Thriller & Krimis

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Seite 23

Nicht tot genug - Peter JamesNicht tot genug
Peter James

Gebundene Ausgabe, 16. Januar 2008
     Verkaufsrang: 8195      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Sophie Harrington steht gerade an der Theke eines italienischen Delikatessengeschäftes, als sie der Anruf ihres Geliebten Brian Bishop ereilt. Dessen Frau wurde von der Polizei in Bishops feudalem Haus tot aufgefunden: vergewaltigt, mit einer Gasmaske aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gesicht. Wie gut, dass Sophie ihrem verstörten Liebhaber mitteilen kann, dass er die fragliche Mordnacht schließlich bei ihr verbracht habe. Dumm nur, dass Brian Stein und Bein schwören könnte, dass ein weit entferntes Golfturnier sein Alibi sei.

Wenig später soll auch Sophie tot sein - ermordet, auf die gleiche Art und Weise wie Brians Ehefrau, und der Leser ist mehr als verwirrt. Eben noch hat er den vermeintlichen Mörder hinter der Halbitalienerin im Delikatessengeschäft stehen sehen, jetzt muss er erleben, wie Brian ihr eine Gasmaske als Geschenk macht und das verliebte Mädchen Schlampe nennt. Wer ist nun der Täter: Jener irre Fremde, der, mit unendlich viel Zeit ausgestattet, durch die Stadt schlendert, um jemandem (Brian?), der ihm Unrecht getan hat, alles zu nehmen, was er liebt? Oder ist Brian selbst der Mörder, der von Detective Superintendent Roy Grace sofort verdächtigt wird? Oder sind beide gar ein und dieselbe Person? Grace nimmt mit seiner Truppe die Ermittlungen auf -- und gerät dabei selbst ins Visier des Mörders, was nicht nur für ihn, sondern auch für jemanden, den er liebt, lebensgefährlich zu werden droht...

Mit Stirb schön und Stirb ewig hat der britische Bestseller-Autor Peter James manchen zart besaiteten Thriller-Leser mehr als verschreckt. Denn in der Art und Weise, sich Mordmethoden auszudenken, kannte die Phantasie des Autors scheinbar keine Grenzen. Auch Nicht tot genug geizt nicht gerade mit Makabrem, Sadistischem und Grausamem. Und auch diesmal wird das Schreckliche -- etwa bei der minutiösen Beschreibung einer Obduktionsszene in der Pathologie -- mit viel Lust am Detail ausgeweidet. Dennoch ist dieser Band ein wenig weniger furchtbar wie die ihm vorangegangenen Bücher. Manchem Freund klug komponierter und spannender Meister-Thriller ist das gerade recht. Denn lesen sollte man Peter James auf jeden Fall. Das gilt auch für Nicht tot genug. Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Seite. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Der Beste      5 von 5 Punkten
Ich verstehe nicht, warum andere Rezensenten dieses Buch als so schlecht abtun. Ich finde, dass der 3. Teil der Roy Grace Serie der beste überhaupt ist. Gerade die etwas verwirrende Handlung, schnell wechselnde Szenen und das - meiner Meinung nach - kaum vorhersehbare Ende macht dieses Buch so schön spannend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Also ich finde, wer sich nicht in Bücher hineinversetzen bzw. richtig hineindenken oder auch miterleben kann, kann sie auch nur oberflächlich bewerten. Zumal Buchbewertungen sowieso zumeist subjektiv abgegeben werden.


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Die Stimme der Violine: Commissario Montalbanos löst seinen vierten Fall - Andrea CamilleriDie Stimme der Violine: Commissario Montalbanos löst seinen vierten Fall
Andrea Camilleri

Taschenbuch, Oktober 2001
     Verkaufsrang: 8436      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Commissario Montalbano gereicht Commissario Brunetti aus den vielgelobten Kriminalromanen von Donna Leon zur Ehre. Und macht ihm Konkurrenz. Vielleicht liegt es daran, dass Andrea Camilleri zugleich Drehbuchautor und Theaterregisseur ist und deshalb über seine Dialoge eine bildhafte Spannung erzeugen kann. Der Sizilianer, dessen Werke bereits achtfach in die italienischen Bestsellerlisten geklettert sind, gilt in Italien als Erzählwunder.

Auch in Deutschland grassiert mittlerweile durch die deutschen Übersetzungen das Commissario Montalbano-Fieber. In seinem neuesten Krimi klärt Montalbano den Mord an der jungen, schönen und reichen Arztgattin Michela Licalzi auf. Der Commissario arbeitet gleichermaßen mit Herz und Verstand. Der Autor hat eine Figur herausgearbeitet, die sympathisch ist und die der Leser einfach mögen muss.

Ihm zur Seite stehen Mitarbeiter, denen jener eigenwillige, unorthodoxe Charakter fehlt, der Montalbano so unverwechselbar macht. Ohne jegliche Arroganz lässt er auch Hinweise und Gedankengänge einfacher Zimmermädchen gelten. Der Leser wird in ein spannendes Detektivspiel miteingebunden. Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich zusammen, um nach anfänglichem Gelingen doch als Fata Morgana zu verschwimmen.

Camilleri legt Köder aus, die der Leser begierig schnappt und auf die falsche Fährte lockt. Michela Licalzi wurde von vielen Männern begehrt. Als sie nackt in ihrer Villa aufgefunden wird, deutet alles auf einen Sexualmord hin. Zu diesem Verdachtsmoment passt der Lebenswandel, den die Frau geführt zu haben schien. Sie residierte regelmäßig in denselbem Hotel, blieb über Nacht weg und kehrte erst im Morgengrauen wieder zurück. Nach und nach wird das Geheimnis um die Dame aus besseren Kreisen gelüftet. Ein bemerkenswerter Roman, der Appetit auf weitere Abenteuer des Commissario Montalbano macht. --Corinna S. Heyn

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Krimi mit einem hohem Tempo      5 von 5 Punkten
Camilleri zu lesen heißt, Krimis mit einem hohen Tempo zu lesen. Jedes Kapitel setzt sich aus zehn bis fünfzehn kurzen bis kürzesten Szenen zusammen. Dabei schwankt auch dieser Krimi wieder zwischen einem klassischen Whodunnit und Slapstick und bleibt dabei so komisch, wie spannend und intelligent. Der knurrige Montalbano, seine Mitstreiter vom Kommissariat des fiktiven Ortes Montelusa auf Sizilien, die schwierige Dauerbeziehung zu Livia, die teilweise dummen, teilweise eitlen Vorgesetzten und natürlich die knorrigen Sizilianer machen den Flair dieses Buches aus.
Camilleri schafft dabei seinen sehr eigenen Stil. Die kurzen Szenen lassen kaum Raum für Beschreibungen: es sind Dialoge, die in wenigen Sätzen die Geschichte weitertreiben. Einzig dem Essen wird ein wenig mehr Platz gegönnt, wie ein Ruhepol in diesem Wirbel aus Kriminalfall, Intrigen und sizilianischer Soap-Opera. Man fühlt sich beim Lesen an so zeitlose Komödien wie Is was Doc? erinnert und bekommt doch gleichzeitig eine recht komplexe und trotzdem realistische Handlung serviert. Selbst eine so abstruse Begebenheit wie mit dem Selbstmörderhuhn zu Beginn des Buches macht den Leser gleichzeitig lachen und als die Wirklichkeit akzeptieren.
So also dürfen Krimis (auch) sein: ein turbulentes Chaos, über das ein intelligenter Autor unmerklich im Hintergrund wacht und den Leser auf unterhaltsamste Art manipuliert; man kann es kaum aus den Händen legen, vor Lachen nicht, und nicht wegen der Spannung.


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Letzter Tanz - Jeffery DeaverLetzter Tanz
Jeffery Deaver

Taschenbuch, Juni 2002
     Verkaufsrang: 1931      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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In diesem neuen Fall für den tetraplegischen Kriminologen Lincoln Rhyme wimmelt es geradezu von forensischen Details, als Rhyme einen schwer zu fassenden Mörder verfolgt, von dem man lediglich die Tätowierung kennt, die diesem temporeichen Thriller seinen Originaltitel gab: The Coffin Dancer -- der Sargtänzer.

Drei Zeugen eines Mordes könnten einen millionenschweren Waffenhändler für immer hinter Gitter bringen. Als einer von ihnen, der Mitinhaber von Hudson Air, bei einem Bombenanschlag auf ein Flugzeug ums Leben kommt, bei dem alles auf den Tänzer hindeutet, nimmt das FBI die anderen Zeugen in Schutzhaft. Nur Rhyme gelingt es, einen Tatort so zu entschlüsseln, die Rückstände eines Bombenanschlags so zu deuten oder einen Handvoll Dreck so zu identifizieren, dass er mit dem Killer Schritt halten kann. Mit der Unterstützung von Amelia Sachs, seiner brillanten und körperlich gesunden Assistentin, verfolgt Rhyme den "Tänzer" durch die Straßen von Manhattan, auf Flughäfen und U-Bahnen. Die psychologische Spannung steigert sich rasch von der ersten Seite bis hin zur überwältigenden, unerwarteten Auflösung. Parallel dazu lässt Jeffrey Deaver die unwahrscheinliche Liebesaffäre zwischen Rhyme und Sachs sich langsam entwickeln. Fans von Patricia Cornwell und den anderen Autoren des wachsenden Subgenres des forensischen Thrillers werden an Deavers jüngstem Roman ihre Freude haben. --Jane Adams

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 72 Bewertungen)

Tänzchen gefällig?      5 von 5 Punkten
Deaver ist der beste Thriller-Autor überhaupt.
Mit solch blumigen Ankündigungen auf einem Cover bin ich sehr vorsichtig. Oftmals verbirgt sich dann das genaue Gegenteil dahinter. In diesem Fall aber schien die Times (von der das Zitat stammen soll) für diese Aussage nicht bezahlt worden zu sein, denn, auch wenn ich nicht sagen möchte, dass Deaver der beste ist, so ist er unzweifelhaft einer der besten.
Beim letzten Tanz haben wir wieder mit dem gelähmten Detective Lincoln Rhyme und seiner Assistentin Amelia Sachs zu tun. Und wer da direkt an die Verfilmung mit Denzel Washington und Angelina Jolie denkt, sollte das vielleicht besser direkt wieder vergessen, zumindest was die Beschreibungen der Hauptpersonen angeht, denn die haben fast nichts gemein mit deren Alter Egos im Film.
Das Buch jedoch, in dem es um einen Profi-Killer namens Totentänzer geht, ist höchstes Thriller-Niveau. Deaver schreibt zum einen aus Sicht von Rhyme und Sachs, weswegen wir sehr viel über deren Innenleben erfahren, wie zum Beispiel Sachs Gefühle, als sie beim ersten Zusammentreffen mit dem Tänzer sich wegduckte, statt zu schießen. Oder dass Rhyme noch eine sehr persönliche Rechnung mit dem Tänzer offen hat.
Auch aus der Sicht des Killers wird geschrieben, so dass der Leser sich auch sehr detailliert mit dessen Weltbild auseinander setzen kann. Sehr gut ist auch, dass Deaver es schafft selbst Nebenfiguren mit weniger Handlung, wie Percey Clay oder Roland Bell absolut glaubwürdig und mit genügend Hintergrund darzustellen.
Das Buch ist so spannend und fesselnd geschrieben, dass man mit dem Lesen am liebsten gar nicht aufhören möchte. Und für überraschende Wendungen ist ebenfalls gesorgt. Für Thriller-Liebhaber ein absolutes Muss!


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Der Mann, der lächelte - Henning MankellDer Mann, der lächelte
Henning Mankell

Taschenbuch, 15. Januar 2003
     Verkaufsrang: 6531      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Bereits vor Jahren hat Henning Mankell das Buch veröffentlicht, das nun nach dem schwedischen Original in Deutschland erscheint, also vor seinen Riesenerfolgen Die fünfte Frau, vor Die falsche Fährte und Mittsommermord hierzulande. Kommissar Kurt Wallander durchlebt im vorliegenden Buch eine seiner schwersten Sinn- und Identitätskrisen -- der auch in späteren Romanen stets zweifelnde und pessimistische Held steht kurz vor der Selbstzerstörung. Mankell vermag auf meisterhafte Weise, die persönliche Krisensituation Wallanders und deren Bewältigung mit einem hochspannenden Plot zu verflechten.

"Und ich bin wieder Polizist. Das Leben wirft einen hin und her. Wann hat man schon selbst das Steuer in der Hand?", sinniert Wallander, kurz nachdem er den Polizeidienst allen Vorsätzen zum Trotz wieder aufgenommen hat. Über ein Jahr war er nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Gesoffen hatte er zur Ablenkung, bis er sich in einer kleinen Pension am Strand eingemietet hatte und dort wieder zu Bewusstsein gekommen war. Hier war auch sein Entschluss gereift, den Dienst endgültig zu quittieren. Doch alles kommt anders.

Am Tage seines Abschieds liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson, jenes Mannes, der ihn vor kurzer Zeit aufgesucht hatte, um Zweifel am Unfalltod seines Vaters anzumelden. Kurt Wallander meldet sich zurück und übernimmt die Ermittlungen, übernimmt damit auch die Therapie seiner eigenen Lebenskrise. Bald führen vage Spuren zum Haus des Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg, der äußerst zurückgezogen in einem herrschaftlichen Anwesen lebt und in dessen Diensten der alte Torstensson als Berater stand. Wallander lernt den angeblich überaus verdienstvollen Menschen Harderberg kennen und sein kriminalistischer Instinkt lässt ihn nicht ruhen, ehe das ständige undurchdringliche Lächeln vom Gesicht dieses Mannes verschwunden ist.

Noch mehr vielleicht als in späteren Romanen wird hier die ungewöhnliche Beobachtungsgabe Mankells, sein Gespür für ein plausibles Innenleben seiner Figuren und, bei aller Skepsis, sein unaufdringliches moralisches Anliegen deutlich. Und auch hier schafft er den Aufbau eines fast unerträglichen Spannungsbogens, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. --Ulrich Deurer

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 98 Bewertungen)

Bodenständig und unterhaltsam      4 von 5 Punkten
Es war für mich der erste Mankell und wird sicherlich nicht der letzte sein.
Dies hat viele Gründe.

Da kreiert Mankell mit Kurt Wallander einen authentischen, glaubwürdigen und motivierten Kriminalisten und dies mit so viel Mut, dass man dem zunächst problembehafteten Polizisten sämtliche Selbstzweifel ohne weiteres abnimmt. Es ist eben nicht der Superstar, den der Leser zu sehen bekommt, sondern ein Mensch, der aufgrund eines Traumas die Weichen für die Zukunft stellt, um letztendlich mit der selbstgestellten Stallorder und dem Fortgang der Ereignisse wieder in den Polizeidienst zu treten und einen Neuanfang zu wagen.

Da existiert die zunächst etwas verwirrende, dann doch recht glaubwürdige Story um (zunächst) einen Doppelmord. Hier bleibt der Leser zunächst etwas unbefriedigt zurück, ahnt er doch sehr schnell, welcher Hintergrund den Motiven für die Verbrechen die Bühne gibt. Mankell schreibt unkompliziert, praktisch und spannend, kommt ohne sprachlichen Ballast auf den Punkt, lässt seinen schwedischen Beamten ermitteln, Kaffee trinken, am Schreibtisch sitzen und verzweifeln.

Doch dann gibt es leider den einen oder anderen Schwachpunkt: ohne jetzt zuviel zu verraten, ist das doch arg actionlastige Ende etwas überdreht. Man nimmt dem ruhigen und erfahrenen Wallander derartige Actionsequenzen irgendwie nicht ab und hier gerät der Krimi etwas außer Kontrolle. Auch die eine oder andere Unlogik fällt ins Auge (und diese sollte gerade bei Kriminalromanen doch auf ein Minimum beschränkt sein), wenn sich die schwedische Exekutive bisweilen in rechtliche Grauzonen begibt und so der Eindruck entsteht, als wäre Mankell nichts besseres eingefallen, um die Handlung vernünftig voranzutreiben. Das "nordisch-besonnene" als Charakter des Krimis wird dann von den emotionalen Dissonanzen und der Besessenheit des Protagonisten abgelöst, was dann unglaubwürdig wirkt.

Fazit: Trotz kleiner Schwächen ist "Der Mann, der lächelte" ein überdurchschnittlicher Kriminalroman mit glaubwürdigen Charakteren, einer relativ durchdachten Handlung und vernünftiger Schriebart. Es ist nicht der große Spannungsroman, den Mankell da liefert, sondern ein Buch, der durch die kleinen und größeren Ermittlungsfortschritte des Protagonisten lebt. Bisweilen kommt der Roman atmosphärisch so dicht "rüber", dass man angesichts der ewigen Kaffeetrinkerei der schwedischen Beamten selbst einen Becher mittrinken möchte.


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Des Todes liebste Beute - Karen RoseDes Todes liebste Beute
Karen Rose

Broschiert, August 2006
     Verkaufsrang: 3045      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Staatsanwältin Kristen Mayhew hat einen Verehrer. Er bezeichnet sich selbst als ihren ergebenen Diener - und schickt ihr regelmäßig Fotos seiner grausam zugerichteten Opfer. Es sind alles Verbrecher, gegen die Kristen vor Gericht keine Verurteilung durchsetzen konnte. Als der selbst ernannte Rächer auch den Sohn eines Mafiapaten auf seine Todesliste setzt, ist Kristen in Gefahr. Denn nun hetzt die Mafia ihre Killer auf sie. Detective Abe Reagan, der in der Mordserie ermittelt, schwört, alles daranzusetzen, die schöne Staatsanwältin zu schützen ...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)

sehr spannend      5 von 5 Punkten
Die staatsanwältin kristen bekommt briefe von dem ihr ergebenen diener.
Dieser selbsternannte rächer tötet alle die fälle von kristin, bei denen sie keine verurteilung erwirken konnte. Es handelt sich dabei um pädophile und vergewaltiger. Auch die rechtsanwälte und richter, die die freilassung bewirkt haben, werden umgebracht.
Die ersten leichenteile findet kristin im kofferraum ihres wagens, dabei macht sie die bekanntschaft mit dem attraktiven polizisten abe.
Beide haben einen lange leidensgeschichte hinter sich, abe hat seine frau durch seine polizeiarbeit verloren, da sie vor seinen augen erschossen wurde und hat 5 jahre als verdeckter drogenermittler gearbeitet und kein privatleben zuelassen.
Kate wurde als 20 jährige vergewaltigt und wurde durch die vergewaltigung schwanger. Von ihrer familie verstossen, hat sie das kind zur adoption freigegeben und jura studiert. Durch die vergewaltigung wurde sie zusätzlich mit einer geschlechtskrankkeit infiziert, so dass sie keine weiteren kinder mehr bekommen konnte. Nach diesem erlebnis hat sie sich nie wieder mit männern eingelassen.
Durch die ermittlungen der weiteren morde kommen sich die beiden verstörten menschen immer näher und es wird imm deutlicher, dass der täter in kistens unmittelbarem umfeld zu suchen ist. Aber auch nach dem 10 mord kommen sie der sache nicht näher und dann wird kirstens einstiger vergewaltiger ermordet und 3 weitere menschen verschwinden.
Super spannend, ich kann es nur empfehlen.


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Der Tod des Fotografen. Großdruckausgabe - Henning MankellDer Tod des Fotografen. Großdruckausgabe
Henning Mankell

Broschiert, Juli 2006
     Verkaufsrang: 5772      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Eine spannende Kriminalgeschichte - aus »Wallanders erster Fall«.
Kurz nach acht Uhr abends betritt er sein Fotoatelier am Marktplatz, wenige Stunden später ist Simon Lamberg tot. Erschlagen, wie Kommissar Kurt Wallander bald feststellen muß. Dunkel erinnert er sich an den alteingesessenen Fotografen, hat er doch selbst - wie jeder hier in Ystad - schon einmal dessen Dienste in Anspruch genommen. Aber was für ein Mensch war Lamberg? Wer hatte ein Interesse an seinem Tod? Ein merkwürdiger Mord: Es finden sich keine Spuren von Gewaltanwendung an den Türen, und es scheint auch nichts gestohlen worden zu sein. Die Ermittlungen laufen im Kreis. Da stößt Wallander auf ein Fotoalbum mit makabrem Inhalt ...


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Klein, aber fein!      5 von 5 Punkten
Mankells "Der Tod des Forografen" ist ein Teilauszug der Sammlung "Wallanders erster Fall", von daher sehr kurz. Sie ist im Großdruck erschienen.
Wallander hat seinen ersten Fall als Einsatzleider zu lösen. Sein großes väterliches Vorbild Rydberg ist gerade erst krankgeschrieben.
Der stadtbekannte Fotograf Lamberg liegt erschlagen in seinem Atelier. Jeder Einwohner Ystads scheint seine Familienfotografien bei ihm gemacht zu haben, doch so wirklich kannte ihn niemand. Selbst seine Frau, mit der er sich vor 20 Jahren überworfen hat, kennt keine Details aus dem Privatleben des Fotografen, der anscheinend sehr geheimnisumwoben war. Während der Ermittlung stößt Wallander auf ein äußerst skurieles Hobby Lambergs- er gestaltete Fotografien von Politikern und Personen des öffentlichen Lebens in Monster um. Hat das etwas mit seinem Tod zu tun?
Für eingefleischte Wallander-Fans sind die Anfänge seiner Einsatzleitung besonders interessant. Auch werden hier Details aus seinem Privatleben berichtet, so dass Wallander dem Leser noch näher kommt. Außerdem zeigt Mankell, dass er innerhalb einer kurzen Geschichte ebensolche Spannung aufbaut und geniale Details einbaut, dass sich jede Seite lohnt zu lesen.


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Venezianische Scharade: Commissario Brunettis dritter Fall - Donna LeonVenezianische Scharade: Commissario Brunettis dritter Fall
Donna Leon

Taschenbuch, Oktober 1997
     Verkaufsrang: 2455      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Commissario Brunetti, ein Ur-Venezianer, ein guter bis sehr guter Familienvater und ein überzeugter Kriminalist, bearbeitet nicht nur Fälle, er engagiert sich, obwohl er durch inkompetente Vorgesetzte und leichte Zweifel an seinem Beruf bzw. seiner Berufung immer wieder an den Rand der Resignation gerät. Der Kriminalroman liest sich so flüssig und spannend, daß man ihn nicht mehr aus der Hand legen will.

Im vorliegenden Fall geht es anfänglich um die Leiche eines vermutlichen Transvestiten, es werden falsche Spuren durch den oder die Täter gelegt, und eigentlich klärt Brunetti das ganze raffinierte Komplott mehr durch seine Intuition und Beharrlichkeit sowie mit seiner Kenntnis der menschlischen Seele (auch der abgründigen, bösen) als durch kriminalistische Arbeit. Was vordergründig wie ein "normaler" Mordfall aussieht, entwickelt sich zu einem Kaleidoskop der korrupten Gesellschaft Italiens, besonders Venedigs, bis in höchste Kreise. Commissario Brunetti steht heute schon in einer Reihe mit den großen Romandetektiven wie Maigret und anderen. Für Liebhaber des Kriminalromans ist er, wenn noch nicht bekannt, ein absolutes Muß. --Lutz Dahm

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Sehr gelungen      5 von 5 Punkten
Ich habe noch nicht alle Brunettis gelesen, weil ich Donna Leon erst vor Kurzem für mich entdeckt habe. Aber von den bisher gelesenen finde ich diesen hier am besten, weil er einfach am spannendsten ist.

Auch diesmal war ich wieder fasziniert von dem Venedig, wie es Donna Leon beschreibt. Von diesem wirklichen Flair bekommt man als Tourist ja nicht wirklich viel mit.

Ja, und dann natürlich die dunklen Machenschaften unter dem Deckmäntelchen einer gemeinnützigen Organisation ... Doch, dies ist ein sehr gelungenes Buch, und ich freue mich jetzt schon auf die Brunettis, die mir noch fehlen.


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Vor dem Frost - Henning MankellVor dem Frost
Henning Mankell

Taschenbuch, 26. August 2005
     Verkaufsrang: 4954      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Linda Wallander, Tochter des weit über die Landesgrenzen hinweg bekannten Kommissars, kommt sich vor wie auf dem Abstellgleis: Am 10. September soll ihr Dienst bei der Polizei von Ystad beginnen, und bis dort hat sie noch einen langen Sommer vor sich. Auch die avisierte eigene Wohnung ist noch nicht frei, und so muss sie ausgerechnet beim Vater unterschlüpfen. Das Verhältnis zwischen den beiden ist äußerst gespannt und wird auch nicht besser, als Kurt Wallander mit einem schwierigen Fall konfrontiert wird.

In Ystad und im Umland übergießt ein scheinbar Wahnsinniger Tiere mit Benzin und steckt sie in Brand. Eine ältere Frau wird auf einer Wanderung in einer abgelegenen Schlucht bestialisch ermordet, und eine von Lindas ältesten Freundinnen verschwindet von einem Tag auf den anderen. Auch wenn ihr Vater es nicht wahr haben möchte: Zwischen all diesen Ereignissen besteht ein Zusammenhang. Es bedarf akribischster Ermittlungen und einer Reihe von Auseinandersetzungen zwischen Kurt und Linda Wallander, bevor der dickköpfige Kommissar bereit ist, an eine Verschwörung größeren Ausmaßes zu glauben.

Vor dem Frost ist ein Roman des Übergangs: Noch hält Kurt Wallander das Heft in der Hand und ist nicht bereit, seine Tochter als Polizistin zu akzeptieren. Linda muss um jeden Zentimeter Freiheit kämpfen, sowohl in privater wie in beruflicher Hinsicht. Dieser Kampf wird mit harten Bandagen geführt, wobei Mankell die Glaubwürdigkeit seiner Figuren gelegentlich sehr strapaziert. Auch die Handlung des Romans wirkt teilweise etwas konstruiert -- der Autor hat eindeutig ein Anliegen, und es gelingt ihm nicht immer, daraus eine spannende Geschichte zu machen.

Für Wallander-Freunde bietet Vor dem Frost einige schöne Reminiszenzen: Linda erinnert sich immer wieder an Vorfälle aus ihrer Kindheit, die den Lesern aus früheren Mankell-Romanen geläufig sind. Auch der angestrebte Vergleich zwischen christlichem und islamischem Fundamentalismus ist ein durchaus lohnenswerter Stoff, der besonders durch die psychologisch genaue Schilderung der Antagonisten an Glaubwürdigkeit gewinnt. Wir können jedenfalls gespannt sein, wie sich Linda Wallander mausert, wenn sie aus des Vaters Schatten herausgetreten ist und als Polizistin selbstständig wird. --Hannes Riffel

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 132 Bewertungen)

Mankell in guter Form: Wallander im Doppelpack      4 von 5 Punkten
Gleich zwei Wallanders, Tochter und Vater - eine Bereicherung. Mir hat dieser Wallander besonders viel Spass bereitet - weniger düster als manche der Vorgänger. Inhaltlich spannend, viele fesselnde und einfallsreiche Nebenhandlungen, wie immer glaubwürdige Charakterschilderungen.

Fazit: Tolles Buch. Gegenüber seinem Desaster "Kennedys Hirn" eine Grössenordnung besser.


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Tod auf Korfu - Ronnith NeumanTod auf Korfu
Ronnith Neuman

Broschiert, Juni 2008
     Verkaufsrang: 4263      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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In Agros auf Korfu stirbt ein krankes Kind. Wenige Tage später wird an einem einsamen Strandstück eine nackte männliche Leiche angeschwemmt. Hauptkommissar Alexandros Kasantzakis, der Grieche vom Festland, dem die Gewohnheiten der Inselbewohner noch immer fremd sind, beginnt zu ermitteln. Die blutigen Spuren deuten auf eine lange zurückliegende Tragödie in der deutsch-griechischen Vergangenheit hin.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Großartig!      5 von 5 Punkten
Wann hab ich meinen letzten Krimi gelesen? Überhaupt einen Krimi in der Hand gehabt?? Abgesehen von den "Drei Fragezeichen" vor einem halben Leben. Ronnith Neumans neues Buch "Tod auf Korfu" reißt mit, verstrickt, schockiert, stößt ab und fasziniert. Läßt nicht mehr los. Und da ist es plötzlich dieses Gefühl, nach Hause zu kommen und sich zu freuen, wieder einzutauchen in das Geschehen. Zu erfahren, wie die nächste Begegnung zwischen Kristina und Kyra verlaufen wird, wie sich die Geschichte weiterspinnt...
Diese Mischung aus Spannung, Kriminalfall, Historie und Mystik mit Nähe und Alltäglichkeit des Kommissars und seiner eigenwilligen Mitstreiter. Dazu die leichthändige, packende, kluge Sprache mit Details, die so durchdacht sind, dass sie Vergnügen bereiten. Dies macht "Tod auf Korfu" für mich zu einer Entdeckung. Und ich danke Ronnith Neuman, dass sie mich hat Blut lecken lassen am bislang gänzlich verschmähten Genre Krimi. Mehr davon!


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Nur ein Gerücht: Roman - Sabine KornbichlerNur ein Gerücht: Roman
Sabine Kornbichler

Taschenbuch, September 2005
     Verkaufsrang: 12240      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Pferde, Liebe und ein Lebenstraum
Carla Bunge glaubt sich ihren Traum vom Leben mit Pferden erfüllt zu haben: An der Ostsee hat sie einen florierenden Reiterhof gepachtet, und in dem charmanten Christian hat sie jemanden gefunden, der ihr gerne mehr wäre als nur ein guter Freund. Doch dann passieren plötzlich Dinge, die Carla sich nicht erklären kann: Sättel verschwinden, und sogar ihre geliebten Pferde geraten in Gefahr. Sie fühlt sich zunehmend bedroht und muss erkennen, dass ihr guter Ruf auf dem Spiel steht. Wer will Carla und ihr Glück in Gefahr bringen? Und dann taucht zu allem Überfluss plötzlich Nadine auf, eine Freundin aus Jugendtagen, die Carla lieber vergessen würde. Das Unheil nimmt seinen Lauf . . .


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Lesenswert!      4 von 5 Punkten
Das war mein 2. Buch von S. Kornbichler und es hat mir sehr gut gefallen.
Super finde ich die anschauliche Erzählweise der Autorin und auch die Handlung war mal was anderes.
Ein empfehlenswertes Buch!


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Ruhelos - William BoydRuhelos
William Boyd

Broschiert, Mai 2008
     Verkaufsrang: 3316      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Was geschieht, wenn sich alles, was man über seine Mutter zu wissen glaubte, plötzlich als Trugbild erweist? In dem langen heißen Sommer 1976 erfährt Ruth Gilmartin die ganze Wahrheit über ihre Mutter Sally: Dass sie Eva Delektorskaja heißt. Dass sie eine russische Emigrantin ist. Dass sie im Krieg als Spionin gearbeitet hat. Und dass ihr Leben bedroht ist. Ans Telefon geht sie nur nach vereinbartem Klingelsignal und das Haus verlässt sie im Rollstuhl, obwohl sie laufen kann. Wie gut können wir einen Menschen kennen? Diese zutiefst beunruhigende Frage stellt William Boyd in seinem atemberaubenden Spionagebestseller: Ruhelos.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

spannend jedoch nicht durchgängig überzeugend      4 von 5 Punkten
Ruth erfährt während eines heißen Sommers 1976 das ihre Mutter nicht die Person ist die sie meint zu kennen sondern jahrelang für den brittischen Geheimdienst gearbeitet hat .
Anfangs glaubt sie ihrer Mutter nicht so recht , sondern zweifelt eher an ihrer geistigen Gesundheit. Doch anhand von Aufzeichnungen wird ihr klar das ihre Mutter die Wahrheit sagt. Sie gerät immer tiefer in den Sog der Vergangenheit ihrer Mutter ,so daß auch ihr Handeln in der Gegenwart dadurch beeinflußt wird.

Sehr spannend aufgebaut und erzählt. Es gibt zwei Handlungsstränge.
Die Spionage Vergangeheit der Mutter und Ruths Gegenwart in der aufeinmal der Bruder ihres Ex Freundes auftaucht Dessen zwielichtige Vergangeheit Grund zu wilden Spekulationen beim Leser auslöst.

Leider sind die Auflösungen der beiden Handlungsstränge dann leider eher enttäuschend . Die Geschichte der Mutter zu vorhersehbar und bei Ruths Geschichte gibt es eigentlich gar keine richtige Auflösung sondern nur offene Fragen . Man wird mehr oder weniger im "Regen" stehen gelassen und fragt sich was sollte das jetzt? Warum die Verbindung zu Baader Meinhoff, warum taucht aufeinmal eine polizeilich gesuchte Freundin des Bruders auf, warum ist Ruth als Mutter so überbesorgt.....????

Dennoch eine spannende gut erzählte Geschicht die sich zu lesen lohnt . Vielleicht fehlte mir auch nur etwas politisches Hintergrundwissen um die Verbindung von Ruths Geschichte mit der ihrer Mutter herzustellen.


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Killing time - Beverly BartonKilling time
Beverly Barton

Broschiert, Mai 2008
     Verkaufsrang: 8299      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Er himmelt sie an, er schickt ihr Liebesbriefe, kleine Aufmerksamkeiten und schließlich Zeichnungen in eindeutiger Pose. Dann entführt, vergewaltigt und ermordet er sie und begibt sich auf die Suche nach der nächsten Auserwählten. Während Sheriff Bernie Granger mit allen Mitteln versucht, den Serienkiller zu stoppen und die weiblichen Bewohner von Adams County zu beruhigen, scheint der Killer großen Gefallen an der smarten Bernie gefunden zu haben ...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Wer Ladythriller mag......      4 von 5 Punkten
.... liegt hier genau richtig. Mir hat schon ihr erstes Buch ganz gut gefallen. Die beiden Hauptpersonen Bernie und Jim sind auch schon aus diesem Buch bekannt. Doch dieses Buch ist fast noch besser, besonders Bernie und Jim werden sehr sympathisch dargestellt. Wer also Krimis mit Liebesroman mag, kommt hier auf seine Kosten.

Wahnsinnig gut!      5 von 5 Punkten
Klappentext:
Er himmelt sie an, er schickt ihr Liebesbriefe, kleine Aufmerksamkeiten und schließlich Zeichnungen in eindeutiger Pose. Dann entführt, vergewaltigt und ermordet er sie und begibt sich auf die Suche nach der nächsten Auserwählten.
Während Sheriff Bernie Granger und ihr Stellvertreter Detective Jim Norton mit allen Mitteln versuchen, den Serienkiller zu stoppen und die weiblichen Bewohner von Adams County zu beruhigen, scheint der Killer großen Gefallen an Bernies Schwester gefunden zu haben....

Meine Meinung:
Um näher bei seinem Sohn zu leben, gibt Detective Jim seine Arbeitsstelle in der Großstadt auf und zieht in ein beschauliches Städtchen. Dort lernt er seine neue Vorgesetzte Bernie Granger kennen und mag sie auf Anhieb.
Bernie, die Jim schon zu seiner Zeit als Footballspieler anhimmelte, vermutet sie sei sicher nicht der Typ Frau, den Jim mag und versucht ihn nur als Kollegen und Freund zu sehen. Jims Interesse an ihrer Schwester bestätigt ihren Glauben vorübergehend, und somit macht sie sich keine Hoffnungen auf eine Liebesbeziehung mit ihm. Jims Sohn sieht das alles aber ganz anders. Er ist der Meinung, dass sein Vater und Bernie ein perfektes Paar wären.
Neben all dem Herzflattern sind Sheriff Bernie Granger und ihr neuer Kollege einem Serienkiller auf der Spur, der seine Opfer auf äußerst brutale Weise tötet. Schon die dritte Frau ist spurlos verschwunden und die Polizei ahnt, dass das nicht die ersten und letzten Morde des Killers waren...

Eins vorweg: Auch wenn bei Kurzbeschreibungen des Buches z.B auf Amazon oder auf der Knaur-Seite steht, dass Bernie selbst ins Visier des Mörders gerät, stimmt das nicht. Der originale Klappentext ist jener, den ich oben abgetippt habe. Bernies Schwester gerät in die Fänge des Mörders, nicht Bernie selbst. Gerade dass die Heldin mal nicht Opfer des Serientäters wird macht das Buch noch besser, da es damit von den meist typischen Plots abweicht.
Die Autorin Beverly Barton hat mit Killing time" einen wirklich guten und rasanten Thriller geschrieben, bei dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Beide Helden mögen sich von Anfang an und nähern sich immer weiter an. Unterschiedliche Ängste und falsche Signale lassen die beiden Protagonisten nicht sofort zueinander finden, aber insgesamt ist ihr Beziehungsaufbau sehr romantisch gestaltet und spielt eine große Rolle in dem Buch. Ich fand es richtig erfrischend, dass sich Jim und Bernie sofort mögen. In den meisten Ladythrillern mögen sich Held und Heldin nicht auf Anhieb und giften sich erstmal eine Weile an. Das kann auch sehr unterhaltsam sein, aber Beverly Barton bietet dem Leser einfach die Abwechslung, die er vielleicht sucht.
Die Protagonisten, und auch alle Nebenfiguren, sind der Autorin sehr gut gelungen.
Bernie ist ein realistischer Charakter , die wegen ihrem starken Körperbaus auch oft für stark gehalten wird. Ihre weiche Seele und ihre Fraulichkeit werden dabei oft übersehen.
Jim ist ein toller Held. Er ist stark, klug und dabei auf gar keinen Fall ein Macho. Er hat kein Problem damit eine starke Frau an seiner Seite zu haben und sehnt sich nach der Wärme eines Heims.
Der Schreibstil der Autorin ist packend und mitreißend.
Nichts für schwache Nerven sind die Folterszenen des Mörders. Ich hatte öfter eine regelrechte Gänsehaut und der Killer widerte mich durch seine Taten einfach nur an. Eindrucksvoll und spannend beschreibt Beverly Barton die Jagd auf dem Killer, als Leser fiebert man einfach nur mit und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass der Mörder endlich erwischt wird.
Insgesamt gesehen ein Meisterwerk der Ladythriller, deren Autorin mit den großen Namen dieses Genre absolut mithalten kann!



Der Codex - Douglas PrestonDer Codex
Douglas Preston

Broschiert, Juli 2006
     Verkaufsrang: 5427      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Die Söhne der Familie Broadbent sind seit Jahren zerstritten. Doch dann verschwindet ihr Vater. Während die Polizei noch ermittelt, erhalten die Brüder eine erschütternde Botschaft: Der unheilbar kranke Maxwell hat sich mit seinen aus Königsgräbern zusammengeraubten Schätzen in eine geheime Grabkammer einschließen lassen. Nur wenn es den Brüdern gelingt, ihre Differenzen zu überwinden, können sie ihn in den undurchdringlichen Weiten des Regenwaldes finden - und ihr Erbe retten. Was die drei nicht wissen: unter den Schätzen befindet sich Der Codex, in dem das Heilwissen der Maya festgehalten ist. Pharmakonzerne und andere Verbrecher sind bereit, dafür über Leichen zu gehen ...

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)

Aberwitzige, spannende Story      4 von 5 Punkten
Keine literarische Höchstleistung. Eine aberwitzige Story, die dem Handlungsstrang zugrunde liegt, aber packend erzählt liest sich dieser Roman flüssig und macht einfach nur Spaß. Natürlich gibt es Besseres, aber auch jede Menge eindeutig Schlechteres.

Wer bereit ist, sich auf eine Geschichte einzulassen, die das eine ums andere Mal eine nachvollziehbare Glaubwürdigkeit vermissen lässt, erhält einen Roman, wie er fürs leichte Lesen (z.B. im Urlaub) sein sollte.

Eine zumindest für mich noch nicht dagewesene Handlung. Ein superreicher Vater, der seine nicht nach seinen Vorstellungen geratenen erwachsenen Söhne auf die Probe stellen will. Eine an Spannung permanent zunehmende Story, die hauptsächlich im Urwald Honduras spielt. Und ein Ende, das zwar nicht als absolut unvorhersehbar, aber in jedem Fall als gelungen angesehen werden kann.

Also keine große Literatur erwarten, sondern sich einfach und kurzweilig unterhalten lassen. Wer so etwas mag wird nicht enttäuscht werden.


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Auf den Schwingen des Adlers: Tatsachen-Thriller aus dem Iran - Ken FollettAuf den Schwingen des Adlers: Tatsachen-Thriller aus dem Iran
Ken Follett

Taschenbuch, 25. Februar 1986
     Verkaufsrang: 3641      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Teheran, 1978: Noch regiert der Schah, aber die islamischen Revolutionäre um Khomeini gewinnen immer mehr Einfluß. In dieser gespannten Situation werden zwei amerikanische Manager ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben schwebt in höchster Gefahr. Um die beiden Gefangenen aus ihrer bedrohlichen Situation zu befreien, schickt ein texanischer Multimillionär seine "Adler" in den Iran ...

Teheran 1978: Noch regiert der Schah, aber die Straße gehört bereits den islamischen Revolutionären. In einem Vorort von Paris wartet der Ayatollah auf seine triumphale Rückkehr. Zwei amerikanische Spitzenmanager werden ohne Angabe von Gründen verhaftet. Ihr Leben ist in höchster Gefahr. Ein texanischer Multimillionär schickt seine »Adler« in den Iran. Ihr Auftrag: »Befreit die Männer um jeden Preis!«


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)

Allahu Akbar      5 von 5 Punkten
Ken Follett beschreibt die Befreiung zweier amerikanische Manager des EDS Konzerns aus iranischer Haft während der Revolution gegen den Schah 1978. Der amerikanische Konzern EDS wurde beschuldigt, einen Großauftrag im Iran nur durch Bestechung bekommen und keine adäquate Leistung erbracht zu haben, worauf die beiden Manager quasi als Geiseln schuldlos inhaftiert wurden. Der Eigentümer der Firma, Ross Perot, setzt alles in Bewegung , um in einer Hau-Ruck-Aktion seine beiden Angestellten zu befreien. Die ganze Aktion ist äußerst packend erzählt und liest sich wie ein spannender Krimi. Positiv beeindruckt die minutiöse Darstellung der Ereignisse sowie die akribische Recherche der Handlung. Ebenso spannend sind die Schilderungen des Revolutionsgeschehens.
Wie immer ein klasse Werk von Ken Follett.

Einziges Manko: In der Ausgabe von 1982 (roter Einband, Paperback) sind doch etliche Rechtschreibfehler enthalten.


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Eifel-Liebe. Der elfte Eifel-Krimi mit Siggi Baumeister - Jacques BerndorfEifel-Liebe. Der elfte Eifel-Krimi mit Siggi Baumeister
Jacques Berndorf

Taschenbuch, September 2002
     Verkaufsrang: 4397      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Geschichte, die Oma Ohler auf dem Sofa zum Besten gibt, schreit nicht gerade nach einem Philip Marlowe. Ein Provinzehedrama, wie Journalist Siggi Baumeister es schon tausendmal zu hören bekam. Ihre Enkelin Anna -- so Omas Wehklage -- hat ein Techtelmechtel mit dem Baulöwen Bliesheim begonnen und sich seiner geheimnisvollen Clique angeschlossen. Verständlich, dass Annas Ehemann Rolli kurz vor dem mentalen Kollaps steht. Zu allem Überdruss ist auch noch Kinsi, der von allen geliebte Dorftrottel und das Faktotum Bliesheims, seit Tagen wie vom Erdboden verschwunden. Sehr bald kommt das Mittelgebirgsdramolett um Freizeitdetektiv Baumeister in die Gänge, als man Kinsi in einer Scheune erhängt findet!

Pflegen andere Autoren ihre düsteren Geheimnisse an klassischen Crime-Scenes wie L.A., der Bronx oder wenigstens im moribunden Venedig anzusiedeln, dümpeln Jacques Berndorfs Stories seit jeher liebenswert beharrlich im Koordinatensystem zwischen Kradenbach, Duppach und Kleinlangenfeld-Olzheim dahin. Kleinbürgerliche Eifel-Charaktere wie der tumbe Kinsi, Jungförster Mertes und die Provinz-Domina Elvira Klein bevölkern auch Berndorfs nunmehr elften Fall aus der windigen Region, der die schreibende Spürnase vor keine kleinen Rätsel stellt.

Elvira -- auch sie ein Mitglied der dubiosen Clique -- setzt den Reigen der Toten fort, die in den nächsten Tagen gehäuft in Wäldern und Scheunen liegen und hängen. Welches Geheimnis umgibt die sektenartige, als harmlose Spielergemeinschaft getarnte Clique? Und wie reimt es sich, dass Kinsi, das verstorbene Dorfunikum, heimlich Böll und Grass las und edle Verse schmiedete? Erst als Anna ermordet wird, gerät Licht ins Dunkel der Eifelwälder.

Zum behäbig-gemütlichen Strickjacken-Flair des (ungemein spannenden) Romans, gehört die fast schon an Product Placement gemahnende Pfeifenmanie des Eifel-Wallander, dem, wie seinem schwedischen Pendant, privates Liebesglück nicht hold ist. Sprachpuristen werden sich an zuweilen knirschenden Bildern, dem etwas aufgesetzt rauen Ton und dem permanenten Gestottere der Protagonisten stoßen, sichtbarer Ausdruck jedoch, wie sehr es menschelt unter Berndorfs Eiflern. --Ravi Unger

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Eifel-Liebe - Stärker als die Gier nach Geld?      5 von 5 Punkten
Diese Frage stellt sich Siggi Baumeister auch, als er hinter die Geheimnisse der mysteriösen Clique um Oma Ohlers Enkelin Anna kommt. Oma Ohler, die sich verzweifelt an Baumeister mit der Bitte wendet, Nachforschungen anzustellen, wird anfangs von dem Journalist abgewiesen. Doch kaum geschehen die ersten Morde in der seltsamen Runde, wird Baumeisters Interesse geweckt. Und ehe er sich versieht, muss er bald um sein eigenes Leben bangen...
Berndorf überzeugt mit seinem neuesten Krimi "Eifel-Liebe" und erfüllt erneut sämtliche Erwartungen. Es ist ein herrvoragender Roman von erster Klasse und somit auf jeden Fall lesenswert!


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Der Feind - Vince FlynnDer Feind
Vince Flynn

Broschiert, 1. November 2007
     Verkaufsrang: 3096      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Auge in Auge mit dem Feind
Jahrelang hat CIA-Agent Mitch Rapp sein Land gegen die Terroristen verteidigt und sich damit nicht nur Freunde gemacht. Doch als in Saudi-Arabien jemand einen Preis auf seinen Kopf aussetzt und seine Frau einem Attentat zum Opfer fällt, eskaliert die Lage. Zwischen Wut und tiefster Verzweiflung schwankend, macht sich Rapp schließlich auf, die Schuldigen zu finden. Die Spur führt nach Europa ...

»Eine großartige Serie, die alle Ludlum-Fans begeistern wird.«
Booklist
»Vince Flynn bleibt der König der groß angelegten politischen Verschwörung.«
Dan Brown


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Geniale Fortsetzung      5 von 5 Punkten
von "die Gefahr". Vince Flynn vermag es wieder einmal die Spannung hoch zu halten. Die Handlung ist durchgängig und logisch aufgebaut. Am besten das Wochenende im Zimmer einschliessen und lesen, lesen, lesen...


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Pompeji: platinum edition - Robert HarrisPompeji: platinum edition
Robert Harris

Taschenbuch, Mai 2005
     Verkaufsrang: 2201      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Im ersten Jahrhundert nach Christus hatten die Römer ein Wassersystem aus Aquädukten geschaffen, das die Hauptstadt ihres riesigen Reiches mit mehr Wasser versorgte, als 1985 nach New York gelangte. Eine der wichtigsten Wasserstraßen dieses Meisterwerks der Ingenieurskunst, das das ganze Land durchzog, war die Aqua Augusta, die nach einem Erdbeben an den Hängen des Vesuvs versiegte. So hat es sich auch der Spezialist des historischen Thrillers Robert Harris ausgemalt und den Baumeister Attilius aus Rom an den Golf von Neapel geschickt, um das Aquädukt zu reparieren. Dabei wird Attilius in eine Verschwörung verstrickt, bei der natürlich auch eine junge Frau nicht fehlen darf. Und dennoch ist die Katastrophe, in die Attilius hineingerät, größer, als er es sich ihn seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Ebenso wenig wie die Tausenden reicher Sommerfrischler, die im Jahr 79 aus Rom nach Pompeji gekommen sind.

Wie beim Stoff rund um den Untergang der Titanic hat der Fall von Pompeji einen Nachteil: Man glaubt schon im Vorhinein zu wissen, wie die Geschichte ausgehen muss. Es bedarf also einer ganzen Menge erzählerischen Talents, um die Handlung bis zum Ende auf spannendem Niveau zu halten. Harris schafft dies, indem er den Ausbruch des Vesuvs mit einer durch und durch glaubhaften Intrige verbindet, die man sich so auch in die heutige Zeit hineinversetzt vorstellen kann. So ist Pompeji ein explosiver Thriller um die Leben spendende Macht des Wassers und die zerstörerische Wirkung des Feuers geworden, den man kaum mehr aus den Händen legen mag.

Stefan Kellerer

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 120 Bewertungen)

Sehr gut gemacht!      5 von 5 Punkten
Man nehme die wahrscheinlich größte Naturkatastrophe der Antike und eine der bedeutendsten technischen Bauleistungen der Römer und schon hat man im Prinzip mehr als genug Stoff für einen sehr guten historischen Roman.
Ganz kann Harris die Spannung nicht halten, trotzdem ein sehr gut lesbares Buch und eine sehr gelungene Mischung aus Unterhaltung und Information!


 Weitere Lesermeinungen



Der Rache kaltes Schwert: Roman - Deborah CrombieDer Rache kaltes Schwert: Roman
Deborah Crombie

Broschiert, April 2008
     Verkaufsrang: 3617      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Als Superintendent Duncan Kincaid und seine Kollegin Inspector Gemma James zu einem Tatort gerufen werden, bietet sich ihnen ein schreckliches Bild: Einer jungen Frau wurde nicht nur die Kehle durchtrennt, sondern auch eine Brust entfernt. Kincaid bemerkt Ähnlichkeiten zu einem anderen Fall, den er vor kurzem übernommen hat. Als Hauptverdächtiger gilt bald der Mann des zweiten Opfers aber dann wird auch dieser auf ähnliche Weise ermordet.

"Eine herausragende Romanserie!"
Publishers Weekly
"Die Serie um Duncan Kincaid und Gemma James droht nie langweilig zu werden, da Deborah Crombie das Privatleben ihrer Helden gekonnt weiterentwickelt."
BookBrowser
"Deborah Crombie hat viel wohl verdientes Lob für ihre Kincaid-James-Serie erhalten. Aber die Autorin wird mit jedem Buch immer noch besser."
Harriet Klausner


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Spannendes zur Weihnachtszeit      5 von 5 Punkten
Wie die meisten Menschen haben auch die Ermittler Gemma James und Duncan Kincaid in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu tun - haben sie sich doch entschlossen, endlich eine gemeinsame Familie zu werden.
Aber damit nicht genug: in einem Londoner Vorort wird die Leiche der jungen Dawn Arrowood gefunden, die auf grausame Art und Weise ermordert wurde. Schon bald sind Parallelen zu einem schon etwas zurückliegenden Fall erkennbar, bei dem ebenfalls eine Frau auf die gleiche Art und Weise ermordert wurde. Dawns Ehemann Karl gerät ins Visir der Ermittler, denn seine junge Frau hatte eine Verhältnis und war schwanger. Ist er den beiden auf die Schliche gekommen und wollte sich rächen? Dann aber wird er ebenso grausam umgebracht wie seine Frau und Gemma und Duncan beginnen von vorne mit ihren Ermittlungen. Sie beginnen in der Vergangenheit Karls zu suchen und werden fündig, die Puzzleteile beginnen sich zusammenzufügen - und dann kommt alles doch ganz anders.
Deborah Crombie schafft es wieder einmal, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln - ein kleines Meisterwerk!


 Weitere Lesermeinungen


Lichtspiele: Commissario Soneri geht ins Kino - Valerio VaresiLichtspiele: Commissario Soneri geht ins Kino
Valerio Varesi

Broschiert, Juni 2008
     Verkaufsrang: 5186      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Als in einem Kino in Parma ein Toter gefunden wird, sieht zunächst alles nach Herzinfarkt aus. Doch schnell stellt sich heraus, dass das Opfer mittels einer vergifteten Nadel ermordet worden ist. Der tote gehörtezum Mörderklub , dessen Mitglieder zum Spaß Mordfälle erfinden und lösen. Ein echter Mord ist aber etwas ganz anderes



Das Böse in uns - Cody McfadyenDas Böse in uns
Cody Mcfadyen

Gebundene Ausgabe, Oktober 2008

Verkaufsrang: 6268
Noch nicht erschienen.

Preis: € 19,95
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