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| Thriller & Krimis | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Die Präsidentin Anne Holt Broschiert, September 2008 Verkaufsrang: 2327 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Bill Clinton da war, ist alles mehr als hervorragend gelaufen. "Er ist durch die Stadt marschiert, hat Bier getrunken und Gott und der Welt guten Tag gesagt", heißt es im Roman Die Präsidentin der norwegischen Erfolgs-Autorin Anne Holt. "War sogar in der Konditorei. Hat gegen jeden Plan und jede Abmachung verstoßen." Und trotzdem ist alles glatt gegangen, als der US-Präsident nach Oslo kam. Und trotzdem war damals etwas anders als heute -- etwas, was den Sicherheitskräften des Landes diesmal richtig Angst macht. Denn Clinton, das war vorher: "Vor dem 11. September". Jetzt aber lebt auch Skandinavien in einer Epoche nach den Terroranschlägen vom 11. September, und diesmal hat sich Helen Lahrdal Bentley in Oslo angekündigt. Bentley ist die erste Präsidentin der USA, Norwegen das Land ihrer Vorfahren -- und plötzlich ist die Präsidentin weg, aus ihrer Hotelsuite verschwunden! Yngvar Stubø wird damit betraut, gemeinsam mit dem US-Sicherheits-Experten Warren Scifford den Spuren der Entführung nachzugehen, die auf ein Verbrechen im Umfeld des Islamismus schließen lassen. Aber auch Bentley hat ein düsteres Geheimnis, weshalb sie auch verhindert hat, dass Überwachungskameras in ihrem Appartement installiert wurden. Hat sich die Präsidentin vielleicht gar aus freien Stücken mit ihrem Entführer getroffen? Langsam enthüllt Stubø die dunklen Zusammenhänge. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt
Mit viel Gespür für Dramatik entwickelt Holt ihren Plot aus den unterschiedlichsten Perspektiven, um dann alle Handlungsstränge im Blick auf das Verbrechen zu bündeln. Das macht Die Präsidentin zu einem klug gebauten, ungemein fesselnden Krimi. Und zu einer Unterhaltungslektüre auf höchstem Niveau. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
naja 4 von 5 Punkten Die Frage ob sich jeder mit dem 11. September beschäftigen muss würde ich ganz klar mit NEIN beantworten!
Warum hat Anne Holt das getan?
Meiner Meinung nach ist die Story zu sehr an den Haaren herbei gezogen und vermutlich stört es mich auch, dass zu viel über reale Personen geschrieben ist.
Dennoch Inger Johanne Vik, Yngvar Stubø und Hanne Wilhelmsen sind sehr schwierige, vielschichtige Charaktere die das Buch lesenswert machen.
Anne Holt hat sehr viel Gefühl für Sprache und daher dennoch ein toller Krimi.
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Fragen Sie den Papagei Richard Stark Broschiert, 30. Juli 2008 Verkaufsrang: 1887 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kennen Sie Parker? Er ist das durch und durch Böse. Parker ist nach einem Banküberfall auf der Flucht, verfolgt von einer Meute Polizisten mit Spürhunden. Reiner Zufall, dass er auf Tom Lindahl stößt, einen Außenseiter mit Papagei, der ihm eine Fluchtmöglichkeit und ein Dach über dem Kopf bietet. In dem tristen kleinen Ort in Massachusetts schmieden die beiden einen nicht ungefährlichen Plan, und jeder, der diesem in die Quere kommt, scheitert an Parkers Skrupellosigkeit. Parker ist "der hartgesottenste unter den Hartgesottenen, ein wahrhaft furchterregender Typ" (The Guardian). Mit diesem Thriller beginnt Zsolnay die Wiederentdeckung des Autors Richard Stark. Viele Parker-Romane wurden verfilmt, darunter "Point Blank" mit Lee Marvin in der Hauptrolle.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Parker ist wieder da 5 von 5 Punkten Wer weiß, wie schwer es ist, einem Papagei das Sprechen beizubringen, den verwundert es nicht, dass in Richard Starks Roman das Tier erst angesichts eines Gewehrlaufs, der auf ihn gerichtet ist, ein paar Wortfetzen nachahmt. Starks Humor gepaart mit knallhartem Suspense zeichnet diese Geschichte aus, in der einmal mehr Parker steht, dem der Autor bereits mehrere Bücher gewidmet hat. Er ist cool. Gefahren ausgesetzt, reagiert er nicht über, sondern entdeckt in seinem Gegenüber sogleich eine Schwäche, die er für sich ausnutzt. Er erinnert in seinem Lonesome-Cowboy Image an Garry Dishers Wyatt. Beide sind auf der Suche nach dem großen Coup und beide schlagen sich mit den Folgen menschlichen Versagens, wie Fehlplanungen herum. Stark gewinnt diesem allzu bekannten Plot durch überraschende Wendungen immer wieder neue Seiten ab. Die Idee den verfolgten Bankräuber in die eigene Suchtruppe einzuschleusen, ist ebenso famos wie der Einfall, dass Parker von einem Verbitterten aufgegriffen wird, der ihn zu einem Einbruch auf der Rennbahn zu verleiten versucht. Perspektivwechsel, wie gnadenlos kurze Kapitel setzt Stark geschickt ein, um die Handlung zum Höhepunkt voranzutreiben. Dabei entwirft er Miniaturbiographien jener Randfiguren, deren Leben Parker streift. Nicht zuletzt der eines schießwütigen Bürgerwehrteilnehmers. Ein gelungener, überaus spannender Thriller im Stile des Krimi Noirs.
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Ladylike Ingrid Noll Taschenbuch, Juli 2007 Verkaufsrang: 2280 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Natürlich war auch Anneliese verheiratet. Ihr Mann Hardy war kränklich, man gab ihm nicht mehr lang zu leben. Gemeinsam mit Lore, deren Gatte mit einer Jüngeren vom Lande durchgebrannt war, plante sie eine Frauen-WG in ihrem schmucken Haus. Aber Hardy erwies sich als überaus zählebig -- bis er in den neunziger Jahren seine Vorliebe für Bärlauch entwickelte. Jeden Tag musste Anneliese ihm eine cholesterinsenkende Suppe aus dem Mode-Retro-Gemüse brauen, und eines Tages rutschte dann aus Versehen eben etwas Herbstzeitlose in die Mischung. Hardy löffelte sie mit bestem Appetit bis zum bitteren Ende, heißt es in Ingrid Nolls Roman Ladylike. Nun, man konnte ihr wirklich keine böse Absicht unterstellen, nicht einmal die Polizei. Verdächtig war höchstens, dass sie selbst die bewusste Delikatesse nicht angerührt hatte. So oder so stand der gemeinsamen WG nun nichts und niemand mehr im Wege. Gegen Männer ist bei Noll halt immer ein Kraut gewachsen. Inzwischen sind die rüstigen Freundinnen Lore und Anneliese glücklich zusammengezogen. Aber es zieht sie auch hinaus in die Welt. Und so brechen sie, längst jenseits der 70, aus ihrem Alltag aus, um Erfahrungen zu sammeln, die ihre sießige Jugend ihnen verwehrte, alte Jugendfreunde aufzusuchen, sich in Bewusstseinsentgrenzung mit Hilfe von Drogen zu üben und von lebensgefährlich hohen Brücken zu springen (wobei ihnen ihre Leibesfülle das Leben rettet). Das alles ist überaus amüsant zu lesen, vor allem wegen des vor Humor und doppelbödiger Lakonie nur so sprudelnden Noll'schen Stils, den wir schon bei Romanen wie Die Häupter meiner Lieben, Der Hahn ist tot oder Die Apothekerin schon schätzen lernten. Alte Liebe rostet nicht, steht in Ladylike, aber schimmelig kann sie werden. Noll Romane sind da anders. Die sind auch noch im zwanzigsten Aufguss des Themas frisch und originell. --Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Wie eine lady ... 5 von 5 Punkten Wie eine Lady ....
Ingrid Noll, wie man sie kennt ...
Mit diesem Roman hat die Schriftstellerin mal wieder bewiesen, wie raffiniert sie schreiben kann, wie sie den Leser fesselt, wie lustig und unterhaltsam ihre Romane, ihre Geschichten rund um das Leben sind.
Sie schafft es in "Ladylike" mit schwarzem Humor das Leben zweier älterer Damen sozusagen auf die Schippe zu nehmen, aber auch dem Leser zu sagen, schaut euch die beiden an, möchtet ihr nicht auch so sein im Alter ... ???
Das Buch ist spannend von Anfang bis Ende, es ist äußerst witzig, ich kam aus dem Lachen und Schmunzeln nicht mehr raus, ich habe mich sehr gut in die beiden Charaktere hineinversetzen können und ich habe mit ihnen genoßen und gelitten.
Ingrid Noll schreibt wie immer sehr bildhaft und ausschweifend, ausschmückend und ihre amüsante Schreibweise macht ihre Geschichten auch wie immer so lesenswert und liebenswert.
Es ist ein Taschenbuch in der bekannten Diogenes-Aufmachung.
die Autorin:
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Ingrid Noll ist 1935 in Shanghai geboren. Eigentlich heißt sie Ingrid Gullatz und ist eine geborene Noll.
Ihre Bücher wurden schon in 21 Sprachen übersetzt.
Nanjing war der Ort, in dem sie mit 3 weiteren Geschwistern aufwuchs. Ihr Vater war Arzt. Ab 1954 besuchte sie die katholische Mädchenschule in Bad Godesberg. Germanistik und Kunstgeschichte waren die beiden Studienrichtungen, die sie studierte, aber nie abschloss. 1959 heiratete sie den Arzt Peter Gullatz, mit dem sie drei Kinder hat; der Film- und Theaterkomponist Biber Gullatz ist ihr Sohn. Der Schauspieler Kai Noll (Unter uns) ist ihr Neffe.
andere Romane aus ihrer Feder:
Die Apothekerin
Die Häupter meiner Lieben
Kalt ist der Abendhauch
Rabenbrüder
Seelige Witwen u.v.m.
(Infos: Quelle: Wikipedia)
Umschlaggestaltung:
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gezeigt wird ein Ausschnitt aus "Daughters of Revolution" 1932 von Grant Wood
kurze Inhaltsangabe:
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73 sind Lore und Anneliese, sie wollen noch einmal so richtig leben. "... jetzt, wo Männer und Kinder glücklich aus dem Haus sind ..."
Eine Reise durch Deutschland ist Gegenstand der Handlung.
Die beiden äußerst aktiven Seniorinnen bereiten dem Leser großes Vergnügen. Ein lachendes Auge ist immer dabei, aber natürlich hat im Hinterkopf immer das Quentchen Wahrheit, welches dahintersteckt.
Annelieses Mann war krank und Lores ist mit einer Jüngeren auf und davon. Anneliese pflegte ihren Mann nach bestem Wissen und Gewissen, dummerweise verwechselte sie beim Bärlauch-Suppe-Kochen das Kraut mit dem Kraut der Herbstzeitlosen, welches ja bekanntlich giftig ist. Tja, jetzt hatten die beiden Damen freie Bahn ....
Was sie alles auf ihrer Reise erleben wird von I. Noll wie bekannt sarkastisch, originell, interessant und überaus witzig dargestellt.
Ich empfehle das Buch sehr.
Es ist ganz sicher auch eine lockere und lustige Urlaubslektüre.
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Wächter des Tages Sergej Lukianenko Broschiert, März 2006 Verkaufsrang: 3134 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Durch den Missbrauch des Kraftprismas hat die dunkle Hexe Alissa alle Gunst bei ihrem ehemaligen Geliebten, dem Magier Sebulon, verspielt. Als sie aber im Kampf zwischen den Lichten und den Dunklen auch noch ihre gesamten Zauberkräfte verliert, bekommt sie eine neue Chance. Sie wird in ein Kindererholungsheim geschickt, um sich an den Albträumen der Kinder zu nähren. Kaum angekommen verführt sie den gut aussehenden Igor -- und muss erkennen, dass es sich bei ihm um einen lichten Magier der Gegenseite handelt, der an diesem Ort ebenfalls neue Kräfte tanken soll. Es kommt zum Kampf mit tödlichem Ausgang, dessen Bedeutung sich dem Leser erst allmählich entschlüsselt. Aber welche Rolle spielen die Chefs der Tag- und Nachtwache in diesem düstren Spiel? Mit seinem Fantasy-Epos Wächter der Nacht hatte Sergej Lukianenko nicht nur ein ebenso dunkles wie rätselhaftes Bild seiner Heimat Russland -- namentlich von Moskau -- gezeichnet, sondern auch auf überaus fulminante Art und Weise seine Wächter-Trilogie eröffnet. Ein Kunstgriff war, den Kampf der rivalisierenden Magier Sebulon und Geser immer in der Schwebe zu halten, sodass eine stetig wachsende Fangemeinde den zweiten Teil kaum erwarten konnte. Mit Wächter des Tages nun liegt dieser zweite Teil endlich vor. Er ist ebenso atmosphärisch dicht geschrieben und spannend komponiert wie sein Vorläufer, auch wenn es durch den ständigen Wechsel der Erzählperspektive -- anders als im ersten Band -- nahezu unmöglich ist, sich mit einer der Figuren zu identifizieren. Wie schon bei Wächter der Nacht ist auch bei Wächter des Tages das Ende offen. Wir werden also mit erhöhter Spannung auf den Abschluss der Trilogie warten. --Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)
Genauso gut wie Wächter der Nacht 5 von 5 Punkten Wem Wächter der Nacht gefallen hat, für den ist Wächter des Tages ein klares Muss. Zum Glück kann gesagt werden, dass die Fortsetzung dem ersten Teil in nichts nach steht. Auch hier findet man drei in sich abgeschlossene Geschichten, die man problemlos als einzelne Episoden lesen kann, die jedoch erst im Zusammenhang die eigentliche Story entfalten.
Die erste Geschichte handelt von der Hexe Alissa die zu Regeneration ihrer verlorenen Kräfte in ein Ferienlager geschickt wird um sich dort an den Alpträumen der Kinder zu laben. Dort verliebt sie sich in den Pfleger Igor, doch eben diese Liebe wird ihr letztendlich zum Verhängnis.
Die zweite Geschichte erzählt das Schicksal Witalis, eines Anderen, der sich plötzlich in Moskau wieder findet, mit einer Tasche voller Dollarscheine und offensichtlich von großer Bedeutung für die Tag- und die Nachtwache. An sein bisheriges Leben kann er sich nicht erinnern und so versucht er sich den Geschehnissen um ihn herum anzupassen und selbst heraus zu finden, wer er ist und was mit ihm passiert.
In der dritten Geschichte begleitet der Leser den Dunklen Magier Edgar und den Lichten Anton, den man schon aus Wächter der Nacht kennt, nach Prag wo vor der Inquisition eine Verhandlung statt findet, an der beide Teil nehmen sollen. In dieser Verhandlung verknüpfen sich alle drei Geschichten und münden in einem spannenden Finale.
Mir haben alle drei Teile des Buches sehr gut gefallen. Sie lassen sich sehr schnell und fließend lesen und bereits die ersten Seiten sind rasant und spannend beschrieben, so dass man sich direkt im Geschehen wieder findet. Auch die Dunklen, aus deren Sicht die Geschehnisse erzählt werden, wirken sympathisch und lebendig, ihr Verhalten begründet und nachvollziehbar. Schon bald fiebert man mit Alissa, Witali und Edgar mit auch wenn man nicht mit all ihren Ansichten einverstanden ist. Auch die Handlung ist phantasievoll und actionreich weiter gesponnen. Langeweile kam bei mir jedenfalls keine auf. Nur die gelegentlichen Rechtschreib- und Grammatikfehler sind etwas ärgerlich, schmälern das Lesevergnügen allerdings nur gering.
Nach Wächter des Tages ist für mich klar, dass ich auch die Folgebände lesen werde. Wem Wächter der Nacht gefallen hat, der wird hier ebenfalls nicht enttäuscht werden.
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Tod am Altar: Ein Benni-Harper-Krimi Earlene Fowler Broschiert, Oktober 2008 Verkaufsrang: 1399 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 6 Tagen. Benni Harper und die Todesgeige Ein kniffliger Fall um Raub, brutalen Mord und eine unschuldige Zeugin. Als der Organist von San Celina plötzlich aus dem kalifornischen Städtchen abberufen wird, ist die Empörung groß. Zumal der junge Mann gerade mit einer Gruppe von Kindern ein Theaterstück geprobt hatte. Auf einer erregten Krisensitzung erklärt Bennis energische Großmutter Dove sich bereit, gemeinsam mit Benni die Proben fortzusetzen. Doch diese ist ganz und gar nicht begeistert. Immerhin geht es darum, 28 ziemlich wilde Kinder zu zähmen. Die Proben kommen allerdings abrupt zum Stillstand, als das Faktotum der Kirche, ein älterer, freundlicher Herr, grausam ermordet aufgefunden wird. Außerdem ist noch eine kostbare Violine verschwunden. Und die einzige Zeugin des Mordes ist ein kleines Mädchen ...
"Fowlers Plots sind so raffiniert, als hätte sie Ellery Queen erdacht, und ihr Tonfall erweist sie als würdige Nachfolgerin von Sue Grafton und Sara Paretsky." Nashville Scene "Freche, witzige Dialoge allererster Sahne und Quiltmuster, die dem Ganzen Pfiff und Psychologie verleihen." Chicago Sun Times "Hoffentlich lesen wir bald mehr von Benni Harper." Kirkus Reviews
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Todesmarsch Stephen King Broschiert, Januar 2006 Verkaufsrang: 3080 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Staatschef "Major" organisiert zur allgemeinen Belustigung einen "Todesmarsch", einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 136 Bewertungen)
sehr bedrückend und fast schon so irre, dass es bestimmt möglich ist 5 von 5 Punkten Noch nie habe ich über ein Buch geschrieben aber dieses Buch hat mich gefesselt. Eine Gruppe junger Männer die das Leben noch vor sich haben, lassen sich auf ein selbstmörderischen Lauf ein der für 99 % der Tod bedeutet. Man erfährt von den Teilnehmer viele persönliche Dinge, Ihre Träume, Wünsche, Ideale, Ihre Zuversicht und Ihre Angst. Freundschaften bauen sich unter dieser Situation auf obwohl jeder gewinnen will und das nur durch den Tod des anderen Mitläufer möglich ist. Hier geht es nicht um Horror, der einen beim lesen überfällt. Hier geht es im viel mehr. Um eine kaputte Gesellschaft die sich selbst verloren hat. Schaulustige die am Strassenrand stehen die Läufern ansporen aber eigendlich hoffen, dass genau vor Ihnen ein Teilnehmer entfernt(erschossen) wird. Teilnehmer die bis zur völligen körperlichen und seelischen Erschöpfung anfänglich um den Preis und später um ihr nachtes Leben kämpfen.
Ich habe dieses Buch in 2 Tagen gelesen und musste oft eine Zwangspause einlegen. Es entwickelte sich Trauer in mir, Wut auf die Gesellschaft die so etwas zulässt. Ohnmacht für meine Handlungsunfähigkeit um den einzelnen Läufer zu helfen. Und ehrlich, die Tränen waren oft ein Begleiter.
Das Verrückte ist, dass so etwas auf der einen Seite so absurt klingt, dass es bestimmt auch möglich ist. Warum nicht mal statts Wetsaufen ein Lauf auf Leben und Tod und irgendwie schaut die Gesellschaft zu.
Vielleicht ist die Story überzeichnet aber doch eigendlich ein Spiegel der heutigen Welt.
Für mich eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
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Die Faust Gottes Frederick Forsyth Broschiert, Juni 2008 Verkaufsrang: 4173 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Einen Tag nach Ablauf des westlichen Ultimatums an Saddam Hussein greifen alliierte Bomber irakische Stellungen an. Während alle Welt die "Operation Wüstensturm" erwartet, kämpft eine Handvoll Männer fieberhaft darum, die Menschheit vor einer Katastrophe zu bewahren. Mike Martin, einem britischen SAS-Major und Spitzel im besetzten Kuweit, gelingt es unterdessen, Kontakt zu dem mysteriösen Spion "Jericho" aufzunehmen. Er erfährt, dass Hussein im Besitz der "Qubth-ut-Allah" ist, der "Faust Gottes", wie dieser die Atombombe nennt. Martin bleiben genau vier Tage, um die "Faust Gottes" zu finden und zu zerstören ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Super spannender Roman, Vorläufer vom Afghanen 5 von 5 Punkten Wer den Afghanen gelesen hat, sollte die Faust Gottes lesen. Wer den Afghanen noch vor sich hat, sollte zuerst die Faust Gottes lesen. Der SAS-Major Mike Martin erlebt hier ein erstes Abenteuer im Irak, dem Land, in dem er einst aufwuchs und dessen Sprache und Gebräuche er beherrscht wie ein Einheimischer. Und im zweiten Golfkrieg (in dem Saddam ja bekanntlich noch nicht vertrieben wurde) muß er eine heikle Mission erfüllen. Kompakt und spannend erzählt, Unterhaltung vom allerfeinsten!
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Tödliche Versuchung Janet Evanovich Taschenbuch, September 2001 Verkaufsrang: 4891 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In ihrem bislang sechsten Fall hat die unerschrockene Schnüfflerin Stephanie Plum nicht nur Probleme mit einigen skrupellosen Verbrechern, sondern auch mit ihrer eigenwilligen Großmutter, einem anhänglichen Hund und natürlich mit mehreren Verehrern... "Ich stehe vor so vielen Dilemmas, dass ich mich nicht einmal an alle erinnern kann", meint Stephanie Plum, unkonventionelle Kautionsjägerin und ehemalige Unterwäsche-Verkäuferin. Und tatsächlich herrscht in ihrem Leben derzeit kein Mangel an Problemen. Da ist zunächst einmal der Mord an dem Spross der kriminellsten Familie in Stephanies Heimatstadt Trenton. Ausgerechnet der mysteriöse Ranger soll Homer Ramos getötet haben, doch trotz seiner undurchsichtigen Geschäfte und unklaren Identität glaubt Stephanie nicht an Rangers Schuld. Und sei es nur, weil sein Bild im Lexikon unter "Erotik, männliche" zu finden sein müsste. Und da liegt schon das nächste Problem, denn auch der unwiderstehliche Polizist Joe Morelli geht Stephanie nicht aus dem Kopf. Gemeinsam versuchen sie nun Ranger aufzuspüren, nur dass Stephanie nebenbei auch noch ein paar Kautionsflüchtlinge zu schnappen hat, einen äußerst anhänglichen Hund zu versorgen und ihre Großmutter im Auge zu behalten, die bei ihr eing ezogen ist und obendrein gerade den Führerschein macht. Anlässe genug für die unerschrockene Schnüfflerin, diverse Autos zu Schrott zu fahren und sich mehrfach bis auf die Knochen zu blamieren. Von dem Chaos in ihrem Gefühlsleben gar nicht zu reden, als der verschwundene Ranger schließlich Kontakt mit ihr aufnimmt...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Ich gestehe - ich bin süchtig! 5 von 5 Punkten Ist die Handlung Nebensache? Amüsiert mich diese verrückte Person, die eigentlich ganz normal ist, jedoch von einem Dilemma ins nächstes stürzt, oder einfach so eine verrückte Familie hat, Angriffspunkt von lauter Verrückten ist oder das hin und her zwischen zwei Männern...? Als Beginner mit Band 10 mußte ich doch bei Band 1 beginnen - und muß sagen, Band 6 war wieder einmal sehr gut.
Ich würde es definitiv als "leichte Kost" bezeichnen, jedoch zum Grinsen gut!
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Reise in die Nacht Gianrico Carofiglio Taschenbuch, April 2007 Verkaufsrang: 2581 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Endlich ist er auch in deutscher Sprache zu lesen! Gianrico Carofiglio ist in seinem Heimatland bereits ein Star des Genres, nun präsentiert er auch bei uns seinen hervorragenden Gerichtsthriller Reise in die Nacht -- mit Sicherheit einer der herausragenden Kriminalromane der letzten Jahre aus Italien.Einer der besten Gerichtskrimis, die je in Italien erschienen sind. So die italienische Tageszeitung La Repubblica und man möchte hinzufügen -- einer der besten Gerichtskrimis überhaupt. Worum geht es? Rechtsanwalt Guido Guerreri, zu Beginn ein wahrhaftiger Kotzbrocken, lässt sich so richtig gehen, nachdem ihn seine Frau auf die Straße gesetzt und dann die Scheidung durchgezogen hat. Auch gesundheitlich und psychisch geht es mit Guerreri rasant bergab. Eigentlich gegen seinen Willen übernimmt er die Verteidigung des senegalesischen Straßenhändlers Abdou Thiam, der beschuldigt wird, einen kleinen Jungen missbraucht, umgebracht und in einen Brunnenschacht geworfen zu haben. Eigentlich gedenkt er, den Fall so lax durchzuziehen wie die meisten vorher. Doch als er Unregelmäßigkeiten in den Zeugenprotokollen entdeckt, fühlt er sich bei der Ehre gepackt. Der Fall Thiam wird zum Wendepunkt in seinem Leben. Gianrico Carofiglio, Anti-Mafia-Richter aus Bari, hat der Versuchung widerstanden, Erfahrungen aus seinem Tätigkeitsbereich literarisch aufzuarbeiten. Allein dafür sei ihm schon gedankt. Vielmehr erzählt er die wundervolle Entwicklungsgeschichte eines Mannes, der im Kampf gegen Rassismus und Ungerechtigkeit seine eigene Würde und den Wert des Lebens wiederfindet. Hervorragende Dialoge, eine überzeugende Innenansicht des Helden und eine anrührende Liebesgeschichte, die der Autor in die Handlung gewoben hat, machen aus seinem Debüt eine ganz außerordentliche Geschichte, an die sich der Leser noch lange erinnern wird. Hoffen wir auf mehr von Carofiglio! --Ulrich Deurer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Positiv herausragend ... 5 von 5 Punkten Unter dem ganzen unbeschreiblichen Müll an Genre-Krimi, Mystery-Thriller etc. der letzten Jahre eines der wenigen positiv auffallenden Werke. Ob einen die Problematik des Falles interessiert oder nicht ist zweitrangig. Das Buch zeichnet einen interessanten und glaubhaften Charakter, ein glaubhaftes Umfeld und eine glaubhaft fortentwickelte Story. Und es ist äußerst kurzweilig zu lesen.
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Das dunkle Netz der Rache Julia Spencer-Fleming Broschiert, Oktober 2008 Verkaufsrang: 3047 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich will Sheriff Russ Van Alstyne seinen 50. Geburtstag in Ruhe feiern. Doch daraus wird nichts: Millie van der Hoeven, die Erbin eines reichen Großgrundbesitzers, ist entführt worden. In der Kleinstadt Millers Kill, in der jeder jeden kennt, lässt das natürlich niemanden kalt - Russ steht unter Druck. Wie immer will ihm seine Mitstreiterin, die Pastorin Clare Fergusson, zur Seite stehen. Doch was als Entführungsfall beginnt, entpuppt sich schon bald als Mahlstrom aus Rachsucht, Erpressung, Habgier und Mord ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Unvergleichlich! 5 von 5 Punkten Obwohl ich von den Vorgängerbänden bereits absolut begeistert war, ist "Das dunkle Netz der Rache" für mich das bislang beste Buch aus Julia Spencer-Flemings Krimi-Reihe um die Pastorin und ehemalige Army-Pilotin Clare und den Polizeichef des kleinen Ortes Millers Kill, Russ. Julia Spencer-Feming spinnt in diesem Buch ein enorm komplexes Beziehungsnetzwerk zwischen den einzelnen Akteuren, das zu großen Teilen auf unglücklichen Zufällen basiert und dem Plot immer wieder neue spannende Wendungen verleiht.
Millie van der Hoeven, die Miterbin eines großen Waldgebietes in der Nähe von Millers Kill, verschwindet spurlos in der Nacht, bevor sie das gesamte Land an eine Naturschutz-Gesellschaft überschreiben kann. Erste Spuren führen zu einer militanten Umweltorganisation, die für ihre rabiaten Methoden bekannt ist. Dann wird plötzlich eine andere junge Frau und Freundin von Millie, die ebenfalls an dem Geschäft um das van der Hoeven-Land beteiligt ist, schwer verletzt im Wald gefunden, und Millies Bruder Eugene wird tot auf seinem Grundstück entdeckt. Russ und Clare stehen vor einem Rätzel: Wie stehen die einzelnen Verbrechen miteinander in Verbindung?
Was diesen Roman neben den wie immer brilliant gezeichneten Charakteren, dem hohen Spannungsniveau sowie der großen emotionalen Dichte so besonders macht ist die Tatsache, dass Julia Spencer-Fleming dem Leser alle Täter der einzelnen Verbrechen sofort enthüllt und es dennoch schafft, ein enormes Spannungsniveau aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Das zugrunde liegende Motiv bleibt bis zu den allerletzten Seiten unklar und liefert ein schlüssiges Ende.
Daneben entwickelt sich die Beziehung zwischen Clare und dem verheirateten Russ weiter, die Julia Spencer-Flemings Büchern von Anfang an ein hohes emotionales Niveau verliehen haben.
Für mich sich die beiden wirklich DAS Ermittlerduo der derzeitigen Krimi-Literatur und ich freue mich auf viele weitere Fälle mit ihnen! |
Amokjagd Jack Ketchum Broschiert, Juli 2008 Verkaufsrang: 2226 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Howard Gardner hat den Tod verdient. Jahrelang hat er seine Frau gequält und missbraucht. Bis sie zurückschlägt und mit ihrem Geliebten den perfekten Mord plant und ausführt. Doch es gibt einen Zeugen. Und dieser Zeuge ist fasziniert von der Lust zu töten. Er glaubt, lich Gleichgesinnte für seine perversen Vorlieben gefunden zu haben. Die Amokjagd beginnt -
Auf jeden Fall muss dem Autor zugute gehalten werden, dass er nicht ellenlange Seitenschinderei betreibt, wenn es um die Ermittlungen geht - letzten Endes gleicht da ohnehin ein Thriller dem andern. Schnell springt er zwischen Protagonisten und Antagonisten herum, lässt uns also durch die Augen des Killers, des Cops und der Opfer die Geschichte erleben. Eine Technik, die durchaus zum Denken anregen kann. Auch ist Ketchums präziser, knapper Schreibstil dem Inhalt und dem unausweichlichen Ende nur dienlich. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf den nächsten Roman "Blutrot", der im November erscheinen wird.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
gut unterhaltend 4 von 5 Punkten In dem momentan aufkommenden Trend zu Spannungsliteratur bildet Jack Ketchum noch immer eine Sonderstellung alleine weil sein Meisterwerk "Evil" fast 20 Jahre lang in Deutschland nicht zu kaufen war. Ihn umgibt die Aura des "Underground" im momentan kommerziellen Ausschlachtens des Genres. Und das seine Bücher nach und nach zu Bestsellern werden liegt daran das die ehemaligen Meister King/Koontz/Saul der amerikanischen Horroliteratur zahm geworden sind. Guter Horror funktioniert auf wenigen Seiten. Ketchum braucht hier gerade mal 288 Seiten um eine Geschichte zum Thema "psychopathischer Mann fängt nach Jahren des davon Träumens an Menschen wahllos zu töten"zu erzählen. Die Geschichte wurde erstmals in den 90ern veröffentlicht und genauso bieder klingt für uns das Thema. Es ist dennoch hart und spannend erzählt aber kein Vergleich zu seinen zuerst veröffentlichten Büchern. Aber man darf auf Besserung hoffen denn der nächste Ketchum wartet schon!
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Ein Rest von Schuld Ian Rankin Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 5759 Noch nicht erschienen. Time to say Goodbye: der letzte Fall für Detective John Rebus Die letzte Arbeitswoche von John Rebus vor seiner Pensionierung ist angebrochen, als ein mysteriöser Todesfall noch einmal seinen ganzen Einsatz fordert: Der russische Lyriker und Dissident Alexander Todorow wird erschlagen in einer dunklen Gasse von Edinburgh aufgefunden, und alles deutet auf einen Raubüberfall mit tödlichem Ausgang hin. Doch als Rebus und seine Kollegin Siobhan Clarke erfahren, dass sich im Moment eine Delegation von Russen in der Stadt aufhält, werden sie hellhörig. Es handelt sich um Investoren, die Kontakt zu schottischen Politikern und Unternehmern suchen. Und allen scheint viel daran gelegen, Todorows Tod ohne großes Aufheben zu den Akten zu legen. Rebus lässt sich dadurch aber nicht beirren und geht noch der kleinsten Spur nach, um einen Zusammenhang zwischen Todorow und den russischen Geschäftsleuten zu finden. Da geschieht ein zweiter Mord - und Rebus sieht sich in seinen Ahnungen bestätigt ...
"Dieser letzte Rebus-Roman ist einer der besten." The Scotsman, Allan Massie "Für Rebus' Abschiedsvorstellung dürfte es keine mitternächtlichen Verkaufsaktionen gegeben haben, keine als übergewichtiger, rauchender schottischer Ermittler verkleideten Leser, die vor Buchhandlungen Schlange standen. Es wäre allerdings angebracht gewesen. Was Rankins Nachbarin J.K. Rowling für das Jugendbuch getan hat - nämlich das Genre neu zu definieren und die Erwartungen zu verändern -, das hat Rankin für den Spannungsroman getan." The Guardian "Rankin verfügt über die einzigartige Gabe, die Leser in seine Welt zu ziehen und sie jeden Schlag, jede Niederlage in Rebus' Leben unmittelbar spüren zu lassen. Diese Gabe zeigte sich selten deutlicher als in 'Ein Rest von Schuld'." Scotland on Sunday
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Das Versteck: Roman Dean Koontz Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 3796 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nie war das Grauen bedrohlicher ... Die abgründige Geschichte eines Mannes, der in unentrinnbaren Albträumen die Verbrechen eines Killers miterlebt - und dem nach und nach klar wird, dass er auf übernatürliche Weise mit dem Gehirn eines psychopathischen Mörders verbunden ist ...
"Dean Koontz ist der Meister unserer dunkelsten Träume." The Times »Eine Geisterfahrt voller Schrecken und Spannung.« Chicago Tribune
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Verstörend!! 5 von 5 Punkten "Das Versteck" war mein dritter Koontz-nach "Der Schutzengel" und "Trauma".Diese Beiden zeichnen sich durch eine originelle Idee (wie fast jedes Buch von Dean Koontz), furiosen Humor, Dramatik, atemlose Spannung, excellente Charaktere, überraschende Wendungen und jeder Menge Positiv Thinking aus.Die meisten Dinge davon bekam ich dann auch bei "Das Versteck".Allerdings ohne positive Grundstimmung und den bekannten Humor.Es ist teils so detailliert beklemmend und düster, dass mich beim Lesen das Lebensgefühl des Psychopathen Vassago für kurze Momente überkam.Eindeutig ist in diesem Roman der "Bösewicht" die uneingeschränkte Hauptfigur.Für diese Charaktersudie kann ich dem Autor nur Respekt zollen.Auch viele Handlungsorte der Story sind so erschreckend und finster, dass es jedem Horrorfilm-Regisseur eine Freude wäre.Einziges Manko war für mich nur, dass es sich nicht so (wie von Trauma & Schutzengel gewohnt) wahnsinnig flüssig gelesen hat.Aber dennoch hebt sich dieses Buch weit, weit von anderen Genre-Vertretern ab.Mein Fazit:Wer den Dean-Koontz-Stil mag, wird auch hier nicht enttäuscht!
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Mariaschwarz Heinrich Steinfest Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 2548 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gibt es die perfekte Beziehung? Am ehesten wohl bei jener Symbiose, die ein Wirt und sein Gast eingehen. Wie zwischen Job Grong, dem Wirt, und Vinzent Olander, seinem Gast. Bis zu dem Tag, als Grong ihn vor dem Ertrinken in einem See rettet. Danach ist alles anders. Der See ist ein tiefes Gewässer, das den Namen Mariaschwarz trägt und von dem die Einheimischen meinen, in ihm würde sich nicht nur das Weltall spiegeln, sondern auch ein Ungeheuer beheimatet sein. Als man ein Skelett aus jenem See birgt, ruft das den Wiener Kriminalinspektor Lukastik auf den Plan. Mit famoser Arroganz und gewohnt unkonventionellen Ermittlungsmethoden tritt er in das Leben der Dorfbewohner und stellt Mariaschwarz gewissermaßen auf den Kopf. Doch an manchen Beziehungen gibt es nichts zu rütteln.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schwarzer Humor...... 5 von 5 Punkten Steinfest fasziniert wirklich durch seinen Einfallsreichtum mit dem er die einfältige Krimilandschaft bereichert.
In dieser Hinsicht toppt dieser Roman sicherlich die Vorgängerwerke. Ein bisschen am Mythos von Loch Ness,
mit der Suche nach Nessie orientiert wirkt das Buch von der Schreibe fast wie ein Jugendroman.
Der intellektuelle Ton ist etwas herausgeommen gegenüber den früheren Werken wie z.b Der Umfang der Hölle" und durch einen illustren heiteren ersetzt.
Viele der im Buch beschriebenen Szenen die ein Großstadtinspektor der das ertrinken eines Gastes im dem Dorf vorgelagerten See klären soll erinnern, man mag es kaum glauben fast an ländliche schwäbische Dorfschwänke.
Diese Buch ist in gewisser Weise ideal zum in den Ferien zu lesen,glauben Sie mir es wandert von einem Nachttisch zum nächsten.Einfach Unterhaltent,spannend und illuster. Außerdem ist es fest gebunden das es auch die Fahrt in den Urlaub aushält.
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Phantom: Ein Kay-Scarpetta-Roman Patricia D. Cornwell Gebundene Ausgabe, April 2008 Verkaufsrang: 7316 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich hat Kay Scarpetta am Tatort nichts zu suchen. Denn die Frau, deren Leiche in ihrem Wagen in der vom Rauch aus dem Auspuff vernebelten Garage aufgefunden wird, scheint sich auf den ersten Blick selbst umgebracht zu haben. Auf den zweiten Blick aber wird der Polizist Marino skeptisch. Deshalb fragt er die forensische Medizinerin um Rat. Und tatsächlich findet Scarpetta heraus, dass die Wahrsagerin ermordet wurde. Und nicht nur das: Wie sich die Geschichte weiterentwickelt, hätte wohl selbst die Ermordete nicht vorhersagen können. Denn der Fall führt die Heldin von Patricia Cornwells Roman Phantom mitten hinein in eine andere, verzwickte Serie von Morden, bei der ein kürzlich hingerichteter Verbrecher namens Ronnie Joe Waddell die Hauptrolle zu spielen scheint. Eines der grausamen Gewaltverbrechen gleicht bis hin zu den Bisswunden des Opfers nicht nur spiegelbildlich jenem, wegen dem Waddell zum Tode verurteilt worden war. Am Tatort werden auch die vermeintlichen Fingerabdrücke Waddells gefunden. Ist dieser vielleicht gar nicht auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden? Am Ende aber ist alles anders, Scarpettas Assistentin ist erschossen, und die Forensikerin sitzt selbst vor einer Geschworenenjury, die darüber befinden soll, ob Scarpetta ihrerseits wegen Mordes angeklagt werden soll. Bis dahin aber hat Phantom unmerklich und ohne logische Brüche dermaßen an Fahrt gewonnen, dass man nach der Auflösung der verwickelten Geschichte (die für die Protagonistin natürlich glimpflich ausgeht!) traurig ist, dass es nicht weitergeht. Phantom ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ohne allzu große Schockeffekte, dafür aber mit viel psychologischem, auch privatem Thrill. Cornwell at her best! -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Aus ALT mach NEU 5 von 5 Punkten auch Amazon hat in seinem Angebot nicht erwähnt, dass es sich eigentlich um einen älteren Roman handelt... Sehr irreführend und in meinen Augen nicht korrekt. Da aber Retouren akzeptiert werden, habe ich das Buch kurzerhand wieder zurückgeschickt...
5 Sterne deshalb, weil der alte Roman einfach top ist und Sehnsucht nach den alten Scarpetta-Romanen aufkommen lässt. Allerdings gibt es Hoffnung, denn die neueste (wirklich neu!) Erscheinung ist nicht so schlecht wie die Vorgänger.
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Durch Mark und Bein Kathy Reichs Taschenbuch, 20. September 2007 Verkaufsrang: 5405 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein besonders grausiges Szenario bildet die Ausgangssituation des mittlerweile vierten Falls von Temperance Brennan, der Frau mit dem seltsamen Namen und dem ungewöhnlichen Beruf. Die forensische Anthropologin wird an den Ort eines Flugzeugabsturzes nach Swain County in North Carolina gerufen, wo sie einige Tage lang Leichenteile einsammelt, untersucht und katalogisiert. Aber Tempe wäre nicht Tempe, wenn sie nicht wieder über etwas Ungewöhnliches stolpern würde. So konzentriert sie sich bald auf ein sehr sonderbares menschliches Fundstück, das so gar nicht zu den anderen passen mag -- und an dem noch mehr "dranzuhängen" scheint. Auch Kathy Reichs viertes Buch zieht einen gewissen Teil seines Reizes aus dem Voyeurismus, den eine derart detaillierte Schilderung der Arbeit einer Leichenbeschauerin mit sich bringt. Der weitaus größere Teil des Lesevergnügens aber resultiert daraus, ihrer Hauptfigur über die Schulter zu blicken und sich mit ihren Lebensumständen und Problemen zu identifizieren. Als die Ich-Erzählerin Tempe anfängt, in einem Wespennest aus Korruption und Geheimniskrämerei zu stochern und schließlich selbst in die Schusslinie mächtiger Gegenspieler gerät, entwickelt sich der Roman zum Pageturner. Kundigen Kathy-Reichs-Lesern wird dabei so manches Déjà-vu-Erlebnis beschert. Litt vor allem der erste Tempe-Brennan-Roman noch unter großen Längen, hat Kathy Reichs ihren Stil inzwischen zunehmend präzisiert. Durch Mark und Bein bietet genau die richtige Mischung aus dramatischer Handlung und bekannten Protagonisten und Situationen, die man von einer Serienfortsetzung erwartet. Kathy Reichs hat sich zu einer ausgesprochen fesselnden Alternative zu Sarah Paretsky, Linda Barnes oder Patricia Cornwell gemausert. Und im Unterscheid zu ihren Kolleginnen wird sie mit jedem Buch besser. --Peter Sowade
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 77 Bewertungen)
Gut geschrieben 5 von 5 Punkten Also ich war von diesem Buch doch sehr begeistert. Selten habe ich ein Buch so schnell gelesen wie dieses. Es ist spannend und fesselt einen geradezu an die Seiten. Es aus der Hand zu legen war schwer.
Sehr empfehlenswert!!!
5 Sterne plus.... *****
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Teufelszahl Jörg Kastner Broschiert, April 2008 Verkaufsrang: 8721 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der junge Jesuitenpater Paul Kadrell wird in den Vatikan versetzt und freut sich auf ein Wiedersehen mit seinem alten Lehrer, Pater Sorelli. Doch kurz darauf findet er Sorelli sterbend auf, grausam zugerichtet: Auf seiner Wange prangt die blutig eingeritzte Zahl des Teufels - 666. Als noch weitere Opfer mit dem Zeichen des Bösen gefunden werden, nimmt Kadrell zusammen mit der römischen Polizistin Claudia Bianchi die Ermittlungen auf. Bald stoßen die beiden auf eine geheimnisvolle Gruppe, die in den Katakomben Roms den Hort des Dämons vermutet. Und Claudia erfährt, dass ihre Familie schon seit Generationen in das uralte Geheimnis verstrickt ist ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Cliffhanger 5 von 5 Punkten Tja, hatte ich es doch geahnt: mit dem "Engelsfürsten" verlassen Elena Vida und Alexander Rosin ihre Leserschaft. Dabei hatte ich es mir reizvoll vorgestellt, wie das junge Ehepaar mit Baby in Babywippe durch die Gänge des Vatikans saust ...
Da schluckt man ja schon und fragt sich, ob die "Neuen" einem so ans Herz wachsen? Aber gleich mit der Lektüre von Seite 1 wurde ich in den Bann des neuen Thrillers gezogen. Jörg Kastner kann ja nicht nur spannend, sondern auch sehr stimmungsvoll schreiben, und bei diesem Beginn mit dem nächtlichen "Tier Rom" hatte ich die Empfindung, selber auf dem Berg Gianicolo zu stehen und auf das pulsierende Rom zu blicken. Und dann geht es auch schon los mit dem ersten Mord, und ehrlich: für einen zartfühlenden Menschen, der abends einige Seiten entspannt lesen will, ist das ganz schön heftig. So schnell, wie das Herz des Mordopfers, Pater Sorelli bei der Verfolgungsjagd klopft, so klopfte auch meines!
Paul Kadrell, Laienjesuit und als Waisenkind von Pater Sorelli im Waisenhaus aufgezogen und die Kommissarin Claudia Bianchi sind die neuen Ermittler. Es ist ein sympathisches Paar, bei dem es durchaus "funkt". Übrigens stimmt es, was andere Rezensenten schreiben, dass man nämlich einige Auflösungen relativ schnell ahnt. Trotzdem ist das Buch so spannend, dass ich eines Abends dachte: "Man tut es nicht, es ist pfuibaba, aber wie soll ich schlafen können, wenn ich nicht weiß, wie dieses Buch ausgeht?" Und so beging ich die allergrößte Thrillerlesertodsünde, die es gibt: ich las die letzten Seiten. Aber Kastners Rache ist perfide: das Ende ist ein Cliffhanger, wie er genialer nicht sein kann. Ha! Was ahnte mir? Ein Folgeband ist in Aussicht. Was übrigens auch ein Rezensent bestätigte, danke schön für die Info!
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Falscher Vogel fängt den Tod: Meg Langslows erster Fall Donna Andrews Broschiert, 16. Oktober 2007 Verkaufsrang: 3789 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Meg Langslow ist verzweifelt. Gleich drei Verwandte haben sie mit ihrer jeweiligen Hochzeitsplanung betraut. Und Meg hat alle Hände voll zu tun, ihre exzentrische Familie unter einen Hut zu bringen. Da kommt ihr die Ankunft einer Fremden, die Andeutungen über alte'Leichen im Keller'eines der Hochzeitspaare macht, äußerst ungelegen. Zumal diese Fremde kurz darauf unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird. Auf Megs endloser Liste der zu erledigenden Dinge steht plötzlich auch die Jagd nach einem gefährlichen Killer - wobei das nächste große Familienereignis ihre eigene Beerdigung zu werden droht ...
Man nehme eine typisch amerikanische Kleinstadt, eine grosse, liebenswert schrullige Familie, drei anstehende Hochzeiten und zwei Todesfälle, einen attraktiven Mann sowie eine dreifache Trauzeugin/Organisatorin am Rande eines Nervenzusammenbruches und heraus kommt dabei "Falscher Vogel fängt den Tod" - ein unterhaltsamer, spannender Erstling in einer Cozy-Reihe, die im Original bereits auf acht Bände herangewachsen ist. Freue mich auf Neuigkeiten von Meg und werde mir die weiteren Bände auch zulegen!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Genial 5 von 5 Punkten Ich kaufte das Buch und war erst ein wenig skeptisch. Ich hatte noch nichts über die Autorin gehört und hoffte das es kein so langatmiger, langweiliger Krimi werden würde. Immerhin über 400 Seiten. Aber ich fing an zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Die darsteller sind genial. Super schrill, verrückt aber auch total liebenswert. Donna Andrews bringt alle Figuren sehr lebensnahe rüber und die Handlung ist so unglaublich und aktionreich, gepaart mit unzähligen Lachern das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich fiebere dem nächsten schon heiß entegegn!
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Das Orakel von Port-Nicolas Fred Vargas Taschenbuch, Februar 2003 Verkaufsrang: 8238 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Skurril, originell, unkonventionell - aber reicht das für einen Krimi? 3 von 5 Punkten Ich habe - ich gebe zu, leider nicht in der richtigen Reihenfolge! - mit Begeisterung begonnen, Vargas' Krimis zu lesen und war von ihrem unkonventionellem Stil, den originellen Käuzen und der oft überraschenden Handlung wirklich fasziniert! Aber nach "Fliehe weit und schnell" (hat mir sehr gut gefallen) und dem "untröstlichen Witwer von Montparnasse" (schon etwas weniger) war ich vom "Orakel" eigentlich enttäuscht - in mir keimt der Verdacht, dass Elemente wie Marthe, die alles über Männer weiß, die kauzigen Evangelisten oder die allgegenwärtige Kröte darüber hinweg trösten sollen, dass die eigentliche Handlung sehr schwerfällig in Gang kommt, mühsam aufrecht erhalten wird und letztlich in einer ziemlich konstruierten "Deus-ex-machina"-Auflösung ihr Ende findet; mir war das zu wenig, ich werde fürs erste keinen weiteren Vargas-Krimi lesen.
zu skurille Figuren, die späterern Vargasbücher sind besser 2 von 5 Punkten Der ursächliche Mordfall ist sehr spannend beschrieben und nur zum Schluss hin häufen sich für meinen Geschmack die Zufälle, als ob Vargas Angst hatte, ein Mord pro Buch ist zu wenig, da müssen noch ein paar hinzu (die selbstverständlich ebenso aufgeklärt werden).
Das Buch hat sehr bizarre Figuren, weswegen ich mich wirklich durch die erste Buchhälfte quälen musste, da keine Möglichkeit der Identifizierung mit einer der Figuren bestand und das ist mir bisher noch bei keinem Buch passiert. Es gibt keine einzige "normale" Figur im Buch, denn alle haben einen seelischen Knacks und es wird der Anschein erweckt, dass einige Patienten aus der benachbarten Psychiatrie für ein paar Tage Freigang bekamen, um sich im wahren Leben auszutoben.
Alle Figuren im Buch haben massive Defizite in der sozialen Kompetenz (allen voran Ex-Kommissar Kehlweiler mit seinen Selbstgesprächen zu seiner verblödeten Kröte, die keine komplexen Satzgefüge versteht) und wenn das Orakel das erste Buch von Vagas gewesen wäre, dann hätte ich nie wieder ein Buch von ihr in die Hand genommen. Das sie viel besser und spannender schreiben kann beweist sie in "Fliehe weit und schnell" und "Der vierzehnte Stein", denn dort übernimmt Kommissar Adamsberg den Posten der skurrilen Figur, aber mit seinem Assi Danglard und den anderen Teammitgliedern entsteht ein interessanter Gegenpol.
Wer ein Faible für außergewöhnliche drollige Figuren besitzt sollte das Buch lesen und allen anderen empfehle ich das Lesen der späteren Vargas-Werke.
TYPISCH VARGAS: KAUZIGE TYPEN UND MERKWÜRDIGE BEGEBENHEITEN 5 von 5 Punkten Entgegen den Angaben in den bisherigen Rezensionen handelt es sich bei DAS ORAKEL VON PORT-NICOLAS (1996) chronologisch bereits um den insgesamt 5. Roman von FRED VARGAS. Der erste Roman wurde nicht ins Deutsche übersetzt, weil die Autorin sich von ihm distanziert hat. Die Chronologie der Romane von VARGAS ist in der Rezension "Chronologie" von I. Rieck "Leseratte" richtig aufgeführt. Nachlesen kann man dies z.B. auch bei www.wikipedia.org oder www.krimi-couch.de. DAS ORAKEL VON PORT-NICOLAS ist von den ins Deutsche übersetzten Romanen in der Chronologie der 4. Es ist der 2. Roman mit den DREI EVANGELISTEN (nach DIE SCHÖNE DIVA VON SAINT-JAQUES - 1995) und der 1. Roman mit LOUIS KEHLWEILER.
DIE STORY:
LOUIS KEHLWEILER, Ex-Inspektor des Pariser Innenministeriums, findet in einem Pariser Park in einem Hundehaufen einen kleinen Knochen. Es ist ein menschlicher Knochen; das Endglied eines kleinen Zehs. Er ist davon überzeugt, dass der Besitzer des dazugehörigen Restes ermordet worden ist und beginnt nachzuforschen. Dies gestaltet sich schwierig, weil keine weiteren Anhaltspnkte vorhanden sind und es auch zur Zeit keine Vermißten in Paris gibt. Einziger Ansatzpunkt ist der Umstand, dass der Knochen von einem Hund ausgeschieden worden ist. Also muß der Fundort überwacht und der dazu passende Hund gefunden werden. Weil KEHLWEILER durch sein steifes Knie in seinen Aktionen eingeschränkt ist, bedient er sich der Hilfe von zwei der DREI EVANGELISTEN, die er über ARMAND VANDOOSLER, dem Patenonkel von MARC - dem HEILIGEN MARKUS - VANDOOSLER, kennenlernt. Auch die 70 Jahre alte MARTHE - Ex-Edelnutte - steht KEHLWEILER zur Seite. Es gelingt ihnen, eine Spur zu finden. Sie führt in ein kleines miefiges Küstenkaff in der Bretagne. KEHLWEILER merkt schnell, dass dort einige etwas zu verbergen haben, löst dann aber unbeirrt, von seinem Starrsinn vorangetrieben, kriminalistisch scharfsinnig den Fall.
FAZIT:
Ein wundervoller VARGAS mit allen Attributen, die den besonderen Reiz der Romane dieser außergewöhnlichen Autorin ausmachen! FRED VARGAS erweitert in diesem Buch ihr Universum um LOUIS KEHLWEILER und MARTHE. KEHLWEILER erinnert etwas an JEAN-BAPTISTE ADAMSBERG (ES GEHT NOCH EIN ZUG VON DER GARD DU NORD - 1991). Er war Inspektor im Innenministerium, hatte bei einem Einsatz einen Unfall und hat seit dem ein steifes Knie. Sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Französin. Geboren wurde er im letzten Jahr des II. Weltkriegs. Häufig wird er DER DEUTSCHE genannt. Ihn zeichnet sein Starrsinn und sein unglaublich gutes Gedächtnis aus. Er verfügt über ein unermeßlich großes Archiv an Zeitungsausschnitten über alle möglichen Straftaten. Sein treuer Begleiter und seine beste Freundin ist BUFO, eine Kröte, die er meist in seiner Jacken- oder Manteltasche mit sich herumschleppt. MARTHE hingegen spielt eine untergeordnete Rolle. Sie ist 70 Jahre alt, war Nutte, hat - wenn sie nicht bei LOUIS KEHLWEILER unterkommen kann - keine feste Bleibe und löst ständig Kreuzworträtsel. Sie nennt als einzige KEHLWEILER durchgängig "LUDWIG". Beide bereichern den Reigen der skurrilen Charaktere, die aus VARGAS Feder stammen. Sie sind interessant und zugleich auch amüsant. Schließlich rundet der ungewöhnliche Plot, bei dem ein von einem Hund ausgeschiedenes Endglied eines kleinen menschlichen Zehs am Ende zur dazugehörigen Leiche und dem Täter führt, den großartigen Lesegenuß ab, den dieses Buch jedem Leser bietet, der bereit ist, sich auf diese Ausnahmeautorin einzulassen.
Deshalb also unbedingt viel Spaß dabei!
Chronologie 5 von 5 Punkten Ich lese gerade das erste Buch von Fred Vargas "Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord". Und bin total begeistert!!!!!!
Ich möchte aber noch keine Bewertung für das Buch abgeben sondern lediglich anmerken, dass die Chronologie die hier veröffentlicht wurde so nicht richtig ist.
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord 1991
Im Schatten des Palazzo Farnese 1994
Die schöne Diva von Saint-Jacques 1995
Das Orakel von Port Nicolas 1996
Der untröstliche Witwer von Montparnasse 1997
Bei Einbruch der Nacht 1999
Fliehe weit und schnell 2001
der vierzehnte Stein 2004
Die dritte Jungfrau 2006
Anhand der Veröffentlichungen kann man leicht die Chronologie ableiten.
Der zweite Krimi des "Vargas-Universums" 5 von 5 Punkten Dass es sich bei "Das Orakel von Port-Nicolas" um einen spannenden, anspruchsvollen Krimi mit liebenswert-schrulligen Figuren handelt, haben meine Vor-Rezensent(inn)en bereits treffend zum Ausdruck gebracht. Da aber die Vargas-Krimis (trotz jeweils abgeschlossener Handlung) immer wiederkehrende Charaktere mit eigener Geschichte aufweisen, sei für "Einsteiger" hiermit auf die Chronologie des sogenannten "Vargas-Universums" hingewiesen, welche folgendermaßen aussieht:
1: Die schöne Diva von Saint Jacques
2: Das Orakel von Port-Nicolas
3: Der untröstliche Witwer von Montparnasse
4: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
5: Bei Einbruch der Nacht
6: Fliehe weit und schnell
7: Der vierzehnte Stein
8: Die dritte Jungfrau
Der einzige Vargas-Krimi, der nicht irgendwie mit dem Rest zusammenhängt, ist "Im Schatten des Palazzo Farnese" (den ich aber nicht ganz so gelungen finde wie die anderen).
Mein Fazit: "Das Orakel von Port-Nicolas" ist ein unterhaltsamer Krimi mit originellen Charakteren. Vargas-Neulinge sollten jedoch (trotz des idiotischen Titels) mit "Die schöne Diva von Saint-Jacques" beginnen.
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Thunderhead - Schlucht des Verderbens Douglas Preston, Lincoln Child Audio CD, 12. August 2008 Verkaufsrang: 5866 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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