buch bietet einen faszinierenden Einblick in den Bergbau des 16.Jahrhunderts. Welche Rechte und Pflichten hatte ein Bergarbeiter, wie sah der bürokratische Aufwand aus, technische Kniffe etc. Bis ins kleinste Detail beschreibt Agricola diese Arbeit und rundet dies noch durch zahlreiche Abbildungen ab. Der Preis für ein Buch solchen Umfangs ist mehr als günstig.
Ein muß für jeden Interessierten 5 von 5 Punkten Das Buch ist für jeden der sich für die Geschichte des Berg- und Hüttenwesens interessiert ein muß. Es ist wirklich für jeden etwas dabei, vom Geologen über den Markscheider und den Metallurgen. Ein einmaliges geschichtliches Zeugnis. Mehr kann man dazu nicht sagen. |
Wie das Meer nach Hause kam. Die Erfindung des Aquariums Bernd Brunner Gebundene Ausgabe, August 2003 Verkaufsrang: 94447 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
spannendes über den entdeckungsdrang des menschen 5 von 5 Punkten eine geschichte des aquariums - estaunlich, daß es das bislang noch nicht gegeben hat - und jeder würde ein dickes, "trockenes", geschichtslastiges und belehrendes buch erwarten - doch das gegenteil ist der fall. bernd brunner präsentiert eine "flüssige", unterhaltsam und informativ geschrieben geschichte, die in teilen richtig spannend ist und ganz neue einblicke nicht nur in die welt der aquarianer, sondern auch in die kulturgeschichte insbesondere des 19. jahrhunderts bietet. der aquarianer erfährt vieles über den hintergrund seiner leidenschaft - und alle anderen, die darüber vielleicht gelächelt haben, werden erstaunt sein, wieviel über den entdeckungsdrang des menschen hier zu erkunden ist. dazu kommt (für die bibliophilen freunde), dass das buch sehr schön und mit viel liebe zum detail gestaltet ist und der text umfangreich illustriert ist. am schluss - quasi als exkurs - findet sich der bericht über die entdeckung eines alten kinderbuchs aus dem 19. jahrhundert, das von einer reise in das meer berichtet - die illustrationen aus diesem kinderbuch sind ganz besonders sehenswert - und treffend heisst es in diesem kinderbuch am schluss: "o wie schön ist es im meer". |
Der Holzbau: Den Fachwerk-,Block-,Ständer- und Stabbau und deren zeitgemäße Wiederverwendung Hans Issel Gebundene Ausgabe, Juni 2005 Verkaufsrang: 27000 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Dachdecker und Bauklempner: Die sämtlichen Arten der Dacheindeckungen mit feuersicheren Stoffen sowie die Konstruktion und Anordnung der Dachrinnen und Abfallrohre Adolf Opderbecke Gebundene Ausgabe, Mai 2005 Verkaufsrang: 36729 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Die Torpedos der deutschen U-Boote: Entwicklung, Herstellung und Eigenschaften der deutschen Marine-Torpedos Eberhard Rössler Gebundene Ausgabe, April 2005 Verkaufsrang: 124637 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Theorie der Fotografie: Komplett in einem Band Wolfgang Kemp, Hubertus von Amelunxen Gebundene Ausgabe, August 2006 Verkaufsrang: 78607 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Die schnellsten Züge der Welt: Geschichte, Technik, Visionen Tomas Meyer-Eppler Broschiert, April 2007 Verkaufsrang: 60909 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| CD WISSEN - Allgemeinbildung - Physik - Mathematik Martin Zimmermann Audio CD, 1. Oktober 2008 Verkaufsrang: 181127 Noch nicht erschienen.
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Bilddokumente römischer Technik Fritz Kretzschmer Gebundene Ausgabe, 29. September 2003 Verkaufsrang: 218750
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