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Auch
Falter
oder
Lepidoptera
genannt, gehören
Schmetterlinge
zu den Insekten.
Wie diese besitzen sie kein inneres Skelett. Ihr Körper wird von einer
Chitinhülle zusammengehalten. Um ihre Fressfeinde zu irritieren haben sie auf
ihren Flügeln die verschiedensten Muster ausgebildet, wie z.B. das
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Sowohl im Raupenstadium als auch als erwachsener Schmetterling brauchen die
Tiere bestimmte Pflanzen zum Überleben. Die einzelnen Arten sind unterschiedlich
stark spezialisiert. Je stärker die Spezialisierung, desto schneller ist die Art
gefährdet, wenn die lebenswichtigen Pflanzen verschwinden oder zurückgedrängt
werden. Am bekanntesten ist natürlich der
Sommerflieder (Buddleja davidii),
den man auch als
Schmetterlingsstrauch
bezeichnet. Er zieht zwar die Schmetterlinge mit seinen Nektarblüten an, zur
Arterhaltung hilft er jedoch nur wenig. Hier sind vor allem Futterpflanzen für
die Raupen wichtig.
Schade dass die meisten Leute Disteln, Brennesseln und ähnliches im Garten nicht dulden, weil sie solche Pflanzen als Zeichen der "Unordnung" ansehen. Kaum etwas könnte die Artenvielfalt bei uns mehr fördern als etwas "Unkraut" in unseren Gärten. Warum muss man ständig Rasen mähen, dass es aussieht als läge ums Haus eine grün angestrichene Betonfläche!? Auch jeder Löwenzahn und jedes Gänseblümchen dient der Artenvielfalt. Schmetterlinge jedoch sind auf andere Pflanzen spezialisiert. Vor allem Wildblumen, bei denen der Nektar so tief in der Blüte versteckt ist, dass nur sie ihn mit ihrem langen Saugrüssel erreichen können. Bienen und Hummeln haben da keine Chance. Erste einfache Maßnahmen: Ein Beet für Wildblumen reservieren, evtl. eine Samenmischung für schmetterlingsfreundliche Blumen verwenden. Zusätzlich eine Ecke des Gartens verwildern lassen, am besten mit Brennesseln oder Disteln. Wenn der Nachbar schimpft, erklären Sie ihm, dass die dort lebenden Raupen ihn später als Gaukler der Lüfte erfreuen. Wen die Stacheln der Disteln stören, für den ist eine der Klettenarten auf der die Braunaugen unten sitzen, eine Alternative. |
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| Die Farbzeichnungen der Schmetterlingsraupen sind bei manchen Arten ausgesprochen schön. Die Farben dienen jedoch nicht der Schönheit, sondern sind meist Warnfarben für Fressfeinde, dass die Raupen giftig sind oder zumindest schlecht schmecken. Von den Farben der Raupen kann man nicht unbedingt auf einen farbenfrohen Schmetterling schließen. Aus den gruseligen schwarzen Raupen unten rechts zum Beispiel werden einmal Tagpfauenaugen. | |||
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| Mittlerer Weinschwärmer | Eulenfalter | Tagpfauenauge |
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Ein besonders schöner und
auffallender Schmetterling ist der Admiral (Vanessa atalanta). |
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Der
Traumermantel
(Nymphalis antiopa)
zeigt sich in unauffälligeren Farben. |
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Dieses
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| Nach dem Raupen-Stadium, der längsten Zeit ihres Daseins, in dem sie sich oft mehrere Male häuten, hüllt sich die Raupe in einen selbstgesponnenen Kokon, in dem sie sich in den fertigen Schmetterling verwandelt. Diese Zeit nennt man Puppen-Stadium. Hier die Puppe eines Widderchens. |
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