Naturfotos
aus dem Fichtelgebirge

Bäume und Wald

Baumarten, Wuchsformen und Kuriositäten

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Neuester Erfolg der Gentechnik:
Eine Kreuzung zwischen einer Kiefer
und einem Korkenzieher!

(Gemeine Kiefer oder Waldkiefer, Föhre, Forche, Pinus sylvestris)

Als mögliche Erklärung erfuhr ich, dass entlang eines Hanges nach unten drückender Schnee diese Verformung verursacht. Es soll aber auch einen Pilz geben, der solch spiralförmigen Wuchs bei Gehölzen verursacht. Was hier zutrifft, weiß ich nicht. Für die Pilzkrankheit spricht, dass es viele Hänge mit Schnee und ohne Korkenzieher-Wuchs gibt, aber hier gleich mehrere Föhren diese Anomalie zeigen.

Die Bäume stehen in unmittelbarer Nähe einer 380-kV-Hochspannungsleitung. Hat jemand an anderen Stellen ähnliches beobachtet?
Korkenzieher-Föhre Korkenzieher-Föhre im Fichtelgebirge Korkenzieher-Kiefer




Ein Baum auf zwei Beinen!
Diese Eiche steht in  Arzberg im Fichtelgebirge am Ullmann-Steig in der Nähe der katholischen Kirche. Wodurch die Wuchsstörung einst verursacht wurde, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
...Wer sagt denn, dass die Anatomie von Menschen und Bäumen so verschieden ist?
Zweibeinige Eiche Zweibeiniger Baum Baum im Baum Menschliche und baumische Anatomie




Ein Baum im Lauf der Jahre und Jahreszeiten
Wetterbaum
Januar 1950
Sehen Sie den Baum im Hintergrund auf dem alten Foto von 1950? Es ist die Wetterföhre, die auch heute noch dort steht. Das Bild zeigt meinen Vater beim Skifahren auf dem Galgenberg bei Marktleuthen. Solche Bäume, meist auf erhöhten Punkten in freier Landschaft, nennt man auch Wetterbäume. Je mehr ein Wetterbaum Wind und Wetter ausgesetzt ist, umso weniger wächst er in die Höhe. Wenn ich an den Baum zurückdenke, als ich noch ein Kind war, so ist er heute nicht viel höher als damals. Der Stamm ist dicker geworden und er hat sich mehr verzweigt. Ab und zu bricht ein Ast ab, dafür wachsen andere nach. Wetterföhre auf dem Galgenberg bei Marktleuthen 2006
Mai 1978
Wetterföhre auf dem Galgenberg bei Marktleuthen 2006
26. Dezember 2006
Wetterföhre auf dem Galgenberg bei Marktleuthen 2009
12. Februar 2009



Umgestürzter Baum im Egertal bei Marktleuthen im Fichtelgebirge Fallen Bäume Wind und Wetter zum Opfer, sterben sie oft auf spektakuläre Weise. Das Holz splittert und man kann sich noch gut das Getöse vorstellen als der Sturm wütete. Sturmschaden an Fichte



Narben von Steigeisen an einem Baum Dieser dürre Baum sieht aus, als wäre er kreuz und quer ausgepeitscht worden. Bis auf über 10 m Höhe überziehen Narben den Stamm. Wahrscheinlich entstanden sie durch Steigeisen, als jemand hinaufkletterte. Möglicherweise hat ein Zapfenpflücker Samen gewonnen oder der Baum hatte besonders schöne Zweige, die jemand haben wollte. Der darunterliegenden Rinde nach müsste es eine Fichte gewesen sein. Sie steht auf dem Buchberg im Fichtelgebirge. Narben von Steigeisen an Bäumen



Zwei Ents Fichten auf dem Ochsenkopf Fichte in der Kampfzone
Zwei Ents bei der Begrüßung Fichten in der Kampfzone auf ca. 1000 m über N.N.
links auf dem Ochsenkopf, rechts auf dem Nußhardt




Diese Fichte hat wohl die
Bezeichnung "Kammfichte"
etwas zu wörtlich genommen.
Als sie sich umlegte, wollte
jeder Ast ein Stamm werden.
Eine Föhre hat sich auch
unauffällig mit druntergemischt.
(Gemeine Fichte, Rottanne, Picea abies)
"Kamm"-Fichte "Kamm"-Fichte




Eiche zwischen Neuenreuth und Stemmas Jahreszeiten

Eine Eiche in der Feldflur
zwischen Neuenreuth und Stemmas
mit und ohne Laub,
links im März
und rechts im Juni.
Eiche

Palme bei Cannes an der Cote d'Azur Palmen
gibt es natürlich nicht im Fichtelgebirge,
man nennt es ja auch Bayerisch Sibirien.
Dieses Foto entstand bei
 Cannes an der Cote d'Azur
Wurzeln am Felsen
Das Bild rechts zeigt, mit welcher Gewalt sich ein Baum an einem Felsen festklammert. Es entstand im Tal des Flusses Siagne nahe der Cote d'Azur.

Baum mit eingewachsenem Blech in Tschechien Hier sieht es aus, als würde uns dieser Baum die Zunge blecken! Er steht in der Nähe des verschwundenen Dorfes  Markhausen an der Eger in  Tschechien. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Dörfer, die zu nahe an der Grenze lagen, zerstört. Das eingewachsene Blech war vielleicht einmal ein Stück einer Überdachung. Niemand weiß es mehr.
Eingewachsenes Blech in Markhausen an der Eger

Eschenkreis oder Eschenhain am Theresienstein bei Hof an der Saale Eschenhaine und Eschenkreise
waren vor allem bei den Germanen von Alters her Kraftorte mit mystischen Einflüssen. Die Esche wurde von den Germanen als Weltenbaum Yggdrasil verehrt. Oft wird sie auch als Weltesche bezeichnet. Der Weltenbaum ist in alten Mythologien das Symbol kosmischer Ordnung und steht als Weltachse im Mittelpunkt der Welt.
Eschen-Knospe
An ihren relativ großen fast schwarzen Knospen sind die Eschen auch im Winter gut zu erkennen.






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