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Grüne

Seite 4
Operation Rot-Grün - Geschichte eines politischen Abenteuers - Matthias Geyer, Dirk Kurbjuweit, Cordt Schnibben

Operation Rot-Grün - Geschichte eines politischen Abenteuers

Matthias Geyer, Dirk Kurbjuweit, Cordt Schnibben

Taschenbuch
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Von einer "historischen Irrfahrt", wie noch in der Vorankündigung des Verlags, ist im Untertitel nun nicht mehr die Rede. Bei genauerer Betrachtung scheinen die Autoren den zweifellos nicht immer sonderlich gradlinigen Kurs der rot-grünen Regierung also für nicht mehr ganz so ab- bzw. irrwegig zu halten. Ein Abenteuer freilich ist der Regierungsversuch der Mannschaft von Gerhard Schröder und Joschka Fischer in ihren Augen geblieben. Doch wäre er dies wohl auch für jede andere Regierung gewesen, die nach sechzehn Jahren Helmut Kohl die notwendigen Sanierungsarbeiten am deutschen Staatsschiff hätte in Angriff nehmen wollen. Dass die Autoren dies bei der kritischen Bilanz der bisherigen Arbeit der Regierung Schröder als mildernden Umstand in Rechnung gestellt haben, ändert nichts daran, dass sie mit ihr äußerst kritisch ins Gericht gehen.

Auch wenn im Blick auf die Regierung Schröder viel von enttäuschten Hoffnungen die Rede ist: Eigentlich hatte man sich 1998 gar nicht mehr erhofft, als endlich einen anderen Kanzler als Helmut Kohl. Tatsächlich verdankte Schröder den 98er-Wahlsieg "nicht einem auf Absichten und Programmen basierenden Wählerauftrag, sondern einer seltsamen Mischung aus Überdruss, Kalkül und Zufall". Vor allem aber verkörperte Schröder, wie es im Vorwort sehr treffend heißt, "'irgendwie' den Neuanfang".

Der mit einem Wahlprogramm des Ungefähren errungene Sieg habe, bilanzieren die Autoren, seine Fortsetzung in einer "schaukelnden Regierungsarbeit" gefunden, deren lediglich drei Konstanten zu ihrem Markenzeichen geworden wären: " Kommission einsetzen ( Rente, Zuwanderung, Gesundheit, Hartz), deren Ergebnisse öffentlich diskutieren lassen, abwarten, was überlebt, und das dann zögerlich und halbherzig umsetzen; Etikettenpolitik (' Neue Mitte', ' Deutscher Weg', ' Ruhige Hand') und symbolische Inszenierungen ( Holzmann, Green Card, Eliteuniversitäten) als Politikersatz; handwerkliche Schlamperei bei der Gesetzgebung, ' Nachbessern' als Machttechnik. "

Wie man an diesen Zeilen unschwer ablesen kann: Ein Gefälligkeitsgutachten ist dieses Buch ganz sicher nicht! Und dennoch: " Rot-Grün war eine Notwendigkeit", heißt es am Ende, weil es notwendig gewesen sei, dass "diese Generation die politische Verantwortung für die Bundesrepublik tragen musste". Nur so habe sich überhaupt etwas bewegen können, ohne zu großen Verwerfungen in der Gesellschaft zu führen. Bedenkenswert! - Andreas Vierecke


Soziale und ökologische Gesundheitspolitik. Standorte und Grundlagen einer grünen Gesundheitspolitik

Soziale und ökologische Gesundheitspolitik. Standorte und Grundlagen einer grünen Gesundheitspolitik

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Das Ideal und die Macht - Antje Radcke

Das Ideal und die Macht

Antje Radcke

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Träumen, Kämpfen, Verwirklichen - Jutta Ditfurth, Manfred Zieran

Träumen, Kämpfen, Verwirklichen

Jutta Ditfurth, Manfred Zieran

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Eingewandert ins eigene Land: Was von Rot-Grün bleibt - Antje Vollmer, Hans Werner Kilz

Eingewandert ins eigene Land: Was von Rot-Grün bleibt

Antje Vollmer, Hans Werner Kilz

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Das rot-grüne Projekt: Eine Bilanz der Regierung Schröder 1998 - 2002

Das rot-grüne Projekt: Eine Bilanz der Regierung Schröder 1998 - 2002

Taschenbuch
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Die Zukunft der Grünen: »So kann man nicht regieren« - Joachim Raschke

Die Zukunft der Grünen: »So kann man nicht regieren«

Joachim Raschke

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Der Hamburger Parteienforscher Joachim Raschke hat ein neues Buch über die Grünen geschrieben. < I> So kann man nicht regieren lautet sein provokanter Titel, der zugleich das ernüchternde Fazit nach zwei Jahren grüner Regierungsbeteiligung vorwegnimmt. < P> Auf der Suche nach den Ursachen für die aktuelle Misere begibt sich Raschke zunächst ins Grundsätzliche. Ihn beschäftige seit längerem die Frage, wie die heutigen Parteien, die sich intern immer mehr zu "lose verkoppelten Anarchien" entwickelten, extern überhaupt noch erfolgreich sein können, schreibt Raschke. Seine These: durch ein kompliziertes, professionelles Zusammenspiel zwischen wenigen, strategiekompetenten Personen an der Spitze, der Partei als einem zunehmend symbolischen Akteur, den Wählern und den Medien. Wer die Regeln dieses Spiels nicht kennt und sich für dieses "strategisch-symbolische Spiel" nicht fit macht, verliert über kurz oder lang. < P> Die Grünen sind hier eindeutig auf der Verliererstraße. " Sie zeigen nicht alles, aber sehr vieles von dem, was man falsch machen kann", so der Autor. Ihr innerer Bauplan ist unbrauchbar für einen strategischen Akteur. Was ein bisschen Halt geben sollte, ihre Identität, ist zerrissen. Beim Regieren sieht man alle Schwächen, die sie als Partei nicht überwinden konnten. Und auch Joschka Fischer sei "destruktiv" für die Entwicklung der Grünen. < P> Sind die Grünen noch zu retten? Raschke hat die Hoffnung noch nicht völlig aufgegeben. Aber mindestens acht Jahre Regierungsverantwortung seien erforderlich, um die Grünen zu stabilisieren. Vorausgesetzt, es gelingt der Partei in dieser Zeit eine zweite, jüngere Elite zu etablieren. Für den Fall, dass sie 2002 aus der Regierung ausscheiden, wagt aber selbst Raschke keine Prognose mehr. Nur eines ist sicher: Wenn sie scheitern, scheitern die Grünen wesentlich an sich selbst. < I>-Stephan Fingerle

Schwarz-Grün: Die Debatte (German Edition)

Schwarz-Grün: Die Debatte (German Edition)

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Aus dem Blickwinkel der Macht: Die Grünen in der Regierungsverantwortung 1998-2002 - Judith Hufnagel

Aus dem Blickwinkel der Macht: Die Grünen in der Regierungsverantwortung 1998-2002

Judith Hufnagel

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Bündnis 90/Die Grünen: Koalitionsentscheidungen in den Ländern (Die Politischen Parteien Der Bundesrepublik Deutschland) - Niko Switek

Bündnis 90/Die Grünen: Koalitionsentscheidungen in den Ländern (Die Politischen Parteien Der Bundesrepublik Deutschland)

Niko Switek

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24.05.2022  10