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Das Geisterhaus Isabel Allende Taschenbuch, September 2004 Verkaufsrang: 11784 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Familiensage des 20. Jahrhunderts, in der die wechselhafte Geschichte des chilenischen Patriarchen Esteban Trueba und der Frauen seines Hauses erzählt wird. Der Erfolg dieses Buches ist dem hinreißenden Erzähltemperament Isabel Allendes zu verdanken: Souverän, mit Phantasie und Witz, mit Zärtlichkeit und Ironie malt die Autorin das große, bunte Tableau einer Familie über vier Generationen hinweg.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 43 Bewertungen)
Drei Generationen 5 von 5 Punkten Nicht wenige warfen Isabel Allende bei Erscheinen ihres Romans vor, sie habe sich allzu sehr an Gabriel Garcia Márquez angelehnt, dessen Mythos von Südamerikas Geschichte im Begriff des Magischen Realismus gipfelt. Dem Erfolg ihres Epos machte dies jedoch nichts aus. Das Geisterhaus beschreibt die bewegende Geschichte Chiles im 20. Jahrhundert. Ein Land, dessen politische Auseinandersetzungen sich gegen das eigene Volk richtete, dessen Militär sich berufen fühlte, sein Demokratieverständnis der Wirtschaft und Machtanspruch der Oberschicht zu unterwerfen. Allende entgeht der blanken Schwarz-Weiß Malerei, in dem sie anhand einer Familiengeschichte zeigt, wie über Generationen die Politik die Menschen zerstört, wie das Streben nach Besitz eine Härte erfordert, die Unrecht erschafft. Allende webt den Mythos eines Geisterhauses, in das die Menschen nach ihrem Versagen zurückkehren, um ihre Wunden zu lecken. Unrecht wird mit Unrecht vergolten. Die Inthronisierung einer Militärdiktatur dient nicht dem Zweck, das Land zu befrieden. Esteban Trueba, den wir durch die jüngere Geschichte begleiten und dessen moralischen Maßstäbe ihn nicht vor Verblendung schützen, muß miterleben, wie erst seine Frau dem Schweigen verfällt, und er selber beginnt, mit einem Geist zu leben. Ein wunderbares Gleichnis für ein Land, das hat bitter lernen müssen, seine Zerrissenheit zu überwinden. Ein pittoreske Zeitgemälde, das es schafft, ein Gefühl für den Schrecken über die Grenzen hinaus zu versenden, den Chile zu der Zeit befallen hat, und gleichzeitig die Möglichkeit eröffnet, die Liebe zu diesem Land zu erneuern.
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Ich will Ihren Mann Joy Fielding Taschenbuch, 1988 Verkaufsrang: 18836 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Joy Fielding erzählt in diesem packenden Roman eine moderne Dreiecksgeschichte und setzt sich auf einfühlsame Weise mit dem Selbstverständnis und der Rolle der Geschlechter in unserer Zeit auseinander.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
beste roman von fielding 5 von 5 Punkten das ist der beste roman von joy fielding, da es kein thriller ist, sondern eine alltagsbeschreibung mit einer prise humor. ich habe das buch das erste mal im alter von 25 gelesen und jetzt mit fast 44 finde ich es immer noch grandios! Bessere bücher gibt es kaum!
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Seide Alessandro Baricco Taschenbuch, Juni 2005 Verkaufsrang: 4619 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hervé Joncour arbeitet nur für wenige Wochen im Jahr. In diesen Wochen kauft er die Larven von Seidenraupen ein -- den Rest des Jahres verbringt er genügsam mit seiner Frau zu Hause. Doch seit einiger Zeit ist eine Epidemie unter den Seidenraupen aufgetaucht, die auch durch den Nachkauf von Larven aus Afrika nicht mehr einzudämmen ist. Nur in Japan sind die Raupen noch völlig gesund; niemand konnte sie hier eingeschleppt haben, denn Japan ist für Ausländer nicht geöffnet. Doch Hervé wagt es, reist um die halbe Welt, um die Larven zu kaufen. Am Hofe Hara Keis trifft er eine Frau mit dem Gesicht eines sehr jungen Mädchens, deren Augen nicht orientalisch geschnitten sind. Er wechselt kein Wort mit ihr, blickt sie kaum an. Im nächsten Jahr bricht er wieder auf nach Japan, um Larven von Seidenraupen zu kaufen. Wieder trifft er die geheimnisvolle Fremde am Hof Hara Keis -- und diesmal gibt sie ihm einen Brief mit. Lange Zeit unternimmt Hervé nichts, doch dann lässt er den Brief übersetzen. Vor seiner nächsten Reise nach Japan bricht dort Krieg aus. Ein gefährliches Unterfangen, jetzt nochmals hinzufahren, zumal man glaubt, die Ursache der Epidemie entdeckt zu haben, und aus Italien Nachschub verfügbar ist. Doch Hervé wagt es trotzdem. In Japan trifft er nicht mehr auf den Hof Hara Keis; dort ist nur noch Schutt und Asche vorzufinden. Und ein kleiner Junge, der ihn ins Lager führt -- ein letzter Blick auf jene geheimnisvolle Frau, und die Gewissheit, nie wiederkommen zu dürfen. Die Larven, die er kauft, bringt er nicht bis nach Hause. Zu lange dauert die Reise diesmal, zu warm ist es, und schon viel zu früh brechen die Larven auf. Hervé hat sich verändert seit dieser Rückkehr; er ist noch viel ruhiger und melancholischer geworden. Auch seine Frau bemerkt es, wenn er ihr auch die Ursache verschweigt. Eines Tages erreicht ihn wieder ein Brief mit diesen vogelfußähnlichen Schriftzeichen. Was für ein Buch! Ich bin -- auch nach mehrmaligem Lesen -- immer noch restlos begeistert von diesem Buch, dieser Sprache, dieser Sinnlichkeit. Der Vorhang zu einer fremden Welt wird kurzfristig geöffnet; die Sitten in Japan, die so ganz anders sind als in Europa. Ein absoluter Hochgenuss! --Daniela Ecker
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 58 Bewertungen)
Verzaubernd 5 von 5 Punkten Schon lange um diesen Autor und seine Bücher umher schwirrend, habe ich mich endlich seinem mit wohl bekanntesten Buch "Seide" genähert und bin einfach begeistert.
In wenigen Worten hat Baricco etwas geschafft, was viele Autoren auf hunderten von Seiten nicht vollbringen:
Die Melancholie und leise Liebe eines Mannes dar zustellen und dabei nicht in Kitsch zu verfallen oder den Leser zu langweilen.
Wunderschön erzählt, ist dieses Buch eine Perle für jeden Bücherliebhaber.
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Ein Hauch von Skandal Sandra Brown Taschenbuch, Mai 2005 Verkaufsrang: 20359 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Explosiv, sinnlich und unwiderstehlich fesselnd! Eine schwüle Sommernacht in einer Kleinstadt im Süden für die junge, attraktive Jade der Anfang eines Albtraums: Am Abend ihres glänzenden Schulabschlusses träumt Jade von einer gemeinsamen Zukunft mit Gary, ihrer ersten großen Liebe. Da fallen drei Halbstarke über sie her und nehmen sich, was ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Jahre später kehrt Jade in die Stadt zurück eine reife Frau, erfolgreich und begehrenswert, die nur ein Ziel kennt: Rache. Doch es ist nicht nur die Schande, die in Jades Herzen brennt, sondern auch ihre nie vergessene Liebe
"Niemand schreibt so spannend wie Sandra Brown!" Publishers Weekly "Romane, die einen vor lauter Spannung alles andere vergessen lassen - Sandra Brown ist einfach eine begnadete Autorin!" USA Today
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
Eins ihrer besten !! 5 von 5 Punkten Dieses Buch hat mich so beschäftigt, so dass mir die Geschichte so schnell nicht aus dem Kopf wollte. Es geht um Jade, die von drei Jungs vergewaltigt wird, doch man glaubt ihr nicht. Ein ganz geschickter Schreibstil in diesem Buch: Am Anfang des Buches passiert die Vergewaltigung. Doch man erfährt nicht gegnau, wie es dazu kam. Jade redet, nachdem man ihr nicht geglaubt hat, mit niemanden mehr darüber. Erst am Ende des Buches erzählt sie ihrem Freund Dillon, was damals genau geschehen ist.
Insgesamt ein ziemlich umfangreiches Buch, doch mit jeder Seite mehr, wird es spannender und man kann einfach nicht mehr aufhören.
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Das Leuchten der Stille Nicholas Sparks Gebundene Ausgabe, 24. September 2007 Verkaufsrang: 2953 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Entscheidung aus Liebe Gibt es die ewige Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt? John ist davon überzeugt, dass seine Beziehung zu Savannah hält, auch wenn er jahrelang ins Ausland muss. Umso erschütterter ist er, als er ihren Abschiedsbrief empfängt - der ihn vor die schwerste Entscheidung seines Lebens stellt. Als er Savannah trifft, weiß John, dass sie die Frau seines Lebens ist. Zum ersten Mal hat er ein klares Ziel vor Augen: noch schnell seinen Militärdienst ableisten, zu dem er sich aus reiner Ziellosigkeit gemeldet hatte, und danach mit Savannah eine Familie gründen. Doch dann läuft alles anders als geplant. Die Anschläge vom 11. September erschüttern Amerika. Und auch John fühlt sich verpflichtet, sich für sein Land einzusetzen - und verlängert noch einmal seinen Vertrag. Wenig später erhält er einen Brief von Savannah: Sie wird nicht mehr länger auf ihn warten - denn sie hat sich in einen anderen verliebt. Aber John kann sie nicht vergessen. Als er endlich heimkehrt, sucht er sie auf. Sie ist verheiratet - aber immer noch seine einzige wahre Liebe. Darf er jetzt noch um sie kämpfen?
"Wo andere Autoren in Kitsch abgleiten, zeigt Nicholas Sparks sein Können." Bunte "Der amerikanische Bestsellerautor ist ein Garant für sentimentale Geschichten mit Niveau." Bild am Sonntag "Sparks hat die Sensibilität und das Talent, tiefe Gefühle zu wecken." Stern
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Der Schriftsteller der Herzen 5 von 5 Punkten genau das ist Nicolas Sparks für mich.
Mit "Das Leuchten der Stille" hat Sparks wieder einmal ein Meisterwerk vollbracht. So bewegend und voller Emotionen... eine bescheidene doch großartige zu Herzen gehende Geschichte zweier junger Menschen die die Liebe entdecken und... ich will nicht zu viel vorwegnehmen sonst macht das lesen am Ende ja auch keinen Spaß mehr.
Bleibt nur noch zu sagen, dass "Das Leuchten der Stille" für mich nach "Wie ein einziger Tag" (mein absolutes Lieblingsbuch von ihm) den 2. Platz einnimmt. Absoult Leinwand würdig und noch besser als jedes der letzten Sparks Bücher. Wie gut dass es Tempo gibt... sie waren beim Lesen meine ständigen Begleiter. ;O)
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Die Dream-Triologie: So fern wie ein Traum: Bd 3 Nora Roberts Taschenbuch, Juni 2000 Verkaufsrang: 41935 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Margo, Kate und Laura, drei grundverschiedene junge Frauen, wachsen wie Schwestern im liebevollen Haushalt des großzügigen Hotelbesitzers Thomas Templeton auf. Aber die Härte des Lebens geht auch an Laura, der behüteten Tochter des Hoteltycoons, nicht spurlos vorüber. Nach einer hässlichen Scheidung zutiefst deprimiert, erwacht in ihr erst zaghaft, dann immer energischer der Kampfgeist. Ohne die Hilfe des legendären Templeton-Vermögens will sie sich endlich ihr eigenes Leben schaffen. Und niemand soll sie aufhalten können. Doch als sie beginnt, ihre Pläne in die Realität umzusetzen, stellt ihr Amor eine Falle...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Ein Keeper! 5 von 5 Punkten Laura Ridgeway zerreibt sich zwischen zwei Jobs und ihren Kindern die unter der Trennung der Familie leiden. Zu alledem hat ihr Bruder Josh sie gebeten seinen Freund Michael Fury aufzunehmen, der eine Unterkunft und einen Stall für seine Pferde braucht, nachdem sein Haus Opfer einer Schlammlawine geworden ist. Michael sieht sich als Straßenköter der nun im Haus der Tempelton zwischen all' den reinrassigen Hunden spielen darf. Aber es schafft es mit seinen Pferden sogar die beiden Töchter Lauras aus der Reserve zu locken. Und auch Laura taut, immer noch durch ihren Ex-Ehemann verletzt, langsam auf. Michael denkt durchaus an eine heiße Affäre mit Laura, aber auf keinen Fall an mehr. Als sein Freund Josh in wütend zu Rede stellt und ihm rät, die Hände von Laura zu lassen, meint Michael zu wissen, dass er Laura verlassen muss. Aber als sie bei einem Erdbeben an den Klippen abstürzt, tut er alles um sie zu retten und er muss sich endlich seine Liebe zu ihr eingestehen.
Was für ein wunderbares Buch! Einer meiner Top Keeper, das ich schon oft gelesen habe. Die Zutaten sind nahezu perfekt: Ein 'böser' Junge, ein 'braves' Mädchen und eine heiße Liebesaffäre. Schade nur, dass der widerliche Ex-Ehemann viel zu glimpflich davon kommt. (AS)
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Die Haarteppichknüpfer Andreas Eschbach Taschenbuch, Juni 2005 Verkaufsrang: 23627 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Buch schildert anfangs die Zustände auf einem Planeten in einer nicht näher bestimmten Zukunft: die am höchsten angesehe Kaste ist die der "Haarteppichknüpfer", einer Art Weber, die aus dem Haar ihrer Frauen und Töchter einen Teppich weben; und das mit solch einer Kunstfertigkeit und Knotendichte, daß an deren Lebensende gerademal ein Teppich vollendet ist, mit dessen Verkauf das Überleben der Familie wieder für eine Generation gesichert ist. Der Käufer aller Teppiche des Planeten ist der Kaiser, gottgleich und unsterblich, für dessen Palast die unbezahlbaren Kunstgegenstände bestimmt sind. Die Perspektive wechselt, und plötzlich findet sich der Leser im Orbit des Planeten wieder. Dort befindet sich ein Expeditionsraumschiff, das in diesen bisher unbekannten Sektor der Galaxie vorgedrungen ist und dessen Pilot nun beschließt auf dem Planeten zu landen um mehr Informationen zu sammeln. Kurz nach seiner Ankunft wird er jedoch gefangengenommen, denn er verbreitet die "ketzerische" Nachricht, der Kaiser sei schon seit langem gestürzt und die Rebellen hätten die Menschen von ihrem Joch befreit. Dies paßt natürlich überhaupt nicht ins Weltbild der Einheimischen, denn für die Festigung der Macht des Kaisers sorgen planetenweit umherwandernde Priester ... doch vor seinem Verschwinden kann der Pilot noch eine Mitteilung über die Haarteppiche an sein Schiff schicken. Nach einiger Zeit wird die Suche nach ihm aufgegeben und die Sache mit den Teppichen wäre nur eine Kuriosität geblieben, wenn nicht Hunderte anderer Planeten entdeckt worden wären, auf denen das gleiche faszinierende Handwerk weit verbreitet ist. Doch in dem Palast des Kaisers -- der in der Tat gestürzt wurde -- wird kein einziger dieser Teppiche gefunden und immer noch holen Schiffe die fertiggestellten Produkte ab. Was also geschieht mit den Teppichen? Die Antwort wird am Ende des Buches offenbart, doch bis dahin erfährt man noch viel mehr Hintergründe: die Geschehnisse, die zum Sturz des Kaisers führten, genauso wie Einblicke in die Kultur des Planeten ... und immer wieder nimmt die Handlung überraschende Wendungen. Urteil: Mit seinem Erstlingswerk zeigt Eschbach, daß die deutsche SF nicht tot ist. Die von ihm entworfene Welt ist ebenso äußerst ergreifend wie fremdartig, und das ohne irgendwelche spektakulären Action-Einlagen oder Super-Aliens. Durch andauernde Sprünge in Erzählperspektive sowie Zeitlinie weiß der Autor den Leser bis zum Ende zu fesseln, bis schließlich die vielen Mosaike ein großes Bild ergeben ... auch wenn die Auflösung und einige andere Aspekte vielleicht mehr mit Fantasy als mit Science Fiction zu tun haben. Alles in allem wirklich empfehlenswert, besonders weil sich die Story erfrischend vom Durchschnitt abhebt. --Oliver Faulhaber
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 79 Bewertungen)
Innovativer Erzählstil 5 von 5 Punkten Ich hatte von Eschbach bereits 1Billion Dollar und das Jesus-Video gelesen, glaubte also zu wissen was mich erwartete. Weit gefehlt! Dieser Roman ist anders. Was einige hier bemängeln, nämlich der fehlende rote Faden, empfand ich (neben der Pointe) als den wesentlichen Reiz. Wie ein Puzzle aus Situationsbeschreibungen fügt sich ein Gesamtbild zusammen. Zwar war ich anfänglich ein wenig irritiert, aber mit scheinbar unzusammenhängenden Geschichten ein Bild zu zeichnen fand ich eine geniale Idee, die ich so vorher noch nie gesehen hatte. Bestenfalls Tarnatino's Film Pulp Fiction geht ein wenig in die Richtung.
Kurz: Wer eine Hauptfigur braucht und einen linearen Handlungsstrang: Finger weg. Wer abenteuerlustig einen neuen Erzählstil ausprobieren will: Ran an das Buch!
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Sind sie nicht alle ein bisschen Paul?: Maries Tagebuch Anette Göttlicher Taschenbuch, Februar 2005 Verkaufsrang: 8776 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich dient der Titel von Anette Göttlichers zweitem Paul-Buch -- Sind sie nicht alle ein bisschen Paul? -- zunächst vor allem der Beruhigung der Münchner Protagonistin Marie Sandmann, die permanent an ihren gut aussehenden Traummann denken muss. Zumindest am Anfang sind natürlich keinesfalls alle ein bisschen Paul, wo Paul doch so etwas besonderes ist. Was aber wäre, wenn Paul ein bisschen so wie alle anderen wäre? Der Verdacht beschleicht Marie zum ersten Mal, als sie merkt, dass sie über Stunden auch ohne Paul Spaß haben kann. Was, wenn er doch nicht ihr Traummann wäre? Vielleicht sind diese Gedanken aber auch nur ein gewisser Schutz. Denn Paul hat sich entschlossen, nach Lesotho zu gehen. Also muss Marie neue Überlebensstrategien entwickeln, die sie ihrem Tagebuch anvertraut. Und so verlässt sie ihr heißgeliebtes München, um in Australien auf die Pirsch zu gehen. Und da findet sich tatsächlich der ein oder andere, der ein bisschen ist wie Paul ... Wie sein Vorgänger, der Überraschungserfolg Wer ist eigentlich Paul?, so ist auch Sind sie nicht alle ein bisschen Paul? vor allem Name-dropping: Musik von Robbie Williams, türkisfarbene Fire&Ice-Bikinis (deren Höschen Paul beim Baden im Kirchsee neckisch zu entwenden weiß) und Nachtcreme einer bestimmten Nobelmarke. Anders als in Soap Operas aber dient dieser Kniff bei Göttlicher vor allem der Beschreibung des Ambientes und der Charakterisierung des Innenlebens einer Frau, die jung und en vogue sein will -- und trotzdem für die Leser und Leserinnen (vor allem natürlich die Leserinnen!) sympathisch bleibt. Mit Sind sie nicht alle ein bisschen Paul? jedenfalls ist Göttlicher wieder beste (Frauen-)Unterhaltung gelungen. Seicht und tief zugleich -- wie eine Liebe in unseren Zeiten eben. --Isa Gerck
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
ein lustiges und sehr unterhaltsames Buch direkt aus dem Leben gegriffen 5 von 5 Punkten Ich habe mittlerweile schon alle 3 Bücher von dieser Autorin gelesen und ich muss sagen ich bin süchtig nach mehr und hoffe,dass das nächste Buch mit liebe gemacht bald erscheinen wird!!!!
Anette Göttlicher schreibt Bücher die sehr gut zulesen sind und es gibt eigentlich keinen Moment bei dem ich die Bücher vor langeweile bei Seite gelegt habe!Die Beziehungskrisen welche Sie mit Ihrem Paul durchmacht,die ständigenPsychoanalysen über diesen Mann sowie das ständige Warten auf ein Lebenszeichen von ihm.. ich glaube da ist fast jeder Frau aus dem Herzen geschrieben..wer hat nicht schon einmal stundenlang neben seinem Handy gesessen und auf eine SMS gewartet bzw einen Anruf..Bzw.gedacht endlich am Ziel zu sein und den Typen an der Angel zu haben und im nächsten Moment zerfällt alles und man fängt wieder bei Null an
Der ewige Kampf um einen Mann eben
Also Mädels gute Bücher sich Tips zu holen gegen Liebeskummer und sich vielleicht an manchen Stellen selbst wiederzuerkennen !
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Ein skandalöses Angebot Sandra Brown Broschiert, Oktober 2008 Verkaufsrang: 3892 Noch nicht erschienen. Als Lauren Holbrook von ihrer Arbeitgeberin Olivia Lockett das skandalöse Angebot erhält, deren verlorenen Sohn Jared zu heiraten und dann für einen Erben des Lockett-Imperiums zu sorgen, willigt die sanfte junge Frau ein. Sie hat keine andere Wahl und hofft, dass ihre tiefen Gefühle für Jared stark genug sind, den Preis für eine Vernunftehe zu zahlen. Doch hinter Jareds Fassade als wilder Rebell steckt ein einfühlsamer Mann, der zu tiefen Gefühlen fähig ist und sich die Liebe nicht diktieren lassen möchte ... Die romantische Seite der Sandra Brown! Ein bewegender Liebesroman voller großer Gefühle, der zum sehnsüchtigen Mitfiebern einlädt!
"Meisterhaft!" Publisher's Weekly "Eine meisterhafte Erzählerin!" Newport News Daily Press "Einer der hellsten Sterne am Romance-Himmel!" Dallas Morning News
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Verschlungene Wege Nora Roberts Broschiert, 1. Dezember 2007 Verkaufsrang: 5789 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Spannung und Leidenschaft pur! Nora Roberts ist unübertroffen Reece Gilmore ist auf der Flucht: vor der Erinnerung und vor sich selbst. Aber je länger sie unterwegs ist, desto größer wird ihre Angst, niemals vergessen zu können. Als sie sich endlich in einem Dorf in Wyoming dem einfühlsamen Schriftsteller Brody anvertraut, glaubt sie, zur Ruhe zu kommen. Doch die Vergangenheit holt sie schon bald wieder ein ... Reece Gilmore landet eher unfreiwillig in dem kleinen Touristenort in Wyoming. Aber durch die herzliche Aufnahme der Dorfbewohner verspürt die Achtundzwanzigjährige nach einer monatelangen ziellosen Reise endlich wieder so etwas wie Heimatgefühle. Nur die Albträume und die Erinnerung an das, was sie in Boston erleben musste, lassen sie nicht los. Ihre Angst steigert sich noch, als sie auf einer einsamen Bergwanderung Zeugin eines Mordes wird. Doch eine Leiche wird nie gefunden und niemand außer dem Einzelgänger Brody glaubt ihr. Der zurückgezogen lebende Schriftsteller will Reece helfen, doch wie soll sie ihm klarmachen, dass sie sich von jemandem aus ihrer Vergangenheit verfolgt fühlt? Reece zweifelt immer mehr an ihrem Verstand und erkennt nicht, dass sie tatsächlich in Gefahr ist ...
"Ihre Geschichten haben viele Millionen Leserinnen zum Träumen verführt." Entertainment Weekly "Nora Roberts garantiert eine unnachnahliche Mischung aus Spannung, Romantik und Drama. Humor und Ironie machen ihre Geschichten zu leichter Unterhaltungslektüre, aber mit Niveau." Wiener Journal "Eine Autorin, die auf höchstem Niveau unterhalten kann." US Today
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
nur nicht unterdrücken lassen.. 5 von 5 Punkten Dieser war mein erster und sicherlich nicht letzter Roman von Nora Roberts, und ich muss gestehen, dass jener spitzenklasse war, ich konnte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen!
Die Story ist extrem gut durchgezogen, und mit einem interessanten Ende!
Die komplette Geschichte ist so geschrieben, dass man sich gut in Reece Gilmore einfühlen kann, und ein wenig verunsichert wird, ob Sie nun wirklich gesehen hat, was sie gesehen haben will - oder doch nur Paranoia im Spiel ist - was nach der Vorgeschichte plausibel wäre; Liebe, Freundschaft und das tägliche Leben umrunden die Hauptgeschichte großartig! Den Schluss fand ich ein wenig kurz gehalten, gebe aber trotzdem 5 Sterne, als Gesamtnote, weil es einfach ein großartiges zu lesendes Buch ist!
;-) absolut empfehlendwert!
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Die MacGregors. Bd. 3: Drei Männer fürs Leben Nora Roberts Taschenbuch, Juli 2004 Verkaufsrang: 3880 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Blick - und Ian MacGregor ist verloren. Denn die attraktive Buchhändlerin Naomi Brightstone bezaubert den erfolgreichen Rechtsanwalt aus Boston wie keine Frau je zuvor ... Drei aufregende Männer, drei faszinierende Frauen - drei Happy Ends bei den MacGregors! D.C: Ein eigenwilliger Künstler, der grundsätzlich das Gegenteil von dem macht, was man von ihm erwartet. Als er hört, dass die reiche Erbin und Kaufhausmanagerin Layna Drake die Falsche für ihn sei, ist sein Interesse sofort geweckt ... Duncan: Alles, aber kein langweiliges Leben! Und deshalb ist die sexy Sängerin Cat Farrell, die er für seine Show auf seinem Mississippi-Dampfer engagiert, die absolute Traumfrau für ihn ... Ian: An Liebe hat der erfolgreiche Rechtsanwalt aus Boston überhaupt nicht gedacht, als er bei der attraktiven Naomi Brightstone einige Bücher abholt. Doch prompt verliert er sein Herz ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
restlos begeistert! 5 von 5 Punkten auch dieser 3. teil hat mich nur wieder in meiner meinung von nora roberts als topautorin bestätigt. diesesmal hat es sich clanoberhaupt daniel mcgregor in den kopf gesetzt, drei seiner enkel doch endlich unter die haube zu bringen. und wieder versteht es der gewiefte, nun doch schon in die jahre gekommene geschäftsmann die perfekten partner für seine enkel auszusuchen und diese letztendlich trotz einiger stolpersteine glücklich vor den traualtar treten zu sehen.
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Ines meines Herzens Isabel Allende Gebundene Ausgabe, 5. Oktober 2007 Verkaufsrang: 28063 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eigentlich ist Inès de Suárez vom Schicksal dazu auserkoren, eine einfache Näherin in der ebenso kargen wie ärmlichen spanischen Extremadura zu werden. Aber die starke junge Frau nimmt im 16. Jahrhundert ihr Leben lieber selbst in die Hand. Sie heiratet den notorischen Frauenhelden Juan de Málaga. Als der sich nach Südamerika aus dem Staub macht, beschließt Inès, ihr Glück ebenfalls in der Ferne der Neuen Welt zu suchen. Hier trifft sie auf den Eroberer Pedro de Valdivia, wird seine Geliebte und zieht mit ihm in die Schlacht. In einer gekonnten Mischung aus geschichtlichen Fakten und einer gehörigen Portion überbordender Phantasie schildert Isabel Allende in Inès meines Herzens, wie die Titelheldin dabei als eine der wenigen Konquistadorinnen der Spanier zur Mutter Chiles -- also der Heimat der Autorin -- wird: Eine überaus ambivalente Mutter zudem, die die eigenen Soldaten als Sanitäterin versorgt, aber auch keine Skrupel kennt, Gefangenen eigenhändig den Kopf abzuschneiden, wenn es dazu dient, einen Angriff der verschreckten Feinde erfolgreich abzuwehren. Seit ihrem unvergleichlichen Familienepos Das Geisterhaus gilt Allende neben Mario Vargas Llosa und Gabriel Garcia Marquez als Hauptvertreterin der fabulierfreudigen südamerikanischen Literatur, mit einem Faible für historische Stoffe und mal starke, mal tragische Frauenfiguren -- wobei ihre nachfolgenden Bände nicht immer das literarische Niveau dieses Bestsellers erreichten und beizeiten ins Seichte, ja Kitschige abzudriften drohten. Mit Inès meines Herzens hat sich die Autorin allerdings selbst das schönste Geschenk zum 65. Geburtstag gemacht. Zwar bleibt Das Geisterhaus auch nach 25 Jahren weiterhin unerreicht. Aber diesen Roman bewohnt eine kraftstrotzende, emanzipierte und schillernde Hauptfigur, wie es sie im Allende'schen Kosmos schon lange nicht mehr gab. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Ganz knapp gesagt: 5 von 5 Punkten Über Isabel Allende wird mir hier etwas zu viel geunkt!
Natürlich ist "Das Geisterhaus" literarisch anspruchsvoller,
aber ich finde die Geschichte der Ines Suarez einfach sympathisch.
Auch, wenn ich mir mit dieser Aussage alle Feministinnen zu Feinden mache:
Es handelt sich um ein typisches Frauenbuch.
Die Protagonistin erlebt Spannendes und Enttäuschendes, Liebe und Hass - wird aber von den geschichtlichen Hintergründen der Eroberung Chiles vor allzugroßem Kitsch bewahrt.
Ein Buch, dass leicht lesbar ist- ohne anspruchslos zu sein.
Genau das richtige, wenn man oder frau einfach mal abschalten will.
Ich habe die Geschichte einfach wahnsinnig gern gelesen.
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Die MacKades 4. Hochzeit im Herbst Nora Roberts, Emma Luxx Broschiert, November 2006 Verkaufsrang: 21546 Um Shane MacKade ist es geschehen: Hals über Kopf verliebt er sich - ausgerechnet in eine Frau, die seine Gefühle anscheinend nicht ernst nimmt ... Grandioses Finale von Nora Roberts' romantischer Erfolgsserie um die Männer des MacKade-Clans! Drei Traummänner aus dem MacKade-Clan haben bereits die Liebe gefunden! Nur der attraktive Shane MacKade, jüngster der vier Brüder, hält beharrlich an seinem Single-Leben fest. Die Frauen machen es ihm leicht - wozu also heiraten? Bis die junge Wissenschaftlerin Rebecca Knight in sein Leben tritt. Mit ihr wird jeder Tag zu einer neuen Herausforderung. Denn Shane findet sie ausgesprochen reizvoll, aber wenn er ihr das zu verstehen gibt oder sogar mit ihr flirten will, nimmt sie ihn nicht ernst. Stattdessen sagt Rebecca ihm auf den Kopf zu, dass sie nicht die Absicht hat, eine seiner vielen Exfreundinnen zu werden. Selbst ein erster leidenschaftlicher Kuss kann sie nicht umstimmen ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Absolut großartig! 5 von 5 Punkten Dies ist der letzte Band der vier MacKade-Bücher und er ist genauso spitze wie alle anderen. Ich kann sie nur absolut weiter empfehlen. Alle vier Brüder sind ein bisschen machohaft, was ihrem sympathischen Eindruck auf den Leser aber keinen Abbruch tut. Sie sind durch große Loyalität mit ihren Brüdern verbunden, stehen einander immer hilfsbereit zur Seite und obwohl sie es nicht darauf anlegen sind sie einfach total liebenswert.
P.S.: Wem die Mackade-Bände gefallen dem kann ich nur größtens die "Quinns" ans Herz legen, die genauso großartig sind!
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Chronik der Vampire: Die Königin der Verdammten.: Bd 3 Anne Rice Taschenbuch, Juni 1993 Verkaufsrang: 14069 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Viel Füllstoff 3 von 5 Punkten Nach "Fürst der Finsternis", in meinen Augen ein wahrer Geniestreich, habe ich dem Fortsetzungsband mit Spannung entgegengefiebert. Leider konnte die Königin der Verdammten meine sehr hohen Erwartungen nicht erfüllen.
"Ich bin der Vampir Lestat. Erinnern Sie sich?", werden wir gleich zu Anfang des Buches gefragt. Eine rhetorische Frage, die sich der fiktive Autobiograf bzw. Anne Rice wohl mit einem klaren "Nein" beantwortete. Denn die nächsten 100 Seiten wird dem Leser nochmals im Detail geschildert, was wohl den "Fürst der Finsternis" zu sehr überladen hätte. Aus verschiedenen Sichten werden die Tage vor dem großen Event, dem Konzert des Vampirs Lestat, dem man global entgegenfiebert, breitgetreten wie Kaugummi. Unsinnige Charaktere werden in die Geschichte eingeführt und verschwinden noch im selben Kapitel, ohne einen Einfluss auf die Handlung zu nehmen: Baby Jenks, eine "Vampirbraut" in der "Fangzahnbande", die mit ihrem grässlichen Slang ihre Geschichte vollständig entzaubert.
Hundertmal bekommt man zu hören, wie unverfroren dieser Vampir Lestat doch ist, wobei man die sich ewig wiederholende Phrase "Der Vampir Lestat" irgendwann nur noch mit einem innerlichen Augenverdrehen aufnehmen kann. Reicht doch, den Blutsauger beim Namen zu nennen, dass er ein Vampir ist, wissen wir mittlerweile alle.
Was ich der Wiederholung des "Fürsten" zugute halten kann, ist: man kann "Die Königin der Verdammten" ohne Bedenken lesen, ohne einen der früheren Bände zu kennen. Für alle Neueinsteiger eine gute Nachricht: Sogar "Gespräch mit dem Vampir" wird wieder neu aufgerollt.
Nachdem die Konzertetappe endlich überwunden ist und man sich wieder auf selber Ebene mit dem Vorgänger der Reihe befindet, scheint es endlich interessant zu werden. Die Legende der Zwillinge tritt auf - Blutsauger in aller Welt sowie feinfühlige Sterbliche teilen seit Tagen denselben Traum, der wirklich zu faszinieren weiß - nach den ersten drei oder vier Malen. Auch hier wieder meine Kritik: zu viele Charaktere, die sich dieselben Gedanken machen und alles von vorne abspulen. Man kommt sich als Leser ein wenig veralbert vor - wie in einer Endlosschleife.
Die Verbindung zu den Hexen wird geknüpft (soweit ich weiß, gibt es eine seperate Reihe, die sich mit ihnen beschäftigt), und die Legende über die Entstehung der Vampire und, vor allem, Der Mutter (Akascha, die Mutter aller Vampire) wird genauer erläutert. Von Geistern und Dämonen ist die Rede, zu einer Zeit, als Ägypten noch Kermet hieß und Völker fern der großen Städte die toten Körper ihrer Familienangehörigen verzehrten, um ihnen die letzte Ehre zu erweisen. In dieser Welt tauchen also nun die beiden Zwillinge Maharet und Mekare auf, die in Zeiten der Not mit einem Geist in Verbindung treten, den sie besser nicht angerufen hätten ...
Großartiger Part eines ansonsten eher verunglückten Romans! Ich bin kein großer Fan von Hexen, doch in diesem Falle fand ich ihren Auftritt durchaus passend - wenn man sich den Charakter Jesse, eine Nachfahrin Mekares, auch hätte sparen können, der ein wenig wirkt, als wäre er einem Schauerroman für Jugendliche entsprungen.
Was den Hauptstrang der Geschichte betrifft - Lestats Strang - so fand ich ihn von Idee und Umsetzung überaus gelungen. "Die Königin der Verdammten" ist etwas blutiger als ihre Vorgänger und präsentiert sich von einer sehr aktuell philosophischen Seite. In ihrem Jahrhunderte andauernden Schlaf ist Akascha, die Königen der Vampire, zu dem Entschluss gekommen, man müsste die Männer dieser Welt vernichten, um Gewalt und Krieg auszumerzen. Sie erwacht aus ihrer Starre, lässt sich zur Göttin ausrufen und erwählt Lestat als ihren Engel, ihren "Prinzen".
Schade, dass die Schilderung ebendieses Partes viel zu kurz kam - wohl das einzige in diesem Buch, das ich als "kurz" bezeichnen möchte. Das Ende empfand ich als vollständig misslungen. Endlose, längst bekannte Gespräche, unnötige Floskeln und dann der große Knall, der kaum jemanden wirklich erschüttern wird. Danach noch 30 Seiten Fingerübungen Lestats.
Fazit: ein Buch, bei dem jede Menge Potential sinnlos verschenkt wurde.
Das bisher beste Buch der Chronik 5 von 5 Punkten Wow - arg viel anderes kann man zu diesem Werk nicht sagen. Spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Man muss dazu sagen das dieser Band auch der "blutigste" von allen ist. Trotzdem - wenn man Lestat bisher nur gemocht hatte wird man diesen Vampir allerspätestens ab hier lieben !!!
einer der besten werke rices 5 von 5 Punkten königin der verdammten ist einer meiner lieblinge von rice, die geschichte der zwillinge ist sooo packend, einfach klasse...
das einzige was mich anfangs ein bisschen genervt hat war dass lestat nicht die ganze zeit über in der ich-form schreibt
Übrigens Levent Karahasan, der film IST scheiße
die vampire ziehen einen weiterhin in den bann 5 von 5 Punkten Dieses ist also die Fortsetzung des Fürsten, und im Gegensatz zu der völlig misslungenen Verfilmung ist dieses Buch mitreißend, genial und einfach fesselnd geschrieben. Auch hier hat man anfangs Schwierigkeiten, sich in den Plot einzufinden (die rothaarigen Zwillinge, die Vampirgang etc), aber das löst sich bald alles und wie es Anne Rice dieses Mal schafft, den Leser bei Laune zu halten ist schlichtweg atemberaubend. Sie erschafft eine völlig neue Vampirlegende, in deren Mittelpunkt die Entstehung dieser Rasse beschrieben wird und mit Akascha und dem Geist Amel seinen Anfang nimmt. Es ist etwas völlig anderes als die bis dato bekannten Mythen a la Dracula und so weiter. Der dreiste und mit allen Wassern gewaschene Vampir Lestat wird zum Liebhaber der Königin der Verdammten und bekommt endlich einmal auch seine Grenzen gezeigt. Dieses Buch strotzt vor Metaphern und Bildern über die Zeit im Allgemeinen und gibt viel preis über die Ansichten der Autorin. Ich habe mich oft gefragt, wie es Rice gelungen ist, solche Einfälle wie aus dem Nichts zu zaubern. Aber die Stadt New Orleans besitzt schon ein besonderes Flair, aber das alleine kann es auch nicht sein. Sie verlangt in diesem Buch ihrem Leser schon eine Menge an Konzentrationsvermögen ab, damit man mithält mit all den Namen und den damit verbundenen Ereignissen, aber dieses treibt sie Jahre später mit Hexenstunden auf die totale Spitze. Doch zurück zu den Vampiren und den Geschehnissen, die verbunden sind mit dem Rockkonzert von Lestats Band. Und das löst eine Reihe von Geschehnissen aus, die an Spannung jedem Thriller gerecht werden. Am Ende geschehen schon denkwürdige Ereignisse und die anfangs noch verworren scheinenden Geschichten verweben sich ineinander und alles findet so nach und nach seine Erklärung. Doch vorher darf man noch ein bisschen mit Lestat leiden und kann sich einer Menge doch weltbewegender Fragen stellen. Was tröstlich ist an dem Ende des Buches ist die Tatsache, dass es trotz allem weitergeht. Und wie, es das tut. Unbedingt auch den nächsten Band der Chronik besorgen und lesen.
es geht weiter!!! 5 von 5 Punkten Nach "Gespräch mit einem Vampir" und "Der Fürst der Finsternis" konnte es eigentlich keine Steigerung mehr geben. Nun, die gab es vielleicht auch nicht, aber trotzdem lieferte uns Anne Rice eine perfekte Vampir-Geschichte ab! Hier erfahren wir alles über die Ursprünge von LESTAT, MARIUS, ARMAND, LOUIS und eben aller Vampire. Die Geschichter JENER, DIE BEWAHRT WERDEN MÜSSEN. Und die Geschichte der ZWILLINGE. Das Ägypten aus der alten Zeit der Pharaonen bringt uns Anne Rice zum Greifen nahe. Man merkt, dass sie sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat, Einzelheiten werden wundervoll beschrieben. Teilweise meint man, dass man bei den diversen Erzählsträngen den Überblick verliert, aber spätestens in der Mitte des Buches fügt sich alles zusammen. LESTAT führt, in inzwischen gewohnter und arroganter Art, durch einen Grossteil des Romans. Der Rest wird in subjektiver Schreibweise erzählt: Die Geschichte der Zwillinge. Hier läuft Anne Rice zu ihrer Höchstform auf. Man verschlingt jede Seite. Der gleichnamige Film konnte nicht ansatzweise das Niveau dieses Buches erreichen. Ich gebe diesem Roman 5 Sterne, da ich den beiden Vorgängern mindestens 6 Sterne gegeben hätte:-) Die Chronik wird fortgesetzt und man darf noch einiges an Überraschungen erwarten!
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Eine Frage der Liebe Nora Roberts Broschiert, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 30040 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jessica führt einen kleinen Antiquitätenladen im Herzen Neuenglands, der ohne ihr Wissen einer internationalen Schmugglerbande als Umschlagplatz für Diamanten dient. Zu ihrem Schutz reist der New Yorker Cop und Hobbyschriftsteller James Sladerman nach Connecticut, muss aber sehr schnell erkennen, dass ihm Jessica nicht nur die Ermittlungen aus der Hand nimmt, sondern auch ganz gehörig die Sinne verwirrt.
»Eine äußerst gelungene Mischung aus Spannung und Romantik.« USA Today »Nora Roberts erfüllt die geheimsten Wünsche ihrer Leserinnen.« The New York Times »Aufregend, romantisch, große Unterhaltung.« Cosmopolitan
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Kurzweile - typisch Nora Roberts, nur leider nicht neu ... 4 von 5 Punkten Das FBI vermutet in Jessicas Antiquitätenladen einen Umschlagplatz für einen international agierenden Schmugglerring. Um dieser Vermutung auf den Grund zu gehen, wird der Polizist James (genannt Slade) bei ihr eingeschleust. Zunächst ist auch Jessica verdächtig, aber Slade findet sehr schnell heraus, dass sie mit der Sache nichts zu tun hat und bald müssen beide erkennen, dass sie mehr verbindet als nur das gemeinsame Ziel den Schmugglern das Handwerk zu legen.
Sehr kurzweilig, wie fast immer bei Nora Roberts. Die Story ist ganz typisch gestrickt; bis hin zum Happy End. Faierer Weise muss ich jedoch eingestehen, dass es sich nicht unbedingt um einen der besten Romane von Nora Roberts handelt. Er ist trotzdem lesenswert, wenn man etwas sucht, dass einem kühle Winterabende oder laue Sommernächte versüßt.
lahme Story 2 von 5 Punkten Dieses Buch von Nora Roberts hat mich wahnsinnig enttäuscht! Die Story ist lahm und die Charaktere sind absolut nicht interessant. Alles ist vorhersehbar und die vielen Liebesszenen sind auf Dauer anstrengend. |
Die Säulen der Erde Ken Follett Taschenbuch, Oktober 2004 Verkaufsrang: 6636 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die Säulen der Erde, das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! --Stefan Kellerer
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 570 Bewertungen)
Spannung und Dramatik bis zum Schluß! 5 von 5 Punkten Das Wichtigste an einem Hörbuch ist, daß die Spannung nicht nachläßt und auch in undramatischen Situationen der Hörer gefesselt bleibt, damit er nicht abschweift und die Konzentration verliert. Dafür zuständig ist natürlich der Verfasser, aber eben auch der Sprecher, der im besten Fall den Eindruck erwecken kann, man würde einen Film sehen. Und Joachim Kerzel gehört zu den besten Stimmen der Branche, er ist auch in Die Säulen der Erde gewohnt brilliant. Da auch das Buch zum besten gehört, was Ken Follett geschrieben hat, ist diess Hörbuch sehr zu empfehlen!
Zur Handlung an sich muß ich mich wohl nicht weiter äußern, das ist schon ausreichend geschehen.
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Lockruf der Vergangenheit Barbara Wood Taschenbuch, August 1990 Verkaufsrang: 7303 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Leyla findet nach dem Tod ihrer Mutter eine Einladung ihrer Familie vor, nach Pemberton Hurst zu kommen. Voller Zweifel und Beklommenheit reist sie; nicht ohne Grund. Denn sie weiß nur, daß dieser Landsitz der Ort ihrer Kindheit ist, aber an die Menschen dort, an ihre Familie kann sie sich nicht erinnern. Überrascht wird sie von ihrer Familie begrüßt und beobachtet, aber willkommen geheißen wird sie nicht. Als Leyla beginnt, nach ihrer Vergangenheit zu suchen, begegnet man ihr mit unverhohlenem Mißtrauen und hartnäckigem Schweigen. Gegen den Widerstand ihrer Familie versucht sie allein, die Wahrheit herauszufinden und den vielen Fragen auf den Grund zu gehen. Lastet auf der Familie wirklich ein Fluch, wie viele Leute behaupten? Warum waren ihre Vettern nicht verheiratet? Muß sie wirklich einem Leben ohne einen liebenden Mann und Kinder entgegensehen? Mutig kämpft Leyla Pemberton um ihre Erinnerungen und stößt dabei auf ein schreckliches Geheimnis ...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Klasse Buch 5 von 5 Punkten Das ist wirklich das beste Buch das ich je von Barbara Wood gelesen habe, und ich habe so einige...
sehr schön und spannend
hab es sogar schon 2x gelesen
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Die Vogelwelt von Auschwitz Arno Surminski Gebundene Ausgabe, Februar 2008 Verkaufsrang: 16555 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als der Gefangene Marek zum Skizzenmaler für den KZ-Wachmann Hans Grote bestimmt wird, um ihm bei der Erkundung der Vogelwelt des Lagers zu assistieren, glaubt er sich bald in Freiheit, bei seiner Verlobten Elisa in Krakau. Er irrt. Um zu überleben, wird er lernen müssen, klein zu denken: zeichnen, tote Tiere präparieren, nicht über die Weichsel schwimmen. Den Gestank der Krematorien riechen, die Wiegenlieder der Frauen auf dem Weg in die Kammern hören, keine Fragen stellen, Geduld haben. Und vor allem: niemals krank werden. Arno Surminski zeichnet ein erschütterndes Psychogramm zweiter Männer, die sich vor dem unvorstellbaren Grauen des Vernichtungslagers in eine Scheinidylle flüchten. Die alltäglichen, lapidar geschilderten Bilder des Schreckens treffen seine Protagonisten nicht, aber uns - mitten ins Herz.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Provokanter Titel - sensible Umsetzung 5 von 5 Punkten In Buchhandlungen nach dem Titel Die Vogelwelt von Auschwitz" zu fragen, erwies sich zu meiner Überraschung als ein Erlebnis besonderer Art.
Es ist schon etwas provokant, die allgemein als friedlich und anmutig eingeschätzte Vogelwelt so selbstverständlich mit dem Schreckensymbol Auschwitz in Verbindung zu bringen. Entsprechend irritiert und manchmal sogar aggressiv fielen die Reaktionen der Buchhändler aus, soweit ihnen der Titel kurz nach seinem Erscheinen noch nicht so geläufig war. Vor allem aber von zufällig mithörenden Kunden erntete ich mehrfach scharfe Bemerkungen, befremdliche Blicke, bestenfalls ungläubiges Staunen über so ein seltsames Ansinnen. Einige hielten es für ein Sachbuch verschrobener, weltfremder Ornithologen, deren Geschichtsbewusstsein man dringend etwas aufpolieren musste...
Aus reiner Neugier habe ich immer wieder (und immer lauter) in verschiedenen Geschäften nach dem Buch gefragt, obwohl ich es längst besaß und schon mehrfach gelesen hatte ...
Schon diese vier Worte gefährden offensichtlich die Vorstellungen (Oder die bequem eingerichtete Vergangenheitsbewältigung?) manches Zeitgenossen so sehr, dass sofort eine Art Verteidigungsmechanismus" in Gang gesetzt wird...
Dabei ist der Titel gar keine Erfindung des Autors. Es gab den SS-Mann von Auschwitz, der angesichts des alltäglichen Sterbens einfach nur die dortige Vogelwelt erforscht und darüber eine Studie veröffentlicht hat, wirklich! Sein in einer wissenschaftlichen Zeitschrift in Wien erschienener Artikel hieß Beobachtungen über die Vogelwelt von Auschwitz".
Die Geschichte ist schnell erzählt: Der Pole Marek Rogalski, Kunststudent aus Krakau, wird zum Skizzenmaler und unverzichtbaren Gehilfen des SS-Wachmanns Hans Grote, seinerseits Vogelkundler, Forscher und stolzer Familienvater, der sich durch einen selbst gestellten und vielleicht nicht uneigennützig begründeten Forschungsauftrag" den brutalen Aufgaben im KZ entzieht. Beide sind eigentlich völlig normale, unauffällige Menschen. Eher naiv und unpolitisch, denken sie an ihre Lieben zu Hause, träumen ihre Zukunftspläne, mögen die Natur. Unter anderen Umständen hätten sie vielleicht sogar Freunde werden können. Die ungleichen und doch so ähnlichen Protagonisten genießen in lebensbedrohlich engen Grenzen ein Stückchen Freiheit. Sie durchstreifen das Lager und seine Umgebung, beobachten, katalogisieren, präparieren und zeichnen: Stare und Rotkehlchen, Fliegenschnäpper, Graureiher, Schwarzstörche und Kraniche... Zwangsläufig wird dabei jedoch auch der Aufbau des riesigen Vernichtungslagers Birkenau zum Beobachtungsgegenstand, ebenso wie die grausame Ermordung von Häftlingen.
Grote begeht die brutalen Verbrechen nicht persönlich, aber er würde auch niemals etwas dagegen unternehmen. Er ist kein Held, sondern nur ein ganz gewöhnlicher Mensch. Und was ihn als Mensch eigentlich nicht mehr gleichgültig lassen kann, rechtfertigt er notfalls mit dem Hinweis auf Befehle und auf übergeordnete Reichsinteressen. Grotesk, aber charakteristisch: Er erreicht beim Lagerkommandanten eine Verschärfung des Verbots, auf Vögel zu schießen...
Marek genießt durch seine Tätigkeit kleine Privilegien, Flucht- und Mordgedanken hat er zum Unverständnis seiner Mitgefangenen allenfalls theoretisch. Vielleicht ist es Feigheit, auf jeden Fall menschlich: Im Grunde hat er sich in seiner Situation eingerichtet und hofft auf das Wunder einer Entlassung.
Nur soviel - entgegen meiner Erwartung geht die Geschichte für beide gut" aus. Das ist in Ordnung. Und tröstlich, denn irgendwann musste ich mir erschrocken eingestehen, dass ich die Figuren trotz aller Kritik beide mag... Es gibt vermutlich Millionen ähnlicher Biographien, auch wenn nicht alle solch direkte Berührung mit so symbolischen Orten unserer Geschichte haben. Wer kann heute behaupten, dass er sich ganz bestimmt anders verhalten hätte?
Surminski erzählt die Geschichte ohne Effekthascherei, mit fast schon provozierender Sachlichkeit. Manchmal scheint es, als hätte er den Stoff für einen ganzen tragischen Roman in einem kurzen Absatz verdichtet. Freilich, bisweilen folgt einer Szene eine Erklärung, die gar nicht notwendig wäre - als wollte er sicher gehen, dass der Leser wirklich verstanden hat.
Andererseits gibt es Sätze wie Außer den Krähen ist Birkenau vogelfrei.", die in ihrer Bildhaftigkeit und Mehrdeutigkeit einfach genial sind. Kein Aufschrei, keine hochdramatische Darstellung, die Verbrechen geschehen scheinbar nebenbei und ganz gewöhnlich. Der ganz alltägliche Wahnsinn eben... Aber genau das ist beeindruckend, verstörend und schmerzhaft, weil es unserem gewöhnlichen Alltag plötzlich so gefährlich nah zu sein scheint.
Das Buch hat Aufmerksamkeit verdient. Ich würde es in Schulen zur Pflichtlektüre erklären!
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Das Echo der Schuld Charlotte Link Gebundene Ausgabe, September 2006 Verkaufsrang: 7884 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Virginia Quentin im Radio von dem Schiffsunglück vor der Hebrideninsel Skye hört, ahnt sie gleich, dass sie die Schiffbrüchigen kennt. Es handelt sich nämlich um ein deutsches Ehepaar, und Virginias deutsche Haushaltshilfe Livia war genau an diesem Tag mit ihrem Mann Nathan in See gestochen. Aus Mitgefühl für das nun gänzlich mittellose Paar bietet sie ihnen Unterkunft in ihrem Ferienhaus an. Doch Virginias Mann Frederic ist ganz und gar nicht erfreut über die Anwesenheit der Fremden. Seine instinktive Abneigung gegen Nathan, den attraktiven Mann Livias, lässt sich kaum übersehen. Ganz anders als Virginia, die sich vom ersten Augenblick an zu dem intellektuellen Abenteurer hingezogen fühlt. Da die Familie Quentin am nächsten Tag auf ihr Anwesen bei London heimkehrt, scheint das Ganze ein ärgerliches Intermezzo zu bleiben. Doch schon kurze Zeit später steht Nathan auch dort vor der Tür. Inzwischen treibt ein pädophiler Serienmörder sein Unwesen in der Gegend. Nachdem bereits zwei kleine Mädchen ermordet aufgefunden wurden, bangen viele Eltern um ihre Kinder, so auch Virginia und Frederic, deren Tochter Kim gerade sieben Jahre alt geworden ist. Als Kim eines Tages nach der Schule tatsächlich verschwindet, beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf mit der Zeit. Ein schrecklicher Verdacht keimt in Virginia auf, schließlich versucht sie, auf eigene Faust zu recherchieren. Charlotte Link ist als Autorin hochspannender Bestseller in englischem Ambiente bekannt, und wird diesem Ruf auch mit ihrem neuen Roman auf schönste Weise gerecht. Sie verbindet eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit schockierenden menschlichen Abgründen zu einem raffiniert konstruierten Krimi. Der Leser begleitet dabei die Protagonistin auf einem steinigen Pfad zu sich selbst. So geht es hier letztlich um das Aufdecken und Bewältigen verborgener Traumata, und die Suche nach dem eigenen Weg -- ganz wie im richtigen Leben. --Ulrike Künnecke, Literaturtest
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 59 Bewertungen)
Schuld wird man nie los... 4 von 5 Punkten Viel gibt es über das Buch eigentlich nicht zu erzählen. Wie immer ist es flüssig und gut geschrieben, man kann es an einem Rutsch durchlesen; aber Charlotte Link hat auch schon besseres geschrieben. Ein bißchen hat mir gefehlt, mich voll und ganz in die Protagonisten rein zu versetzen, wie es zum Beispiel bei "Sturmzeit" der Fall ist; mit zu fühlen und mit zu leiden. Die Geschichte der verschwundenen und dann tod aufgefundenen kleinen Mädchen wird mehr am Rande behandelt. Im Vordergrund steht Virginia und ihr betrübtes Leben und die damit verbundene Geschichte, aus dem sie Dank des zwielichtigen Nathan, der mit seiner Frau ein Schiffsunglück überlebt hat, heraus an die Wasseroberfläche schwimmen kann. Diese Geschichte ist- typisch Charlotte Link- wunderbar verschachtelt beschrieben. Angenehm ist auch, dass man den Täter der Kinder in meinen Augen überhaupt nicht erraten konnte und dies somit zu einem "Hä?Was ist denn jetzt los?"- Erlebnis führt. Was will man da mehr? Genau so soll es ja sein. Spannung fehlt in diesem Buch allerdings sonst fast völlig. Das ist ein bißchen schade. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen- für Charlotte Link- Fans ist es sowieso ein Muss!
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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Sonderausgabe Michael Ende Taschenbuch, Februar 2004 Verkaufsrang: 4802 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Ich habe den 'Jim Knopf' wirklich so geschrieben, dass ich mit dem ersten Satz angefangen habe, ohne jedes Konzept und ohne zu wissen, wie der zweite Satz heißen und worauf das Ganze hinauslaufen wird. In diesem Fall ist die Geschichte wirklich erst mit dem Buch entstanden, und ich war während des Schreibens zum Teil selber ganz gespannt, wie es weitergehen würde". Und genauso gespannt wie der Autor Michael Ende beim schreiben war, genauso gespannt ist man auch als Leser, wie die Abenteuer von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer ausgehen. Nicht nur die spannenden Erlebnisse der beiden Helden machen Jim Knopf zu einem wundervollen Schmöker. Michael Ende spielt mit der Sprache, erfindet genau die Namen, die seine Wesen am besten beschreiben, und schafft so eine Welt, in die man sich mühelos hineinversetzen kann. Kein Konzept für sein Buch zu haben war für Michael Ende jedenfalls ein Erfolgsrezept: mit Jim Knopf gelang ihm der schriftstellerische Durchbruch. Es erschien 1960 erstmals im Thienemann Verlag, nachdem bereits mehr als zehn Verlage das Manuskript abgelehnt hatten. Bereits ein Jahr später, 1961, erhielt Michael Ende den Deutschen Jugendliteraturpreis für Jim Knopf und die Augsburger Puppenkiste verfilmte das Buch. Dank der Augsburger Puppenkiste kennt jeder die Beiden und natürlich auch die kleine Insel Lummerland (das ist die mit den zwei Bergen). Aber wie ist das mit Ping Pong, Herrn Tur Tur, König Alfons dem Viertel-vor-Zwölften, dem goldenen Drachen der Weisheit und den zwölf Blüten der Gelehrsamkeit oder der Prinzessin Sursulapitschi und ihrem Verlobten Uschaurischuum? Erinnern Sie sich? Nicht? Dann ist dieser Sammelband genau das Richtige um die Erinnerung aufzufrischen oder erste Bekanntschaft zu schließen mit all diesen seltsamen und liebenswerten Wesen, denen Jim und Lukas begegnen. Illustriert ist der Band mit den altbekannten schwarzweiß Zeichnungen -- zum Glück hat der Verlag von jeder "Verjüngungskur" Abstand genommen. Nur der Text wurde ein wenig angepasst, so dass aus dem Kaiser von China der Kaiser von Mandala geworden ist. Aber das stört das Vergnügen gar nicht. Und auch nach vierzig Jahren: Jim Knopf ist Lesespaß pur. --Maike Jakobs
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Großer Lesespaß für die ganze Familie 5 von 5 Punkten Mein Sohn ist 5 Jahre alt und wir lesen nun seit über einer Woche Jim Knopf!
227 Seiten ist ein toller Lesespaß nicht nur für meinen Sohn sondern auch für meinen Mann und mich ( die natürlich die Bilder der Augsburger Puppenkiste vor Augen haben). Während ich mich z.B. beim kleinen Ritter Trenk über die schwierige Sprache geärgert habe, finde ich Micheal Endes Stil einfach gut.
Wenn es nach meinem Sohn ginge könnte ich ihm das Buch den ganzen Tag vorlesen. Aber ich denke auch wenn er später selbst lesen kann wird er noch viel Freude an dem Buch haben. Also von mir ein klares kaufen, leider bekommt man diese Bücher kaum gebraucht.
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