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| Welt-Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Geschichte der Macht, 3 Bde. in 4 Tl-Bdn., Bd.2, Vom Römischen Reich bis zum Vorabend der Industrialisierung (Theorie und Gesellschaft) Michael Mann Taschenbuch, 1991 Verkaufsrang: 538272 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zweiter Band: Vom Römischen Reich bis zum Vorabend der Industrialisierung. Statt früher 39,90 Euro jetzt nur noch 24,90.
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Und keine Schlacht bei Marathon. Große Ereignisse und Mythen der europäischen Geschichte Wolfgang Krieger Gebundene Ausgabe, 2005 Verkaufsrang: 525298 Luthers Thesenanschlag fand nie statt! Bedeutende Ereignisse der Geschichte bewegen uns und prägen unser Geschichtsbild bis heute. Die Autoren dieses Bandes stellen unsere Geschichtsbilder auf den Prüfstand und kommen zu überraschenden Ergebnissen. Einige der bekanntesten "dramatischen Ereignisse" haben schlichtweg nicht stattgefunden, allzu oft wurden sie zu Legenden und Wunschbildern von Geschichte umgedeutet. Aber wie kam es zu derlei Erfindungen?
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Und keine Schlacht bei Marathon 3 von 5 Punkten Wie immer bei solchen Büchern, die von diversen Autoren bestückt werden, gibt es auch bei "Marathon", das auch "kleine Schlacht" heißen könnte, qualitativ unterschiedliche Beiträge. Akzeptabel sind sie alle, aber mal mehr und mal weniger spannend geschrieben. Beispiel : Die Befreiung von Orléans, Jeanne d`Arc von Heribert Müller: Johanna von Orléans, die Heroin Frankreichs, die von Gott gesandte, die glühende Royalistin, der Karl VII die Krone und den Zusammenhalt der Nation zu danken hat ? Wer war Sie ? "La Pucelle", ein Bauernmädchen aus Lothringen, die "Stimmen" hört, die ihr den Auftrag von Gott direkt erteilen, Frankreich von den Engländern zu befreien. Durch ihre Stärke und Begeisterungsfähigkeit für ihre Sache zog sie Bewunderer an, die schwach waren, denn die Franzosen waren im 100jährigen Krieg mit England ausgelaugt und verunsichert. Rational erklärte später Voltaire ihre Persönlichkeit als eine bedauernswerte Geistesgestörte und kranke Ekstatikerin, die an Halluzinationen bis zum Wahnsinn litt (heute Krankheit des schizophrenen Formenkreises). Geschichtlich war die Situation für England bereits ein overstretch, denn dem bevölkerungsarmen England stand ein bevölkerungs- und ressourcenreicheres Frankreich gegenüber. Weiterhin hatte sich der in Chinon im Abseits sitzende Karl VII mit klugen Diplomaten, Wissenschaftlern und Klerikern umgeben und unter diesen und ihren Kollegen in den von England besetzten Städten gab es mannigfache Verflechtungen (Studienfreunde, Verwandtschaften usw.) Frankreich war eigentlich schon auf einem guten Weg. Jeanne d`Arc war sozusagen der emotionale und heroische Kristallisationspunkt, ein aboutissement, d.h. Ergebnis und Endpunkt einer Entwicklung. Natürlich : Heldentum, Mystik und ein grausamer früher Tod auf dem Scheiterhaufen sind der Stoff für Heldinnen und Helden und Idole. Die Wirklichkeit ist wohl komplexer und weniger heroisch. Ein emotionales Symbol für die Einheit der französischen Nation wird sie trotzdem bleiben. Leider recht trocken geschrieben. Auch Historiker sollten in der Lage sein, ihren Stoff in ansprechender und (sorry) unterhaltsamer Form an den interessierten Leser zu bringen. Das historische Fazit ist altbekannt: Die Geschichte schreiben die Sieger und die überhöhen sich nun mal seit eh und je. |
Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln Julian Barnes Broschiert, 1994 Verkaufsrang: 608502 Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln OT A History of the World in 10 1/2 ChaptersOA 1989 DA 1990Gattung Roman Epoche Gegenwart/Postmoderne Der international erfolgreiche Roman von Julian Barnes setzt Themen und Thesen der postmodernen Geschichtsauffassung in einfallsreiche und amüsante Handlungsepisoden um. Inhalt: Die 10 1/2 (eigentlich elf) Kapitel des Buches sind konsequent episodisch angelegt: als in sich abgeschlossene Erzählhandlungen mit jeweils verschiedenen Akteuren, Schauplätzen und Handlungszeiten. Dadurch entsteht zunächst der Eindruck einer extrem inhomogenen, sprunghaften Erzählung. Kapitel 1 erzählt z. B. die Geschichte der Sintflut aus der grotesken Perspektive eines auf der Arche Noah mitreisenden Holzwurms. Kapitel 2 berichtet vom Terrorangriff eines Palästinenserkommandos auf ein Kreuzfahrtschiff. In Kapitel 3 müssen die destruktiven Holzwürmer ein mittelalterliches Kirchengerichtsverfahren über sich ergehen lassen. Kapitel 4 springt in eine atomar verseuchte Zukunft und zeigt die Irrfahrt einer überlebenden jungen Frau - oder vielleicht doch nur ihre alltäglichen Wahnbilder? Kapitel 5 ist ein analytischer Essay über Théodore Géricaults "Floß der Medusa", die monumentalste Gestaltung des Schiffbruchs in der Malerei usw. usf. - Im Schlusskapitel erwacht ein englischer Fußball-Fan im "neuen Himmel", wo Geschichte zum Stillstand gekommen und der Luxus unendlich monoton ist. Aber hoffentlich, ist auch das nur ein Traum... Aufbau: Die Episoden des Romans sind nicht nur inhaltlich disparat; sie werden auch aus wechselnden Perspektiven und in variierenden Erzähl- und Stilformen erzählt (z. B. subjektiver Bericht; dokumentarischer Aktenstil; Traum- und Wahnbilder; Brieffolge; analytische Bildbeschreibung). Andererseits sind sie durch wiederkehrende Themen und Motive miteinander "vernetzt", insbesondere durch das zentrale Bildfeld von Schifffahrt und Schiffbruch - und dabei wieder durch das Motiv der "Arche Noah". Wirkung: Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln beantwortet die Frage nach Fortgang und "Ziel" der Geschichte der Menschheit sowie nach der Möglichkeit, sie wahrhaft und eindeutig zu erzählen, im Sinne der postmodernen Theorie negativ: Geschichte zerfällt in Geschichten, die sich gegenseitig widersprechen, relativieren oder auch kommentieren und ergänzen können. Charakteristisch für Barnes ist jedoch die Einbettung dieses theoretischen Gehalts in überraschende Handlungen und einen ironischen Erzählton. J. V.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Ein wunderbares Buch 5 von 5 Punkten Großartig, dass dieses Buch wieder aufgelegt wurde. Habe es vor einigen Jahren zum ersten Mal gelesen, es gehört zu meinen absoluten Juwelen.
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Schlachten der Weltgeschichte: Von Salamis bis Sinai
Gebundene Ausgabe, 30. Januar 2003 Verkaufsrang: 225403 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zum Glück sind die Zeiten vorbei, da sinnentleertes Nachbeten von Schlachten und ihren Daten zum Programm des Geschichtsunterrichts in den Schulen gehörte. Doch die Kenntnis ihrer historischen Ursachen, ihres Verlaufs, ihrer Mystifizierung, ihrer Opfer und ihrer Folgen kann dazu beitragen, daß der Krieg als Handlungsoption, als "Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" endgültig aus dem Repertoire zwischenstaatlicher Konfliktlösung verschwindet. Unter diesem Leitgedanken haben die Herausgeber vierundzwanzig inter-nationale Historikerinnen und Historiker zusammengeführt. Fern aller Waffen- und Uniformverliebtheit ordnen sie die Schlachten in deren historisches Umfeld ein, beschreiben die Kriegsereignisse und erläutern ihre geschichtlichen Auswirkungen.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Schein und Sein 5 von 5 Punkten Eine der großen Diskussionen um die Kerninhalte der modernen Militärgeschichte ist immer noch die Frage nach der Rolle der Schlacht. Die Fixierung auf die Schlacht war Merkmal der applikatorischen Methode der Militärgeschichtsschreibung bis 1945 und ist immer noch Merkmal der populären Literatur der soganannten "War Buffs". Die Produktionen gerade letzterer Gruppe füllen in anglo-amerikanischen Buchhandlungen viele Regalmeter und überbieten sich gegenseitig in immer größeren betrachteten Zeiträumen, in immer größeren Zahlen der behandelten Schlachten, der immer bunteren Aufmachung und der Zahl der Karten und Bilder. Gemein ist allen diesen Bänden, dass sie im Regelfall nur wenig historischen Inhalt bieten, viele Mythen transportieren und nicht durch historische Forschung unterfüttert sind. Davon will sich die wissenschaftliche Militärgeschichte bewusst abgrenzen, so dass die (Wieder-)Annäherung an die Schlacht vielen Beteiligten nicht leicht fällt. Nichtsdestoweniger kann, egal wie stark man dieses Argument im Einzelnen nun gewichtet, kein Zweifel daran bestehen, dass die Schlacht zumindest ein zentrales Element von jeder Art Militärgeschichte sein muss. Irgendwie musste dieser Schritt der (Wieder-)Annäherung also unternommen werden - nicht zuletzt auch, um eben gerade der breiten Öffentlichkeit klarzumachen, dass es eine andere, seriöse Geschichtsschreibung der Schlacht gibt. Mit Förster, Pöhlmann und Walter haben drei führende Mitglieder des "Arbeitskreises Militärgeschichte" die Herausgeberschaft der "Schlachten der Weltgeschichte" übernommen, und bereits damit ist jede Gefahr gebannt, einen weiteren inhaltsleeren Sammelband mit Daten und Bildchen vor sich zu haben, der sinnlos Schlachten versammelt und von enthusiastischen Amateuren kompiliert wurde. Ganz im Gegenteil handelt es sich um eine Aufsatzsammlung mit Beiträgen führender Militärhistoriker aus der ganzen Welt. Einleitend wird dabei darüber reflektiert, was eine Schlacht eigentlich ist - eine (wie so oft) scheinbar einfache, eigentlich aber höchst komplexe Frage. Danach erfolgt eine kurze Übersicht über die oben genannten ähnlichen Sammelbände und eine kurze Auflistung der Aspekte, welche dieses Buch explizit von diesen abgrenzen soll. Diese Punkte sind: - Wissenschaftliche Autoren - Methodenvielfalt - Epochenübergeifende Perspektive - Abarbeitung der Dimensionen See, Land, Luft - Interkulturalität Alle diese Ansprüche werden eingelöst - naturgemäß manche mehr und manche weniger, aber das ist eher arbeitstechnisch und wissenschaftspragmantisch begründet als konzeptionell und damit absolut entschuldbar. Herausgekommen ist ein Buch, das jedem interessierten Leser verdeutlicht, dass die Schlacht ein legitimes Thema auch der modernen Militärgeschichte ist, ja sogar sein muss, und das auch dabei auch gleich praktisch vorführt, wie dieses Thema bearbeitet werden muss, um nicht wieder in die Applikation zurück- oder in die "War Buff"-Regale hineinzurutschen. Darüber hinaus ist es auch ein schlichtweg spannend zu lesendes Buch geworden, ein bei wissenschaftlichen Produktionen alles andere als selbstverständliches Charakteristikum. Das, was die Schlacht so faszinierend macht - die (scheinbare?) Reduktion von komplexer Geschichte auf dramatische Stunden, Minuten, ja sogar einzelne Handlungen - ist hier trotz aller wissenschaftlichen Distanz eingefangen und wiedergegeben worden. Dies wird durch den konsequent durchgehaltenen Ansatz, für jede Schlacht sowohl eine historische Einordnung relevanter Vorgänge bis zu ihrer Austragung wie auch eine Darstellung der Auswirkungen nach ihrem Ende beizufügen, nicht etwa abgeschwächt, sondern im Gegenteil verstärkt. So manche Schlacht steht durch diesen Vor- und Nachspann in gänzlich anderem Licht da. Amüsanterweise hat das Buch mit der Alexanderschlacht von Altdorfer ein derart altmodisches Cover erhalten, dass es in einem solchen "War Buff"-Regal perfekt tarnt. Wer weiß, vielleicht war hier ja eine gezielte Tarnung beabsichtigt, um auch die zum Kauf zu "überrumpeln", die normalerweise nicht in der unbebilderten, textlastigen Historiographie stöbern... Wünschenswert wäre nur eine optische Vereinheitlichung der doch sehr unterschiedlichen Kartenwerke gewesen.
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Wer regierte wann?: Regenten-Tabellen zur Weltgeschichte: Von den Anfängen bis zur Gegenwart Klaus-Jürgen Matz Taschenbuch, 1. Mai 2001 Verkaufsrang: 485365 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wie hieß der Vorgänger Ramses' II., und welcher römische Kaiser folgte auf Diokletian? Wie lange regierten Karl-August von Sachsen-Weimar und die Zarin Katharina II.? Wer herrschte 1880 in El Salvador? Wer war beim Kriegsausbruch 1914 französischer Regierungschef? Auf solche und ähnliche Fragen nach den Männern und Frauen, die Geschichte machten oder von der Geschichte gemacht wurden, gibt dieses Buch zuverlässige Antwort. Die Regententabellen verzeichnen Kaiser und Päpste, Zaren und Sultane, Könige und Landesfürsten, Präsidenten, Diktatoren und Regierungschefs sowie für uns wichtige Minister mit ihren Lebens- und Regierungsdaten in chronologischer Folge in insgesamt mehr als 340 untergegangenen oder noch existierenden Staaten und Territorien. Sie reichen vom Pharao Menes (2950 v. Chr.) bis in die jüngste Gegenwart. Das Buch ist universalhistorisch angelegt, jedoch ist den Daten zur deutschen Geschichte ein besonders großer Raum gewidmet: Die Regenten zahlreicher früherer deutscher Territorien sind aufgeführt und für die Zeit nach 1918 die Regierungschefs der Länder sowie die Reichs- und Bundesminister.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wer regierte wann? 5 von 5 Punkten Für den Hobby-Historiker ein sehr interessantes Nachschlage-Werk. Allerdings muss Frau und Mann etwas mehr blättern, als notwendig wäre, um die Geschichte eines Landes, eines Staates umfassend lesen zu können. Aber dies ist zu ertragen. Und einmal eingelesen... Für mich unverzichtbar.
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Der Untergang des Abendlandes Oswald Spengler Gebundene Ausgabe, Oktober 1998 Verkaufsrang: 468220 Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Der Untergang des Abendlandes OA 1918 / 22 (2 Bde.)Form Sachbuch Bereich Philosophie Mit seinem Buch Der Untergang des Abendlandes (Untertitel: Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte) prägte Oswald Spengler das moderne Geschichtsbild nachhaltig. Entstehung: Das Werk entstand aus einer kleineren politischen Schrift Spenglers aus dem Jahr 1911. Im Lauf seiner Recherchen seien ihm die "zuweilen berührten, nie begriffenen" Beziehungen - zwischen Formen der bildenden Künste und des Kriegs, zwischen "politischen und mathematischen Gebilden" - aufgefallen. Spengler setzt sich - wie im Untertitel des Werks angekündigt - zum Ziel, eine Morphologie der Weltgeschichte zu umreißen. Inhalt: Spengler entwirft eine Entwicklungsgeschichte der Kultur, gemäß der alle Hochkulturen (die indische, antike, arabische und abendländische) in ihren "Altersstufen" eine frappierende Parallelität aufweisen. Als Beweis hierfür führt Spengler so genannte "homologe Bildungen" an; hierunter versteht er kulturelle Erscheinungen, deren Entstehung zwar Jahrhunderte auseinander liegt und die sich äußerlich unterscheiden (wie die "antike Plastik und die abendländische Instrumentalmusik, die Pyramide des 4. Dynastie und die gotischen Dome, der indische Buddhismus und der römische Stoizismus"), die aber denselben Platz in der Phasenaufteilung einnehmen. Ähnlich verhält es sich mit dem vom Autor geprägten Begriff der "Gleichzeitigkeit": "Ich nenne gleichzeitig' zwei geschichtliche Tatsachen, die, jede in ihrer Kultur, in genau derselben - relativen - Lage auftreten und also eine genau entsprechende Bedeutung haben. Gleichzeitig vollzieht sich die Entstehung der Ionik und des Barock. Polygnot und Rembrandt, Polyklet und Bach sind Zeitgenossen. Gleichzeitig erscheinen in allen Kulturen die Reformation, der Puritanismus, vor allem die Wende zur Zivilisation." Durch die Einordnung solcher funktionsgleicher "Tatsachen" in die entsprechenden historischen Epochen der vier Kulturen entsteht ein komplexes Raster von jeweils "gleichzeitigen" Geistes-, Kunst- und politischen Epochen. Diese Interpretation, die als eine der frühsten Erscheinungen der strukturalistischen Methode gelten darf, hat nach Spenglers Ansicht nicht nur den Vorteil, dass man im Stil eines Paläontologen die fehlenden Stücke des Entwicklungspuzzles verschollener Kulturen rekonstruieren, sondern auch die Weiterentwicklung einer bestehenden Kultur, namentlich der abendländischen, vorherbestimmen könne. So sagt Spengler für das westliche Europa nach der momentanen "Herrschaft des Geldes" (der "Demokratie") die "Ausbildung des Cäsarismus" und den "zunehmend primitive(n) Charakter der politischen Formen" voraus. Aufbau: In der sprachlichen Ausführung bisweilen brillant, scheint die Analyse jeder Chronologie und Systematik zu entbehren. Die teilweise künstlich anmutenden Definitionen und Periodisierungen der behandelten Kulturen erscheinen willkürlich eingestreut. Auf der anderen Seite untermauert Spengler seine Argumentation mit Erklärungen philosophischer Begriffe wie Ausdehnung, Zeit, Raum, Takt und Tempo sowie mit der Unterscheidung der Prinzipien des Schicksals und der Kausalität in der Geschichtsschreibung. Beeindruckend ist die Vorgehensweise Spenglers, in einzelnen Kapiteln nicht nur den bildenden Künsten und den Staatsstrukturen, sondern auch dem mathematischen Wissen der einzelnen Kulturen eine besondere Bedeutung beizumessen. Als wichtigstes Unterscheidungskriterium zwischen Kulturen kommt Spenglers Vorstellung von Kulturseelen zum Tragen. So sei die antike Kultur in ihrem Wesen apollinisch, die ägyptische mystisch, die abendländische in ihrem Streben nach dem Unendlichen faustisch. Bestimmender als dieser Seelencharakter sei indes die unaufhaltsame Entwicklung einer Kultur hin zur Zivilisation, mit der Spengler den Verfall des abstrakten Denkens, die schaffende Kunst sowie den geordneten Staat verbindet. Wirkung: Die deutlich fatalistische, antidemokratische und daher letztlich konventionelle Zivilisationskritik Spenglers erfuhr in rechten Kreisen der Weimarer Republik den größten Zuspruch und verzerrte das Gesamtbild des Werks bis heute. B. A.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Fundiert und noch immer Top-Aktuell 5 von 5 Punkten Spengler versucht zu beweisen dass alle grossen menschlichen Zivilisationen ein ähnliches Entwicklungsschema aufweisen. Grundlage ist die Idee dass eine Zivilisation einen Prozess durchlebt, ähnlich dem Lebensprozess eines Menschen. Geburt - Wachstum - Produktivität - Senilität - Tod. Die Idee dieses Prozesses ist nicht neu, aber Spengler hat es soweit ich weiss zum ersten mal in dieser fundierten Form und mit zahlreichen zusätzlichen Basis-Überlegungen auf Papier gebracht. Grundlage für die Überlegungen bieten die Zivilisationen der Griechen / Römer / Chinesen / Inder und unsere "faustische" Zivilisation. Dabei versucht Spengler anhand der Mathematik/Kunst/Spiritualität/Religion/Kunst etc etc einen Vergleich zwischen den verschiedenen Kulturen zu ziehen. Dabei wird klar dass unserer faustischen Kultur grundsätzlich andere Werten und Betrachtungsweisen innewohnen als beispielsweise der indischen,chinesischen oder griechischen. Dies ist noch nicht verwunderlich, verwunderlich ist dass trotz all der Verschiedenheit jeder Kultur/Zivilisation ein gewisser "Lebensplan" zugrunde liegt. So etwas wie eine biologische Uhr die tickt. Nach Spengler durchleben wir in der faustischen Zivilisation gerade die letzte Phase, und bis ins Jahr 2200 wird unsere Kultur in dieser Form untergegangen sein. Wohlgemerkt: Spengler ist kein Untergangs-Prophet. Sein Werk würde ich als geschichts-philosophisch betrachten. Und auch wenn es bereits 90 Jahre alt ist so sind die Betrachtungen und Schlüsse in keinster Weise veraltet. Im Gegenteil: es wird klar wie stark das Schicksal einer Zivilisation vom Grund-Denken eines Menschenschlages bestimmt wird. Einem Grund-Denken dass sich in dunkler Vorzeit gebildet hat, vor Jahrtausenden, und weiterbesteht ohne dass dieser Zusammenhang in der Zivilsation wirklich zum Ausdruck käme, respektive ohne dass sich die einzelnen Teile einer Kultur, der einzelne Mensch, darüber im klaren wären. Insofern ist Spenglers Werk ein Aufklärungswerk und jedem zu empfehlen der sich Gedanken über unsere Zivilisation macht. Es ist interdisziplinär und wirkt in folgenden Disziplinen: Meta-Mathematik / Geschichte / Philosophie / Soziologie / Ahnenkunde / Psychologie / Zukunftsforschung / Kunstgeschichte etc. Kantianer aufgepasst, Spengler ist ein Goethianer. Er versucht zu erkennen, nicht zu verlogifizieren. Das Buch kann vom Laien verstanden werden. Spengler bleibt in der Sprache klar und bemüht sich um Verständlichkeit. Ein Studium der Geschichte wäre natürlich vorteilhaft, aber rudimentäres Wissen über die Gesamt-Zusammenhänge genügen auch. Kein leichtfertiges Werk. Zu Empfehlen? Auf jeden Fall.
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Die große Chronik der Weltgeschichte: Die große Chronik Weltgeschichte 04: Griechenland und die klassische Antike: 1000-323 v. Chr: BD 4
Gebundene Ausgabe, September 2008 Verkaufsrang: 528758 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ab 1000 v. Chr. breiteten sich die Kelten in Mittel- und Westeuropa aus, doch die Wiege des europäischen Abendlandes stand in Griechenland. Knapp 600 Jahre lang bestimmten erst Stadtstaaten wie Athen und Sparta, später dann die Makedonier die Geschichte des Mittelmeerraums. Mit der römischen Republik kündigte sich bereits die kommende Großmacht an. Literatur und Theatererblühten, Kunst, Medizin, Mathematik und Philosophie der Antike wirken bis heute nach.
Epochal war auch die wirtschaftliche Entwicklung: Eisen war das Metall der Zeit: Es diente nicht mehr zur alleinigen Herstellung von Waffen und Werkzeug, es kurbelte den Handel an, der auch zu einem kulturellen Austausch zwischen Ost und West führte und Städte zu Wirtschaftszentren werden ließ.
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Große Zivilisationen Göran Burenhult Gebundene Ausgabe, 2004 Verkaufsrang: 606722 Dieses Buch bietet eine umfangreiche und tiefgehende bersicht über die Geschichte der Menschheit. Ausgehend von der Kultur Mesopotamiens vor 5 000 Jahren werden in 20 spannenden Kapiteln Gesellschaft und Kultur der groáen Zivilisationen Asiens, Ozeaniens, Afrikas, des alten Europas und Amerikas veranschaulicht - bis hin zum Aufeinandertreffen der Kulturen in der Neuzeit. ber 600 Fotografien, Karten und Illustrationen sowie ein umfangreiches Glossar ergänzen die Darstellung.
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Geschichte im Überblick: Daten, Fakten und Zusammenhänge der Weltgeschichte Imanuel Geiss Taschenbuch, 2. Januar 2006 Verkaufsrang: 439850 Gewöhnlich versandfertig in 5 Tagen. Ohne Kenntnis der Daten bleibt Geschichte Spekulation. Ohne Einordnung der Daten in Zusammenhänge bleibt Geschichte abstrakt. 'Geschichte im Überblick' kombiniert ein Gerüst zentraler Daten mit erklärendem Text. Gegliedert in 133 Epochen, Themen und Längsschnitte - von der Altsteinzeit bis zur Neuen Weltunordnung - erfaßt es den Gang der Weltgeschichte in chronologischer Abfolge und mit systematischem Zugriff. Knapp und übersichtlich, aber gestützt auf profunde Kenntnisse der Weltgeschichte, macht dieses Kompendium von Immanuel Geiss das historische Grundwissen für Oberschüler, Studienanfänger und Geschichtsinteressierte zugänglich.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Genial 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch aufgrund der positiven Rezension meiner Vorrednerin gekauft und teile ihre Begeisterung. Da hat Jemand mit viel Sachverstand und vor allem einem Blick über den Tellerrand des eigenen Metiers geschrieben. Das Buch bietet Erkenntnismöglichkeiten über ZUSAMMENHÄNGE von historischen und menschheitsgeschichtlichen Entwicklungen. Mir gefallen Bücher immer, wenn sie nicht nur das eigentliche Gebiet gehandeln, sondern auch im Fall von Geschichte die Verbindung zu Politik und Religion herstellen. Und es ist allein wegen seines etwa 50-seitigen Anhangs kaufenswert. Herr Geiss hat da so viele Informationen in übersichtliche Tabellen gefasst - einfach hervorragend. Und es wird auch die Frage beantwortet, wie denn Menschen 13000 v.Chr. von Asien nach Amerika kommen konnten...Antwort im Buch!!!
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CD WISSEN - Reise durch die Weltgeschichte, 800 bis 1000 n. Chr.: Die Wikinger / Madagaskar / Goldenes Tibet / Die arabische Hochkultur, 1 CD Stephanie Mende Audio CD, Dezember 2007 Verkaufsrang: 168720 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "CD Wissen - Reise durch die Weltgeschichte" zeigt Geschichte aus einer völlig neuen Perspektive. Jede Ausgabe entführt die Hörer an vier packende Schauplätze einer Epoche. Vom vertrauten Europa geht die Reise zu verborgenen Kulturen im Orient, in den fernen Osten und ins Herz Afrikas. Alle Texte werden von erfahrenen Hörbuchautoren speziell für diese Reihe verfasst und machen die CDs umrahmt von passender Musik und Atmosphäre zu einem besonderen Hörerlebnis. Umfangreiche Informationen und tolle Abbildungen im Booklet runden die Hörbücher ab. Inhalt dieser Ausgabe: "Die Wikinger - Eroberer aus dem hohen Norden"; "Madagaskar - Der rätselhafte achte Kontinent"; "Goldenes Tibet - Könige auf dem Dach der Welt"; "Die arabische Hochkultur - Blüte von Wissenschaft und Kunst". Hördauer: ca. 75 Min.
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Fünf Wegscheiden der Weltgeschichte. Ein Vergleich Gottfried Schramm Gebundene Ausgabe, 1. Oktober 2004 Verkaufsrang: 560238 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Das vorgelegte Buch ist ein großer Wurf. Wer wagt es heute noch, über dreitausend Jahre hinweg Fragen an die Weltgeschichte zu richten, die nicht der Zufälligkeit von Jahrhunderteinteilungen ausgeliefert werden? ... Schramm, in vielen Gebieten der Philologie, der sozialen und politischen, der Geistes-, der Kultur- und der Religionsgeschichte seit langem ausgewiesen, hat jetzt einen Vorschlag zur Diskussion gestellt, fünf welthistorische Weggabelungen zu untersuchen und zu vergleichen ... Schramms Angebot, welthistorisch zu denken und empirisch konkret zu verfahren, führt auf provokative Einsichten, die sowohl wissenschaftlich wie politisch und vielleicht auch religiös unsere gegenwärtige Lage aufzuschlüsseln helfen. Und der Leser wird sich so auf eine gedankliche Abenteuerfahrt begeben, die ihn so sehr belehrt wie überrascht und herausfordert: zum Nachdenken, zum Vorausdenken oder auch zum Handeln." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Frischer Blick auf die Geschichte 5 von 5 Punkten Die beschriebenen fünf Wegscheiden sind die Erscheinung des Monotheismus im Ägypten des 13.Jhds. v. Chr., das Aufkommen des Christianismus, die Reformation Luthers, die Demokratie durch die amerikanische Verfassung und die Oktoberrevolution in Russland. Man bemerkt, dass die französische Revolution fehlt, aber Schramm stuft sie als Folge der amerikanischen Revolution ein. Für diese fünf folgenreichen Wenden arbeitet Schramm zehn Gemeinsamkeiten heraus. Zum ersten entstehen die neuen Formen aus vorhergehenden Formen und nicht aus dem Blauen. Zweitens geht der neuen Kultur eine Mutterkultur voran und die Entstehung der neuen Kultur läuft überraschend schnell ab. Die alten Formen verschwinden drittens nicht, sondern bestehen neben der neuen fort. Alle neuen Formen werden fünftens missionarisch oder sie wirken mindestens so. Die Wende vollzog sich sechstens meist in Randzonen mit geringer Kulturdichte. Die neuen Kulturen entstehen nicht dann, wenn die alte abgewirtschaftet hat, sondern sie entstehen siebtens aus gut etablierten und gesunden, vorangehenden Kulturen. Alle Wenden wurden achtens von sprachmächtigen Einzelnen herbeigeführt, die ein neues Bewusstsein zur Wirkung bringen konnten. Meist waren diese Leute relativ jung, aber bereits gereift und erstarkt. Trotzdem trafen diese einen Nerv, eine verbreitete Zustimmung, die die neuen Bewegungen neuntens zusammenhielten und ihr zum Durchbruch verhalfen. Und zehntens fanden fast alle in der kurzen Prägephase schon die leitenden und bestimmenden Texte. Die Durchführung dieses Programmes nun ist hochinteressant, denn keine dieser Wenden lief genau gleich. Die Unterschiede sind interessant, aber auch die Inhalte dieser grossen Wenden differieren natürlich enorm. Das macht die Lektüre abwechslungsreich. Es ist ein fruchtbarer Ansatz, den Schramm verfolgt, denn aus der Herausarbeitung der Kriterien fällt ein gerichtetes Licht auf die Geschichte, die das nicht Erhellte als für den Zweck der Untersuchung nebensächlich weglässt. Natürlich hat es nichts mit einer linearen Geschichtserzählung zu tun und ein zwangläufiges Programm ist nicht ersichtlich, auch wenn es z.B. natürlich einen Zusammenhang gibt zwischen dem Aufstieg des Christentums und der Reformation und es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Aussenseitertum gewisser Reformationsgruppen und deren erzwungener Flucht aus England nach Amerika, und der ersten Verfassung, die Kirche und Staat strikt trennte, die amerikanische nämlich. Das ganze Buch wirkt frisch, originell und unterhaltsam, auch wenn ich Schramm nicht alles glaube. Zudem habe ich aus dem Buch noch eine Aufgabe bezogen: Ich will die schweizerische Revolution von 1848 mit Schramms Kriterien untersuchen, denn daraus entstand eine Demokratie, die in zweierlei Hinsicht die amerikanische Verfassung übertraf: Mit den Kollektivführungen ohne starken Boss und mit den starken plebiszitären Instrumenten. Offensichtlich ist, dass diese weiteren Schritte im weltgeschichtlichen Kakao draussen stattfanden, in der winzigen, alpinen, sprachzerfurchten Schweiz. Offensichtlich ist auch der missionarische Charakter, denn plebiszitäre Elemente werden in vielen Ländern ausprobiert und in anderen seit Langem diskutiert. Am langsamsten ist wiedermal Deutschland, das seit dem 13. Jahrhundert immer hinterherlief. Das Buch ist, was aus dem Gesagten hervorgeht, bestens strukturiert, inhaltlich sehr interessant, gut lesbar, frisch und originell. |
Im weiten Land der alten Zeit Max Kruse Gebundene Ausgabe, 1997 Verkaufsrang: 598338 Was wäre es für ein Gefühl, bei der Entstehung des Kosmos zuzusehen? Oder mitten unter den ersten, noch kleinwüchsigen Menschen in Afrika zu sein? Berenike, Roman und Stefan erfahren es am eigenen Leib. Durch Zufall geraten sie in eine Art Freizeitpark, von wo aus sie eine phantastische Reise durch die Geschichte der Welt unternehmen - von den Anfängen bis zur Zeit Galileis. "Da ich glaube, daß mindestens 99 Prozent von uns von dieser Erde scheiden, ohne überhaupt begriffen zu haben, was für eine ungeheure Chance dieses Leben auch für sie gewesen ist, wollte ich versuchen, etwas davon begreiflich zu machen." (Aus dem Nachwort von Max Kruse.)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Und heute: Geschichte einmal langweilig 2 von 5 Punkten Das Buch ist eine Art Geschichtsbuch, dass einem bis zum Ende NICHT fesselt. Zwar enthält dieses Buch viele Informationen, die werden aber so langweilig wiedergegeben, das man schon nach den ersten 30 Seiten aufhört zu Lesen. Kruse hätte das Buch aber auch anders gestalten können: Z.B., dass die Jugendlichen wirklich in diese Welt einsteigen und darin Abenteuer... bestehen können; hier brabbelt aber nur so ein alter Mann namens Senex(wie einfallsreich) über den Lauf der Geschichte usw. und usw. und usw...............Gäähn. +:Trotzdem ist dieses Buch gut als Nachschlagewerk geeignet:)
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Chronik der Menschheit. Sonderausgabe
Gebundene Ausgabe, März 1999 Verkaufsrang: 148025 Die "Chronik der Menschheit" präsentiert sich als Weltgeschichte neuen Stils: In rund 1000 Kalenderspalten sind alle wichtigen Ereignisse vom Anbeginn bis heute chronologisch festgehalten. In rund 5000 jeweils in sich abgeschlossenen Einzelbeiträgen werden darüber hinaus Hoch- und Tiefpunkte ausführlich beschrieben. Eine Fülle von Abbildungen - mehr als 3600 Gemälde, Fotos, Karten, Schautafeln und Dokumente - kennzeichnet die Ausstattung dieses Werkes.
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Sternstunden der Geschichte, limitierte Sonderausgabe Alexander Demandt Broschiert, 24. Oktober 2008 Verkaufsrang: 547592 Schillers Wallenstein musste sich von Graf Illo, dem kaiserlichen Feldmarschall, vorwerfen lassen, die "Sternenstunde" zum Handeln zu versäumen. Gemeint war damit die günstige Konstellation von Umständen, die nur eines kühnen Entschlusses bedarf, um Großes zu bewirken. In diesem Sinne hat Stefan Zweig seine "Sternstunden der Menschheit" gestaltet. Während er sich aber in seinen Erzählungen auf die Dramatik im Geschehen beschränkte, ist bei der Auswahl und Darstellung der hier behandelten Ereignisse ein geschichtsphilosophisches Konzept unterlegt. Es geht um Vorgänge, die für das Zusammenleben der Menschen und Völker bedeutsam geworden sind, um Schritte auf dem Weg zu einer humaneren Gesellschaftsordnung oder um Ausblicke auf eine solche - Taten, die Entwicklungen zum Abschluss gebracht, in Gang gesetzt oder die Tore geöffnet haben
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sternstunden der Humanität 4 von 5 Punkten Wie der Autor schon im Vorwort schreibt, fällt es schwer, zu entscheiden was Sternstunden der Geschichte sind. Alexander Demandt wählte daher Ereignisse, die die Humanität der Gesellschaft weiterbrachten. Bei jeder Sternstunde beleuchtet er Hintergründe und den Verlauf, wie es zu dieser Sternstunde kommen konnte. Dabei schreibt Demandt immer flüssig und verfällt nicht in die trockene Historiker-Sprache.
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Weltgeschichte in Bildern
Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 652267 Dieser Band lädt dazu ein, die Weltgeschichte vom Urknall bis zum 3. Jahrtausend zu erkunden. Als fesselnd geschriebenes Nachschlagewerk lässt er die bedeutendsten Kulturen aller Kontinente und Jahrhunderte lebendig werden und verleiht den großen Namen der Geschichte von Julius Caesar bis Jeanne d'Arc, von Michelangelo bis Mutter Teresa ein Gesicht.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Guter Überblick über die Weltgeschichte 5 von 5 Punkten Das Buch bietet einen kompakt gebündelten Überblick über die Weltgeschichte. Auf jeweils einer Doppelseite werden die verschiedenen geschichtlichen Zeitepochen kurz und knapp vorgestellt. Dabei gibt es einerseits eine Gesamtübersicht über die Zeitspanne (z.B. Griechische Antike) und andererseits werden einzelne Aspekte kurz im Detail betrachtet (z.B. Stadtstaaten oder Olympische Spiele). Dank der vielen Bilder und dem leicht verständlichen Schreibstil ist das Buch nicht langweilig und selbst nach einem langen Arbeitstag noch gut zu lesen. Natürlich kann das Buch nur einen sehr groben Einblick in die Weltgeschichte vermitteln, etwas anderes wäre auf der begrenzten Seitenzahl nicht möglich. Ich habe mir das Buch vor allem gekauft, um die Zusammenhänge in der weltgeschichtlichen Entwicklung besser verstehen zu können. Themen, die mich dabei interessieren, vertiefe ich anhand anderer Literatur weiter. Also insgesamt ein super Buch für all jene, die nicht Geschichte studiert haben und trotzdem einen groben Überblick über die Weltgeschichte haben wollen. |
Ploetz. Kompakt-Ploetz. Sonderausgabe. Hauptdaten der Weltgeschichte
Gebundene Ausgabe, 2005 Verkaufsrang: 62088 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Die prägnante Weltgeschichte in Daten und Fakten - Zusammenhänge, Staaten und Strukturen - Epochen-Einführungen und Schwerpunktthemen - Chronologische Datenspalten: Jahr, Monat, Tag - Leichtes Nachschlagen durch klares Layout mit Leitbegriffen. Der Text ist auf dem neuesten Stand.
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Wanderung Flucht Vertreibung. Geschichte der Migration Patrick Manning Broschiert, 6. Juni 2007 Verkaufsrang: 597673 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Migration hat die Menschheit im wahrsten Sinne des Wortes "vorangebracht". Denn alle Wanderbewegungen, seien es die alltäglichen Wechsel von einer Gemeinschaft in eine andere (z.B. durch Heirat oder Umzug), die Kolonisation, die Auswanderung in neuerer oder gar die Völkerwanderungen in früheren Zeiten, alle diese Migrationen lösten einen nachhaltigen Wandel aus. Dabei sind die Gründe für das Verlassen der eigenen Gemeinschaft und Heimat vielfältig und nicht immer freiwillig, dennoch ist jede Integration eines Fremden in eine neue Gemeinschaft durch den Austausch unterschiedlicher Kulturgüter ein positives Element für die Entwicklung dieser Gemeinschft. Ohne diese positiven Impulse der Migration hätte es keine Menscheitsgeschichte gegeben, hätte nicht einmal der homo sapiens sein Ursprungsgebiet verlassen. Dieses Buch berichtet in einem weiten Bogen von der Entstehung der Menschheit, der Eroberung neuer Lebensgebiete, der "Erfindung" der Landwirtschaft und der damit verbundenen Eroberung der gesamten Erde bis zu den Eroberungszügen des Mittelalters, der Kolonisation fremder Erdteile in der frühen Neuzeit und den vielfältig begründeten Migrationen unserer heutigen Zeit.
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Fischer-Weltgeschichte. Bd. 19. Das chinesische Kaiserreich Herbert Franke, Rolf Trauzettel, Jean Bollack Unbekannter Einband, 1968 Verkaufsrang: 633715
| Fischer-Weltgeschichte. Bd. 34. Das Zwanzigste Jahrhundert I. 1918-1945 Robert A. C. Parker, Jean Bollack Unbekannter Einband, 1967 Verkaufsrang: 658062
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Terra X : Gräber, Gold und Geisterstädte Gottfried Kirchner Taschenbuch, 1998 Verkaufsrang: 577209
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