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Zukünfte des Computers
Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 222039 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie kaum ein anderes technisches Objekt des 20. Jahrhunderts vermochte der Computer die Befreiungswünsche und Einheitsträume unterschiedlichster Diskurse an sich zu binden. So ist die Geschichte des Digitalcomputers zugleich eine Geschichte jener Hoffnungen, die heute eine Archäologie unserer Gegenwart ermöglichen. In diesem Sinne beschäftigen sich die Beiträge mit vergangenen und gegenwärtigen Computer- Zukünften: mit den Utopien kollektiver Eigentumsformen und elektronischer Regierungen, mit den Visionen übermenschlicher Intelligenzverstärkung und eines überschaubaren Weltwissens, mit den Aussichten auf die Einheit von Kunst und Wissenschaft und eine computerliterate Informationsgesellschaft und anderen ausgewählten Szenarien. Mit Beiträgen u.a. von Otto E. Rössler, Wolfgang Coy, Volker Grassmuck, Georg Trogemann, Martin Warnke, Frieder Nake, Christoph Engemann, Cornelia Sollfrank, Geert Lovink, Thomas Kamphusmann, Herbert W. Franke, Hartmut Winkler, Claus Pias.
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Ein Jahrhundert im Flug: Luft- und Raumfahrtforschung in Deutschland 1907-2007
Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 237800 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Bereits in den Pionierjahren der Luftfahrt wurde die Forschung auf diesem Gebiet 1907 in Deutschland institutionalisiert. In diesem Band wird die Geschichte der Luftund Raumfahrtforschung in den letzten 100 Jahren umfassend dargestellt. Dabei wird gezeigt, dass sich dieser Sektor nicht nur auf Politik und Wirtschaft, sondern auch auf Kultur und Gesellschaft unseres Landes vielfältig ausgewirkt hat.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einhundert Jahre deutsche Luft- und Raumfahrtforschung 4 von 5 Punkten Vor einhundert Jahren, im Jahre 1907, wurde in Göttingen die Modellversuchsanstalt gegründet. Auf-gabe der Modellversuchsanstalt war es, wissenschaftlich fundierte Angaben über die an Luftschiffen wirkenden Kräfte zu machen und nach geeigneten Formen für Luftschiffe zu suchen. Zum Leiter der Modellversuchsanstalt wurde Prof. Ludwig Prandtl berufen. Die Modellversuchsanstalt wurde zum Kristallisationspunkt für die Aerodynamische Versuchsanstalt Göttingen (AVA) und stellt damit den Beginn der staatlichen institutionalisierten Luftfahrtforschung in Deutschland dar.
Im Februar 2007 feierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sein einhundertstes Jubiläum in Göttingen, am Ort seiner Entstehung. Zu diesem Anlass erschien im Campus-Verlag eine vom DLR herausgegebene Festschrift mit dem Titel Ein Jahrhundert im Flug Luft und Raumfahrt-forschung in Deutschland 1907-2007. 27 Autoren, Historiker, Wissenschaftler und Mitarbeiter des DLR geben auf über 500 Seiten detailliert Auskunft über das, was in einhundert Jahren in Deutschland auf dem Gebieten der Luft- und Raumfahrtforschung geleistet wurde. Auf diese Leistungen kann das DLR heute mit Recht stolz zurückblicken. Von Anfang an bis heute war die deutsche Luft- und Raum-fahrtforschung stets mit an der Spitze von weltweiter Forschung und Entwicklung.
Der Leser erfährt nicht nur etwas über die herausragenden Ergebnisse forscherischen Bemühens, der Luftfahrt einen fundierten wissenschaftlichen Unterbau zu geben, er wird auch über politische Hinter-gründe informiert, über philosophische Strömungen, welche die Forschung beeinflusst haben und den sich stetig wandelnden Zeitgeist, dessen Bedeutung für die Forschung nicht unbeachtet bleiben darf. Umgekehrt konnte auch die zeitgenössische Kunst an der sich entwickelnden Luft- und Raumfahrt nicht vorübergehen. Natürlich werden dem Leser auch die herausragenden Persönlichkeiten der For-schung vorgestellt.
Während alle Autoren in sachlicher und informativer Weise über die Thematik ihres Kapitels berichten, fällt ein Autor durch seine polemische Art, sich dem Thema Luftfahrtforschung im Nationasozialismus zu nähern, aus dem Rahmen. Für den Historiker Prof. Helmut Maier war die Luftfahrtforschung damals Bestandteil des nationalsozialistischen Militär- und Terrorapparates. Von einer tödlichen Wissen-schaft spricht er gar im Zusammenhang mit der Entwicklung von Selbstopferflugzeugen, woran sich die Luftfahrtforschung angeblich beteiligt habe. Dies ist nachweislich falsch.
Dass die Luftfahrtforscher bis zur letzten Sekunde auf die Kriegswende hofften und durch ihr Enga-gement den Krieg mit verlängern halfen, ist absurd. Wie in den Fabriken, Behörden und Werkstätten wurde natürlich bis zur letzten Sekunde gearbeitet, was denn sonst?. Wer keine wichtige (kriegswich-tige) Arbeit vorzuweisen hatte, wurde nämlich eingezogen und musste an die Front. Der Druck, der auf den Menschen lastete, war ungeheuer groß und freiwillig hat damals bestimmt keiner bis 5 Minu-ten nach Zwölf gearbeitet.
Vor allem schießt sich Maier auf die Person Ludwig Prandtls ein. Natürlich war das Weltbild Prandtls durch das Kaiserreich geprägt. Dazu gehörte eben auch absolute Loyalität gegenüber dem Staat und der gewählten Regierung, die schließlich die Mittel für die Forschung bereitstellte. Sein Eintreten für verfolgte Kollegen wird zwar von Herrn Maier erwähnt, jedoch gleich wieder relativiert, da Prandtl an anderer Stelle das zwangsweise Ausscheiden jüdischer Mitarbeiter hinnahm, wenn es um den Erhalt einer wichtigen Einrichtung ging. Der Gedanke, aus politischen Gründen seine Ämter alle niederzule-gen, wäre Prandtl nie gekommen, zu tief fühlte er sich für die Luftfahrtforschung verantwortlich. Die uneingeschränkte Hingabe an die ihm übertragene Aufgabe ist eine Einstellung, die vielen Verant-wortlichen heutzutage fehlt. Natürlich ist Prandtl von der NS-Propaganda nicht unbeeeinflusst geblie-ben. In dieser Beziehung war er nahezu naiv, wie ihm sein ehemaliger Kollege, Prof. Theodore von Kármán nach dem Kriege vorwarf.
Die Luftfahrtforschung unterstand damals dem Reichsluftfahrt-Ministerium (RLM), das eine militärische Ausrichtung der Forschung wünschte. Den steuernden Eingriffen durch das RLM konnte sich die For-schung jedoch Dank ihrer Selbstverwaltung stets entziehen. Gemessen an ihrer Größe und Bedeu-tung hat die deutsche Luftfahrtforschung überraschend wenig zur Luftrüstung in den Kriegsjahren beigetragen. Dies war in Großbritannien und ganz besonders in den USA völlig anders. Erst Anfang 1944, als der Untergang des Dritten Reiches längst besiegelt war, wurde die Luftfahrtforschung stär-ker auf die Bedürfnisse des Militärs hin ausgerichtet. Dass die deutsche Luftfahrtforschung damals herausragende Ergebnisse erzielt hatte, von denen die Luftfahrtindustrie weltweit heute noch profitiert, wurde von den alliierten Experten neidlos anerkannt. Zu nennen ist hier die Entwicklung des Pfeilflü-gels, der seit nunmehr 60 Jahren im Verkehrsflugzeugbau verwendet wird. Hier hätte man sich eine entsprechende Würdigung durch Prof. Maier gewünscht.
Abgesehen von Prof. Maiers Beitrag ist das Buch doch sehr informativ und lesenswert. Wer sich über einhundert Jahre Luftfahrtforschung in Deutschland informieren möchte, dem sei dieses Buch zur Lektüre empfohlen. |
Historische Brückenkonstruktionen - Technische Bauwerke der Eisenbahn in Niedersachsen Burkhard Wollenweber Broschiert, Januar 2007 Verkaufsrang: 328681 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Die Publikation ist ein bedeutender Beitrag zur Erforschung der niedersächsischen Industrie- und Technikgeschichte. Strukturveränderungen, technologische Neuerungen, Modernisierungsmaßnahmen, veränderte Nutzungsanforderungen und Streckenstilllegungen führten dazu, dass ein Großteil dieser bau- und technikgeschichtlichen Zeugnisse der Eisenbahn aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert abgebrochen wurde. Auch künftig wird mit massiven Eingriffen und Verlusten zu rechnen sein. Eine umfassende Inventarisierung war daher unerlässlich. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) führte, unterstützt vom Institut für Bau- und Kunstgeschichte der Universität Hannover, von 1998 bis 2001 das Forschungsprojekt Die Ingenieur- und Betriebsbauten der Eisenbahn in Niedersachsen im 19. Jahrhundert durch. Burkhard Wollenweber hat hierbei die Brückenbauten von 34 im 19. Jahrhundert in Niedersachsen eröffneten Bahnstrecken mit einer Gesamtlänge von 2.499 km untersucht und die Ergebnisse als Promotion vorgelegt. Die nun veröffentlichte Arbeit beschreibt im ersten Teil die Entwicklung der Eisenbahnbrücken in Niedersachsen bis 1873, dann werden schwerpunktmäßig die Brückenbauten der Frühzeit von 1838 bis 1865 am Beispiel ausgewählter Bahnstrecken behandelt. Der dritte Teil geht auf die Bestandserfassung und Objektbewertung ein, indem die Einstufung der Bauwerke unter Denkmalschutzaspekten erfolgt. Im Anhang ist ein umfassender Abbildungsteil und Bautenkatalog zu finden. Neben tabellarischen Übersichten leistet ein Kartenteil geografische Orientierungshilfe. Kurzbiografien und ein Glossar beschließen die Arbeit.
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Geschichte der Biologie. Theorien, Methoden, Institutionen, Kurzbiografien Ilse Jahn Gebundene Ausgabe, September 2004 Verkaufsrang: 272914 Die Entwicklung der biologischen Erkenntnisse und Disziplinen im Zusammenhang mit kulturgeschichtlicher Entwicklung, interdisziplinären Einflüssen und deren Wechselbeziehungen - Ausführliche Darstellung der Biologie im 20. Jahrhundert unter Einbeziehung vonökologie, Molekularbiologie, Evolutionsbiologie, Tier- und Pflanzenphysiologie - Biographische Informationen zuüber 1600 Biowissenschaftlern, Philosophen und Philologen - Umfangreiche Literaturverzeichnisse
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Internationales Standardwerk 5 von 5 Punkten Unglaublich, aber wahr die Jahnsche "Geschichte der Biologie" ist derzeit international einmalig! Das einzige Buch mit ähnlich umfassendem, synthetischen Ansatz ist Ernst Mayr's "Growth of Biological Thought" (dt. "Die Entwicklung der biologischen Gedankenwelt"), welches aber explizit eine mehr subjektive Geschichtsschreibung liefert. Die "Geschichte der Biologie" ist eines der wenigen Bücher, das international Beachtung findet, obwohl es (bis jetzt?) in allen Auflagen ausschließlich in Deutsch vorlag. Selbstverständlich finden sich bei einem Mehr-Autoren-Werk dieses Umfangs immer etliche Unvollkommenheiten und nicht alle Kapitel sind von gleicher Qualität, aber es handelt sich unzweifelhaft um d a s Standardwerk, welches jedem Biologen vertraut sein sollte. Mit der Sonderausgabe der Neuedition ist endlich ein Preisniveau erreicht, um auch Studenten den Kauf dringend ans Herz legen zu können. |
Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten Hans-Joachim Zillmer Audio CD, Juli 2007 Verkaufsrang: 187296 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden »Verrückt oder genial?« fragte bereits »Bild« und »ein Ingenieur schreibt die Weltgeschichte um« titelte die »Welt am Sonntag«. Nach Bestätigung mehrerer spektakulärer Theorien des Bestsellerautors Zillmer widmet er sich nach aufwendigen Recherchen nun den großen Rätseln unserer Vergangenheit. Brisante Fakten und Beweise, faszinierend und aufregend komponiert. 1 MP3-CD, Laufzeit 12:40 Stunden.
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Die Baureihe 99 73-79 Jürgen U Ebel, Bernd Seiler Gebundene Ausgabe, 1994 Verkaufsrang: 344487 Ladenpreis aufgehoben zum 30.06.05, alter Preis 39,90 ¤
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Die S-Klasse von Mercedes-Benz. Von der Kultur des Fahrens Heribert Hofner Gebundene Ausgabe, 1993 Verkaufsrang: 290651 Die groen Limousinen, Coupes und Cabriolets von Mercedes-Benz gelten seit den 50er Jahren als hervorragende Symbole deutscher Ingenieurkunst und Wertarbeit. Diese Automobile haben immer wieder Mastbe fr Design und Technik im internationalen Automobilbau gesetzt. Hier beschreibt ein Kenner der Marke ausfhrlich die Entwicklung der einzelnen Modellgenerationen und Typen. Von den Wurzeln der Sonderklasse in den spten 20er Jahren bis zu den groen Prestigewagen der Nachkriegszeit wie 300 Adenauer und 600, vom Typ 220 ber die legendren Hochleistungslimousinen 300 SEL 6.3, 450 SEL 6.9 und 560 SE bis zum 300 SD mit Turbodiesel-Motor. Der Autor nennt Strken wie Schwchen der einzelnen Modelle und deutet ihren Charakter. Eine groe Zahl von zum Teil bisher unver÷ffentlichten Fotos und Produktionsstatistiken ergnzt diese reprsentative Gesamtdarstellung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nur das Beste - oder nichts! 4 von 5 Punkten Nur das Beste - oder nichts! Unter diesem anspruchsvollen Leitmotiv entwickelten die Ingenieure seit mehr als einem halben Jahrhundert Spitzenmodelle von Mercedes-Benz, die den Maßstab für den Stand von Technik und Design im internationalen Automobilbau setzen.Dieses Buch befaßt sich ausführlich mit der Dokumentation der Entwicklung der einzelnen Modellreihen und Typen, beginnend mit dem Versuch der Definition des Begriffes S-Klasse, den Mercedes-Benz erstmals 1927 beim Kompressorsportwagen der Baureihe W 06 verwandte, und der "Sportlichkeit" ausdrücken sollte. Die Genealogie der heutigen S-Klasse beginnt beim ersten Nachkriegs-Sechszylinder des Typs 220, offiziell wird er aber erst seit 1972 mit der Vorstellung der Baureihe W 116 280S - 450 SEL 6.9 verwandt, dem vielleicht schönsten Mercedes überhaupt. Der Autor setzt seine Spurensuche in den dreißiger Jahren beim Achtzylinder Nürburg 460 fort, führt die Leser durch die vielfältigen Modellreihen der großen Limousinen, Coupés und Cabriolets der Vorkriegsjahre bis in die Nachkriegsära. Wer kennt ihn nicht, den im Volksmund nach seinem Benutzer, dem Kanzler Adenauer, genannten Mercedes 300? Diese repräsentative Gesamtdarstellung, ergänzt um eine große Zahl an Fotos und Produktionsstatistiken, befaßt sich in chronologischer Folge mit einzelnen Modellgenerationen und schließt dabei die großen Prestigewagen, wie den legendären Mercedes 600, mit ein. Der Leser kann förmlich den Mythos S-Klasse miterleben, während er die Heckflossen-Epoche erkundet, die neue Maßstäbe hat setzende Baureihe W 108 in allen Details, auch als großer /8er bekannt,erfährt und kann schließlich die Brücke zur Gegenwart schlagen mit den Oberklasse-Modellreihen W 126 und der S-Klasse in Überlebensgröße, dem W 140, die, wie keine zuvor, die Gemüter so erhitzt hat. S-Klasse von Mercedes-Benz, eine Bezeichnung, die Modelle dieser Sonderklasse mit Spitzenniveau kennzeichnet. Das sind fünf Jahrzehnte deutsche Ingenieurskunst der "Sonderklasse" minuziös beschrieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Fortschritt durch Technik: 250 Jahre MAN Bettina Lehmann Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 376826 Noch nicht erschienen. "Fortschritt durch Techni, 250 Jahre MAN", so lautet der Titel der Ausstellung, mit der die MAN Gruppe im Jahr 2008 ihr Jubiläum feiert. An zwei Schauplätzen - dem Rheinischen Industriemuseum, Obrhausen, und dem Deutschen Museum München - gewährt das Unternehmen Einblick in seine Entwicklungsgeschichte. Technische Neuerungen, weitsichtige Unternehmerpersönlichkeiten und geniale Konstrukteure begründen die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das sich im Wandel der Zeit flexibel an neue Verhältnisse angepasst und diese aktiv mitgestaltet hat. Es ist eine Technik- und Industriegeschichte par excellence: die Entwiclung technischer Neuerungen nach englischem Vorbild, der Krimi um die Entwicklung des Dieselmotors, die Erfolgsgeschichte der Nutzfahrzeuge mit den drei Buchstaben, der Aufbruch ins Weltall und die heute aktuelle Suche nach Mobilitätskonzepten der Zukunft. Menschen, Maschinen, Meilensteine - dieser Dreiklang bestimmt auch den ausstellungsbegleitenden Bildband, der für Historiker wie für Techniklliebhaber gleichermaßen spannend ist und verstehen hilft, warum die Welt von heute so viel mit der MAN-Geschichte von einst zu tun hat.
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Forschen für den Führer. Deutsche Naturwissenschaftler und der zweite Weltkrieg John Cornwell Gebundene Ausgabe, März 2004 Verkaufsrang: 319553 Sie waren unumstrittene Stars und machten Deutschland zum internationalen Mekka der Naturwissenschaften: Wilhelm Conrad Röntgen, David Hilbert, Max Planck, Fritz Haber, Lise Meitner, Otto Hahn, Albert Einstein, Max Born, Werner Heisenberg und viele andere. Kein anderes Land erhielt in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts so viele Nobelpreise wie Deutschland. Doch mit der Machtergreifung der Nazis im Jahr 1933 waren viele Prominente aus Wissenschaft und Forschung gezwungen, ihr Land zu verlassen. Die, die blieben, wurden in die ideologische Pflicht genommen, mussten ihre Arbeit in den Dienst der Hitler'schen Tötungsmaschinerie und Kriegspolitik stellen. Und sie taten es, entwickelten Panzer, Raketen, chemische Kampfstoffe und Bomben, die die Welt in Angst und Schrecken versetzten. Dies ist die Chronik der deutschen Naturwissenschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer Wissenschaftsdisziplin, die, zum Nutzen der Menschheit gedacht, millionenfachen Tod brachte. Ein erschreckendes, ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, hier zum ersten Mal umfassend dargestellt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Naturwissenschaftler im Dienst der Diktatur 4 von 5 Punkten Anders als im Ersten spielte im Zweiten Weltkrieg die Technik eine entscheidende Rolle. Er wurde zugunsten der Alliierten entschieden, weil diese die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse schneller und geschickter umzusetzen wussten.
War das 19. Jahrhundert das Jahrhundert der Chemie gewesen, die den damals innovativen Deutschen zu einer wirtschaftlichen Macht verhalf, die das restliche Europa irritierte, so wurde das 20. Jahrhundert von der Physik geprägt. Der Autor erzählt anfangs diese Entwicklung hin zur Quanten- und Atomphysik anschaulich nach.
Als Hitler an die Macht kam, entließ er massenhaft jüdische und anderweitig missliebige Forscher. Viele emigrierten und halfen später den Alliierten bei ihrem Kampf. Diejenigen, die blieben, wurden überwiegend zu Mitläufern, wie Heisenberg, von Weizsäcker und Wernher von Braun. Widerstand in Forscherkreisen war selten; vor allem fällt hier Max von Laue auf. Ein wesentliches Thema Cornwells ist natürlich der Wettlauf um die Entwicklung der Atombombe, falls man dies wirklich so bezeichnen kann, waren doch die Deutschen bei Kriegsende aus vielerlei Gründen weit von einem funktionierenden Reaktor entfernt. Der Autor greift aber auch die Raketentechnik, das Radar und die Codierungstechnik, die entscheidend zum Kriegsverlauf beitrugen, die Gräuel der Nazi-Mediziner, die unrühmliche Geschichte der IG Farben und alle weiteren Wissenschaftszweige auf und untersucht ihre Rolle und Bedeutung im Dritten Reich.
An diesem Buch fällt vor allem auf, wie objektiv der britische Autor an das schwierige Thema herangeht - gründlicher als viele deutsche Historiker versucht er, die deutsche Katastrophe anhand der historischen Entwicklung zu begründen und die bedeutenden Charaktere der deutschen bzw. deutschsprachigen Forschergemeinschaft aus unterschiedlichsten Blickwinkeln zu beleuchten. Gerade an der Figur Heisenberg scheiden sich die Geister: War er ein Held des passiven Widerstands, ein Nazi oder ein einfacher Mitläufer? Cornwell möchte jenen Geistesgrößen gerecht werden und zieht möglichst aussagekräftige Quellen heran. Er zeigt die Nazi-Gräuel und die hinter ihnen stehende Technik und Forschung unerbittlich auf, hinterfragt aber gleichzeitig das Manhattan-Projekt, auch dies selbstverständlich anhand gut ausgewählter, repräsentativer Quellen.
John Cornwells Buch erweitert das Verständnis der Vorgänge in Deutschland und der gesamten Welt während des 20. Jahrhunderts und ist auch wegen der hervorragenden Umsetzung unbedingt zu empfehlen. |
Preisführer für Photographica. Ausgabe 2003-05: Preise, Daten und Beschreibungen von mehr als 20000 Kameras, 1500 Objektiven, 1500 Filmkameras Klaus-Dieter Müller Taschenbuch, November 2002 Verkaufsrang: 92931 Angaben zu mehr als 20 000 Kameras (auch Filmkameras) und zu vielen Objektiven sind hier zu finden. Klaus Dieter Müller hat auf der Grundlage von Auktionsergebnissen der letzten 35 Jahre einen Mittelwert für die Objekte erstellt. Berücksichtigt wurden auch Verkaufslisten von Fotohändlern und aktuelle Ergebnisse von Internetauktionen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
ALLE KAMERAS DER WELT 5 von 5 Punkten Paradies für Sammler von Photographica. Nützliches Werkzeug zur Bestimmung von Kameras und Objektiven. |
Eiserne Eisenbahnbrücken in Baden- Württemberg Ulrich Boeyng Broschiert, April 2001 Verkaufsrang: 327527 Das vorliegende Arbeitsheft will am Beispiel der eisernen Bahnbrücken einen Beitrag sowohl zur denkmaltheoretischen Diskussion als auch zur denkmalpraktischen Erfassung und Bewertung einer beeindruckenden, aber offenbar bisher wenig beachteten Gattung von Ingenieurbauwerken leisten. Das Arbeitsheft gibt bei aller Ausführlichkeit keine erschöpfende Auskunft darüber, welche Brücken denn technische Denkmale sind; es bietet aber Arbeitsmaterialien, Hintergrundinformationen sowie ein Erfassungs- und Bewertungsschema zur selbständigen Bearbeitung dieser Frage an.
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Die aufschimmernde Nachtseite: Kreativität und Offenbarung in den Naturwissenschaften Ernst Peter Fischer Taschenbuch, November 2003 Verkaufsrang: 305687 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie kam Kepler zu seiner inneren Gewissheit, lange bevor seine revolutionäre Atsronomie beweisbar wurde? Was bewog Einstein zu seiner heftigen Abwehr der Idee der Komplementarität? Wie gelangte Pauling zur plötzlichen Erkenntnis biologischer Großmoleküle? Gab es eine mysthische Erfahrung, als Heisenberg die mathematische Formel der Atomtheorie einsichtig wurde? Originelle Forscher erleben häufig einen abrupten Durchbruch von Einsichten... Ernst Peter Fischer geht diesen Rätseln nach.
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Kleine Genies: 25 Wunderkinder der Wissenschaft Heinrich Zankl, Katja Betz Gebundene Ausgabe, September 2007 Verkaufsrang: 82948 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Carl Friedrich Gauß soll im Alter von zwei Jahren seinen Vater bei einer Addition auf einen Rechenfehler aufmerksam gemacht haben. Der Physiker Gell-Mann, der 1969 den Nobelpreis für Physik erhielt, brachte sich mit sieben Jahren die Differential- und Integralrechnung bei und begann mit 14 Jahren ein Studium an der Universität Yale. Und auch zu früheren Zeiten gab es schon Wunderkinder, die später zu großen Wissenschaftlern wurden.Die Lebenswege von 25 kleinen Genies aus dem Bereich Philosophie und Philologie, Mathematik, Physik und Chemie sowie Medizin und Psychologie werden in unterhaltsamen und informativen Geschichten auf eingängige Weise erzählt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Als Kliene schon ganz groß 5 von 5 Punkten Friedrich Schiller soll sie Brotwissenschaftler genannt haben, d.h. jene Spezies von Gelehrten die täglich ihrer wissenschaftlichen Arbeit nachgehen um damit eben ihre Brötchen zu verdienen. Das ist nichts Ehrenrühriges, aber auch nichts, was einem Menschen entspricht, der von einem Genius beseelt seinem Erkenntnisdrang folgt. Von eben diesen Geistesgrößen erzählen Zankl und Betz in ihrem Buch Kleine Genies- 25 Wunderkinder der Wissenschaft. Es sind Kurzbiographien von 25 Wissenschaftlern aus vielen Jahrhunderten, die Eingang in das kollektive Gedächtnis gefunden und sich einen Namen in der Wissenschaftsgeschichte gemacht haben. Ausgespart haben die Autoren mit bedacht alle jene, die sich auf dem Gebiet der Kunst hervorgetan haben. Von den kleinen Mozarts ist also nicht die Rede. Hingegen von Pascal, Piaget, Euler, Pauli u.a., um nur einige Namen zu nennen. Sicher findet man in der Science Hall of Fame weit mehr als 25 Minigenies. Ausgewählt haben Zankl und Betz indessen jene, die schon in früherer Kindheit durch einen immensen Wissensdrang auf sich aufmerksam machten, die Welt in sich aufsogen und wie etwa Gellmann im zarten Alter von nur sieben Jahren bereits mathematische Formeln lösten, während andere noch nach der Schaufel im Sandkasten fahndeten. Die Biographien dieser mit frühem Wissensdurst Ausgezeichneten haben etwas Einzigartiges.
Zeigen sie doch in der Konstruktion oder Rekonstruktion ein geglücktes Zusammenspiel zwischen frühkindlicher Begabung und einer späteren, herausragenden wissenschaftlichen Karriere. Offenbar waren aber nicht die Launen des Zufalls im Spiel (über die Zankl auch ein lesenswertes Buch verfasst hat), sondern hier bahnte sich das Talent konsequent seinen Weg auch wenn bei dem einen oder anderen manche Vorbehalte und Widerstände überwunden werden mussten. Gerade die weiblichen Genies hatten es aufgrund der gesellschaftlichen Stellung der Frau häufiger schwererer als ihre männlichen Kollegen, ihr Talent zur Geltung zu bringen.
Nach der fesselnden Lektüre fragt man sich jedoch auch, ob zu dem Glück, das den Forschern die frühkindlichen Genialität bescherte, nicht auch das Glück der Wissenschaftskultur sich hinzugesellte. Wird man je von denen erfahren, deren Genialität nicht zu unsterblichen Ruhm gelangte, nur weil vielleicht die Zeit für ihre Ideen nicht reif genug war? Möglicherweise ist das auch nur eine müßige Spekulation. Dem Buch von Zankl und Betz tut dies keinen Abbruch. Sie haben sich die Arbeit streng nach Frau- und Mannwissenschaftler/in geteilt.
Das im Primus-Verlag erschienene Buch ist überaus kurzweilig geschrieben, über viele Stellen hinweg fesselnd, man spürt etwas von der Aura jener Menschen, denen wir auch heute noch viel zu verdanken haben. Kurz:
Das Buch gehört in jedes Reisegepäck und zwar nicht nur zur Urlaubszeit.
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Mathematik in Antike, Orient und Abendland Helmuth Gericke Gebundene Ausgabe, Januar 2003 Verkaufsrang: 321024 2 Teile in einem Band. Eine Geschichte der Mathematik in hervorragender Darstellung. Teil 1 zeigt an ausgewählten Beispielen die Mathematik der Babylonier, Ägypter, Chinesen, Inder und der Länder des Islam sowie die der Griechen. Teil 2 erläutert die Mathematik des Abendlandes von den römischen Feldmessern bis zu Descartes.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Guter Überblick über die Geschichte der Mathematik 4 von 5 Punkten Dieser Sonderband vereinigt zwei Veröffentlichungen Helmuth Gerickes in einem Band: Die Geschichte der Mathematik in Antike und Orient (1984) sowie die Geschichte der Mathematik im Abendland (1990). Insofern bietet er nichts Neues. Jedoch erhält man bei der zumeist kurzweiligen Lektüre einen guten Überblick über die Geschichte der Mathematik von ihren "Anfängen" bis zum 17. Jh. - leider feheln so wichtige Bereiche wie die Geschichte der Infinitesimalrechnung oder der Stochastik.
Beide Bände sind verständlich geschrieben, vielfältige Zeichnungen und Skizzen erleichtern zudem das Verständnis, viele Zitate aus den Originalen lassen die Geschichte der Mathematik lebendig werden. Stichwortverzeichnisse am Ende beider Teilbände erleichtern die Arbeit. Breite Literaturhinweise und verschiedene Kartenskizzen und Zeitübersichten runden das Werk ab. Der Band sollte in keiner Privatbibliothek eines Mathematiklehrers fehlen!
Ein Buch zum Verzweifeln !!! 1 von 5 Punkten Ich habe dieses Buch bei einem Wettbewerb gewonnen und mich sofort darauf gestürzt.
Doch schon nach sehr kurzer Zeit kam die Ernüchterung.
Denn die mathematischen Zusammenhänge, die in diesem Buch erläutert werden sollen sind oftmals recht fragwürdig (teilweise gar vom Autor selbst angezweifelt !!!), oder aber unvollständig.
So tauchen beispielsweise in der Erklärung einer geometrischen Skizze verwandte Punkt- oder Streckenbezeichnungen in dieser gar nicht auf, was einen das Buch an vielen Stellen nur schwer, oder gar nicht verstehen lässt.
Auch grundlegende Eigenschaften die Verwendung finden scheinen schlichtweg aus der Luft gegriffen, da sie nicht bzw. nur mangelhaft erklärt werden.
Vom Kauf dieses Buches ist daher dringend abzuraten, da es viele andere und weitaus bessere Bücher zu diesem Thema gibt. |
Die Herrschaft der Mechanisierung Siegfried Giedion Gebundene Ausgabe, 1982 Verkaufsrang: 287099
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Vom Hebel zur Maschine Helmut Pietzke Gebundene Ausgabe, 1988 Verkaufsrang: 240535
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Das war 1987. Stern- Jahrbuch Heiner Bremer; Michael Jürgs; KLaus Liedtke Gebundene Ausgabe, 1. Januar 1988 Verkaufsrang: 282303
| Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, (Ln) 40 Bde., Bd.23-25, Das naturwissenschaftliche Werk, 4 Bde.: Bd. 23-25 Johann W. von Goethe Gebundene Ausgabe, Juli 1994 Verkaufsrang: 285476 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Naturwissenschaft und Technik in der DDR Dieter Hoffmann, Kristie Macrakis Gebundene Ausgabe, Oktober 2002 Verkaufsrang: 297031
| Brücken für die Ewigkeit David Barnard Steinman, Walther Schwerdtfeger, Ernst Rudolf Neumann Gebundene Ausgabe, 1957 Verkaufsrang: 360818
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