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| Technik-Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Weiße Elefanten. Anspruch und Scheitern technischer Großprojekte im 20. Jahrhundert Dirk van Laak Gebundene Ausgabe, 1999 Verkaufsrang: 899674 Weiße Elefanten, so werden in der Sprache der Entwicklungshilfe gescheiterte technische Großprojekte und Investitionsruinen genannt, die - wie im alten Siam durch das Schenken der äußerst seltenen Albino-Exemplare - den "Beschenkten" mit aufwendigen Unterhaltskosten ruinieren. Eine Darstellung der meist gescheiterten Projekte zeigt, daß kein politisches System des 20. Jahrhunderts dagegen gefeit war, dem Technikwahn zu erliegen. Übrig blieb eine breite Umgestaltung von Natur und Lebenswelt, deren postive wie negative Folgen für Mensch und Umwelt sich mit kaum einer zweiten Entwicklung der jüngsten Zeit vergleichen lassen.
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Wir Menschen. Woher wir kommen, wer wir sind, wohin wir gehen Henning Engeln Gebundene Ausgabe, 19. März 2004 Verkaufsrang: 740310 Es gibt zweifellos viele Lehrer, von denen mancher Schüler froh wäre, wenn sie ihren Beruf ebenso schnell wieder aufgegeben hätten, wie Henning Engeln. Doch ausgerechnet der wäre wahrscheinlich ein ganz guter Lehrer geworden. Dafür jedenfalls spricht dieses Buch, in dem der Autor seine Leser von Beginn an in den Bann seiner Neugier zieht, - gerade so, wie ein guter Lehrer seine Schüler. Und auch dafür, dass diese Neugier den richtigen und wichtigen Fragen gilt, ist das Buch ein Beleg: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Angefangen beim "Vormenschen", der als "Affe auf zwei Beinen" durch die Wälder strich, über den frühen Homo sapiens bis zum "verrückten" modernen Menschen lässt der Autor im ersten Teil unser Herkommen Revue passieren und erklärt, was den Menschen zum Menschen machte: "die Explosion des Gehirns". Im zweiten Teil macht er an den Phänomenen der Liebe, des Krieges und der Gefühle deutlich, warum wir so sind, wie wir sind und differenziert die Bedeutung, die einerseits die genetische Disposition, andererseits die Umwelt auf die Persönlichkeitsentwicklung haben. Der dritte Teil schließlich ist den Zukunftsfragen des Menschseins gewidmet. Was macht unsere Intelligenz aus? Wo liegen die Grenzen der Erkenntnis? Und: Wie gehen wir mit unseren Möglichkeiten um, in die Zukunft des Menschseins und der Schöpfung technologisch einzugreifen? Große Themen also. Und Berge an wissenschaftlicher Forschungsliteratur, die es bei der Bearbeitung zu durchpflügen galt. Keine leichte Aufgabe, die Quintessenz all dessen auf gerade einmal gut 400 Seiten zu präsentieren. Doch Engeln ist dies mit dem Gespür für das Wesentliche auf glänzende Weise gelungen. -Alexander Dohnberg
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ganz hervorragend 5 von 5 Punkten Der Verfasser des Buches ist freier Wissenschaftspublizist und war über viele Jahre Wissenschaftsredakteur von GEO. Dies merkt man dem Buch an, denn der Autor beherrscht sein Handwerk. Gegliedert ist das Buch in die drei Hauptabschnitte: I. Woher wir kamen II. Warum wir so sind und nicht anders III. Wohin wir gehen. Der reine Text umfasst 400 Seiten. Dazu gibt es noch ein Glossar und ein Literatur- und Stichwortverzeichnis. Einige Aufmerksamkeit widmet der Autor der Frage, worin sich der Mensch in der Natur auszeichnet (162): "Er geht aufrecht, stellt Werkzeuge her, führt Kriege, lügt und betrügt, hat Bewusstsein seiner selbst, besitzt Sprache und Kultur. Je genauer aber die Forscher auf die Tierwelt blickten, desto häufiger entdeckten sie dort Eigenschaften, die zumindest in Ansätzen den vermeintlich exklusiv menschlichen entsprachen." Letztlich kommt er dann doch wieder zu dem Schluss, dass die besonderen kognitiven Fähigkeiten (Sprache etc.) des Menschen seine Einzigartigkeit ausmachen. Ein wenig vermisste ich hier den Hinweis auf die sozialen Fähigkeiten und die ausgeprägte Kooperationsbereitschaft des Menschen (er ist wohl die einzige Art, bei der Nichtverwandte im großen Stil miteinander kooperieren), wenngleich auch der Autor darauf hinweist, dass sich der Mensch in der letzten Phase der Hominiden-Evolution "selbst zur Umwelt geworden" ist (183). Als sehr interessant empfand ich eine von ihm vorgetragene Hypothese zum Autismus, wobei hier in erster Linie die Hochbegabten-Formen des Autismus (Inselbegabungen, Asperger-Syndrom) gemeint sein dürften. In diesem Zusammenhang führt er aus, dass im Laufe der menschlichen Evolution größere Gehirne mit mehr "Basiseinheiten" entstanden, die eine größere Verarbeitungskapazität und höhere Komplexitäten erlaubten (177): "Bei Autisten hat sich nun ein weiteres Mal die Zahl dieser Basiseinheiten gesteigert. Während sich aber die Hirnentwicklung von den Affen zum Homo sapiens im Verlauf von vielen Millionen Jahren abgespielt hat, blieb der Evolution bei Autisten nicht genug Zeit, um die zusätzlichen Strukturen korrekt zu vernetzen. Das Gehirn wäre dieser Hypothese nach dem von Nicht-Autisten sozusagen einen Schritt voraus - einen Schritt zu viel, weil die zusätzliche Kapazität nicht richtig eingebettet ist." Ebenfalls interessant sind seine Ausführungen zur spezifischen genetischen Ausstattung des Menschen. Meist wird behauptet, dass sich Schimpanse und Mensch zu 98,5% genetisch gleichen. Tatsächlich verfügt der Schimpanse aber über 23 Chromosomenpaare, der Mensch dagegen über 22. Die Initialzündung für die Menschwerdung sieht er in der Veränderung der Chromosomenstrukturen durch Transposons. Zwar seien Mensch und Schimpanse, was die reine Buchstabenfolge der DNA betrifft, tatsächlich zu 98,5% identisch, betrachtet man jedoch die Chromosomenstrukturen, dann ergibt sich nur eine 95-prozentige Übereinstimmung. Sehr gelungen ist seine knappe Erklärung der evolutiven Bedeutung genetischer Strukturveränderungen, auch in Hinblick auf die Artenbildung (178). Hier findet man die Kernaussagen von Das kooperative Gen: Abschied vom Darwinismus auf wenige Abschnitte kondensiert. Sehr lesenswert ist der Abschnitt "Die Liebe: Der Krieg der Geschlechter", in dem die unterschiedlichen Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Paarungsstrategien der beiden Geschlechter erläutert werden. Hier vermisste ich allerdings einen Hinweis auf die stärkere Variabilität des männlichen Geschlechts (nur ein X-Chromosom), die für die Evolution des Menschen von entscheidender Bedeutung ist (siehe etwa Begabte Mädchen, schwierige Jungs: Der wahre Unterschied zwischen Männern und Frauen). Im gleichen Abschnitt erfolgt dann noch eine Auseinandersetzung mit dem Fall Reimer (193ff.). Der Autor betont die Bedeutung der Biologie für die Ausformung der Geschlechtsidentität und verwirft in diesem Zusammenhang viele Behauptungen der soziologischen Gendertheorie. Lakonisch merkt er an (196): "Die Natur hat sich große Mühen gegeben, zwei grundverschiedene Sorten von Menschen zu schaffen ...". Man kann Soziologie-Studierenden die Lektüre nur wärmstens ans Herz legen. Mancher kulturistischer Fehlschluss ließe sich so vermeiden. Im Abschnitt "Verhalten, Gene und Umwelt" (291ff.) werden Ergebnisse und Annahmen der Verhaltensgenetik, der Verwandtenselektion, der Theorie der egoistischen Gene und der Soziobiologie zusammengefasst. Die dort gegebene Erklärung der Organisation von Bienenvölkern aus den Verwandtschaftsverhältnissen heraus wäre für Ameisenvölker korrekt gewesen, für Bienen jedoch gerade eben nicht (siehe etwa Soziobiologie: Die Evolution von Kooperation und Konkurrenz). Auch werden mir an der Stelle die Theorie der egoistischen Gene, die Verwandtenselektion und die Soziobiologie etwas zu unkritisch wiedergegeben, da sich deren Annahmen bis heute nicht auf den Menschen haben übertragen lassen (siehe etwa Central Theoretical Problem of Human Sociobiology). Die abschließenden Abschnitte über "Künstliche Intelligenz" (331ff.) und "Die Zukunft der Menschheit" fand ich dagegen wieder äußerst lesenswert.
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60 Jahre Luft- und Raumfahrtmedizin in Deutschland nach 1945
Broschiert, 1. Juni 2008 Verkaufsrang: 1329786 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die rasante Entwicklung der Luft- und Raumfahrt in den vergangenen 60 Jahren stellte auch an die Luft- und Raumfahrtmedizin immer wieder neue Anforderungen. In der zivilen Luftfahrt ergaben sich die erhöhten Anforderungen aus den immer größeren Passagierzahlen und weiteren Flugstrecken, in der Militärluftfahrt aus der stetigen Weiterentwicklung der Flugzeuge mit Strahltriebwerken, der Entwicklung von Kampfhubschraubern und der Perfektionierung des Krankentransportes mit Flugzeugen und Hubschraubern. In der Raumfahrt vollzogen sich riesige Entwicklungen vom unbemannten Raumflug mit kleinen Flugkörpern bis zum Gruppen-Raumflug und der Schaffung von ständigen Weltraumstationen mit einem Pendelflugverkehr zur Erde. Trotz der staatlichen Trennung Deutschlands über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten vollzog sich die Entwicklung der Luft- und Raumfahrtmedizin im Nachkriegsdeutschland weitgehend konform, wies zum Teil aber auch widersprüchliche Entwicklungen auf. Das Buch wurde von kompetenten Luft- und Raumfahrtmedizinern und einem Raumfahrtbiologen geschrieben. Es wendet sich nicht nur an die Flugmediziner und Wissenschaftler, sondern an alle interessierten Bürger in Deutschland und ist für alle Alters- und Berufsgruppen gedacht. In vielen einzelnen Beiträgen wird über die Entwicklungen, die Ergebnisse und den gegenwärtigen Stand der Luft- und Raumfahrtmedizin informiert.
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Der holprige Siegeszug des Automobils 1895 - 1930: Zur Motorisierung des Straßenverkehrs in Frankreich, Deutschland und der Schweiz Christoph Maria Merki Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2002 Verkaufsrang: 956880 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Christoph Maria Merki untersucht in seiner Studie die Anfänge des motorisierten Strassenverkehrs in Frankreich, Deutschland und der Schweiz bis zum Jahre 1930. Die Verbreitung des Automobils wird meist mit der Erfindung einer "selbstfahrenden" Maschine erklärt, die ihre Vorläufer Kutsche, Fuhrwerk und Fahrrad betriebswirtschaftlich hinter sich gelassen hat. Diese Erklärung greift nach Merkis Untersuchungen zu kurz. In Gang gesetzt wurde die Motorisierung durch die Statusbedürfnisse der vergnügungssüchtigen Oberschicht der Metropole Paris. Sie begeisterte sich um 1900 für Autorennen und das Idol des chevaleresken "Herrenfahrers". Das Auto stiess anfänglich auf grossen gesellschaftlichen Widerstand, weil es die allen offenstehende Strasse zu einer blossen Fahrbahn entwertete. Als der sportlich-männliche Charakter des PKWs in den Hintergrund trat, flaute der Widerstand ab. Dazu trug auch die Politik bei. Sie machte die Kraftfahrer für jene Kosten haftbar, die diese der Allgemeinheit aufbürdeten (Strassenbau, Unfallgefahr). Im Gegensatz zum Pkw hatten Nutzfahrzeuge wie LKW und Omnibus von Anfang an freie Fahrt. Weniger angefeindet wurde auch das Motorrad, das sich vor allem in Deutschland zu einem wichtigen Vorreiter der Motorisierung entwickelte. Merkis Studie stützt sich auf zahlreiche, bislang meist unbekannte Dokumente aus mehreren Dutzend Archiven und Bibliotheken.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Viele Fakten, aber keine klare Aussage 3 von 5 Punkten Warum wurde das Automobil zu der Erfolgsgeschichte, die es offensichtlich geworden ist? Dieser Fragestellung geht der Autor für die Jahre bis 1930 in den Ländern Schweiz, Deutschland und Frankreich nach. Auf mehr als 460 Seiten vergleicht und analysiert der Autor Entwicklungen und Statistiken. Verwunderliche Fakten werden präsentiert, aber irgendwie fehlt die große Linie und Aussage.
Warum Oldtimer, Rennen und Fahrverbote entstanden... 5 von 5 Punkten Auch wenn der Titel lang und umständlich klingt, so umfasst er doch die wesentliche Aussage des Buchs, nämlich dass das Autofahren gar nicht so selbstverständlich ist, wie es uns heute vorkommt, gut zusammen. Alle, die sich für das "Warum ?" des Autofahrens und seiner Infrastruktur interessieren, sind mit dem Buch gut beraten. Das Buch ist von einem Wirtschafts- und Sozialhistoriker, der früher Journalist war. Das merkt man, es ist zügig und lese(r)freundlich geschrieben, ohne den Inhalt zu vernachlässigen. Weil heute jeder mit Autoverkehr zu tun hat, ist es für jedermann mit etwas Geschichtsbewußtsein interessant, aber auch etwas für Ingenieure (Fahrzeug- und Strassenentwicklung) oder Ökofreaks (Autoverbote, Widerstand) oder Juristen (Haftpflicht, Verkehrsrecht) oder Leute, die schöne alte Autos lieben (Oldtimer en masse). Für die Schöngeister dürfte die Beschreibung der Schönen, Reichen und Wichtigen aus der Zeit der Jahrhundertwende mit ihren Pferden, Clubs und Autorennen ein zusätzliches Leckerchen sein. Dazu gibt's reichlich Tabellen, Bilder und ein ausführliches Register. Tipp: Die geistreichsten, gemeinsten und lustigsten Bemerkungen sind in den Fußnoten - unbedingt mitlesen. |
Der Türke: Die Geschichte des ersten Schachautomaten und seiner abenteuerlichen Reise um die Welt Tom Standage Broschiert, November 2005 Verkaufsrang: 37921 Geschichte, Schach, Magie, Computer: Wer sich für eins dieser Themen interessiert, wird das Buch mit Vergnügen lesen. Der Wissenschaftshistoriker Tom Standage schreibt so interessant, dass man ihm gern über 200 Seiten folgt. Geschichte: Standage zeigt den (angeblich) automatischen Schachspieler als Zeitgeistprodukt. Die Epoche der Aufklärung liebte Automaten, weil die ihrem Denken entsprachen: Die Welt als eine auf dem Prinzip von Ursache und Wirkung basierende Maschine. Der Wiener Hofbeamte Wolfgang von Kempelen traf mit seiner Bastelarbeit, dem "Schach spielenden Türken", den Nerv der Zeit. Schach: Mehr als ein halbes Jahrhundert war der "Automat" in Europa und Amerika unterwegs. Hunderte Schachbegeisterte, darunter die besten Spieler von Paris, London, Wien, Boston und New York, traten gegen ihn an, meist gewann die Maschine. Auch die Großen der Zeit waren fasziniert: Kaiserin Maria Theresia, Benjamin Franklin, Edgar Allan Poe; sogar Napoleon soll gegen den "Türken" gespielt haben. Magie: Das Publikum durfte rätseln, wie die Sache wohl funktionierte: Reine Mechanik? Manipulation von außen durch den Vorführer? Oder saß ein Zwerg im Innern? Aber wie konnte der dann die Spielzüge des Gegners erkennen? Der Schachautomat blieb jahrzehntelang ein Geheimnis an der Grenze zur Magie. Computer: Das Publikum sah ein Räderwerk im Innern. Aber kluge Leute wussten auch damals schon, dass die Varianten einer Schachpartie selbst die beste Mechanik überfordern würden. Im "Türken" saß ein Mensch. Trotzdem brachte der Apparatismus die Frage aufs Tapet, ob wohl rechnende Maschinen möglich seien und bald entstanden auch tatsächlich erste Rechenautomaten. Der "Türke" gehört damit in die Reihe der Ahnherren des Computers. -Michael Winteroll
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Fesselnde Zeitreise 4 von 5 Punkten Tom Standage nimmt den Leser mit auf eine fesselnde Zeitreise. Im Mittelpunkt steht dabei der legendäre Schachautomat, der im Jahre 1769 entwickelt wurde und sowohl unter Schachspielern als auch unter Technikern für Furore sorgte. Man gewinnt dabei einen aufschlussreichen Einblick in eine Zeit des technischen Aufbruchs und Fortschritts. Ein flüssig geschriebenes und in jeder Beziehung aufschlussreiches Buch, das nicht nur Freunden des königlichen Spiels zu empfehlen ist.
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Die elektrochemischen Werke in Bitterfeld 1914-1945. Ein Standort der IG-Farbenindustrie AG Dirk Hackenholz Broschiert, Mai 2004 Verkaufsrang: 1217164 Das Buch beschreibt die Entwicklung der Werke in sechs systematischen Strängen. Jeder Zeitabschnitt wird mit einer Marktanalyse für die wichtigsten Produktionslinien (Chlor, Aluminium u. Magnesium) eingeleitet. Das jeweilige zweite Teilkapitel beleuchtet die strukturellen Veränderungen in der Standortorganisation. Die zentralen technischen und quantitativen Entwicklungen der Produktion werden in den dritten Abschnitten behandelt. Diesen folgen jeweils ein kurzes Kapitel zu Fragen der Infrastruktur. Danach wird die Personalsituation beleuchtet. Zum Abschluß der einzelnen zeitlichen Abschnitte werden die wirtschaftlichen, fiskalischen und ökologischen Folgen für die Region analysiert.
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Formel 3 inside Jürg Dubler Broschiert, November 2009 Verkaufsrang: 1166369 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jürg Dubler gehörte zu den erfolgreichsten Rennfahrern in den goldenen Zeiten der Formel 3. Zusammen mit einem Tross von jungen Piloten zog er quer durch Europa, um die Welt des Motorsports zu erobern. Er hat seine Notizen und Tagebücher zu einem Buch mit unvergesslichen Episoden und spektakulären Ereignissen verarbeitet. Zahlreiche Bilddokumente, ein Personenregister und Resultatlisten ergänzen den Text.Jürg Dubler war bereits während seiner Zeit als aktiver Formel 3-Rennfahrer im Motorsportjournalismus tätig. Jetzt hat er seine Tagebücher, Bilder und Texte aus den goldenen Jahren der Formel 3 hervorgeholt, um seine eigene Geschichte und jene seiner Weggenossen zu erzählen. Wir erfahren von den Sorgen und Abenteuern der Renntramps der 60er Jahre, die durch die Welt zu den internationalen Rennstrecken zogen und begegnen dabei vielen grossen Namen, die später die Geschichte des Automobilrennsports geprägt haben. Statistiken, Streckenpläne, Kurzbiografien, ein Personenregister und eine Fülle von dokumentarischen Bildern ergänzen das Buch und machen es zu einem Standardwerk für alle, die an der Geschichte des Automobilrennsports interessiert sind.
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Ismar Boas (1858-1938): Erster Spezialarzt für Magen- und Darmkrankheiten Begründer der Gastroenterologie Harro Jenss Broschiert, April 2010 Verkaufsrang: 1170991 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ismar Boas hatte sich bereits während seines Medizinstudiums für die Erforschung von Verdauungskrankheiten interessiert. 1886 ließ er sich als erster Spezialarzt für Magen- und Darmkrankheiten in Berlin nieder und gilt als Begründer der Gastroenterologie weltweit. Zwischen 1896 und 1933 gab er das angesehene Archiv für Verdauungskrankheiten heraus, bildete eine Vielzahl von Medizinern in dem neuen Fachgebiet aus und arbeitete unermüdlich für ein hohes wissenschaftliches Niveau seines Spezialgebietes. Boas floh 1936 nach Wien; dort nahm er sich im März 1938 kurz nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten das Leben. Franz Werfel hat ihm mit Der Arzt von Wien ein Denkmal gesetzt.
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Kurze Geschichte der Baustatik und Baudynamik in der Praxis Max Herzog Broschiert, 2009 Verkaufsrang: 1305864 Aus dem Inhalt: Fachwerke • Träger • Rahmen • Bögen • Hängebrücken • Platten • Scheiben • Schalen • Stabilitätsprobleme • Staumauern • Mechanisch erregte Schwingungen • Winderregte Schwingungen •Zeittafel
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Lexikon des alten Handwerks. Vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert Reinhold Reith Gebundene Ausgabe, 1991 Verkaufsrang: 741657 Reinhold Reith, geboren 1955 in Konstanz, wo er Geschichte studierte. Er ging anschließend zunächst an die Technische Universität Berlin und ist heute Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Salzburg.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hervorragendes Nachschlagewerk 5 von 5 Punkten Wer sich schon immer mal näher mit mittelalterlichen Berufen auseinandersetzen wollte, findet in diesem genialen Lexikon alles was das Herz begehrt. Von B wie Bader & Barbiere bis Z wie Zinngießer werden in diesem Band fast 60 Berufsgruppen vorgestellt, die man heute zum Teil nur noch vom Hörensagen her kennt. Reinhold Reith, der hier als Herausgeber auftritt, hat jede der Berufsgruppen von einer Fachfrau- bzw. -mann zusammenstellen lassen, was durchgehend sehr detaillierte Einblicke in das mittelalterliche Berufsleben erlaubt. Wer also schon immer mal wissen wollte, was sich hinter Begriffen wie Schwertfeger oder Feilenhauer verbirgt, ist mit diesem Lexikon richtig beraten. Klasse! |
Medizin, Naturwissenschaft, Technik und Nationalsozialismus. Kontinuitäten und Diskontinuitäten Christoph Meinel, Peter Voswinckel Sondereinband, 1. Juli 1994 Verkaufsrang: 1294079 Mit einem Überblick über den internationalen Forschungsstand durch Herbert Mehrtens wird der Reigen der 30 Beiträge eröffnet. Unter den Oberbegriffen Perspektiven, Institutionen, Disziplinen, Karrieren, Verdrängungen und Historisierungen werden dann in einem vielfältigen Themenspektrum, das durch ein Personenregister erschlossen wird, die Versuche der Nationalsozialisten untersucht, die ideologische Herrschaft über Medizin, Naturwissenschaft und Technik zu gewinnen und sie für ihre Ziele einzusetzen. Bei der Reaktion und dem Verhalten der Betroffenen zeigt sich erneut, daß es nur wenige überzeugte und aktive Nationalsozialisten unter ihnen gab. Es gelang den Medizinern, Naturwissenschaftlern und Technikern auch in beachtlichem Maße, ideologische Einflüsse aus ihren Fachgebieten fernzuhalten. Der Preis hierfür war jedoch hoch, mußte doch die Nützlichkeit des Faches unter Beweis gestellt werden. So wurde dem praktischen Einsatz ihres Wissens für die Ziele der Nazis nur selten Widerstand entgegengesetzt, oft gingen die Anregungen hierfür sogar von den Forschern selbst aus. Nur sehr wenige waren bereit, für ihre Überzeugung die Karriere aufs Spiel zu setzen.
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Neue Steinarchitektur in Italien Vincenzo Pavan Taschenbuch, 30. November 2004 Verkaufsrang: 1086008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die weltweit hoch angesehene Tradition des Materials Stein in der italienischen Architektur zeigt sich in Bauprojekten jungen Datums als fundierte Materialkenntnis in Verbindung mit aktuellen Entwurfsideen. Im Kontext renommierter Architekturprojekte werden die konstruktiven und gestalterischen Möglichkeiten des Baustoffs Stein dargestellt und durch zahlreiche technische Zeichnungen, Detailaufnahmen und umfangreiche Projektdaten dokumentiert. Ausgewählte Beispiele u.a. von Aldo Rossi, Boris Podrecca, Bernard Huet und Alvaro Siza veranschaulichen eindrucksvoll die Thematik.
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Vom Darstellen zum Herstellen: Eine Kulturgeschichte der Naturwissenschaften Elisabeth List Broschiert, 15. Mai 2007 Verkaufsrang: 1053671 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die neuzeitlichen Naturwissenschaften haben mit ihren Einsichten die moderne Welt verändert, haben dem menschlichen Wissen neue Dimensionen eröffnet. In einigen Punkten freilich haben sie sich freiwillig Erkenntnisschranken auferlegt. Eine dieser Schranken ist die Trennung von Natur- und Geistes-, beziehungsweise Kulturwissenschaften. Diese Trennung ist ein kulturelles Konstrukt: das Ergebnis von Prozessen der Institutionalisierung, der Ausblendung der konkreten Voraussetzungen der naturwissenschaftlichen Produktionsverhältnisse, die in den einzelnen Kapiteln dieses Buchs dargestellt werden.
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Bauten der Industrie und Technik in Nordrhein-Westfalen Axel Föhl Gebundene Ausgabe, November 1999 Verkaufsrang: 1322584 Axel Föhl; seit 1974 im Rheinischen Denkmalamt Referent für Industriedenkmalpflege; seit 1990 Leiter der bundesweiten Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger.
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Der Türke: Die Geschichte des ersten Schachautomaten und seiner abenteuerlichen Reise um die Welt Tom Standage Gebundene Ausgabe, 19. August 2002 Verkaufsrang: 600507 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Geschichte, Schach, Magie, Computer: Wer sich für eins dieser Themen interessiert, wird das Buch mit Vergnügen lesen. Der Wissenschaftshistoriker Tom Standage schreibt so interessant, dass man ihm gern über 200 Seiten folgt. Geschichte: Standage zeigt den (angeblich) automatischen Schachspieler als Zeitgeistprodukt. Die Epoche der Aufklärung liebte Automaten, weil die ihrem Denken entsprachen: Die Welt als eine auf dem Prinzip von Ursache und Wirkung basierende Maschine. Der Wiener Hofbeamte Wolfgang von Kempelen traf mit seiner Bastelarbeit, dem "Schach spielenden Türken", den Nerv der Zeit. Schach: Mehr als ein halbes Jahrhundert war der "Automat" in Europa und Amerika unterwegs. Hunderte Schachbegeisterte, darunter die besten Spieler von Paris, London, Wien, Boston und New York, traten gegen ihn an, meist gewann die Maschine. Auch die Großen der Zeit waren fasziniert: Kaiserin Maria Theresia, Benjamin Franklin, Edgar Allan Poe; sogar Napoleon soll gegen den "Türken" gespielt haben. Magie: Das Publikum durfte rätseln, wie die Sache wohl funktionierte: Reine Mechanik? Manipulation von außen durch den Vorführer? Oder saß ein Zwerg im Innern? Aber wie konnte der dann die Spielzüge des Gegners erkennen? Der Schachautomat blieb jahrzehntelang ein Geheimnis an der Grenze zur Magie. Computer: Das Publikum sah ein Räderwerk im Innern. Aber kluge Leute wussten auch damals schon, dass die Varianten einer Schachpartie selbst die beste Mechanik überfordern würden. Im "Türken" saß ein Mensch. Trotzdem brachte der Apparatismus die Frage aufs Tapet, ob wohl rechnende Maschinen möglich seien und bald entstanden auch tatsächlich erste Rechenautomaten. Der "Türke" gehört damit in die Reihe der Ahnherren des Computers. -Michael Winteroll
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Fesselnde Zeitreise 4 von 5 Punkten Tom Standage nimmt den Leser mit auf eine fesselnde Zeitreise. Im Mittelpunkt steht dabei der legendäre Schachautomat, der im Jahre 1769 entwickelt wurde und sowohl unter Schachspielern als auch unter Technikern für Furore sorgte. Man gewinnt dabei einen aufschlussreichen Einblick in eine Zeit des technischen Aufbruchs und Fortschritts. Ein flüssig geschriebenes und in jeder Beziehung aufschlussreiches Buch, das nicht nur Freunden des königlichen Spiels zu empfehlen ist.
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Die Wiener Neustädter Flugzeugwerke: Entstehung, Aufbau und Niedergang eines Flugzeugwerkes Wernfried Haberfellner, Walter Schroeder Gebundene Ausgabe, 1999 Verkaufsrang: 1176338 ie Geschichte der WNF reicht bis in die Kaiserzeit zurück, als hier u.a. die Jagdeinsitzer Albatros D II und D III in Lizenz erzeugt wurden. Ab dem Einmarsch deutscher Truppen wurden hier Messerschmitt-Jäger gefertigt. 143 galt der erste Angriff der Alliierten dem WNF-Werk. Dennoch verließen bis Kriegsende 8.545 Me 109-Jäger das Werk in Wiener Neustadt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Made in Wiener Neustadt 3 von 5 Punkten Daß in Wiener Neustadt die österreichische Automobil- und Flugzeugindustrie beheimatet war, ist bekannt. In diesem Buch beschäftigen sich die Autoren mit der Geschichte der Flugzeugwerke zur Zeit des 2. Weltkriegs, das der größte Produzent von Jagdflugzeugen in Deutschland war (Was Wiener Neustadt auch zur Stadt mit den meisten Bombenangriffen in Österreich machte). Auf 230 Seiten werden zahllose Photos von den Bauwerken, den Mitarbeitern und den Arbeitabläufen gezeigt. Neben der Produktion der Me 109 wurden auch Prototypen von Eigenkonstruktionen gefertigt. Diese werden leider - ebenso wie die Flugzeugproduktion vor 1938 - nur kurz behandelt. |
Brücken - Historisches, Konstruktion, Denkmäler Uwe Erler, Helga Schmiedel Gebundene Ausgabe, 1988 Verkaufsrang: 1503155
| Frust und Freude. Die zwei Gesichter der Gesellschaft für Sport und Technik Ulrich Berger Broschiert, 20. März 2002 Verkaufsrang: 1059473
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Der künstliche Mensch Helmut Swoboda Gebundene Ausgabe, 1967 Verkaufsrang: 1197759
| Die Kulturgeschichte der Schraube Rudolf Kellermann, Wilhelm Treue Gebundene Ausgabe, 1962 Verkaufsrang: 1183114
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