Insekten

Ausgewachsen, als Larve oder in Eiern

Naturfotos
aus dem Fichtelgebirge

Im Gegensatz zu Spinnentieren haben Insekten nur sechs Beine und einen Chitinpanzer. Sie sind die artenreichste Klasse der Tiere. Es gibt sie in den verschiedensten Farben und Formen und wir empfinden sie teils schön, teils aber auch eklig. An Schmetterlingen und Marienkäfern erfreuen wir uns, die

Larve des Museumskäfers

(rechts) stößt uns ab.

Den  Wollkrautblütenkäfer (Anthrenus verbasci), dessen Larve hier zu sehen ist, bezeichnet man wie den Kabinettkäfer auch als Museumskäfer. Zusammen mit dem Teppichkäfer gehören sie zur Familie der Speckkäfer. Die Larve ernährt sich von toten Insekten, Tierhaaren und Federn. Als Wohnungsschädling und Textilschädling kann sie vor allem natürliche Textilien schädigen. Der erwachsene Käfer ernährt sich von Nektar und Pollen.

Auf einer Extraseite finden Sie meine  Schmetterlingsbilder,
auch sie sind Insekten.

Käfer

Pappelblattkäfer bei der Paarung
He, was macht ihr denn da?!

Pappelblattkäfer

bei der Paarung
Marienkäfer im Winterschlaf

Marienkäfer

im Winterquartier In Gesellschaft vergeht die Zeit des Winterschlafs viel schneller.
Marienkäfer
Marienkäfer
Marienkäfer gegen Ameisen und Blattläuse
Marienkäfer sind die Lieblinge der Kinder und der Gärtner. Sowohl der ausgewachsene Käfer als auch seine Larve vertilgen Blattläuse. Wenn man Marienkäfer ärgert, geben sie ein stinkendes Sekret ab. Damit verteidigen sie sich von Fressfeinden, denen dann der Appetit vergeht.

Die Blattlaus-Kolonien werden oft bewacht von Ameisen. Sie lieben die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Läuse und verteidigen sie deshalb mit Ameisensäure und Bissen. Dann muss sich der Marienkäfer andere Beute suchen.
Insektengelege der Gottesanbeterin

Gottesanbeterin


Insektengelege der Europäischen Gottesanbeterin in einem Tal bei  Saint-Raphael und Agay in Südfrankreich nahe der  Cote d'Azur
Europäische Gottesanbeterin
Gottesanbeterin
Ein erwachsenes Exemplar habe ich dort nicht entdeckt. Erst Jahre später sah ich diese an einer Hauswand in Pula in Istrien (Kroatien). Die meisten sind grün, vor allem die Männchen sind oft braun. Es gibt ca. 2150 Arten in acht Familien, wahrscheinlich handelt es sich hier auch um eine Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa).
Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa)
Gottesanbeterin am Felsenstrand beim Vogelschutzreservat Palud, Istrien:
Gottesanbeterin am Felsenstrand beim Vogelschutzreservat Palud, Istrien
Insektengelege, evtl. Schmetterlingseier

Insektengelege, Insekteneier

Das Rhabarberblatt wird's bald nicht mehr geben:

Insekteneier in meinem Garten,
möglicherweise Schmetterlingseier
Insekteneier auf einem Rhabarberblatt
Wollschweber, Trauerschweber oder Hummelfliegen

Wollschweber


Eines Tages sah ich kurz ein Insekt, das wie ein Kolibri vor einer Blüte schwebte und Nektar trank. Erst dachte ich, es wäre ein Taubenschwänzchen gewesen, das sind kleine Nachtfalter, die sich so verhalten. Am nächsten Tag sah ich es deutlicher: Es waren Wollschweber, man nennt sie auch Trauerschweber oder Hummelfliegen. Sie sind behaart wie Hummeln und schweben vor den Blüten um mit einem langen Rüssel Nektar zu trinken, gehören aber zu den Fliegen.
Wollschweber - Geflecktes Lungenkraut
Höhlenschrecken - Langfühlerschrecken

Höhlenschrecken

Eine Rarität findet man in einer Karsthöhle in einem Steinbruch im  Wunsiedler Marmor im Fichtelgebirge: Im Jahr 1997 wurden hier die ersten in Deutschland nachgewiesenen Höhlenschrecken entdeckt. Später fand man diese auch in Mayen bei Koblenz und im Elbsandsteingebirge. Die Höhlenschrecken gehören zu den Langfühlerschrecken. Die langen Fühler sind im Dunkel der Höhle sicher sehr nützlich.
Höhlenschrecke
Springschwänze
Springschwänze - Collembola
Springschwänze auf dem Waldboden
Springschwänze

Springschwänze

Vielleicht sind Ihnen beim Spazierengehen schon mal seltsame Schatten auf dem Weg aufgefallen. Sie sehen aus wie ein grau-schwarzes Pulver, das jemand mit einem Schwung auf den Weg gestreut hat. Betrachtet man die Sache näher, erkennt man, dass sich da etwas bewegt. Stochert man mit einem Stöckchen hinein, hüpfen schlagartig lauter kleine Tiere weg, Flöhe? Es sind Springschwänze, eine Tierklasse, von der es weltweit viele Arten gibt. Man betrachtet sie als eine Art Urinsekten, sie bilden aber eine eigene Klasse.

Sie ernähren sich von verrottenden Pflanzenteilen auf dem Waldboden. Wegen der Zersetzung abgestorbener Pflanzenteile sind sie nützlich und an der Bildung von wertvollem Humus beteiligt. Nur selten werden sie schädlich, wenn bei Massenvermehrungen kein abgestorbenes Pflanzenmaterial mehr zur Verfügung steht und sie die Feinwurzeln lebender Nutzpflanzen anfressen. Sie besitzen eine eingeklappte Sprunggabel, mit der sie bei Gefahr plötzlich springen können wie ein Floh. Welche Art ich hier genau fotografiert habe, weiß ich nicht. Es gibt Namen wie Schwarzer Wasserspringer oder Schneefloh, insgesamt um die 2000 verschiedene Arten in Miteleuropa!

Bienenschutz, Insektenschutz

Immer wieder wird empfohlen, in der Natur wieder mehr Natur zuzulassen. In den Köpfen der Menschen muss ein Garten aber immer noch "ordentlich" sein. Englischer Rasen wird nur sehr zögerlich in Blumenwiesen verwandelt. Wo Kinder herumtollen wollen oder Sport getrieben wird, ist ein kurzer Rasen natürlich von Vorteil. Um so mehr erstaunte mich dieser Fußballplatz. Ob die Umwandlung aus Naturschutzgründen oder mangels Fußballspieler geschah, konnte ich nicht erfahren. Jedenfalls schlage ich mal eine neue Sportart vor: Lang-Rasen-Fußball oder Hochgras-Fußball.
Hochgras-Fußball oder Lang-Rasen-Fußball


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