|
| Technik-Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Kaleidoskop. 2Bde: Fahrrad- und Motorradtechnik. Vollständige Artikelsammlung aus Dinglers Polytechnischem Journal 1895-1908: 2 Bände Matthias Kielwein, Hans-Erhard Lessing Gebundene Ausgabe, 30. Mai 2005 Verkaufsrang: 762168 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dinglers Polytechnisches Journal war seit 1820 die führende Zeitschrift für die technische Intelligenz und ist eine nahezu unerschöpfliche Fundgrube für die Technik- und Industriegeschichte. In einmaliger Detailfreudigkeit lieferte dieses Journal von 1895 bis 1908 einen kompletten Überblick über den Stand der Fahrrad- und Motorradtechnik aus der Sicht maßgebender Techniker.Ein mannigfaltiges Kaleidoskop zeitgenössischer Innovationen und Patente von 1895 bis 1908. In dieser Blütezeit wurden u.a. so herausragende Neuerungen wie kettenlose Antriebe, Freilaufnaben, Übersetzungsgetriebe und Federungssysteme im Fahrradbau etabliert. Bei Dreirädern war das Differentialgetriebe bereits Standard. Neben Zubehörteilen wie Pneumatikbereifung und Acetylenlampen wurden auch Feuerwehrmehrsitzer und Eisenbahndraisinen detailliert beschrieben. Und angefangen mit dem Motorzweirad von Hildebrand und Wolfmüller kamen nun auch die ersten "Fahrräder mit Kraftbetrieb" auf den Markt. Neue spanlose Fertigungsmethoden wurden in der Serienproduktion von Fahrrädern eingeführt, eine wesentliche Grundlage für die spätere Massenfertigung von Automobilen.
|
Meilensteine der Wissenschaft. Eine Zeitreise Peter Tallack Gebundene Ausgabe, September 2002 Verkaufsrang: 596301 Das Wissen der Menschheit, kondensiert in 250 "Meilensteinen" - geht das? Wenn, dann so: Diese drei Kilo großformatiges und großartiges Buch sind gleichzeitig Bilderbuch, Nachschlagewerk, Bildband und Schmöker - und das Ganze in ein wohl geordnetes Konzept verpackt. Zeitlich geordnet präsentieren sich "Meilensteine" aus Biologie, Geowissenschaften, Mathematik, Physik und weiteren Disziplinen auf je einer Doppelseite mit einem ganzseitigen Bild und einer Textseite. Der historische Rahmen spannt sich von der "Erfindung" der Zahlen 35.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung bis zur Gegenwart und der Entschlüsselung des menschlichen Genoms. Der Schwerpunkt liegt - nicht verwunderlich - in der Gegenwart: Über die Hälfte der "Meilensteine" sind dem 20. Jahrhundert zugeordnet. Große Entdeckungen, Ideen und Erfindungen sind hier versammelt. Von den meisten hat man schon mal gehört - Einsteins Relativitätstheorie, Darwins "Entstehung der Arten", die Kreiszahl Pi, Entdeckungen in der medizinischen Forschung -, aber vieles ist auch weniger bekannt, wie etwa die Schleimpilzaggregation. Darunter auch einige Ideen, die sich später als falsch herausstellten. So lässt sich etwa die menschliche Vorstellung von der Bewegung der Planeten in unserem Sonnensystem mittels der zahlreichen Querverweise über mehrere Stationen verfolgen: von der geozentrischen zur heliozentrischen Weltsicht. Oder die Erforschung der Natur des Lichts: Besteht es aus Wellen oder Teilchen? Jede geistige Errungenschaft ist einer bestimmten Jahreszahl und einer oder mehreren Personen zugeordnet - dies kann nicht objektiv sein, schmälert aber nicht den Informationswert. Und zu jedem Meilenstein gibt es eine ganzseitige Abbildung: Stiche und gemalte Illustrationen werden im Laufe des Buches und der Zeit von Fotografien abgelöst, bis zur Abbildung des Nature-Titelbildes mit Klonschaf Dolly. In acht längeren Artikeln erhalten wir vertiefte Informationen von Autoren, die schon in eigenen Büchern Sachkenntnis für ihr Thema bewiesen haben: etwa Steven Pinker über "Wörter und Regeln", Richard Dawkins über den "digitalen Fluss", Peter Atkins über das "Reich der Elemente". Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, das die historische Anordnung verdeutlicht, und ein Index mit Personen und Stichwörtern vervollständigen den Band. Was leider fehlt, sind Literaturtipps zum Weiterlesen, falls man sich - auf den Geschmack gekommen - mit dem einen oder anderen der Meilensteine noch detaillierter beschäftigen will. -Heike Reher
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Meilensteine der Wissenschaft. Eine Zeitreise by Peter Tallack 5 von 5 Punkten Unzählige Bücher gibt es über die Geschichte der Naturwissenschaften, und dieses ist eines der Highlights. Peter Tallack hat ein großformatiges, aufwändig gestaltetes Werk geschaffen. Mehr als 250 Kondensationskeime wissenschaftlicher Ideen und Entdeckungen hat er zusammengetragen, jedem einzelnen eine Doppelseite gewidmet. Schwer zu entscheiden, ob die kurzen Texte oder die außergewöhnlichen, brillanten, mit ausgesprochenem Fingerspitzengefühl ausgewählten ganzseitigen Bebilderungen mehr zum Gesamteindruck des Buches beitragen. Das Resultat jedenfalls ist fantastisch. Der ehemalige Nature-Redakteur Tallack hat ein wundervolles Buch zum Stöbern, Lesen, Lernen oder einfach Anschauen geschaffen. Die einzelnen Beiträge stammen von renommierten Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten. Sie sind unter einander quervernetzt und ermöglichen chronologischen Lesen ebenso wie thematische Suche. Kurz: es gibt einfach nichts auszusetzen an diesem Werk. Nicht einmal am Preis.
Weitere Lesermeinungen |
"Der Sport ist der praktische Arzt am Krankenlager des deutschen Volkes" Wolfgang Kohlrausch (1888-1980) und die Geschichte der deutschen Sportmedizin Uhlmann, Angelika Broschiert, 1. Januar 2005 Verkaufsrang: 1614550 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Der Autorin ist es gelungen, ein weitaus besseres Bild von Kohlrauschs Leben und Werk zu vermitteln, als es die bisherige Forschung vermochte. Grundlage hierfür ist nicht nur eine breite Quellenbasis, sondern auch ihr Ansatz, das geistige und historische Umfeld seines Wirkens ausführlich zu berücksichtigen."
|
Kaleidoskop 1: Fahrrad- und Motorradtechnik. Vollständige Artikelsammlung aus Dinglers Polytechnischem Journal 1895-1908 Matthias Kielwein, Hans-Erhard Lessing Gebundene Ausgabe, 30. Mai 2005 Verkaufsrang: 1066495 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dinglers Polytechnisches Journal war seit 1820 die führende Zeitschrift für die technische Intelligenz und ist eine nahezu unerschöpfliche Fundgrube für die Technik- und Industriegeschichte. In einmaliger Detailfreudigkeit lieferte dieses Journal von 1895 bis 1908 einen kompletten Überblick über den Stand der Fahrrad- und Motorradtechnik aus der Sicht maßgebender Techniker.Ein mannigfaltiges Kaleidoskop zeitgenössischer Innovationen und Patente von 1895 bis 1908. In dieser Blütezeit wurden u.a. so herausragende Neuerungen wie kettenlose Antriebe, Freilaufnaben, Übersetzungsgetriebe und Federungssysteme im Fahrradbau etabliert. Bei Dreirädern war das Differentialgetriebe bereits Standard. Neben Zubehörteilen wie Pneumatikbereifung und Acetylenlampen wurden auch Feuerwehrmehrsitzer und Eisenbahndraisinen detailliert beschrieben. Und angefangen mit dem Motorzweirad von Hildebrand und Wolfmüller kamen nun auch die ersten "Fahrräder mit Kraftbetrieb" auf den Markt. Neue spanlose Fertigungsmethoden wurden in der Serienproduktion von Fahrrädern eingeführt, eine wesentliche Grundlage für die spätere Massenfertigung von Automobilen.
|
Schottland. Reisen durch die Geschichte Fiona Watson Gebundene Ausgabe, 25. März 2003 Verkaufsrang: 1020456
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Nicht für "Anfänger" geeignet! 2 von 5 Punkten Obwohl ich eigentlich sehr an Geschichte, insbesondere der Schottischen interessiert bin, habe ich mich sehr mühsam durch dieses Buch gequält. Das Meiste wird nur angeschnitten, da anscheinend ein solides Grundwissen vorausgesetzt wird. Von einem Buch das sich "Schottland - Eine Reise durch die Geschichte" nennt, erwarte ich eigentlich schon mehr Grundinformationen. Außerdem fand ich den Schreibstil auch sehr trocken. Fazit, ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen.
Nicht empfehlenswert 1 von 5 Punkten Das kommt leider dabei heraus, wenn Leute, die eigentlich fürs Fernsehen arbeiten, glauben, auch Bücher schreiben zu können. Fiona Watson mag auf dem Bildschirm Talent haben, beim Schreiben fehlt es ihr leider. Das Buch ist geschrieben wie der Sprechertext zu einem Film, nur fehlen die Bilder. Daher bleibt vieles spekulativ und ungenau. Die Autorin springt in der Chronologie, Jahreszahlen stimmen zum Teil nicht, es wird erhebliches Vorwissen zum Thema vorausgesetzt. Außerdem kann Fiona Watson der Versuchung nicht widerstehen, dem Leser die Welt zu erklären: Sie interpretiert die Geschichte nach Gusto und dilettiert in Erläuterungen zur schottischen Wirtschaftsgeschichte. Was bleibt? Ein paar nette Anekdoten, ein paar neue, aber meist unbedeutende Aspekte - ein Buch, das viel versucht und wenig kann. Ein zusätzlicher Nachteil: Das englische Original mag noch lesbar sein, die lausige und dilettantische Übersetzung eines gewissen Markus Rüttermann ist jedoch eine Katastrophe. Lieblosigkeit oder Unfähigkeit? Das ist hier Frage. Ein professioneller Lektor hätte auch nicht geschadet, denn das Buch strotzt vor Rechtschreibfehlern. Fazit: nicht unbedingt lesenswert.
Anders beurteilt 4 von 5 Punkten Im Gegensatz zu der bereits vorhandenen Rezession, fand ich das Buch äußerst informativ. Ich weiß nicht, ob Frau Watson das Buch für jemanden geschrieben hat, der bisher noch nicht viel über die überaus komplizierte Geschichte dieses wunderschönen Landes gelesen hat. Sicherlich ist es kein Nachschlagewerk für Einsteiger. Man sollte bereits über ein gutes Grundwissen der schottischen Geschichte verfügen, wenn man an diesem Buch angekommen ist. Frau Watson informiert den Leser über Dinge, die vielleicht in anderen Büchern nicht in dem Maße behandelt wurden. Nicht jeder fängt in der mesolithischen Zeit an. Es ist ein zwar nüchterner, aber dennoch sehr informativer Überblick über die Vergangenheit Schottlands. Ein allumfassendes Wissen diesbezüglich kann man ohnehin nicht mit einem einzigen Buch erlangen und zum Appetitanregen ist es sicherlich nicht gedacht. Wer also sein Geschichtwissen erweitertn möchte, ist mit diesem Buch absolut richtig beraten. |
Tollkirschen und Quarantäne - Die Geschichte der Spanischen Grippe Wilfried Witte Taschenbuch, 23. Februar 2010 Verkaufsrang: 866483 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Von den medizinischen, kultur- und zivilisationshistorischen Folgen der Spanischen Grippe erzählt ein erhellendes Bändchen des Berliner Arztes und Historikers Wilfried Witte. Auch heute ist die Pandemiegefahr längst nicht ausgestanden, die Übertragungsgeschwindigkeit von Krankheitserregern hat sich im Gegenteil vervielfacht. Darum: hygienische Pflichtlektüre, für alle, die sich ungern die Hände waschen. Geistigen Genuss bereitet sie dennoch." (Deutschlandradio Kultur)
|
Darwins Irrtum. Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam Hans-Joachim Zillmer Gebundene Ausgabe, August 2006 Verkaufsrang: 546695 Impakt nennen die Erdwissenschaftler den Vorgang, wenn ein großer kosmischer Gesteinsbrocken mit übergroßer Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringt und auf der Oberfläche zerschellt. Genau so geht es jedem, der Darwins Irrtum von Hans-Joachim Zillmer liest: Wie ein großer Meteorit fräßt sich das Weltbild des H.-J. Zillmer in die Gehirnwindungen und zerstört die bislang so logisch erklärte und begründete Welt eines Darwin und Lyell so nachhaltig und gründlich, daß man sich nach der Lektüre allen Ernstes fragt, wieso man all die Jahre diese naturwissenschaftlichen Erklärungen unserer Welt für bare Münze genommen hat. In der Tat behauptet die aus dem vergangenen Jahrhundert stammende herrschende Lehre, daß sich die Arten, die auf unserem Planeten leben, sich über Äonen von Jahren entwickelt haben (Darwin) und daß sich die Oberfläche über Jahrmillionen Sandkorn um Sandkorn abgelagert und verformt hat (Lyell) bis zum heutigen Tag. "Und es war nicht so!" schreit Zillmers Buch hinaus und er schenkt uns nicht nur harte, geowissenschaftliche Erklärungen für seine Thesen, sondern gleichzeitig auch ein wunderschönes Weltbild, auch wenn nur ein Bild von der Welt, wie sie einmal gewesen ist - und das noch nicht einmal vor all zu langer Zeit. Stellen Sie sich eine zerbrechliche Seifenblase vor, ein schillerndes Kolloid, wie es in einem nachtschwarzen Himmel umgeben von einem schützenden Wassermantel, aufrecht kreiselnd, etwas schneller als gewohnt, um sein Zentralgestirn rotiert, und Sie haben das Bild, das H.-J. Zillmer vorgeschwebt haben muß. Denn er behauptet, daß die Erde noch vor kurzem so ausgesehen hat. Ein gleichmäßig kugelnder Planet, der keine Jahreszeiten kennt, dessen Landoberfläche sich zusammenhängend über einen Großteil des Erdballs erstreckt, in ein helles, bläuliches Licht getaucht. Seine Bewohner kennen weder Schnee und Eis, Sturm und Hagel, noch Nahrungsmittelmangel. Allerdings leben sie gefährlich - riesige Saurier trampeln durch die Flora und Fauna und gelegentlich müssen Hominidengruppen sich sehr in Acht nehmen vor diesen Drachen. Unmöglich, trumpfen unsere Gehirnwindungen sofort auf, Steven Spielberg läßt grüßen. Und doch war Zillmer in den USA im Paluxy River an archäologischen Ausgrabungen beteiligt, die genau das zutage förderten: Spuren von Menschen und Dinosauriern in derselben versteinerten Erdschicht. Quatsch, sagt sich da der Leser: Die Dinos sind seit 65 Millionen Jahren ausgestorben und den Menschen mit aufrechtem Gang gibt es erst seit 2 Millionen Jahren. Genau da setzt Zillmer den Spitzhammer des Geologen an: Als Bauunternehmer und Betonspezialist betrachtet er den Grand Canyon oder den Ayers Rock mit völlig anderen Augen und sein Gedanke ist so ketzerisch, wie er ketzerischer gar nicht sein könnte: Was wäre, wenn die Zeiteinteilungen alle ein großer wissenschaftlicher Irrtum sind. Und siehe da - die Geologen gestehen ein, daß sie sich auf die Biologen stützen und die wiederum stützen sich auf die Geologen, und so kommen leicht ein paar Milliönchen von Jahren zusammen. Sollte Zillmer recht haben - und er ist beileibe kein Hirngespinnst-Theoretiker wie ein von Däniken oder ein von Buttlar - dann müssen wir die Entstehungsgeschichte der Erde bald umschreiben und zwar so, daß sie den Schöpfungsmythen der Bibel, der Hopi-Indianer oder Griechen mehr ähnelt als den Vorstellungen von Darwins Zeitgenossen. Das klingt zwar zunächst so, als würde die Kirche sich freuen können, aber Zillmer läßt noch genügend Spielraum für die Agnostiker, obwohl er mit Schöpfungsgedanken und Terraforming spielt. Letztlich läuft Zillmers Weltmodell darauf hinaus, daß das letzte Mal vor ca. 8000 - 10000 Jahren eine kosmische Katastrophe eine schon erheblich weit entwickelte Kultur zerstört. Ein Komet oder eine ganze Serie von Gesteinsbrocken treffen die Erdkugel. Im Aufschlagszentrum entstehen Millionen Grad Celsius - Wasser und Gestein schmilzt. Feuer- und Flutwellen überziehen den Planeten und er schlingert und tönt wie eine angeschlagene Glocke. Die Wasserkugel des Himmels zerbricht und die Sintflut setzt ein - Vulkane explodieren, der Himmel verdunkelt sich, ja für Stunden setzt sogar die Erdrotation aus - in Asien werden die Mammuts schockgefroren und die letzten Großechsen gehen qualvoll zugrunde und deren Knochen versteinern innerhalb kürzester Zeit im zementartigen Sintflutschlick. Eine phantastisches Erklärungsmodell und viel logischer, als alles, was uns die Schulwissenschaft bisher gegeben hat - und an dem Tag, an dem der erste, versteinerte Mensch aus einer angeblich 65 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht herausgelöst wird, ab diesem Tag wird es keine Phantasie mehr sein. -Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
grosse irrtum... 5 von 5 Punkten Langsam wird es Zeit, über die Schadensbegrenzung nachzudenken, dass diese lächerliche Evolutionstheorie und dieser rassistische Darwinsismus von der Bildfläche verschwindet, wie Marxismus, Leninismus, Komunismus, und Co. Ich gebe höchtens 10 Jahre (vielleicht zu viel) und wird so oder so im Müll landen. Wie seine Vor- und Nachgänger. Damals war die Erde für die Wissenschaft eine Scheibe... und sie haben nur paar Tausend Sterne gezählt... und dagegen hat die Bibel schon vor Tausenden von Jahre von Milliarden Sternen geredet, und von einer runden Erde, ... Wie lange wird für die Menscheit diese Lüge noch dumm verkauft werden ? All diese Thesen haben kein einzigen Beweis, wie eine Luftblase versuchen Wissenschaftler und Politiker sie im Leben zu halten. Sinnlose Eenergie und Geld wird für diese Lüge verschwendet, obwohl das Gegenteil schon lange glaubwürdig bewiesen ist. Auch in diesem Buch werden die Fakten schön gesammelt und dokumentiert, sodass jeder sich mit eigenen Augen überzeugen kann. Ich finde, dieses Buch schildert oft genug das, wo bis heute die Evolutionisten für sich nur träumen können. Die Luft wird dünner und dünner. Dieses Buch liefert viele handfeste Beweise. Super spannend, interessant und nachvollziehbare glaubwürdigen Theorien gibt es drinn. Es bringt den Mensch wirklich zum nachdenken...
Weitere Lesermeinungen |
Faszination Lewitz: Ein Naturparadies in Mecklenburg Burkhard Fellner Gebundene Ausgabe, November 2007 Verkaufsrang: 1135686 Riesige Teiche, unendlich wirkende Wiesen, unzählige Kanäle und ein großes Waldgebiet prägen eines der schönsten Naturparadiese in Mecklenburg, die Lewitz. Die zwischen den alten Städten Parchim, Neustadt-Glewe und der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern Schwerin liegende Niederungslandschaft, beeindruckt durch die unzerschnittene und unbebaute weite Fläche. Das ist etwas, dass in Mitteleuropa in diesen Ausmaßen Seltenheitswert besitzt. Hier existieren neben großen Pferde- und Rinderherden viele seltene wild lebende Pflanzen- und Tierarten. In dieser Region ist Burkhard Fellner, Autor und Herausgeber dieses Bildbandes, geboren. Mit seinen besten Fotos und spannenden Texten wird die Schönheit und die Entwicklungsgeschichte der jahrhundertealten Kulturlandschaft dargestellt. Seeadler, Silberreiher und viele andere beeindruckende Tier- und Landschaftsmotive, konnten durch den Einsatz modernster Fototechnik sowie neuester Bildbearbeitungs- und Drucktechnologie in brillanter naturgetreuer Fotoqualität abgebildet werden. Das Buch zeigt ebenso überraschende Ansichten, als auch die bekannten Sehenswürdigkeiten der Landschaft, Dörfer und Städte. Abgerundet wird der Bildband durch eine neue auf den Inhalt des Buches abgestimmte Karte und ein Inhaltsverzeichnis mit erläuterndem Text in englischer Sprache. In der zweiten, überarbeiteten und erweiterten Auflage wurde der Text aktualisiert, es kamen 12 zusätzliche Seiten mit 15 neuen Abbildungen dazu. Die Erweiterungen erfolgten in erster Linie im Kapitel über die Sehenswürdigkeiten der Städte und Dörfer. So werden jetzt z.B. die Städte Schwerin und Parchim auf einer Doppelseite präsentiert. Ludwigslust ist nun erstmals ebenfalls mit einer Doppelseite vertreten.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
faszination lewitz 5 von 5 Punkten gutes buch sehr gut um besuchern die gegend näher zu bringen und natürlich auch für leute die hir wohnen
Weitere Lesermeinungen |
Medizin, Faschismus, Widerstand. Drei Beiträge Barbara Bromberger, Hans Mausbach, Klaus-Dieter Thomann Broschiert, 1. Januar 1990 Verkaufsrang: 998346 Dieser Band dokumentiert das Thema Medizin im Nationalsozialismus in drei Schwerpunkten: Medizin in Deutschland von der Jahrhundertwende bis 1933 * Ärzte in SS und Konzentrationslagern * Ärzte im antifaschistischen Widerstand.
|
Wilhelm II. und die Moderne: Der Kaiser und die technisch-industrielle Welt Wolfgang König Gebundene Ausgabe, März 2007 Verkaufsrang: 733893 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wilhelm II. ist bis heute eine Reizfigur, voller innerer Widersprüche und vielen gegensätzlichen Urteilen unterworfen. Gerade deswegen bleibt das Interesse an seiner Person groß. Wolfgang König, Professor für Technikgeschichte an der TU Berlin, entdeckt ganz neue Seiten an Wilhelm II. er rückt zum erstenmal die Bedeutung der modernen Technik und der neuen technisch-industriellen Welt für Weltsicht, Lebenswelt und praktische Politik des letzten deutschen Kaisers in den Mittelpunkt. Seine spannende Teilbiographie korrigiert viele falsche Überlieferungen und wirft neues Licht auf die Persönlichkeit Wilhelms II. und die nach ihm benannte Zeit. Wilhelm II. war Reaktionär und Modernist in einem, der Tradition und Vergangenheit verhaftet und zugleich der Zukunft zugetan. Neuerungen wie Elektrizität, Automobile, Eisenbahnen, Funk und Flugzeuge erweckten wenn auch nicht immer sofort und nicht immer gleichermaßen sein Interesse, von seiner Begeisterung für neue Entwicklungen für die Kriegsmarine ganz zu schweigen. Wolfgang König relativiert zwar die technische Kompetenz und Konsequenz des Kaisers, schreibt ihm aber durchaus beträchtliche politische Einflüsse und gesellschaftliche Wirkmächtigkeit zu. Der Kaiser initiierte Entscheidungen und Gesetze, wenn auch eine kohärente Technologie- und Industriepolitik daraus nicht erwuchs. Seine Aktivitäten werteten Bildung und Wissenschaft, Technik und Industrie sowie Ingenieure und Industrielle auf und leisteten damit einen Beitrag zur Modernisierung Deutschlands.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Fachlich gut geschrieben, mehr "Mut zur Differenz"" wäre angebracht gewesen. 4 von 5 Punkten Der Berliner Professor für Technikgeschichte Wolfgang König, Jahrgang 1949, widmet sich in seinem jüngsten Buch der überragenden Bedeutung des letzten deutschen Kaisers für die Moderne. Wilhelm II. nutzte nicht nur mit großer Geschicklichkeit die neuen Medien der Kinematographie und Fotographie um die integrative Rolle der Hohenzollern-Dynastie zeitgemäß zu inszenieren, sondern er entwickelte auch ein starkes Interesse an bahnbrechenden Neuerungen aller Wissenschaftsbereiche: Elektrizität, Funktechnik, Flugzeuge, Automobile, Schiffahrt und ähnliche Innovationen der damaligen Zeit erweckten sein lebhaftes Interesse. Der Kaiser erwies sich unter allen anderen europäischen Regenten des nervösen" Zeitalters als der am meisten dem Fortschritt und der Forschung aufgeschlossenste Herrscher seiner Zeit. Das Buch ist eine Premiere insofern als eine derartig umfassende und ebenso kompakte Studie zu diesem Thema auf dem deutschen Markt bisher fehlte. Dem Autor gelingt es, die kaiserlichen Initiativen und politisch-gesellschaftlichen Wirkungen der kaiserlichen Politik sachlich, anschaulich und in wohlstrukturierter Weise darzustellen. Dabei mag den unbefangene Leser der seltsame Widerspruch zwischen den kenntnisreich geschilderten Inhalten der technisch-industriellen Weitblicks des Kaisers einerseits und dessen anschließenden Bewertung am Ende der Lektüre eines Kapitels verstören. Fast scheint es als will König zwar hier und da das ein oder andere Negativurteil über den Kaiser revidieren, doch möchte er auf keinen Fall das tradierte Zerrbild vom planlosen und inkompetenten Kaiser zu sehr in Frage stellen. Dies wird besonders deutlich, wenn König sich an einer abschließenden historischen Einordnung der Person Wilhelms II. versucht: Hier will sich ein deutscher Professor keinesfalls zu sehr aus der Deckung wagen und die Extrempositionen des John Röhl grundsätzlich in Frage stellen, obwohl die Faktenlage es eigentlich konsequenterweise erfordern würde. König möchte offenbar unbedingt einem gewissen Denkschema entsprechen. Der geneigte Leser wird über diese peinlichen Selbstrechtfertigungen großzügig hinweglesen und sich an der ansonsten tadellosen Analyse modernster wilhelminischer Forschungs- und Technikpolitik begeistern.
|
Ausstellungsbriefe Berlin, Paris, Dresden, Düsseldorf 1896-1906: Anhang: Theodor Heuss - Was ist Qualität? (1951) Friedrich Naumann Taschenbuch, 23. April 2007 Verkaufsrang: 1233643 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen. Der Siegeszug der Maschine auf allen Gebieten des Lebens und der Tätigkeiten kulminierte in der Pariser Weltausstellung 1900. Sowohl als Zeitzeuge wie als Sozialreformer gleichermassen weitschauend, rückte Friedrich Naumann diese Ausstellung in den Brennpunkt seiner Berichte über die epochemachenden Ausstellungen jener Jahre: von der Landwirtschaft bis zum Motorwagen-Bau, vom Gartenbau bis zum industriellen Massenprodukt. Immer ging es ihm um die Versöhnung künstlerischer Gestaltung und Maschinenfertigung – für ihn ein lebensreformerischer Aspekt. So finden wir Friedrich Naumann 1907 dann neben Herrmann Muthesius, Theodor Heuss u. a. als Mitgründer des Deutschen Werkbunds. Nicht nur seine politischen Ideen wirken bis heute nach, sondern ebenso auch seine kulturphilosophischen Betrachtungen und prophetischen Ausblicke. Das hundertjährige Jubiläum der Werkbund-Gründung ist Anlass, Naumanns fiktive Ausstellungsbriefe wieder ins aktuelle Gespräch zu bringen.
|
Kartenwelten. Der Raum und seine Repräsentation in der Neuzeit
Gebundene Ausgabe, April 2006 Verkaufsrang: 866908 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Internationale Kartographische Vereinigung (ICA) versteht Karten als Repräsentation geographischer Realität, die auf der Kreativität und den Entscheidungen eines Kartographen beruht. Karten sind demnach geographisch organisiert. Doch nicht zu allen Zeiten und in allen Kulturen war das der Fall: Erst im Zuge der Expansionen und Entdeckungsreisen wurde die Geographie zum dominierenden Organisationsprinzip. Mit der Hinwendung zur Geographie wurden die Karten freilich keineswegs âºobjektivâ¹. Karten sind immer durch die jeweilige Zeit und den Kartographen geprägt. Dessen Herkunft, Ausbildung und Kenntnisse ebenso wie seine Informationsquellen prägen die Inhalte, Themen und Stile der Karten. Schon mit der Wahl des Ausschnitts beginnt die Konstruktionsarbeit, die entsprechend dem thematischen Zuschnitt der Karte den einen Gegenstand privilegiert und einen anderen dafür ausblendet. Ein dritter Aspekt kommt hinzu. Karten sind Gebrauchsgegenstände, sie werden konsumiert, gelesen und betrachtet. Dabei übermitteln sie Botschaften und Weltbilder und beeinflussen somit auch immer unsere Weltsicht. Mit Blick auf die Kartographie der europäischen Neuzeit setzt sich der Band mit der Repräsentation des Raumes in unserer Vorstellungswelt (mental maps) wie auch in Form von Karten als Produkt der jeweiligen Zeit und Gesellschaft auseinander. Dabei spielt die Frage nach den Kartenproduzenten eine wesentliche Rolle.
|
Komm mit auf die Hanse-Kogge! Harald Focke Taschenbuch, 1. Mai 1999 Verkaufsrang: 1446220 Ein Heft über ein einzigartiges Exponat des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven: Eine 600 Jahre alte Hansekogge, das wichtigste Handelsschiff der Hanse. Die großformatige Broschüre führt auf einmalige Weise in die Welt der hansischen Schiffahrt ein, die sich von der heutigen grundlegend unterscheidet. Mit Hinweisen zum Unterricht, Arbeitsvorschlägen einem Modellbaubogen der Bremer Kogge und dem Schnittmuster eines mittelalterlichen Schuhs.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Viel Inhalt für wenig Geld 4 von 5 Punkten Die Bremer Hansekogge von 1380 ist das zentrale Exponat im Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven. Mit dieser Broschüre erfährt man die Hintergründe des Funds des Schiffes, einiger ausgewählter Nebenfunde (u.a. den Schuh eines Bootsbauers; auch als Schnittmuster!) und auch einiges zu neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Alles in allem viel Inhalt für wenig Geld!
Weitere Lesermeinungen |
"Kunst" und Wissenschaft in der Technik des 20. Jahrhunderts: Zur Geschichte der Konstruktionswissenschaft Matthias Heymann Taschenbuch, 31. Mai 2005 Verkaufsrang: 970837 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ist das technische Schaffen eine "Kunst" oder ist es eine Wissenschaft? Diese Frage hat seit Mitte des 19. Jahrhunderts Konstrukteure und Konstruktionswissenschaftler nachhaltig beschäftigt. Sie wurde zu einer Leitfrage der Konstruktionswissenschaft, die die Geschichte des Faches in Forschung, Lehre und Praxis prägte. Vor allem Konstruktionswissenschaftler an den Technischen Hochschulen verfolgten das Ziel, den intuitiv geprägten Vorgang des Konstruierens wissenschaftlich zu durchdringen und zu einem systematischen, durch allgemeine Gesetzmäßigkeiten geleiteten Prozess zu machen. Die Verwissenschaftlichung der Technik brachte zahllose neue Ansätze und Methoden hervor, beschwor aber auch enorme Konflikte herauf. Ehrgeizige Ambitionen wissenschaftsorientierter Fachvertreter scheiterten wiederholt und provozierte heftige Kritik an der Verwissenschaftlichung durch "kunstorientierte" Konstruktionswissenschaftler. Die mit dem Spannungsverhältnis zwischen "Kunst" und Wissenschaft verknüpften Entwicklungen und Auseinandersetzungen werden vor allem für den deutschsprachigen Raum untersucht. Das Beispiel der Konstruktionswissenschaft zeigt, dass im Denken und Handeln der Konstruktionswissenschaftler seit Mitte des 19. Jahrhunderts kein einseitiger und eindeutiger Pfad zunehmender Verwissenschaftlichung erkennbar ist. Vielmehr bestand ein fortwährend empfundener und ausgetragener Konflikt zwischen Wissenschaft und "Kunst". Die Geschichte der Konstruktionswissenschaft trägt somit zu einem differenzierteren Bild der Verwissenschaftlichung der Technik im 20. Jahrhundert bei, in dem auch in den Vorstellungen der Fachvertreter "Kunst" nicht durch Wissenschaft vollständig zu ersetzen war, sondern eine entscheidende Rolle im technischen Schaffen spielt
|
Wissenschaft und Technik. Studien zur Geschichte der TU Dresden Thomas Hänseroth Gebundene Ausgabe, 1. Oktober 2003 Verkaufsrang: 1715413 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Band veranschaulicht wesentliche Bereiche der wissenschaftlich-technischen Entwicklung an der TU Dresden vor allem in den letzten fünfzig Jahren und verdeutlicht so die Vielfalt von Forschung und Lehre. Aus dem Inhalt: Th. Hänseroth: Die Konstruktion "verwissenschaftlichter" Praxis - K. Mauersberger: Das wissenschaftliche Maschinenwesen im Spannungsfeld methodischer Auseinandersetzungen - B. Sorms: Die Dresdner Schule der Elektrochemie - K. Zachmann: Männerkultur und Frauenstudium (1873-1974) - Th. Hänseroth: Zur Etablierung der Allgemeinen Abteilung im Kaiserreich - K. Mauersberger: Wissenschaftskooperationen im Systemwandel - V. Stöhr: Die Mechanische Abteilung in der Zeit des Nationalsozialismus - J. Abele: Hochschulpolitik in der DDR - H. Petzold: Zur Gründung des Instituts für Maschinelle Rechentechnik - M. Buschmann: Zur Wissenschaftskooperation zwischen der TU Dresden und dem VEB Nagema - R. Pulla: Elektrotechnik und Informationstechnik - G. Barkleit: Mikroelektronik in Lehre und Forschung - H.-G. Lippert: Zur baulichen Repräsentation der Ingenieurausbildung in Dresden.
|
Zeppeline, Marineluftschiffe und Marineflieger Jörg-M. Hormann Taschenbuch, 2001 Verkaufsrang: 1320015 Jörg-M. Hormann, Jahrgang 1949, nach Architekturstudium Quereinstieg in den Journalismus. Herausgeber und Fachbuchautor. Geschäftsführer einer Ausstellungsgesellschaft in Rastede.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kurz und bündig 3 von 5 Punkten Was für eine Art Publikation ist das eigentlich? Ein richtiges Buch ist es mit seinen 88 Seiten und seinem flexiblen Einband nicht. Herausgegeben vom Deutschen Luftschiff- und Marinefliegermuseum AERONAUTICUM in Nordholz bei Cuxhaven könnte man annehmen, es handele sich um einen erweiterten Museumskatalog. Da uns die Broschüre Angaben zu ihrem genauen Selbstverständnis vorenthält, stufen wir sie einfach als einen solchen ein. Gleichwohl sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Verfasser Jörg M. Hormann gelingt es nämlich, auch auf verhältnismäßig wenig Seiten ein wichtiges Kapitel der deutschen Luftfahrtgeschichte am Leser vorbeiziehen zu lassen. Neben der Geschichte des Marineluftschiff- und Marinefliegerstützpunktes Nordholz informiert uns der Autor in seiner Chronik auch über technik-, kultur- und militärgeschichtliche Details der Luftschiffahrt. Daß der britische Luftmarschall Sir Hugh Dowding seinen Jägern befahl, deutsche Seenotrettungsflugzeuge trotz Roter Kreuz-Bemalung abzuschießen (vgl. S. 68), war mir neu. Auch die Nutzung des Geländes nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die Geschichte des Museums sind Gegenstand der Publikation. Das alles wird knapp und bündig abgehandelt. Gleichwohl kommt beim Leser der Wunsch auf, mehr Hintergrundinformationen geliefert zu bekommen. So hätte ich gern mehr gewußt über die Explosionskatastrophe auf dem Luftschiffhafen Ahlhorn bei Oldenburg im Januar 1918 (vgl. S. 21), um ein Beispiel zu nennen. Auch ein paar Erläuterungen zu der Aussage, die britische Propaganda hätte "ihren Zorn" über nächtliche Bombenangriffe deutscher Zeppeline "auf englische Art und Weise" ausgeschlachtet (S. 29), wären dienlich gewesen. Insgesamt kann man die Broschüre somit am ehesten Lesern empfehlen, die sich auf die Schnelle über die Geschichte der deutschen (Marine)Luftschiffahrt und Marinefliegerei informieren wollen. |
400 000 Jahre Technikgeschichte. Von der Steinzeit bis zum Informationszeitalter Marie-Louise Horn-van Nispen Gebundene Ausgabe, 2005 Verkaufsrang: 671183 400 000 Jahre Technikgeschichte - das Buch zeichnet die wichtigsten Entwicklungen und Veränderungen von den Anfängen bis zur heutigen Zeit nach. Es beginnt mit der "Feuersteinkultur" der Steinzeit, erstreckt sich weiter über die frühen Hochkulturen, Altertum, Mittelalter, Renaissance und Humanismus und Industrieller Revolution und endet mit der Verwissenschaftlichung der Technik und der Informationsgesellschaft von heute.
|
Am Anfang war das Rad: Eine Geschichte der menschlichen Fortbewegung
Gebundene Ausgabe, 23. September 1997 Verkaufsrang: 924546 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Mobilität des Menschen hat die Welt entscheidend verändert, und jede Erfindung, die die Fortbewegung erleichterte, vom Rad bis zur Rakete, hat die Epochen der Menschheitsgeschichte mitbestimmt. Namhafte Schriftsteller und Historiker beschreiben die einzelnen Stationen, von Postkutsche, Dampfschiff und Fahrrad bis zum Automobil, zur Luftfahrt und zu unterirdischen Verkehrsmitteln.
|
Asbest in der Moderne: Industrielle Produktion, Verarbeitung, Verbot, Substitution und Entsorgung Wolfgang E. Höper Broschiert, August 2008 Verkaufsrang: 1183276 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Asbest in der Moderne - das ist die bisher wenig erforschte Industriegeschichte eines Minerals, das als Werkstoff zunächst einen Siegeszug um die Welt antrat, dann äußerst kritisch betrachtet und letztlich zu einem Material wurde, das in den meisten Industrienationen der westlichen Welt nunmehr mit großem Aufwand saniert und entsorgt wird.Die industriehistorische Analyse des Werkstoffes Asbest erfolgt anhand eines phasenorientierten, den kompletten Lebenszyklus eines Artefaktes abbildenden Ordnungssystems. Mit Hilfe dieses innovativen konzeptionellen Ansatzes der Technikgenese wird die komplexe und vielschichtige Materie durchdrungen und für den Leser geordnet. Zugleich wird damit ein Postulat der Technik- und Umweltgeschichte umgesetzt, das immer noch viel zu wenig eingelöst ist: Nicht nur die Geschichte der Erfindung und Innovation, des Erfolges eines Produktes, sondern auch die Ambivalenz industrieller Innovationen, die Geschichte des Verschwindens von Artefakten und Ihrer Entsorgung wird exemplarisch dargestellt.
|
Die sieben größten Rätsel der Wissenschaft. Und wie man sie versteht David E. Brody, Arnold R. Brody Broschiert, 2000 Verkaufsrang: 1128604 Sieben. Eine Zahl, die schon lange eine besondere Bedeutung für viele Menschen hat: Siebenmeilenstiefel, sieben Zwerge, sieben Todsünden, die sieben Leben einer Katze, sieben Weltwunder. Und nun schreiben die Brüder Brody (einer ist Anwalt, der andere Pathologe) ein Buch, in dem sie die sieben größten Rätsel der Wissenschaft enthüllen. Dabei wollen sie nicht zu modernen Brüdern Grimm werden, uns Lesern mit modernen technischen Märchen und Zauberworten (Fachchinesisch) eine unbegreifliche Welt zeigen. Nein, sie haben den Anspruch, die wichtigsten wissenschaftlichen Entwicklungen der letzen 500 Jahre verständlich darzustellen. Im New Yorker Original trägt das Buch in etwa den Untertitel: Die Naturwissenschaften, wie Sie sie gern in der Schule gehabt hätten. Dem wird das Buch auch gerecht. Es nimmt uns mit in die Welt der Grundgesetze der Physik, fasziniert uns mit dem Bau der Atome, beschreibt Einsteins Theorien verstehbar, zeigt die Wunder des Kosmos und Evolution und erklärt uns die Grundlagen moderner Biologie und Genetik. Mit sprachlichem Geschick und interessanten Anekdoten nehmen uns die Brüder an der Hand und zeigen uns die weite Welt der Wissenschaft und der Menschen, die diese Welt erforscht haben und weiterhin erforschen. Im Schlußkapitel fassen Sie die Geschichte der Forschung unter dem Aspekt zusammen, wie Wissenschaft funktioniert und welche rasanten Veränderungen sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten ergeben haben. Immer wieder unterstützen sie den Lesefluß durch erläuternde Grafiken und strukturierende Überschriften. Wer naturwissenschaftliche Themen schon irgendwie spannend fand, aber durch trockenen Unterricht und viel zu komplizierte Formeln abgeschreckt wurde, findet hier ein Buch, das sein Interesse zurückgewinnen kann. Viel Spaß beim Schmökern. -Sven A. Zörner
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
eine wunderbare Leseunterhaltung 5 von 5 Punkten Wie bringt man einem Normalbürger naturwissenschaftliche Phänomene näher? Die Autoren zeigen hier anschaulich, daß man kein Physiker sein muß, um von der Erkundung des Weltraums fasziniert zu sein oder sich für die Bausteine des Lebens zu interessieren. Ohne komplizierte Formeln ist dieses Buch eine wunderbare Leseunterhaltung.
Weitere Lesermeinungen |
|

|