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Die Musik der Wale Wally Lamb Broschiert, Dezember 2005 Verkaufsrang: 86641 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Dieses Buch muss man einfach gelesen haben! 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch vor einigen Jahren geschenkt bekomme, habe mich aber erst letztens dazu überreden können es zu lesen. Die Beschreibung des Buches auf der Rückseite hat mich so gar nicht angesprochen. Doch ich musste schnell feststellen, dass diese Beschreibung eig. die ganze Geschichte geheim hält.
Als ich das Buch las, konnte ich mich sehr gut in Dolores reinversetzen, ja sogar mit ihr fühlen und vieles nachvollziehen.
Ich bin froh, dieses Buch nun gelesen zu haben, sonst hätte ich wirklich etwas verpasst! Langweilig ist es auf keinen Fall und lesen werde ich es sicher noch ein zweites Mal. Leider habe ich persönlich manchmal den Faden verloren, weil es aufeinmal viele Themen aufeinmal gab. Doch dies ist kein Problem, denn man findet sehr schnell zur Geschichte zurück.
In diesem Buch geht es eigentlich um fast alles was einem im Leben widerfahren kann. Leider um viele schlechte Dinge, die keiner erfahren will wie z.B. Vergewaltigung, die Trennung der Eltern oder auch den Tod der Eltern/Freunde/Familienangehörigen.
Das Buch zieht einen einfach in seinen Bann und man kann gar nicht mehr aufhören es zu lesen.
absolut empfehlenswert 5 von 5 Punkten Bin begeistert. Habe diesen Schatz viel zu lange ungelesen in meinem Bücherregal verstauben lassen - und erst letzten Monat entdeckt. Einfach toll. Packende, feinfühlige Frauengeschichte - um so erstaunlicher, dass der Autor ein Mann ist! Wie er sich in die Entwicklung einfühlen kann - ein Phänomen! Dabei ist es keine leichte Kost und trotzdem wird es nie hoffnungslos. War fast traurig, als das Buch zuende war - hätte gern noch mehr und noch mehr von der "Walfrau" erfahren.
Einer der schönsten Romane meiner Leselaufbahn 5 von 5 Punkten Die umfassende Lebensgeschichte der Protagonistin Dolores, die trotz der manchmal harten Lebenswindungen nie in Selbstmitleid verfällt und solches auch nicht hervorrufen will, ist einfach gute Unterhaltung pur.
Im Urlaub in Schweden habe ich dieses Buch im Regal unseres Ferienhauses entdeckt. Und nachdem ich meine mitgebrachten Bücher ausgelesen hatte, nahm ich dieses Buch, am letzten Urlaubstag vom Umfang eher abgeschreckt, in die Hand.
Und so wurde der letzte Urlaubstag und die letzte Urlaubsnacht zum Leseerlebnis der besonderen Art. Ich habe dieses Buch nur unwillig zum Essen gehen aus der Hand gelegt und es nach der Rückkehr sofort wieder gegriffen. Die Nacht wurde dann durchgelesen. Selten hat mich ein Buch dermaßen gefesselt.
Laaaangweilig 1 von 5 Punkten Eins der langweiligsten Bücher die ich gelesen habe. Bis zur Seite 130 habe ich mich regelrecht durchgekämpft und dann aufgegeben. Ich kann noch nicht mal sagen, was mich an dem Buch stört ... ich finde es schlicht und ergreifend unglaublich langweilig :-|
Wundervolles Buch..... 5 von 5 Punkten ..... "Musik der Wale" ist ein ganz wundervolles, ergreifendes und realistisches Buch, was das Leben der Dolores Price unglaublich authentisch widerspiegelt. Zu Unrecht habe ich das Buch beim ersten Mal nach der Hälfte weggelegt und nicht weiter gelesen, jetzt hatte ich es in knapp einem Monat durch und war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. So sehr, das ich sogar mit dem Buch vor der Nase die Straße lang gelaufen bin. :-) Das Leben von Dolores hat mich beeindruckt, ihre Art und Weise und ihr teilweise so gegensätzlicher Charakter interessiert und neugierig gemacht. Verletzbar, sensibel und doch kratzig, traurig, tiefsinnig, frustriert, energiegeladen... Dolores lernt man in jedem Kapitel anders und neu kennen. Ihr Leben nimmt immer wieder Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber dieses Buch von einem Mann geschrieben, ist wirklich ein ergreifender Epos an die heutige Zeit. Ich werde meine Augen weiterhin offen halten nach Büchern von Wally Lamb.
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Klappe, Liebling! Jennifer Crusie, Bob Mayer Broschiert, März 2007 Verkaufsrang: 74185 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sexy, spannend, zum Schreien komisch - der neue Roman der Bestsellerautorin. Eigentlich filmt Regisseurin Lucy Armstrong Hundewerbespots, aber nun soll sie einspringen, um die letzten Szenen eines Actionfilms zu Ende zu drehen. Doch am Set herrscht das reinste Chaos - zerstrittene Darsteller, ein unverständliches Drehbuch - und dann auch noch das: Kriminelle nutzen die Dreharbeiten für ihre illegalen Machenschaften. Lucy versucht entschlossen, den Ganoven das Handwerk zu legen. Dabei findet sie in Stuntman J.T. Wilder mehr als nur einen hilfreichen Verbündeten ...
"Dies ist die erste Zusammenarbeit zwischen der preisgekrönten Bestseller-Autorin Crusie und dem Abenteuer- und Spannungsautor Mayer, und es ist ein einmaliges und wahres Vergnügen. Mayers köstlich trockener Humor ergänzt Crusies messerscharfen Witz perfekt, und gemeinsam haben die beiden eine freche und intelligente Mischung aus Romantik und Spannung geschaffen, die einfach unwiderstehlich ist." Booklist "Crusie hat ein sicheres Gespür für temperamentvolle Dialoge und hinreißende Charaktere." Booklist "Eine unterhaltsame, temporeiche Erzählung mit einer hinreißenden Liebesgeschichte." Booklist
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Gar nicht schlecht 5 von 5 Punkten Mir hat der Roman gefallen. Die meisten anderen Bücher von Jennifer Cruisie kannte ich schon, und das hier hat mich auch nicht enttäuscht. Manchmal war es vielleicht ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, was die Heldin alles so erlebt, aber es war keine Seite langweilig, man konnte den Roman in einem Rutsch auslesen. Deshalb auf alle Fälle fünf Sterne!
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Tohuwabohu Tom Sharpe Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 135557 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Ein Paradebeispiel Sharpe'scher Vergangenheitsbewältigung mittels bitterböser Ironie." Schweizer Illustrierte "Und plötzlich, nach 20 Jahren ernsthafter Theaterstücke, fand ich heraus, dass ich eigentlich ein Clown bin." Tom Sharpe
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Von Zulu-Köchen und Latex-Sex 5 von 5 Punkten Die gute Mrs. Hazelstone, zusammen mit ihrem Bruder die letzte Nachfahrin der großen Hazelstones in Südafrika, hat eine Affäre mit ihrem Zulu-Koch. Und gerade deshalb muß sie ihn erschießen.
Den Mord meldet sie pflichtbewußt der Polizei in Pretoria, doch dort macht man sich nur über sie lustig. Der als "Kaffern-Killer" verschriehene Wachtmeister Els gibt ihr klipp und klar zu verstehen: Schon einen Koch zu erschießen muß nicht unbedingt Mord sein, aber einen Zulu-Koch abzuknallen, ist ganz gewiß kein Mord.
Nur der von seiner Liebe zur Britischen Nobless geblendete Commandant Van Heerden fühlt sich berufen, die gute Dame unter seinen Schutz zu stellen. Doch diese will keinen Schutz... sie will Fetisch-Sex.
Und auch hier bricht bald das Chaos los; vor allem Wachtmeister Els spielt eine entscheidende Rolle dabei, daß bald jemand zu Mord in einundzwanzig und einviertel Fällen verurteilt wird.
Wahnsinn!
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Der Schatz im Silbersee. Gesammelte Werke 36 Karl May Gebundene Ausgabe, 1997 Verkaufsrang: 21326 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Schatz im Silbersee mit seinen sagenhaften Reichtümern ist das Ziel einer Bande von Tramps unter Führung des berüchtigten "Roten Cornel". Winnetou, Old Shatterhand, Old Firehand und weitere Gefährten ziehen den gleichen Weg, um Weißen und Indianern hilfreich zur Seite zu stehen, die von den Verbrechern bedroht sind.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Hervorragendes Abenteuerbuch 5 von 5 Punkten "Der Schatz am Silbersee" gehört zu den sogenannten "Jugendromanen" Karl Mays. Damit sind die Bände 35-41 der Gesammelten Werke Mays gemeint, in denen jugendliche Protagonisten vorkommen und in denen der Held nicht in Ich-Form berichtet. Zweifellos der spannendste und bis heute eindrucksvollste Roman aus dieser Reihe ist: "Der Schatz am Silbersee." Eine abenteuerliche Episode, beginnend mit einem spannend geschilderten Abenteuer mit einem aus seinem Käfig fliehenden Panther auf einem Steamer im Arkansas, folgt dem anderen. Die wichtigsten Westmänner aus Karl Mays Amerika-Romanen (u.a.Old Firehand, Old Shatterhand, Tante Droll, Hobble Frank, der lange Davy und der Dicke Jemmy) tauchen hier auf. Auffällig ist, das Old Shatterhand hier nicht die Hauptrolle spielt, wenn er auch in spannende Indianerkämpfe mit den Utahs verwickelt wird und sich - wie immer - durch List befreien muss. Er tritt hier deutlich hinter Old Firehand, den Träger der eigentlichen Handlung, zurück. Auffällig ist in diesem frühen, bereits 1891 in Zeitschriften publizierten Roman die Häufung grausamer Szenen, die jedoch dadurch erklärbar sind, dass Karl May hier einen besonders "action-"reichen Roman liefern wollte. Wie zahlreiche seiner frühen Werke besitzt er jedoch - verglichen mit dem Spätwerk - unverminderte Spannung und lässt sich in einem Zug durchlesen. Dazu trägt auch der gewohnte Dualismus der Helden bei. Abgrundtiefe Schurken, die Tramps und die sehr negativ gezeichneten Utah-Indianer stehen den omnipotenten guten Helden gegenüber. Das Buch enthält jedoch auch viel Humor und gehört meines Erachtens zu den besten Abenteuer-Romanen, die ich als Karl-May-Fan immer wieder gerne lese und dem aus meiner Sicht eher langweiligen und langatmigen Alterswerk in jedem Falle vorziehe. Hier wird man in spannende andere Welten "entführt" und wenn Hermann Hesse 1919 nach Lektüre der vorliegenden Erzählung - wie Erich Heinemann im hervorragenden Karl-May-Handbuch berichtet - davon Sprach, Karl May sei "der glänzenddste Vertreter eines Typs von Dichtung, der zu den ganz ursprünglichen gehört, und den man etwa "Dichtung als Wunscherfüllung" nennen könnte2, so trifft dies ebenso zu wie Ernst Blochs vielzitiertes Wort über Karl May als einem der "besten deutschen Erzähler." Dies wird an diesem Werk wieder deutlich. Sehr sehr spannend und bei weitem besser als der gleichnamige Film.
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Eine Frage der Liebe Nora Roberts Broschiert, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 67309 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jessica führt einen kleinen Antiquitätenladen im Herzen Neuenglands, der ohne ihr Wissen einer internationalen Schmugglerbande als Umschlagplatz für Diamanten dient. Zu ihrem Schutz reist der New Yorker Cop und Hobbyschriftsteller James Sladerman nach Connecticut, muss aber sehr schnell erkennen, dass ihm Jessica nicht nur die Ermittlungen aus der Hand nimmt, sondern auch ganz gehörig die Sinne verwirrt.
»Eine äußerst gelungene Mischung aus Spannung und Romantik.« USA Today »Nora Roberts erfüllt die geheimsten Wünsche ihrer Leserinnen.« The New York Times »Aufregend, romantisch, große Unterhaltung.« Cosmopolitan
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Kurzweile - typisch Nora Roberts, nur leider nicht neu ... 4 von 5 Punkten Das FBI vermutet in Jessicas Antiquitätenladen einen Umschlagplatz für einen international agierenden Schmugglerring. Um dieser Vermutung auf den Grund zu gehen, wird der Polizist James (genannt Slade) bei ihr eingeschleust. Zunächst ist auch Jessica verdächtig, aber Slade findet sehr schnell heraus, dass sie mit der Sache nichts zu tun hat und bald müssen beide erkennen, dass sie mehr verbindet als nur das gemeinsame Ziel den Schmugglern das Handwerk zu legen.
Sehr kurzweilig, wie fast immer bei Nora Roberts. Die Story ist ganz typisch gestrickt; bis hin zum Happy End. Faierer Weise muss ich jedoch eingestehen, dass es sich nicht unbedingt um einen der besten Romane von Nora Roberts handelt. Er ist trotzdem lesenswert, wenn man etwas sucht, dass einem kühle Winterabende oder laue Sommernächte versüßt.
lahme Story 2 von 5 Punkten Dieses Buch von Nora Roberts hat mich wahnsinnig enttäuscht! Die Story ist lahm und die Charaktere sind absolut nicht interessant. Alles ist vorhersehbar und die vielen Liebesszenen sind auf Dauer anstrengend. |
Die Königin des Feuers Barbara Erskine Gebundene Ausgabe, März 2008 Verkaufsrang: 72433 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine geheimnisvolle Brosche führt die junge schottische Wissenschaftlerin Vivienne Rees in die Welt der keltischen Königin Cartimandua. Schon bald scheint ihr Leben unheilvoll mit dem tragischen Schicksal der Regentin verknüpft zu sein. Eine gefährliche Reise in die Vergangenheit beginnt. Der lang ersehnte neue Roman der Erfolgsautorin Barbara Erskine - eine atemberaubende Saga um Liebe, Intrige und Leidenschaft. Zweitausend Jahre ist es her, da herrschte die junge keltische Königin Cartimandua über ihr Reich. Kämpferisch und willensstark folgte sie ihrer politischen Überzeugung und setzte dafür sogar ihre Liebe aufs Spiel. Vivienne Rees, Dozentin für keltische Geschichte an der Universität Edinburgh, ist von dieser starken jungen Frau fasziniert. Jahrelang hat sie an einem Buch über Königin Cartimandua gearbeitet, und der Vorwurf ihres Professors, Teile daraus seien allein ihrer Fantasie entsprungen, trifft sie schwer. Das Zerwürfnis ist unausweichlich. Enttäuscht zieht sich Vivienne zurück, nicht jedoch ohne einen Racheakt zu verüben: Sie stiehlt die Brosche der Cartimandua, ein Schmuckstück von unschätzbarem Wert, das sich im Besitz der Universität befindet. Doch von der Brosche geht etwas Böses aus. Mit jedem Tag kommt Vivienne der keltischen Königin näher, bis sie schließlich vollends in das Leben Cartimanduas eintaucht. Unversehens gerät sie in ein gefährliches Netz aus Habgier, Verrat und verzweifelter Liebe, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
»Barbara Erskine hält ihre Leserinnen in atemloser Spannung.« Cosmopolitan »Eine wirklich außergewöhnliche Erzählerin.« The Times
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Die Geister, die ich rief... 5 von 5 Punkten Mit dem Berühren der geheimnisvollen Fibel setzt die Wissenschaftlerin Vivian Rees unbeabsichtigt Geschehnisse in Gang, die sich nicht mehr aufhalten lassen. War es in den vorherigen Romanen Barbara Erskines hauptsächlich die weibliche Protagonistin, die durch ein bestimmtes Ereignis mit längst vergangenen Zeiten konfrontiert wurde, so sind es in ihrem neusten Buch gleich drei Figuren, die von ihrem Alter Ego der Eisenzeit heimgesucht werden. Dies passiert fließend, es gibt keine angekündigten Übergänge, sodass man innerhalb der Abschnitte und Kapitel nahtlos zwischen den Zeiten wandelt. Ist man in einem Moment noch in der Gegenwart, findet man sich im nächsten Moment in der Eisenzeit wieder.
Im Wechsel mit der Gesichte Von Vivian Rees erzählt die Autorin die fiktive Geschichte, der historisch belegten Keltischen Hochkönigin Cartimandua, Ihres Ehemannes Venutius und der historisch nicht belegten Rivalin um die Gunst Venutius, Medb, deren Konfklite selbst den Tod und die Zeit überdauert haben um in der Gegenwart endlich zu Ende geführt zu werden. Barbara Erskinke lässt ihren Lesern dabei keine ruhige Minute, führt sie von Edinburgh ins karge Bergland, erzählt die Geschichte, wie sie hätte sein können, eine Geschichte von Liebe, Hass, Verrat, Hochmut, Eifersucht, aber auch von Loyalität und Stärke. Es sind ausdrucksstarke, farbige und lebendige Bilder, die vor dem Auge des Lesers entstehen und gerade mit Cartimandua, Venutius und Medb fühlt sich der Leser bald stark verbunden. Aber auch die Protagonisten der Gegenwart kommen nicht zu kurz und immer, wenn sich die Vergangenheit manifestiert, leidet und fühlt der Leser mit. Barbara Erskine ist eine Meisterin des Erzählens von Geschichten mit verschiedenen Zeitebenen. Es gelingt ihr auch in diesem Buch mühelos, den Spannungsbogen zu halten, nie den roten Faden zu verlieren und den Leser am Ende des Buches noch mit einer neuer Wendung zu überraschen. Ihre Sprache ist klar, mitreißend und überzeugend und verführt den Leser, seine eigene Zeit hinter sich zu lassen und eine Reise in die Welt der Kelten anzutreten.
Von mir gibts eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch, das ich in zwei Tagen regelrecht verschlungen habe. Augestattet ist es mit einer Karte von Großbritannien sowie einem Anhang mit den historisch belegten Lebensdaten und -stationen Cartimanduas.
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Seelenfeuer Barbara Wood Taschenbuch, November 2000 Verkaufsrang: 66122 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Roman schildert die Geschichte und den gefahrvollen Weg einer Frau im ersten Jahrhundert vor Christi Geburt. Selene, eine begnadete Heilerin, zieht durch die farbenprächtige Welt der Mittelmeerländer und durchlebt die Abenteuer einer Außenseiterin und die wechselvolle Beziehung zu ihrer großen Liebe Andreas. Aber sie muß sich dem Spruch des Orakels beugen und die Prophezeiung der Götter erfüllen, bis sie am Ende zu ihrer persönlichen Bestimmung findet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
Erstklassig! 5 von 5 Punkten Ich finde es immer wieder schön, einen Roman von Barbara Wood zu lesen, weil in ihren Büchern wirklich alles steckt, was man von einem unterhaltsamen Roman erwartet: Spannung, Romantik, Historie und eine wirklich weitläufige, tiefsinnige Geschichte.
Auch in diesem Roman gelingt es der Autorin mal wieder, ein ganzes Leben in einen Roman zu packen, ohne dass es abgeschnitten oder "kurzgequetscht" wirkt. Das Leben der Hauptfigur "Selene" wird in wunderbarer Weise in all seinen Facetten wiedergegeben: Ihre komplizierte Familiengeschichte, die im Laufe des Romans und im Laufe vieler Lebensjahre Selenes aufgedeckt wird, ihre leidenschaftliche Liebe zu "Andreas", dem griechischen Arzt, den sie in früher Jugend trifft und von dem sie weiß, dass er ihre große Liebe und Teil ihr Bestimmung ist, und schließlich ihre Lebensaufgabe selbst, die es im Laufe ihrer Reise durch die Welt zu entschlüsseln gilt.
Hat man diesen Roman gelesen, glaubt man tausende von Seiten gelesen zu haben, weil das Leben dieser interessanten Frau und ihrer Begleiter so liebevoll und tiefsinnig erzählt wird, dass man in Gedanken mit ihr durch die Welt reist, mit ihr lernt, liebt und lebt.
Ein wundervoller Roman, bei dem man sogar noch einige historische Ereignisse kennenlernt oder Bräuche alter Kulturen.
Vor allen Dingen aber eine wundervolle Reise durch die Welt und das Leben einer Frau, die viel erlebt, gesehen und gefühlt hat!
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Die Dream-Triologie: So hoch wie der Himmel: Bd 1 Nora Roberts Taschenbuch, Juni 1999 Verkaufsrang: 22756 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ewige Freundschaft haben sie sich geschworen - die drei jungen Mädchen Margo, Laura und Kate, deren Herkunft grundverschieden ist. Margo, die schöne Tochter eines Hausverwalters, wagt als erste den Sprung nach Europa und startet eine glänzende Karriere. Jahre später kehrt sie betrogen und verarmt zurück. Werden die Gefährtinnen ihrer Kindheit ihr helfen, die tiefste Krise ihres Lebens zu überwinden?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Fantastischer Start der Dream Serie 5 von 5 Punkten Laura, Tochter aus reichem Hause, Kate, Lauras Kusine und Margo, Tochter der Haushälterin, wuchsen wie Geschwister auf und waren die besten Freundinnen. Doch an ihrem 18. Geburtstag verlässt Margo die Familie um in Europa Karriere als Modell zu machen. Tatsächlich schafft die junge Frau den Sprung, doch Jahre später kehrt sie verarmt und verzweifelt nach Hause zurück. Doch ihre Freundinnen machen ihr Mut und gemeinsam eröffnen sie einen Laden, auch Josh Lauras Bruder ist für Margo da, denn er liebt sie schon viele Jahre. Auch Margo findet den jungen Mann sehr anziehend. Doch wird sie dieses Mal Zuhause bleiben oder wird sie bald wieder ihr Karriere als Modell wiederaufnehmen und Josh verlassen?
Nora Roberts ist ein fantastischer Start der Dream Serie gelungen und ich bin schon gespannt auf die weiteren Teile der Serie. Margo ist eine starke Heldin, die ihr Leben neu ordnen muss und gezwungen ist sich von vielen Dingen zu trennen. Doch dafür findet sie einen ganz besonderen Schatz: ihr große Liebe Josh. Ein schönes Buch, das wie der Name der Serie schon sagt, zum Träumen anregt.
Teil 2: So hell wie der Mond
Teil 3: So fern wie ein Traum
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Highland-Saga: Ein Hauch von Schnee und Asche: Bd 6 Diana Gabaldon, Barbara Schnell Gebundene Ausgabe, 6. September 2005 Verkaufsrang: 65061 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Diana Gabaldons "Highlandsaga" verkauft sich millionenfach, und das, obwohl sie sich nur schwer in ein Genre einordnen lässt. Sie ist historischer Roman, Liebesgeschichte und Fantasy-Epos zugleich - gespickt zudem mit saftigen Sexszenen. Als noch unbekannte Autorin zog Diana Gabaldon denn auch von Buchhandlung zu Buchhandlung, um zu erklären, worum es geht -- mit Erfolg. Inzwischen liegt der sechste Band vor, wieder mit weit über 1.000 Seiten, und es steht zu erwarten, dass er die eingeschworene Fangemeinde auch hierzulande wieder begeistern wird. Lesen Sie einen Textauszug! Im ersten Band berührte Claire Randall 1945 einen magischen Stein und wurde zurückversetzt ins Schottland von 1743. Dort begegnete sie auf schicksalhafte Weise dem Clanführer James Fraser. Inzwischen sind beide im Amerika des Jahres 1772 angekommen, kurz vor Beginn des blutigen Unabhängigkeitskriegs. Gerade erst Krieg und Rebellion in den schottischen Highlands entflohen, befinden sie sich in einer neuen Konfliktsituation. Sowohl die alten Herrscher als auch die aufstrebenden Rebellen werden zu einer Bedrohung für die beiden und zur bisher größten Herausforderung für ihre Liebe. Gabaldon hat eine große Geschichte zu erzählen. Dafür ist der amerikanische Unabhängigkeitskrieg mehr als nur eine Kulisse. Die Autorin erweist sich als akribische Rechercheurin, die mit den historischen Fakten vertraut ist und gekonnt die aufgeheizte Atmosphäre darzustellen weiß: ob es nun die Toten sind, die in den Straßen von Boston liegen, oder die brennenden Hütten der Siedler im Hinterland. Als Zeitreisende kann Claire immer wieder neue Impulse für den Plot liefern und auch ihrem Mann rettende Hinweise geben. Kein Wunder, dass sich auch die Leser gerne mitnehmen zu lassen in die Vergangenheit. Sie werden auch den neuen Teil der großen Saga in Rekordzeit durchlesen. Garantiert! --Henrik Flor, Literaturtest
Diana Gabaldon im Interview "Im Sport bin ich eine totale Niete." Mit Ein Hauch von Schnee und Asche setzt Diana Gabaldon ihre große "Highlandsaga" um Jamie Fraser und Claire Randall fort, die weltweit von Millionen Lesern verschlungen wird und auch in Deutschland die obersten Plätze der Bestsellerlisten erobert hat. In unserem Interview sprachen wir mit der Bestsellerautorin über das Buch, über Zeitreisen und über ihr Leben als "Nachteule".
Alle Bände der "Highlandsaga" auf einen Blick  Feuer und Stein |  Die geliehene Zeit |  Ferne Ufer |  Der Ruf der Trommel |  Das flammende Kreuz |  Ein Hauch von Schnee und Asche |
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 174 Bewertungen)
Geht es noch weiter? 4 von 5 Punkten Auch der 6. Teil der Highland-Saga ist gelungen.
Wenn auch die beiden ersten Bände nicht mehr übertroffen wurden, lohnen sich doch die späteren Bücher.
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Wenn Du geredet hättest, Desdemona: Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen Christine Brückner Taschenbuch, März 2002 Verkaufsrang: 79492 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. In ihren ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen setzt Christine Brckner das Jahrhundertlang bliche Bezugs-Verhltnis zwischen Mnnern und Frauen voraus, um es danach in seiner Absurditt sichtbar zu machen. Und wie das geschieht - mit wieviel Schalksinn. Einfallsreichtum und amsantes Umkehren aller Verhltnisse! Und immer gegen den Strich gebrstet.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Frauen sind anders Männer auch 5 von 5 Punkten Ein emanzipiertes Buch das nicht von einer Emanze geschrieben wurde, da sich dieses von unbekannten Ängsten durch sich selbst frei macht.
Brückner schafft es in spannender Weise die Ungereimtheiten und Widersinnigkeiten zwischen Mann und Frau zu thematisieren.
Zornige nie gesprochene Worte von berechtigt zornigen berühmten Frauen.
Am nachhaltigsten wirkt das Zwiegespräch von Maria und dem christlichen Vater ( manche sagen leider "Gott" ) sowie die Rede der RAF "Terroristin"
Gudrun Ensslin an die Wände der Stammheimer Isolationszelle.
Treffender als in der aktuellen Einleitung kann es nicht formuliert werden:
"Die Zeiten der unverstandenen Frau sind vorbei. Wer verstanden werden will, muss sich verständlich machen".
Männer werden durch das lesen zwar nicht zu einem Frauenversteher aber sie können evtl. etwas über weibliche Ansichten lernen.
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Die Offenbarung Robert Schneider Gebundene Ausgabe, September 2007 Verkaufsrang: 92853 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Robert Schneider, der mit »Schlafes Bruder« einen Welterfolg erzielte, kommt in seinem neuen Roman auf die magische Kraft der Musik zurück. Sein Gewährsmann ist kein Geringerer als Johann Sebastian Bach. Am Heiligabend des Jahres 1992 findet ein Naumburger Organist im morschen Gehäuse der Kirchenorgel ein unbekanntes Werk von Johann Sebastian Bach: ein Jahrhundertfund, der sein Leben verändern wird. Robert Schneider ist mit seinem tragikomischen Roman ein literarisches Glanzstück gelungen: satirisch, fesselnd, tiefsinnig. Jakob Kemper wirft dieser sensationelle Fund aus der Bahn. Je genauer der eigenbrötlerische Musikforscher und Organist die Melodien analysiert, desto Unerklärlicheres trägt sich zu. Angstphantasien mischen sich mit Größenwahn. Denn die Partitur birgt ein Geheimnis: Sie ist nicht allein Musik, sondern vermag Erinnerungen an Vergangenes, Verdrängtes und Zukünftiges zu beschwören. Kemper ist davon überzeugt, dass Bach eine Art kosmisches Gesetz entdeckt hat, an dem die Seele des Menschen gesunden kann. Noch hält er seinen Fund geheim. Als die Herren von der Bachgesellschaft auf den Amateur-Forscher aufmerksam werden, nimmt die Geschichte einen rasanten Lauf.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Der Anspruch des Zweiten Erster zu sein 5 von 5 Punkten Jakob Kemper ist ein zweiter Sohn, der im Schatten des begabten ersten steht, der als Kind ums Leben kam. Der Vater hält nicht viel von ihm, der oder die Lehrer ebensowenig. Jakob der Stümper. So geht es ihm auch mit den Frauen und der Liebe. Komponist will er werden, dann gefeierter Dirigent und schließlich international anerkannter Organist. Tatsächlich ist er schlecht bezahlter Klavierlehrer und unbezahlter Organist zu St. Wenzel in Schaumburg. Kurz nach der Wende findet er im Orgelgehäuse das Manuskript von Bachs Oratorium über die Apokalypse des Johannes, das Spät- und Hauptwerk des Leipziger Thomaskantors. Der Fund der unbekannten Originalpartitur beginnt Jakobs Leben zu verändern.
Ein wunderbarer und einfühlsamer Roman über Beziehungen und das Ringen um Anerkennung. Ein Meisterstück die Szenen mit den angereisten Herrn der Bachgesellschaft. Und meisterlich auch die Sprache dieser Tragikomödie über einen Zweiten, der begreift, seine Rolle mit Authentizität zu erfüllen. Ein Lesegnuss nicht nur für Freunde des großen Johann Sebastian.
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Das Beste aus meinem Leben Axel Hacke Gebundene Ausgabe, November 2006 Verkaufsrang: 70735 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das wahnwitzigste aller ganz normalen Leben -- das führt ohne jeden Zweifel Axel Hacke. Zumindest lassen seine Kolumnen das vermuten, mit denen er uns seit Jahren wöchentlich die Seiten des Magazins der Süddeutschen Zeitung vor Lachen voll weinen lässt und so in beste Wochenendlaune bringt. Denn wie schräg, nervtötend und unglaublich die von ihm geschilderten Geschehnisse auch sind: Immer ist es das echte Leben mit seinen Ärgernissen, Mühen und Stolpersteinen, die wir alle nur zu gut kennen und die uns so zermürben -- der "Genau!"-Faktor ist hoch, voll das Leben eben. Das komische Potenzial in ganz gewöhnlichen, alltäglichen Situationen zu entdecken, ihnen skurrile Seiten abzugewinnen, das Geschehen im Rahmen der gerade noch denkbaren Glaubwürdigkeit zuzuspitzen und das Ganze dann mit hoher Pointendichte zu schildern -- das ist Hackes Kunst, und die beherrscht er meisterhaft. Was er in seinem Mikrokosmos (der im Wesentlichen aus seiner Frau Paola, seinem kleinen Sohn Luis und seinem väterlichen Freund Bosch, dem stets ein tröstendes Bier bereithaltenden Kühlschrank, besteht) geschehen lässt, ist zum Brüllen komisch, gerade weil es so vertraut und wahr ist. Der neueste Sammelband mit Hackes SZ-Kolumnen nennt sich ein Best Of der letzten Jahre, was gut klingt, aber im Grunde nur mühsam die Tatsache kaschiert, dass die hier versammelten Kolumnen zu einem großen Teil drittverwertet werden: Weit über die Hälfte der Texte war schon in dem ein oder anderen früheren Hacke-Buch zu lesen. Doch das soll nicht stören: Wer Hackes vorherige Bücher nicht besitzt, findet hier die besten und essenziellsten Kolumnen auf einem Fleck, und wer hackesüchtig ist (wie kann man das eigentlich nicht sein?), wird sowieso mit Freude und Gier zugreifen und sich einmal mehr ein paar vergnügliche Abende mit dieser geballten Ladung Skurrilität machen. --Christoph Nettersheim
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Wunderbar 5 von 5 Punkten Axel Hacke zu lesen ist ein einziges Vergnügen. Ich habe schon viele seiner Bücher verschenkt. Er ist ein Meister der Sprache. Sehr empfehlenswert.
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Erhöre mein Flehen Susanna Tamaro Gebundene Ausgabe, 25. September 2007 Verkaufsrang: 90999 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden So tief berührt war die Amazon-Rezensentin damals, dass sie gleich ganze Abschnitte des Werkes zitierte und - offensichtlich selbst poetisch entflammt -, von einem Brieftagebuch schwärmte, dem die Stimmung eines milden Herbsttages im Oktober anhaftete. Es war aber auch ein grandioser Wurf, der Susanna Tamaro im Jahre 1994 gelang. Mit Geh, wohin dein Herz dich trägt, erschrieb sich die Großnichte von Italo Svevo dank einer absolut stilsicheren, poetisch veknappten Sprache eine millionenstarke Leserschaft. Millionen, die seitdem aber auch rätselten, wie das Gespinst der Lebenslüge zwischen Großmutter, Enkelin und der toten (und totgeschwiegenen) Mutter Ilaria wohl weitergegangen sein mochte. Ein Rätsel, das auch Susanna Tamaro umtrieb. Nun endlich findet der Zauber seine Fortsetzung. Als wären keine zwölf Jahre vergangen, schlüpft Tamaro scheinbar mühelos in die Stimmung von einst zurück. Marta, inzwischen Anfang zwanzig, ist aus Amerika zu Großmutter Olga (der Heldin des ersten Bandes) nach Italien zurückgekehrt. Mit im Gepäck, der stets präsente Hass auf Olgas störrisches, permanentes, alles verdrängendes Schweigen. Leser des Herzens konnten sich ja nie sicher sein, ob die erklärenden Briefe der kranken Großmutter ihrer Enkelin je in die Hände gelangt waren. Nun scheint es zu spät. Rasch und unaufhaltsam taucht Olga ein in die ewige Nacht der Demenz - und stirbt schließlich. Erneutes Aufräumen. Erneute Briefe und Tagebucheinträge, verborgen unter dicken Staubschichten. Doch diesmal kommt Licht ins Dunkel dieser merkwürdigen Familiengeschichte. Bei Susanna Tamaro floss, glaubt man ihrer Biografie, auch eigenes Leid über den früh verschwundenen Vater in ihr Figurenspiel ein. Die von ihr geschaffenen Bilder und quälenden Fragen nach Herkunft und familiärer Verwurzelung im Leben scheinen dabei von hoher Allgemeingültigkeit, womöglich ein Indiz dafür, bei einer solch großen Leserschaft den nur allzu vertrauten Nerv der eigenen Unbehaustheit getroffen zu haben. Und dies bitteschön, ohne je Gefahr zu laufen, in süßlichen Kitsch umzuschlagen, solch gelungene Fortsetzung und passgenauen Schlussstein einer großen Geschichte darf man wohl auch ohne Umschweife große Kunst nennen. -- Ravi Unger
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein bewegendes und nachdenklich machendes Buch, das einen nicht unberührt lässt und sehr lange nachklingt 5 von 5 Punkten Kaum ein Buch hatte in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen solchen Erfolg wie das 1994 erschienene, in 42 Sprachen übersetzte und weltweit über 12 Millionen Mal verkaufte "Geh, wohin dein Herz dich trägt", jener lange, anrührende Brief einer Großmutter an ihre Enkelin, den sie schrieb, nachdem die Enkelin nach langer Zeit des Streits die Großmutter verlassen hat und nach Amerika gegangen ist.
Einige Jahre später rümpfte manch ein Kollege und Freund seine intellektuelle Nase, als Susanna Tamaro ein Jahr lang für die katholische Zeitung "Famiglia Cristiana" wöchentliche Kolumnen schrieb, die später in Italien als Buch erschienen, das aber als einziges von Tamaros Büchern nicht in Deutschland veröffentlicht wurde.
Tamaro versuchte in diesen Zeitungsartikeln ihre Sicht der Familie zu erläutern und zu begründen, warum es ihr extrem wichtig ist, deren Verfall und Missachtung aufzuhalten.
Als Susanna Tamaro in diesen Jahren immer wieder von den Lesern darauf angesprochen wird, ob und wie die Geschichte von damals weitergeht, ob die Enkelin den Brief der Großmutter je erhalten hat, wie wohl ihre Reaktion darauf war und was mit der kranken Großmutter geschehen ist, begann sich Tamaro mehr und mehr selbst diese Fragen zu stellen und schrieb endlich 2006 die lange erwartete Fortsetzung. Es ist ein Buch, das inhaltlich direkt an ihre Kolumnen in der christlichen Zeitung anschließt, ein Buch der spirituellen Suche nach einem durch das Leben tragenden Sinn in einer schon längst zertrümmerten Welt. Ein Roman, der durchaus autobiographische Züge trägt und der quälenden Frage nachspürt nach den eigenen Wurzeln.
Die Enkelin Marta aus dem ersten Buch ist aus Amerika zurückgekehrt. Anfang zwanzig ist sie und steht ganz allein auf der Welt. Außer ihrer Großmutter, zu der sie zurückkehrt, hat sie niemanden mehr, so glaubt sie jedenfalls. Bevor die Großmutter stirbt, leben sie noch einige Monate zusammen, in denen Marta beginnt, sich ohne den früheren Groll und Streit um die sterbende Großmutter zu kümmern und sich ihrerseits an die Kindheit mit ihr erinnert. Und sie beginnt zu verstehen, was das komplizierte Verhältnis zwischen beiden all die Jahre ausgemacht hatte:
"Damals jedoch, in der Polarisierungswut der Adoleszenz, sah ich nur einen Teil der Wirklichkeit: die Auslöschung. Du hattest eine Tochter verloren und wolltest nicht an sie erinnert werden; gibt es einen deutlicheren Hinweis auf die Verderbtheit der Seele? Darüber hinaus war diese Tochter meine Mutter, die nach einem Leben voller Widersprüche früh gestorben war. Du hattest mir fast nichts von ihr erzählt."
Doch Marta hat auch nie nach ihrer Mutter gefragt. Das tut sie erst, als die Großmutter gestorben ist. "Wie war sie, wer war sie, was mochte sie - und vielleicht das Wichtigste für mich- warum hatte sie mich in die Welt gesetzt ?"
Allein in dem Haus der toten Großmutter beginnt Marta zu suchen und findet auf dem Dachboden die Tagebücher ihrer Mutter. Atemlos verschlingt Marta diese Aufzeichnungen, das Herz voller Schmerz. Sie liest von den siebziger Jahren, erfährt von Ängsten und Hoffnungen einer Frau, die, auf der Suche nach sich selbst, immer wieder an die falschen Freunde gerät, Erfahrungen mit Kollektiven und feministischen Gruppen macht und eine Abtreibung zu verkraften hat.
Hier auf diesen Seiten verarbeitet die Autorin viele eigene Erfahrungen. Sie hat die im Tagebuch von Martas Mutter beschriebene Zeit selbst in Rom miterlebt und mit ansehen müssen, wie viele ihrer damaligen Weggefährten im Terrorismus und Drogenrausch endeten.
Doch sie distanziert sich von einer Entwicklung, die die Familie als Keimzelle der Unfreiheit und Unterdrückung denunziert und setzt in einem Interview entgegen: "Die Familie ist die Keimzelle, in der wir uns heranbilden. Die Familie mag heute noch so sehr bizarr und kaputt sein, sie ist und bleibt unsere persönliche und historische Erinnerung. Es ist sehr wichtig zu wissen,, was geschehen ist. Unsere Vorfahren sind unsere Wurzeln. Wenn wir das vergessen, können wir nicht vorankommen."
Diese Haltung setzt Susanna Tamaro konsequent in ihrem neuen Buch um. In den Tagebüchern erfährt Marta von ihrem Vater, einem Philosophieprofessor, der, zwanzig Jahre älter als ihre Mutter, diese sofort verlässt, als sie schwanger wird und sich weigert, noch einmal eine Abtreibung über sich ergehen zu lassen. Auch in diesem sehr bewegenden Teil des Buches verarbeitet Tamaro eigene Beziehungserfahrungen zu ihrem Vater.
Marta begibt sich auf die Suche nach diesem alten Mann und findet den Vater als einsamen und zynisch gewordenen Eigenbrötler, der aus seinem Intellektuellenturm nicht mehr heraus kann. Doch Marta erfährt von ihm nicht nur von der Existenz eines Onkels, der während des Faschismus vor den Rassegesetzen nach Israel geflohen ist, sondern bleibt mit ihrem Vater bis zu dessen Tod bald darauf in einem sehr eigenen Kontakt, und als er stirbt, ist sie auf dem jüdischen Friedhof die einzige Verwandte, die an seiner Beerdigung teilnimmt.
Sie bricht auf, um den Onkel zu suchen und erlebt eine aufregende und bewegende innere Reise zu den Ursprüngen ihrer Unruhe, als sie ihn in Israel in einem Kibbuz schließlich findet.
Sie besucht die Gräber ihrer Ahnen und ist die ganze Zeit über im inneren Dialog mit der verstorbenen Großmutter. Marta beschließt, in deren Haus wohnen zu bleiben, es zurecht zu machen und neue Wurzeln zu schlagen. Bei diesen Aufräumarbeiten findet sie beim Putzen in einem Schrank ein dickes Kuvert mit der Aufschrift "Für Dich".
Als sie abends, nachdem sie den Garten bewässert hat, in aller Ruhe beginnt zu lesen, ist sie zum ersten Mal mit Worten konfrontiert, die Millionen von Menschen vor Jahren sofort in ihren geheimnisvollen Bann schlugen:
"Du bist vor zwei Monaten abgereist, und seit zwei Monaten habe ich, abgesehen von einer Postkarte, auf der du mir mitteilst, daß du noch lebst, keine Nachricht von dir ..."
Susanna Tamaro hat ein zutiefst spirituelles Buch geschrieben, das viel mehr ist als eine Fortsetzung ihres erfolgreichen Buches. Es zeugt von einer inneren Reifung und einem persönlichen Wachstum, an dem der aufmerksame und für Tamaros Philosophie offene Leser auf fast jeder Seite teilhaben kann. Es ist nur wünschen, daß möglichst viele der damals begeisterten Leser Tamaros Weg in die Tiefe der Suche danach den Wurzeln mitzugehen bereit sind.
Ein bewegendes und nachdenklich machendes Buch, das einen nicht unberührt zurückläßt und sehr lange nachklingt.
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Das Attentat Harry Mulisch Taschenbuch, Oktober 2000 Verkaufsrang: 12300 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine kleine Straße in Holland 1945: in einer Winternacht wird hier der mit den Nazis kollaborierende Polizist Ploeg erschossen. Eine fast unbedeutende Episode in der Geschichte des großen Mordens des Weltkrieges. Für die Bewohner der aus nur vier Häusern bestehenden Straße aber eine Katastrophe. Der zwölfjährige Anton Steenwijk, sieht durch einen Spalt in der Jalousie, wie der Nachbar Korteweg mit seiner Tochter Karin aus seinem Haus stürzt und die Leiche...
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Ein nicht nur didaktisch wertvoller Roman! 5 von 5 Punkten Harry Mulisch verdeutlicht in diesem Roman die Bedeutsamkeit des organisierten Widerstandes gegenüber politischer Tyrannei jedwelcher Art. Zudem zeigt der Autor, dass Verzagtheit im Hinblick auf despotische Strukturen letztlich dazu führen kann, in ethisch bedenkliche Situationen zu gelangen und schließlich, dass angstvolles Wegducken kein wirksamer Garant ist für die Sicherheit der eigenen Existenz.
Der Anästhesist Anton Steenwijk hat im Herbst 1981 auf einer Friedensdemonstration in Amsterdam gewissermaßen ein Erweckungserlebnis. Er protestiert dort gemeinsam mit Zehntausenden gegen die fragwürdige Abschreckungsphilosophie der Atomwaffentyrannei. Durch einen kollektiven Angstschrei erwacht Anton endlich aus seiner inneren Lähmung, die entstanden ist durch ein furchtbares Kriegserlebnis während seiner Kindheitstage.
Was war geschehen? Anfang 1945 ist Holland immer noch von den Deutschen besetzt. Kollaborateure gehen gemeinsam mit den Nazis gegen die Zivilbevölkerung vor. Es herrscht Terror. Anton lebt gemeinsam mit seinem älteren Bruder und seinen Eltern - zurückgezogen - in einem idyllischen Villenviertel in Haarlem. Man befasst sich mit altphilologischer Problematik. Als auf der Straße vor besagten Häusern seitens der Widerstandskämpfer ein besonders sadistischer, holländischer Faschist hingerichtet und dessen Leiche dort zurückgelassen wird, versperrt Anton aus Furcht vor dem, was kommen wird, die Türen der elterlichen Wohnung. Lange dauert es nicht, bis die Nazis, durch die Schüsse aufmerksam geworden, vor Ort sind, den Toten auf der Straße vorfinden und daraufhin mit einem willkürlichen Akt der Vergeltung, die üblichen Terrormaßnahmen einleiten. Antons Eltern und dessen Bruder werden erschossen und das familiäre Anwesen dem Erdboden gleichgemacht. Anton wird verhaftet, später dann zu seinem Onkel nach Amsterdam gebracht. Dort wächst er auf, studiert Medizin und möchte viele Jahrzehnte lang von den grauenvollen Geschehnissen in Haarlem nichts wissen. Er verdrängt. Der Zufall will es, dass immer wieder neue Mosaiksteinchen für das von ihm ungeliebte Puzzlespiel der Erkenntnis auftauchen und an ihn herangetragen werden. Wie er damit umgeht, erfährt der Leser im Laufe der äußerst subtil aufgebauten Handlung.
Nochmals, die Botschaft des Autors ist eindeutig: Angst- und Ohnmachtsgefühle gegenüber einer despotischen Obrigkeit dürfen nicht im Wegducken und Schweigen enden. Gemeinsame Aktivitäten sind sinnvoll, wenn es gilt undemokratische, inhumane Verfahrensweisen anzuprangern und diesen mit verstärkten Kräften, nach Möglichkeit frühzeitig, Einhalt zu gebieten.
Mulisch verdeutlicht in dieser Parabel dezidiert, dass sich ein mündiger Bürger seiner Verantwortung nicht entziehen kann.
Ein nachdenklich stimmender Text, eines hervorragenden Schriftstellers.
Empfehlenswert!
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Gesammelte Werke, Bd.15, Old Surehand: Bd. 15 Karl May Gebundene Ausgabe, 1949 Verkaufsrang: 86210 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach Überwindung vieler Gefahren lichtet sich nun das Dunkel um Old Surehands Vergangenheit. Old Shatterhand und Winnetou ziehen mit ihren Begleitern, unter ihnen die "Verkehrten Toasts" Dick Hammerdull und Pitt Holbers, hinauf ins Felsengebirge, wo alle Fäden zusammenlaufen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Top 5 von 5 Punkten Die Werke Karl May's loten qualitativ alles aus. Von einfachster Trivialliteratur (Mein persönlicher Tiefpunkt: "Der Derwisch", eine schlechte Überarbeitung einer mittelmäßigen Auftragsarbeit; Empfehlung: vergleichend mit diesem hier lesen) bis absolut gelungener gehobener Unterhaltung. Die vorliegende Trilogie (Eigentlich gehört "Kapitän Kaiman" zwischen die beiden Surehandbände eingeschoben) gehört mit zum besten was die Feder May's verlassen hat. Charakterzeichnung, Dramaturgie, Liebe zum Detail, philosophische und religiöse Aspekte, Landeskunde und Sprachstil - in diesen Bänden alles hervorragend entwickelt und verwoben. Die Surehandtrilogie steht für mich mindestens auf einer Stufe mit der Winnetou - Trilogie und dem Orientzyklus.
Fazit: Wer May will wird nichts besseres finden.
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Ich hab's euch immer schon gesagt: Mein Alltag als Mann Axel Hacke Gebundene Ausgabe, September 1998 Verkaufsrang: 54232 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Wahrscheinlich glaubt es mir niemand, lacht man mich aus, hält mich für blöd, ich erzähle die Sache trotzdem". Ungefähr so wie der Anfang dieser Geschichte mit dem lautmalerischen Titel "Quauteputzli" lautet auch das Motto von Axel Hackes gesammelten "Memoiren", den Lesern der Süddeutschen Zeitung schon länger bekannt. Wer ist dieser Axel Hacke, der all diesen alltäglichen Katastrophen trotzt, den partnerschaftliche Probleme, die eigenen Kinder, mangelnde Schönheit und fehlendes Selbstbewußtsein immer mal wieder an den Rand des Wahnsinns treiben? Nun, im wirklichen Leben ist Axel Hacke Journalist und ein Meister seines Fachs, dem Kolumnenschreiben. Worte sprudeln bei ihm gewissermaßen wie aus dem Wasserhahn, und zusammenzusetzen versteht er sie meisterhaft. Egal übrigens, ob der Ton dabei ironisch, humoristisch, melancholisch oder märchenhaft ist. Und auch ins Phantastische versteigt sich der Held gern: "Wenn ich meinen Taschenrechner ans Ohr halte, höre ich den murmelnden Gefangenenchor", beschreibt er die Qual der Zahlen, seit sie im Dienste der Menschheit rechnen. Schön aufgemacht mit Illustrationen von Thomas Matthäus Müller ist dieses Büchlein ein guter Seelentröster, der einem versichert, daß da draußen, gar nicht weit, Menschen ganz ähnlich unbedeutende Probleme und wahnwitzige Träume haben wie man selbst. --Bettina Albert
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ein ganz normaler Mann 5 von 5 Punkten Axel Hacke ist ein Mann mit Frau, Kleinkind und Kühlschrank in München, wie es tausende von Männern mit Frau, Kleinkind und Kühlschrank in München gibt. In diesen Mann setzt die Welt alle möglichen Erwartungen, die er unmöglich alle erfüllen kann. So wie kein Mann die Erwartungen erfüllen kann, die die Welt in ihn setzt. Aber Axel Hacke stellt sich den Herauforderungen, weil er als emanzipierter Mann seine Frau den Haushalt nicht alleine machen lassen kann. Weil er als verständnisvoller Vater meint, mit einem Kleinkind vernünftig reden zu können. Weil er ja als Trost seinen Kühlschrank hat, der ihn als einziger wirklich versteht. Seinen Alltag beschreibt Axel Hacke in ener sehr witzigen, höchst phantasievollen Sprache. Er macht sich über vieles Gedanken und läßt den Leser an seinen geistigen Höhenflügen und aberwitzigen Phantasien teilhaben. Man muß ihn einfach gern haben. Mit ihm leiden, mit ihm lachen, und immer wieder nicken: Ja ja, so ist es wirklich, das Leben!
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Durch die Wüste. Gesammelte Werke 01.: Bd. 1 Karl May Gebundene Ausgabe, 2003 Verkaufsrang: 58961 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Durch die Wüste reiten Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar, sein treuer Gefährte. Der Fund einer Leiche bei den Salzseen Nordafrikas löst ein faszinierendes Abenteuer aus, dessen Folgen den Leser sechs Bände lang in Atem halten. Schon zu Beginn erschließt sich die ganze Buntheit der orientalischen Welt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Spaß beim Schreiben 5 von 5 Punkten In Band 1 ist die später leicht nervende Rechthaberei noch geringer ausgeprägt, Karl May schafft es noch, sich über sich selbst lustig zu machen. Kara Ben Nemsi reitet einen kleinen, halbwilden Berberhengst und seine Füße schleifen unwürdig fast am Boden. Nicht er missioniert, sondern er muss sich der Bekehrungsversuche des kleinen Halef erwehren.
Als besonders köstlich habe ich den Dialog zwischen dem Diener Abrahim Mamurs und dem angeberischen Halef empfunden. Der beginnt damit, dass Kara Ben Nemsi durch die scheltende Stimme seines Dieners Halefs geweckt wird:
"Was? Wie? Wen?"
"Den Effendi", antwortete es schüchtern.
"Den Effendi, den großen Herrn und Meister, willst du stören?"
"Ich muss ihn sprechen."
"Was? Du musst? Jetzt in seinem Kef? Hat dir der Teufel - Allah beschütze mich vor ihm - den Kopf mit Nilschlamm gefüllt, dass du nicht begreifen kannst, was ein Effendi, ein Hekim zu bedeuten hat, ein Mann, den der Prophet mit Weisheit speist, so dass er alles kann, sogar die Toten lebendig machen, wenn sie ihm nur sagen, woran sie gestorben sind!"
...
Wenn das dem Autoren nicht selbst Spass gemacht hat!
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Der Trinker Hans Fallada Broschiert, September 2007 Verkaufsrang: 49035 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der erst aus dem Nachlaß herausgegebene, 1944 unter zuchthausähnlichen Bedingungen in einer Entziehungsanstalt entstandene Roman erzählt den Untergang eines wohlsituierten Geschäftsmannes, der dem Alkohol verfällt. Dieser psychische und physische Verfall geht einher mit einer schrittweisen Ausgliederung aus der äußerlich so anständigen, innerlich aber zerrütteten Kleinbürgerwelt. Geradezu besessen und ungeschminkt realistisch erkundet der große Erzähler Fallada in seinem letzten Werk die Welt der Außenseiter und Verlorenen. Mit subtiler Einsicht in die psychologischen Abgründe eines Süchtigen schildert er den Untergang seines Helden und liefert damit sein Gegenstück zu Dostojevskijs "Spieler".
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Unglaublich... 5 von 5 Punkten Bin selbst Alkoholiker, seit vier Jahren trocken, und finde es unglaublich, mit welch einfacher, fesselnder Schreibweise Hans Fallada "Köngin Alkohol" auf den Kopf trifft, sämtliche Mechanismen von Geist und Körper aufdröselt, dass es treffender nicht geht.
Die Abgründe, die er beschreibt, mögen für einen Nicht-Alkoholiker übertrieben klingen - sind es aber keineswegs...
Für Menschen, die sich nach längerer Abstinenz fragen, ob sie nicht vielleicht doch mal wieder ein Gläschen probieren sollten, genau die richtige Lektüre, sich zu erinnern...
Aber auch für alle Kopfschüttler, die der Ansicht sind: "Ich kann nicht verstehen, wie man sich so gehen lassen kann!"
Spätestens nach dieser Lektüre müssten sie es verstehen.
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Ufer der Hoffnung (Chesapeake Bay) Nora Roberts Taschenbuch, Februar 2003 Verkaufsrang: 55036 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus dem ängstlichen Jungen Seth Quinn ist ein erfolgreicher Maler geworden, aber die Schatten der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe. Zuhause, bei seiner Familie hofft er, Frieden zu finden. Die schöne Drusilla kämpft gegen ihre eigenen Dämonen, doch gemeinsam haben sie und Seth eine Hoffnung auf Liebe... Ein neuer Roman der Bestsellerautorin aus der erfolgreichen Quinn-Saga.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Ein gelungener Schluss... 5 von 5 Punkten In den zahlreichen Rezensionen zu diesem Buch wurden schon viele Aspekte erwähnt, die mich ebenso begeisterten wie andere Leser(-innen): die Beziehung von Seth und Dru, das Leben in St.Christopher und die anderen Mitglieder der Familie Quinn, denen man im vierten Band mit Resultaten ihrer eigenen Geschichten begegnet (im besonderen Kinder).
Aber was mich fast noch mehr als die wunderschöne romantische Geschichte gefesselt hat, war Nora Roberts Fähigkeit, eine so dichte Atmosphäre zu schaffen. Dies wird besonders zu Beginn des Buches deutlich, wenn der Leser zusammen mit Seth nach Hause zurückkehrt. Es gibt viele fesselde Romane, aber in keinem habe ich mich einem Ort, hier St.Christopher und besonders dem Haus am Wasser, das das Zentrum des Quinn'schen Lebens markiert, so verbunden gefühlt. Die vielen kleinen Erinnerungen, die bei seiner Heimkehr in Seth aufleben, haben ncht nur dafür gesorgt, dass ich das Gefühl hatte, neben ihm im Wagen zurückzukehren. Ich habe mir vielmehr gewünscht, dort zu sein, und das ist - denke ich - das höchste, was ein Autor erreichen kann.
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Das Gefängnis der Freiheit: Geschichten von Wundern und Zeichen, von Geheimnissen und Rätseln Michael Ende Broschiert, August 2007 Verkaufsrang: 82364 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein schimmernder Palast aus Mondstein, ein Korridor, dessen Ende nie erreicht werden kann, ein Katakombensystem, in dem das Schattenvolk lebt ... Michael Ende entführt den Leser in seinen Geschichten in eine farbenprächtige Welt der Wunder und Zeichen, der Geheimnisse und Rätsel. Doch auch wenn es die magischen Orte, in denen die phantastischen Geschichten spielen, in der Realität nicht gibt, so erkennen wir sie wieder, weil sie in die Innenwelt der Menschen führen. Begeben Sie sich ins Land der Phantasie - mit den hier versammelten magischen Abenteuern von Michael Ende.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Fantasie und Geist 5 von 5 Punkten Michael Ende stellt ein weiteres Mal sein Können unter Beweis, welches ihm den Ruf eintrug einer der besten deutschen Schriftsteller fantastischer Literatur zu sein.
In acht Kurzgeschichten im Umfang von etwa fünfzehn bis zu neunzig Seiten erzählt der Autor von ungewöhnlichen Personen, Begebenheiten und Orten, die sich alle gleichsam in unser aller Innerstem wiederfinden lassen. Teilweise schildert Ende dabei in beinahe Kierkegaardscher Manier von der Suche nach dem eigenen Selbst in einem immer neuen Drahtseilakt zwischen Vernunft, Philosophie, Religion und Fantasie.
Eine Reise wie jene nach Phantasien nur für ein etwas gereifteres Publikum, die sich in jedem Fall lohnt.
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