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| Welt-Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Sternstunden der Geschichte Alexander Demandt Gebundene Ausgabe, 2001 Verkaufsrang: 805712 Schillers Wallenstein musste sich von Graf Illo, dem kaiserlichen Feldmarschall, vorwerfen lassen, die "Sternenstunde" zum Handeln zu versäumen. Gemeint war damit die günstige Konstellation von Umständen, die nur eines kühnen Entschlusses bedarf, um Großes zu bewirken. In diesem Sinne hat Stefan Zweig seine "Sternstunden der Menschheit" gestaltet. Während er sich aber in seinen Erzählungen auf die Dramatik im Geschehen beschränkte, ist bei der Auswahl und Darstellung der hier behandelten Ereignisse ein geschichtsphilosophisches Konzept unterlegt. Es geht um Vorgänge, die für das Zusammenleben der Menschen und Völker bedeutsam geworden sind, um Schritte auf dem Weg zu einer humaneren Gesellschaftsordnung oder um Ausblicke auf eine solche - Taten, die Entwicklungen zum Abschluss gebracht, in Gang gesetzt oder die Tore geöffnet haben.Dr. Alexander Demandt ist Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sternstunden der Humanität 4 von 5 Punkten Wie der Autor schon im Vorwort schreibt, fällt es schwer, zu entscheiden was Sternstunden der Geschichte sind. Alexander Demandt wählte daher Ereignisse, die die Humanität der Gesellschaft weiterbrachten. Bei jeder Sternstunde beleuchtet er Hintergründe und den Verlauf, wie es zu dieser Sternstunde kommen konnte. Dabei schreibt Demandt immer flüssig und verfällt nicht in die trockene Historiker-Sprache.
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Coppenraths Atlas der Weltgeschichte. Die Moderne Simon Adams Gebundene Ausgabe, Januar 2008 Verkaufsrang: 647615 Coppenraths Atlas der Weltgeschichte zur"Moderne"nimmt seine Leser mit auf eine spannende Endeckungsreise in die Geschichte der letzten zweihundert Jahre (1800 bis Gegenwart): Wissenswertes über Seeschlachten und Weltkriege, über Kolonien und Supermächte Interessantes über die Industrialisierung, über Forschung und die Explosion von Wissen im Zeitalter der Kommunikation Mit anschaulichen Karten von Städten, Ländern, Kontinenten Mit faszinierenden Abbildungen von Ölfeldern und Fabriken, Wolkenkratzern und Erfindungen Viele Zeitleisten mit den wichtigsten Ereignissen
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Das Verdämmern der Macht Richard Lorenz Taschenbuch, 2000 Verkaufsrang: 907978 Großreiche haben in allen Epochen das Schicksal der Menschheit bestimmt und waren doch sämtlich dem Schicksal des Untergangs geweiht. Wie kommt es, daß einstmals mächtige Imperien dem Verfall nicht entgehen konnten? Gibt es hier geschichtliche Gesetzmäßigkeiten, immer wieder zu beobachtende Ablaufmuster? Und was können wir, am Anfang eines neuen Jahrtausends stehend, daraus für das Verständnis unserer heutigen Welt lernen?
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Geschichte der Macht: Dritter Band/Teil I. Die Entstehung von Klassen und Nationalstaaten (1760-1914): Bd 3 /Tlbd I (Theorie und Gesellschaft) Michael Mann Gebundene Ausgabe, 28. Oktober 1998 Verkaufsrang: 197425 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Michael Manns einzigartiges, auf mehrere Bände angelegtes Werk ist in den Sozialwissenschaften ohne Vorläufer. Band 1 und 2 behandelten den Zeitraum von der Frühgeschichte bis zum Zeitalter der Aufklärung. Gegenstand des dritten Bandes sind die politischen und sozialen Machtstrukturen der Periode zwischen dem Beginn der Industrialisierung und dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Mann entwirft eine umfassende Theorie der Entstehung des modernen Nationalstaates, wobei er vor allem die internationalen Aspekte politischer und ökonomischer Machtentfaltung miteinbezieht. Dabei zeichnet er ein plastisches und facettenreiches Bild vom Wachstum staatlicher Macht und der Bedeutung nationalstaatlicher Vergesellschaftung. Der Prozeß der fortschreitenden Bürokratisierung wird dabei ebenso beleuchtet wie die Ausweitung der zivilen Funktionen des Staates. Besondere Beachtung erfährt die Autonomie des militärischen Machtapparates als integraler Bestandteil moderner Staaten, ist es doch das Ziel des Autors, soziologische Erklärungen für die Eskalation zwischenstaatliche Gewalt im 20. Jahrhundert zu liefern.
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Geschichte der Macht: Erster Band. Von den Anfängen bis zur griechischen Antike: BD 1 (Theorie und Gesellschaft) Michael Mann Taschenbuch, 29. August 1994 Verkaufsrang: 732462 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Erster Band: Von den Anfängen bis zur griechischen Antike. Statt früher 39,90 Euro jetzt nur noch 24,90.
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Simon Dubnow. Buch des Lebens. Erinnerungen und Gedanken. Materialien zur Geschichte meiner Zeit: Simon Dubnow: Buch des Lebens 1. 1860 - 1903: Bd 1 Simon Dubnow Gebundene Ausgabe, 1. Oktober 2004 Verkaufsrang: 1095428 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Schlüsseldokument zum Verständnis der osteuropäischen und jüdischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. "Wir leben in einer historischen Endzeit, die das Erbe des neunzehnten Jahrhunderts in sämtlichen Bereichen des sozialen wie des individuellen Lebens tilgt. Unsere Epoche an der Wende zweier Jahrhunderte ist zu Ende gegangen und vieles deutet darauf hin, dass das zwanzigste Jahrhundert keine Fortsetzung, sondern die Umkehrung des neunzehnten werden wird. ... So will ich meine Erinnerungen als 'Materialien zur Geschichte meiner Zeit' verstanden wissen, einer Geschichte der geistigen Kämpfe zu Beginn dieser ra und der politischen an ihrem Ende." Simon Dubnow 1934 Simon Dubnows Buch des Lebens umfasst drei Teile, die in drei Bänden ver"ffentlicht werden. Band 1 vergegenwärtigt Kindheit und Jugend, die Lehrjahre und den Beginn der publizistischen Arbeit wie der historischen Forschung in Petersburg und Odessa in den Jahren 1860 bis 1903. Darin schildert Dubnow das traditionelle jüdische Leben in Osteuropa und den Aufbruch in die Moderne.
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Was wäre geschehen, wenn? Wendepunkte der Weltgeschichte Robert Cowley (Hg.) Gebundene Ausgabe, 20. Februar 2008 Verkaufsrang: 449909 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es hätte alles auch ganz anders kommen können. Was wäre z. B. geschehen, wenn Jesus nicht gekreuzigt worden wäre? Wenn ein Chinese und nicht Kolumbus Amerika entdeckt hätte? Wenn es 1917 in Russland nicht zur Oktoberrevolution gekommen wäre? In 23 Szenarien von der Antike bis zur Gegenwart beleuchten renommierte Historiker entscheidende Wendepunkte der Weltgeschichte. Ein faszinierender Lesespaß.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
noch anders 3 von 5 Punkten also die rezensionen törnen ja gehörig ab. dabei ist der ansatz hochinteressant und nicht zuletzt für geschichtslehrer (oder psychotherapeuten) ein goldenes schlüsselchen zum vertiefen. für alle, die`s interessiert: es gibt mindestens ein hochspannendes "kontrafaktisches" buch von christian von ditfurth, "der 21. juli" (2001) - ditfurth läßt stauffenbergs attentat gelingen und entwickelt einen sauber recherchierten plot für die nachkriegszeit, in dem himmler die rolle spielt, die er in letzter minute ja tatsächlich zu spielen gedachte und D dritte supermacht wird. auch aus dem wies-nicht-gekommen- ist, lernt man viel andersrum. nach dem motto "wie versage ich erfolgreich - leitfaden in 17 schritten" ... dann kann man gleich weitermachen mit ditfurths "die mauer steht am rhein - D nach dem sieg des sozialismus" (1999): brilliant geschrieben und aus halblaiensicht präzise. und die PTs sind bei milton erickson bestens bedient mit hilfreichen verstörungen.
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Geschichte im Überblick Imanuel Geiss Taschenbuch, 2000 Verkaufsrang: 763182 Ohne Kenntnis der Daten bleibt Geschichte Spekulation. Ohne Einordnung der Daten in Zusammenhänge bleibt Geschichte abstrakt. 'Geschichte im Überblick' kombiniert ein Gerüst zentraler Daten mit erklärendem Text. Gegliedert in 133 Epochen, Themen und Längsschnitte - von der Altsteinzeit bis zur Neuen Weltunordnung - erfaßt es den Gang der Weltgeschichte in chronologischer Abfolge und mit systematischem Zugriff. Knapp und übersichtlich, aber gestützt auf profunde Kenntnisse der Weltgeschichte, macht dieses Kompendium von Immanuel Geiss das historische Grundwissen für Oberschüler, Studienanfänger und Geschichtsinteressierte zugänglich.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Genial 5 von 5 Punkten Ich habe das Buch aufgrund der positiven Rezension meiner Vorrednerin gekauft und teile ihre Begeisterung. Da hat Jemand mit viel Sachverstand und vor allem einem Blick über den Tellerrand des eigenen Metiers geschrieben. Das Buch bietet Erkenntnismöglichkeiten über ZUSAMMENHÄNGE von historischen und menschheitsgeschichtlichen Entwicklungen. Mir gefallen Bücher immer, wenn sie nicht nur das eigentliche Gebiet gehandeln, sondern auch im Fall von Geschichte die Verbindung zu Politik und Religion herstellen. Und es ist allein wegen seines etwa 50-seitigen Anhangs kaufenswert. Herr Geiss hat da so viele Informationen in übersichtliche Tabellen gefasst - einfach hervorragend. Und es wird auch die Frage beantwortet, wie denn Menschen 13000 v.Chr. von Asien nach Amerika kommen konnten...Antwort im Buch!!!
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Die Amerikanisierung Amerikas: Thorsteins Veblens amerikanische Weltgeschichte Stephan Truninger Broschiert, Mai 2010 Verkaufsrang: 1094691 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Warum sind die USA so erfolgreich bei der weltweiten Durchsetzung von Werten und Waren, als Amerikanisierung verstanden? 5 von 5 Punkten Von Amerikanisierung wird überall geredet: im Fernsehen ebenso wie im Vorlesungssaal, am Stamm- und am Küchentisch. Gründe für den weltweiten Erfolg des Labels Amerikanisierung sucht und findet Stephan Truninger nicht in Deutschland oder Indien, sondern in der Amerikanisierung Amerikas selbst. Denn erst die besondere, weltweit ausgreifende Dynamik der Neuen Welt ermöglicht es, Modernisierungsprozesse auf unserer Seite des Globus als Amerikanisierung zu erfahren. Truninger analysiert die Entstehung des modernen Amerika und erschließt so Elemente eines reflexiven Begriffs von Amerikanisierung. Stephan Truninger orientiert sich dabei im Sinne einer Gesellschaftsbiographie am Leben und Werk des zeitgenössischen Soziologen, Ökonomen und Gesellschaftskritikers Thorstein Veblen (1857-1929). Aus der so entstehenden Archäologie der Amerikanisierung Amerikas rückt die aktuelle Diskussion über Globalisierung etc. in eine neue Perspektive. |
Putzger - Historischer Weltatlas. [103. Auflage]: Putzger. Historischer Weltatlas. Geschenkausgabe. Atlas und Chronik zur Weltgeschichte. (Lernmaterialien) Ernst Bruckmüller, Peter Cl. Hartmann Gebundene Ausgabe, Oktober 2002 Verkaufsrang: 420157 1877 brachte Bürgerschuldirektor Friedrich Wilhelm Putzger die erste Auflage seines historischen Schulatlasses heraus. Damals konnte der Leipziger nicht ahnen, dass er damit die Grundlage für ein international anerkanntes Standardwerk geschaffen hatte. Immer wieder ist der Putzger seitdem grundlegend überarbeitet, erweitert und neu gestaltet worden. Zum 125-jährigen Jubliäum liegt der renommierte Geschichtsatlas jetzt in stark erweiterter und repräsentativer Ausstattung vor - mit sage und schreibe 383 Karten, über 300 Abbildungen und 84 Grafiken. Ein Staatenlexikon rundet das Nachschlagewerk im Weltformat ab. Kompetente Info-Texte, klärende Nebenkarten, übersichtliche Datenlisten, Tabellen und Grafiken - all das hat es in diesem Umfang und dieser Ausstattung noch nicht gegeben. Die Darstellungen ökonomischer, sozialer und kultureller Prozesse, auch der außereuropäischen Regionen, lassen globale Entwicklungen deutlich erkennen. So hat sich dieses Standardwerk von einem Kartenwerk zu einem fundierten Überblick über die Geschichte der Menschheit insgesamt entwickelt - zu einem gänzlich neuen Putzger. Altbewährt von der epochalen Gliederung geleitet, ist die umfassende Erweiterung dieser Auflage feingliedrig regional und thematisch strukturiert. Ob germanische Völkerwanderung, Ausbreitung der Pest, Kolonialismus oder Rolle der Vereinten Nationen - der neue Putzger stellt nicht nur dar, sondern zeigt auch die weltgeschichtlichen Zusammenhänge. Deshalb ist er weit mehr als nur Grundlage für den Geschichtsunterricht. Dieser historische Weltatlas wird beim Lesen jedes geschichtlichen Textes als Nachschlagewerk wertvolle Dienste leisten, und er wird seiner selbst wegen zum Schmökern einladen. -Joachim Schüring und Herwig Slezak
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
schönes Schulbuch 4 von 5 Punkten Der "Putzger" als Standardwerk der historischen Atlanten bietet wiederum eine echte Bereicherung für jeden Interessierten. Die ursprüngliche Konzeption als geschichtsbuchbegleitender Atlas birgt nun neben dem ausführlichen Kartenmaterial, dass sehr umfassend auch Fachkundigen reichlich Informationen liefert auch einen kurzen textlichen Abriss, der den Atlas mit einigen Grunddaten und -fakten ausstattet und auch für den Geschichtsunkundigen zu einem lesenswerten Bilderbuch der Geschichte macht. Allerdings darf man hier nur Eckdaten erwarten, mehr kann und sollte ein solches Werk in diesem Rahmen aber auch nicht leisten. Besonders gut die gegenüber der Standardausgabe ergänzte Staatenchronik, die für jeden Staat der Erde einen kurzen historischen Abriss liefert und auf diese Weise zeitliche Querbeziehungen regionalspezifisch zeigt, die bei der Themenbetrachtung gern mal verloren gehen. Allerdings ist auch der Geschenkausgabe der Stallgeruch eines Schulbuchverlages und die Verwendung in Geschichts- und Sozialkundeunterricht deutlich anzumerken, nicht nur im Vorwort und der allgemein etwas schulmeisterlichen Sprache der Begleittexte, auch bei der Auswahl und Präsentation der Themen: politisch korrekt artig eine ganze Doppelseite über Judenpogrome, dafür kann man sich z. B. Informationen zum 7-jährigen Krieg vermutlich ob des "bösen Preußengeistes" mühsam aus 3 anderen Karten herausraten (gut das ich noch andere Geschichtsbücher habe, sonst wüsste ich bis heute nur, dass der 7-jährige Krieg vermutlich 7Jahre gedauert hat ;-) ) Auch die themenweise Zusammenstellung mag zuweilen im Schulunterricht sinnig sein, stört den geneigten Laien aber eher. Ansonsten halten Einband, Schutzumschlag, Papier und Seitenlayout das, was man sich von einer "Geschenkausgabe" verspricht. Massives Leinen, schöner Prägedruck, vielleicht zuweilen etwas kleine Karten. Insgesamt aber empfehlenswert.
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Atlas der Weltgeschichte
Gebundene Ausgabe, Dezember 1999 Verkaufsrang: 1096614 Eine Auswahl der Karten: Die Jäger und Sammler Kulturen der Steinzeit$Die Entwicklung der Landwirtschaft Christentum, Judentum und Islam Europa im Mittelalter Frühe Völker in Afrika und Amerika Entdeckungsreisen Die Französiche Revolution Nationalismus in Europa Die Weltwirtschaftskrise Die Revolution in Rußland und China Die Weltkriege Der Aufstieg der Supermächte Die Welt in den Neunzigern.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Englische Sicht 3 von 5 Punkten Die Weltgeschichte aus englischer Sicht. Im Ganzen ordentlich gemacht, kommt aber an 'Putzger, Historischer Weltatlas' nicht heran. |
Das unentbehrliche Handbuch für furchtlose Zeitreisende Lottie Stride Broschiert, Januar 2010 Verkaufsrang: 1036940 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Geschichte einmal anders erleben: Durch Zeit und Raum zu reisen, kann ein Riesenspaß sein - aber nur für den, der richtig vorbereitet ist. Egal ob sinkende Schiffe, gefährliche Dinosaurier oder kriegerische Wikinger: Mit diesem Handbuch wird jeder zum unerschrockenen Zeitreisenden. Gewappnet mit diesen Tipps wird jede Reise in die Vergangenheit oder Zukunft zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Interessantes "Zeitreisehandbuch" 3 von 5 Punkten Das Unentbehrliche Handbuch für furchtlose Zeitreisende stellt 32 Abenteuer dar, die man auf einer Zeitreise erleben kann bzw. könnte, und gibt Tips, wie man sie übersteht, oder wie man sie zuhause nachspielen kann (das Buch ist für jugendliche Leser gedacht). Allein die Idee eines Survivalhandbuchs für Zeitreisende gefällt mir so gut, dass ich am liebsten fünf Sterne gegeben hätte - bei der Ausführung gibt es aber leider erhebliche Schwächen. Jedes Szenario wird mit einer kleinen Geschichte eingeführt, die erzählt, wie der Zeitreisende (der Leser selbst) in einer neuen Situation landet, wen er dabei trifft und so weiter. Wie es ab hier weitergeht, unterscheidet sich von Fall zu Fall und ist die Hauptschwäche des Buches: -Möglichkeit 1: Es bleibt bei der Geschichte. Das ist etwas irritierend, weil es der "Handbuch"-Idee so überhaupt nicht entspricht und dem Buch so etwas von seinem Reiz nimmt. Zudem lässt es die jeweilige Situation sehr beliebig ausgewählt wirken. Beispiel: Im Kapitel zum großen Brand von London wird geschildert, wie der Zeitreisende ankommt, das Feuer und die vergeblichen Löschversuche beobachtet und wieder weggeht - das war's. Keinerlei Verhaltenstips zur Situation und damit eigentlich das Thema verfehlt... -Möglichkeit 2: Nach der Geschichte kommen Tips, die nur zum Nachspielen taugen und bei einer echten Zeitreise sinnlos wären. Auch das zerstört ein bißchen die so schöne Zeitreisehandbuch-Idee, kann aber auch positiv betrachtet werden: Die Vorschläge sind immerhin in der Realität anwendbar. Beispiel: Im Kapitel zur Verteidigung einer mittelalterlichen Burg folgt auf die Einleitungsgeschichte eine Anleitung zum Bau eines Ritterhelms aus Pappe... -Möglichkeit 3: Es werden tatsächlich handbuchartige Ratschläge zum bewältigen der historischen Herausforderung gegeben. Die sind dann zwar ohne jeden realen Anwendungsnutzen, helfen aber nicht nur, geschichtliche Ereignisse nachzuvollziehen, sondern machen auch Spaß, sie zu lesen. Kapitel in denen das sehr schön geleistet wurde, wären z.B. "Wie man beim Goldrausch in Amerika mitmacht" oder "Wie man mit einem Tyrannosaurus Rex fertig wird". Wären alle Abschnitte derart gestaltet gewesen, hätte das Buch wohl eine wesentlich bessere Bewertung verdient... Ansonsten: Die Texte sind sehr angenehm zu lesen, die Illustrationen gefallen gut. Negativ fallen leider die drei Ergänzungen auf, die der deutsche Verlag vorgenommen hat. Sie fallen erzählerisch wie von den Zeichnungen her deutlich ab, und nur eine ("Wie man an einer friedlichen Revolution teilnimmt") überzeugt inhaltlich ("Wie man wie ein Vogel fliegt" erzählt eine Geschichte über Leonardos Flugversuche und erklärt dann, wie man aus einem Magneten Strom gewinnt - hä?; "Wie man in fremde Sonnensysteme reist" erzählt nur eine Geschichte - und zwar über eine zukünftige Weltraummission, so dass man aus dieser Geschichte, die zudem blaß und langweilig bleibt, nicht mal etwas lernen kann...). Fazit: Kein schlechtes Buch, lehrreich und interessant mit netten Illustrationen. Dennoch hätte ich von der Grundidee her mehr erwartet. Insgesamt gefiel mir das parallel erschienene Buch Das lebensrettende Handbuch für verwegene Weltenbummlertrotz seiner weniger originellen und gewagten Prämisse wesentlich besser.
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Kriegsgeschichte. Weltgeschichte der Schlachten und Kriegszüge Viscount Montgomery of Alamein Gebundene Ausgabe, Januar 2002 Verkaufsrang: 638054
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Wertvolle Erfahrung in Sachen Kriegsgeschichte 4 von 5 Punkten Ein gelungener Streifzug durch die Geschichte menschlicher Kriege, geführt durch große Kriegsherren oder die die es sein wollten. Dieses Buch ist sehr leicht zu lesen und für einen Laien auch leicht nachvollziehbar, auch sind Taktiken grafisch gut dargestellt. Wer allerdings auf die Thematik 1.sowie 2. Weltkrieg hofft, wird von diesem Buch eher wenig begeistert sein, da Montgomery sehr vor eingenommen war. Und deshalb die Thematik so gut wie weggelassen hat. Deshalb nur von mir 4 Sterne. Alles in Allem ein gutes geschichtliches Standartwerk
Ein Schmöker alter Schule 2 von 5 Punkten Zugegeben, das Buch ist interessant zu lesen, hat gute Illustrationen, und geht auf viele wichtige Zentralereignisse der Geschichte, die sich leider nun mal meist in Kriegen und Schlachten darstellen, ein. Aber es ist ein Schmöker, im besten Falle ein überlanges Essay. Niemals wissenschaftlich gemeint und daher auch nicht so zu verstehen. Es ist kein Nachschlagewerk für ernsthaft Interessierte. Es ist ein gutes englisches Buch für den gemütlichen Abend vor dem Kamin, die Jagdhunde auf dem Fell davor und alter Brandwein im Glas. Es ist selbstherrlich, übermäßig subjektiv, und teilweise unerträglich Monty. Wie er eben war. Der ständige Verlierer der sich gerne als Sieger präsentiert und daher seine "Künste" lehren möchte. Ohne massive amerikanische Hilfe hätte Rommel diesem Maulhelden den Hosenboden versohlt und nicht einmal die Amerikaner konnten das Debakel von Marketgarden verhindern. Aber es hat Charme, es atmet britische Aristokratie aus und läd zum Schmunzeln ein. Ich empfehle es eingeschränkt zum Schmökern, aber um Himmels Willen nehmen sie es nicht wirklich für voll und verschonen sie Mitschüler, Kommilitonen oder Dozenten mit dem Verweis auf dieses Buch. Man könnte es Ihnen womöglich um die Ohren schlagen und dank menschlicher Gabe für Kommunikation gab es mehr als genug Kriege um diesen Wälzer sehr handfest zu gestalten.
Unzulänglich und oberflächlich! 2 von 5 Punkten Man kann dem Buch nicht absprechen, einen gewissen Grad an Unterhaltsamkeit zu besitzen. Allerdings muss der Leser eine Portion Humor mitbringen. Am laufenden Band finden sich in dem Buch Fehler bei den Jahresangaben. Aber das ist nur ein geringes Problem, falls man sich in der Kriegsgeschichte schon ein wenig auskennt. Wichtiger ist, dass diese Geschichte alles andere als vollständig ist. Die Beispiele wurden selektiv aneinander gereiht, um möglichst gut zueinander zu passen. Dazwischen stehen völlig sinnlose Kommentare des Autors, ob er schon mal auf einem historischen Berg gestanden hat, am Rande einer Nato-Tagung. Wie erwartet sind die Kapitel über den Zweiten Weltkrieg nicht als objektiv zu bezeichnen. Falsche Zahlenangaben hätten mit einfachem Aktenstudium vermieden werden können. Ebenso werden der deutschen Führung ständig Pläne, Kapazitäten und Versäumnisse nachgesagt, die es nie gegeben hat. Obendrein schwingt beim Lesen dieser Kapitel immer eine gewisse Arroganz mit, welche vielleicht nur auf eine mangelhafte Übersetzung zurück zu führen ist. Endlich muss auch beklagt werden, dass keine Angabe durch Fußnoten belegt wird. Belege fehlen in diesem Buch vollständig. Es gibt zwar ein Literaturverzeichnis, aber das ist völlig nutzlos, wenn man vorhat mit dem Buch ernsthaft zu arbeiten. Letztlich kann der Autor in dem Band alles behaupten, denn der Leser kann nichts davon überprüfen.
Kriegsgeschichte aus der Sicht Montgomerys 5 von 5 Punkten Dieses Buch bietet einen Überblick über die Kriegsgeschichte, mit wichtigen Schlachten vom Altertum bis in die Neuzeit. Eine Vielzahl von Abbildungen und Karten macht das Durcharbeiten dieses Standardwerkes zu einem äußerst angenehmen Unterfangen. Montgomery schildert dem Leser die Kriegsgeschichte (vorrangig anhand entscheidender/wichtiger Schlachten) chronologisch mit einem Überblick des Geschehenen zuzüglich eigener Betrachtungen und Bewertungen. Da er selbst ein hoher militärischer Führer war (Feldmarschall der britischen Armee im 2. Weltkrieg), schreibt er als Fachmann, was seine Betrachtungen und Bewertungen besonders interessant und aufschlußreich macht. Sicherlich ist seine Perspektive nur eine neben anderen, doch das ist kein Grund, dieses Buch nicht zu erwerben. Aber dieses Buch ist nicht nur wegen seines Inhalts empfehlenswert, sondern auch wegen seines günstigen Preises. Ein "Schnäppchen" für den militärhistorisch interessierten Leser.
Weltgeschichte der Schlachten und Kriegszüge 1 von 5 Punkten Ein schön zu lesendes Buch, was sicherlich zur ertmaligen Erscheinungszeit Anklang gefunden hat. Meiner Ansicht nach stimmen die Aussagen des Feldherrn nicht mit den geschichtlichen Ereignissen überein. Auch sein selbstherrliches Auftreten im Buch scheint nicht gerechtfertigt, sieht man sich seine Art der Kriegsführung und den damit verbundenen Verlusten an Menschenleben an. Zudem stellt er sämtliche Schlachten nur aus seiner Sicht und nicht wie angemessen von mehreren Standpunkten her da und urteilt somit in fast allen Darstellungen zumindest bedenklich, allein weil er nirgends angibt, woher er seine Informationen hat, die ihn zu seinem Urteil veranlassen. Wenn man es liest, sollte man sich in jedem Fall noch einige andere Bücher anschauen, um sich eine Meinung zu bilden...
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Fischer-Weltgeschichte. Bd. 28. Das Zeitalter des Imperialismus Wolfgang J. Mommsen, Jean Bollack Unbekannter Einband, 1969 Verkaufsrang: 964691 Der aus nationaler Selbstüberschätzung geborene Drang, Großmachtpolitik um jeden Preis zu treiben, ist das gemeinsame Merkmal der europäischen Mächte in der imperialistischen Ära, d. h. in der Zeit vom letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Hintergründe und historische Erscheinungsform des Imperialismus sind Gegenstand dieses Bandes. Sein Verfasser, Professor Wolfgang J. Mommsen (Universität Düsseldorf), der sich vor allem mit seinen Arbeiten über Max Weber einen Namen gemacht hat, verwirklicht hier eine neue Kombination von sozialgeschichtlicher und politikgeschichtlicher Betrachtungsweise. Im ersten Teil seines Buches führt er die entscheidenden politischen Ideologien, ihre Entwicklung und ihre praktisch-politischen Auswirkungen vor. Seine Aufmerksamkeit gilt sodann den gesellschaftlichen Wandlungen, die sich als Folge der Industrialisierung einstellten, und den damit zusammenhängenden Sozialproblemen. Im zweiten Teil analysiert Mommsen die Struktur der europäischen Staaten der Vorkriegszeit. Er läßt dabei - im Gegensatz zu der für diesen Zeitraum herkömmlichen Betrachtungsweise, die den Akzent ganz auf die Außenpolitik legt - innere und äußere Politik der einzelnen Staaten in ihrer Verzahnung sichtbar werden. Eingehend wird der Wettkampf der europäischen Mächte um die Kolonien - ein Hauptaspekt des Imperialismus - geschildert. Die Wandlung des nationalen Gedankens wird deutlich: seiner ursprünglichen idealen Zielsetzung, seines humanen Charakters entkleidet, verbindet er sich mit der Machtidee. So wird die Akkumulierung neuer, unheilvoller politischer und militärischer Energien möglich, deren Freisetzung Europa schließlich in den Ersten Weltkrieg und damit an den Rand des Zusammenbruchs führte. Den Ursachen und dem Verlauf des Krieges, der in seiner Folge auftretenden Revolution in Rußland, seinem Ende schließlich, das zugleich den Untergang des alten Europa bedeutete, gilt der letzte Teil dieses Buches. Der Band ist in sich abgeschlossen und mit Abbildungen, Kartenskizzen und mit einem Literaturverzeichnis ausgestattet. Ein Personen- und Sachregister erleichtert dem Leser die Orientierung.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Informatives Panorama der Zeit 5 von 5 Punkten Imperialismus: ein nach wie vor häufig benutztes Wort. Als Einführung in die Ära, die den Begriff prägte, ist dieses Buch genau richtig. Es zeichnet ein Panorama der europäischen Länder und Mächte nach; ihre Verfassung im Inneren, ihre Beziehungen zueinander, die sich aufbauenden Spannungen, die schließlich zum Ersten Weltkrieg führen. Allein dessen Darstellung ist schon das ganze Buch wert. Bei diesem Umfang ist die Darstellung verständlicherweise nicht allzu detailliert; dafür findet sich (selbstverständlich für eine solche Arbeit) ein Literaturverzeichnis mit weiteren Hinweisen; leider nicht mehr auf dem neusten Stand. Der perfekte Einstieg in die Materie! |
Geschichte griffbereit. Epochen / Daten / Personen / Begriffe / Schauplätze / Staaten. 6 Bde Imanuel Geiss, Gabriele Intemann, Michael Sommer Gebundene Ausgabe, 2002 Verkaufsrang: 695869 Das seit zehn Jahren eingeführte erfolgreiche Standardwerk zur Weltgeschichte Geschichte griffbereit liegt nun in vollständig überarbeiteter, erweiteter und aktualisierter Form vor. Das umfassende Nachschlagewerk und Lesebuch kombiniert in einmaliger Weise wissenschaftliche Zuverlässigkeit mit didaktisch klarer Allgemeinverständlichkeit. * Umfassendes, allgemein verständliches Nachschlagewerk zur Weltgeschichte * Leichter Zugriff durch thematisch-chronologische Darstellung * Weite Darstellungsperspektive durch Kombination von Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte * Jeder Band auch einzeln nutzbar * Als Gesamtwerk intelligent vernetzt zur Gesamtsicht der Weltgeschichte * Standardwerk für Schüler und Studenten
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Präzise, objektiv, verblüffend, spannend! 5 von 5 Punkten Ärgern Sie sich auch über Geschichtsbücher, die Weltgeschichte als einen endlosen langweiligen Wust unzusammenhängender Daten und Ereignisse darstellen? Dann lesen Sie "Geschichte griffbereit" und erfahren Sie, wie spannend unsere Vergangenheit ist! Die großen Pluspunkte dieses ungewöhnlichen, erfrischend intelligenten Werkes sind: 1. Die klare, präzise Sprache, die dem Leser schon etwas abverlangt, ihm aber ohne jedes Geschwafel in wenigen Sätzen viel Wissen vermittelt. 2. Die Überwindung einer einseitigen eurozentristischen Sichtweise: z. B. ist das "Mittelalter" ein Epoche, die nur für Europa passt. Für den Orient oder China sind ganz andere Zeiteinteilungen sinnvoll (z. B. islamisches Kalifat) 3. Ein verblüffender Einfall: Da die Verfasser wissen, dass man Weltgeschichte nie völlig objektiv beschreiben kann, erzählen sie sie gewissermaßen sechsmal: Als Abfolge von Epochen (1. Bd.), als 250 Seiten lange Zeittafel von Jahreszahlen von 8000 v. Chr. bis heute (2. Bd.), als Geschichte wichtiger Personen (3. Bd.), "Schauplätze", also Städte, Regionen, Flüsse (4. Bd.), "Begriffe" (5. Bd.) und schließlich als Geschichte der einzelnen Staaten (6. Bd.). Nicht jeder Band hält ganz das gleiche hohe Niveau, aber es ist sehr reizvoll, hin- und herzublättern und Geschichte so von verschiedenen Seite zu beleuchten! 4. Der Leser hat die freie Auswahl: Er kann "mal eben" nachschlagen (jeder Artikel/Abschnitt ist allein für sich verständlich), sich irgend wo "festlesen", hin- und herspringen oder auch ganze Kapitel oder Bände im Ganzen mit großem Genuss lesen. 5. Der größte Pluspunkt: Die Fähigkeit des Autors, auf fast jeder Seite dem Leser die Augen für die großen, hochinteressanten Zusammenhänge zu öffnen (z. B.: Warum leben auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien drei verschiedene Völker - Serben, Kroaten und Moslems - so verhängnisvoll nebeneinander? Kurz gesagt: Kroaten und Serben entwickelten sich durch die Teilung des römischen Reiches seit 395 n. Chr. auseinander (lateinischer Westen, orthodoxe Ostkirche!), und mit der Expansion des osmanischen, türkischen Reiches um 1500 kam als dritte Komponente der Islam dorthin!) Minuspunkte? Auf Illustrationen, Ausschmückungen und dergleichen wurde bewusst verzichtet. Die Artikel im Personenband wünschte man sich ausführlicher. Sechs Bände für die ganze Weltgeschichte: Das reicht natürlich nur für (ganz viele) erste Informationen! Aber die ergeben ein klares Gerüst, auf dem man sich mit sicherem Gefühl weiterhangeln kann! Ich wünsche diesem tollen Buch viele viele Leser! |
Neue Chronik der Weltgeschichte Brigitte Beier, Uwe Birnstein, Beatrix Gehlhoff, Ernst Christian Schütt Gebundene Ausgabe, September 2005 Verkaufsrang: 655306 Dieser Band bietet eine umfassende chronologische Darstellung der Menschheitsgeschichte von 3 000 v. Chr. bis in unsere Zeit, über 1 000 Artikel zu herausragenden Ereignissen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Alltag sowie mehr als 4 000 Kalendariumseinträge mit Kurzinformationen. 30 zentrale Essays zu Schlüsselthemen informieren mit großformatigen und kommentierten Welt- und Regionalkarten über die folgenschweren historischen Epochen. Der Band enthält weiterhin erläuternde Stichworte und Hintergrundkästen, über 1 000 vorwiegend farbige Illustrationen sowie ein ausführliches Sach- und Personenregister.
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Reisen an das Ende der Geschichte. Über die Zukunft der Vergangenheit Alexander Stille Taschenbuch, 2004 Verkaufsrang: 871172 Wie geht man in verschiedenen Ländern mit Geschichte um? Höchst unterschiedlich, lautet die Antwort des New Yorker Journalisten Alexander Stille, der dieser Frage in elf Reportagen aus Europa, Afrika und Asien nachgegangen ist: In Ägypten versucht man, die Vergangenheit zu konservieren. Doch für die Archäologen, die in Gizeh mit der Erhaltung der berühmten Sphinx beschäftigt sind, führt das in ein Dilemma: Ihr Verfall ist nur mit einer Restaurierung aufzuhalten, durch die das Monument zugleich verändert wird. In China hat man Bewahrung dagegen schon immer als Erneuerung verstanden. Historische Originale durch moderne Kopien zu ersetzen, sieht man deshalb nicht als problematisch an. Und auf Kitawa, einer Südseeinsel vor der Küste Neuguineas, beschäftigen die alten Traditionen den Völkerkundler aus Italien heute stärker als die Insulaner selbst. Das Interessanteste an Stilles Reisen an das Ende der Geschichte ist sein Blick für Paradoxien und Widersprüche: Der Neubau der Bibliothek von Alexandria zerstört antike Mosaiken. Ein Regenwaldprojekt in Madagaskar behütet das "Erbe der Menschheit" auf Kosten der lokalen Bevölkerung. Die Computerisierung des US-amerikanischen Nationalarchivs hat nicht zu mehr Ordnung, sondern zum digitalen "Daten-Overkill" geführt etc. Lesenswert ist Stille aber auch, weil er die Fähigkeit besitzt, lebendige Porträts zu zeichnen: Den kauzigen Oberlatinisten des Vatikans, der im Monteursanzug Latein als lebende Sprache unterrichet, hat man noch lange in Erinnerung. Manchmal schwingt in den Reisen an das Ende der Geschichte eine Portion nostalgischer Globalisierungsskepsis mit. Doch mit Fukuyamas Idee vom "Ende der Geschichte" haben Stilles Reportagen nichts zu tun. Schade, dass der Verlag es deshalb nicht beim Titel des amerikanischen Originals belassen hat: The Future of the Past - "Die Zukunft der Vergangenheit". -Bernhard Wörrle
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wenn Gräber in Gräbern und Graben graben 4 von 5 Punkten Münzen hinter Glas. Scherben in Vitrinen. Antikes Werkzeug in den Museen dieser Welt. Geht es noch langweiliger? Pfeile, Bögen, Schwerter - die Nachfolger der steinzeitlichen Keulen. Gefunden, ausgebuddelt und gehoben. Gesammelt, verschifft und verfrachtet. Archiviert und exponiert. Kleine und große Findlinge vom Anfang der Geschichte. Diese Dinge, Gegenstände und Objekte, Güter und Stücke, Waren und Vasen, Kochgeschirr und Speisereste, Spielzeuge und Schmuckstücke, Knochen, sie alle auf Zeitreise gebracht, eine Wissenschaft - die Archäologie - zweckdienlich als Katalysator und Zeitmaschine eingespannt, schickt jene historischen Hinterlassenschaften auf die "Reisen an das Ende der Geschichte". Vom Anfang der Geschichte an das Ende; wobei es die Gegenwart - nicht die Zukunft - ist, die das Ende darstellt. Das Ziel ist Wissen um das Leben der Menschen und die Erkenntnis darüber, wie sie lebten, in jenem Leben vor dem Leben, wie wir es heute leben. (Das Leben, wie wir es heute leben, möge allerdings - Gott behüte! - doch bitte noch lange nicht das Ende der Geschichte darstellen. Insofern ist der deutsche Titel - handeln die Sujets des Buches doch eigentlich vom Anfang der Geschichte und nicht von ihrem Ende - unpassend und schlecht gewählt. Der Originaltitel "The Futur of the Past" ist wesentlich verbindlicher.) Genau genommen behandelt das Buch des amerikanischen Autors Alexander Stille nicht irgendwelche antike Begebenheiten der Weltgeschichte, sondern die Geschichte der Archäologie und deren Facetten: souverän und mit großen Sachverstand, im publizistischen Stil des Journalisten Stille. In elf Kapiteln, eingebettet zwischen einer Einleitung und einem Schluss, führt er uns auf interessante Pfade und zum Teil auch in entlegene Ecken unserer Welt. Spannung versprechen - und halten - Kapitel wie "Die Rückkehr der verschollenen Bibliothek" (Alexandria) und "Das Rätsel um die Vatikanische Bibliothek". Die in China allseits beliebte Vervielfältigungsleidenschaft von geschützten, teilweise auch einmaligen eigenen - vielfach auch fremden - Kunst- und Kulturschätzen (bis hin zu geistigem Eigentum), behandelt das mir nachhaltig in Erinnerung gebliebene Kapitel "Die Kultur der Kopie und das Verschwinden der chinesischen Vergangenheit"; später im Rahmen eines Nachdrucks wiederbegegnet und erneut gelesen im GEO-Special China (Gruner + Jahr, Hamburg 2003). "Geschichtsplünderung" behandelt das teils schon mafiös durchgeführte Ausbeuten antiker Ausgrabungsstätten in Italien - ein Sport, an dem sich neuerdings, wie wir zwischenzeitlich wissen, sogar Staat und Ministerpräsident (Signore B.) beteiligen. Die Archäologie, oftmals als ein Fahnden, Suchen, Graben nach und Abtragen von materiellen Hinterlassenschaften des Menschen der Antike gesehen, war im Auge des Rezensenten bisher so etwas wie der handwerkliche Teil der Geschichtsforschung. Doch Stille dehnt den Begriff weit darüber hinaus aus: auf immaterielle Teile der Altertumskunde, wie Leben, Sprache, Erinnerung und Artenschutz. Der Archäologie geht es immer um den Menschen. Das unterscheidet sie von der Geologie, bei der u.U. - zwar mit ganz anderer Zielrichtung und in anderen Dimensionen - auch gegraben und abgetragen wird. Schon die Brockhaus-Ausgabe von 1911 (Kleines Konversations-Lexikon) definierte die Archäologie als die "Erforschung des Altertums eines Volks, seiner Geschichte, Sitten und Gebräuche, somit gleichbedeutend mit Altertumskunde, insbes. Erforschung der aus dem Altertum auf uns gekommenen Denkmäler, namentlich der Kunstdenkmäler." "Wenn alle Wälder schliefen," schrieb vor fast 200 Jahren Joseph von Eichendorff, "Er an zu graben hub, / Rastlos in Berges Tiefen / Nach einem Schatz er grub." Auch diese Abgrenzung gilt es klar zu machen: Mit Schatzsuche hat Archäologie nichts zu tun. Doch sind die Grenzen oft nicht klar gesteckt: siehe das Gebaren der Italiener in den letzten Jahren (wie oben schon angedeutet); siehe den massenhaften Abtransport von antiken Kunstschätzen und die Einrichtung von Museen und Antikensammlungen in Städten, vornehmlich Hauptstädten, im Norden Europas, in den vorigen Jahrhunderten. Die Idee zu diesem Buch hatte Alexander Stille - ja wo denn wohl? - in Rom, "einer Stadt, in der die physischen Überbleibsel der Vergangenheit allgegenwärtig sind." Rom! Ägypten ("Die Sphinx - virtuell und real"), Indien ("Das nächste Leben des Ganges"), Somalia ("Zurück in die Zukunft") sind nur drei der weiteren Stätten der Recherchen des Autors. Und immer geht es um Verständnis. Und darum, das Verständnis zu verstehen. "Bei dem Projekt habe ich von vornherein vermieden, eine bestimmte These oder Prognose aufzustellen, weil sich aus einem solchen Ansatz, so meine ich, zwangsläufig ein eher tendenziöses Buch entwickelt hätte (...)." Noch immer langweilig? Oder fasziniert? Fasziniert von was? Vom Buch? Oder in Sonderheit von der Archäologie höchstselbst? Es muss einem ja nicht gleich so gehen wie dem Lenchen, über die Theodor Däubler (1876-1934) seine Maja in dem Roman "Die Göttin mit der Fackel" sagen lässt, der Herr Zapf hätte erst einmal "Lenchen so gründlich für Archäologie interessiert, dass sie schon von Statuen träumt." - Antike Träume. Moderne Träumer. Und was ist es, wovon Alexander Stille träumt? Von einer kleinen Reise, wie sich Däublers Buch im Untertitel nennt ("Die Göttin mit der Fackel - Roman einer kleinen Reise"), von vielen kleinen "Reisen an das Ende der Geschichte"? Mitzureisen ist keine Zeitverschwendung. |
Die Deutschen und ihre slawischen Nachbarn. Materialien zur Ostkunde Alfred Schickel Broschiert, Juli 1987 Verkaufsrang: 1064246
| Illustrierte Weltgeschichte Claudia Richter Gebundene Ausgabe, Juni 2005 Verkaufsrang: 1071111
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Die Neandertaler, Spiegel der Menschheit Erik Trinkaus, Pat Shipman Gebundene Ausgabe, 1993 Verkaufsrang: 932132
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