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| Welt-Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Erde und Blut: Völkermord und Vernichtung von der Antike bis heute Ben Kiernan Gebundene Ausgabe, 4. Mai 2009 Verkaufsrang: 193078 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Ein wegweisendes Standardwerk. Dem Band ist eine breite und ernsthafte Rezeption zu wünschen …Wer Kiernans Studie gelesen hat, wird nicht mehr gleichgültig über Darfur hinwegsehen." (Die Welt )
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die erste umfassende Geschichte des Völkermords von der Antike bis in die Gegenwart 5 von 5 Punkten Das vorliegende wahrhaft schwergewichtige Buch des englischen Professors für Geschichte Ben Kiernan, der auch Gründungsdirektor des angesehenen "Genocide Studies" -Programmes der Universität Yale ist, ist nichts weniger als das historische Standardwerk zum Thema Genozid. Es ist die erste umfassende Geschichte des Völkermords von der Antike bis in die Gegenwart. Seine einzigartige Leistung besteht neben der fakten- und quellenreichen Darstellung des historischen Geschehens in der Herausarbeitung der ideologischen Grundmuster des Völkermords und deren Kontinuität bis in unsere heutige Zeit. Die Lektüre seiner ausführlichen Beschreibungen von Genoziden in Europa, Amerika, Australien und Asien und ihrer speziellen Umstände und Vorzeichen ist keine leichte Kost, konfrontiert sie den Leser doch mit einer Seite der Spezies Mensch, die offenbar nicht verschwindet. Denn insbesondere das 20. Jahrhundert hat Völkermorde erlebt, die das bisher gekannte Ausmaß in einer Weise sprengten, die vorher nicht vorstellbar war. Der geschichtlich gebildete Zeitgenosse kennt die meisten in diesem Buch dargestellten Genozide des vergangenen Jahrhunderts, was aber besonders nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass die Verfolgung ganzer Bevölkerungsgruppen wegen ihrer ethnischen, religiösen oder nationalen Zugehörigkeit, kein reines Phänomen dieses schrecklichen Jahrhunderts ist. Schon für in der Antike begegnen uns die ersten Muster und Motive, die in allen Fällen des Genozids über die Jahrhunderte und Jahrtausende zu beobachten sind: - Rassismus - Religiöse Vorurteile - Verklärung der Vergangenheit - Expansionsbestrebungen - Idealisierung der Beziehung zum als exklusiv verstandenen Boden Das überaus ernüchternde Fazit dieses wichtigen Buches lautet: die Ideologien, die immer wieder zu Massentötungen geführt haben, haben ihre Macht noch immer nicht verloren. Deshalb kommt es auch heute noch, trotz der schrecklichen Erfahrungen aus dem 20. Jahrhundert zu verheerenden Genoziden, aktuell zum Beispiel in Darfur, obwohl die Weltöffentlichkeit das nicht wahrnehmen will. Kiernans Buch ist sowohl ein umfassendes Geschichtswerk als auch ein wichtiger Beitrag zur Genozidforschung überhaupt, und wird als solches noch lange eine traurige Geltung behalten. -
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Die kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen Harald Lesch, Harald Zaun Gebundene Ausgabe, August 2008 Verkaufsrang: 110886 Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen. Je mehr die Wissenschaftler über den faszinierenden Bauplan der Natur wissen, je mehr sie die Grundlagen allen Lebens verstehen, desto eindringlicher stellt sich die Frage: Wie konnte das alles entstehen? Und was wissen wir wirklich darüber? Beispielsweise dass ein großer sintflutartiger Regen, der zehnmal stärker als der stärkste Monsun und ungefähr tausend Jahre lang auf die Erde fiel, die Oz
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Fast forward für Laien 5 von 5 Punkten Mag sein, dass das Buch in den Augen von Spezialisten die eine oder andere Schwäche oder Ungenauigkeit aufweist. Für einen astronomisch-biologischen Laien wie mich ist es eine sehr gut verständliche, spannend lesbare Zusammenfassung der 13 Milliarden Jahre seit dem Big Bang. Vor allem hat mich das Zusammenwirken von Astrophysik und Biologie fasziniert. So kompakt und verständlich habe ich das zuvor noch nie in einem Buch vorgefunden! Also Spezialisten kauft euch wissenschaftlichere Bücher, wir Laien finden mit dieser "Kurzfassung" das Auslangen und sind damit hervorragend informiert.
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Vergangene Reiche und Kulturen: Atlas der versunkenen Welten mit über 400 Abbildungen, zahlreichen Karten und Zeitleisten Markus Hattstein Gebundene Ausgabe, Dezember 2009 Verkaufsrang: 130109 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vergangene Reiche & Kulturen gibt einen faszinierenden Überblick über die Völker und prägenden Zivilisationen aller Kontinente der Erde. Macht und Einfluss der Perser, Griechen oder Römer werden ebenso beleuchtet wie die alten Reiche und Dynastien in China und Indien und die Errungenschaften der Hochkulturen der Inka, Maya und Azteken. Über 400 Abbildungen, zahlreiche Karten sowie infromative Texte liefern faszinierende Porträts früher Gesellschaften, den den Lauf der Menschheitsgeschichte geprägt haben.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Geschichtswissen 5 von 5 Punkten Tolle und vor allem genaue Beschreibungen vieler verschiedener Reiche und Kulturen. Klasse Aufmachung mit vielen Abbildungen, Karten und Zeitleisten. Absolut empfehlenswert für Interessierte. |
Lesebuch zur Weltgeschichte Manfred Mai Gebundene Ausgabe, 28. Februar 2005 Verkaufsrang: 25619 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Wenn der Jugendbuch-Autor Manfred Mai Geschichte erzählt, dann wird sie so fesselnd, so spannend, dass viele Kinder und Jugendliche gar nicht genug kriegen können." Uwe Badouin, Oberhessische Presse, 20.07.2005
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Für alle, die mehr über Weltgeschichte wissen wollen! 5 von 5 Punkten Über die Geschichte der Menschheit gibt es unendlich viel zu erzählen, und vom Anbeginn des Erzählens haben Autoren das auch getan: Verfasser von Konfuzius über Aristoteles bis zu Rousseau - im "Lesebuch zur Weltgeschichte" für Jugendliche ab zwölf Jahren von Autor Manfred Mai sind sie alle vertreten. In ihren Texten werden langweilige Daten plötzlich zu aufregenden Abenteuern und sind somit optimal für all jene geeignet, die mehr wissen wollen als in ihrem normalen Geschichtsbuch steht! Wie bereits in seiner viel gelobten "Weltgeschichte" hat Manfred Mai auch in seinem "Lesebuch zur Weltgeschichte" sich wieder so kurz gefasst, wie es Historiker kaum für möglich gehalten hätten. Nur mit einer kurzen Lese- und Orientierungshilfe als Einführung werden die einzelnen Epochen sowie deren Dichter und Chronisten vorgestellt und geben dem Leser die Möglichkeit, selber auf Entdeckungsreise zu gehen. Dabei sind es gerade die authentischen Texte und ihre Art, den Ausdruck einer bestimmten Zeit widerzuspiegeln, die das Buch so lesenswert machen. Obwohl von Manfred Mai als Jugendbuch gedacht, eignet sich das Buch auch hervorragend für Erwachsene, die ihr Geschichtswissen in aller Schnelle auf sehr anschauliche Art wieder auffrischen wollen.
Jungen Menschen Lust machen auf Geschichte 5 von 5 Punkten Nach seiner "Weltgeschichte", die nicht nur auflagenmäßig ein großer Erfolg war, und gezeigt hat, dass Geschichte kein trockener Unterrichtsstoff ist, sondern wirklich Spaß machen kann und etwas mit mir selbst zu tun hat, legt Manfred Mai nun eine umfangreiche Sammlung von Quellentexten zu den einzelnen Abschnitten seines ersten Buches vor. Dieses Vorhaben ist nur begrüßen, denn die Arbeit an und mit den Quellen war und ist sozusagen Grundlage allen Arbeitens mit geschichtlichen Vorgänge, weil sie die eigen Interpretation ermöglicht und herausfordert. Bei der Auswahl von Texten für einen solchen Band müssen sicher vom Autor Kompromisse gemacht werden. Deshalb soll auch die Auswahl an sich nicht kritisiert werden, nur eine Textauswahl hat mich irritiert: warum ist die Gesichte vom Brudermord (Kain und Abel) aus Genesis 4 der zentrale Beispieltext für das Alte Testament ? Ich wünsche diesem Buch ähnlich viele Leser wie dem ersten. Jungen Menschen Lust zu machen auf das Begreifen dessen, wo sie herkommen und wo sie hingehen ist selten so notwendig gewesen wie heute. |
Kompakt & Visuell Geschichte Philip Parker Broschiert, 1. März 2010 Verkaufsrang: 154949 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser Band aus der beliebten Reihe Kompakt & Visuell bietet Weltgeschehen auf einen Blick alle wichtigen Ereignisse auf allen Kontinenten von den Anfängen bis heute! Übersichtlich nach Epochen geordnet, erfährt man hier alles Wissenswerte über die Wendepunkte in der Geschichte der Menschheit: von Kriegen und Revolutionen über soziale Veränderungen bis zu technischen und kulturellen Errungenschaften. Weltkarten in jedem Kapitel veranschaulichen die jeweiligen geopolitischen Verhältnisse. Ein reich bebildertes, handliches und äußerst lesefreundlich gestaltetes Nachschlagewerk! Mit 30-seitiger Überblickschronik.
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Die Dagoberts. 9 CDs + mp3-CD: Eine Weltgeschichte des Reichtums - von Krösus bis Bill Gates Detlef Gürtler Audio CD, 2. August 2006 Verkaufsrang: 160814 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Weltgeschichte des Reichtums - von Krösus bis Bill Gates. Nichts ist so faszinierend wie sagenhafter Reichtum. Ein Blick in die Weltgeschichte zeigt, dass es immer schon Menschen und Dynastien gegeben hat, die reicher waren als alle anderen. Ob Krösus, der das Geld erfand, Cäsar, der der Dagobert Duck der Antike war, im Mittelalter die Kaufleute der Hanse, später Jakob Fugger, die indischen Mogul-Kaiser, die Rothschilds, Rockefeller, Henry Ford, Warren Buffett, Bill Gates und viele andere mehr: Detlef Gürtler erzählt in dieser großen Wirtschafts- und Kulturgeschichte von der Herrschaft über Gold, Gewürze, Sklaven oder Öl; von Kriegs- und Krisengewinnlern; von genialen Ideen und brillanten Hasardeuren; von Emporkömmlingen, Ehrgeiz, Gier und Größenwahn als Bedingungen für Milliardäre. Und von den Gründen, warum die meisten Mega-Vermögen wieder untergegangen sind. 9 Audio-CDs, 1 Bonus-CD im MP3-Format, Laufzeit 10:45 Stunden.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Geschichte einmal anders 4 von 5 Punkten Geld regiert die Welt - diesen Spruch kennen wir, doch hören (lesen) wir selten von entsprechenden Fakten. Akribisch arbeitet sich Gürtler durch die Geschichte und orientiert sich am Reichtum der Reichsten". Beginnend bei dem uns heute bekannten Bill Gates zählt er sehr weit zurück. Ob Caesar, Cicero, Krösus... Da eine Dollarmillion vor 2000 Jahren nicht existierte muss umgerechnet und die damalige Welt beschrieben werden. Dies alles gelingt dem Autor und dem Sprecher in einer Form, so dass Geschichte mehr Spaß macht. Man bekommt "Bilder" zu bisher inhaltslosen Faktenwissen der Geschichtsbücher. Wer dann noch Interesse an Geld und Macht vergangener Zeiten hat, wird hier richtig glücklich. Doch auch die Neuzeit wird detailliert beleuchtet. Noch heute bekannte Namen Europäischer Bankhäuser, große Stahlkonzernnamen, ihre Interessen und Probleme. Selbst Bill Gates bekommt sein Fett weg". Ein kleines Lehrstück zum Kapitalismus. Dagobert Duck kommt hierbei ebenfalls schlecht weg. Vielleicht sollte jeder, der Dagobert einst toll fand dieses Werk hören - einfach um mal zu verstehen, dass man einst auf eine Karikatur reingefallen war. Wahrer Reichtum wird anders erworben und verteidigt. Insgesamt ein hörenswertes Stück aus der Geschichte, wie man es sonst nie hören/lesen wird. Niemand der heutigen "Big Player" hat ein Interesse die gelisteten Mechanismen und Zusammenhänge offen zu verbreiten. Es kommen Fragen auf, die auch dieses Hörbuch nicht beantworten will. Doch bleibt auch Hoffnung aus sozialer Sicht: Aller einstiger Reichtum ist letztendlich in der Breite dissoziiert. Es verbleibt bei mir die Frage, in wie weit die "offizielle" Geschichte hier abgebildet ist und ob wirklich alles so war. Daher fehlt der fünfte Punkt. Doch der offene Punkt macht eigentlich den Reiz des Werkes aus. Viel Spaß beim Hören!
Die Weltgeschichte anhand des Geldflusses beschrieben 4 von 5 Punkten Es ist eine nette Idee, den Verlauf der Weltgeschichte mit Blick auf die größten Vermögen und die Geldflüsse zu beschreiben. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass Caesar nicht nur Feldherr, sondern auch stinkreich war, bevor er Imperator wurde, dass man im alten Rom mit "Feuerversicherungen" ein riesiges vermögen angehäuft hat oder dass auch schon in fernerer Vergangenheit enge Verflechtungen zwischen den verschiedenen Weltreichen (Europa, Indien, China, ...) bestanden haben und massiven Einfluss hatten. Das war spannend zu hören und hat neue Einblicke gegeben. Der Sprecher hat den Text klar rübergebracht. Gesamturteil: Hörenswert. |
Königs- und Fürstenhäuser der Welt Sandra Forty, Judith Millidge, Ed Riley Gebundene Ausgabe, April 2010 Verkaufsrang: 243756 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Familien von königlichem Geblüt faszinieren, denn sie gelten als reich, privilegiert und glamourös. "Königs- und Fürstenhäuser der Welt" zeigt die gekrönten und ungekrönten Häupter altehrwürdiger Adelsfamilien des 20. Jahrhunderts, nebst herrlichen Palästen, luxuriösen Yachten oder anderen Statussymbolen. Sachkundige Texte liefern Details zu mitunter dramatischen Schicksalen, berichten zum Beispiel von der ermordeten russischen Zarenfamilie, den abgesetzten Monarchen Griechenlands oder Bulgariens oder vom letzten Kaiser von China. Der Bogen umspannt aber auch die wenigen noch regierenden Monarchen und stellt neben dem bekannten europäischen Adel die königlichen Familien aus Asien, Afrika und dem Fernen Osten vor. Es wird gezeigt, wie die Nachkommen von einigen der größten Persönlichkeiten der Geschichte heute leben und wie sie mit ihrer ererbten Rolle umgehen. Die wenigsten Monarchen haben heutzutage noch gesetzgebende Gewalt; sie nehmen lediglich eine repräsentative Funktion wahr und bekleiden die unterschiedlichsten Berufe. Doch eines ist sicher: Ihre Wurzeln haben sie nie vergessen - und ihr Lebensstil bleibt extravagant!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hm ? was soll man dazu sagen..... 2 von 5 Punkten
Das Buch ist ja wirklich eine nette Idee. Es gibt ja schon einige zu diesem Thema, hier sollte das aktuelle Exemplar vorliegen -> Denkt man !!!! Dieses Buch ist über und über mit Fehlern behaftet. Geburtsdaten stimmen nicht, Bilderklärungen mit fehlerhaften Angaben und Widersprüchen im Text. Ein Klops ist, dass man im Kapitel Portugal mit einem Bild von Kronprinz Alexander von Serbien nebst 2. Gattin begrüßt wird und bekommt dieses als Don Duarte Pio und seiner Frau Dona Isabel Inês de Castro Curvello de Herédia verkauft. Die Stammtafeln sind zwar sehr aufwendig gestylt (mit Schatten und Krönchen usw) doch teilweise sagen sie uns nichts neues. Hier hätte der Platz genutzt werden können, welche die unsinnigen Welttafeln einnehmen. Apropos nichts Neues... bei der Aktualität Bilder ist auch sehr gespart worden. Gerade hier hätte man aktuelle Bilder von der Kronprinzengeneration und deren Nachwuchs oder aktuelle Bilder des Monarchen erwarten können. Mit etwas Glück haben die Bilder eine Aktualität von knapp 2 Jahren, meistens aber ca. 5-9 Jahre. Der Erzähltext ist ab und an etwas zusammenhangslos. Man ahnt, das hier einfach fremde Texte auf ein Mini-Muss gekürzt wurden. Dies wurde sehr wahrscheinlich von jemanden gemacht, dem jeglicher Bezug zu diesem Thema gefehlt hat. Nun... dem Grund nach eine Idee, die leider etwas in die Hose ging... Für die Idee und den Aufbau bekommt das Buch von mir 2 Sternchen.
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Vergangene Zukunft: Zur Semantik geschichtlicher Zeiten (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Reinhart Koselleck Taschenbuch, 25. Dezember 1988 Verkaufsrang: 129021 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Koselleck untersucht in verschiedenen Durchgängen geschichtliche Zeiterfahrungen und Zeitbegriffe. Dabei wendet er sich vor allem unserer Neuzeit zu, zieht aber immer wieder Vergleiche mit früheren Perioden. Methodisch wird dabei auf sozialgeschichtliche Daten zurückgegriffen, in erster Linie werden aber Sprachzeugnisse analysiert, um die darin enthaltenen Zeiterfahrungen und -begriffe aufzudecken und miteinander zu vergleichen. Die Semantik liefert strenge Indizien, um dem Wandel der Geschichte und mit ihr den Veränderungen geschichtlicher Zeiten auf die Spur zu kommen. Koselleck liefert in dem vorgelegten Band Bausteine zu einer Theorie geschichtlicher Zeiten.
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Mut der Frauen: Lebensbilder aus der Weltgeschichte Heinz Fischer Taschenbuch, 1. Dezember 2006 Verkaufsrang: 119768 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sehr eindrucksvolle Lebensbilder. Faszinierend.Geschichte, Politik und ihre Didaktik
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Diese Frauen waren edel, hilfreich und gut! 5 von 5 Punkten Prof. Dr. Heinz Fischer wurde zum Ende der Hitler-Zeit durch den Mut einiger Frauen vor den unerbittlichen Strafmaßnahmen der Nazi-Schergen gerettet, nachdem er eine weiße Fahne gehisst hatte. Diesen Frauen von Hösbach ( ein Ort im Spessart) widmet er das vorliegende Buch , in welchem er die beeindruckenden Lebensgeschichten mutiger Frauen schildert, die durch ihr Handeln anderen das Leben gerettet oder durch ihre Visionen einen hilfreichen Beitrag für die zivilisatorische Entwicklung der Menschen geleistet haben. Der Autor berichtet u.a. detailliert von Nofretetes " Revolution von oben". Sie und ihr Gatte Echnaton engagierten sich für ein gewaltfreies Zusammenleben in Wahrheit und Gerechtigkeit. Ihre Absicht bestand darin die korrupte Tempelpriesterkaste zu entmachten und anstelle der vielen Götter den Sonnengott "Aton" zu setzen. Der irischen Freiheitkämpferin und Piratin Gronia gelang es sich bei der hochmütigen englischen Königin Elisabeth I Respekt zu verschaffen. Gronia erhielt nach endlosen Auseinandersetzungen von ihrer Kontrahentin sogar einen Freibeuterbrief als Anerkennung ihrer herausragenden Stellung. Die schwarze Karibin Nanny rettete das Leben unzähliger entsprungener Sklaven( Maroons). Sie gilt als die Nationalheldin Jamaikas. Ihr Freiheitswille wurde einst von Bob Marley besungen. Fischer schreibt eindringlich über das Elend der Maroons und dokumentiert die Entgleisungen, die Folge blinder , unbarmherziger Raffsucht waren. Für Freiheitsrechte der Bürger und gegen die Schreckensherrschaft Robespierres setzte sich die Demokratieanhängerin Theroigne de Mericourt ein und wurde für ihr mitmenschliches Engagement von den Anhängerinnen Robespierres fast zu Tode geprügelt. Nicht unerwähnt bleibt das das mutige Handeln von Caroline Schulz, die während der Zeit des so genannten Vormärz ihren Gatten Wilhelm aus der Festung Babenhausen befreite. Er hatte sich in seinen politischen Schriften gegen Misswirtschaft und Steuerverschwendung der deutschen Fürsten gewandt. Das Ehepaar flüchtete nach Zürich , wo sie gemeinsam mit dem Emigranten Georg Büchner, bis zu dessen Ableben, in einem Haus lebten. Caroline führte in Zürich einen bekannten literarischen Salon. Dort wurden die Ideen des Vormärz diskutiert und vorangetrieben. Der Autor berichtet auch von der Maharani von Dschansi, die sich gegen die brutalen, britischen Kolonialherren zur Wehr setzte und zur Nationalheldin der indischen Freiheitsbewegung wurde. Besonders berührt war ich von der Lebensgeschichte der Berlinerin Frieda Kahle, die eine sechsköpfige , jüdische Familie von der Reichskristallnacht an bis zum Ende des NS-Regimes in ihrer Wohnung versteckte und in all diesen Jahren selbstlos ihr Leben riskierte. Sie gehört zu den wenigen wirklich Gerechten in dieser horriblen Zeit. Auch den mutigen Frauen der Rosenstraße setzt Fischer ein Denkmal und der ebenfalls gerechten Krankenschwester Edith Cavell. In ihrem Krankenhaus im neutralen Belgien nahm sie während des 1. Weltkrieges alle Verwundeten und Hilfesuchenden auf. Die deutsche Militärjustiz machte daraufhin kurzen Prozess mit ihr. Edith Cavall wurde exikutiert. Während des Lesens musste ich fortwährend an Goethes Gedicht " Das Göttliche" denken, das mit den Zeilen beginnt " Edel sei der Mensch, hülfreich und gut". Die Frauen, die in diesem wunderbaren Buch vorgestellt werden, erfüllen genau diesen Anspruch des großen Dichters. Sehr zu empfehlen. |
CD WISSEN - Große Frauen und Männer der Weltgeschichte (Teil 16): Otto von Bismarck, Karl Marx, Queen Victoria, Mark Twain, 1 CD
Audio CD, 1. Juni 2006 Verkaufsrang: 73731 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Großes hören! Werden auch Sie zu einem grandiosen Entdecker - bei einem besonders lebendigen und musikalisch eingerahmten Hörerlebnis mit vielen Anekdoten und O-Tönen." (Zeitschrift Büchermenschen)
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Zeittafel der Weltgeschichte. Den letzen 6000 Jahren auf der Spur
Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 203182 6000 Jahre Weltgeschichte auf einen Blick - Tausende von Daten, Zahlen und Fakten in chronologischer Reihenfolge. Die großen Reiche, Dynastien und Herrscher von König Salomon bis heute - eine Übersicht über 4000 Jahre Geschichte vor Christi Geburt und die 2000 Jahre seither. Der über 10 Meter lange Atlas mit mehr als 400 Illustrationen gibt einen vollständigen Überblick über die Geschichte der verschiedenen Kulturen. Entstanden nach dem berühmten viktorianischen Wandatlas, der unter Verwendung ausgewählter Quellen aus der weltbekannten British Library in London zusammengestellt wurde.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Sehr netter Lieferant 5 von 5 Punkten Der Artikel entsprach wirklich der Beschreibung. Da die Sprache nicht die richtige war (englisch statt deutsch) hat mich der Verkäufer sogar per email kontaktiert und gefragt ob ich das Buch gleichwohl möchte. Habe es dann gleichwohl senden lassen. Bin sehr zufrieden. Danke M. Rizzello
Weitere Lesermeinungen |
Kleine Geschichte des Kolonialismus Wolfgang Reinhard Gebundene Ausgabe, 3. März 2008 Verkaufsrang: 184972 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hinweise auf Bücher So hübsch wie nur Rom Hg. Hans Hinterhäuser hat eine italienisch-deutsche Anthologie zusammengestellt: Texte, weit vorwiegend Verse, aus dem letzten und aus diesem Jahrhundert, über die Stadt Rom, und zwar für einmal nicht von Autoren, die aus der Fremde kamen und nach langer oder auch kurzer Umschau das Lob der "Ewigen Stadt" sangen, sondern von Landsleuten. Giuseppe Antonio Borgese hat zwar mit dem Gedanken gespielt, "durch Italien zu schlendern, die Hände in den Taschen und mit Goethes erstaunten Augen"; aber es ist beim Gedankenspiel geblieben: man war näher daran, man musste keine Ungezwungenheit mimen, und besonders erstaunt war man auch nicht. Zwei Schwerpunkte ergeben sich aus dem Vorliegenden: Giuseppe Gioacchino Belli, der römische Dialektdichter mit seinen Veduten, leider von Otto Ernst Rock übersetzt, und Pier Paolo Pasolini, von Hinterhäuser auf hohem - fast möchte man sagen, auf hohes - Niveau übertragen. Darum herum aber viel Unbekanntes, Reizvolles, was selten Dämonie oder Magie der Stadt erfasst und Zauber mehr im Sinn des Zauberhaften als des Hintergründigen verspüren lässt. Rom von seiner liebenswürdigsten Seite: ein genussreich-unbeschwertes Hin- und Widerblättern. Merkwürdig karg die Illustration (mit zwei vertauschten Legenden). Kunstgriff oder - wohl eher - begreifliche Fehlleistung: Hinterhäuser überträgt im ersten Satz einer D'Annunzio-Passage zwei Wörter nicht: "su Roma". Vergangene Wahrheit bhi. Ob das "Niveau" der deutschsprachigen feministischen Kunstwissenschaft tatsächlich so weit unter dem der angelsächsischen liegt, wie die Herausgeberin des anzuzeigenden Sammelbandes uns zur Begründung ihres Unternehmens wissen lässt, kann man dahingestellt sein lassen. Interessant jedenfalls ist zu lesen, was hier unter dem Titel "Rahmenwechsel" versammelt wurde: eine Auswahl ausschliesslich von Übersetzungen aus der englischsprachigen, überwiegend der englischen Kunstwissenschaft mit zeitlichem Schwerpunkt zwischen 1988 und 1994. Es macht sich bemerkbar, dass England schon früher als der deutschsprachige Raum von den sozialen Folgen eines neoliberalen Fanatismus gequält wurde: klassenbezogene und neomarxistische Analysen haben dort auch in den letzten fünfzehn Jahren nie ganz aufgehört, hof-, d. h. universitäts- und wissenschaftsfähig zu sein. Nicht nur nehmen viele der versammelten Texte zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts auf soziale Machtkonstellationen Bezug, das Bild wird generell als "historischer Text" und das Kunstschaffen als "gesellschaftliche und historische Praxis" analysiert. Psychoanalytische Gesichtspunkte, Rezeptionsforschung und die Frage, wie Geschlechterkonzepte den Zugang zu Institutionen und Ausbildung und den Diskurs über Kunst und Künstler(innen) formen, dürften in der Tat die komplizierte Grundlage jeder feministischen Kunstwissenschaft darstellen. In der Durchführung an den Kunstwerken selbst allerdings erweist sich als ein Qualitätsmerkmal, wie weit ein Werk machtgesättigte Erstarrungen und Fetischisierungen zu überschreiten oder in eine komplexe Schwebelage zu bringen fähig ist: zu sehen an Rosettis "Astarte Syriaka" (G. Pollock), an Manets "Frühstück im Freien" (M. Pointon) oder an van Goghs "Kartoffelessern" (G. Pollock). Damit scheint die feministische Untersuchung vor einem ähnlichen Problem zu stehen, wie es Luhmann für die konventionelle Wissenschaftssoziologie benannt hat: sie könne nur (vergangenen) Irrtum, nicht aber (gegenwärtige) Wahrheit erklären. Die Einsicht, dass auch "grosse" Kunst durch und durch Kunst des Patriarchats gewesen ist - eine schmerzhafte Einsicht, weil sie Neid aktiviert und zugleich nötigt, Ideale zu relativieren, an denen auch Feministinnen hängen -, kann vielleicht erst in dem Masse wachsen, in dem wir angesichts des Neuen sicherer werden, dass es sich dabei um eine in historischer Hinsicht endgültig vergangene Gestalt der Wahrheit handelt. Musikwissenschaftliche Soziologie tsr. Die vorliegende Studie entstand als Dissertation in den Jahren 1981-1983. Da der Autor es ablehnte, daraus "ein leicht lesbares Buch" zu machen, blieb damals eine Publikation aus. Nun eröffnet Max Beckers "Narkotikum und Utopie" in der leicht überarbeiteten Originalgestalt die von seinem Lehrer Christian Kaden gegründete Schriftreihe "Musiksoziologie". Getreu der Absicht der Reihe, explizit soziologisches Denken gerade auch für die historische Musikwissenschaft fruchtbar zu machen, untersucht der Autor anhand deutschsprachiger Schrifterzeugnisse Deutungen und Sinnzuschreibungen von Musik (und anderer Künste) zwischen Empfindsamkeit und Frühromantik. Musik wird als Austragungsort sozialer Konflikte in einer Zeit des Übergangs von der absolutistischen zur bürgerlichen Gesellschaftsordnung verstanden. Dabei fiel ihr je nach Standpunkt zum Beispiel die Rolle einer narkotisierenden Beschwichtigerin oder einer zum Ausbruch reizenden Aufwieglerin zu. Wer den akademischen Soziologenjargon nicht scheut, wird belohnt mit originellen Denkanstössen zu einem turbulenten Abschnitt europäischer Kunst- und Sozialgeschichte. Kleine Kolonialgeschichte Ubi. Vor sieben Jahren ist Wolfgang Reinhards "Geschichte der europäischen Expansion" in vier Bänden erschienen - das einzige Übersichtswerk zum Thema in deutscher Sprache, das den neueren Forschungsstand verarbeitet. Nun liegt auch eine handliche Kurzfassung dieses Werks vor, welche die geschichtliche Entwicklung bis zur Gegenwart nachzeichnet. Der Verfasser unterscheidet drei Grundtypen der Kolonisation: die Stützpunktkolonisation, wie sie die Portugiesen und Holländer im asiatischen Raum betrieben; die Siedlungskolonisation der Spanier und Engländer in Amerika, die von grossen Migrationsbewegungen getragen wurde; die Herrschaftskolonien, wie Engländer und Franzosen sie in Indien und Teilen Afrikas einrichteten. Wie schon im vierbändigen Werk legt Reinhard besonderes Gewicht auf die wirtschaftlichen und politischen Vorgänge, wobei er generalisierende Erklärungsmodelle meidet und - soweit auf knappem Raum möglich - den regionalen Besonderheiten Rechnung trägt. Demgegenüber tritt die geistesgeschichtliche Entwicklung zurück: Sie wird zwar im Zusammenhang mit der Mission gestreift; der emanzipatorische Diskurs im Zusammenhang mit der Dekolonisation wird aber nicht berücksichtigt. Das trotz unvermeidlichen Verkürzungen überzeugend gegliederte und gut lesbare kleine Werk ist nicht zuletzt Ausdruck einer seit einiger Zeit sich anbahnenden Neubewertung der europäischen Überseekolonisation, was etwa dann sichtbar wird, wenn der Autor bemerkt, der Historiker habe dafür Verständnis aufzubringen, "dass Menschen unter Umständen lieber von ihresgleichen schlecht als von Fremden gut regiert werden wollen". Thorstein Veblen über den Sport upj. In seiner "Theorie der feinen Leute" (1899) hat der Sozialökonom Thorstein Veblen den "Überresten der Barbarei im modernen Leben" ein ganzes Kapitel gewidmet. Zu finden sind darin auch etliche Reflexionen über das Phänomen Sport, in welchem der Amerikaner ein zentrales Indiz für die "Restbarbarei der Moderne" zu erkennen glaubte. Es sei eine "merkwürdige Puerilität" im sportlichen Wettkampf sichtbar, nüchterne Männer übten sich in Kinderspielen, zu welchen Theatralik, Geschwätz und Ritual zu gehören hätten, damit an der Ernsthaftigkeit des sportlichen Tuns nicht gezweifelt werde. Der "Jargon der Sportler" bestehe im übrigen aus äusserst blutrünstigen Wendungen, die dem Sprachschatz der Kriegführung entnommen seien; auch das galt Veblen als Indiz für die These, dass der Sport etwas vortäusche, was in der Wirklichkeit keine (ökonomische) Entsprechung finde. - Doch liess sich die Körperkultur von Veblens Beckmesserei nicht aufhalten; Ernst Bloch, Karl Jaspers, Alfred Vierkandt, Eduard Spranger, Helmuth Plessner, Theodor W. Adorno . . . - der Sport wurde ein reizvolles Thema auch für Philosophen. - Volker Caysa hat einen "sportphilosophischen" Reader zusammengestellt, der Antworten geben soll auf die Frage, weshalb der Sport im 20. Jahrhundert zu einer identitätsstiftenden Lebensform geworden sei. Berlin-Cölln 1640-1688 lx. Unzählige Naturwissenschafter, Theologen, Schulmänner und Juristen haben das wissenschaftliche Antlitz des Kurfürstentums Brandenburg zwischen 1640 und 1688 geprägt; wenige von ihnen allerdings waren so herausragende Forscher, dass die Gegenwart sich ihrer noch deutlich erinnern würde. Lothar Noack und Jürgen Splett haben im Auftrag der Arbeitsgruppe "Brandenburgische Geistesgeschichte der Frühen Neuzeit im europäischen Kontext" nun in monatelanger Kleinarbeit die Bio-Bibliographien von 54 brandenburgischen Gelehrten der Frühen Neuzeit erarbeitet. Der Band dokumentiert anhand einer Vielzahl von Lebensläufen auch die Bildungsetappen sowie die unterschiedlichen Methoden, Lehr- und Lektürepläne, die den Werdegang eines Gelehrten in der Regierungszeit des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm prägten. In die einzelnen Artikel eingearbeitet ist überdies das für die damalige Zeit sehr charakteristische Personal- und Gelegenheitsschrifttum. In Vorbereitung findet sich ein unmittelbar anschliessender Band mit Bio-Bibliographien von 1688 bis 1713. (Vielleicht wird dort auch die eine oder andere Frau mit wissenschaftlichen Leistungen vertreten sein?) Der Geliebte der Frau Nobel u. a. rox. Der Apfel ist das berühmteste Objekt der wissenschaftlichen Folklore. Die Ballistik muss ihn kennen (Tells Apfelschuss), die Physik kann ohne ihn nicht auskommen (Isaak Newton und die Anziehungskraft), eine Computerfirma bietet eine bereits angebissene Variante an. Wer aber fragen wollte, ob es sich beim Apfel Newtons um einen Granny Smith oder einen Golden Delicious gehandelt habe, tut Schändliches
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Gesammelte Werke: Napoleon in der Badewanne: Das Beste aus Zanders Großer Universal-Geschichte: BD 5 Hans Conrad Zander Taschenbuch, Februar 2008 Verkaufsrang: 225764 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Napoleon in der Badewanne", "Papst Pius V. beim Schokoladetest im Vatikan", "Sarah Bernhardt als Erzengel Raffael", "Francis Drake auf der Lauer hinter einem grossen Kaktus in Panama", "Ludwig XIV. beim Zähneziehen in Versailles": Aus Hans Conrad Zanders legendären Beiträgen zur Sendereihe "Zeitzeichen" des Westdeutschen Rundfunks wählt dieses Buch die 24 besten aus. Klassische Bildung als reines Lesevergnügen gemäss der antiken Maxime: "Zuerst unterhalten, dann belehren".
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Absolut köstlich! 5 von 5 Punkten Es handelt sich um hierbei um Beiträge, die Hans Conrad Zander im Rahmen der WDR-Sendung "Zeitzeichen" geschrieben hat. Mit liebevollem Witz werden da die Promis der Weltgschichte vorgeführt. Da werden wichtige Dinge der Weltgeschichte geklärt: War Napoleon wirklich so geistreich? Warum hat Ludwig XIV eigentlich so gestunken? Wieso büffelte Voltaire (während er als Gast in Preußen weilte!) heimlich Deutsch? Wie romantisch war das damals wirklich mit Alexandre Dumas und der Kameliendame? Wieso ist Moliere kein Jurist geworden? War Turnvater Jahn ein Verfassungsfeind? War Henry IV wirklich auf den ersten Blick bezaubert von der schönen Maria Medici? Wieso mißglückte die Flucht von Ludwig XVI und Marie Antoinette so grauenhaft? Diese und andere Fragen werden werden unter Rückgriff auf Details beantwortet, die von den üblichen Geschichtsbüchern gerne mal verschwiegen werden. Und das ist ungemein amüsant. |
Weltgeschichtliche Betrachtungen Jacob Burckhardt Gebundene Ausgabe, 18. Februar 2009 Verkaufsrang: 180671 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Einzigartigkeit dieses berühmten Buches rührt von der visionären Sicherheit des großen Universalhistorikers. Die vorliegende Ausgabe empfiehlt sich durch die ausführlichen und detaillierten Erläuterungen und das Nachwort des Herausgebers, das ein lebendiges Bild von Burckhardts Persönlichkeit und Werk vermittelt.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Klassiker mit großem Einfluss 5 von 5 Punkten Auf manchen Leser mögen Stil und Inhalt von Burckhardts "Betrachtungen" zynisch wirken. Mit seiner distanzierten und teilweise ästhetisierenden Herangehensweise hat er Zeitgenossen wie Nietzsche und Spätere wie Jünger oder Spengler nachhaltig beeinflusst. Über dem ganzen Werk schwebt die kühle Betrachtung der "Dinge wie sie sind", und nicht wie sie sein sollen. Der Schrecken in der Geschichte bildet dabei den Hintergrund, der immer wieder auch "Größe" hervorbringt, womit meist eine Hochblüte in den Künsten gemeint ist. Die Darstellung der drei großen "Potenzen", Staat, Kunst und Religion, sowie deren enge Wechselwirkung wird folgerichtig als Einheit vorgenommen, denn ihre Trennung erschwert den Zugang zu den inneren Triebkräften der Geschichte. Der Autor kommt von der Kunstgeschichte und gelangt von dort zu einer umfassenden Kulturgeschichte, die sich nicht in äußerlichen Begebenheiten erschöpft, sondern die geistigen Faktoren der Zeitläufte in scharfen Gegensatz zum in voller Entwicklung befindlichen Materialismus seiner Gegenwart stellt. Die über Einzelerscheinungen hinausgehende, kultur-und zivilisationsübergreifende Untersuchung begründet eine Form der "Geschichtsmorphologie", wie sie später im "Untergang des Abendlandes" ihre radikale Ausformung finden sollte. Beeindruckend sind die geradezu prophetischen Ausblicke auf "kommende Kriege", die Burckhardt beinahe zwingend aus seiner Beurteilung von Industrialisierung, Imperialismus und Zeitgeist ableitet. Insgesamt ein zentrales Werk für jeden geschichtlich Interessierten, das zudem in der Gelehrtensprache des 19. Jahrhunderts, jedoch klar und weitgehend leicht verständlich abgefasst ist, wenn es auch gewisse Vorkenntnisse erfordert.
Inspirierende Abgeklärtheit und ärgerliche Menschenverachtung. 4 von 5 Punkten Burckhardts "Weltgeschichtliche Betrachtungen" wurden um das Jahr 1870 geschrieben und werden immer noch verlegt. Das ist selten und muss schon besondere Gründe haben. Burckhardt ist das, was er schon in seiner Zeit nicht mehr für möglich hält, nämlich Universalhistoriker. Zumindest ist seine Herangehensweise an die großen Faktoren der Weltgeschichte universal-historisch. Statt uns Geschichte entlang des Stromes der Zeiten auszubreiten, arbeitet er drei zentrale "Akteure" des Geschichtlichen heraus - Kultur, Staat und Religion, deren gegenseitige Bedingtheiten er für verschiedene Kulturen zum Vergleich jeweils nebeneinander gestellt betrachtet. Also: Wo hat der Staat die Kultur bedingt, wo und wann die Kultur den Staat, wann und wie die Religion die Kultur, et cetera. Dabei springt er unbefangen durch alle Zeiten und Weltregionen, was die Lektüre kurzweilig und zu verschiedensten Assoziationen anregend macht. Im letzten Teil des Buches behandelt er die Bedeutung großer Persönlichkeiten für die Weltgeschichte (die er bejaht) und stellt sich die Frage nach dem Glück der Völker in der Geschichte (die er als Bewertungskategorie ablehnt). Groß ist Burckhardt, wenn er als Kenner der menschlichen Psychologie und der Historie die Niedertracht des Menschen als Wirkfaktor der Geschichte in Rechnung stellt. Hierdurch vermeidet er prognostische Irrtümer und setzt sich, eigenständig, von der weit verbreiteten Fortschrittsgläubigkeit seiner Zeit ab. Auch ist er vorsichtig in Bezug auf die menschlichen Fähigkeiten, vergangene Zeiten vorurteilsfrei und ohne Eigeninteresse oder Wunschdenken zu betrachten - allein deshalb schon mißtraut er den sog. "Nationalhistorikern". Dann aber begeht er in seinen eigenen "Betrachtungen" jenen Fehler, dessen man ihn aufgrund seiner vorhegehenden, vernünftigen Kritik für frei gehalten hätte: Hier bringt er einen, zeitweise unerträglichen, Rassismus und Ethnozentrismus ins Spiel. Manche Rassen, das setzt ohne Bedenken als Gegeben voraus, seien gar nicht in der Lage, hohe Kultur hervorzubringen - ausgerechnet die chinesische nennt er als Beispiel hierfür. Den Islam insgesamt bezeichnet er als eine "elende Religion", die jede feinere geistige Regung des Menschen unterdrücke, gestiftet von einem, für ihn, niedrigsten denkbaren Beispiel eines Propheten. An anderer Stelle versteigt sich Burckhartdt zu offener Menschenverachtung, wenn er etwa große Kriege als Gelegenheit lobt, in denen schwache Menschen, von ihm als "Notexistenzen" tituliert, ausgemerzt werden. Außerdem sei das Glück von Nationen und Zivilisationen ja auch nicht am Glück der einzelnen oder auch nur der Mehrheit zu messen, sondern an der Höhe der Kultur, des Geistigen, die sie hervorbringe. Solche Passagen haben in mir auch beim wohlwollenden Lesen immer wieder Verärgerung hervorgerufen. Der Autor scheint unfähig, einen ganz gewöhnlichen, sich an schlicht menschlichen Maßstäben orientierten Humanismus zu akzeptieren. Die ganze Menschheit ist in seinem Weltbild bloß Materie, die gefälligst "hohe" Geistigkeit hervorzubringen habe. Zwar müsse man den bloß menschlichen Begriff des "Leids" als "Begriff" beibehalten - ansonsten habe man aber in seinen Beobachtungen die Ebene menschlichen Leids und Glücks zu verlassen, um die Zivilisationen auf ihrere eigenen, über dem Mensche stehenden Seinsebene zu verstehen. Ein großer Diktator könne deshalb auch ein Glück für sein Volk sein... u.s.w. Dass er dabei der Schlechtigkeit der Welt das Wort redet, nämlich der Menschenverachtung, deren immer wieder drohenden Sieg er beklagt, ist ihm dabei keinen Augenblick lang bewusst. Herr Burckhardt bleibt dabei in den eingefahrenen Spuren seiner Zeit, in der man Strenge und Unerbittlichkeit der Sprache mit Tiefsinn und Wahrheit verwechselte. Immer dann, wenn er auf diesen alten Gleisen fährt, leidet auch sein Stil und verliert sich in buttrig-schwerer, jargonhafter Pseudorationalität, in der er den Untergang der Schwachen als Humanität am Leben selbst (nämlich den Starken) verbrämt. Hier entbehrt er auch der philosophischen Tiefe: Jede Moral muss vom leidenden und genießenden Subjekt ausgehen, nur der Mensch (in geringerem Maße das Tier) leidet und empfindet Glück - eine Eigenschaft, die man keinem Staat und keiner Zivilisation zuschreiben kann, es sei denn abgeleitet von ihren Gliedern: den leidenden oder glücklichen Menschen. Eine Zivilisation kann deshalb nur dann groß sein, wenn sie den Menschen ganz schlichte und unspektakuläre Sicherheit bietet - dies ist als Basis notwendig und dann mag sich auch Kreativität entfalten. Nicht umsonst lautet ein chinesischer Fluch: "Mögest du in interessanten Zeiten leben!". |
Lost Cities: Versunkene Städte der Vergangenheit Joel Levy Gebundene Ausgabe, 25. September 2008 Verkaufsrang: 140402 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Unzählige Städte sind in den Tausenden von Jahren, seitdem der Mensch sesshaft wurde, gegründet und wieder verlassen worden. Einige beeindrucken bis heute, andere verloren an Bedeutung oder sind ganz von der Bildfläche verschwunden - von der Natur zerstört oder tief im Erdreich versunken. Von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter, von den Wüsten Arizonas bis zu den weiten Ebenen Japans - diese Buch erzählt die Geschichte der bedeutendsten "Lost Cities" in aller Welt und aus allen Epochen. Mit großformatigen Farbfotos reich illustriert, führt es den Leser durch die Ruinen berühmter, aber auch weniger bekannter Städte der Weltgeschichte.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
alte städte reich illustriert 4 von 5 Punkten Dieser reich illustrierte Band stellt in fünf Kapiteln berühmte, inzwischen längst verlassene Metropolen vor, die in der Geschichte der Menschheit einen klangvollen Namen besitzen. Für den Nahen und Mittleren Osten sind das unter anderem Catalhöyük, Persepolis, Babylon oder Troja. Europa wird durch Akrotiri (in Griechenland), Pompeji, Knossos und Entremont vertreten. In Afrika werden unter anderem Meroe und Groß-Simbabwe vorgestellt, in Südasien und dem Fernen Osten unter anderem Harappa, Mohenjo-Daro und Angkor. Vom amerikanischen Kontinent werden insgesamt sieben Metropolen vorgestellt: Cahokia, die Pueblos im Chaco Canyon, Tenochtitlan, Chichen Itza, Tikal, Tiahuanaco und Machu Picchu. Am Beginn eines jeden Kapitels steht eine kleine Landkarte, so dass sich der Leser orientieren kann, wo die besprochene Stadt liegt. Dazu gibt es einige statistische Angaben, wie die Erbauungszeit, den Zeitpunkt des Verlassens oder Besonderheiten der jeweiligen Anlage. Auf jeweils 6 Seiten werden dann die Metropolen vorgestellt, dabei findet der Leser auch eine Vielzahl von Illustrationen vor. Während Pompeji sogar auf 8 Seiten besprochen wird, sind es für Harappa oder Fujiwara-Kyo leider nur vier Seiten. Auch Tenochtitlan und Tikal werden nur auf vier Seiten behandelt. Dabei hätte man durchaus alle diese Metropolen gleich behandeln sollen, denn die Auswahl selbst ist gelungen. Auch die Fotos, die zum jeweiligen Porträt ausgewählt worden sind, können als gelungen bezeichnet werden. Zur besseren Vorstellung wären aber Überblicksdarstellungen der jeweiligen Metropole angebracht gewesen. So erfährt der interessierte Leser zwar vieles über die vorgestellten Ortschaften, kann sich aber deren Größe und die Anordnung der wichtigen Gebäude nicht vorstellen, weil diesbezügliche Abbildungen völlig fehlen. Die Texte selbst sind informativ, allerdings beginnt gleich der Beitrag über Cahokia mit einem Druckfehler, wo die Erbauungszeit mit 1500 n. Chr. statt mit 1050 n.Chr. angegeben wird.
Highlights über in Ruinen liegende Städte für Kulturreisende 4 von 5 Punkten Das vorliegende, aufschlussreich illustrierte Buch, stellt 30 untergegangene Metropolen der Weltgeschichte vor. Sie legen Zeugnis ab vom Schaffen einst hochstehender Kulturen, auf deren Spuren Archäologen z.T. erst in jüngster Zeit gestossen sind. Nebst bekannten Namen wie Babylon, Troja, Ephesus, Pompji, Alexandria, Angkor, Tikal oder Machu Piccu kommen auch Siedlungen zur Sprache, die der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt sein dürften, so z.B. Fujiwara-kyo in Japan, Entremont in Frankreich oder Cahokia in den USA. Die Leserschaft erhält wesentliche Informationen, ohne gerade in einer Flut von Details zu "ertrinken". Dank der Konzentration auf das Wesentlich hält der Leser bzw. die Leserin eine höchst empfehlenswerte Lektüre in Händen. Aufgewertet wird sie durch ein nützliches Register, empfehlenswerte WEB-Sites sowie weiterführende Literaturhinweise. Der Autor möge es verzeihen, wenn die fehlenden Stadtgrundrisse sowie Mängel bei den Seitenangaben bei der Bewertung einen Abstrich begründet haben. |
Playmobil - Abenteuer der Weltgeschichte Richard Unglik Gebundene Ausgabe, Mai 2005 Verkaufsrang: 103068 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Entdecken Sie das Abenteuer der Weltgeschichte mit Playmobil! Von den Höhlenbewohnern der Urzeit bis zu den Astronauten der Neuzeit nimmt der Autor den Leser mit auf seinen Streifzug durch die Geschichte. Anhand von wunderschönen Szenarien, nachgestellt mit Playmobil-Figuren, erlebt der Leser das alte Ägypten, das Mittelalter, die Französische Revolution, die Weltkriege des 20. Jahrhunderts, die Landung auf dem Mond und auch den Fall der Berliner Mauer. Er erfährt Wissenswertes über Leonardo da Vinci, Galileo, Sigmund Freud und Albert Einstein; er lernt, wie die Wikinger, die Römer und die Menschen im Wilden Westen lebten. Mit unglaublich viel Mühe und Aufwand hat Richard Unglik seine Bilder komplett mit Playmobil zusammengebaut und mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Dieses Buch wird alle Eltern, die in ihrer Kindheit schon mit Playmobil gespielt haben, begeistern. Denn nun können sie ihren Kindern wiederum mit dem Spielzeug ihrer eigenen Kindheit das Abenteuer der Weltgeschi chte nahe bringen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein kleiner Klassiker 5 von 5 Punkten Mit viel Liebe, Aufwand und Geduld in 4 jähriger digitaler Arbeit entstandenes Geschichte-Büchlein für die Kleinsten, dem man die Begeisterung des Autors für sein Thema auf jeder Seite anmerkt. Besonders auch für Vorschulkinder geeignet. Das einzige Buch das es geschafft hat, den PLAYMO und LEGO Katalog vom Spitzenplatz der persönlichen Bestsellerliste meines Sohnes (5) zu verdrängen.
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Die Macht der Familie: Wirtschaftsdynastien in der Weltgeschichte David Landes Gebundene Ausgabe, 14. April 2008 Verkaufsrang: 193918 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In der Wirtschaftsgeschichte wimmelt es nur so von legendären Familiendynastien. David Landes hat sich einige von ihnen genauer angesehen und versucht an ausgewählten Beispielen zu zeigen, dass man von den Rothschilds, Agnellis oder Rockefellers, um nur drei besonders klingende Namen herauszugreifen, immer noch viel über die gute (oder schlechte) Führung von Unternehmen lernen kann. Doch nicht nur, weil man tatsächlich viel über die Ursachen von geschäftlichem Erfolg und Misserfolg erfährt, sondern auch, weil die Geschichten der porträtierten Familien und ihrer einzelnen Mitglieder "eine reiche Quelle unterhaltsamer Geschichten" ist, lohnt sich die Lektüre dieses Bandes. Anhand der Bankiersfamilie Baring zeichnet Landes zu Beginn die Entstehung des modernen Bankwesens nach. Die Barings-Bank war die erste moderne Universalbank, die über mehrere Generationen über beträchtliche finanzielle und auch gesellschaftliche Macht verfügte - bis sie irgendwann "am eigenen Erfolg erstickte": Dieser Erfolg nämlich hatte die meisten Familienmitglieder bewogen, sich aus dem aktiven Geschäft zurückzuziehen, beziehungsweise sich davon von vornherein fernzuhalten, und sich stattdessen anderen Betätigungen zu widmen, "die ihnen ihr Wohlstand und ihre Stellung möglich machten". Dieser Verlauf von Aufstieg und Niedergang wiederhole sich, resümiert der Autor, in der Geschichte der Unternehmerdynastien ein um das andere Mal. Das Ende der Baring-Bank ist bekannt: Das Unternehmen verzettelte sich, verlor im wahrsten Sinne die Kontrolle und wurde von einem Angestellten durch betrügerische Geschäfte mit Derivaten ruiniert. Wie das Schicksal der Barings im Negativen, so zeigt, neben anderen, das Beispiel der Rothschilds, welche enormen Vorzüge der familiäre Zusammenhalt mit seinen klaren Loyalitätsbeziehungen für ein erfolgreiches Unternehmen - gleich welcher Größenordnung - bietet, und wie wichtig eine an gemeinsam getragenen Überzeugungen ausgerichtete Firmenpolitik ist. In der Summe jedenfalls bestärken uns die insgesamt 11 Porträts in der Ahnung, die wir insgeheim schon vor der inspirierenden Lektüre hatten - So sehr man manchmal auch an ihnen verzweifeln und in ihnen leiden mag: Familien sind die besseren Unternehmer! - Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sehr beeindruckend! 5 von 5 Punkten Das Buch hat mich von Beginn an interessiert und nicht enttäuscht. Faszinierend erklärt der Autor wie stark familiäre Einflüsse die Macht und das Wachstum bzw. den Erfolg des Unternehmens beeinflussen können und getan haben. Für jeden wirtschaflich interessierten Leser ist dieses Buch ein Muss. 5 Sterne!
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Kleine Weltgeschichte der Wissenschaft Hans Joachim Störig Broschiert, 1. Oktober 2007 Verkaufsrang: 90155 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Generationen sind mit Hans Joachim Störigs Einführungen in die Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte groß geworden. Nun gibt es die "Kleine Weltgeschichte der Wissenschaft" in einer vollständig überarbeiteten Neuausgabe - für eine neue Generation von Lesern..
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Großes Kompendium 5 von 5 Punkten Das Buch enthält auf 650 Seiten 12 Kapitel, Anmerkungen, Namen und Stichwortverzeichnis. Drei Kapitel bilden die Einführung, das vierte und fünfte widmet sich dem Altertum, das sechste und siebente dem Mittelalter, das achte bis 12. der Neuzeit, endend mit dem Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert. Jedes Kapitel beginnt mit einer Charakteristik der betreffenden Zeit und ihrer besonderen Probleme. Dabei werden auch die bedeutendsten Forscherpersönlichkeiten dargestellt. Daran schließt sich die Charakterisierung der verschiedenen Wissenschaften in der betreffenden Zeit. Das beginnt mit Mathematik und Astronomie, später kommen Physik, Biologie hinzu, noch später Geografie, Recht, Geschichte und am Ende, im 19. Jahrhundert, Wirtschaft, Soziologie und Psychologie. Das ist ein kluger, zweidimensionaler Aufbau, der das Zurechtfinden in der ungeheuren Stoffmenge leicht macht. Die eine Dimension ist das Zeitalter, die andere die Entwicklung der einzelnen Wissenschaften in diesem Zeitraum. Und der Inhalt? Hält er, was die "Kleine Weltgeschichte der Philosophie" desselben Verfassers versprach? Ja und Nein. Ja, denn Störig stellt die großen Wissenschaften übersichtlich dar, nennt die wichtigen Namen und Daten, so daß der Neuling einen ausgezeichneten Einblick bekommt. Das ist mehr als man erwarten kann. Und alles ist in einen geistigen, philosophischen Zusammenhang gestellt. Nein, denn der Stoff ist einfach zu umfangreich für ein Buch mit 650 Seiten. Vieles muß an der Oberfläche oder unvollständig bleiben. Das ist dem Verfasser bewußt, er nennt sein Verfahren selbst "Dilettantismus". Aber "den lieb ich, der Unmögliches begehrt!" Für denjenigen, der bisher nicht wissenschaftlich gearbeitet hat, dürfte das Buch einzigartig sein. Wer schon mit einer Wissenschaft oder mehreren vertraut ist, mag dagegen Enttäuschungen erleben. So erging es mir, als ich nach Max Weber und seine Bedeutung für die Soziologie suchte. Ich fand über das Personenregister nur eine nackte Erwähnung seines Namens, Geburts- und Todesjahres. Zur Erschließung eines so großen Lese- und Nachschlagewerkes ist ein ausführliches Stichwortverzeichnis unentbehrlich. Das vorhandene ist zu kurz. So fehlen die in den Überschriften genannten Wörter und andere, häufig im Text vorkommende, wie "Soziologie". Alles in allem genommen ist dieses Lese- und Nachschlagewerk eine Zierde jeder Bibliothek und hat deshalb fünf Sterne verdient.
Wissenschaftsgeschichte - auch verstanden als Säule unserer Kulturgeschichte! 5 von 5 Punkten Obwohl Wissenschaft ein zentraler Teil unserer Kultur verkörpert, ist dass Wissen über diesen Themenkreis wenig verbreitet. In zwölf Kapiteln stellt der Autor seinen Lesern/Leserinnen ein gewaltiges Panorama der Wissenschaft vor, basierend auf einer methodischen Einleitung und einem kurzen Blick auf die Anfänge der Wissenschaft in frühgeschichtlicher Zeit, ehe er die Tür zur Geburt der Wissenschaft im antiken Griechenland öffnet. Der imposante Bogen schliesst die Leistung der Antike ein, befasst sich mit den Errungenschaften des Islams, beleuchtet das abendländische Mittelalter und leitet über zu den Wurzeln der modernen Wissenschaft an der Wende von Mittelalter zur Neuzeit. Sein Eckpunkt findet der vom Autor skizzierte Bogen mit der Evolution der Wissenschaft im 19. Jahrhundert und einem Kapitel über die Geisteswissenschaften im 19. Jahrundert. Das 20. Jahrhundert kommt nur punktuell zur Sprache. Es sprengt den Rahmen dieser Würdigung, auf alle bekannten Namen und behandelten Wissensgebiete zu verweisen. Angesichts des bescheidenen Preises darf das Fehlen von Illustrationen nicht bemängelt werden. Andererseits wertet ein nützliches Register dieses beeindruckende Handbuch auf, das in keiner Bibliothek fehlen sollte. |
Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von der Urzeit bis zur Gegenwart Ernst H. Gombrich Broschiert, 11. November 2009 Verkaufsrang: 105711 Ein Vorlesebuch für Wissbegierige Ernst H. Gombrich zählt zu den großen Gelehrten des 20. Jahrhunderts. Dabei war ihm die einzigartige Fähigkeit gegeben, Zusammenhänge nicht von seinem Standpunkt, dem des Wissenden, sondern vom Standpunkt des Wissbegierigen aus zu betrachten. Im Alter von nur 25 Jahren wagte er sich 1935 daran, eine Weltgeschichte für junger Leser zu schreiben. Ohne jemals langatmig zu werden, schildert er spannend und mit einem aufmerksamen Blick fürs Detail die komplizierte Entwicklung der Menschheit von den Höhlenmenschen bis zum Ersten Weltkrieg. Ihm gelingt der große Bogen, ohne Probleme und Geschehnisse der Vergangenheit zu banalisieren oder gar auszublenden. Die Geschichte der Menschheit erzählt von einem großen Gelehrten. So fesselnd wie ein Roman, so kenntnisreich wie eine Enzyklopädie. Das Lese- und Vorleseerlebnis für die ganze Familie. Im Vorwort der Neuausgabe schildert Leonie Gombrich die Entstehungsgeschichte des Buches aus der privaten Sicht der Familie.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)
Kurzweilig, generationenübergreifend, informativ. 5 von 5 Punkten Gomrich beherrscht die Kunst, das wesentliche knapp und interessant darzustellen. Das Hörbuch ist - entgegen der Altersangabe - auch für jüngere Kinder schon geeignet, aber auch für Erwachsene durchaus interessant. Mein ältester Sohn hat mit fünf Jahren das erste Mal beide "Bände" der kurzen Weltgeschichte gehört, und war fasziniert. Natürlich hat er nicht alles verstanden, aber auch für diese jungen Jahrgänge ist das Hörbuch durchaus geeignet. Wir hören es jetzt auf längeren Autofahrten immer mal wieder, und sein Verständnis wächst von Mal zu Mal. Auch für Erwachsene ist eine Wiederholung durchaus zu ertragen - im Gegensatz zu Pumuckel oder Benjamin Blümchen - und regt zu Gesprächen oder näheren Erläuterungen an. Christoph Waltz ist ein unaufdringlicher Sprecher, der es dennoch versteht, die Zuhörer zu fesseln. Vermisst habe ich in der Artikelbeschreibung Angaben über die Länge: Der erste Teil umfasst 5 CD mit einer Spieldauer von insgesamt 342 Minuten, der zweite Teil 4 CD mit einer Spieldauer von insgesamt 271 Minuten.
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Historischer Weltatlas John Haywood Gebundene Ausgabe, 27. Februar 2008 Verkaufsrang: 123808 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mehr als eine Geschichte der Menschheit Übersichtlich und informativ beschreibt dieser Atlas die Hochkulturen in Afrika, Nord- und Südamerika, Asien und Europa. Kurze Texte berichten vom Aufstieg, dem Wesen und den kulturellen Leistungen der zahlreichen Völker. 100 farbige Karten informieren über die historischen Brennpunkte in aller Welt. Mehr als 50 Zeittafeln liefern den Hintergrund, und über 220 Illustrationen und Fotos sorgen für die Anschaulichkeit und Gegenwart der Fakten. Dieser Atlas bietet mehr als Lesevergnügen und mehr als die Vergegenwärtigung der langen Geschichte: Er vermittelt das Hintergrundwissen, vor dem die aktuellen Ereignisse in aller Welt verständlich werden.
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