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| Thriller & Krimis | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Höllenschlund Clive Cussler, Paul Kemprecos Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 348 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei Forschungsarbeiten am Schwarzen Meer stoßen Kurt Austin und seine NUMA-Crew auf die Anzeichen einer ungeheuerlichen Verschwörung: Während des Zerfalls der Sowjetunion hat ein skrupelloser Unternehmer die Rohstoffressourcen dort unter seine Kontrolle gebracht. Nun behauptet er auch noch, ein legitimer Nachfahre der Romanows zu sein, und ernennt sich selbst zum neuen Zaren. Mit Milliarden von Dollar im Rücken schickt sich der Tycoon an, die schwache russische Regierung zu stürzen. Und setzt damit den Weltfrieden aufs Spiel ...
Höllenschlung ist flüssig zu lesen, die Handlung ist aber doch sehr vorhersehbar und an den Haaren herbeigezogen. Auch die Mitwirkenden Zufall und Glück spielen wieder eine große Rolle. Über den Charakter der Personen erfährt man recht wenig und auch aus einigen "Szenen" hätte Cussler mehr machen können. Da es aber recht leicht zu lesen ist, ist es eine gute "zwischendurch" Lektüre, für den Urlaub, für den Zug, etc. Dafür 3 Sterne und halt den "Cussler-Abenteuer-Bonus".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein besserer Clive Cussler !!! 4 von 5 Punkten Als ich den Klappentext gelesen habe, in dem der Kirkus Reviewers schreibt "Höllenschlund ist das bislang beste Buch von Clive Cussler !" war ich sehr gespannt, da ich bisher alle Bücher von Clive Cussler gelesen habe. Es ist bei weitem nicht das beste Buch von Ihm, ich muß aber zugeben, dass es gemessen an seinen letzten Büchern, auf jeden Fall im oberen Drittel liegt.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben. Es handelt von der Suche nach dem Goldschatz Königs Salomons, hinter dem natürlich wieder ein Bösewicht hinterher ist. Wie immer fängt Clive Cussler in einer ferner Vergangenheit an, erzählt dann vom Präsidenten Thomas Jefferson im Jahre 1809 und in der Gegenwart. Clive Cussler baut alle Bücher gleich auf. Dieses ist aber wie schon erwähnt gut geschrieben. Es kommt keine Langeweile auf. Der Schluß hätte eine Priese mehr Action gebrauchen können. Alles in allem ein gelungenes Buch für zwischendurch. Bin mal gespannt auf das neuste Buch, welches nächstes Jahr erscheinen wird.
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Verdammnis Stieg Larsson Gebundene Ausgabe, 16. Oktober 2007 Verkaufsrang: 130 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson. Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin "Millennium" eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.
»Der zweite Band ist noch einen Tick besser. Nicht mal der eifrigste Fehlersucher findet hier etwas Störendes, alles fließt. Stieg Larsson ist der bedeutendste Krimiautor unserer Zeit.« Kristianstadsbladet »Kompakt, intensiv und bittenichtmehraufhören, please.« Arbetarbladet "Blomkvist und Salander - ein Ermittler-Dreamteam." WDR
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 45 Bewertungen)
superb 5 von 5 Punkten Mit überschwenglichen Bewertungen sollte man vorsichtig sein, aber diese
"Verdammnis" von Stieg Larsson ist schon fast sensationell. Mit das
Beste was ich je zu lesen bekam. Der erste Band war ja schon gut....
Der flüssige und spannende Schreibstil zieht sich durch das Buch wie ein
roter Faden. Da wird er dritte Teil zum muss!
unbedingt lesen
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Wie die Fliegen. 8 CDs + mp3-CD: Ein KBV-Krimi F. G. Klimmek Audio CD, August 2006 Verkaufsrang: 260 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Karl-Heinz Schmidt ist fett und fünfzig. Er mag keine Schwulen, keine Kinder, keinen Knoblauch und keine Hitze. Er liebt Heineken und Jenever. Also ist Holland für ihn das gelobte Land, in dem er als Frührentner im Alkoholdunst vor sich hindämmern kann. Jedenfalls so lange, bis aus unerklärlichen Gründen ein Mordanschlag auf ihn verübt wird, dem er nur mit etwas Glück entgehen kann. Schmidt braucht lange, bis sein Herumstolpern ihn mehr zufällig zum Drahtzieher des Verbrechens führt. Auf dem Weg dorthin muss er feststellen, dass die Leute, denen er dabei begegnet, plötzlich sterben wie die Fliegen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sehr unterhaltsam 5 von 5 Punkten Habe ein wenig gestöbert und wegen der guten Rezensionen das Hörbuch gekauft. Es ist wirklich überraschend unterhaltsam, außerdem auch preiswert.
Ein Krimi der sich selbst nicht so ernst nimmt. Die Geschichte wird von einem Icherzähler humorvoll mit einem Augenzwinkern erzählt. Mal etwas anderes. Ich kann das Hörbuch allen empfehlen, die bereit sind sich auf etwas anderes ein zulassen.
An der Unterteilung in viele Tracks sollten sich andere Hörbuchanbieter ein Beispiel nehmen.
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Todesrosen: Island-Krimi Arnaldur Indridason Gebundene Ausgabe, Juni 2008 Verkaufsrang: 167 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In einer hellen isländischen Sommernacht wird die nackte Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Sie liegt auf dem mit Blumen geschmückten Grab des isländischen Freiheitskämpfers Jón Sigurdsson. Kommissar Erlendur und seine Kollegen Sigurður Óli und Elinborg von der Kripo Reykjavík finden schnell heraus, dass es sich bei der Toten um eine Drogenabhängige handelt. Warum aber wurde die Leiche gerade auf dieses Grab gelegt? Was sollte mit dieser Inszenierung erreicht werden? Die Ermittlungen erweisen sich als heikel, denn namhafte Persönlichkeiten gehören zum Kreis der Verdächtigen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Erlendur Fans müssen zuschlagen 5 von 5 Punkten Endlich stimmt auch in deutscher Sprache die Chronologie der Fälle vom Kommissar Erlendur. Mit 10jähriger Verspätung wurde Erlendurs zweiter Fall in den deutschsprachigen Ländern veröffentlicht, welcher meiner Meinung nach zu den besseren Werken von Indridason gezählt werden kann. In "Todesrosen" werden viele heikle Problemfälle behandelt, von denen man kaum glauben kann, dass diese im hochentwickeltsten Land mit der niedrigsten Kriminalitätsrate der Welt passieren können: Drogenhandel, Korruption, Kindesmissbrauch, Prostitution, Hoffnungslosigkeit, Machtgeilheit. Man erfährt wieder mal viel über das Land und dessen Eigenheiten (Mitternachtssonne, Unabhängigkeitskämpfer, Fjorde), viel aus dem Leben Erlendurs, der wieder mal Stress mit seinen Kindern hat, und Sigurdur Oli lernt seine Bergthora kennen, die in den Nachfolgefällen Erlendurs immer wieder Erwähnung findet.
Ich kann das Buch nur empfehlen ...
Ein Island Krimi vom feinsten 5 von 5 Punkten Das neuste Werk Indridasons,-wobei es ja chronologisch bereits10 Jahre alt ist-,hat es wieder geschafft:Ich konnte nicht mit dem Lesen aufhören,so spannend war es.
Kommissar Erlendurs Zweiter Fall zeigt mal wieder die Abgründe der Drogenszene auf,ich war schockiert und fasziniert zugleich.
Auch die persönlichen Verwicklungen der Hauptfigur sind fesselnd.
Und für alle Fans:Es wird auch endlich aufgelöst,wie Sigorour Oli und Bergpora sich kennen gelernt haben.
Also allen viel spass beim lesen. |
Der Schrei des Hahns Minette Walters Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 196 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Abgründiger Psychothriller nach einem historischen Kriminalfall! 1925 geht ein spektakulärer Mord durch die britische Presse, der als "Hühnerfarm-Mord" die Gemüter erregt: Eines Tages entdeckt Scotland Yard die Leiche von Elsie Cameron auf dem Gelände der Hühnerfarm ihres Verlobten Norman Thorntons. Zwar hatten Elsie und Cameron kurz zuvor ein böses Zerwürfnis, doch Norman beteuert seine Unschuld. Zudem häufen sich die Stimmen, die von Elsies schwerer Persönlichkeitsstörung berichten. Dennoch spricht das Gericht ein Todesurteil aus.
Minette Walters versucht sehr einfühlsam, die Ereignisse zu rekonstruieren und zu erklären. Es k ö n n t e sich so zugetragen haben, die Wahrheit aber wird auf immer verborgen bleiben. Die ganze Story ist eigentlich kein Roman, sondern ein akribisch und detailliert abgefasster Bericht der letzten 4 Jahre im Leben von Elsie Cameron und Norman Thorne, zwar ansprechend und auch spannend geschrieben, kommt aber in keiner Weise an andere Minette-Walters-Bücher heran. Daher kann ich hier nur 4 Sterne geben. Positiv daran ist, dass kein Satz zuviel in dem Buch steht, es liest sich sehr flüssig und wird dadurch nie langweilig.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Hühnerfutter 4 von 5 Punkten Zunächst mal wie so oft: Der Titel, im Original "Chickenfood" wurde völlig verfälscht wieder gegeben. "Der Schrei des Hahns" hat überhaupt keinerlei Bezug zu der Geschichte, die auf einem wahren Fall im England der 20-er Jahre (19..) basiert.
Minette Walters versucht sehr einfühlsam, die Ereignisse zu rekonstruieren und zu erklären. Es k ö n n t e sich so zugetragen haben, die Wahrheit aber wird auf immer verborgen bleiben.
Die ganze Story ist eigentlich kein Roman, sondern ein akribisch und detailliert abgefasster Bericht der letzten 4 Jahre im Leben von Elsie Cameron und Norman Thorne, zwar ansprechend und auch spannend geschrieben, kommt aber in keiner Weise an andere Minette-Walters-Bücher heran. Daher kann ich hier nur 4 Sterne geben.
Positiv daran ist, dass kein Satz zuviel in dem Buch steht, es liest sich sehr flüssig und wird dadurch nie langweilig.
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Credo: Das letzte Geheimnis Douglas Preston Gebundene Ausgabe, Juni 2008 Verkaufsrang: 129 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Besser kann man den Erscheinungstermin eines Buches wohl nicht timen. Im Mai 2008 gibt das europäische Kernforschungszentrum CERN in Genf bekannt, dass es mit dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt Temperaturen erzeugen will, wie sie kurz nach dem Urknall geherrscht haben sollen, um die letzten Geheimnisse der Physik zu entschlüsseln, da kommt kaum zwei Wochen später in deutscher Übersetzung ein packender Wissenschaftsthriller heraus, der genau dieses Unterfangen zum Thema macht. Hier sind es amerikanische Wissenschaftler, die das Unglaubliche versuchen wollen, und ihr Teilchenbeschleuniger namens Isabella ist tief verborgen in den Kohlestollen des Red Mesa im Sieglungsgebiet der Navajo. Natürlich scheitern die Forscher, einem Wissenschaftsthriller würdig, auf höchstem Niveau an ihrer eigenen Hybris, an ihrem Größenwahn. Und trotzdem kommt dabei am Ende, als raffinierter Kontrapunkt, so etwas eine neue Weltreligion heraus. Die Rede ist von Credo. Das letzte Geheimnis des Bestseller-Autors Douglas Preston. Im Roman läuft tatsächlich nichts nach Plan -- zumindest nicht nach dem Plan der Forscher rund um Nobelpreisträger Hazelius oder nach dem Plan der US-Regierung, die das 40-Milliarden-Dollar-Projekt in Auftrag gegeben hat. Denn im Navajo-Reservat formiert sich Widerstand gegen Isabella, und einem zwielichtigen Fernsehprediger gelingt es, die Stimmung gegen den Teilchenbeschleuniger auch im christlich-fundamentalistischen Teil der USA anzustacheln. Als die Wissenschaftler den Start des Projekts immer mehr verzögern, schickt die CIA den Privatdetektiv Wyman Ford in den Red Mesa, um der Sache auf den Grund zu gehen. Was er dort zu sehen bekommt, sprengt seine menschliche Vorstellungskraft. Denn Hazelius' Team scheint über Isabella in einem Raum-Zeit-Loch bei K-Null direkt mit Gott selbst zu kommunizieren: ein Gott, der den Forschern aufträgt, allen Religionen abzuschwören und den Glauben an die Wissenschaft in die Welt zu tragen, um das Universum zu retten... In Prestons Credo ist man lange Zeit erstaunt über die unverhohlen hohle esoterische Botschaft, die der Autor Gott in den Mund gelegt hat. Erst spät merkt man, dass man in gutem, aber falschem Glauben der raffinierten Erzählstrategie Prestons aufgesessen ist. Denn Credo ist fast schon unverschämt perfide komponiert. Und das ist für das Genre des Thrillers ein großes Kompliment.-- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
"Seid gegrüßt!", sprach Gott ... 5 von 5 Punkten ... von irgendwo aus dem Inneren eines simulierten Urknalls. - Also, wenn das nicht eine eins a Eröffnung für einen Wissenschaftsthriller ist, dann weiß ich auch nicht...
Irgendwo in der "Red Mesa", einem Indianer-Reservat, nordöstlich von Flagstaff (Arizona) soll ein Teilchenbeschleuniger den URKNALL nachahmen - - - und 12 Wissenschaftler warten gespannt auf Ergebnisse und Erkenntnisse dieses gigantischen Versuchsaufbaus, namens ISABELLA.
Genau so gespannt verfolge ich als Leser dieses Unterfangen, denn der Klappentext verspricht mir ja bereits, dass - auf unerklärliche Weise - GOTT aus dem Teilchenbeschleuniger spricht! Dass das freilich wie ein "schlechter Scherz" klingt, dürfte uns allen soweit klar sein. So gehen die 12 Wissenschaftler (die da irgendwo in der Nähe einer Navajo-Stadt residieren) mit sich in Klausur und versuchen einer Fehlfunktion auf die Spur zu kommen - und kappen sich noch dazu von der Kommunikation mit den Auftraggebern (sprich der Regierung und dem Präsidenten im Besonderen) ab. Doch die Regierung, nicht auf den Kopf gefallen, engagiert mit dem Privatdetektiv Wyman Ford, einem ausrangiertem CIA Agenten, eine Art "Maulwurf", der endlich herausfinden soll, warum die Wissenschafter so beharrlich schweigen und auch nach Monaten noch keine Ergebnisse aus dem Teilchenbeschleuniger (=ISABELLA) vorliegen.
Die Lage hätte verzwickter nicht sein können, da kommt auch noch ein geldgieriger Lobbyist auf den Plan, der der Navajo-Regierung, die immerhin von dem Projekt profitiert, noch mehr Geld für seine Dienste abknöpfen will. Er spannt einen Fernsehprediger für seine Zwecke ein, der gegen das ISABELLA Projekt predigen soll, denn es steht ja fest: Das Projekt dient zu nichts anderem als GOTT zu lästern und die Schöpfungsgeschichte infrage zu stellen.
Ein fantastischer Thriller. Man muss aufpassen, dass man sich beim Umblättern nicht überschlägt - so rasant, und zudem anstrengungslos, liest sich Douglas Prestons CREDO. (Im Original BLASPHEMY) Ein Wissenschaftsthriller in dem hochintelligente, aber auch gläubige Wissenschaftler, sowie fundamentalistische Religions-Anhänger die Hauptrolle spielen. Und im grandiosen Showdown, den man sich beinahe in "Cinemascope" bildlich vorstellen kann, finden wir endlich eine Antwort (ob sie befriedigend ist, sei dahingestell ;-p) auf die Frage, warum Gott sich ausgerechner einen Teilchenbeschleuniger als Sprachrohr ausgesucht hat?!
Also, wenn das nicht ein hochgradig filmreifer Bestseller ist, weiß ich auch nicht. (M)Eine enthusiastisch-emotionale Empfehlung für Douglas/ Preston Fans und für Dawkins-Fans und -Gegner insbesondere.
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Die 5. Plage James Patterson Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 76 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 4 Frauen gegen die »5. Plage«! Der »Women's Murder Club« hat ein neues Mitglied: Vor kurzem noch hat die junge Anwältin Yuki Castellano Lieutenant Lindsay Boxer vor Gericht brillant verteidigt, jetzt braucht sie selbst Lindsays Hilfe: Auch Yukis Mutter ist eine der vielen mysteriösen Todesfälle im San Francisco Hospital! Die Patienten sterben nachts und völlig unerklärlich. Und wie bei einem rätselhaften Ritus sind ihnen Metallstücke mit einem eingeprägten Äskulapstab auf die Augen gelegt worden. Versucht der eiskalte Dr. Garza, eigene Fehldiagnosen zu kaschieren, oder treibt ein wahnsinniger Serienmörder sein Unwesen? Während die Hinterbliebenen der Patienten mithilfe einer karrieresüchtigen Staranwältin das Krankenhaus verklagen, ermittelt Lindsay hinter seinen verschlossenen Türen und entdeckt eine zum Stillschweigen verschworene Gemeinschaft - und eine ebenso perfide wie hochexplosive Mischung aus Skrupellosigkeit, Habgier und Eifersucht ... »Women's Murder Club« LINDSAY BOXER - LIEUTENANT · Einziger weiblicher Detective bei der Mordkommission · Trainiert heimlich Thai Chi · Mag Bier und Karamelleis YUKI CASTELLANO - STAATSANWÄLTIN · Junge, passionierte Saatsanwältin · Spricht so schnell, wie Lindsay schießt · Mutter aus Japan, Vater Italo-Amerikaner CINDY THOMAS - REPORTERIN · Aufstrebende Reporterin beim San Francisco Chronicle · Groß, blond und cool · Begeistert sich für Yoga, Jazz und Krimis CLAIRE WASHBURN - CHEFPATHOLOGIN · Chefpathologin aus San Francisco · Selbstsicher und freundlich · Nickname »Butterfly«
"Patterson kann es einfach nicht lassen, dem Leser den Atem zu rauben!" Bild am Sonntag über einen früheren James-Patterson-Thriller "Gut konstruierter Plot, raffinierte Handlungsstränge und zudem spannender denn je!" Rhein-Neckar-Zeitung über einen früheren James-Patterson-Thriller "Mit viel psychologischem Gespür und ohne Weichzeichner [...] irre spannend!" Der Stern über einen früheren James-Patterson-Thriller
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Ladythriller II 5 von 5 Punkten Für alle, die den "Women's Murder Club" noch nicht kennen, seien hier die Mitglieder aufgeführt: Claire Washburn, Chef-Pathologin von San Francisco, Cindy Thomas, Gerichtreporterin, Yuki Castellano, Anwältin, und last but not least: die Ermittlerin Lindsey Boxer.
Dieser "Club der Ermittlerinnen" befasst sich in seinem neuesten Einsatz gleich mit zwei Fällen. Zum einen gibt es eine Häufung von rätselhaften Todesfällen in einer Klinik. Keiner der Toten war sterbenskrank, alle Tode geschahen völlig unerwartet. Und immer war der mysteriöse Dr. Garza in der Notaufnahme. Verdächtig ist aber auch die Krankenhaus-Apothekerin, schließlich gibt es in ihren Giftschränken auch Medikamente, die falsch dosiert durchaus tödlich sein können. Zum anderen werden mehrmals perfekt geschminkte und gekleidete junge Frauen gefunden, die tot in superteuren Autos sitzen.
Auch diese beiden Fälle löst der "Women's Murder Club" in seinem fünften Einsatz auf gewohnt spannende und sehr unterhaltsame Weise. "Die fünfte Plage" ist mit Sicherheit ebenso lesenswert wie James Pattersons Vorgängerkrimis. Es macht großen Spaß den vier Freundinnen Lindsey, Claire, Cindy und Yuki beim Ermitteln zur Seite zu stehen.
Ein echter Ladythriller mit Suchtpotential!
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Seegrund: Kluftingers dritter Fall Volker Klüpfel, Michael Kobr Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 205 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Am Alatsee bei Füssen macht der Allgäuer Kommissar Kluftinger eine schreckliche Entdeckung - am Ufer liegt ein Taucher in einer riesigen roten Lache. Was zunächst aussieht wie Blut, entpuppt sich als eine seltene organische Substanz aus dem Bergsee. Kluftinger, der diesmal bei den Ermittlungen sehr zu seinem Missfallen weibliche Unterstützung erhält, tappt lange im Dunklen. Der Schlüssel zur Lösung des Falles muss tief auf dem Grund des sagenumwobenen Sees liegen ... Kluftingers dritter Fall von dem erfolgreichen Allgäuer Autoren-Duo Volker Klüpfel und Michael Kobr.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Klufti hat das Zeug zum Kultkommissar 5 von 5 Punkten Ich habe alle Romane von dem Autorenduo verschlungen. Ich finde die Figur Kluftinger einfach genial. Gerade die Abschweifungen in Kluftis Privatleben lockern den Roman so richtig auf und haben mir schon wahre Lachanfälle beschert. Die Kluftingerromane sind einfach lustige, intelligente Kriminalromane, bei denen man ausnahmsweise nicht mit grausigen Szenen konfrontiert wird, sondern auch ein Mal herzhaft Lachen kann. Ich freue mich schon darauf, wenn ich den nächsten Kluftiroman in die Finger bekomme.
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Alpha et Omega Steve Berry Broschiert, 1. Januar 2008 Verkaufsrang: 142 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Mann im Kampf gegen eine uralte Verschwörung! Steve Berrys Markenzeichen: Nonstop-Action, Hochspannung und atemberaubende Geheimnisse. Eigentlich wollte der amerikanische Geheimagent Cotton Malone einen langen und beschaulichen Ruhestand genießen - in seinem kleinen, aber renommierten Buchantiquariat im dänischen Kopenhagen. Doch er hätte es besser wissen müssen: Denn als eine ehemalige CIA-Kollegin Opfer eines mysteriösen Raubüberfalls wird, findet Cotton sich einmal mehr in einer lebensgefährlichen Situation wieder, die er nur mithilfe seiner ganz besonderen Fähigkeiten überleben kann. Und Cotton weiß, dass er sich nicht den leisesten Fehler erlauben darf, denn seine Gegner sind die Mitglieder einer uralten Bruderschaft - mächtig, skrupellos und bereit, für ihre dunklen Ziele über Leichen zu gehen ...
"Hochspannend, explosiv und atemberaubend geheimnisvoll." FRIZZ "Aufregende Action, komplizierte Rätsel und großartige Schauplätze machen Steve Berrys Thriller zu einem überwältigenden Lesevergnügen!" Library Journal "Steve Berry ist der wahre Meister unter den Thrillerautoren!" Publishers Weekly
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Sehr empfehlenswert - nicht nur für Fans des Genres 5 von 5 Punkten Der Schriftsteller versteht es geschickt, die Themen plausibel darzustellen und in einer spannenden Geschichte einzubauen. Ich habe das Buch in den Urlaub mitgenommen und in nahezu 2,5 Tagen fertig gelesen. Ich fand es sehr spannend und kann es nur jedem empfehlen.
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Blood: Ein Alex-Cross-Roman James Patterson Broschiert, März 2008 Verkaufsrang: 193 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nie vergeben, nie vergessen: Alex Cross jagt den Killer seiner Frau! Scharf wie ein Skalpell! - Der neue spektakuläre Fall für den genialen Kriminalpsychologen Alex Cross. Trotz all seiner Erfolge hat Profiler Alex Cross nie vergessen, dass der Heckenschütze, der vor Jahren seine Frau Maria tötete, niemals gefasst wurde. Jetzt treibt ein Serienvergewaltiger sein Unwesen in Washington, D.C. Und seine Fährte führt direkt zu Marias Tod. Rücksichtslos und vor Wut fast wahnsinnig, setzt sich Cross auf die Spur des Mannes. Noch nie war es Cross so wichtig, Erfolg zu haben - und wenn er dafür durch die Hölle geht! Denn diesmal zielt der Mörder mitten in sein Herz ...
"Die Leser werden von einem echten Nervenkitzel gepackt!" DIE ZEIT (über "Und erlöse uns von dem Bösen") "Spannung pur!" BZ "James Patterson erfüllt alles, was ein Thriller-Liebhaber erwartet: Eiskalt, klar, kompromisslos erzählt!" Bild am Sonntag
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Echt genial! 5 von 5 Punkten Das Buch ist von Anfang an bis zum Ende spannend. Selten hat mich ein Buch so begeistert wie dieses! Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen --> 5 Sterne
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Die Chemie des Todes Simon Beckett Broschiert, 1. August 2007 Verkaufsrang: 90 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden David Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit. Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ... Die Chemie des Todes erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Das gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame Übersetzung von Andree Hesse. Aber es gibt auch eine deutliche Schwäche in dem Erstlingswerk des britischen Autoren. Sehr schade ist, dass Simon Beckett unnötigerweise so ziemlich alle bekannten Klischees des in den letzten Jahren so erfolgreichen Psychopathen-Genres benutzt. Durch diese Anhäufung verlieren die Handlung an Glaubwürdigkeit und der Roman an Qualität. Fazit: Die Chemie stimmt nicht ganz in Die Chemie des Todes. --Christian Koch
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 246 Bewertungen)
Unsagbar spannend, Gänsehautfeeling bis zur letzten Seite 5 von 5 Punkten Ich bin ehrlich. Ich habe mir das Buch gekauft weil ich die Gestaltung des Titels interessant und anders fand. Habe dann abends gedacht ok ich fange mal an zu lesen und habe das Buch erst nach ca. 150 Seiten wieder aus der Hand genommen.
Durch die Erzählweise in der Ich-Form wird man automatisch in die Story katapultiert. Das Buch steigt mit einer detaillierten Beschreibung von Insektenstadien an Leichen ein - OK dachte ich mir - so was gibts tatsächlich? Das absolute Horrorerlebnis hatte ich (als Frau), als die Entführung des zweiten Opfers beschrieben wird. Ich dachte der Täter steht hinter mir!!! Mehr möchte ich auch nicht verraten - nur soviel. Ich habe das Buch mittlerweile 2x verliehen und alle waren gleichermaßen begeistert.
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Der Engelmörder Erica Spindler Taschenbuch, 1. August 2007 Verkaufsrang: 60 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kitt Lindgren hat eine schwere Zeit hinter sich, als ihr nach fünf Jahren die Dienstmarke zurückgegeben wird: Eine unaufgeklärte Mordserie an jungen Mädchen hatte die Polizistin an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit gebracht. Der Alkohol trieb sie an den sozialen Abgrund. Kaum aber hat sie ihr Leben wieder im Griff - da beginnt das Grauen von neuem. Kitts ambitionierte Kollegin glaubt an die Rückkehr des Killers, Kitt dagegen ist überzeugt, dass jemand anderes seine blutigen Verbrechen nachahmt. Aber wer? Und warum? Erneut wird Kitt auf eine harte Probe gestellt und verfolgt bei ihren Ermittlungen eine Spur, die näher an ihr eigenes Leben heranführt, als sie es sich in ihren dunkelsten Albträumen vorgestellt hat....
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Super spannend!!! 5 von 5 Punkten Kitt ist eine Protagonistin "zum Anfassen" - mit menschlichen Schwächen und voller Temperament und Ehrgeiz. In ihrer neuen Partnerin findet sie ihren Meister, doch duldet keine der beiden Frauen andere Göttinnen neben sich... Für den aktuellen Fall, an dem beide notgedrungen gemeinsam arbeiten, geben beide ihr Bestes - und sind am Ende erfolgreich; doch erst, nachdem private Eskapaden Irrungen & Wirrungen in die Ermittlungen bringen. Meines Erachtens ist das Buch spürbar das Werk einer Frau - das polizeiliche Ermittlerinnen-Duo agiert mit viel weiblicher Intuition und Antizipation. Dies war mein erstes Buch von Erika Spindler - und das nächste ist bereits gekauft... Sehr kurzweilig, spannend & empfehlenswert!
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Das Grab im Wald Harlan Coben Broschiert, Januar 2008 Verkaufsrang: 160 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein mitreißender Pageturner über ein altes Familiengeheimnis und seine mörderischen Folgen Zwanzig Jahre ist es her, dass vier Jugendliche nachts in einen Wald liefen. Zwei wurden kurz darauf brutal ermordet aufgefunden. Von den anderen beiden fehlt seither jede Spur: Gil Perez und Camille Copeland. Camille war die Schwester von Paul Copeland, mittlerweile ein angesehener Staatsanwalt und gerade mit seinem ersten Mordprozess konfrontiert. Da wird plötzlich die Leiche von Gil Perez gefunden, und über Nacht holt die Vergangenheit Paul wieder ein. Er versucht herauszufinden, was damals wirklich geschah, und gerät immer tiefer in einen wahren Albtraum ...
"Harlan Coben ist ein Thriller-Gott." Bild am Sonntag "Coben beschwört das Böse herauf wie kein Zweiter." The Daily Telegraph (über "Kein böser Traum") "Sie werden im Thriller-Regal keinen größeren Geschichtenerzähler finden!" Kirkus Reviews
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Top-Thriller 5 von 5 Punkten Mein erstes Coben Buch, aber sicher nicht das letzte. Spannend und undurchschaubar bis zur letzte Seite, dies macht ein Top-Thriller aus! Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, konnte es einfach nicht mehr auf die Seite legen. Einfach Top - bestens zu empfehlen.
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Die Henkerstochter Oliver Pötzsch Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 169 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg wird in der bayerischen Stadt Schongau ein sterbender Junge aus dem Lech gezogen. Eine Tätowierung deutet auf Hexenwerk hin und sofort beschuldigen die Schongauer die Hebamme des Ortes. Der Henker Jakob Kuisl soll ihr unter Folter ein Geständnis entlocken, doch er ist überzeugt: die alte Frau ist unschuldig. Unterstützt von seiner Tochter Magdalena und dem jungen Stadtmedicus macht er sich auf die Suche nach dem Täter.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Superspannend!!! 5 von 5 Punkten "Die Henkerstochter" ist wirklich einer der besten Mittelalterkrimis die ich gelesen habe. Von der ersten bis zur letzten Seite war das Buch einfach nur spannend. Oliver Pötzsch hat ein großartiges Erstlingswerk verfasst. Bitte mehr davon!
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Schneeweißchen und Rosentot Cornelia Read Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 297 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Madeline Dare stammt aus einer alteingesessenen New Yorker Familie, lebt aber zu ihrem Leidwesen mit ihrem Mann in der ländlichen und recht langweiligen Kleinstadt Syracuse, wo sie bei der Lokalzeitung arbeitet. Eher zufällig erfährt sie von einem 20 Jahre zurückliegenden Mord an zwei jungen Mädchen, der nie aufgeklärt wurde. Sie wittert eine Möglichkeit, sich als Journalistin zu profilieren - aus dieser Geschichte lässt sich doch sicher etwas machen? Als sie herausfindet, dass einige Indizien ausgerechnet auf ihren Lieblingscousin hindeuten, lässt ihr das keine Ruhe. Sie beginnt intensive Nachforschungen anzustellen und benimmt sich dabei alles andere als unauffällig. Hat sie schlafende Hunde geweckt? Denn es wird ein weiterer Mord begangen, und jetzt zeichnet sich ein unheimliches Muster ab: Der Mörder inszeniert seine Opfer wie Illustrationen zu Märchen und Mythen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ungewöhnlicher, intelligenter und witziger Krimi, Psychogramm einer Familie, zeitgenössisches Bild der amerik. Gesellschaft 4 von 5 Punkten Als ich Cornelia Reads Debütroman "Schneeweißchen und Rosentot" , Originaltitel "A Field of Darkness", aus meinem Lesevorrat gezogen habe, erwartete ich mir nicht mehr, als einen leichten und spannenden Krimi zur Entspannung. Umso erfreuter war ich, als ich bereits bei den ersten Sätzen feststellte, dass Cornelia Read über einen von sprachlichem Witz geprägten Erzählstil verfügt und die Protagonistin ihre Geschichte mit trockenem Humor und zynischem Witz erzählen lässt.
Syracuse, 1988: Madeline Dare, Mitte zwanzig, mütterlicherseits Tochter aus amerikanischem Geldadel der zig-ten Generation, ist der Liebe wegen im Provinzstädtchen Syracuse gelandet. Da ihr Mann Dean, Farmersohn, beruflich bedingt oft monatelang in Kanada unterwegs ist, langweilt sich Madeline in Syracuse und fühlt sich alles andere als zuhause. Auch ihr Beruf ist nicht gerade hilfreich, um aus ihrem öden Umfeld auszubrechen, sie arbeitet in der Redaktion der Provinzzeitung als Kolumnistin für Kochrezepte, Reisen, u. ä.. Natürlich ist Madeline glücklicher, wenn Dean zuhause ist, aber selbst dann haben die beiden wenig gemeinsame Zeit, da Dean seine Erfindungen vorantreibt, die beide aus Syracuse heraus bringen sollen. Auch in ihrem Elternhaus auf Long Island fühlt sich Madeline alles andere als wohl. Ihre geschiedene Mutter, ist mit einem neuen Partner zusammen, der mit Madeline nichts anfangen kann, und hat eher wenig Kontakt mit dem Rest der Familie, seit ihr kiffender Ex-Mann sie mit den Kindern sitzen ließ. Unter diesen Umständen aufgewachsen fühlt sich Madeline bisher nirgendwo glücklich und muss eigentlich erst mit sich selbst ins Reine kommen, bevor sie sich überhaupt irgendwo ein glückliches Leben aufbauen kann. Als Madelines Schwiegervater ihr eine alte Soldaten-Erkennungsmarke mit dem seltenen Namen Lapthorne gibt, die er auf einem Acker gefunden hat, wo 1969 zwei Mädchen grausam ermordet wurden, befürchtet Madeline, dass ausgerechnet der einzige nette Mensch ihrer Familie, ein Cousin zweiten Grades, ein Mörder sein könnte. Um dessen Unschuld beweisen zu können, beginnt Madeline auf eigene Faust mit Nachforschungen. Selbst als die Recherchen ergeben, dass Lapthorne zur Tatzeit wegen Trunkenheit am Steuer in der Ausnüchterungszelle saß, führt sie ihre Untersuchungen weiter, da sie mittlerweile einige seltsame und verdächtige Personen kennen gelernt hat und Ungereimtheiten in den alten Untersuchungsergebnissen feststellt. Hat der Ex-Cop Jack Schneider den beiden Mädchen die Kehle durchgeschnitten und sie wie Scheeweißchen und Rosenrot mit Rosenkränzen dekoriert? Welche Rolle spielt der Scherenschnitt-Künstler Archie Sembles, der am Abend des Mordes von den Mädchen und zwei Soldaten noch Scherenschnitte angefertigt hat? Madelines Recherchen führen zu neuen bizarren und brutalen Morden und auch diesmal werden die Toten wie in Märchen und Mythen drapiert und dekoriert. Madeline muss erkennen, dass sie selbst in tödlicher Gefahr ist und erst wieder zur Ruhe kommen kann, wenn der Mörder gefunden ist...
Die Stärke von Cornelia Reads Debütroman liegt weniger in der sich langsam entwickelnden Krimihandlung, obwohl diese durchaus einfallsreich, geschickt und stringent erzählt ist, Hinweise und Schlüssel zur rechten Zeit gegeben werden und es durchaus überraschende Wendungen gibt. Nein, die Stärke ihres Romans liegt in ihrem Erzählstil, in ihrer scharfen Beobachtungsgabe und in der Ausgestaltung der Charaktere. Die Protagonistin erzählt ihre Geschichte in einem Sprachstil, der von schnodderig-bissig bis hin zu zynisch und sarkastisch reicht. Als Person ist sie erfrischend anders, emotional, eckig, ein eher pessimistischer Typ und durchaus nicht immer sympathisch. Madeline erzählt aber nicht nur ihre Geschichte. Sie zeichnet mit treffenden Metaphern ein Psychogramm ihrer Familie, sie karikiert das Zusammenprallen zweier amerikanischer Klassen, Geldadel und Farmer- und Arbeitergesellschaft und bindet dies ein in zeitgenössische amerikanische Politik, Kultur und Gesellschaft. Wunderbar lebendig gestaltet sind auch die teils skurrilen Nebenfiguren, manchmal Klischees ihrer selbst. So konnte ich auch die frühe Vorhersehbarkeit und einige Unplausibilitäten in der Auflösung des Romans gut verschmerzen.
Cornelia Reads Debütroman "Schneeweißchen und Rosentot" ist ein intelligenter, spannender und unterhaltsamer Krimi voll trockenem Humor, der gleichzeitig auch zeitgenössischer Roman ist und nicht zu Unrecht für eine Reihe von Literaturpreisen nominiert worden ist. Wer langsame Krimis mit sprachlicher Finesse mag, wird an "Schneeweißchen und Rostentot" seine Freude haben. Mit Freude habe ich gelesen, dass ihr zweiter Roman, im amerikanischen Original unter dem Titel "Crazy School" erschienen, sogar noch besser sein soll.
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Das Opfer John Katzenbach Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 177 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler: Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O'Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht weiß: Michael ist ein Psychopath - und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen - und schon gar nicht Ashley. Michael lässt sich nicht abschütteln. Unerbittlich stellt er ihr nach, verschärft seinen Psychoterror gegen ihre Freunde und Verwandten. Immer schneller beginnt sich eine Spirale des Schreckens zu drehen, die Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wenn Liebe zur Besessenheit wird 4 von 5 Punkten Nach der Thematik Depressionen und Selbstmord in "der Patient" und das Leben in einer Irrenanstalt in "die Anstalt" hat sich John Katzenbach nun mit Stalking und den Auswirkungen obsessiver Liebe beschäftigt.
Dabei beginnt alles mit einem einfachen jugendlichen Fehltritt, denn nach einem One Night Stand mit Michael O'Conell hat sie dieser zu seiner Traumfrau auserkoren. Während die Studentin Ashley Freeman noch versucht ihm klarzumachen, dass der One Night Stand eine einmalige Angelegenheit war und sie deshalb noch lange keine Beziehung eingegangen sind, nimmt die obsessive Liebe bei Michael allmählich eine weit größere und beängstigendere Dimension an. Er verfolgt sie unerbittlich und sein Terror nimmt auch nicht vor ihren Freunden halt, einen ihrer Kommilitonen verprügelt er sogar, sodass dieser ein Leben lang an einen Rollstuhl gefesselt bleibt.
Als Ashley ihre Familie um Hilfe bittet, beginnt Michael auch deren Leben zu zerstören. Die Lage droht zu eskalieren als durch anonyme Anschuldigungen die Karrieren von Ashleys Vater Scott, dessen Ex-Frau Sally und ihrer Lebensgefährtin Hope gefährdet werden. Weder die Bemühungen um ein klärendes Gespräch, noch ein eindrucksvoller Betrag an Bargeld kann Michael davon abbringen Ashley zu "lieben". Die Lage ist denkbar hoffnungslos, denn Michael O'Conell ist kein blasser Computerfreak sondern auch ein sehr kräftiger und aggressiver Zeitgenosse, also entschließt man sich einen Privatdetektiv einzuschalten, der Michael zunächst ausspionieren und später einschüchtern soll. Doch etwas geht katastrophal schief und Michael stellt sich einmal mehr als unberechenbar heraus...
In gewohnter Manier hat John Katzenbach auch mit "das Opfer" einen faszinierenden Psychothriller geschaffen, der sich vor allem durch die besondere tiefe seiner Charaktere und die überzeugende Handlung auszeichnet. Natürlich hat diese Intensität auch ihren Preis und so braucht Katzenbach vergleichsweise viele Seiten (diesmal knapp 650), um seinen Plot aufzubauen. Dessen ungeachtet weist der Spannungsbogen vor allem in der Mitte des Buchs einige schmerzhafte Lücken auf, was einem das Gefühl vermittelt dass es leichter ist einfach ein paar Seiten zu überspringen, da sich ohnehin nichts regt. Besonders die Darstellung des Stalkers Michael O'Conell ist sehr interessant, denn von der in Inhaltsangaben und Klappentext gebräuchlichen Bezeichnung "Computerfreak und Hacker" geht man eher von einem klugen, doch relativ schwächlichen Jungen aus, nicht von dem doch einigermaßen muskulösen jungen Sportlertypen. Anfangs mag das vielleicht etwas widersprüchlich klingen, doch schon bald erfährt man mehr über diesen Michael O'Conell, der ein karges Leben fristen muss, doch sehr gezielt seine Fertigkeiten entwickelt hat und über eine ausgeprägte dunkle Seite verfügt.
Es ist wie am Schluss beschrieben, auch wenn Michaels Liebe zu Ashley krank ist, so handelt auch Ashleys Familie im Namen der Liebe zu Ashley auf eine Weise, die ebenso als verwerflich und falsch gelten kann. Im Glauben, dass Ashleys Familie als einzige zwischen ihm und seiner Traumfrau stehen, versucht er sehr intensiv deren Leben zu ruinieren und Ashley so zu zwingen, seine Liebe zu erwidern. Doch auch Ashleys nächste Angehörige versuchen etwas gegen O'Conell zu unternehmen und gehen schlussendlich dabei vielleicht sogar einen Schritt zu weit, auch wenn sie sonst wirklich machtlos wären. Wie Leser anderer Bücher Katzenbachs bereits wissen, versteht es der Autor seine Handlung sehr unvorhersehbar zu halten und schreckt auch nicht davor zurück bestimmte Charaktere zu opfern und den denkbar schlimmsten Fall eintreten zu lassen. Einen Augenblick kann sich die gesamte Situation bereits wieder zu Gunsten der Protagonisten geändert haben, denn "das Opfer" ist die reinste Achterbahnfahrt der Gefühle.
Fazit:
Ein packender Psychothriller über ein brandaktuelles Thema. |
Die Pfeiler der Macht Ken Follett Taschenbuch, Mai 1996 Verkaufsrang: 165 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Schon der erste Satz im Roman von Ken Follett gehört zu den Anfangssätzen, bei denen einfach alles stimmt. Wie mit einem unsichtbaren Sog wird der Leser in die Handlung des Buches hineingezogen: "An jenem Tag, an dem die Tragödie ihren Lauf nahm, standen alle Schüler der Windfield School unter Hausarrest und durften ihre Zimmer nicht verlassen." An einem heißen Nachmittag im Jahre 1866 unternimmt eine kleine Gruppe von Jungen unerlaubterweise einen Ausflug zu einem Badesee. Für einen der Buben endet der Ausflug tödlich. Sein Tod wird vertuscht, doch noch Jahre später geistert dieses Unglück immer noch durch das Leben seiner Kameraden. War es ein Unfall? Ein dummer Jungenstreich oder war es ein kaltblütig geplanter Mord? Der Unfall spielt hinein in das große und angesehene Bankhaus Pilaster. Mittelpunkt der traditionsbewußten Bankiersfamilie ist Augusta Pilaster, die mit allen Mitteln dafür sorgt, daß ihr Sohn auf keinen Fall in Zusammenhang mit dem unglückseligen Badeunfall gebracht wird. Augusta ist der erste weibliche Bösewicht aus der Feder von Ken Follett. Sie ist eine faszinierende, herrlich bösartige Frau, die bei ihren Mitmenschen ein ungeahntes Potential an krimineller Energie entfachen kann. Die Mitglieder und Freunde der Familie umkreisen Augusta wie Planeten. Sie werden von ihr mit unbeschreiblicher Kraft angezogen und können sich ihrem Bann nicht entziehen. Augusta gibt ihrem Leben die Richtung, allerdings nicht immer zum Besten der Betroffenen, sondern sie spinnt ihre feinen Intrigen nur zu ihrem eigenen Vorteil. Alles was sie will, ist Macht -- und die um jeden Preis. Das dafür notwendige Geld hat sie schon, denn sie ist mit dem geachteten Bankier Joseph Pilaster verheiratet. Augusta träufelt ihr Gift wohl dosiert und beständig in den Kreislauf der Familie und Follett beschreibt auf seine unvergleichliche Art, wie es langsam, aber dennoch tödlich wirkt. Ken Follett hat sich nach seinem grandiosen Mittelalterepos Die Säulen der Erde nun dem England des 19. Jahrhunderts zugewandt. Übrigens sind sich die beiden Titel nur auf deutsch so frappierend ähnlich. Im Original heißt das neue Buch viel passender A Dangerous Fortune. In seinem Roman Die Pfeiler der Macht schildert er das viktorianische England mit seiner sozialen Ungerechtigkeit, der vorgeschobenen Prüderie, der Prostitution und der aufkeimenden Frauenbewegung. Ken Follett gelingt es meisterhaft, historisches Zeitkolorit mit fesselnden Charakteren zu verbinden. Für den Leser ergibt das einen gelungenen Lesecocktail. Ganz besonders schön sind die Buchkunstarbeiten. Es sind Illustrationen und Vignetten von Achim Kiel, die die Atmosphäre des viktorianischen Londons einfangen. Erfreulich ist, daß es immer noch Verlage gibt, die auf solche Schmankerl für den Leser nicht verzichten. --Manuela Haselberger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 112 Bewertungen)
So muß eine Geschichte sein! 5 von 5 Punkten Die Pfeiler der Macht ist eines der besten Werke, die ich von Ken Follett bisher gelesen habe! Die Atmosphäre ist sehr dicht durch die Präzise Darstellung und den mitreißenden Schreibstil, es gibt nicht eine langweilige Stelle, man kann dieses Buch ganz im Ernst an einem Stück lesen, wenn man die Zeit hat. Die Handlung baut sich meisterhaft auf, die Wendungen sind nicht vorhersehbar.
So muß eine Geschichte sein! Schade, daß Ken Follett nur wenige derartige Leistungen vollbracht hat. Auch Die Säulen der Erde können nicht ganz mithalten.
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Der Meister Tess Gerritsen Taschenbuch, September 2005 Verkaufsrang: 159 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Chirurg, immer wieder der Chirurg. Vieles an dem neuen Fall erinnert Detective Jane Rizzoli an die fürchterliche Mordserie in jenem heißen Sommer, der nun ein Jahr zurücklag. Noch heute wacht die Bostoner Polizistin, die damals an Leib und Seele Schaden nahm, nachts schreiend aus ihren Albträumen auf. Ließ nun ein Nachahmungstäter den Horror aufs Neue erstehen? Dr. Yeager musste, bevor sein Mörder ihm fachmännisch die Kehle durchschnitt, der Vergewaltigung seiner Frau zusehen. Das Verhaltensmuster des Chirurgen! Doch Warren Hoyt war längst verurteilt und saß streng bewacht in seinem Hochsicherheitstrakt -- oder? Nekrophile Psychopathen, quälend detaillierte und für den unvorbereiteten Leser buchstäblich magenumstülpende Autopsieberichte -- die ehemalige Internistin Tess Gerritsen hat erneut einen kriminalwissenschaftlichen Thriller abgeliefert, der einem Hannibal-haften, nicht endenwollenden Albtraum verdammt nahe kommt. Detective Rizzoli, die sich gegen ihre testosterontriefende männliche Kollegenschar mit einem Panzer der Tüchtigkeit gewappnet hat, sieht sich einer fürchterlichen Mordserie ausgesetzt. Boston und die Ostküste gleichen einem einzigen Blutbad, in dem immer wieder Frauen vor den Augen ihrer wehrlosen Männer vergewaltigt und anschließend regelrecht abgeschlachtet werden. Um den Ekelquotienten zusätzlich nach oben zu treiben, lagert der Killer die Ermordeten in einem abgelegenen Stadtwald, um an ihnen später seine postmortalen "erotischen" Obsessionen austoben zu können. Der Meister, im amerikanischen Original kurioserweise The Apprentice -- Der Lehrling --, was der Wahrheit auch nahekommt, stellt Detective Rizzoli und den arglosen Leser vor eine seelische Zerreißprobe. Zusammen mit dem undurchsichtigen FBI-Agenten Dean tobt die Jagd nach dem Killer einem haarsträubenden und verblüffenden Showdown entgegen. Unterlegt mit dem grausigen inneren Monolog eines wahnsinnigen Menschenjägers wird langsam klar, dass der Chirurg noch eine alte Widersacherin auf seiner Rechnung hat. Das Netz um Detective Jane Rizzoli beginnt sich enger zu ziehen. Vorsicht, akute Infarktgefahr! Und -- nach dieser Lektüre werden Sie garantiert keinem Chirurgen mehr vertrauen. --Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 139 Bewertungen)
Spannung pur! 5 von 5 Punkten Schon "Die Chirurgin" hat mich begeistert. Somit habe ich auch von der Fortsetzung viel erwartet und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. "Der Meister" war sogar noch einen Tick spannender, als sein Vorgänger.
Tess Gerritsen versteht es, Spannung aufzubauen und ihre Leser zu fesseln. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen.
Fazit: Super spannendes Buch, das ich nur weiter empfehlen kann!
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Todesschrei Karen Rose Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 218 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Er hat eine Vorliebe für mittelalterliche Folterinstrumente, und für seine Kunst überschreitet er jede menschliche Grenze. Er lässt seine Opfer um ihr Leben schreien. Doch dann heften sich Detective Vito Ciccotelli und die junge Archäologin Sophie Johannsen an seine Fersen. Als die Polizei von Philadelphia auf einem verwilderten Grundstück eine Leiche findet, wird Sophie Johannsen, Archäologin und Spezialistin für mittelalterliche Kunst, um ihre Mithilfe gebeten: Sie soll mit einem Ausgrabungsdetektor den Erdboden nach weiteren Toten absuchen. Schon bald entdeckt Sophie mehrere Leichen und noch mehr ausgehöhlte Gräber. Die Polizei hat es offenbar mit dem privaten Friedhof eines Serienkillers zu tun. Und noch während sich Detective Vito Ciccotelli fragt, warum der Mörder die Toten wie mittelalterliche Grabfiguren drapiert, nähert sich der Täter seinem nächsten Opfer ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
super Buch 5 von 5 Punkten Der Klappentext las sich sehr gut und daraufhin kaufte ich mir dieses Buch (bislang hatte ich noch kein Buch von Karen Rose gelesen).
Das Buch begann direkt von der ersten Seite an sehr spannend und diese Spannung zog sich durch das gesamte Buch. Auch wenn es meiner Meinung ein paar kleinere Längen gibt, die jedoch nicht zu sehr gestört haben.
Karen Rose hat einen schönen Schreibstil der sich gut und flüssig lesen lässt.
Sehr gut fand ich auch, wie sich im Laufe des Buches mehrere, teils kleinere Handlungsstränge miteinander verbinden und sozusagen das große Ganze ergeben.
Letzendlich kann ich mit gutem Gewissen dieses Buch sehr empfehlen.
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Hals über Kopf Kathy Reichs Broschiert, Mai 2008 Verkaufsrang: 460 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich hätte es eine harmlose Exkursion werden sollen. Zwei Wochen auf der idyllischen Ferieninsel Dewees Island eine Studentengruppe bei den Ausgrabungen einer alten indianischen Stätte zu begleiten, scheint Tempe Brennan eine ganz willkommene Ablenkung zu sein. Also springt die forensische Anthropologin kurzfristig für eine Kollegin ein; nicht ahnend, dass diese Reise ihr Leben verändern wird .... Inmitten einer alten Grabstätte stößt Tempe mit ihren Studenten nicht nur die Knochen von Indianern, sondern auch auf einen Leichnam, der erst kürzlich vergraben wurde. Doch damit nicht genug: Auch auf dem Festland wird ein Toter gefunden, an dessen Halswirbeln seltsame Einkerbungen entdeckt werden, die auch die Leiche an der Ausgrabungsstätte aufweist. Für Tempe ist klar: Es muss eine Verbindung zwischen diesen Toten geben. Diese zu finden, kostet nicht nur sie, sondern auch ihren Ex-Mann Pete um ein Haar das Leben. Hals über Kopf ist ein meisterhaft erzählter Kriminalroman, der durch wissenschaftliche Details, eine feine Zeichnung der Charaktere und unglaubliche Spannung glänzt. Als forensische Anthropologin weiß Kathy Reichs, wovon sie schreibt, und räumt "ihrer" Wissenschaft einigen Raum ein. Deutlich spürt man, dass es ihr ein Anliegen ist, "die forensische Anthropologie ins öffentliche Bewusstsein zu rücken." Dennoch versteht es Reichs, die schwierige Balance zu halten zwischen harten Fakten und fiktionaler Unterhaltung. Ihre Figuren, allen voran Tempe, ihr Ex-Mann Pete und ihr Freund Ryan, sind sensibel gezeichnet und gewinnen weiter an Tiefe. Eine Geschichte, die es in sich hat! In ihrem neunten Thriller mit der forensischen Anthropologin Tempe Brennan ist Kathy Reichs wieder auf der Höhe ihres Könnens angelangt. --Eva Hepper, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Einer der schwächeren Tempe-Brennan-Geschichten 4 von 5 Punkten Um es vorweg zu sagen, ich halte diesen Roman für eines der schwächeren Werke von Kathy Reichs. Aber Moment, nicht falsch verstehen! Es ist ein typischer Tempe-Brennan-Roman, keine Sorge. Mit allem, was in einen solchen Roman gehört. Aber Kathy Reichs hat in der langen Serie der Tempe-Brennan-Romane schon so viele Highlights gesetzt, das im Vergleich dazu dieser Roman etwas abfällt. Aber das ist bei allen Autoren so, die Serien schreiben. Aber für eine leichte Sommer-Krimi-Lektüre ist das Buch allemal gut, und für Kathy-Reichs-Fans sowieso ein must-have. Man kann herrlich mitraten und miterleben, wie sich die Hauptfiguren weiterentwickeln. Dafür lohnt sich der Kauf schon auf jeden Fall.
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