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| Zeit-Geschichte | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Francia. Beihefte: Raymond Aron und Deutschland: Die Verteidigung der Freiheit und das Problem des Totalitarismus: Bd 68 Matthias Oppermann Gebundene Ausgabe, Oktober 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der französische Soziologe und Philosoph Raymond Aron gehört zu den bedeutendsten liberalen politischen Denkern des 20. Jahrhunderts. Durch die Beschäftigung mit Deutschland und dem Nationalsozialismus fand er in den dreißiger Jahren zum Thema seines Lebens, zu der Frage, wie die Freiheit in einem Jahrhundert der Tyranneien zu verteidigen war. Indem die vorliegende Studie Arons Verhältnis zu Deutschland untersucht, geht sie den Fundamenten seines Liberalismus auf den Grund und leistet einen Beitrag zur Geschichte des politischen Liberalismus im 20. Jahrhundert. Die Arbeit wurde sowohl mit dem Prix Raymond-Aron der Société des amis de Raymond Aron als auch dem Bruno-Heck-Wissenschaftspreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet.
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Globale Spionage . Geheimdienste und ihre Rolle im 21. Jahrhundert Paul Todd, Jonathan Bloch, Ari Gosch Audio CD, Oktober 2006 Verkaufsrang: 934149 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. Jonathan Bloch und Paul Todd untersuchen in diesem Hörbuch die Frage, inwieweit die technische Entwicklung und die durch die Bedrohung des Terrorismus veränderte weltpolitische Lage die Arbeit der Geheimdienste und ihre Ziele verändert. Sie diskutieren die neuen Aufgaben und Arbeitsmethoden mit Blick auf konkurrierende gesellschaftspolitische Ziele wie die demokratische Kontrolle und die Wahrung der bürgerlichen Freiheitsrechte. Behandeln die meisten Texte über Geheimdienste deren Geschichte, so stehen hier ihre Gegenwart und Zukunft in demokratischen Gesellschaften im Mittelpunkt: Inwiefern untergraben die an den Rändern der Legalität operierenden Geheimdienste die Grundrechte der jeweils eigenen Bevölkerung? 8 Audio-CDs, 1 Bonus-CD im MP3-Format, Laufzeit 10:01 Stunden.
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Abscheu vor der Weltgeschichte: Fragmente vom Menschen Erwin Chargaff Gebundene Ausgabe, Januar 2002 Verkaufsrang: 557358 Fünf Pamphlete wider den Zeitgeist sind hier versammelt: Sie greifen ein in den zuweilen gespenstischen 'Historikerstreit', und sie machen anschaulich, was Traditionsverlust wirklich bedeutet. Sie untersuchen, was als 'Wahrheit' gegolten hat im Lauf der Wissenschaftsgeschichte. Die hier gesammelten Arbeiten sind von aktueller Grundsätzlichkeit, Zeugnisse einer zornigen Zeitgenossenschaft.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
kritische Gesamtschau zum Thema Wissenschaft & Fortschritt 4 von 5 Punkten E. Chargaff, 1938 aus Wien vor Hitler nach Amerika geflüchtet, versucht auf 110 Seiten einen Exkurs zur Wissenschaft und deren Stellenwert. In den 50ern gehörte er mit zu den Entdeckern der Funktionsweise der DNS. Heute,95 jährig, zählt er zu den prominentesten Wissenschaftskritikern und dürfte über den aktuellen Stand der "Fortschritte" auf vielen Gebieten der Forschung bestens informiert sein. Viel beeindruckender als sein Fachwissen ist seine klassische Bildung. Wortgewaltig nimmt er den Leser in fünf Pamphleten wider den Zeitgeist mit auf eine spannende Reise durch die Epochen. Sprache, Religion, Kunst, Ökonomie... kein Gebiet wird ausgelassen. Er warnt vor der Verantwortungslosigkeit derer welche die Gesamtschau verloren haben, bzw nie hatten. Im Sinne Hegels die Geschichte replizierend (These / Antithese - Synthese ) beweist er daß die Menschheit immer erst dann kehrt machte als es anders nicht mehr ging. Sei es Ressourcenübernutzung und Zerstörung der Lebensgrundlagen. Seien es periodische Zusammenbrüche des Geldwesens infolge Zins und Zinseszins *)- steht uns demnächst wieder ins Haus. Seien es blutige Revolten derer welche nichts zu verlieren haben ...In diesem Sinne ist der Titel "Abscheu vor der Weltgeschichte" zu verstehen. Wenn bisher - auf welches Gebiet auch immer bezogen - der Kulminationspunkt erreicht war. Das heißt der Wendepunkt ab dem das Pendel der Geschichte begann in die andere Richtung zu schwingen, einfach weil es so sein mußte. Was wird uns zukünfig erwarten wenn vom Menschen geschaffene Kreaturen auf die Schöpfung losgelassen - diese unwiederbringlich zerstören? Wer wird, kann, darf diese aus Profitgier manipulierten Lebewesen zurückholen, auslöschen? *) Meinung des Rezipienten |
Tschechische Philosophen von Hus bis Masaryk Ludger Hagedorn Gebundene Ausgabe, September 2002 Verkaufsrang: 811571 Nach dem Band »Tschechische Philosophen im 20.Jahrhundert« nun »Tschechische Philosophen von Hus bis Masaryk«, ein Querschnitt, der im 14. Jahrhundert bei den Vorläufern der Reformation und dem Reformator Jan Hus beginnt, über Comenius im 17. Jahrhundert zu den großen Gestalten der »nationalen Wiedergeburt« der Tschechen im frühen 19. Jahrhundert führt und beim Philosophen und späteren Staatsgründer Masaryk an der Wende zum 20. Jahrhundert endet. Alle Texte sind aus sich heraus verständlich und gut zu lesen, weil der Bezug zur alltäglichen Lebenswelt immer deutlich ist - ob es um soziale Gerechtigkeit, sittliche Normen, Pazifismus oder politische Entwicklungen im 19. Jahrhundert geht. Ein Lesebuch.
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Andere Wege in die Moderne: Studien zur europäischen Ideengeschichte von der Renaissance bis zur Romantik Jan Patocka Taschenbuch, Juni 2005 Verkaufsrang: 1143515 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Tagen. »Die Geschichte begreifen wir als Spiel, in dem die Schauspieler nicht zugleich die Autoren sind. Erst in zweiter Reihe interessiert uns die Aufführung das eigentliche Studium gilt dem Inhalt des Spiels: den geistigen Tendenzen in ihren mannigfachen Kreuzungen, ihren Spannungen und Problemen, die nach vorne drängen; und oft sind es die entlegenen Träume abstrakter Geister, die im Laufe der Zeit in den Morast des Alltäglichen herabgesunken sind.« Jan Patoka über die Philosophie der Geschichte Dieser Band versammelt bedeutende ideengeschichtliche Essays des tschechischen Philosophen Jan Patoka (1907-1977), darunter Studi¬en aus einem Fragment gebliebenen geschichtsphilosophischen Werk aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die gegenwärtige Infragestellung linearer Geschichtsmodelle und ein geschärftes Bewusstsein für die Pluralität geistiger Entwicklungen verleihen seinen Überlegungen zur Genealogie der europäischen Neuzeit von Nikolaus von Kues bis zur Romantik eine überraschende Aktualität.
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Andere Wege in die Moderne. Forschungsbeiträge zu Patockas Genealogie der Neuzeit Ludger Hagedorn, Hans R. Sepp Taschenbuch, Juni 2005 Verkaufsrang: 1108395 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Erstmals im deutschen Sprachraum widmet sich dieses Buch den mannigfachen Verzweigungen im Denken von Jan Patocka, dem bedeutendsten tschechischen Philosophen des 20. Jahrhunderts, und fragt zugleich nach ihrer Einheit. An konkreten Beispielen verdeutlicht der Verfasser die Verwandlungen von Patockas Auffassung der Phänomenologie, ausgehend vom transzendentalen Idealismus des späten Husserl über die Auseinandersetzungen mit Heidegger bis hin zu Patockas eigenem Konzept einer asubjektiven Phänomenologie. Als Triebkraft für dieses ausserordentlich bewegte philosophische Denken erweist sich die Verquickung von Phänomenologie und Geschichtsphilosophie, die Patockas lebenslange philosophische Bemühungen prägte. Studien über die Hingabe an die Anderen und zum Problem eines Lebens nach dem Tode stellen Patockas originäre Phänomenologie des intersubjektiven Lebens vor. Besondere Aufmerksamkeit wird Patockas Deutung des Platonischen Seelenbegriffs geschenkt sowie der Rolle, die er in seinen geschichtsphilosophischen Betrachtungen spielt. Das Buch fusst auf einer eingehenden Kenntnis sowohl des publizierten Oeuvres als auch des umfangreichen unveröffentlichten Nachlasses des tschechischen Philosophen.
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Die Grenzen des Ästhetischen Karl H. Bohrer Taschenbuch, September 1998 Verkaufsrang: 825322 Was sind die Grenzen des Ästhetischen? Karl Heinz Bohrer unternimmt den Versuch, den inflationären Begriff Ästhetik gegenüber Hedonismus, Alltagsdesign, Oberfläche ohne Hintergrund und gegenüber "Lebenswelt" und "Kultur" abzugrenzen, um die Substanz des künstlerischen Wertes zu wahren.
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Freud - von der Akropolis zum Sinai. Die Rückwendungen zur Antike in der Wiener Moderne Jacques LeRider, Jacques Le Rider Taschenbuch, März 2004 Verkaufsrang: 1309776 Sigmund Freud war derart von der Antike geprägt, dass die Psychoanalyse als eine Archäologie des Unbewussten bezeichnet werden kann, deren Methode nach altphilologischem Modell konzipiert wurde: so nimmt bereits Sophokles' König Ödipus das "Subjekt des Unbewussten" (Lacan) vorweg. Seit dem Ersten Weltkrieg litt Freud unter einem zunehmenden Unbehagen an der neuhumanistischen Bildung, deren Widersprüche schon Nietzsche diagnostiziert hatte. Die Bezugnahme auf die griechische Antike hatte ihm zunächst ermöglicht, sich vom barock geprägten genius loci Wiens abzusetzen. Sein weiterer Weg aber führte ihn vom alten Griechenland weg, hin zum jüdischen Altertum. Dabei handelt es sich nicht um eine Rückkehr zum Religiösen, sondern den Versuch einer Neubegründung der Ethik und wissenschaftlichen Rationalität - just in dem Augenblick, als die europäische Kultur zusammenbricht.
Ausgehend von einer kulturhistorischen Einordnung des Phänomens der Rückwendung zur Antike, wie sie sich in der Wiener Moderne manifestierte, analysiert Le Rider die Bedeutung der Auseinandersetzung mit dem Altertum für den intellektuellen Werdegang Freuds. War die Orientierung am alten Griechenland für Freud anfangs von großer Wichtigkeit, wandte er sich später mehr und mehr dem jüdischen Erbe zu.
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Kritik und Geschichte. Foucault - ein Erbe Kants? Andrea Hemminger Broschiert, 1. Dezember 2003 Verkaufsrang: 1311137 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 2 Monaten. Forscht man im Denken Foucaults nach den Spuren Kants, so eröffnet sich ein völlig neuer Zugang zu Foucaults wissenstheoretischem Ansatz, der, um Herbert Schnädelbach zu zitieren, nicht nur zahlreiche Vorurteile gegenüber diesem Autor als gegenstandslos erweist, sondern auch sein ganzes philosophisches Gewicht spürbar werden läßt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei Foucaults unveröffentlichte Einleitung zu Kants Anthropologie, in der Foucault untersucht, welches Verhältnis bei Kant zwischen Anthropologie und Kritik besteht. Auf diese Weise lernt er die Lektion der Kritik, auf deren Grundlage er die nachkantische Subjektphilosophie insgesamt als ein Vergessen Kants, als anthropologischen Schlummer kritisiert. Um diesem Schlummer zu entkommen, proklamiert und entwickelt Foucault eine Wiederaufnahme des Projekts der Kritik in Form einer kritischen Geschichte der Denksysteme. Andrea Hemminger macht deutlich, daß es Kant war, der Foucault den Weg zur Kritik gewiesen und eine kritische Wende eingeleitet hat, und zeigt, aus welchen Gründen und in welcher Form Foucault die Kritik Kants transformiert. Andrea Hemminger hat an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft und Philosophie studiert und an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Sie ist korrespondierendes Mitglied des Centre Michel Foucault in Paris und arbeitet als freiberufliche Wissenschaftslektorin in München.
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Erlebnis und Repräsentation: Eine anthropologische Untersuchung Thomas Rolf Gebundene Ausgabe, Dezember 2006 Verkaufsrang: 2048286 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
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