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| Welt-Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
CD WISSEN - Reise durch die Weltgeschichte. 3. Jahrtausend v. Chr., 1 CD Wolfgang Suttner Audio CD, 1. April 2007 Verkaufsrang: 144188 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden CD WISSEN - Reise durch die Weltgeschichte, 3. Jahrtausend v. Chr. "CD WISSEN - Reise durch die Weltgeschichte" zeigt Geschichte aus einer völlig neuen Perspektive. Jede Ausgabe entführt die Hörer an vier packende Schauplätze einer Epoche. Vom vertrauten Europa geht die Reise zu verborgenen Kulturen im Orient, in den fernen Osten und ins Herz Afrikas. Inhalt: 1. Das Alte Ägypten - Die Zeit des großen Pyramidenbaus 2. Die Induskultur - Eine rätselhafte Hochkultur 3. Mesopotamien - Die Geburt der Keilschrift 4. Stonehenge - Der magische Kreis der steinernen Riesen Hördauer: ca. 73 Min
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eine faszinierende Reise zu den Anfängen der Menschheit! 5 von 5 Punkten Gerd Heidenreich als renommierter Sprecher für Hörbücher u.ä. hat diese CDs in der Tat sehr gut besprochen. Die lebendige Stimme lädt ein zum längeren Veweilen und man hat die Geschichte richtig vor Augen. Die CD-Reihe Reise durch die Weltgeschichte von audio media und BMG ist wirklich gelungen. Auf der CD 3.Jahrtausend v. Chr. geht der Leser auf die Reise zu großartigen Ur-Kulturen, deren Klang noch weit bis in unsere Zeit hineinreicht. Vom Alten Ägypten und die phantastische Zeit des bis heute unnachahmlichen Pyramidenbaus geht die Geschichtsreise über das geheimnisvolle Stonehenge mit seinen tonnenschweren Steinmonumenten und astronomischen Geheimnissen, weiter zur faszinierenden Indus-Kultur bis hin zum alten großreich Mesopotamien, das für viele als die Wiege der Menschheit angesehen wird. Dabei erlebt man die Geschichte dieser alten Kulturen mit dem Medium Hörbuch in einer völlig neuen Dimension. Unbedingt anhören!
WOW - Super Hörbuch!!! 5 von 5 Punkten Ich bin total begeistert. Das ist ein super-tolles Hörbuch!!! Gert Heidenreich ist ein phantastischer Sprecher und die Idee, Geschichte so zu verpacken, ist wirklich klasse! Die Texte sind mit wunderschöner Musik unterlegt und lassen einen wirklich ins Träumen kommen! |
Der große Atlas der Weltgeschichte von den Ursprüngen bis in das 21. Jahrhundert Kate Santon, Liz McKay, Liz MacKay Gebundene Ausgabe, März 2006 Verkaufsrang: 236246 Von den Ursprüngen der Menschheit in Afrika bis zu den jüngsten Geschehnissen des 21. Jahrhunderts bietet dieses umfassende Werk eine moderne Betrachtung der Weltgeschichte. Anhand von informativen Texten, detaillierten Karten und zahlreichen Fotos werden einflussreiche Mächte und Imperien, herausragende Persönlichkeiten, bedeutende Ereignisse, berühmte Bauwerke und das Alltagsleben der Menschen dargestellt und in ihren historischen Kontext gebracht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Guter Geschichtsatlas für Einsteiger 4 von 5 Punkten Der vorliegende Geschichtsatlas ist vor allem für interessierte Laien empfehlenswert, die bisher noch keinen derartigen Atlas besitzen. Auf etwa 300 Seiten gibt es Karten und Fotos zu allen möglichen Erdteilen und Epochen. Die Informationstexte sind gut geschrieben und behandeln alles wesentliche Wissenswerte, was in so einem Werk erwähnt werden sollte. Die Karten sind zwar nicht sonderlich detailliert, aber dafür sehr übersichtlich. Es hätten allerdings ruhig mehr Karten und unterschiedliche Kartenarten sein können. Die grafische Gestaltung des Bandes ist ebenfalls etwas eintönig. Dieser Atlas ist bestimmt nicht perfekt, aber für diejenigen zu empfehlen, die sich zwar nicht vertieft mit Geschichte beschäftigen wollen, aber gerne ein anschauliches Nachschlagewerk für die ganze Familie auf dem Bücherregel hätten. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte und dafür dann auch mehr verlangt, sollte aber definitiv zu einem umfangreicheren Werk greifen.
Sollte in keinem Haushalt fehlen 5 von 5 Punkten Die kombination aus Geschichtsbuch und historischem Atlas erleichtert das Verstehen komplexer Zusammenhänge, der Inhalt bietet ein Überblickswissen zu den wichtigsten Eckdaten der Weltgeschichte und zwar von den Ürsprüngen der Menschheit, bis ins 21. Jahrhundert. Viele begleitende farbige Darstellungen laden zum Schmökern ein und wecken das Interesse zu den dazugehörenden Artikeln. Einziges Manko: Die Quellenangaben sind mehr als mangelhaft. |
Das europäische Geschichtsbuch Jacques Aldebert, Johan Bender, M. J. Kr. Bielecki Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 344744 Das erste wirklich europäische Geschichtsbuch, ein Buch das Grenzen überschreitet. Vierzehn angesehene Historiker aus dreizehn Ländern Europas gestalten die Vision eines zukünftigen Europas neu. Gemeinsam haben sie das erste europäische Geschichtsbuch verfaßt, das diesen Namen verdient.
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Genial gescheitertes Geschichtsbuch für Europa 5 von 5 Punkten Klett-Cotta gönnte sich 2001 etwas: die Mitwirkung an einem, nein, nach eigener Aussage: "dem europäischen Geschichtsbuch. Von den Anfängen bis heute". Vierzehn Wissenschaftler aus dreizehn Ländern wirkten daran mit. Diese Länder sind freilich allesamt aus West- oder Mitteleuropa und in der EU. Initiiert hat es (natürlich?) ein Franzose. Eine, sagen wir, russische oder estnische Perspektive wäre sicher auch interessant gewesen. Doch schon so sind es über 400 Seiten geworden mit vielen Karten und Bildern und einigen Quellenauszügen. Das Buch habe ich mir dann mit Genuss gegönnt. Wieso dann 'gescheitert'? Es ist derzeit nicht mehr normal erhältlich, ohne einen Nachfolger gefunden zu haben. Für ein Schulbuch ist es zu aufwändig und schwer. Für ein wissenschaftliches Buch wieder zu schmalbrüstig. Zwar sind allein die Illustrationen herrlich und die Texte hochinteressant, doch leider haben sich offenbar nicht genügend Käufer oder institutionelle Abnahmer für dieses Mal gefunden. Vielleicht möchte besagter Stuttgarter Verlag ja noch einmal einen Anlauf starten, mit besserem Marketing und im Klett-Schulbuchverlag statt dem Liebhaber-Verlag Klett-Cotta? Oder als öffentlich geförderte Internet-Version? Auch Geschichte kann Grenzen überschreiten. Jedenfalls kann ich das Buch als gesunde Mitte zwischen Schul- und Fachbuch nur empfehlen. Wenn Sie es irgendwo kriegen sollten. Toitoitoi.
Großartige Übersicht und Einführung 5 von 5 Punkten "Das europäische Geschichtsbuch" erläutert auf sehr gut lesbare und verständliche Art und Weise, wie Europa zu dem wurde, was es heute ist - von den Römern über das Mittelalter und die Renaissance sind alle wichtigen Epochen vertreten und in nicht zu kurzen Kapiteln erläuert, ohne sich jedoch in unwichtigen und langatmigen Details zu verlieren. Das Buch eignet sich hervorragend zur Lektüre für Schüler, die ein gewisses Interesse an Geschichte mitbringen, und kann auch als unterrichtsbegleitendes Werk genutzt werden. |
Sternstunden der Geschichte Alexander Demandt Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 160353 Schillers Wallenstein musste sich von Graf Illo, dem kaiserlichen Feldmarschall, vorwerfen lassen, die "Sternenstunde" zum Handeln zu versäumen. Gemeint war damit die günstige Konstellation von Umständen, die nur eines kühnen Entschlusses bedarf, um Großes zu bewirken. In diesem Sinne hat Stefan Zweig seine "Sternstunden der Menschheit" gestaltet. Während er sich aber in seinen Erzählungen auf die Dramatik im Geschehen beschränkte, ist bei der Auswahl und Darstellung der hier behandelten Ereignisse ein geschichtsphilosophisches Konzept unterlegt. Es geht um Vorgänge, die für das Zusammenleben der Menschen und Völker bedeutsam geworden sind, um Schritte auf dem Weg zu einer humaneren Gesellschaftsordnung oder um Ausblicke auf eine solche - Taten, die Entwicklungen zum Abschluss gebracht, in Gang gesetzt oder die Tore geöffnet haben.Dr. Alexander Demandt ist Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin.
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Sternstunden der Humanität 4 von 5 Punkten Wie der Autor schon im Vorwort schreibt, fällt es schwer, zu entscheiden was Sternstunden der Geschichte sind. Alexander Demandt wählte daher Ereignisse, die die Humanität der Gesellschaft weiterbrachten. Bei jeder Sternstunde beleuchtet er Hintergründe und den Verlauf, wie es zu dieser Sternstunde kommen konnte. Dabei schreibt Demandt immer flüssig und verfällt nicht in die trockene Historiker-Sprache.
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Universalgeschichte der Juden. Von den Ursprüngen bis zur Gegenwart: Ein historischer Atlas Frank Stern Taschenbuch, 1. April 2004 Verkaufsrang: 169459 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von den Ursprüngen bis zur Gegenwart: In chronologischer Reihenfolge arbeitet dieses im deutschen Sprachraum einzigartige Nachlagewerk die jüdische Erfahrungswelt und die Geschichte der Juden auf.AOL-Bücherbrief
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Einzigartige Darstellung von Weltgeschichte 5 von 5 Punkten Das Buch beginnt nach einem Vorwort des Herausgebers Eli Barnavi mit zwei kurzen Einführungen, in denen Raum und Zeit vorgestellt werden. Nach einer zweiseitigen Darstellung der demographischen Entwicklung, beginnt die Geschichte von nahezu 4500 Jahren mit der Blüte des Stadtstaates Ebla, dem Reich von Akkad und dem Beginn der Wanderung der Patriarchen..... Die folgende bis zum Jahr 2002 reichende historische Abhandlung wird auf nahezu 300 Seiten dargestellt, wobei das obere Drittel der Seiten bestimmten Themata gewidmet ist, während das untere Drittel einen korrespondierenden Zeitstrahl mit Ereignissen zu bestimmten Jahreszahlen vorbehalten ist. Da es sich um einen Atlas handelt, wurde der Schwerpunkt in eine Vielzahl von historischen Landkarten gesetzt, die in hervorragender Weise sowohl einzelne historische Gegebenheiten, als auch Abläufe veranschaulichen. Daneben gibt es noch etliche Illustrationen und häufig ergreifende Fotos, die nicht nur informieren, sondern den Leser auch nachdenklich stimmen...... Die lückenlose "Universal Geschichte der Juden" ist viel mehr, als die bloße Geschichte eines Volkes und/oder einer Religion. Es ist Weltgeschichte und im zeigt sich im Nahostkonflikt als täglich aktuelle Zeitgeschichte. Das einzigartige und fesselnde historische Buch ist daher außer an (Religions)Geschichte interessierten Lesern, besonders denjenigen Zeitgenossen zu empfehlen, die sich politisch betätigen....... Dafür gibt es die Höchstwertung von 5 Amazonsternen! |
Fünf Pflanzen verändern die Welt Henry Hobhouse Gebundene Ausgabe, Januar 1994 Verkaufsrang: 386898 Wer glaubt, daß nur Königshäuser und Revolutionen den Gang der Geschichte bestimmten, der irrt! Und der lasse sich von Henry Hobhouse' ausgefallenem Buch über die heimlichen Helden der Historie aufklären: den Chinarindenbaum, das Zuckerrohr, den Tee, die Baumwolle und die Kartoffel; gerade sie haben die Neuzeit entscheidend geprägt.
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Ein moderner Klassiker der populär-historischen Literatur 5 von 5 Punkten Anhand von 5 Nutzpflanzen wird die politische und vor allem ökonomische Entwicklung des Zeitraums zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert erläutert. Man muss nicht durchgehend die Meinungen des Autor teilen, um dennoch von dem Stil, der wissenschaftlichen Ernsthaftigkeit und manchmal dem hintergründigen Humor dieses Werkes sehr beeindruckt zu sein. Das Kapitel über Chinarinde ist dabei m. E. nicht ganz so lebendig geworden, wie die anderen. |
Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. Band 1 Oswald Spengler Taschenbuch, Juli 1993 Verkaufsrang: 229720 Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Der Untergang des Abendlandes OA 1918 / 22 (2 Bde.)Form Sachbuch Bereich Philosophie Mit seinem Buch Der Untergang des Abendlandes (Untertitel: Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte) prägte Oswald Spengler das moderne Geschichtsbild nachhaltig. Entstehung: Das Werk entstand aus einer kleineren politischen Schrift Spenglers aus dem Jahr 1911. Im Lauf seiner Recherchen seien ihm die "zuweilen berührten, nie begriffenen" Beziehungen - zwischen Formen der bildenden Künste und des Kriegs, zwischen "politischen und mathematischen Gebilden" - aufgefallen. Spengler setzt sich - wie im Untertitel des Werks angekündigt - zum Ziel, eine Morphologie der Weltgeschichte zu umreißen. Inhalt: Spengler entwirft eine Entwicklungsgeschichte der Kultur, gemäß der alle Hochkulturen (die indische, antike, arabische und abendländische) in ihren "Altersstufen" eine frappierende Parallelität aufweisen. Als Beweis hierfür führt Spengler so genannte "homologe Bildungen" an; hierunter versteht er kulturelle Erscheinungen, deren Entstehung zwar Jahrhunderte auseinander liegt und die sich äußerlich unterscheiden (wie die "antike Plastik und die abendländische Instrumentalmusik, die Pyramide des 4. Dynastie und die gotischen Dome, der indische Buddhismus und der römische Stoizismus"), die aber denselben Platz in der Phasenaufteilung einnehmen. Ähnlich verhält es sich mit dem vom Autor geprägten Begriff der "Gleichzeitigkeit": "Ich nenne gleichzeitig' zwei geschichtliche Tatsachen, die, jede in ihrer Kultur, in genau derselben - relativen - Lage auftreten und also eine genau entsprechende Bedeutung haben. Gleichzeitig vollzieht sich die Entstehung der Ionik und des Barock. Polygnot und Rembrandt, Polyklet und Bach sind Zeitgenossen. Gleichzeitig erscheinen in allen Kulturen die Reformation, der Puritanismus, vor allem die Wende zur Zivilisation." Durch die Einordnung solcher funktionsgleicher "Tatsachen" in die entsprechenden historischen Epochen der vier Kulturen entsteht ein komplexes Raster von jeweils "gleichzeitigen" Geistes-, Kunst- und politischen Epochen. Diese Interpretation, die als eine der frühsten Erscheinungen der strukturalistischen Methode gelten darf, hat nach Spenglers Ansicht nicht nur den Vorteil, dass man im Stil eines Paläontologen die fehlenden Stücke des Entwicklungspuzzles verschollener Kulturen rekonstruieren, sondern auch die Weiterentwicklung einer bestehenden Kultur, namentlich der abendländischen, vorherbestimmen könne. So sagt Spengler für das westliche Europa nach der momentanen "Herrschaft des Geldes" (der "Demokratie") die "Ausbildung des Cäsarismus" und den "zunehmend primitive(n) Charakter der politischen Formen" voraus. Aufbau: In der sprachlichen Ausführung bisweilen brillant, scheint die Analyse jeder Chronologie und Systematik zu entbehren. Die teilweise künstlich anmutenden Definitionen und Periodisierungen der behandelten Kulturen erscheinen willkürlich eingestreut. Auf der anderen Seite untermauert Spengler seine Argumentation mit Erklärungen philosophischer Begriffe wie Ausdehnung, Zeit, Raum, Takt und Tempo sowie mit der Unterscheidung der Prinzipien des Schicksals und der Kausalität in der Geschichtsschreibung. Beeindruckend ist die Vorgehensweise Spenglers, in einzelnen Kapiteln nicht nur den bildenden Künsten und den Staatsstrukturen, sondern auch dem mathematischen Wissen der einzelnen Kulturen eine besondere Bedeutung beizumessen. Als wichtigstes Unterscheidungskriterium zwischen Kulturen kommt Spenglers Vorstellung von Kulturseelen zum Tragen. So sei die antike Kultur in ihrem Wesen apollinisch, die ägyptische mystisch, die abendländische in ihrem Streben nach dem Unendlichen faustisch. Bestimmender als dieser Seelencharakter sei indes die unaufhaltsame Entwicklung einer Kultur hin zur Zivilisation, mit der Spengler den Verfall des abstrakten Denkens, die schaffende Kunst sowie den geordneten Staat verbindet. Wirkung: Die deutlich fatalistische, antidemokratische und daher letztlich konventionelle Zivilisationskritik Spenglers erfuhr in rechten Kreisen der Weimarer Republik den größten Zuspruch und verzerrte das Gesamtbild des Werks bis heute. B. A.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Fundiert und noch immer Top-Aktuell 5 von 5 Punkten Spengler versucht zu beweisen dass alle grossen menschlichen Zivilisationen ein ähnliches Entwicklungsschema aufweisen. Grundlage ist die Idee dass eine Zivilisation einen Prozess durchlebt, ähnlich dem Lebensprozess eines Menschen. Geburt - Wachstum - Produktivität - Senilität - Tod. Die Idee dieses Prozesses ist nicht neu, aber Spengler hat es soweit ich weiss zum ersten mal in dieser fundierten Form und mit zahlreichen zusätzlichen Basis-Überlegungen auf Papier gebracht. Grundlage für die Überlegungen bieten die Zivilisationen der Griechen / Römer / Chinesen / Inder und unsere "faustische" Zivilisation. Dabei versucht Spengler anhand der Mathematik/Kunst/Spiritualität/Religion/Kunst etc etc einen Vergleich zwischen den verschiedenen Kulturen zu ziehen. Dabei wird klar dass unserer faustischen Kultur grundsätzlich andere Werten und Betrachtungsweisen innewohnen als beispielsweise der indischen,chinesischen oder griechischen. Dies ist noch nicht verwunderlich, verwunderlich ist dass trotz all der Verschiedenheit jeder Kultur/Zivilisation ein gewisser "Lebensplan" zugrunde liegt. So etwas wie eine biologische Uhr die tickt. Nach Spengler durchleben wir in der faustischen Zivilisation gerade die letzte Phase, und bis ins Jahr 2200 wird unsere Kultur in dieser Form untergegangen sein. Wohlgemerkt: Spengler ist kein Untergangs-Prophet. Sein Werk würde ich als geschichts-philosophisch betrachten. Und auch wenn es bereits 90 Jahre alt ist so sind die Betrachtungen und Schlüsse in keinster Weise veraltet. Im Gegenteil: es wird klar wie stark das Schicksal einer Zivilisation vom Grund-Denken eines Menschenschlages bestimmt wird. Einem Grund-Denken dass sich in dunkler Vorzeit gebildet hat, vor Jahrtausenden, und weiterbesteht ohne dass dieser Zusammenhang in der Zivilsation wirklich zum Ausdruck käme, respektive ohne dass sich die einzelnen Teile einer Kultur, der einzelne Mensch, darüber im klaren wären. Insofern ist Spenglers Werk ein Aufklärungswerk und jedem zu empfehlen der sich Gedanken über unsere Zivilisation macht. Es ist interdisziplinär und wirkt in folgenden Disziplinen: Meta-Mathematik / Geschichte / Philosophie / Soziologie / Ahnenkunde / Psychologie / Zukunftsforschung / Kunstgeschichte etc. Kantianer aufgepasst, Spengler ist ein Goethianer. Er versucht zu erkennen, nicht zu verlogifizieren. Das Buch kann vom Laien verstanden werden. Spengler bleibt in der Sprache klar und bemüht sich um Verständlichkeit. Ein Studium der Geschichte wäre natürlich vorteilhaft, aber rudimentäres Wissen über die Gesamt-Zusammenhänge genügen auch. Kein leichtfertiges Werk. Zu Empfehlen? Auf jeden Fall.
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Geschichte der Macht: Dritter Band/Teil I. Die Entstehung von Klassen und Nationalstaaten (1760-1914): Bd 3 /Tlbd I (Theorie und Gesellschaft) Michael Mann Gebundene Ausgabe, 28. Oktober 1998 Verkaufsrang: 155492 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Michael Manns einzigartiges, auf mehrere Bände angelegtes Werk ist in den Sozialwissenschaften ohne Vorläufer. Band 1 und 2 behandelten den Zeitraum von der Frühgeschichte bis zum Zeitalter der Aufklärung. Gegenstand des dritten Bandes sind die politischen und sozialen Machtstrukturen der Periode zwischen dem Beginn der Industrialisierung und dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Mann entwirft eine umfassende Theorie der Entstehung des modernen Nationalstaates, wobei er vor allem die internationalen Aspekte politischer und ökonomischer Machtentfaltung miteinbezieht. Dabei zeichnet er ein plastisches und facettenreiches Bild vom Wachstum staatlicher Macht und der Bedeutung nationalstaatlicher Vergesellschaftung. Der Prozeß der fortschreitenden Bürokratisierung wird dabei ebenso beleuchtet wie die Ausweitung der zivilen Funktionen des Staates. Besondere Beachtung erfährt die Autonomie des militärischen Machtapparates als integraler Bestandteil moderner Staaten, ist es doch das Ziel des Autors, soziologische Erklärungen für die Eskalation zwischenstaatliche Gewalt im 20. Jahrhundert zu liefern.
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Kleine Weltgeschichte Alexander Demandt Gebundene Ausgabe, 25. November 2004 Verkaufsrang: 169044 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die ganze Weltgeschichte vom Urknall bis heute in einem einzigen Buch von gerade einmal knapp 350 Seiten darstellen zu wollen, dazu gehört - außer dem nötigen Überblick - schon einiges an Selbstvertrauen. Und schließlich hat Alexander Demandt einen Ruf zu verlieren. Das gibt er selbst in seinem "Vor- und Nachwort" zu bedenken. Dem Ansinnen des Beck Verlages zuzustimmen, eine einbändige Weltgeschichte vorzulegen, dürfte ihm deshalb alles andere als leicht gefallen sein. Doch zu unserem Glück hat er sich der Herausforderung nicht verweigert. Herausgekommen ist Kleine Weltgeschichte, die mit Demandts großen Arbeiten vor allem eines teilt: die souveräne Erzählkunst des Autors, der zudem sehr genau weiß, wo und wie er die Akzente setzen muss, damit seine (hoffentlich sehr zahlreichen) Leser Gewinn und Genuss aus der Lektüre ziehen. Dass an neueren universalgeschichtlichen Darstellungen ein unübersehbarer Mangel herrscht, ist angesichts der enormen Spezialisierung der historischen Zunft kein Wunder. "Infolge der Ausdifferenzierung der Geschichtswissenschaft", zitiert der Autor den Eintrag "Weltgeschichte" aus der Brockhaus Enzyklopädie, " hat die Darstellung der Weltgeschichte ihre Bedeutung verloren." Aber, fragt Demandt völlig zu Recht: "Müssen wir über den Teilen das Ganze vergessen?" Das vorliegende Buch ist die richtige Antwort auf diese Frage! Und so wollen wir an dieser Stelle nicht darüber lamentieren, dass zwar "Geographiestudenten nach wie vor alle Kontinente, Mediziner alle Organe kennen müssen", in der Geschichtswissenschaft aber "die Forderung nach Grundwissen aus den universitären Prüfungsordnungen verschwunden" ist. Seien wir froh, dass wir noch einmal eine derart gelungene, konzise Gesamtdarstellung präsentiert bekommen haben. In ihrem Genre jedenfalls, so viel darf man jetzt schon sagen, wird diese Kleine Weltgeschichte auf absehbare Zeit nicht so leicht ihresgleichen finden. -Andreas Vierecke
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Gelungener Überblick 5 von 5 Punkten Dieses Büchlein hat mich angenehm überrascht. Im Inhaltsverzeichnis sieht man zunächst, dass den einzelnen Bereichen (z. B. den Römern) immer nur wenige Seiten gewidmet sind. Der Autor versteht es aber meisterhaft, auf diesem engen Raum viele Fakten unterzubringen und dazu auch noch die Hintergründe zu beleuchten. Am Ende jedes Kapitels findet man einen Kommentar, der die soeben besprochene Epoche mit der Gegenwart verbindet. Nebenbei lernt man u. a., welche Bedeutung das Wort "Rhein" hat und was Venedig mit dem Wendland verbindet. Ich kann das Buch als Überblick über die Weltgeschichte nur empfehlen.
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Eine kurze Geschichte der Welt. Alles, was man wissen muss.: Alles, was man wissen muß Philippe Gigantès Taschenbuch, 15. August 2006 Verkaufsrang: 104689 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was treibt die Menschheit an? Dieses leicht zugängliche Geschichtsbuch behandelt das Thema menschliche Habgier und ewiges Verlangen nach Macht, das in jeder Epoche und Kultur den Verlauf der Geschichte in aller Welt bestimmt hat. Gigantès führt den Leser auf eine Reise durch die Zeit und stellt die großen Männer vor, die Regeln zur Ordnung der Gesellschaft aufgestellt haben - wie Moses, Solon, Jesus und Mohammed - und die Menschen, die diese Regeln gebrochen haben, die so genannten "großen Akquisitoren". Eine spannende und erhellende Sicht des Weltgeschehens, von der der Leser mehr profiert als von Schullektüre und herkömmlichen Sachbüchern.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Kenntnisreich und ohne Ambitionen - sehr stark! 5 von 5 Punkten Mit Büchern, die es sich zur Aufgabe machen, die Weltgeschichte auf ein paar Seiten darzustellen, tut man es sich zumeist sehr schwer. Das gilt nicht nur und insbesondere für den Leser, sondern eben auch für den Autor, der vor der Entscheidung steht, relevante von nicht relevanten Daten und Personen zu trennen. Filtern, Rastern, Evaluieren auf knapp 250 Seiten hat der in Griechenland geborene Weltenbummler Pilippe Gigantès diese Entscheidungen absolut vortrefflich getroffen. Ein so knapp bemessenes Werk, wie Eine kurze Geschichte der Welt, mit den wichtigsten Fakten der Weltgeschichte auszuschmücken, erfordert natürlich auch den kritikfähigen Mut zur Lücke, dem sich der Autor bereits zu Beginn des Buches stellt (In Anbetracht der Kürze des Textes kann das Thema nur anhand einer willkürlichen Auswahl von Ereignissen veranschaulicht werden). Und tatsächlich: Der lange Zeit im Dienste des liberalen Observers tätige Historiker durchkreuzt mithilfe seines zu Beginn formulierten Leitfadens das komplexe und weite Meer an schillernden Persönlichkeiten und Daten. Er lässt Redundanz walten ohne dabei sein im Vorwort formuliertes Credo aus den Augen zu verlieren. Gigantès Parforceritt durch die Geschichte beginnt dabei mit dem Überlieferer der Zehn Gebote (Moses), geht über zu der Geschichte des Islams und der christlichen Kreuzzüge und reicht bis zu der neueren Geschichte und ihren kolonialen Schreckenstaten. Das mag nur selten befriedigen und unterlässt zumeist tiefer gehende Analysen und Kritiken, macht jedoch Lust auf mehr. Das Buch lässt sich mit seiner offenkundigen Selbstlosigkeit und seinen an manchen Stellen aufblitzenden Humor nur schwer mit selbsternannten Fundamentalwerken à la Schwanitz (Bildung) vergleichen. Es liest sich einfach und schnell und ist gerade deshalb auch einem großen Publikum zugänglich: Sowohl Geschichtsmuffel als auch selbsternannte Experten werden mit Gigantès Werk glücklich werden. Letztere werden dabei wohl vor allem über die kritische Distanz des Autors zum Großphilosophen Platon erstaunt sein, der hier weniger hymnisch verehrt, als vielmehr kritisch, aus seiner Zeit hinaus, beäugt wird. Sehr wohltuend!
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Der Untergang des Abendlandes. Sonderausgabe: Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte Oswald Spengler Taschenbuch, 18. August 1998 Verkaufsrang: 350135 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen. Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Der Untergang des Abendlandes OA 1918 / 22 (2 Bde.)Form Sachbuch Bereich Philosophie Mit seinem Buch Der Untergang des Abendlandes (Untertitel: Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte) prägte Oswald Spengler das moderne Geschichtsbild nachhaltig. Entstehung: Das Werk entstand aus einer kleineren politischen Schrift Spenglers aus dem Jahr 1911. Im Lauf seiner Recherchen seien ihm die "zuweilen berührten, nie begriffenen" Beziehungen - zwischen Formen der bildenden Künste und des Kriegs, zwischen "politischen und mathematischen Gebilden" - aufgefallen. Spengler setzt sich - wie im Untertitel des Werks angekündigt - zum Ziel, eine Morphologie der Weltgeschichte zu umreißen. Inhalt: Spengler entwirft eine Entwicklungsgeschichte der Kultur, gemäß der alle Hochkulturen (die indische, antike, arabische und abendländische) in ihren "Altersstufen" eine frappierende Parallelität aufweisen. Als Beweis hierfür führt Spengler so genannte "homologe Bildungen" an; hierunter versteht er kulturelle Erscheinungen, deren Entstehung zwar Jahrhunderte auseinander liegt und die sich äußerlich unterscheiden (wie die "antike Plastik und die abendländische Instrumentalmusik, die Pyramide des 4. Dynastie und die gotischen Dome, der indische Buddhismus und der römische Stoizismus"), die aber denselben Platz in der Phasenaufteilung einnehmen. Ähnlich verhält es sich mit dem vom Autor geprägten Begriff der "Gleichzeitigkeit": "Ich nenne gleichzeitig' zwei geschichtliche Tatsachen, die, jede in ihrer Kultur, in genau derselben - relativen - Lage auftreten und also eine genau entsprechende Bedeutung haben. Gleichzeitig vollzieht sich die Entstehung der Ionik und des Barock. Polygnot und Rembrandt, Polyklet und Bach sind Zeitgenossen. Gleichzeitig erscheinen in allen Kulturen die Reformation, der Puritanismus, vor allem die Wende zur Zivilisation." Durch die Einordnung solcher funktionsgleicher "Tatsachen" in die entsprechenden historischen Epochen der vier Kulturen entsteht ein komplexes Raster von jeweils "gleichzeitigen" Geistes-, Kunst- und politischen Epochen. Diese Interpretation, die als eine der frühsten Erscheinungen der strukturalistischen Methode gelten darf, hat nach Spenglers Ansicht nicht nur den Vorteil, dass man im Stil eines Paläontologen die fehlenden Stücke des Entwicklungspuzzles verschollener Kulturen rekonstruieren, sondern auch die Weiterentwicklung einer bestehenden Kultur, namentlich der abendländischen, vorherbestimmen könne. So sagt Spengler für das westliche Europa nach der momentanen "Herrschaft des Geldes" (der "Demokratie") die "Ausbildung des Cäsarismus" und den "zunehmend primitive(n) Charakter der politischen Formen" voraus. Aufbau: In der sprachlichen Ausführung bisweilen brillant, scheint die Analyse jeder Chronologie und Systematik zu entbehren. Die teilweise künstlich anmutenden Definitionen und Periodisierungen der behandelten Kulturen erscheinen willkürlich eingestreut. Auf der anderen Seite untermauert Spengler seine Argumentation mit Erklärungen philosophischer Begriffe wie Ausdehnung, Zeit, Raum, Takt und Tempo sowie mit der Unterscheidung der Prinzipien des Schicksals und der Kausalität in der Geschichtsschreibung. Beeindruckend ist die Vorgehensweise Spenglers, in einzelnen Kapiteln nicht nur den bildenden Künsten und den Staatsstrukturen, sondern auch dem mathematischen Wissen der einzelnen Kulturen eine besondere Bedeutung beizumessen. Als wichtigstes Unterscheidungskriterium zwischen Kulturen kommt Spenglers Vorstellung von Kulturseelen zum Tragen. So sei die antike Kultur in ihrem Wesen apollinisch, die ägyptische mystisch, die abendländische in ihrem Streben nach dem Unendlichen faustisch. Bestimmender als dieser Seelencharakter sei indes die unaufhaltsame Entwicklung einer Kultur hin zur Zivilisation, mit der Spengler den Verfall des abstrakten Denkens, die schaffende Kunst sowie den geordneten Staat verbindet. Wirkung: Die deutlich fatalistische, antidemokratische und daher letztlich konventionelle Zivilisationskritik Spenglers erfuhr in rechten Kreisen der Weimarer Republik den größten Zuspruch und verzerrte das Gesamtbild des Werks bis heute. B. A.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Fundiert und noch immer Top-Aktuell 5 von 5 Punkten Spengler versucht zu beweisen dass alle grossen menschlichen Zivilisationen ein ähnliches Entwicklungsschema aufweisen. Grundlage ist die Idee dass eine Zivilisation einen Prozess durchlebt, ähnlich dem Lebensprozess eines Menschen. Geburt - Wachstum - Produktivität - Senilität - Tod. Die Idee dieses Prozesses ist nicht neu, aber Spengler hat es soweit ich weiss zum ersten mal in dieser fundierten Form und mit zahlreichen zusätzlichen Basis-Überlegungen auf Papier gebracht. Grundlage für die Überlegungen bieten die Zivilisationen der Griechen / Römer / Chinesen / Inder und unsere "faustische" Zivilisation. Dabei versucht Spengler anhand der Mathematik/Kunst/Spiritualität/Religion/Kunst etc etc einen Vergleich zwischen den verschiedenen Kulturen zu ziehen. Dabei wird klar dass unserer faustischen Kultur grundsätzlich andere Werten und Betrachtungsweisen innewohnen als beispielsweise der indischen,chinesischen oder griechischen. Dies ist noch nicht verwunderlich, verwunderlich ist dass trotz all der Verschiedenheit jeder Kultur/Zivilisation ein gewisser "Lebensplan" zugrunde liegt. So etwas wie eine biologische Uhr die tickt. Nach Spengler durchleben wir in der faustischen Zivilisation gerade die letzte Phase, und bis ins Jahr 2200 wird unsere Kultur in dieser Form untergegangen sein. Wohlgemerkt: Spengler ist kein Untergangs-Prophet. Sein Werk würde ich als geschichts-philosophisch betrachten. Und auch wenn es bereits 90 Jahre alt ist so sind die Betrachtungen und Schlüsse in keinster Weise veraltet. Im Gegenteil: es wird klar wie stark das Schicksal einer Zivilisation vom Grund-Denken eines Menschenschlages bestimmt wird. Einem Grund-Denken dass sich in dunkler Vorzeit gebildet hat, vor Jahrtausenden, und weiterbesteht ohne dass dieser Zusammenhang in der Zivilsation wirklich zum Ausdruck käme, respektive ohne dass sich die einzelnen Teile einer Kultur, der einzelne Mensch, darüber im klaren wären. Insofern ist Spenglers Werk ein Aufklärungswerk und jedem zu empfehlen der sich Gedanken über unsere Zivilisation macht. Es ist interdisziplinär und wirkt in folgenden Disziplinen: Meta-Mathematik / Geschichte / Philosophie / Soziologie / Ahnenkunde / Psychologie / Zukunftsforschung / Kunstgeschichte etc. Kantianer aufgepasst, Spengler ist ein Goethianer. Er versucht zu erkennen, nicht zu verlogifizieren. Das Buch kann vom Laien verstanden werden. Spengler bleibt in der Sprache klar und bemüht sich um Verständlichkeit. Ein Studium der Geschichte wäre natürlich vorteilhaft, aber rudimentäres Wissen über die Gesamt-Zusammenhänge genügen auch. Kein leichtfertiges Werk. Zu Empfehlen? Auf jeden Fall.
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CD WISSEN - Große Frauen und Männer der Weltgeschichte (Teil 1): Ramses, David, Buddha, Konfuzius, 1 CD
Audio CD, 1. März 2005 Verkaufsrang: 46717 "Großes hören! Werden auch Sie zu einem grandiosen Entdecker - bei einem besonders lebendigen und musikalisch eingerahmten Hörerlebnis mit vielen Anekdoten und O-Tönen." (Zeitschrift Büchermenschen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"prosaisch verpacktes" Sach-Hörbuch: Klasse! 4 von 5 Punkten In einer knappen Viertelstunde pro Figur erhält man einen sehr guten Überblick über Leben und Zeitgeschichte der jeweiligen Person. Neben der "reinen" Biographie wird auch das jeweilige Lebenswerk und dessen zentrale Grundgedanken erklärt sowie dessen heutige Bedeutung aufgezeigt: sei es die Baukunst von Ramses, die Gründung des Staates Israel durch König David, die Gründung der Weltreligion Buddhismus oder die moralische Lehre des Konfuzianismus. Unterschiedlichste Musik, Geräusche und O-Töne lockern den Informationsgehalt zwischendurch auf und verdeutlichen die jeweilige Atmosphäre. Ein Lob verdient meines Erachtens auch der Stil dieses Hörbuchs. Es handelt sich zwar um ein Sach-Hörbuch, allerdings wird das kompakte Sachwissen dem Hörer nicht in Form von nackten Fakten nüchtern präsentiert, sondern zum Teil "prosaisch verpackt", so dass sich diese informative CD gerade nicht wie ein Lexikon-Eintrag oder Schulbuch anhört! |
CD WISSEN - Reise durch die Weltgeschichte, 200 bis 400 n. Chr.: Konstantinopel / Sagenhaftes Japan / Die Maya / Goldenes Indien, 1 CD Anke S. Hoffmann Audio CD, Oktober 2007 Verkaufsrang: 155272 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "CD Wissen - Reise durch die Weltgeschichte" zeigt Geschichte aus einer völlig neuen Perspektive. Jede Ausgabe entführt die Hörer an vier packende Schauplätze einer Epoche. Vom vertrauten Europa geht die Reise zu verborgenen Kulturen im Orient, in den fernen Osten und ins Herz Afrikas. Alle Texte werden von erfahrenen Hörbuchautoren speziell für diese Reihe verfasst und machen die CDs umrahmt von passender Musik und Atmosphäre zu einem besonderen Hörerlebnis. Umfangreiche Informationen und tolle Abbildungen im Booklet runden die Hörbücher ab. Inhalt dieser Ausgabe: "Konstantinopel - Siegeszug des Christentums"; "Sagenhaftes Japan - Die Geburt des Kaiserreichs"; "Die Maya - Pyramiden in der Neuen Welt"; "Goldenes Indien - Kamasutra, ein Leben im Rausch der Sinne". Hördauer: ca. 75 Min.
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CD WISSEN - Reise durch die Weltgeschichte. 200 bis 0 v. Chr., 1 CD
Audio CD, 1. August 2007 Verkaufsrang: 155280 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Begnadeter Erzähler - seit über 35 Jahren macht diese Stimme Ohren glücklich. (HörBuch-Magazin) (HörBuch-Magazin)
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Terra X : Von Babylon zum Bernsteinwald Gottfried Kirchner Taschenbuch, 2000 Verkaufsrang: 360846 Der legendäre Turmbau zu Babel bildet den Einstieg in diesen Begleitband zur ZDF-Serie Terra-X. Die Geschichte um die längst untergegangene Stadt Babylon ist eine von insgesamt sieben Folgen der Doku-Reihe, die ab Oktober 1999 ausgestrahlt wird. Jeder einzelnen Sendungen ist ein Kapitel gewidmet. Der Beschreibung vom Leben in Babylon und der Suche nach dieser "Mutter der Metropolen" folgen weitere mit der Bibel verknüpfte Episoden. Eine davon ist die Jagd auf die geheimnisvolle Bundeslade, den "heiligsten Schatz der Menschheit" - sollen in ihr doch die Zehn Gebote transportiert worden sein. Wie sieht die Lade aus und befindet sie sich wirklich im Innern des Jerusalemer Tempelberges? Die alles verschlingende Sintflut ist eine weitere auf die Bibel zurückzuführende Geschichte des Buches. Doch war diese Urkatastrophe Realität und was war der Auslöser? Einigen Erkenntnissen zufolge hat hier tatsächlich der Himmel eine bedeutende Rolle gespielt! Aber auch fernab biblischer Pfade gibt es Rätsel: Was hat es mit dem Orakel der ägyptischen Oase Siwa auf sich, auf dessen Rat mächtige Herrscher wie Alexander der Große vertrauten? Wie kam es zur weltweiten Verbreitung von Pyramiden? Zudem halten die Ritter Einzug in diesen Band. Zunächst mit der Geschichte des Templer-Ordens - der mächtigsten Organisation des Mittelalters - bis dieser 1312 durch ein Komplott von Staat und Kirche zerstört wurde. Und die Hinterlassenschaft des Deutschen Ritterordens im Baltikum ist ebenso mysteriös. Dieser Band macht einmal mehr den Grund für den Erfolg dieser Serie deutlich: Nämlich die exzellente Aufarbeitung der großen Rätsel der Menschheit, die uns alle in ihren Bann ziehen. -Joachim Hohwieler
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wieder ein empfehlbares Buch 5 von 5 Punkten Auch hier findet man, wie man gewohnt ist sehr gute augewählte Themen. Es wird sehr spannen beschrieben, man kann immer das Buch immer wieder lessen. Das Buch ist zu empfehlen
Gelungene Fortsetzung einer tradierten Bücherreihe 5 von 5 Punkten Der Begleitband zur aktuellsten Terra-X Sendereihe zeigt wieder einmal, wie interessant historische Sachverhalte dargestellt werden können, um sie für ein breites Publikum interessant zu machen: In gewohnter Manier werden 7 Themenbreiche aus einem brieten Spektrum präsentiert und - sowohl in Wort und Bild- anschaulich dargestellt. Die "Krönung" des Bandes stzellt nach Meinung des Autors dieser Rezension der Artikel "Planet der Pyramiden" dar. Sowohl die, in den letzten Tagen des Jahre 99 ausgestrahlte Sendung, als auch der Artikel im Begleitbuch verdeutlichen dem Leser noch einmal den Wunsch nach Unsterblichkeit und ewigem Ruhm, der eine elementare Eigenschaft des Menschen ist und sich durch alle Epochen zieht. Doch auch die anderen Themen sind klug gewählt und obwohl der Orden der Templer in anderen Terra-X Bänden bereits angesprochen wurde, wirkt die Schilderung der Flucht der Ordensbrüder nach Portugal keineswegs ermüdend. Fazit: Wie erwartet findet die Terra-X Reihe mit "Von Babylon zum Bernsteinwald" eine würdige Fortsetzung in der ein breites Themenspektrum- vom legendären "Turmbau zu Babel" bis zur "Jagd nach der Bundelslade"- behandelt wird. Wem schon die Serie gefallen hat, für den wir dieser Band zu einer nützlichen und anschulichen Ergänzung des Wissensschatzes werden. |
Die Welt im 20. Jahrhundert bis 1945: Globalgeschichte Die Welt 1000 - 2000 Walther L. Bernecker, Hans W. Tobler Broschiert, 22. April 2010 Verkaufsrang: 257504 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie keine Epoche zuvor war die Periode vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg von intensiven Beziehungen, Interaktionen und Transfers zwischen den Weltregionen geprägt. Darauf richtet das Buch seinen Fokus, die eurozentristische Sichtweise der Geschichtsschreibung wird hinterfragt. Die Beiträge spannen einen thematischen Bogen von der wachsenden weltwirtschaftlichen Vernetzung und den Transport- und Kommunikationsrevolutionen des späten 19. und 20. Jahrhunderts über die gewaltigen Menschenströme im Zeichen der Massenmigrationen und die Expansion europäischer Kolonialherrschaft bis hin zu einer immer intensiveren globalen Verflechtung auf dem Gebiet politisch-staatlicher Ideen und Institutionen, des kulturellen Austausches oder der Verbreitung einheitlicher Konsummuster. Zwar lassen sich in diesem Zeitraum auch gegenläufige Tendenzen beobachten, wie etwa die Auflösung der Vielvölkerreiche und die Entstehung neuer Nationalstaaten in Osteuropa und im Nahen Osten, erste Ansätze zur Dekolonisation oder Phasen weltwirtschaftlicher Entflechtung während des Ersten Weltkriegs, der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre oder des Zweiten Weltkriegs; insgesamt aber überwiegt die Verdichtung globaler Interaktionen. Am Ende dieser Epoche steht eine neue globale Mächtekonstellation.
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Die Kinder der Täter. Das Dritte Reich und die Generation danach Dörte von Westernhagen Gebundene Ausgabe, 1988 Verkaufsrang: 342201
| Ich bleibe bei Ihnen: Rudolf Steiner und Ita Wegman. München, Pfingsten 1907. Dornach, 1923 - 1925 Peter Selg Gebundene Ausgabe, Oktober 2007 Verkaufsrang: 356221 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Was bisher geschah: Eine kleine Weltgeschichte Loel Zwecker Gebundene Ausgabe, 30. August 2010 Verkaufsrang: 403377 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Lateinamerika-Ploetz. Die Geschichte der Länder Lateinamerikas zum Nachschlagen Ploetz Gebundene Ausgabe, 1989 Verkaufsrang: 356249
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