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Der letzte Zeuge: Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter - Rochus MischDer letzte Zeuge: Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter
Rochus Misch

Gebundene Ausgabe, 27. Juni 2008
     Verkaufsrang: 42      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Ein sehr bedeutendes Buch      5 von 5 Punkten
, daß ich nicht mehr hergeben werde, weil Rochus Misch und eben kein Anderer so nah bei Hitler war und so "neutral" berichten konnte über den "Chef" und über seine Aufgaben und Erfahrungen bei dem "Chef", der ganz Europa ins Unglück stürzte. Etwas, etwas ganz Besonderes und Wichtiges fehlt mir jedoch in seinem Buch und zwar was in seinem Kopf vorsich ging, als er von den vielen grausamen Taten seines "Chefs" im nachhinein erfuhr...Dieser Teil wär echt von größter Bedeutung gewesen, dieser Teil fehlt, leider !! Aber trotzdem...es ist eine sehr aufschlußreiche Autobiographie mit einem Vorwort und einem iteressanten Epilog. Sehr empfehlenswert !

Ein Standardwerk der Zeitgeschichte      5 von 5 Punkten
Keiner war näher dran als er, nicht an Hitler, sondern am Geschehen der damaligen Zeit.

Rochus Misch, Telefonist, Leibwächter, Kurier. Das alles ist bekannt und steht ja auch
auf dem Buch. Viel interessanter finde ich allerdings den Rochus Misch als Zeitzeuge,
als Beobachter, als Mensch. Und den lernt man hier kennen. Wie ist er zu dem geworden,
was er war ? Was ist nach dem Krieg passiert ? Wie verlief sein Leben danach ?
All diese Fragen und viele andere beantwortet das Buch.

Wenn man liest bei welchen geschichtlichen Ereignissen Misch dabei war, welche Personen
er getroffen hat und deren Schicksal er beobachten konnte, kann man sich nicht vorstellen,
das es noch jemanden gegeben hat, der so viel Zeitgeschehen aus dieser Epoche miterleben
durfte oder musste. Er hat Hess kurz vor seinem Englandflug erlebt, Moussolini die Hand
geschüttelt, DAS entscheidenene Telefonat nach dem Hitlerattentat aus Berlin vermittelt,
was letztlich zum Scheitern des Putsches geführt hat, war dabei als man den toten Hitler
fand und seine Leiche aus dem Bunker trägt, wie Magda Goebbels Ihre Kinder aufs Sterben
vorbereitet und wird von Goebbels unmittelbar vor dessen Selbstmord, als Letzter am
02. Mail 1945 aus dem Bunker entlassen.
Das sind nur einige der Erlebnisse, die Misch als Beobachter schildert, sich nie in den
Vordergrund drängend. Sehr bewegend geschrieben sind auch die Passagen über seine Verhöre
und Folter durch den sowjetischen Geheimdienst und seine Zeit der Zwangsarbeit in den
verschiedensten Lagern.

Rochus Misch ist ein bescheidener Mensch. Das wird einem klar, wenn man seine
Entwicklung sieht. Man hat an keiner Stelle des Buches den Eindruck, das etwas
dazugedichtet oder weggelassen wird. Oft schreibt Misch "daran erinnere ich mich
nicht mehr so genau", "den Namen weiß ich nicht mehr" und "da bin ich mir nicht
sicher".

Einiges ist sicher, zumindest nach meinem Geschmack, etwas zu kurz gekommen, oder wird
nicht ausführlich genug beschrieben. z.B. Wie sind die von Misch gemachten Fotos
gerettet worden ? Das tut dem Wert des Buches und dem Informationsgehalt keinen
Abbruch.

Besonders erwähnens- und lesenswert sind noch das Vorwort von Ralph Giordano
und der Epilog von Sandra Zarrinbal (Co-Autorin). Beide schreiben völlig offen
und ehrlich Ihre Meinung zu dem Buch und zu seinem Entstehen ohne etwas zu
beschönigen oder zu verdammen.

Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Werk zur Zeitgeschichte, das jeder
der sich für unsere Vergangenheit interessiert gelesen haben sollte.

Eine erliche Antwort auf unbeantwortete Fragen!      5 von 5 Punkten
erlich gesagt hatte ich nicht viel glauben an eine weitere sogenannte warheit. aber wenn man sich mit dem menschen Rochus Misch beschäftigt, dann wird einem klar das dieser mensch warheiten kennt die so noch nicht veröffentlich wurden. wollte er sich nur profilieren, so hätte er viel eher und noch dicker aufgetragen von sich aufmerksam gemacht. nein das buch entspricht seiner bigraphie (ohne von tel-aviv korrekturgelesen)!
ich kann mir vorstellen das das eine oder andere von Rochus Misch noch mit in den tod genommen wird, aber dieses Buch sagt einiges über unser deutschland.
es ist ein buch vor allem für golbal denkende menschen und nicht für faschisten! deshalb ist dieses buch im ausland auch ein klassiker.
und noch eins: BRAVO GERMANY - für den mut das buch in deutsch erscheinen zu lassen und BRAVO ROCHUS dass du den mut hattest über deine gefühle zu schreiben ohne die ständigen erklärungen wieso und warum!

ROCHUS MISCH erzählt - Spannende Erinnerungen eines wichtigen Zeitzeugen !      5 von 5 Punkten
ER ist der letzte Augen- und Zeitzeuge aus dem inneren Kreis der Macht des 3. Reiches.
ER war dabei - von der Zeit der Siege 1940 bis zum bitteren Ende in Berlin, Mai 1945.
ER war 5 Jahre der Leibwächter und Telefonist von Adolf Hitler -
ROCHUS MISCH !

Nach langer Zeit des Wartens sind nun seine fesselnden Memoiren erschienen. Objektiv, beeindruckend und spannend berichtet Rochus Misch aus seiner Sichtweise, wie es war - damals.

Misch erzählt ausführlich, wie er in Berlin-Lichterfelde 1937 zur Verfügungstruppe kam, wie er 1939 den Krieg in seiner ganzen Härte erlebte. Dann - der Weg zur Reichskanzlei in Berlin nach der Empfehlung durch seinen Kompaniechef, dem späteren Brigadeführer Wilhelm Mohnke.
Seine Einstellung als Mitglied des Führerbegleitkommandos in den persönlichen Dienst des deutschen Staatsoberhauptes.

Der Berghof in Berchtesgaden, die Führerwohnung in München, die Wolfsschanze in Rastenburg, der Sonderzug "Amerika", seine Heirat mit Gerda Silvester 1942, - bis zum Führerbunker ( eigentlich Reichskanzleibunker )in der hart umkämpften Hauptstadt Berlin - das waren die Stationen von Rochus Misch. Das Ende in Berlin. Der Tod Adolf Hitlers und Joseph Goebbels.
Auch die harte und entbehrungsreiche Zeit nach dem 2. Weltkrieg bleibt nicht ausgeklammert.
Die Gefangennahme durch die Sowjets am Stettiner Bahnhof (heute: Nordbahnhof) in Berlin, die Fahrt nach Moskau, die wochenlangen Verhöre in der Lubjanka. Misch wurde ausgepeitscht und gefoltert durch GPU-Angehörige, mit kaltem Wasser übergossen, ihm wurde sogar ein Stuhl an der Hüfte zertrümmert.
Dies geschah, weil Stalin nicht an den Tod Hitlers glaubte und somit die "Wahrheit" erfahren wollte.
Die unmenschliche Gefangenschaft, 9 Jahre in Rußland, Rochus Misch überstand alles und kam nach 9 Jahren wieder zurück zu seiner Ehefrau Gerda und seiner Tochter Birgitta.

Nach vielen, weltweiten Sendungen im Fernsehen und unzähligen Berichten in Zeitschriften und Zeitungen rund um den Globus kann der geschichtsinteressierte Leser und Historiker in diesem unverzichtbaren Buch alles nachlesen, so daß (fast) keine Fragen mehr offenbleiben.
Über das phänomenale Hintergrundwissen und das beeindruckende, faszinierende Erinnerungsvermögen von Rochus Misch kann man nur staunen.

Eine wichtige, außergewöhnliche und einzigartige Biografie - das ist sein Buch "Ich war Hitlers Leibwächter" !
Es ist eine jener lesenswerten Biografien, welche man atemlos und mit Hochspannung liest und erst nach Stunden innerer Fesselung wieder aus den Händen legt.
Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte !



Empfehlenswert !      5 von 5 Punkten
Rochus Misch war bereits Hauptfigur von einigen Filmen (Der Bunker) und einer ZDF Doku-Sendung von 2006. Einer der letzten lebenden Zeitzeugen aus der unmittelbaren Umgebung des Führers machen ihn, und vor allem heute, zu einem interessanten Menschen, der uns mit seinem Buch sehr nachdenklich über Gut und Böse macht.

Misch wurde als Waise von einer Tante zur anderen geschoben und meldete sich schliesslich 1937 freiwillig zur SS. An der Ostfront an der Lunge verwundet, kam er über einen grossen Zufall an den Posten des Leibwächters und Privatsekretärs von Adolf Hitler. Er erlebte den Krieg und das Kriegsende als absolut pflichtbewusster Soldat, der seiner Umgebung, der Führungselite des Reiches, unbedingt gehorsam ergeben war. Bei Kriegsende, nach seiner Flucht aus dem Führerbunker, wurde er von der Stalinarmee festgenommen und kam erst 1954 frei.

Der interessante Aspekt des Buches ist die Fähigkeit des Menschen, Freude und Befriedigung an Pflichten zu entwickeln und alle Kritik oder das Infragestellen abzuschalten, obwohl während seiner Arbeitszeit als Sekretär des Führers Millionen Menschen sterben mussten. Hier gab es kein Schuldbewusstsein, sondern Routine und die Auffassung, dieses Leben als "normal" anzusehen. Erst Jahre oder Jahrzehnte später meinte Misch, dass nicht alles richtig gewesen sei, was im Führerbunker entschieden worden ist.

Das Buch ist Zeitgeschichte, eine wertvolle Zeugenaussage des II. WK und eine Warnung an kommende Generationen. Sehr schön geschrieben, immer mit Spannung und mit den einfachen Worten des Landsers. Empfehlenswert!





 Weitere Lesermeinungen


Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von den Anfängen bis zum Mittelalter. 5 CDs - Ernst H. GombrichEine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von den Anfängen bis zum Mittelalter. 5 CDs
Ernst H. Gombrich

Audio CD, September 2006
     Verkaufsrang: 227      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Geschickt verdichtet und verknüpft      4 von 5 Punkten
Das Erste was auffällt ist die Aussprache. Christoph Waltz hat einen Dialekt und eine Betonung, die schon sehr ungewöhnlich, auch teilweise abgehackt ist. Kombiniert mit einer holprigen Wortwahl und Formulierung (z. B. 'nach dem Osten' statt 'nach Osten' oder 'wiewohl' statt 'obwohl'), muss man sich etwas reinhören und meine Kinder waren teilweise etwas irritiert.

Wenn man der CD zuhört, so fällt vor allem die Kunst auf, durch direkte Ansprache der Kinder ("Du"), durch kindgerechte Zwischenfragen, Verknüpfungen, punktuelle Details und zusätzliche Erläuterungen z. B. von geschichtlichen Redewendungen das für die meisten eher trockene Thema 'Geschichte' spannend und locker zu vermitteln.

Dass Schwerpunkte gesetzt werden müssen, die Kontinente Afrika, Australien und Amerika ganz fehlen und auch aus der alten Welt viele Etappen und Herrscher übersprungen werden müssen, ist völlig klar und der Länge nach angemessen. Die ausführliche Schilderung der Lebensweise der Ritter und des höfischen Lebens erscheint demgegenüber jedoch eindeutig zu lang. Aber die Kinder stört es nicht, weil das Thema Ritter natürlich immer gut ankommt.

Das neutral dargestellte Kapitel über die Ursprünge und Grundpfeiler des Islam ist (gerade heute) sehr interessant und wichtig.

Die eindeutig christliche Weltanschauung des Autoren (jenseits der historischen Bedeutung von Kirche, Rom und den Päpsten) kommt in diversen Kapiteln deutlich herüber.

Darüber hinaus kann ich den guten Rezensionen der Vorredner nur zustimmen und sprare mir eine Wiederholung.

Also: Solch ein Werk ist für alle jungen Zuhörer (und auch älteren Zuhörer, die ein Grundwissen auffrischen wollen) eine spannende und lebendige Art, Geschichtswissen zu vermitteln.

Kurz und knackig und dennoch sehr informativ      5 von 5 Punkten
Rezension zum Hörbuch

Ein bisschen misstrauisch war ich ja schon, als ich das Hörbuch für meinen Sohn (10 Jahre) gekauft habe - misstrauisch hinsichtlich der Frage ob ein Kind die gesamte Geschichte der Welt wirklich verstehen und sich auch einprägen kann, wenn sie nur vorgelesen wird und man dazu noch ohne jegliche Bilder oder sonstiges Anschauungsmaterial auskommen muss.
Nachdem Junior das Hörbuch irgendwann mal durch hatte und es mit einem "echt cool" klassifizierte, war ich selbst so neugierig geworden, dass ich mich ebenfalls zu diesem akustischen Geschichtskurs hinreißen ließ und ich bin absolut begeistert.

Diese Hörbuchausgabe umfasst 5 CDs mit fast 6 Stunden Hörzeit. Erzählt wird die Geschichte der Menschheit bis ins Mittelalter (Dieser erste Teil der "kurzen Weltgeschichte" endet mit dem Aufstieg der Städte im späten Mittelalter). Der Gelehrte Ernst Gombrich hat sie 1935 eigens für junge Leser in einer leicht verständlichen und bilderreichen Sprache verfasst und sie vor seinem Tode noch einmal aktualisiert, was bedeutet, dass neueste wissenschaftliche Erkenntnisse z.B. aus der Zeit der Neandertaler und der Vormenschen eingearbeitet worden sind.

Die Geschichte ist perfekt komprimiert, wichtige Ereignisse und Entwicklungen der Menschheit sind ebenso aufgegriffen wie interessante Kleinigkeiten des Alltages, und dabei beweist Gombrich, dass man die Menschheitsgeschichte durchaus sehr spannend und anschaulich schildern kann ohne die Leser (bzw. hier die Hörer) mit ausufernden Jahreszahlen zu erschlagen oder sie mit einem Wust an Namen zu überfordern. Der Schauspieler Christoph Walz liest mit warmer, sympathischer und ein bisserl wienerisch klingender (;o)) Stimme vor. Der Hörer wird über die freundschaftliche Du-Anrede als Beteiligter und Mitdenken-Müssender in das (Hör)Buch aktiv einbezogen.

Fazit:
Ein leicht verständliches, sehr unterhaltsames und ausgesprochen informatives Hörerlebnis, das nicht nur für Kids sondern auch für Erwachsene hervorragend geeignet ist, z.B. wenn man mal ganz nebenbei sein historisches Wissen auffrischen möchte.



Großartig!!!      5 von 5 Punkten
Dieses (Hör-)Buch ist uneingeschränkt empfehlensert.
In einfacher und klarer Sprache gelingt es Gombrich die Geschichte und vor allem die Zusammenhänge von der Entstehnung der Erde bis heute zu erzählen. Obwohl das Buch für junge Leser gemacht ist, kann es auch ein Erwachsener mit großem Gewinn lesen. Waltz liest das Hörbuch sehr lebendig und macht es so sehr unterhaltsam.
Meiner Meinung nach eines der besten und gelungendsten Geschichtsbücher, die es gibt.

Etwas antiquiert und mottig      2 von 5 Punkten
Ich bin vom Hörbuch nicht so begeistert - inhaltlich ist es schon bemerkenswert, wie viel Interessantes aus der Geschichte hier vermittelt wird (jedoch scheint mir die Auswahl historischer Anekdoten zu geschichtlichen Ereignissen manchmal sehr willkürlich), und leider ist der Stil des Vorlesers auf die Dauer ziemlich ermüdend. Kurze Pausen (z.B. durch ein kurzes musikalische Zwischenstück) gäben dem Zuhörer an vielen Stellen die Möglichkeit, über grad Gehörtes bzw. die teilweise eingebauten Fragen auch nachzudenken. Aber der ununterbrochen vorgetragene Lesetext gibt einem diese Möglichkeit nicht. Auch ist der immer wieder auftauchende Hinweis auf Gott und Glauben für atheistische Hörer störend und für deren Kinder verwirrend. Und letztendlich ist die Sprache des Originalbuches inzwischen doch recht antiquiert und einige historische Ereignisse werden heute anders gelehrt bzw. interpretiert - hier hätte dem Hörbuch sehr gut getan, hätte man das Werk von Gobrich doch sowohl sprachlich als auch inhaltich aktualisiert. Alles in allem also schade, dass man auch diesem guten Buch nicht ein aktuelles, gutes Hörbuch gemacht hat - ich kann es nur recht bedingt empfehlen.

Danke      5 von 5 Punkten
Ich muss mich an dieser Stelle bei allen vorherigen Rezensenten bedanken. Denn nur auf Grund der guten Bewertungen dieses Hörbuchs habe ich diesen Titel erworben. Ich bin ein ziemlicher Geschichtlaie, da in meiner Schulzeit der Geschichtslehrer nicht wirklich der beste seiner Zunft gewesen ist. Daher wollte ich schon immer ein "Einsteigerwerk" für Geschichtsinteressierte kaufen und der Kauf dieses Hörbuchs war einfach ein Volltreffer. Dieses, von Ernst H. Gombrich geschriebene Buch eignet sich keinesfalls nur für die ganz jungen Leser. Ich bin in eine neue alte Welt eingetaucht und habe mich von der Geschichte fesseln lassen. Alles scheint so einleuchtend, ist leicht verständlich und nie oberlehrerhaft. Danke Ernst H. Gombrich für dieses wundervolle Buch, Danke Christoph Waltz für die wunderbare Kunst des Vorlesens und Danke an alle Vorrezensenten für den kleinen Schubs, der mich dieses Werk kaufen ließ.


 Weitere Lesermeinungen


Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von der Renaissance bis heute. 4 CDs - Ernst H. GombrichEine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von der Renaissance bis heute. 4 CDs
Ernst H. Gombrich

Audio CD, September 2006
     Verkaufsrang: 496      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Genial      5 von 5 Punkten
Der erste Teil ist für Kinder noch besser zu hören, doch dieser hier hilft auch den Eltern, sich fit für Nachfragen zu machen.
Auch werden die Geschichtskenntnisse unabhängiger davon, wie mehr oder weniger interessant der diesjährige Geschichtslehrer war. Beim Wiedererkennen der Stichworte horchen sie schon auf, und das Wesentliche kann im Gedächtnis bleiben, ohne sture Paukerei.

Lernen mit viel Spaß      5 von 5 Punkten
Ein Freund von uns ist Lehrer und hat uns die Hörbuchreihe von Gombrich empfohlen. Er setzt sie selber im Unterricht ein und ist vom Lerneffekt absolut überzeugt. Unser Sohn hat zum Geburtstag die erste CD gekriegt und hört sie tatsächlich richtig gerne und immer wieder. Nun wird er zu Weihnachten sein Wunschbuch "Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten" (er ist Fußball verrückt) und die zweite Reihe bekommen. Wird ihm sicher wieder viel Freude machen und er wird was lernen, da sind wir sicher!

Hervorragendes Geschenk für Kinder ab 8 Jahren!      5 von 5 Punkten
Ich habe früher mit Begeisterung das Buch von Gombrich verschlungen. Aber aus meiner Erfahrung heraus als Geschichtslehrer weiß ich mittlerweile, dass man Kinder heutzutage ruhig auch mit anderen Medien für das schöne Themengebiet der Geschichte begeistern kann. Und da ist diese Hörbuchreihe ein wunderbares Beispiel. Und da mein Neffe mittlerweile im richtigen Alter ist, bekommt er die Hörbücher zu Weihnachten - und zusätzlich als pädagogische Unterstützung das Buch "Ein Tor würde dem Spiel gut tun. Das ultimative Buch der Fußball-Wahrheiten". Denn über den Fußball kriegen wir ihn auch zum Lesen... :-)

Mord und Totschlag      3 von 5 Punkten
Die "Kurze Weltgeschichte" ist prinzipiell eine gute Idee, wir (Kinder und Erwachsene) haben die ersten 4 CD}s im Auto mit großem Interesse gehört. In der 2. Staffel zeigen sich jedoch eindeutige Längen, interessante Personen der Zeitgeschichte kommen teilweise zu kurz, dafür werden Mord und Totschlag unnötigerweise ausgebreitet, so daß einem das Hörvergnügen manchmal vergeht. Deshalb nur 3 Sterne, 3,5 wären wohl eher angebracht, aber die gibt es leider nicht.

Hervorragende Fortsetzung      5 von 5 Punkten
Wer den ersten Teil dieses Hörbuchs kennt, weiß von der hohen Qualität nur gutes zu berichten. Der zweite Teil fügt sich nahtlos an. Natürlich werden hier Themen der etwas neueren Geschichte erzählt, für jüngere Kinder ist der erste Teil daher viel besser geeignet. Ägypten und das alte Rom fazinieren da einfach mehr. Wer aber wissen will, wie es weitergeht, braucht einfach diese Fortsetzung.
Von der französischen Revolution bis zum dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts, dem 2. Weltkrieg, werden hier dem geneigten Zuhörer Fakten und Hintergründe erklärt.Daher empfehle ich Eltern mitzuzuhören, Sie werden überrascht sein, was Sie alles nicht (mehr) wußten. Für Hörbuch-Fans ein MUß.


Arm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften - Jared DiamondArm und Reich: Die Schicksale menschlicher Gesellschaften
Jared Diamond

Broschiert, Juni 2006
     Verkaufsrang: 4920      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Seit dem 16. Jahrhundert haben die Europäer maßgeblich bestimmt, wo es langgeht in der Welt -- in guten wie in schlechten Tagen. In Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften erläutert Jared Diamond, warum sich die Dinge so entwickelt haben. Es ist eine elementare Frage, und Diamond ist gewiß nicht der erste, der sie stellt. Seine besondere Leistung besteht jedoch darin, daß er sich auf wissenschaftliche Fakten stützt statt auf fadenscheinige Theorien über die genetische Überlegenheit der Europäer. Diamond, ein Professor der Physiologie an der University of California at Los Angeles (UCLA), weist darauf hin, daß die Geographie Eurasiens bestens geeignet war für die Entwicklung der Landwirtschaft und der Viehhaltung sowie für den freien Informationsfluß. Die bevölkerungsreicheren Kulturen, die sich daraus entwickelten, hatten komplexere Regierungs- und Kommunikationsformen -- und eine erhöhte Resistenz gegenüber Krankheiten. Darüberhinaus nutzte das zersplitterte Europa die Kraft der wettbewerbsorientierten Innovation in einer Weise wie es China nicht tat. (Zum Beispiel benutzten die Europäer die chinesische Erfindung des Schießpulvers, um die Schußwaffen zu entwickeln, mit denen sie dann die Neue Welt unterwarfen.) Diamonds Buch ist komplex und ein wenig verwirrend. Aber die These, die er methodisch vorbringt -- die Untersuchung der "positiven Feedback-Schleife" der Landwirtschaft, der Viehhaltung, der Bevölkerungsdichte, der Innovation, und so weiter -- ergibt Sinn. Geschrieben ohne Partei für irgendeine Seite zu ergreifen, ist Arm und Reich ein gutes Buch über die Weltgeschichte.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)

Warum ist die Welt, wie sie ist?      5 von 5 Punkten
Wer schon immer das Gefühl hatte, dass die heutige Weltsituation einer genauren Erklärung bedarf, ist mit Jared Diamonds Werk bestens beraten! Der Evolutionsbiologe vermag es auf geradezu unterhaltsame Weise einen völlig neuen Verständnisansatz unserer Lebenssituation zu liefern: Diamond erklärt die unterschiedlichen geografischen Voraussetzungen zu den Ursachen für die ungleiche Verteilung der Güter. So erläutert er in drei Teilen als erstes die unterschiedlichen Voraussetzungen, dann im zweiten Teil die daraus resultierenden verschiedenen Entwicklungen von Krankheiten, Technik, Schrift und politischen Systemen und als drittes überträgt Diamond seine Beobachtungen auf die konkreten Geschichten verschiedener Regionen der Welt. Im ersten Teil erklärt er bespielsweise die Existenz domestizierbarer Tierarten zu einem wichtigen Einflussfaktor für die spätere Entwicklung. Im letzten Teil zeigt Diamond seine Beobachtungen an der Geschichte Chinas, der Besiedelung Australiens und Papuaneugineas und z.B. auch noch Eurasiens und Nordamerikas auf.
Das Buch besticht v.a. durch Diamonds flüssigen Stil, sein überaus umfassendes Wissen (von Linguistik über Archäologie bis zu Epidemologie) und die zahlreichen persönlichen Erfahrungen und Anekdoten, die der Wissenschaftler einfließen lässt.


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dtv-Atlas Weltgeschichte: Von den Anfängen bis zur Gegenwart - Werner Hilgemanndtv-Atlas Weltgeschichte: Von den Anfängen bis zur Gegenwart
Werner Hilgemann

Broschiert, Juni 2008
     Verkaufsrang: 4661      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,50 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Weltgeschichte ?      3 von 5 Punkten
Der Titel des Buches lautet Weltgeschichte,
es sollte wohl eher heissen:
Geschichte von Europa, Asien und Nordafrika.
Die Geschichte Amerikas, mit den Hochkulturen der Maya, Azteken, Inka...,
wird kaum erwähnt, ich habe nur ganze 4 Seiten gefunden ..unter Entdeckungen.
Zur Info, die Geschichte Amerikas begann vor vielen tausend Jahren und
verdient etwas mehr als diese kurze Erwähnung. Ebenso der Rest der Welt, Australien,
die Pazifik-Region u.s.w.
Deshalb nur 3 Sterne, da das Buch nicht komplett die "Weltgeschichte" beschreibt.

Perfekt zum Nachschlagen - auch im Studium      5 von 5 Punkten
Selten ein so kompaktes Werk gesehen, was sich für den Schüler, Studenten und auch den Lehrer zur Unterrichtsplanung eignet. Verschiedene Verschaulichungen und Darstellung, seien es ein Verfassungsaufbau Roms oder eine Rüstungsdarstellung des II. WK, erleichtern das Verständis für die Geschehnisse der Zeit.

Das historische Nachschlagewerk schlechthin      4 von 5 Punkten
Da Geschichte nun einmal nicht ohne Chronologie auskommt, ist der DTV-Atlas nach wie vor neben dem Ploetz das unverzichtbare Kompendium für alle, die in irgendeiner Form mit Geschichte zu tun haben, sei es nun als Schüler, Student, Lehrer oder auch interessierter Laie. Wie alle Bände der DTV-Atlanten-Reihe stößt der DTV-Atlas Geschichte da an seine Grenzen, wo ein Thema vertieft erarbeitet werden soll. Insofern erspart auch er nicht das Lesen zusammenhängender Texte in dickeren Büchern. Besonders hervorzuheben ist schließlich die Tatsache, dass es den DTV-Atlas Geschichte als Nachschlagewerk seit einiger Zeit in einem Band (Von den Anfängen bis in die Gegenwart) gibt, was die schnelle Orientierung und Handlichkeit erheblich verbessert hat. Aufgrund der durch die Chronologie vorgegebenen Struktur des Werkes ist die Informationsbeschaffung mühelos und mit wenig Zeitaufwand verbunden. Warum also "nur" 4 Sterne für diesen Klassiker? Das Problem liegt gelegentlich bei den historischen Karten zu den einzelnen Themenfeldern: Insbesondere Schüler haben zum Teil Schwierigkeiten mit der Interpretation der nicht immer übersichtlichen und mitunter auch mit Details überladenen Karten. Hier gibt es als Alternative durchaus Besseres. Es exisitieren historische Atlanten zu den unterschiedlichsten historischen Themen, welche allerdings nicht immer preisgünstig, aber auch nicht zu teuer, zu haben sind (z.B. der Historische Atlas Deutschland). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist jedoch bei dieser Ausgabe in einem Band insgesamt völlig in Ordnung.

Mehr als die Summe seiner Teile      5 von 5 Punkten
Eigentlich muss man über den "dtv-Atlas Weltgeschichte" nicht mehr viel sagen: Er informiert in handlicher, übersichtlicher Form über wesentliche historische Zusammenhänge von der Steinzeit bis zur deutschen Wiedervereinigung. Die chronologische Darstellung anhand von illustriertem und tabellarisch kommentiertem Kartenmaterial, Graphiken, Diagrammen, Stammbäumen usw. macht vieles in kurzer Zeit anschaulich, und dank dem Register findet man schnell das Gesuchte, egal ob es sich um Personen, Ereignisse, Entwicklungen von Staaten und Staatsformen oder anderes handelt.
Außerdem wird auch die Geschichte außereuropäischer Kulturen ausführlich berücksichtigt; die Geschichte Chinas, Japans und des vor-kolumbianischen Südamerika wird ebenso informativ dargestellt wie die vorkoloniale afrikanische Geschichte -- und das ist bei Überblicks-Darstellungen ja leider nicht die Regel.

Wie gesagt: Der "dtv-Atlas Weltgeschichte" informiert über wesentliche Zusammenhänge und Entwicklungen. Tiefergehende Darstellungen und Analysen kann man in diesem Rahmen nicht erwarten, genausowenig Hinweise auf weiterführende Literatur -- oder der Band wäre fünfmal so dick...
Aber gerade wenn man sich schnell und umfassend über bestimmte Ereignisse, historische Entwicklungen, Epochen oder Personen informieren will, ist dieser "Atlas" kaum zu schlagen, und genau das ist auch die Absicht seiner Herausgeber.

Diese Ausgabe vereinigt die beiden Bände der "Weltgeschichte", die sonst die Geschichte bis zur bzw. ab der Französischen Revolution getrennt behandelten. Die beiden Bände sind ungekürzt, also seitengleich und mit identischem Text enthalten, nur das Seitenformat ist erfreulicherweise deutlich größer.

Das Standardwerk in einem Band      5 von 5 Punkten
Der dtv-Atlas Weltgeschichte gehört zu den Klassikern der Geschichtsbücher. Im Original eigentlich zweibändig, liegt das Nachschlagewerk nun auch in einem Band vor. Das Buch deckt die Menschheitsgeschichte von der Altsteinzeit bis zur Neuzeit (2006) ab. Die Idee hinter dem Werk ist die Verknüpfung von Karten mit historischen Fakten, um Geschichte anschaulich wiederzugeben. So ist auf fast jeder Doppelseite links eine farbige Abbildung und rechts der dazugehörige Text, der dank sinnvoller Gliederung und Hervorhebungen übersichtlich gestaltet wurde. Die Kompaktheit ermöglicht nur die stichwortartige Aneinanderreihung von Fakten. Gewisse wichtige Ereignisse oder Situationen werden aber zusammenfassend (z.B. nach Ursachen oder Folgen) dargestellt. Das richtige Buch, um schnell etwas nachzuschlagen und Ereignisse nicht isoliert zu betrachten, sondern im weltgeschichtlichen Kontext einzuordnen.


Die kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen - Harald LeschDie kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen
Harald Lesch, Harald Zaun

Gebundene Ausgabe, März 2008
     Verkaufsrang: 5089      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Schnelldurchlauf mit Schwächen      3 von 5 Punkten
Lesch schreibt populär, kurz und bündig- leider oft zu kurz und vor allem ohne Bildmaterial, welches dies Buch gut abgerundet hätte. Natürlich kann im Netz jederzeit Bildmaterial geladen werden. Doch bei der Bettlektüre stets ins Netz zu gehen ist nicht immer erste Wahl. Meines Erachtens ist Ditfurths "Im Anfang war der Wasserstoff" eine fundiertere, anspruchsvollere, ausladendere und anschaulichere Lektüre. Auch die beiden Herren haben sich oft an Ditfurths Gliederung und seinen Aufbau gehalten. Nett, aber nicht umwerfend.

Zwei Haralds schreiben unterhaltsam über eine interessante Materie      5 von 5 Punkten
Das Buch liest sich sehr gut. Es hebt sich von der Masse sowohl durch seinen unterhaltsamen Schreibstil als auch durch originelle Ideen ab. Zu nennen sei hier etwa das sich über (fast) sämtliche Seiten erstreckende Daumenkino, welches einen begrenzten Zeitstrahl der Lebensentwicklung darstellt. Weiterer Pluspunkt: Die Kapitel sind auch separat, also ohne die aus den vorhergehenden Abschnitten erworbenen Vorkenntnisse, verständlich zu lesen. Sehr zu empfehlen.



Die Kürze ist nicht zu kurz gekommen      3 von 5 Punkten
Im Spannungsbogen zwischen Absichten der Autoren und der Erwartungen der Leser muß sich ein solches Buch bewegen. Das ist schwierig. Ich muß zugeben, meine Erwartungen waren auf "höher" eingestellt. Mir war klar, daß von den Autoren her nicht unbedingt die molekularbiologische Seite der Evolution im Vordergrund stehen würde. Aber das Runterrattern von Fakten ohne (tiefergehende) Erläuterungen mag zwar im Sinne der Autoren oder des Verlages gewesen sein, hat mich aber nicht überzeugt. Daß die Dinosaurier ausgestorben sind auf Grund eines Meteoreinschlages, habe ich eigentlich schon vorher gewußt. Die Erläuterung, weshalb man sich jedoch so sicher sein kann, daß dem so war, das hat mir gefehlt. Und das ist es, was ich durchgehend an diesem Buch vermisse: Erläuterungen bzw. Begründungen zu den Fakten. Wenn das fehlt, dann bleibt wenig haften. Schade. Ich kann nicht sagen, was mir gefehlt hätte, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte.

Dr. Friedrich wörndle

munterer Schnelldurchlauf      4 von 5 Punkten
Lesch und Zauner wagen auf ca. 220 Seiten einen Schnellabriss der Entwicklung unserer Welt vom Urknall bis zur griechischen Kultur. Schwerpunkte sind dabei die astronomische Entwicklung bis zur Entstehung unserer Erde (die ersten 100 Seiten) sowie die kulturelle Entwicklung der Menschen. Die Jahrmillionen dazwischen werden überwiegend nur kurz anhand der Dinosaurier angerissen. Vermisst habe ich paläogeographische Karten sowie den deutlicheren Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Lebewelt, der Veränderung des Klimas und der Entstehung der Kontinente, Gebirge usw.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, der Stil ist locker, gegen Ende zu allerdings manchmal albern, wenn es z.B. zu den Griechen heißt: "Beflügeln das mediterrane Klima, die sonnenreiche Umgebung, der Rotwein, das Olivenöl, der kristallklare Blick zu den Sternen deren intellektuelle Weitsicht?"...
Postiv am Ende des Buches Überlegungen zum "Warum".

Fazit: kurzweiliger Überblick für Laien

Vom Urknall bis zum Homo sapiens      5 von 5 Punkten
Die kürzeste Geschichte allen Lebens zu erzählen ist ein gewagtes Unternehmen, aber dem doppelten Harald ist es wirklich gut gelungen. Ich habe das Buch gekauft, um eine Vorstellung zu bekommen, wie das Universum tatsächlich entstanden ist und sich entwickelt hat. Durch die neuen Erkenntnisse der Naturwissenschaft ändert sich das Bild der Evolution ja ständig. Habe Harald Lesch immer gerne dabei zugesehen, wie er bei Alpha Centauri die Welt erklärt, und in dem Moment immer den großen Aha-Effekt gehabt: Aha, so war das! - Leider konnte ich stets am nächsten Tag nicht mehr wiedergeben, was ich da genau so gut verstanden hatte. Das Buch kaufen und lesen schien mir deshalb eine gute Idee. Und es war wirklich eine wirklich gute Idee, denn 13,7 Milliarden Jahre der Entstehung und Entwicklung des Lebens werden mir amüsant, spannend, verständlich und klar nahe gebracht. Und als Plus gibt es das evolutionäre Daumenkino unten rechts&
Die wissenschaftliche Evolutionsgeschichte ist mindestens so wunderbar wie die Schöpfungsmythen!



Madame de Pompadour: Eine Biographie - Evelyne LeverMadame de Pompadour: Eine Biographie
Evelyne Lever

Broschiert, April 2008
     Verkaufsrang: 4420      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

informativ      4 von 5 Punkten
Erwähnt man den Namen der Madame Pompadour, dann gibt es kaum jemanden, der ihn noch nie gehört hat. Meistens fliegt ein kleines Lächeln über das Gesicht des Angesprochenen.
Fast zwei Jahrzehnte war diese zierliche große Frau die erste Maitresse König Ludwigs XV.
Sie schaffte es, dass aus der Verliebtheit des Königs Freundschaft wurde und kontrollierte seine Liebschaften, nachdem sie selbst sein Bett nicht mehr teilte.
Im Hexenkessel Versailles wurden allerdings ihre Nerven und somit ihre Gesundheit zerrüttet. Mit nur 43 Jahren starb sie qualvoll an einem Lungenleiden.
Dem Trauerzug wohnte Ludwig XV. von einem Balkon aus bei. Es schüttete. Er soll gemeint haben, dass Madame sich einen schlechten Tag für die Reise ausgesucht habe.
Unbedingt zu empfehlen sind die Briefe der Madame Pompadour. Übersetzt von H. Pleschinski. Im Buch von Evelyne Lever befindet sich ein kleiner Auszug der Briefe am Ende des Buches.
Kein schlechtes Buch.
Allerdings ist zu bezweifeln, ob Madame Pompadour sich jemals von ihrem Ehemann scheiden lassen hat.
Flüssig geschrieben mit hübschen Bildern einiger Gemälde in der Buchmitte.


Englands Königinnen: Von den Tudors zu den Windsors - Marita A. PanzerEnglands Königinnen: Von den Tudors zu den Windsors
Marita A. Panzer

Taschenbuch, April 2003
     Verkaufsrang: 2418      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Etwas stereotyp - gelegentlich flüchtig!      4 von 5 Punkten
Um das Positive an dem Buch vorwegzunehmen: es bietet eine vollständige Aufzählung aller englischen Königinnen, angefangen bei der Mutter Heinrichs VIII. (obwohl seine beiden Großmütter um einiges skandalträchtiger und brennend interessant gewesen wären.) Womit ich aber leider schon zum "Aber" kommen muß, auch wenn ich das sehr ungern tue.

Aber - 1. schon im ersten Kapitel mißfällt mir die Behauptung, Richard III. sei der gewesen, der sich der Neffen im Tower entledigt habe. Auch ich habe keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht, ein derart schwieriges historisches Minenfeld zu betreten und das Gerücht als Gewißheit auszugeben, halte ich für zumindest methodisch bedenklich.

Aber - 2. an manchen Stellen macht sich eine Flüchtigkeit breit, die auf Dauer verunsichert. Die Tochter von Charles I. und Henrietta Maria heirate "den Herzog von Anjou, einen Bruder des Königs von Frankreich". Mag schon sein, daß Philippe de France damals noch diesen Titel führte, aber der nur mit der deutschen Terminologie vertraute Leser kann damit nichts anfangen. Sie heiratete den einzigen Bruder von Ludwig XIV., den wir in Deutschland AUSSCHLIESSLICH unter dem Namen Philippe d}Orleans kennen (und wir kennen ihn auch nur deswegen, weil er danach Liselotte von der Pfalz geheiratet hat, die Enkelin der mit dem Winterkönig verheirateten und von Frau Panzer auch erwähnten Elisabeth Stuart...)

Ich kenne mich nun zwar bei Stuart-Königen aus und kann die mir dort gelieferten Informationen in den Zusammenhang einordnen, in den sie gehören, ich kenne mich aber nicht bei hannoveranischen Königinnen mit ihren verwirrend ähnlichen Vornamen aus. Ich kann also davon ausgehen, daß z.B. die Informationen in diesem Kapitel zum großen Teil an mir vorbeilaufen. Ich fürchte, das wird dem einen oder anderen Leser auch nicht anders gehen.

Sinnvoll wäre hierzu auf jeden Fall eine Ahnentafel gewesen. Schon die Verwandtschaft Elisabeth I. - Jane Grey - Maria Stuart ist so kompliziert, daß eine graphische Darstellung wünschenswert wäre. Das gleiche gilt zum Verständnis der Frage, wieso um alles in der Welt Victoria Königin von England werden konnte.

Aber 3. - die dargestellten Königinnen werden leider zum Großteil nur sehr pauschal beschrieben: übliches Schicksal: werden geboren, werden verheiratet, werden vom Ehemann betrogen, bekommen Kinder oder auch nicht. Aber besonders lebendig sind die Darstellungen nicht. Zur Gesamtwürdigung verweist Frau Panzer überwiegend auf Agnes Strickland. Was die eigenen Gedanken - Gefühle - Wünsche der Dargestellten angeht, so ist das stellenweise etwas dünn.

Aber 4. - die Ausführungen zur Änderung der englischen Verfassung vom Absolutismus zur parlamentischen Monarchie sind nur sehr schwer nachvollziehbar.

Aber 5. - wenn ich die Sprache mit der von Sylvia Jurewitz-Freischmidt vergleiche, stelle ich doch fest, daß man das Thema auch erheblich spritziger behandeln kann. Stellenweise war der Stil etwas zäh.

Die vier Punkte gibt es trotzdem, schon, weil es das einzige zugängliche Werk zu diesem Thema ist.

Alle sind da      4 von 5 Punkten
Marita Panzer hat wirklich keine Königin seit Elisabeth von York ausgelassen. Ich fand es gut, dass sie auch Jane Grey auffuehrt, die tragische 9-Tage-Königin.

Interessant, dass das Teetrinken durch eine portugiesische Königin (Katharina von Braganza) nach England gekommen ist!

Manchmal unterlaufen der Autorin Fehler, so etwa bei Anna Boleyn, die kurz vor ihrer Enthauptung mit schwarzem Humor gescherzt haben soll, sie habe "einen schmalen hals" - Marita Panzer fuegt hinzu: "... den man leicht verfehlen könne". So ein Blödsinn, gemeint war, dass ein schmaler Hals leicht abzutrennen war!

Gelegentlich stolpere ich auch ueber den Stil der Autorin, etwa bei: "Elisabeth (II.) erhielt eine Schwester." Das klingt idiotisch - warum nicht einfach "bekam eine Schwester"?

Trotzdem 4 Sterne fuer die Ausfuehrlichkeit.

Eine kurze Geschichte der englischen Königinnen      5 von 5 Punkten
Beginnend mit Elizabeth von York, der Mutter von Heinrich dem Achten, bis zur aktuellen englischen Königin, Elizabeth der Zweiten widmet Marita Panzner allen englischen Königinnen, egal ob gekrönt oder nicht, selbst regierend oder Gattin eines Königs, ein Kapitel in diesem informativen und unterhaltsamen Buch. Über Elizabeth die Erste, Königin Viktoria oder die diversen Frauen von Heinrich dem Achten weiß sicherlich jeder ein wenig Bescheid, doch wie sieht es mit den Gemahlinnen der Stuart-Könige aus ? Oder der der diversen Georgs ? Marita Panzner geht auf alle ein, selbst auf die unglückliche Jane Grey, die nur wenige Tage Königin war. Interessant ist dabei, wie unterschiedlich die Königinnen an ihre Aufgabe herangingen. Einige waren zufrieden damit, Frau und Mutter zu sein, andere lenkten mehr oder weniger geschickt den Gemahl und damit die Geschicke des Landes. Zu allen Zeiten scheint es jedoch so gewesen zu sein, dass der "Beruf" der Königin gleichermaßen von den äußeren Umständen als auch von der Persönlichkeit der Amtsinhaberin geprägt wurde.

Zusätzlich erfährt man eine Menge über England und Europa in den letzten 500 Jahren, ohne dass einzelnen Themen dabei zu viel Raum eingeräumt wird. Empfohlen für Geschichts- und Englandinteressierte.

super-spannend!      5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch in meinem Urlaub nur so verschlungen! Ein absolutes Lob an die Autorin, die (so kennen wir es aus der Schule) trockene Fakten und Zusammenhänge so anschaulich beschreibt, dass das Lesen des Buches ein absolutes Vergnügen ist.

Information mit Vergnügen      5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch aufgrund einer Empfehlung in einer Zeitschrift gekauft. Die Autorin hat es geschafft auch die „unbekannten" Königinnen Großbritanniens in sehr unterhaltsamer Weise darzustellen. Biographien von Elisabeth I. oder Queen Victoria gibt es reichlich, auch die Lebensgeschichte von Elisabeth II. ist weitreichend bekannt. Aber was ist mit den anderen Königinnen (selbst regierend oder an der Seite ihrer Ehemänner)? Hier ist die Antwort: dieses Buch bietet in Kurzbiographien Lesevergnügen mit hohem Informationsgehalt.

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Vom Kriege - Carl von ClausewitzVom Kriege
Carl von Clausewitz

Gebundene Ausgabe, Juni 2003
     Verkaufsrang: 3596     

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Vom Kriege gilt als das bedeutendste Werk, das jemals über die Kriegsführung verfaßt wurde. Seinen Rang verdankt es insbesondere den ersten Kapiteln, in denen Clausewitz eine allgemeine Wesensbestimmung des Krieges vornimmt. In seinen Kernaussagen, wie der These vom politischen Charakter des Krieges, von seiner Doppelnatur als traditionellem und revolutionärem Krieg und seiner Bestimmung als Gewaltakt, der der Erfüllung des eigenen Willens dient, reicht sein Ansatz weit über den militärischen Bereich hinaus.

Clausewitz berühmtes Postulat vom "Krieg als bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ist längst zum Gemeinplatz mutiert; viel gelesen, oft zitiert, aber selten verstanden.

Clausewitz hat das Primat der Politik theoretisch begründet; hat Ziel, Mittel und Zweck des Krieges als Instrument der Politik definiert: "Der Krieg ist ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen". Es gilt, "den Gegner niederzuwerfen und dadurch zu jedem fernern Widerstand unfähig zu machen".

Eine Politik, die sich dem Mittel des Krieges verweigert, kann folglich nicht erfolgreich sein, da sie erpreßbar ist. Aber der Krieg sollte immer die Ultima ratio der Politik sein. Denn -- so Clausewitz -- er ist eine grausame und blutige Angelegenheit, und ein Erfolg setzt den unbedingten Willen zum Sieg voraus.

"Nun könnten menschenfreundliche Seelen sich leicht denken, es gäbe ein künstliches Niederwerfen des Gegners ohne zu viel Wunden zu verursachen. Wie gut sich das auch ausnimmt, so muß man doch diesen Irrtum zerstören, denn in so gefährlichen Dingen, wie der Krieg eins ist, sind die Irrtümmer, welche aus Gutmütigkeit entstehen, grade die schlimmste". Einen "sauberen Krieg" gibt es nur in den Hirnen der PR-Strategen. --Stephan Fingerle

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Harter Tobak      5 von 5 Punkten
Es ist nicht einfach zu lesen, dieses Buch zur (militärischen) Strategie. Manch einer, der sich eine lockere Lektüre erhoffte, wird es daher schnell enttäuscht zur Seite legen.
Zugegebenermaßen muß man einige Passagen mehrmals lesen, um sie zu verstehen. Die Brillanz der Gedankengänge erschließt sich einem nicht gleich beim ersten Überfliegen.
Harter Tobak, aber dennoch sehr lesenswert.
Für Führungskräfte in Wirtschaft und Politik sollte es Pflichtlektüre sein.


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In Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert - Geert MakIn Europa: Eine Reise durch das 20. Jahrhundert
Geert Mak, Gregor Seferens, Andreas Ecke

Broschiert, März 2007
     Verkaufsrang: 7730      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Nach Das Jahrhundert meines Vaters unternimmt Geert Mak mit In Europa noch einmal eine Forschungs- und Entdeckungsreise in das 20. Jahrhundert. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes: Das knapp tausendseitige Buch ist nämlich tatsächlich das Ergebnis einer Reise, die Mak während des gesamten Jahres 1999 unternommen hat, und die ihn quer durch Europa an die historischen Orte unserer jüngeren und jüngsten Geschichte geführt hat. Herausgekommen ist ein abermals sehr persönliches, unbedingt lesenswertes Geschichtsbuch ganz eigener Prägung.

In Paris, London, Berlin und Wien, den Städten also, deren Puls das beginnende 20.Jahrhundert bestimmte, beginnt Mak seine mit stets überaus wachen Sinnen unternommene Erkundungsfahrt. Hier wurden die Fanfaren des Aufbruchs in die neue Zeit geblasen. Dem freilich folgte allzu bald das Geheul der Kriegssirenen. Den beiden Weltkriegen und ihren Schauplätzen in Europa spürt Mak denn auch während eines Großteils seiner Reise nach: Auf den ehemaligen Schlachtfeldern Verdun und Dünkirchen hat er sich ebenso umgesehen, wie in Auschwitz und Birkenau, das sich dem Besucher heute "von Margeriten und blühendem Klee bunt gefärbt" präsentiert. Das Lager Birkenau selbst verfällt zusehends. "Nach einem halben Jahrhundert zerbröselt der morsche Stacheldraht zwischen den Fingern, die Schuhberge sind nur noch grau und schwarz, die meisten hölzernen Gebäude sind morsch." Und für die Menschen, die aus den Fenstern ihres gerade einmal 100 Meter vor den Toren des KZ neu errichteten Wohnblocks auf "das Museum", wie sie sagen, blicken, ist Birkenau nur noch "eine Art Park, der viele Touristen anzieht, mehr nicht"…

Auch nach Danzig dürfen wir Mak begleiten, nach Dublin und Belfast, dem Brennpunkt des Nordirlandkonflikts, nach Tschernobyl und Sebrenica, um nur einige der europäischen Erinnerungsorte des 20. Jahrhunderts herauszugreifen. Kurzum: Eine lange, nicht immer fröhliche, bisweilen auch anstrengende Reise kreuz und quer durch unseren Kontinent. Aber dank der kundigen und ausgesprochen inspirierten Führung eine äußerst lohnenswerte! --Andreas Vierecke

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Eine faszinierende Reise durch einhundert Jahre europäischer Geschichte      5 von 5 Punkten
Im letzten Jahr des letzten Jahrtausends, genau gesagt am 4. Januar 1999, bricht der holländische Autor Gert Mak zu einer einjährigen Reise auf, die ihn nicht nur geographisch kreuz und quer durch Europa sondern auch chronologisch durch nicht weniger als einhundert Jahre europäischer Geschichte führen sollte. In 12 Kapiteln, analog zu den 12 Monaten des Jahres, reist Mak auf fast 1000 Seiten (!) von der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 (Januar) bis in die unmittelbare Vorgeschichte der Euro-Einführung im Jahre 1999(Dezember). Jedem Monat, sprich jedem Kapitel, ist eine Karte vorangestellt, die den Reiseweg des Autors und die die Schauplätze kennzeichnet, die er aufsucht( im Januar bereist Mak z. B. der Reihe nach Paris, London, Berlin und Wien, die Zentren der kontinentalen Mächte, wobei man sich allerdings fragt, warum er St. Petersburg ausgespart hat). Dabei verwebt Mak Gespräche, die er vor Ort mit Augenzeugen führte, Reiseeindrücke, Ortsbeschreibungen, Stimmungsschilderungen, geeignete Passagen aus der biographischen und historischen Standardliteratur mit flashbacks zur konkreten Geschichte Europas im Jahre 1999/2000. Herausgekommen ist eine bislang jedenfalls einzigartige europäische Geschichte des 20.Jhdts. eine Kombination von historischer Darstellung, Geschichtsphilosophie und Reisefeuilleton auf sprachlich brillantem und gedanklich staunenswertem Niveau - geschrieben von jemandem, der am Ende des Jahrhunderts seine Leser an die Hand nimmt und all die Stationen dieses Säkulums auf dem Hintergrund einer stauenswerten Gestaltungskraft und Kompetenz noch einmal abschreitet und bewertet.
Auch wenn man über die einzelnen Schwerpunktsetzungen ( warum war Mak in dem Februar Kapitel, das das Jahr 1914 behandelt, nicht in Sarajewo?) und Wertungen durchaus streiten könnte (etwa die Sichtweise der 68er-Revolte), wird es kaum jemandem geben, der in dem vorliegenden Geschichtsmassiv nicht seine Nuggetts finden wird. Mir persönlich hat die die kurze Geschichte Jugoslawiens, die der Autor ab S. 847ff. skizziert besonders imponiert, ebenso die knappen Betrachtungen zur Struktur der Außenpolitik an sich ( S. 684ff.), weiter die so noch nicht veröffentlichte Auflistung all der Menschen in Europa, die im zweiten Weltkrieg größere Gruppen von Juden unter Lebensgefahr gerettet haben ( 446ff.) sowie die schlaglichtartige Beleuchtung der "sozialistischen Gretchenfrage", die auf einer viertel Seite erklärt, warum möglicherweise freie und liberale Gesellschaften gegen den sozialistischen Bazillus den Kürzeren ziehen werden ( S. 858).
So weit so gut - aber gibt es dann gar nichts zu meckern an dem vorliegenden Werk? Nichts von Belang - wenn man vielleicht davon absieht, dass das Buch immer besser und spannender wird, je mehr es sich der Gegenwart nähert (dass es also selbst auf sehr hohem Standard noch einen Niveaunterschied aufweist) und etwa dem Umstand, dass es ganz und gar unmöglich ist, das Buch in einem einzigen "Rutsch" zu lesen. Es ist sogar unnötig, denn das geradezu gigantische Register am Ende des Werkes ermöglicht eine schnelle Orientierung zu nahezu jeder Frage von europageschichtlichem Rang über einen Textkorpus von sage und schreibe 900 Seiten! Vielleicht ist der Schluss des Werkes ein wenig zu blauäugig geraten, denn der Autor behauptet am Ende seiner transkontinentalen Reise allen Ernstes "Europa sei das gigantische Laboratorium geworden, in dem die Zukunft des Menschen neu gedacht werde," weil hier "nachhaltige Entwicklung, Lebensqualität und Gemeinwohl" im Mittelpunkt ständen (S. 890). Wenn man an die Vergreisung Europas, an seine inkompetenten politischen Eliten, die Staatsverschuldung und die ausufernde Kriminalität zur Jahrtausendwende denkt, kann man da allerdings seine Zweifel haben, aber bei einem Kontinent, der solche Bücher hervorbringt, ist natürlich alles möglich.


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Zwischen den Fronten. Erlebte Weltgeschichte - Peter Scholl-LatourZwischen den Fronten. Erlebte Weltgeschichte
Peter Scholl-Latour

Gebundene Ausgabe, Oktober 2007
     Verkaufsrang: 5759      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Endlich mal Klartext! :-)      5 von 5 Punkten
Endlich mal bekommt man die Weltpolitik so, wie sie ist - und nicht
so, wie sie nach Meinung der PoliticalCorrectness-Ideologen zu sein
hat.

Nach den ewigen öffentlich-rechtlichen Polit-Talkshows, wo sich die
Hofberichterstatter dieses Staates die Bälle zuspielen, ist dieses
Buch eine echte Erholung.

Unbedingt empfehlenswert!



Absolut lesenswert      5 von 5 Punkten
Toll. Jede Seite ein Genuß. Ein echter Scholl-Latour. Wenn der mal stirbt, werden ihn die heutigen gleichgeschalteten Quoten-Zwerge nicht mehr ersetzen können.

Weltreise mit Hindernissen      5 von 5 Punkten
Ehrlich gesagt habe ich mich noch nie mit Büchern über Politik oder Religion beschäftigt und es ist wohl auch nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass ich dieses Buch in die Hände bekommen habe, aber ich muss sagen, es hat meinen Durst nach mehr Büchern von PSL geweckt!

Trotz vieler fremdsprachigen Satzteilen die nicht alle im Detail erklärt sind, bin ich begeistert von der Art und Weise wie er seine Erlebnisse im Weltgeschehen wiedergibt und schlussendlich noch zusammenfasst. Es ist leicht erkennbar, dass er ein sehr gebildeter Mann ist und gerade für einen jungen Studenten wie mich ist es nicht immer Leicht seine Texte auf anhieb zu verstehen. Allerdings tragen seine Charakterisierungen von Staatschefs, Staaten, Religionen und Religionsführern dazu bei sich ein Bild über die Welt zu verschaffen, welche aus einer Art 3. Person Perspektive gesehen werden kann.

Ich finde das Buch im Großen und Ganzen echt spitze! Gut geschrieben, informativ und ich werde mir auch noch andere Bücher vom Autor besorgen und diese mit Vergnügen in meine Seele lesen!

Meinen Vorgängern nichts hinzuzufügen, ausser      5 von 5 Punkten
dass man die Bildteile in den Kapiteln vertauscht hat. Asienkapitel mit Orientildern und Orientkapitel mit Asienbildern. Macht aber nix, PSL Analysen bleiben trotzdem unangefochten gut.

Unbequeme Wahrheiten - und ihre Grenzen...      4 von 5 Punkten
PSL ist inzwischen eine "persona non grata" und kann es sich leisten, als journalistisches Urgestein seine eigene Meinung frei und unabhängig zu publizieren. Und wir sollten genau hinhören, was er uns zu sagen hat. Deswegen müssen wir seine Meinung ja nicht in allen Details teilen!
Man legt das Buch aus der Hand und ist erst einmal ein bisschen benebelt, ob der vielen Details. PSLs Sprache ist streckenweise umständlich-ausladend; er zelebriert geradezu viele Spezialausdrücke, die, hätte er sie weggelassen, an den Kernaussagen seiner Essays gar nichts geändert hätten. Aber sei's drum: man lasse sich von diesen Petitessen nicht wirklich benebeln! Hier erleben wir einen Zeitzeugen, der viele Ecken der Welt mit ihren Prominenten mehrfach besucht hat, sich nicht von den "Schmidtchens" aufhalten ließ und so im Laufe langer Jahre Entwicklungslinien aufspürte, die anderen Leuten eher abgehen. Aus allen Zeilen ist PSLs Bemühen herauszulesen, auf seinen Begegnungen stets authentische Informationen zu bekommen, oft gegen gezielt ausgestreute Irreführungen offizieller wie inoffizieller Stellen - und er war hierbei in vielen Fällen sehr erfolgreich. Schon allein dafür steht ihm große Hochachtung zu!

So präsentiert er uns allen einige unbequeme Wahrheiten: generell wird eine Wahrheit ja nicht dadurch unwahr, indem sie von Leuten ausgesprochen wird, die wir vielleicht nicht mögen. Eine davon lautet: NATO raus aus Afghanistan! Eine andere, eher unausgesprochene: wir sollten aufhören, uns die Welt so zu denken, wie wir sie gerne hätten - unbedingt richtig (Stichwort Heiligendamm)!

Aber PSL zeigt uns auch die Grenzen einer inzwischen historisch gewordenen geopolitischen Denkweise auf, und das eher unfreiwillig. In einer Zeit, in der Entfernungen nicht mehr zählen, alle Ereignisse auf unserem Planeten quasi zeitgleich präsent sind und das Bewusstsein wächst, dass wir alle auf demselben Raumschiff wohnen, werden derartige Denkweisen eher anachronistisch und gefährlich - obwohl (oder gerade weil) noch viele Prominente (Putin, aber nicht nur er) diese Denk- und Betrachtungsweise teilen.
Und so erklärt sich auch manche scheinbare Widersprüchlichkeit in seinem Werk: die fragile EU sei eher unbedeutend, die Demokratie habe vermutlich ausgedient, Europa sei eh nur ein asiatisches Anhängsel, nur die großen Persönlichkeiten zählen...
PSLs Beschreibungen dieser Persönlichkeiten aber sind eher abschreckend, Vorbilder sind es keine; die Demokratie hat innerhalb Europas wirksam die Abgrenzungen der Vergangenheit aufgehoben; dass man in langen Konferenzen um kleinkarierte Details feilscht und Kompromisse aushandelt, ist ja eine Konsequenz daraus. Vielleicht ist der eher lockere Zusammenschluss der EU - Staaten ja gerade ihre Stärke?
Um den ganz normalen Wahnsinn der vergangenen europäischen Jahre zu illustrieren: da ist eine qualitativ gute Abbildung der Herren Kohl und Mitterand zu sehen, wie sie sich in Verdun über die Gräber der sinnlos Gestorbenen im 1. Weltkrieg die Hände halten. Daraus ließe sich ein sehr polemisches Plakat zimmern, unterlegt mit dem Originaltitel einer britischen Boulevardzeitung (die PSL zitiert): "Die Deutschen müssen das Töten wieder lernen!" Ja, Herrgott nochmal - haben die noch immer nicht den Kanal voll!?? Haben wir nicht die EU, damit dieser sinnlose Irrwitz endlich mal aufhört, nach Jahrhunderten bewusster Irreführung, falschem Glauben und Verblendung!? Und vielleicht nicht nur in Europa?

Man versteht dies erst, wenn man erfährt, dass PSL als ehemaliger Klosterschüler offenbar konditioniert wurde für große Gesten, große Rituale, großes Theater, großes Kino - und großen Glauben. So schwärmt er ganz offen für das alte katholische, lateinische Messe - Ritual, und so zitiert er André Malraux, der für das 21. Jh. eine Rückkehr des Religiösen prophezeit hatte. Vielleicht stimmt das ja - obwohl die großen Religionen weltweit auf dem Rückzug sind und eher die obskuren Gruppierungen zweistellige Zuwachsraten haben (Neuapostolische Kirche,...). Aber, wie sagt uns PSL auch: große Imperien kommen und gehen...
Vielleicht kommt aber auch alles ganz anders - spätestens dann, wenn den zuviel gewordenen Menschen in dieser unserer Welt die Energie knapp wird und, frei nach Berthold Brecht, "das Fressen vor die Moral" kommt. Hierüber liest man eigenartigerweise gar nichts in diesem Buch - zumindest nichts über ein plötzliches Energie-Absturz-Szenario, sondern höchstens über die Jagd nach dem "Petroleum", die durch Hegemonialansprüche motiviert ist...

Fazit: Auf jeden Fall lesenswert - und auf jeden Fall ein Gewinn!


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Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse - Michael A. CremoVerbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse
Michael A. Cremo, Richard L. Thompson

Gebundene Ausgabe, Dezember 2006
     Verkaufsrang: 11283      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Langeweile über hunderte von Seiten      1 von 5 Punkten
Sicher gibt es immer wieder Fakten in der Menschheitsgeschichte, die verschwiegen werden oder von denen wir nie Kenntnis erlangen werden.
Aber hunderte Seiten von Ausführungen wer wann welchen Ritz in welchen Knochen in welchem Muschelkalk gefunden hat oder ebenso ellenlange Diskusionen über vermeintliche Faustkeile und Feuersteine die bearbeitet sein könnten - dann aber wieder geologischen Erosionen zugeschrieben werden - NEIN DANKE !!
Im Einband wurde angekündigt, das dieses Buch auch für den Laien geschrieben wurde, trotzdem wir ein immenses Fachverständnis vorausgesetzt.
Archäologie ist glaube ich, etwas anderes und kann auch sehr interessant geschrieben sein wie viele (andere) Autoren beweisen.
Fazit : Dieses Buch könnte man ungeachtet der vielen angesprochen und auch zweifellos gut recherchierten Fakten auf einen Bruchteil minimieren. Es ist aber keinesfalls sein Geld wert !!

Esoterische Nahrungsquelle      1 von 5 Punkten
Liebe Frau Inez,
Wissenschaft bedeutet, anhand von Beweisen Hypothesen aufzustellen und diese an der Wirklichkeit zu prüfen, ggf. zu verwerfen oder als richtig dazustellen, abhängig davon, ob sie mit Beweisen vereinbar sind oder nicht. Das setzt erst einmal aber voraus, daß die Beweise sorgfältig, sorgsam und unvoreingenommen ausgewertet werden. Hier unterscheiden sich wirkliche Wissenschaftler von solchen Pseudowissenschaftlern wie Däniken, dessen Theorien mittlerweile fast vollständig widerlegt sind.
Steinerne Werkzeuge sind ein ganz besonderes heikles Thema, da es teilweise unmöglich ist, die von Menschen gemachte von natürlichen Steinen zu unterscheiden. Zu was Wunschdenken der Pseudowissenschaftler führen kann, hat man vor Jahren mit dem Gesicht auf dem Mars gesehn. Es gab unzählige Bücher darüber, daß eine solche Formation nur und ausschließlich von Menschen geschaffen sein kann, alle Hinweise der Wissenschaftler auf eine einfache Lichttäuschung wurde ähnlich verworfen, wie Sie hier argumentieren. Neuesten Satellitenaufnahmen von Mars bewiesen jedoch, daß die Wissenschaft Recht hatte.
Bei der Auswertung von Beweisen ist Unvoreingenommenheit Pflicht. Ein Werkzeug inmitten von 250 Mio Jahre alten Gestein bedeutet noch lange nicht, daß damals schon Menschen gelebt haben, er kann einfach in eine Erdspalte reingefallen sein oder durch Gesteinsbewegungen durch die Schichten wandern. Oder wurde einfach durch Grabungsarbeiten von Menschen, die nach Erdschätzen suchten, in der Tiefe der Erde vergessen? Erst ein Geologe mit jahrelanger praktischer Erfahrung kann feststellen, wie der Sachverhalt wirklich aussieht, aber sicherlich kein Hobbywissenschaftler, der nach Feierabend ein Buch liest. Eine Metalkugel, die von Stahl nicht angekratzt werden kann, ist keine Seltenheit, lesen Sie doch einfach ein Chemiebuch. Außerdem ist eine Abstammung von einem Meteoriten mehr als wahrscheinlich, Beweise für ähnliche "Erzeugnisse" des Himmels gibt es sehr viele, ebenso sind natürliche Metalformation, die wie Röhre aussehen, zwar wenig wahrscheinlich in der Natur, aber keinesfalls unmögich sind.

So alte Skelettfunde können recht einfach anhand der C14 Methode auf ihr Alter untersucht werden, vielleicht beachtet man sie aber auch deswegen nicht, weil es Knochen tierischen Ursprungs sind? Menschliche Knochen von tierischen auseinanderzuhalten, ist nicht immer einfach, vor allem dann nicht, wenn die letzten möglicherweise von einem unbekannten, längst ausgestorbenem Tier stammten? Auch Fußabdrücke im uralten Gestein sind ohne weiteres möglich, nach einem Erdrutsch oder Erdbeben können untere Erdschichten frei werden und erst allmählich wieder zum festen Gestein erstarren, ohne dabei wesentlich viel an ihrer Struktur zu verlieren, so daß sie auf den ersten Blick (aber nicht bei tiefgehenden, professionellen Untersuchungen) als seit Jahrmillionnen unangetastet erscheinen.

Selbst wenn die von Ihnen aufgeführten "Beweise" richtig sein sollten, verstehe ich überhaupt nicht, wieso sie die Evolutionstheorie verneinen. Bestenfalls würden sie die Zeitfenster der Evolution verändern, aber in keinem einzigen Punkt widersprechen sie der Evolution an sich. Übrigens, Darwin war sich tatsächlich dessen nicht sicher, daß der Mensch vom Affen stand, da er ein Wissenschaftler war und erst einmal Beweise finden wollte, ohne durch unqualifizierte Aussagen aufzufallen, aber er hat erst die Theorie begründet und die Pforte weiterer Forschungen geöffnet. DIese haben dann gezeigt, daß er mit der Abstammung vom Affen tatsächlich falsch lag, beide, Menschen und Affen, stammen vom gemeinsamen Vorfahren. Dies ist durchaus auch beweisbar, ich verweise nur auf einschlägige Literatur. Diese hat übrigens häufig für dasselbe Geld wesentlich mehr an Wert, als dieses Buch hier.

Liebe Frau Inez, Sie verneinen die Wissenschaft und ihre Beweise, obwohl abertausende hochgebildeter, fachlich brilliannter und über viele Jahrzehnte Erfahrung verfügende Wissenschaftler sie geprüft und für richtig befunden haben, glauben aber bedenkenlos einigen wenigen Autoren? Wie kommen Sie darauf, daß sich diese nicht auch irren können? Die Wissenschaft leugnet keine Forschungen und keine Beweise, es ist nur so, daß sich all zu viele dieser "Beweise" als Fälschungen erweisen oder schlicht und einfach auch anders gedeutet werden können, vielleicht weniger spektakulär, aber dennoch richtig. Sehe Dänikens Deutung einer Tonfigur aus Ägypten als Flugzeug, obwohl sie durchaus auch einen Vogel darstellen konnte. Liebe Frau Inez, die Wissenschaft gibt uns unzählige Werkzeuge in die Hand, um solche Beweise auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Vermutlich kamen die betreffenden Wissenschaftler, die diese Proben untersucht haben, anhand ihrer Untersuchung zu einem anderen, vermutlich wesentlich plausiblerem Schluß. Nicht alles, was man gerne hätte, ist auch wahr, manchmal ist die Wirklichkeit einfach unspektakulär, nicht desto trotz aber richtig.

Geschichte ist das, worauf sich die Wissenschaftler geeinigt haben...      5 von 5 Punkten
... die aber nicht zwangsläufig wahr sein muss - wie dieses Buch eindrucksvoll beweist.
Nach dem Lesen dieses (mittlerweile unzensierten) Werkes wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Man wird erkennen, wie die sog. Geschichte verfälscht und man selber getäuscht wurde.

Die Autoren veranschaulichen, dass eindeutige Beweise dafür vorhanden sind,
- dass der Homo sapiens bereits seit 5 Millionen Jahren existiert und nicht erst seit 100 000 Jahren,
- dass es Spuren von menschlichen Lebens von vor 505 Millionen Jahren (Zeitalter des Kambrium) gibt,
- dass ein Eisenbecher in Gesteinsschichten gefunden wurde, die 312 Millionen Jahre alt sind,
- dass es Skelettfunde von vor 280 Mill. Jahren gibt (alle in den USA),
- dass ein menschlicher Fußabdruck in 150 Mill. Jahre altem Gestein in der Turkmenischen Republik (im Jura - z. Zt. der Dinosaurier!!!) gefunden wurde,
- dass Metallrohre im heutigen Frankreich gefunden wurden, die 100 Mill. Jahre alt sind (also in der Kreidezeit)
- dass die Wiege der Menschheit keineswegs in Afrika stand

und diese Beweise ignoriert - ja sogar geleugnet werden, weil sie nicht in die gängige Evolutionstheorie passen.

Selbst Darwin war sich seiner damaligen Behauptung nicht sicher, dass der moderne Mensch vom Affen abstamme aber diese These hält sich bis heute hartnäckig in den Lehrbüchern. Wie Darwin erklärte, gibt es für diese Behauptung keine fossilen Beweise, die den Übergang vom Affen zum Menschen eindeutig darlegen. Dass wir mit dem Affen verwandt sind, ist bewiesen aber nicht, dass wir von ihm abstammen, dazu fehlen bis heute (!!!) stichhaltige Beweise (Fossilien), es stützt sich alles auf Theorien und Schlussfolgerungen.

Auch die Metallkugel (die der vorh. Rezensent schon erwähnte) die in Südafrika in Schichten gefunden wurde, die 2,8 Milliarden!!! Jahre alt sind und die so hart ist, dass sie nicht einmal eine Stahlspitze anzukratzen vermag, gibt Rätsel auf. Der letzte Satz in diesem Buch bezieht sich auf diese Kugel, und die Autoren kommen darin unweigerlich zu dem Schluss, dass sie von einem intelligenten Wesen stammen muss.... Die Frage ist nur - von welchem ?! Dazu sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Irgendwann muss die Geschichte neu geschrieben werden, denn sie passt hinten und vorne nicht mehr zusammen (wie uns bereits E.v. Däniken ziemlich stichhaltig dargelegt hat)!

Phänomenal      5 von 5 Punkten
Cremo und Tomson präsentieren mit ihrem Werk "Verbotene Archäology", dass innerhalb der archäologischen Forschung mehr rätselhafte Funde aufgetaucht sind als viele annehmen. Und das beispielsweise nicht nur in Amerika, sondern Weltweit. Dabei geht nicht nur um künstliche Röhrensysteme in Frankreich, mit denen Flüssigkeiten vor 400.000 Jahren in weite Entfernungen tramsportiert wurden, sondern auch künstlich hergestellte Magnetkugeln aus 2.900.000 Jahre alten Schichten, die noch heute Funktionstüchtigkeiten wie moderne kompasse besitzen.
Wer war im Stande vor 3.000.000 Jahren derartige Erfindungen zu vollbringen, wofür naturwissenschaftliche Kenntnisse erforderlich waren?
Wer hinterlies in Millionen Jahre alten Schichten Artefakte künstlichen Ursprungs, als die Mesnchen noch in den Savannen ziellos herum rannten?
Ein interessantes Buch das auf 1000 Seiten nach Antworten verlangt, die offizielle Stellen noch immer nicht beantworten können.

rainer.selk@freesurf.ch      4 von 5 Punkten
Dieses Buch ist zu langatmig. Es ist bemüht, in den Bahnen der Fachwissenschaft zu argumentieren, zu beschreiben und zu begründen. Es ist ausserordentlich interessant. Wäre es nur halb so dick und würde sich auf das Wesentliche beschränken, wäre die Lesbarkeit für den fachlich unbelasteten Laien wesentlich einfacher.- Ich räume aber ein, dass es für die beiden Verfasser ausserordentlich schwer ist, gegen das gängige Wissenschaftsestablishment anzulaufen, wenn nicht 'fundiert' argumentiert wird. Wer also die Geduld hat, das alles zu lesen, kommt auf seine Kosten


dtv - Atlas Weltgeschichte 2. Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart - Hermann Kinderdtv - Atlas Weltgeschichte 2. Von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart
Hermann Kinder, Werner Hilgemann, Manfred Hergt

Taschenbuch, September 2006
     Verkaufsrang: 9195      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Sie beginnt mit dem Leben in der Steinzeit vor rund einer halben Million Jahren und endet im ereignisreichen Jahr 1990, in dem neben vielem anderem die DDR der Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist -- die Geschichte der Menschheit, die der dtv-Atlas „Weltgeschichte" in zwei Bänden vermittelt.. Dazwischen liegen Aufstieg und Niedergang ganzer Kulturen, Kriege und Revolutionen, technische Entwicklungen -- eben alles das, was uns Menschen ausmacht.

Das Lexikon präsentiert mit sehr kompakten und auf den Punkt genau formulierten Einträgen eine aussagekräftige Übersicht aller wichtigen Daten, Ereignisse und Personen der Weltgeschichte, optisch so aufgebaut, daß man das Gesuchte rasch findet. Dazu tragen insbesondere auch die vielen farbigen Schaubilder bei. Vor allem Kartenmaterial, aber auch Graphiken zur Klärung bestimmter Sachverhalte wie der Organisation der UNO erleichtern das Verständnis und heben den dtv-Atlas über sonstige, rein textgestützte Nachschlagewerke hinaus. Der Aufbau der Bände folgt dem zeitlichen Ablauf unserer Geschichte, zusammengefaßt zu thematischen Schwerpunkten wie dem antiken Griechenland, dem Zeitalter Napoleons oder den beiden Weltkriegen. So kann man je nach Bedarf schnell eine historische Epoche mit ihren wichtigsten Eckdaten erfassen oder anhand des sehr umfangreichen Personen- und Sachregisters bestimmte Ereignisse nachschlagen.

Auch in dieser nunmehr 32. Auflage, die auf der 1991 erschienenen, 25. überarbeiteten Edition basiert, stellt der dtv-Atlas ein hervorragendes Nachschlagewerk dar, das man jedem nahelegen kann, der mit historischen Daten zu tun hat. Denn wer kann sich schon jedes Ereignis unserer umfangreichen Geschichte merken? Und wenn man ein solches Lexikon zur Hand hat, muß man das ja eigentlich auch gar nicht.--Joachim Hohwieler

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Praktisches Nachschlagewerk      5 von 5 Punkten
Der dtv Atlas zur Weltgeschichte informiert in Band 2 in knapper, aber sachlich korrekter Form über den Ablauf der menschlichen Geschichte von der Französischen Revolution bis zur Neuzeit. Band 1 hat den Zeitraum von den Anfängen der menschlichen Geschichte bis zu der Französischen Revolution als Thema. Inzwischen sind die beiden Bände Klassiker und das zu Recht. Natürlich können diese handlichen Bücher keine tiefgehenden Analysen einzelner Epochen liefern, dafür ist die Themengebiete ja viel zu komplex. Aber um sich schnell über Details, Abläufe, Grenzverläufe und ähnliches zu informieren, sind die beiden Bände ungeschlagen. Ausführliche Register ermöglichen eine schnelle Suche und die knappen, knackigen Texte bieten einen schnellen Überblick über die entsprechenden Epochen. Interessant auch immer wieder die Einschübe zu Religion, Kultur, Staatsaufbau, etc. Es werden eben nicht nur Jahreszahlen genannt, sondern auch in kurzer Form über die Lebensumstände referiert. Wer mehr wissen will, muss dann natürlich auf weiterführende (Fach-)Literatur zurückgreifen.

Wer Band 2 erwirbt, sollte auch Band 1 in Erwägung ziehen, alle Aussagen über Band 2 gelten auch für Band 1.

Fazit: Klein, praktisch, sauber recherchiert und aufgebaut. Sehr empfehlenswert.

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dtv-Atlas zur Weltgeschichte 1. Von den Anfängen bis zur Französischen Revolution - Hermann Kinderdtv-Atlas zur Weltgeschichte 1. Von den Anfängen bis zur Französischen Revolution
Hermann Kinder, Werner Hilgemann

Taschenbuch, Februar 2007
     Verkaufsrang: 8935      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Sie beginnt mit dem Leben in der Steinzeit vor rund einer halben Million Jahren und endet im ereignisreichen Jahr 1990, in dem neben vielem anderem die DDR der Bundesrepublik Deutschland beigetreten ist -- die Geschichte der Menschheit, die der dtv-Atlas „Weltgeschichte" in zwei Bänden vermittelt.. Dazwischen liegen Aufstieg und Niedergang ganzer Kulturen, Kriege und Revolutionen, technische Entwicklungen -- eben alles das, was uns Menschen ausmacht.

Das Lexikon präsentiert mit sehr kompakten und auf den Punkt genau formulierten Einträgen eine aussagekräftige Übersicht aller wichtigen Daten, Ereignisse und Personen der Weltgeschichte, optisch so aufgebaut, daß man das Gesuchte rasch findet. Dazu tragen insbesondere auch die vielen farbigen Schaubilder bei. Vor allem Kartenmaterial, aber auch Graphiken zur Klärung bestimmter Sachverhalte wie der Organisation der UNO erleichtern das Verständnis und heben den dtv-Atlas über sonstige, rein textgestützte Nachschlagewerke hinaus. Der Aufbau der Bände folgt dem zeitlichen Ablauf unserer Geschichte, zusammengefaßt zu thematischen Schwerpunkten wie dem antiken Griechenland, dem Zeitalter Napoleons oder den beiden Weltkriegen. So kann man je nach Bedarf schnell eine historische Epoche mit ihren wichtigsten Eckdaten erfassen oder anhand des sehr umfangreichen Personen- und Sachregisters bestimmte Ereignisse nachschlagen.

Der dtv-Atlas stellt ein hervorragendes Nachschlagewerk dar, das man jedem nahelegen kann, der mit historischen Daten zu tun hat. Denn wer kann sich schon jedes Ereignis unserer umfangreichen Geschichte merken? Und wenn man ein solches Lexikon zur Hand hat, muß man das ja eigentlich auch gar nicht.--Joachim Hohwieler

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Praktisches Nachschlagwerk      5 von 5 Punkten
Der dtv Atlas zur Weltgeschichte informiert in Band 1 in knapper, aber sachlich korrekter Form über den Ablauf der menschlichen Geschichte von den Anfängen bis zur Französischen Revolution. Band 2 dann von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart. Inzwischen sind die beiden Bände Klassiker und das zu Recht. Natürlich können diese handlichen Bücher keine tiefgehenden Analysen einzelner Epochen liefern, dafür ist die Themengebiete ja viel zu komplex. Aber um sich schnell über Details, Abläufe, Grenzverläufe und ähnliches zu informieren, sind die beiden Bände ungeschlagen. Ausführliche Register ermöglichen eine schnelle Suche und die knappen, knackigen Texte bieten einen schnellen Überblick über die entsprechenden Epochen. Interessant auch immer wieder die Einschübe zu Religion, Kultur, Staatsaufbau, etc. Es werden eben nicht nur Jahreszahlen genannt, sondern auch in kurzer Form über die Lebensumstände referiert. Wer mehr wissen will, muss dann natürlich auf weiterführende (Fach-)Literatur zurückgreifen.

Wer Band 1 erwirbt, sollte auch Band 2 in Erwägung ziehen, alle Aussagen über Band 1 gelten auch für Band 2.

Fazit: Klein, praktisch, sauber recherchiert und aufgebaut. Sehr empfehlenswert.

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Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: So ist es mit der Erinnerung. Mit ihr leuchten wir hinunter in die Vergangenheit - Ernst H. GombrichEine kurze Weltgeschichte für junge Leser: So ist es mit der Erinnerung. Mit ihr leuchten wir hinunter in die Vergangenheit
Ernst H. Gombrich

Broschiert, September 2005
     Verkaufsrang: 5424      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Geschickt verdichtet und verknüpft      4 von 5 Punkten
Das Erste was auffällt ist die Aussprache. Christoph Waltz hat einen Dialekt und eine Betonung, die schon sehr ungewöhnlich, auch teilweise abgehackt ist. Kombiniert mit einer holprigen Wortwahl und Formulierung (z. B. 'nach dem Osten' statt 'nach Osten' oder 'wiewohl' statt 'obwohl'), muss man sich etwas reinhören und meine Kinder waren teilweise etwas irritiert.

Wenn man der CD zuhört, so fällt vor allem die Kunst auf, durch direkte Ansprache der Kinder ("Du"), durch kindgerechte Zwischenfragen, Verknüpfungen, punktuelle Details und zusätzliche Erläuterungen z. B. von geschichtlichen Redewendungen das für die meisten eher trockene Thema 'Geschichte' spannend und locker zu vermitteln.

Dass Schwerpunkte gesetzt werden müssen, die Kontinente Afrika, Australien und Amerika ganz fehlen und auch aus der alten Welt viele Etappen und Herrscher übersprungen werden müssen, ist völlig klar und der Länge nach angemessen. Die ausführliche Schilderung der Lebensweise der Ritter und des höfischen Lebens erscheint demgegenüber jedoch eindeutig zu lang. Aber die Kinder stört es nicht, weil das Thema Ritter natürlich immer gut ankommt.

Das neutral dargestellte Kapitel über die Ursprünge und Grundpfeiler des Islam ist (gerade heute) sehr interessant und wichtig.

Die eindeutig christliche Weltanschauung des Autoren (jenseits der historischen Bedeutung von Kirche, Rom und den Päpsten) kommt in diversen Kapiteln deutlich herüber.

Darüber hinaus kann ich den guten Rezensionen der Vorredner nur zustimmen und sprare mir eine Wiederholung.

Also: Solch ein Werk ist für alle jungen Zuhörer (und auch älteren Zuhörer, die ein Grundwissen auffrischen wollen) eine spannende und lebendige Art, Geschichtswissen zu vermitteln.

Kurz und knackig und dennoch sehr informativ      5 von 5 Punkten
Rezension zum Hörbuch

Ein bisschen misstrauisch war ich ja schon, als ich das Hörbuch für meinen Sohn (10 Jahre) gekauft habe - misstrauisch hinsichtlich der Frage ob ein Kind die gesamte Geschichte der Welt wirklich verstehen und sich auch einprägen kann, wenn sie nur vorgelesen wird und man dazu noch ohne jegliche Bilder oder sonstiges Anschauungsmaterial auskommen muss.
Nachdem Junior das Hörbuch irgendwann mal durch hatte und es mit einem "echt cool" klassifizierte, war ich selbst so neugierig geworden, dass ich mich ebenfalls zu diesem akustischen Geschichtskurs hinreißen ließ und ich bin absolut begeistert.

Diese Hörbuchausgabe umfasst 5 CDs mit fast 6 Stunden Hörzeit. Erzählt wird die Geschichte der Menschheit bis ins Mittelalter (Dieser erste Teil der "kurzen Weltgeschichte" endet mit dem Aufstieg der Städte im späten Mittelalter). Der Gelehrte Ernst Gombrich hat sie 1935 eigens für junge Leser in einer leicht verständlichen und bilderreichen Sprache verfasst und sie vor seinem Tode noch einmal aktualisiert, was bedeutet, dass neueste wissenschaftliche Erkenntnisse z.B. aus der Zeit der Neandertaler und der Vormenschen eingearbeitet worden sind.

Die Geschichte ist perfekt komprimiert, wichtige Ereignisse und Entwicklungen der Menschheit sind ebenso aufgegriffen wie interessante Kleinigkeiten des Alltages, und dabei beweist Gombrich, dass man die Menschheitsgeschichte durchaus sehr spannend und anschaulich schildern kann ohne die Leser (bzw. hier die Hörer) mit ausufernden Jahreszahlen zu erschlagen oder sie mit einem Wust an Namen zu überfordern. Der Schauspieler Christoph Walz liest mit warmer, sympathischer und ein bisserl wienerisch klingender (;o)) Stimme vor. Der Hörer wird über die freundschaftliche Du-Anrede als Beteiligter und Mitdenken-Müssender in das (Hör)Buch aktiv einbezogen.

Fazit:
Ein leicht verständliches, sehr unterhaltsames und ausgesprochen informatives Hörerlebnis, das nicht nur für Kids sondern auch für Erwachsene hervorragend geeignet ist, z.B. wenn man mal ganz nebenbei sein historisches Wissen auffrischen möchte.



Großartig!!!      5 von 5 Punkten
Dieses (Hör-)Buch ist uneingeschränkt empfehlensert.
In einfacher und klarer Sprache gelingt es Gombrich die Geschichte und vor allem die Zusammenhänge von der Entstehnung der Erde bis heute zu erzählen. Obwohl das Buch für junge Leser gemacht ist, kann es auch ein Erwachsener mit großem Gewinn lesen. Waltz liest das Hörbuch sehr lebendig und macht es so sehr unterhaltsam.
Meiner Meinung nach eines der besten und gelungendsten Geschichtsbücher, die es gibt.

Etwas antiquiert und mottig      2 von 5 Punkten
Ich bin vom Hörbuch nicht so begeistert - inhaltlich ist es schon bemerkenswert, wie viel Interessantes aus der Geschichte hier vermittelt wird (jedoch scheint mir die Auswahl historischer Anekdoten zu geschichtlichen Ereignissen manchmal sehr willkürlich), und leider ist der Stil des Vorlesers auf die Dauer ziemlich ermüdend. Kurze Pausen (z.B. durch ein kurzes musikalische Zwischenstück) gäben dem Zuhörer an vielen Stellen die Möglichkeit, über grad Gehörtes bzw. die teilweise eingebauten Fragen auch nachzudenken. Aber der ununterbrochen vorgetragene Lesetext gibt einem diese Möglichkeit nicht. Auch ist der immer wieder auftauchende Hinweis auf Gott und Glauben für atheistische Hörer störend und für deren Kinder verwirrend. Und letztendlich ist die Sprache des Originalbuches inzwischen doch recht antiquiert und einige historische Ereignisse werden heute anders gelehrt bzw. interpretiert - hier hätte dem Hörbuch sehr gut getan, hätte man das Werk von Gobrich doch sowohl sprachlich als auch inhaltich aktualisiert. Alles in allem also schade, dass man auch diesem guten Buch nicht ein aktuelles, gutes Hörbuch gemacht hat - ich kann es nur recht bedingt empfehlen.

Danke      5 von 5 Punkten
Ich muss mich an dieser Stelle bei allen vorherigen Rezensenten bedanken. Denn nur auf Grund der guten Bewertungen dieses Hörbuchs habe ich diesen Titel erworben. Ich bin ein ziemlicher Geschichtlaie, da in meiner Schulzeit der Geschichtslehrer nicht wirklich der beste seiner Zunft gewesen ist. Daher wollte ich schon immer ein "Einsteigerwerk" für Geschichtsinteressierte kaufen und der Kauf dieses Hörbuchs war einfach ein Volltreffer. Dieses, von Ernst H. Gombrich geschriebene Buch eignet sich keinesfalls nur für die ganz jungen Leser. Ich bin in eine neue alte Welt eingetaucht und habe mich von der Geschichte fesseln lassen. Alles scheint so einleuchtend, ist leicht verständlich und nie oberlehrerhaft. Danke Ernst H. Gombrich für dieses wundervolle Buch, Danke Christoph Waltz für die wunderbare Kunst des Vorlesens und Danke an alle Vorrezensenten für den kleinen Schubs, der mich dieses Werk kaufen ließ.


 Weitere Lesermeinungen


Geschichte der Deutschen. Von den Germanen bis zum Mauerfall - Teja FiedlerGeschichte der Deutschen. Von den Germanen bis zum Mauerfall
Teja Fiedler, Marc Goergen

Broschiert, Mai 2008
     Verkaufsrang: 44195      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Gute Einführung für Einsteiger in die Geschichte mit modernem Magazincharakter- nicht geeignet für tiefgehende Einsichten      4 von 5 Punkten
Das vorliegende, durchgehend vierfarbig illustrierte und mit zahlreichen Abbildungen, Karten und Grafiken anschaulich und logisch aufgebaute Geschichtsbuch ist die Wiedergabe einer damals sehr beachteten Serie des STERN in Buchform.

Man spürt auch dem Buch den Magazincharakter der einzelnen Beiträge noch ab. Für den historisch versierten Leser ist das Buch sicher zu "dünn" und vielleicht auch ein bisschen zu locker geschrieben. Über eine Überschrift wie "Die Fahrt ins KZ ist nicht kostenlos" kann man ästhetisch streiten. Doch man muss berücksichtigen, dass das Buch eine ganz andere Lesergruppe ansprechen möchte, diejenigen nämlich, die sich sonst nicht viel mit Geschichte befassen und die vor allen Dingen Bücher nur in die Hand nehmen, wenn sie ansprechend und nach modernen Gesichtspunkten gestaltet sind. Das heißt, man findet in diesem Buch viele Bilder und informative und leicht verständliche Kurztexte.

Doch außer einem rechtlich vorgeschriebene Bildnachweis und einem Namensregister findet der Leser keine weiterführenden Hinweise, etwa auf andere Bücher, mit denen er das jeweils angerissene Thema oder den entsprechenden historischen Abschnitt sich noch weiter erschließen könnte. Das ist schade.

Dennoch muss man froh darüber sein, wenn mit Hilfe solcher auch handlicher und preiswerter Bücher, Menschen, vor allem junge Menschen in unserem Land motiviert werden, sich mit der Geschichte ihres Landes zu befassen und vielleicht ein Gefühl und einen rationalen Eindruck davon bekommen, dass sie selbst ein Teil und ein Produkt dieser Geschichte sind.

Von daher halte ich das Buch für eine bestimmte Leserschicht, die auf schnellen Informationskonsum ohne vielschichtige Hintergründe aus ist, für empfehlenswert.


Schnelldurchgang, bei dem einiges hängenbleibt      5 von 5 Punkten
Diese "Geschichte der Deutschen" ist eine sehr kompakte Version eines Geschichtsbuch. Wenn man von Christi Geburt anfängt und bis zum Mauerfall geht, dann kann man auf noch nicht einmal 250 Seiten wahrlich kaum alles erfassen, was wirklich gründlich wichtig ist für die Geschichte der Deutschen.
Dennoch gelingt es dem Autorenpaar Fiedler / Goergen in 8 großen Abschnitten ein spannendes, aufklärendes Buch zu verfassen. In einer Mischung aus Information, Aufklärung, Interpretation und einer reichhaltigen, etwas ungewöhnlicheren Bilder- und Fotowahl schafft man es, Kultur, Politik, Kunst, Religion, Forschung, Musik und Militär so kombiniert miteinander zu verbinden, so dass den Lesenden vor allem die Zusammenhänge deutlich werden. Zudem regen Teja Fiedler und Marc Goergen dazu an, bei dem ein oder anderen historischen Detail noch einmal genauer nachzuforschen. Hier wären ergänzende Literatur- oder Internethinweise ganz hilfreich gewesen.
Das Personenregister zum Schluß ermöglicht ein rasches Finden diverser Personen, die man eventuell historisch nicht so schnell den großen Kapiteln zuordnen kann.
Die großzügige Verwendung von farbigen Photographien neben den historischen schwarz-weiß-Bildern wird bei dem Preis unter 20,oo ¬ jeden potentiellen Käufer überzeugen, dass man es hier neben einem informativen Buch auf jedn Fall auch mit einem sehr anschaulichen Buch zu tun hat.
Gerade für die mit Bildern medial geprägten jungen Menschen kann das Buch eine Augenweide und hervorragende Informationsquelle sein, die hilft, ein authentisches Bild über die Geschichte der Deutschen zu erhalten.

Ein gelungener Crash-Kurs über unsere Vergangenheit      4 von 5 Punkten
Das Autoren-Duo Fiedler/Goergen hat in ihrer viel beachteten STERN-Serie die über 2000jährige wechselvolle Geschichte der Deutschen zusammengefasst. Aufgeteilt in acht übersichtliche Kapitel, besser Epochen, die da wären:

- Germanen, die ersten Deutschen? (0-900 n. Chr.)
- Das Heilige Römische Reich der deutschen Kaiser (900-1500)
- Das religiös und politisch gespaltene Deutschland (1500-1648)
- Preußens Aufstieg und die Kulturnation Deutschland (1648-1806)
- Das neue Deutschland-Gefühl: Schwarz-Rot-Gold (1806-1866)
- Bismarcks kleindeutsche Großmacht (1866-1918)
- Von der gedemütigten Nation zum »Dritten Reich« (1918-1945)
- Besiegt, zerstört - geteilt (1945-1989)

Dieses interessante und informative Kompendium vermittelt uns damit auf über 250 Seiten die wichtigsten Epochen und Ereignisse unserer Geschichte, zeigt Wendemarken auf und erklärt mit einfachen Worten wer und was Einfluss auf die Entstehung unseres heutigen Deutschlands ausübte und welche Folgen einzelne Entscheidungen hatten bzw. bis in unsere Tage immer noch haben!

Wie es sich für ein Werk von historischem Inhalt gehört, ist der Ablauf chronologisch angeordnet, informativ und unterhaltsam aufbereitet und mit übersichtlichem Karten- und Bildmaterial angereichert. Das Buch ist geeignet für Schüler und all diejenigen, die einen guten und kompakten Crash-Kurs über die Geschichte der Deutschen suchen.


Familienforschung leicht gemacht: Anleitungen, Methoden, Tipps - Helmut IvoFamilienforschung leicht gemacht: Anleitungen, Methoden, Tipps
Helmut Ivo

Taschenbuch, Januar 2006
     Verkaufsrang: 31722      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,00 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

sehr einfach verstänlich und Praxisnah!      5 von 5 Punkten
Man merkt dass Herr Ivo sich schon lange mit Ahnenforschung beschäftigt, er erwähnt viele kleine Details die man als Leihe nur zu gern übersieht. Vor allem dem Genealogie-Dschungel im Internet widmet er einige Seiten, wo man nebenbei auch noch etwas über die perfekte Internetbenutzung lernt!
Für Anfänger auf alle Fälle zu empfehlen, für Fortgeschrittene warscheinlich nur noch bedingt.

Praktischer Leitfaden für Familienforscher      5 von 5 Punkten
Seit einigen Jahren betreibe ich Ahnenforschung nun schon und kürzlich kam ich per Zufall zu diesem Buch. Ein großes Lob an den Autor! Er hat einen leicht verständlichen Ratgeber zusammengestellt, für alle, die sich auf die spannende Zeitreise
zu ihren Ahnen begeben wollen. Ich kann nur bestätigen, daß man davon nicht mehr lassen kann, wenn es einen einmal gepackt hat...
Übersichtlich schildert Helmut Ivo, wie man vorgehen sollte, von den ersten Schritten (Forschen in den eigenen Schubladen und bei Verwandten) bis zu Anfragen bei Ämtern und Pfarrstellen. Er gibt praktische Tips für das Forschen im Ausland und zeigt Internetadressen auf, die ebenso weiterhelfen können, ohne allerdings die Tücken der modernen Technik zu verschweigen.
Ein prima Buch für Einsteiger und Fortgeschrittene also.


Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus - Max WeberDie protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
Max Weber

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