Die "Roußbuttnboum" |
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| Wir singen vierstimmig mit Gitarrenbegleitung traditionelle Volksmusik in unserer Mundart und auch selbstgemachte Lieder im Stil der alten Volksmusik. Unser Name hat seinen Ursprung in einem alten Gewerbe unserer waldreichen Gegend, und zwar dem Ruß- und Pechbrennen. In speziellen Öfen wurde harzreiches Holz mit geringer Luftzufuhr verbrannt und dadurch Ruß in verschiedenen Qualitäten gewonnen. Dieser wurde in Holzspanbutten verpackt und zum Drucken und Färben, zu Schuh- und Wagenschmiere verwendet. Die Roußbuttnboum waren meist arme Burschen, die diese Rußbutten transportierten und weiterverkauften. Ein altes Lied darüber gab uns den Namen. |
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Unser bekanntestes Lied ist das vom
"Marktleuthner Leichwogn":
Es beschreibt eine wahre Geschichte: In Marktleuthen gibt es einen historischen Leichenwagen, der mit Pferden bespannt wurde und mit dem bis in die 60er Jahre die Toten zum Friedhof transportiert wurden. Seit er nicht mehr gebraucht wurde, stand er in einer Scheune der Stadt. Eines Tages im Jahr 1986 war er plötzlich verschwunden. Nachdem der Diebstahl angezeigt wurde, brachte ein Mitglied eines Reitvereins aus dem Rheinland den Wagen wieder zurück und sagte aus, er habe den Wagen von einem Marktleuthner mit Namen Drechselmeyer gekauft. In der ganzen Gegend gibt es natürlich keinen Herrn Drechselmeyer und die Sache konnte nie so richtig aufgeklärt werden. Hugo Künzel schrieb den Text zu einer Melodie aus dem Erzgebirge. |
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