Fotoalbum

Familienfotos von
Erwin Purucker

Von der Wiege bis zur Bahre...
Alte und neue Fotos von mir
und meiner Familie

1956 - Noch nicht lange her, trotzdem eine andere Welt!

Mein Großvater und meine Großmutter
väterlicherseits, Robert Purucker und Katharina, geborene Menzel, vor unserem Scheunentor. Dazwischen natürlich ich.

Fast alle Familien in der Altstadt hatten neben ihrem Beruf noch ein paar Kühe im Stall, ein paar Hühner oder Hasen oder wenigstens eine Ziege. Das lohnte sich damals noch. Und es war normal, dass der Misthaufen vor der Haustür war.
Großvater, Großmutter und ich 1956


Die Familie meiner Großeltern väterlicherseits

ca. 1930 im Garten des Wohnhauses
mit Landwirtschaft und Schreinerwerkstatt.

V.l.n.r.
  • Mein Onkel Martin
  • Mein Großvater Robert
  • Meine Tante Anna
  • Meine Tante Jette
  • mit meiner Cousine Anneliese
  • Meine Großmutter Katarina (Trina)
  • Mein Vater Leonhardt
Es fehlt mein Onkel Georg.
Die Familie meiner Großeltern ca. 1930


1893 bis 1917 - Ein ganzes Leben in 24 Jahren

Der Neffe und das Patenkind meines Großvaters, Robert Purucker, müsste mein Groß-Cousin o.ä. sein. Im 1. Weltkrieg, am 14. Mai 1917 wurde er bei Laon in Frankreich, ca. 100 km nordöstlich von Paris, durch eine Granate schwer verletzt und starb am 21. Mai 1917 im Lazarett zu Metz im Alter von 24 Jahren. Sein Grab findet man auf dem Marktleuthener Friedhof gleich als erstes auf der rechten Seite.
Robert Purucker 1911 Robert Purucker im 1. Weltkrieg 1915 Das Grab von Robert Purucker auf dem Marktleuthener Friedhof


Mein Vater, Leonhardt Purucker, beim Pflügen

Ein Bild vom Anfang der 50er Jahre. Kühe waren sehr nützlich. Sie gaben nicht nur Milch und gebaren Kälber, sie dienten auch als Zugtiere und wenn sie alt und schwach waren, lieferten sie auch noch Fleisch. Wenn ich zurückdenke, ist es beeindruckend, welche Unmengen an Heu, Stroh und Rüben meine Eltern zur Versorgung unserer drei Kühe und bis zu drei Kälber in die Scheune fahren mussten. Für die zwei Schweine mussten zusätzlich jeden Tag zwei Riesentöpfe Kartoffeln gekocht werden.

1955 kaufte mein Vater unseren Traktor, einen 13-PS-Deutz. Das gepolsterte Stirnblatt, mit dem die Kühe den größten Teil der Kraft auf den Pflug oder den Wagen übertrugen, wurde als Kind meine Schaukel (s.u.).
Pflügen mit Kühen - Mein Vater ca. 1952


Traktor Deutz 13 PS, heute Oldtimer Der luftgekühlte Deutz-Traktor mit 13 PS aus einem Zylinder aus dem Jahr 1955 leistet mir noch heute gute Dienste, obwohl er natürlich schon zu den Oldtimern gehört. Er hat zwei Schalthebel, einen für langsam, schnell und rückwärts und einen mit je drei Geschwindigkeiten, also insgesamt 9 Übersetzungen!

Das Bild dürfte von 1956 oder 1957 stammen. Es ist vor unserem Haus aufgenommen. Hinter der Bretterwand links befand sich natürlich der Misthaufen.


Meine Mutter und ich 1953 Meine Mutter Katharina Purucker,
geborene Grießhammer aus Oberweißenbach


Die fleißige und liebevolle Mutter,
Bäuerin und Hausfrau,
bei der Arbeit immer ein Lied pfeifend,
wurde von allen nur Trina genannt.
Meine Mutter, Katharina Purucker, geborene Grießhammer


Meine Großeltern mütterlicherseits in Oberweißenbach bei Selb Meine Großeltern mütterlicherseits
in Oberweißenbach bei Selb


Von links nach rechts:
Meine Großmutter Elisabeth, geborene Frohring,
meine Mutter Trina,
ihre Schwester Bertha,
mein Großvater Nikol Grießhammer
um 1920


Am Fichtelsee bei Fichtelberg und Neubau im Fichtelgebirge Hier ein Ausflug zum Fichtelsee 1955, da war ich 2.

Obwohl nicht weit weg, bei Fichtelberg und Neubau im Fichtelgebirge, war das ohne Auto damals schon eine größere Reise.

Ich scheine nicht begeistert gewesen zu sein,
vielleicht hatte ich was anderes vor!


Schneemann Der kleine Erwin mit einem groooßen Schneemann.

Wie es mir scheint störte es mich, dass der Schneemann keine Arme hatte!


Was passt zu solchen Bildern? Hermann Hesse vielleicht:
Das Gedicht "Stufen" schrieb er 1941 und verwendete es zwei Jahre später in seinem Roman Das Glasperlenspiel.

Stufen


Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen.
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen.
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!


Der Mann von fünfzig Jahren


Gedicht von Hermann Hesse
 
Von der Wiege bis zur Bahre
sind es fünfzig Jahre,
dann beginnt der Tod.
Man vertrottelt man versauert,
man verwahrlost, man verbauert
und zum Teufel gehn die Haare.
Auch die Zähne gehen flöten,
und statt daß wir mit Entzücken
junge Mädchen an uns drücken,
lesen wir ein Buch von Goethen.
Aber einmal noch vorm Ende
will ich so ein Kind mir fangen,
Augen hell und Locken kraus,
nehm's behutsam in die Hände,
küsse Mund und Brust und Wangen,
zieh ihm Rock und Höslein aus.
Nachher dann, in Gottes Namen,
soll der Tod mich holen. Amen.
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